38.3 Millionen Franken für 92 Gemeinden

AARAU. Im Laufe dieser Woche erhalten 92 Gemeinden Post vom Vorsteher des Departements des Innern, Regierungsrat Kurt Wernli... 

Intensivbauphase Casinoplatz  

BERN. Vom 2. Juli bis 10. August 2003 gehört der Casinoplatz in Bern fast ausschliesslich den Baumaschinen.

Für den Zivilstandsdienst beginnt ein grosser Wandel

BERN. Auf der Türschwelle zur papierlosen Beurkundung: Morgen Dienstag ( 1. Juli 2003) beginnt die Einführung des elektronischen Personenstandsregisters. 

Sicherheitssprengung bei Grindelwald im Herbst

BERN. Anfang November 2003 werden im Gebiet „Haltisschwand“ bei Grindelwald aus Sicherheitsgründen rund 3'000 Kubikmeter gesprengt.

SP gewinnt Regierungsratsitz in Solothurn

SOLOTHURN. Die SP des Kantons Solothurn hat der CVP beim zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen den Sitz abgenommen.

Die Halbinsel Au wird zur Zirkus-Insel

ZÜRICH. Im Rahmen der 6. Kulturtage im Landgut Schloss Au wird die Halbinsel Au bei Wädenswil ab heute bis am nächsten Dienstag zur Zirkus-Insel.

Umsetzung des Sanierungsprogramms 04 im Amt für Justizvollzug

ZÜRICH. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat im Rahmen seines Sanierungsprogramms 04  Massnahmen beschlossen, die das Amt für Justizvollzug betreffen und die für die Planperiode 04-07 die laufende Rechnung um insgesamt Fr. 11 Mio. verbessern sollen.

Geht uns das Wasser aus im Kanton Solothurn?

SOLOTHURN. Die seit Januar 2003 anhaltende Trockenheit, zusammen mit dem sehr heissen und trockenen Juni, reduziert zunehmend das Wasserangebot auch im Kanton Solothurn. 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

30. Juni 2003

38.3 Millionen Franken für 92 Gemeinden

AARAU. Im Laufe dieser Woche erhalten 92 Gemeinden Post vom Vorsteher des Departements des Innern, Regierungsrat Kurt Wernli: die Ankündigung der für das Jahr 2004 zu erwartenden ordentlichen Finanzausgleichsbeiträge. Die Auszahlungssumme beträgt total 38.3 Millionen Franken.

Im laufenden Jahr 2003 erhalten 91 Gemeinden Beiträge von insgesamt 34.1 Millionen Franken. Im Basisjahr 2002 erhöhte sich der Finanzbedarf der Gemeinden stärker als deren Ertragskraft. Dies führt zu einem grösseren Ausgleichsbeitrag für das Jahr 2004 von insgesamt 38.3 Millionen Franken.

Im Jahr 2004 erhalten jene Gemeinden einen direkten Finanzausgleichsbeitrag, welche in den Jahren 2003 und 2004 einen Steuerfuss von mindestens 120 Prozent (10 %-Punkte über dem Kantonsmittel von 110 %) aufweisen und deren Finanzbedarf grösser ist als die Ertragskraft.

Intensivbauphase Casinoplatz  

BERN. Vom 2. Juli bis 10. August 2003 gehört der Casinoplatz in Bern fast ausschliesslich den Baumaschinen. Die Erweiterung des Casinoparkings erfordert eine Intensivbauphase. Der Casinoplatz und die  Kirchenfeldbrücke werden für den Individualverkehr gesperrt, der öffentliche Verkehr wird zeitweise umgeleitet.

Für den Zivilstandsdienst beginnt ein grosser Wandel

BERN. Auf der Türschwelle zur papierlosen Beurkundung: Morgen Dienstag ( 1. Juli 2003) beginnt die Einführung des elektronischen Personenstandsregisters. Im Endausbau sollen alle Zivilstandsämter schweizweit vernetzt sein. Der Kanton Bern ist auf diesen Schritt gut vorbereitet, wie Regierungsrätin Dora Andres, Polizei- und Militärdirektorin, an einer Medienkonferenz sagte. Der Kanton Bern hat mit sieben Pilotämtern intensiv an den Vorbereitungen mitgewirkt.

Sicherheitssprengung bei Grindelwald im Herbst

BERN. Anfang November 2003 werden im Gebiet „Haltisschwand“ bei Grindelwald aus Sicherheitsgründen rund 3'000 Kubikmeter gesprengt. Die Felsmassen bedrohen die Kantonsstrasse, die Bahnlinie und die Stromleitung. Die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengung beginnen im September.

