35 Jahre Engagement für die Dritte Welt

BERN. Die "Erklärung von Bern" EvB feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Seit 1968 engagiert sich die entwicklungspolitische Organisation für die Dritte Welt.

Altersgutschrift versus Risikoprämien

BERN. Pensionskassen dienen der betrieblichen Altersvorsorge.

Am meisten Arbeitslose seit Mai 1998

BERN. Ende Februar waren in der Schweiz 3,9 % Prozent oder 142'023 Personen arbeitslos.

Anstieg der Kurzarbeit im Januar 2003

BERN. Im Januar 2003 waren 9'795 Personen von Kurzarbeit betroffen, 4'137 Personen mehr (+73,1%) als im Vormonat.

Arbeitslosigkeit im Februar 2003

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco)waren Ende Februar 2003 142'023 Arbeitslose eingeschrieben, 3'079 mehr als im Vormonat.

Das Credo der EvB und seine Umsetzung

BERN. Der Ansatz der Erklärung von Bern EvB ist, dass nicht der Süden sich zum Norden hin entwickeln, sondern der Norden auf gerechtere Beziehungen zum Süden hinwirken soll.

Aufruf zu Aktionen an den Arbeitsplätzen gegen Krieg

ZÜRICH. Die nationale Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Bau & Industrie ruft die Arbeitenden in der ganzen Schweiz auf, am kommenden Freitag, 14. März 2003, mittags während fünf Minuten mit einer Protest-Aktion gegen den drohenden Krieg im Irak zu demonstrieren.

Bundesrat trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld auf Zielkurs

BERN. Die Börsenbaisse und die Wachstumsschwäche wirkten sich im vergangenen Jahr auch auf den Bundeshaushalt aus...

Der alte Pass kann im Kanton Bern gratis verlängert werden

BERN. Die grosse Nachfrage nach dem neuen Schweizer Pass führt zu Verzögerungen bei der Auslieferung durch den Bund.

"Pinocchio"-Roman neu übersetzt

BERN. Pünktlich zum Start des Films von Roberto Benigni legt der Verlag Schirmer/Mosel eine neue Übersetzung des Romans "Pinocchio.

Rentenanstalt erhöht Prämien massiv

BERN. Die Rentenanstalt hat eine durchschnittliche Prämienerhöhung von 8 bis 12 % angekündigt.

SP Gesundheitsinitiative: Prämienrechner auf comparis.ch

ZÜRICH. Die Gesundheitsinitiative der SP will die Kopfprämien bei den Krankenkassen abschaffen.

Telekom mit 24,6 Mrd. Euro Verlust

BERN. Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 24,6 Mrd. Euro verbucht.

Weniger alpenquerender Lastwagenverkehr

BERN. Der alpenquerende Lastwagenverkehr hat 2002 leicht abgenommen: Insgesamt durchfuhren 1'251'000 Lkw die Alpen, 9 % weniger als im Vorjahr.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

10. März 2003

35 Jahre Engagement für die Dritte Welt

BERN. Die "Erklärung von Bern" EvB feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Seit 1968 engagiert sich die entwicklungspolitische Organisation für die Dritte Welt.

Auf Anregung von reformierten Theologen unterschrieben damals 1000 Menschen die "Erklärung", teilte die EvB mit. Nebst Spendenaufrufen lancierte sie politische Forderungen, zum Beispiel nach einer Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts BIP ein noch immer unerfülltes Ziel.

Gegenwärtig ist die EvB etwa beim "Public Eye on Davos" engagiert, das parallel zum Weltwirtschaftsforum in Davos stattfindet.

Altersgutschrift versus Risikoprämien

BERN. Pensionskassen dienen der betrieblichen Altersvorsorge. Die Versicherungsbeiträge werden von den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern aufgebracht.

Die Prämien setzen sich aus Altersgutschrift und Risikoprämie zusammen. Die Altersgutschrift dient der Altersvorsorge und wird beim Austritt vollumfänglich ausbezahlt. Die Risikoprämie dient zur Deckung der Risiken Tod und Invalidität und wird bei "normalem" Austritt nicht ausbezahlt. In der Risikoprämie wurden bis anhin auch Verwaltungskosten miteinbezogen.

