Gesuch für einen Lernfahrausweis

ZÜRICH. Wer einen Lernfahrausweis beantragen möchte, muss ab dem 1. April 2003 nicht mehr zu einem der drei kantonalen Strassenverkehrsämter fahren, sondern kann das Gesuch auch bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde persönlich einreichen. 

Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer

BERN. Die Gemeinden des Kantons Bern sollen ermächtigt werden, das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen.

Kanton St.Gallen – ideal für Business und Freizeit

ST. GALLEN. Mit der Veranstaltungsreihe „Vorhang auf – St.Gallen kommt“ präsentieren Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Bildung den Kanton St.Gallen als ideales Gebiet für Business und Freizeit.

Mehr Raum für den Wildbach bei der Eishalle Wetzikon

ZÜRICH. Der Kanton Zürich nutzt den Bau des Mehrzweckplatzes Mattacher in Wetzikon, um dem begradigten und mit Steinen kanalisierten Wildbach wieder ein natürliches Bachbett zurückzugeben.

Neues bernische Arbeitsmarktgesetz

BERN. Das neue bernische Arbeitsmarktgesetz schafft die Grundlagen für den Vollzug der flankierenden Massnahmen im freien Personenverkehr und zur Bekämpfung der Schwarzarbeit.

Regierungsrat beantragt Änderung des Gastgewerbegesetzes

ZÜRICH. Die Gemeinden sollen neu die Möglichkeit erhalten, Gebiete zu bezeichnen, in denen sie Gastwirtschaften generell keine Bewilligungen für dauernd verlängerte Öffnungszeiten erteilen.

Vortritt am Fussgängerstreifen

TROGEN. Anlässlich der Präsentation der Verkehrsunfall-Statistik 2002 am 6. März 2003 in Trogen, zeigte sich Polizeikommandant Hansjörg Ritter besorgt über die derzeitige Regelung beim Fussgängerstreifen.

Grosskontrolle im Messeturm:

30 Stockwerke nach Schwarzarbeitern durchkämmt

BASEL. Ein Grossaufgebot von Kantonspolizei, Einwohnerdiensten und Kiga kontrollierte am Donnerstagmorgen im Basler Messeturm die Arbeitsbewilligungen der dort Beschäftigten.

"Heimat ist da, wo man verstanden wird"

Der Ausländerdienst Baselland

LIESTAL. Seit 1964 ist der Ausländerdienst in Baselland tätig. Als konfessionell und politisch unabhängiger Verein bezweckt er die Integration der Migrantinnen und Migranten. Dazu werden verschiedene Dienstleistungen angeboten.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

6. März 2003

Gesuch für einen Lernfahrausweis

ZÜRICH. Wer einen Lernfahrausweis beantragen möchte, muss ab dem 1. April 2003 nicht mehr zu einem der drei kantonalen Strassenverkehrsämter fahren, sondern kann das Gesuch auch bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde persönlich einreichen. Der Regierungsrat hat die entsprechende Anpassung der Verkehrsabgabenverordnung und der Verordnung über die Gebühren der Gemeindebehörden genehmigt. Die Einwohnerkontrolle prüft die Angaben der gesuchstellenden Person und leitet das Formular an das Strassenverkehrsamt weiter. 

Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer

BERN. Die Gemeinden des Kantons Bern sollen ermächtigt werden, das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen. Dies schlägt der Regierungsrat des Kantons Bern in einem Bericht zuhanden des Grossen Rates vor. Das Stimm- und Wahlrecht soll jedoch nur Ausländerinnen und Ausländern gewährt werden können, die sich seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz aufhalten, davon die letzten fünf Jahre im Kanton.

Kanton St.Gallen – ideal für Business und Freizeit

ST. GALLEN. Mit der Veranstaltungsreihe „Vorhang auf – St.Gallen kommt“ präsentieren Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Bildung den Kanton St.Gallen als ideales Gebiet für Business und Freizeit. Vom 24. März bis 8. April 2003 wird die Wirtschafts- und Tourismusregion Kanton St.Gallen in Zürich, Aarau, Bern/Belp, Basel, Lugano und Luzern in einer 45-minütigen Infotainment-Show vorgestellt. Als Moderator wirkt TV-Moderator Beat Antenen.