Im Mai 2002 stürzten im Gebiet „Haltisschwand“ bei Grindelwald rund fünf Kubikmeter Fels ab. Die Felsblöcke blieben teilweise in den Hangflanken liegen, zum Teil stürzten sie bis auf die Kantonsstrasse. Bei der Räumung wurden in der Felswand oberhalb der Kantonsstrasse grosse, offene Klüfte beobachtet. Der Oberingenieurkreis I des kantonalen Tiefbauamts zog daraufhin einen Geologen zu Rat. Die Analyse des Geologen ergab, dass sich ein rund 50 Meter hoher Felspfeiler mit einem Gesamtvolumen von rund 3'000 Kubikmetern bis auf einen schmalen Fuss vom Gebirge getrennt hatte. Ein Versagen des Fusses hätte den Absturz der gesamten Felsmasse zur Folge. Zur Überwachung der Situation wurde im November 2002 eine automatische Messeinrichtung installiert. Bis heute sind jedoch keine beunruhigenden Deformationen aufgetreten.

Obwohl bei einem Felsabsturz das unmittelbare Risiko für die Verkehrsteilnehmer sehr klein ist, hat sich das kantonale Tiefbauamt entschlossen, die Felsmassen zu sprengen. Das lockere Gestein bedroht nämlich nicht nur die Strasse, sondern ebenso die Bahnstrecke und die Stromleitungen. Nach einem Absturz wäre Grindelwald für längere Zeit weder mit der Bahn noch auf der Strasse zu erreichen und die Stromversorgung wäre unterbrochen. Der Imageverlust und die finanziellen Konsequenzen für den Tourismusort wären beträchtlich.

Die Sprengung wird voraussichtlich am Montag, 3. November 2003 stattfinden. Die Kantonsstrasse ist aus Sicherheitsgründen am Montag, 3. und am Dienstag, 4. November gesperrt. Anschliessend kann die Strecke über eine Notpiste befahren werden. Im selben Zeitraum (27.10. – 15.11) ist auch die Bahnlinie unterbrochen. Es besteht ein Busersatzbetrieb. Als Vorbreitung für die Sprengung wird der Wald unter- und oberhalb des Felspfeilers in der zweiten Hälfte Juli abgeholzt und Ende September beginnen die Bohrarbeiten.

Die Gesamtkosten der Sprengung belaufen sich auf rund eine halbe Million Franken. Sie werden von Bund, Kanton, Gemeinde, der BKW Energie AG und den Berner Oberland Bahnen/Jungfraubahnen getragen.

Geht uns das Wasser aus im Kanton Solothurn?

SOLOTHURN. Die seit Januar 2003 anhaltende Trockenheit, zusammen mit dem sehr heissen und trockenen Juni, reduziert zunehmend das Wasserangebot auch im Kanton Solothurn. Zwar haben die Wasserversorgungen mit ganz wenigen Ausnahmen nach wie vor genügend Wasser für ihre Konsumenten. In den landwirtschaftlichen Kulturen treten jedoch bereits erste Schäden auf. Das Amt für Umwelt verfolgt die Situation zusammen mit den weiteren zuständigen Behörden aufmerksam.

SP gewinnt Regierungsratsitz in Solothurn

SOLOTHURN. Die SP des Kantons Solothurn hat der CVP beim zweiten Wahlgang der Regierungsratswahlen den Sitz abgenommen. Der SP-Kandidat Roberto Zanetti gewann den Sitz klar gegen Klaus Fischer von der CVP.

Zanetti bekam insgesamt 25 173 Stimmen. Fischer erhielt 22 402 Stimmen. Abgeschlagen auf dem dritten Rang liegt der SVP-Vertreter Heinz Müller mit 12 654 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 37,1 Prozent.

Die Halbinsel Au wird zur Zirkus-Insel

ZÜRICH. Im Rahmen der 6. Kulturtage im Landgut Schloss Au wird die Halbinsel Au bei Wädenswil ab heute bis am nächsten Dienstag zur Zirkus-Insel. Rund 2000 Schülerinnen und Schüler werden die Kulturtage besuchen. Die Veranstaltungen auf der Zirkus-Insel sind vom Donnerstag, 3. Juli, bis Sonntag, 6. Juli, auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Umsetzung des Sanierungsprogramms 04 im Amt für Justizvollzug

ZÜRICH. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat im Rahmen seines Sanierungsprogramms 04  Massnahmen beschlossen, die das Amt für Justizvollzug betreffen und die für die Planperiode 04-07 die laufende Rechnung um insgesamt Fr. 11 Mio. verbessern sollen. Mit dieser Vorgabe verbunden ist ein Abbau von 19 Stellen.

 

 

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