So bedeuten höhere Risikoprämien nicht grössere Renten, sondern mehr Kosten.

Am meisten Arbeitslose seit Mai 1998

BERN. Ende Februar waren in der Schweiz 3,9 % Prozent oder 142'023 Personen arbeitslos. Dies sind 3079 mehr als im Januar. Die Erwerbslosenquote hat damit den höchsten Stand seit Mai 1998 erreicht.

Der weitere Anstieg um 0,1 % war unter anderem auch aus saisonalen Gründen erwartet worden. Ab März indes solle die saisonal bedingte Arbeitslosigkeit leicht zurückgehen, hat das Staatssekretariat für Wirtschaft seco vor Monatsfrist prognostiziert.

Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 4907 auf 197'493. Nur 9115 Stellen waren als offen gemeldet, immerhin 1179 mehr als Januar.

Anstieg der Kurzarbeit im Januar 2003

BERN. Im Januar 2003 waren 9'795 Personen von Kurzarbeit betroffen, 4'137 Personen mehr (+73,1%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 214 Einheiten (+39,9%) auf 750. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 329'469 (+102,6%) auf 650'439 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Januar 2002) waren 689'870 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 12'586 Personen in 512 Betrieben verteilt hatten. Dies ergaben die Erhebungen des seco - Staatssekretariat für Wirtschaft.

Arbeitslosigkeit im Februar 2003

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco)waren Ende Februar 2003 142'023 Arbeitslose eingeschrieben, 3'079 mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,8% im Januar 2003 auf 3,9% im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 197'493 Stellensuchende registriert, 4'907 mehr als im Vormonat. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich um 1'179 auf 9'115 Stellen. Die detaillierten Ergebnisse werden in ca. 10 Tagen veröffentlicht.

Das Credo der EvB und seine Umsetzung

BERN. Der Ansatz der Erklärung von Bern EvB ist, dass nicht der Süden sich zum Norden hin entwickeln, sondern der Norden auf gerechtere Beziehungen zum Süden hinwirken soll.

Aufruf zu Aktionen an den Arbeitsplätzen gegen Krieg

ZÜRICH. Die nationale Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Bau & Industrie ruft die Arbeitenden in der ganzen Schweiz auf, am kommenden Freitag, 14. März 2003, mittags während fünf Minuten mit einer Protest-Aktion gegen den drohenden Krieg im Irak zu demonstrieren. Die GBI schliesst sich damit einem Aufruf an, welchen der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) am 7. März beschlossen hat und der möglichst in allen Ländern Europas befolgt werden soll.

Die Aktionen an oder vor den Arbeitsplätzen sollen um 5 vor 12 (11.55 Uhr) stattfinden und ein deutliches Zeichen gegen den Krieg setzen, den zu verhindern es jetzt «fünf vor zwölf» ist. Dieser Krieg wird nicht nur im Irak eine humanitäre Katastrophe provozieren, sondern auf der ganzen Welt letztlich von den Arbeitenden mit Arbeitslosigkeit und verstärkter sozialer Unsicherheit bezahlt werden müssen.

Bundesrat trotz schwierigem wirtschaftlichem Umfeld auf Zielkurs

BERN. Die Börsenbaisse und die Wachstumsschwäche wirkten sich im vergangenen Jahr auch auf den Bundeshaushalt aus: Der Bundesrat musste die finanzpolitische Planung revidieren und Korrekturen beim Voranschlag 2003 vornehmen. Wie der Bundesrat in seinem Geschäftsbericht 2002 bekannt gibt, konnte er seine selbst gesetzten Ziele gleichwohl mehrheitlich realisieren. Neben der ausführlichen Darstellung der Schwerpunkte der bundesrätlichen Geschäftsführung gibt der Bericht auch Auskunft über die rund 100 wichtigsten Geschäfte, die der Bundesrat im Jahr 2002 behandelt hat.

Der alte Pass kann im Kanton Bern gratis verlängert werden

BERN. Die grosse Nachfrage nach dem neuen Schweizer Pass führt zu Verzögerungen bei der Auslieferung durch den Bund. Jetzt hat der Bundesrat beschlossen, dass der alte Pass wieder verlängert werden kann. Diese Dienstleistung bietet der Kanton Bern seinen Bürgerinnen und Bürgern gratis an.