Mehr Raum für den Wildbach bei der Eishalle Wetzikon

ZÜRICH. Der Kanton Zürich nutzt den Bau des Mehrzweckplatzes Mattacher in Wetzikon, um dem begradigten und mit Steinen kanalisierten Wildbach wieder ein natürliches Bachbett zurückzugeben. Mit der Ausweitung des Wildbaches will das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) die Hochwassersicherheit erhöhen sowie den Lebensraum für Pflanzen und Tiere vergrössern. Erholungssuchende finden bereits ab anfangs Sommer 2003 entlang des Wildbachs eine attraktive abwechslungsreiche Landschaft.

Neues bernische Arbeitsmarktgesetz

BERN. Das neue bernische Arbeitsmarktgesetz schafft die Grundlagen für den Vollzug der flankierenden Massnahmen im freien Personenverkehr und zur Bekämpfung der Schwarzarbeit. Es überträgt den Sozialpartnern eine Mitverantwortung beim Vollzug der neuen Bestimmungen, beschränkt die administrative Belastung der Betriebe auf ein Minimum und ist auch auf die interkantonale Zusammenarbeit ausgerichtet. Der Regierungsrat hat den Entwurf zuhanden des Grossen Rats verabschiedet.

Regierungsrat beantragt Änderung des Gastgewerbegesetzes

ZÜRICH. Die Gemeinden sollen neu die Möglichkeit erhalten, Gebiete zu bezeichnen, in denen sie Gastwirtschaften generell keine Bewilligungen für dauernd verlängerte Öffnungszeiten erteilen. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das Gastgewerbegesetz entsprechend zu ändern. Die neue Regelung ermöglicht zum Beispiel, Wohngebiete der Stadt Zürich zu schützen, in denen wegen der sich ausbreitenden «Vergnügungsindustrie» die Nachtruhe und öffentliche Ordnung erheblich beeinträchtigt sind. Damit Gemeinden entsprechende Gebiete bezeichnen können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Nach heutigem Recht müssen Gastwirtschaften von 24.00 Uhr bis 5.00 Uhr geschlossen sein. Dauernde Ausnahmen von der Schliessungszeit werden bewilligt, wenn die Nachtruhe und die öffentliche Ordnung nicht beeinträchtigt werden.

Vortritt am Fussgängerstreifen

TROGEN. Anlässlich der Präsentation der Verkehrsunfall-Statistik 2002 am 6. März 2003 in Trogen, zeigte sich Polizeikommandant Hansjörg Ritter besorgt über die derzeitige Regelung beim Fussgängerstreifen.

Auch im Jahr 2002 mussten wiederum 24 Unfälle mit Fussgängern verzeichnet werden, einer mehr als 2001. Wie schon 2001 musste auch im Jahr 2002 ein Fussgänger sein Leben lassen. Schon alleine die Tatsache, dass 9 Unfälle auf einem Fussgängerstreifen passierten, zeigt, dass die heutige Fussgängerstreifenregelung überdacht werden muss.

Grosskontrolle im Messeturm:

30 Stockwerke nach Schwarzarbeitern durchkämmt

BASEL. Ein Grossaufgebot von Kantonspolizei, Einwohnerdiensten und Kiga kontrollierte am Donnerstagmorgen im Basler Messeturm die Arbeitsbewilligungen der dort Beschäftigten. Rund 100 Leute mussten detailliert kontrolliert werden, bei rund einem Drittel davon drängten sich nähere Abklärungen auf, 13 Personen wurden von der Baustelle verwiesen.

"Heimat ist da, wo man verstanden wird"

Der Ausländerdienst Baselland

Seit 1964 ist der Ausländerdienst in Baselland tätig. Als konfessionell und politisch unabhängiger Verein bezweckt er die Integration der Migrantinnen und Migranten. Dazu werden verschiedene Dienstleistungen angeboten.

LIESTAL. Der Ausländerdienst Baselland ist seit 1964 im Kanton Baselland tätig. Er ist konfessionell und politisch unabhängig und hat sich als kompetente Stelle im Ausländerbereich etabliert. Der Verein bezweckt die Beratung, Förderung und Integration der im Basel-Land wohnenden Migranten und Migrantinnen.