"Pinocchio"-Roman neu übersetzt

BERN. Pünktlich zum Start des Films von Roberto Benigni legt der Verlag Schirmer/Mosel eine neue Übersetzung des Romans "Pinocchio. Die Geschichte eines Hampelmanns" von Carlo Collodi vor.

Der Verlag hat in seiner Edition eine grafische Gestaltung mit Spalten und ein leicht graues, holzhaltiges Papier gewählt. Auf das Holz, aus dem der Titelheld Pinocchio geschnitzt ist, wurde bei der Gestaltung des Bandes auch durch die Maserungsstruktur des Umschlags Bezug genommen.

Das Buch, ein Klassiker der italienischen Literatur, erschien ursprünglich als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.

Rentenanstalt erhöht Prämien massiv

BERN. Die Rentenanstalt hat eine durchschnittliche Prämienerhöhung von 8 bis 12 % angekündigt. Doch auf Grund massiver Risikoprämien-Erhöhungen steigen die Pensionskassen-Prämien um bis zu 130 %, schreibt der "SonntagsBlick".

Das Bundesamt für Privatversicherungen BPV bestätigte die Erhöhung bei der Rentenanstalt um 40 %. Ein BPV-Sprecher sagte, dass die Verwaltungskosten der Versicherer zu hoch seien, sie hätten aber dennoch die Erhöhung bewilligt.

Laut Pensionskassen-Experte Stefan Thurnherr sind 100-prozentige Risikoprämienerhöhungen keine Ausnahme. Einige Firmen könnte das ruinieren.

SP Gesundheitsinitiative: Prämienrechner auf comparis.ch

ZÜRICH. Die Gesundheitsinitiative der SP will die Kopfprämien bei den Krankenkassen abschaffen. Als Ersatz wird die Finanzierung über einkommens- und vermögensabhängige Beiträge der Versicherten und über Mehrwertsteuerprozente vorgeschlagen. Der Initiativtext gibt ansatzweise einen Hinweis auf die Kostenverteilung, die Details wird der Gesetzgeber zu regeln haben.

Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch bietet den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit einem eigens entwickelten online Prämienrechner auf seiner Website ab sofort die einmalige Möglichkeit, Auswirkungen einer Annahme der Initiative auf die persönliche Krankenkassenprämie zu berechnen. Damit steht den Benutzern ein Instrument zur unabhängigen Meinungsbildung zur Verfügung.

Am kommenden 18. Mai werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Volksinitiative „Gesundheit muss bezahlbar bleiben" der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz abzustimmen haben.

Telekom mit 24,6 Mrd. Euro Verlust

BERN. Die Deutsche Telekom hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 24,6 Mrd. Euro verbucht. Dies ist der höchste je von einem deutschen Unternehmen verzeichnete Fehlbetrag. Im Vorjahr hatte das Minus noch 3,45 Mrd. Euro betragen.

Der Konzernverlust resultierte vor allem aus Wertberichtigungen auf Mobilfunklizenzen und Unternehmenswerten in Höhe von 19,3 Mrd. Euro, teilte Telekom in Bonn mit.

Erfreulicher fiel der Umsatz aus, der um 11,1 % auf 53,7 Mrd. Euro stieg. Das operative Ergebnis Ebitda erhöhte sich von 15,1 Mrd. auf 16,3 Mrd. Euro.

Weniger alpenquerender Lastwagenverkehr

BERN. Der alpenquerende Lastwagenverkehr hat 2002 leicht abgenommen: Insgesamt durchfuhren 1'251'000 Lkw die Alpen, 9 % weniger als im Vorjahr.

Die Reduktion sei einerseits auf die Massnahmen des Bundes zur Verkehrsverlagerung, andererseits auf die schwache Konjunktur und die Dosierungsmassnahmen zurückzuführen, teilte das UVEK mit.

Die Vorgaben des Verlagerungsgesetzes für das Jahr 2002 wurden damit erfüllt. Zur Erreichung des Verlagerungsziels, das ab dem Jahr 2009 jährlich nicht mehr als 650'000 alpenquerende Lastwagen vorsieht, seien aber weiterhin grosse Anstrengungen erforderlich.

 

 

 

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