Um diese Ziele zu erreichen, bietet die Stelle verschiedene Dienstleistungen an.

Die Schwerpunkte ihrer Aufgaben sind die Führung einer 10-sprachigen Sprechstunde; eines Übersetzungs- und Dolmetscherdienstes, eines Angebots von Deutschkursen am Arbeitsplatz und in eigenen Kurslokalen, Öffentlichkeitsarbeit und Integrationsprojekte für Stellenlose.

Die 10-sprachige Sprechstunde wird vom Montag bis Freitag in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch, Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Tamilisch, Portugiesisch und Albanisch betreut. Im Rahmen der Sprechstunde befassen sich die Sozialassistenten und –assistentinnen mit allen Belangen, die der Alltag mit sich bringt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungen sind kostenlos. Für das Ausfüllen von Steuererklärungen wird eine Gebühr erhoben.

Im Rahmen der 10-sprachigen Sprechstunde stehen jeweils die entsprechenden Dolmetscher und Dolmetscherinnen kostenlos zur Verfügung. Für auswärtige Dienste wird ein Dolmetscher organisiert und nach Zeitaufwand verrechnet. Die häufigsten Einsätze werden an Gemeinden, Ärzte, Gerichte, Schulen und für Personalaussprachen vermittelt.

Der Übersetzungsdienst erledigt schriftliche Übersetzungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade prompt und kostengünstig, hauptsächlich in den erwähnten 10 Sprachen. Amtliche Dokumente, Mitteilungen an die Belegschaft, Reglemente, Sicherheitsbestimmungen, Rundschreiben der Schulbehörden und Gerichtsurteile sind unter anderem Beispiele von Übersetzungsaufträgen. Die Übersetzungen sind mit einem Qualitätsstempel versehen und werden von den Amtsstellen anerkannt. Auftraggeber sind Verbände, Gemeinden, Behörden und Einzelpersonen.

Die Deutschkurse sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Ein Intensiv–Deutschkurs für junge Erwachsene von 16 bis 21 Jahren wird zweimal jährlich, im Februar und August, gegeben. Er dauert 16 Wochen mit 30 Lektionen pro Woche. Der Kurs beinhaltet Deutsch lernen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration, Orientierung für das Leben in der Schweiz, Vorbereitung auf bestehende Ausbildungsgänge oder den Übertritt in die Berufswelt und das Konflikttraining "Chili". Der Kurs richtet sich an neu eingewanderte junge Erwachsene mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen aus Baselland und kostet inklusiv Kursmaterial 1´400 Franken.

Ein anderer Kurs ist Connectica für Frauen. Connectica ist ein Deutschkurs mit integrativen, themenbezogenen Unterrichtseinheiten. Das Projekt richtet sich vor allem an Mütter mit Kindern im Vor- und Primarschulalter. Er ist speziell auf deren Bedürfnissen zugeschnitten. 20 Wochen je zwei Stunden dauert der Deutschkurs und kostet 100 Franken.

Auch am Samstag werden jeweils Kurse veranstaltet. Sie richten sich an Anfänger mit keinen oder wenig Deutschkenntnissen. Die Kursinhalte sind Einführung in die deutsche Sprache, sich im Alltag mit einfachem Wortschatz und Redewendungen verständigen können, Hören, Sprechen und Handeln, einfache Lese- und Schreibübungen und Grundkenntnisse in Grammatik.

Nebst den erwähnten gibt es noch andere Deutschkurse und Projekte. Infos über die Projekte PoliTeam für Stellenlose, Frauen-Info für Migrantinnen oder fifty-fifty und weitere sind unter anderem bei www.auslaenderdienstbl.ch einzuholen.

Der Ausländerdienst Baselland wird von Wirtschaft, Verbänden, Kirchen, Gemeinden und Fürsorgebehörden sowie dem Kanton unterstützt und getragen. Er arbeitet als Non-Profit – Organisation kostendeckend. Breite Akzeptanz und Anerkennung hat der Dienst erworben und wird vom Staat immer wieder mit Sonderaufgaben betraut.

 

 

español

bienvenidos

türkçe

merhaba

deutsch

home

dossiers

interviews

portraits

news box

migration

CH in kürze

fotobank

agenda

jahresbericht

impressum