|
Ein
Morgestraich ohne Probleme
BASEL.
Der Morgestraich mit seinen Hunderttausenden von Besucherinnen
und Besuchern hat die Kantonspolizei Basel-Stadt vor keine allzu
grossen Probleme gestellt. Zwar herrschte da und dort eine
grosse Druggedde, zu gefährlichen Situationen kam es allerdings
nicht. Bisher wurden vier Taschendiebstähle gemeldet.
Unmittelbar vor dem Morgestraich musste die Polizei 182
behindernd abgestellte Velos entfernen und 19 Autos abschleppen,
die trotz langfristig signalisiertem Parkverbot in der
Innenstadt dort abgestellt worden waren. Während des
Morgestraichs waren rund 80 Polizistinnen und Polizisten im
Fasnachtseinsatz.
Mit
der Kampagne «Mehr Lehrstellen!» die Lehrstellensituation
verbessern
ZÜRICH.
Der Lehrstellenmarkt ist angespannt. Ein Rückgang des
Lehrstellenangebots trifft mit einer Zunahme der Anzahl Schulabgängerinnen
und Schulabgänger zusammen. Kanton und Stadt Zürich reagieren
mit einem Paket von Massnahmen, um die Lage der
schulaustretenden Jugendlichen zu verbessern.
Komfortable
Häuser, die Energie produzieren
BERN.
Die Solarenergie macht’s möglich: Komfortable Häuser,
die erst noch umweltschonende Energie produzieren. Die Möglichkeit
von Minergie und Solartechnologie stehen im Zentrum des
Energie-Apéros vom Dienstag, 11. März 2003 in Oberburg bei
Burgdorf. Dr. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für
Energie, zeigt im Bereich Minergie und Solarenergie die
Bundesstrategie auf.
Baulärm
statt Babygeschrei
BERN.
Wo bis vor wenigen Monaten noch Babys das Licht der Welt
erblickten, soll Mitte 2005 die kantonale Steuerverwaltung
Einzug halten. Seit dem letzten Oktober sind auf der Baustelle
des ehemaligen Frauenspitals in Bern die Baumaschinen im
Einsatz. Mit der Grundsteinlegung hat Baudirektorin Barbara
Egger-Jenzer am Montag (10.03.03) den Startschuss für den
Beginn den Rohbauarbeiten gegeben.
8.
März internationaler Tag der Frauen
Wie
auf der restlichen Welt wurde auch in Basel der internationale
Frauentag gefeiert. Kundegebungen und Demonstrationen fanden an
verschiedenen Orten der Stadt statt.
BASEL.
Frauen und Männer, Gewerkschaften und Parteien, verschiedene
Institutionen und Aktionen versammelten sich am 8. März 2003 in
Basel um für die Gleichstellung der Frauen zu demonstrieren.
Die
Amnesty International sammelte Unterschriften gegen Gewalt an
Frauen in Russland. Die Pionierinnen im Austausch luden zu einer
Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Ihr Motto war
„Sexismus kennt keine Grenzen!“. In der Drämmli-Aktion der
Gewerkschaften wurde den Frauen, unter dem Motto „Freie Fahrt
für Frauen in Alltag und Beruf!“ in der Tram kostenlos
beraten. Frauen in Schwarz hiess die Aktion, die von Frauen in
Schwarz durchgeführt wurde und für eine friedliche Welt
einstand. Die interprofessionelle Gewerkschaft IGA diskutierte
über die Diskriminierung von Frauen im Ausländerrecht. Ein
Fest für Frauen, die niederschwellige Institutionen besuchen
wurde vom Tageshaus Wallstrasse 16 und vom Verein für
Gassenarbeit veranstaltet.
Geschichte
des internationalen Frauentages
Die
Hintergründe zum internationalen Frauentag und die ersten
geschichtlichen Spuren sind in New York zu finden. Am 8. März
1857 streikten Textilarbeiterinnen für bessere
Arbeitsbedingungen und den 8-Stunden-Tag. Mit dem Symbol „Brot
und Rosen“ kämpften Frauen in New York am 8. März 1908 für
menschenwürdigere Arbeitsbedingungen. Die Fabrikbesitzer und
die Aufseher schlossen die Frauen ein, um eine Kontaktaufnahme
zu den Gewerkschaften und anderen Belegschaften zu verhindern.
Aus ungeklärten Gründen brach in der Fabrik ein Brand aus. In
den Flammen starben 129 Arbeiterinnen. Ein Jahr drauf, am 8. März
1909, streikten 20.000 Näherinnen in Manhatten. Tausende von
Frauen wurden verhaftet. Nach 2-monatigem entschlossenen Streik
mussten die Unternehmer den Forderungen der Frauen nachgeben.
Der erste Frauenkampftag fand 1909 statt.
Die
II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Europa
beschloss am 27. August 1910 die Einführung eines jährlichen
Internationalen Frauentages für die Interessen der Frauen gegen
mehrfache Ausbeutung und Unterdrückung. Dies geschah auf
Initiative von Clara Zetkin.
In
Sankt Petersburg löste der Textilarbeiterinnen-Streik, am 8. März
1917 die Februarrevolution aus.
Im
Jahre 1933 verboten die Nationalsozialisten den internationalen
Frauentag. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in den sozialistischen Ländern
die gesellschaftliche Befreiung der Frau gefeiert. In
Westdeutschland wurde der Frauentag erst in den 60er-Jahren
wiederbelebt. Der 8. März wurde immer stärker zum Symbol für
Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frauen.
Seit
1975, im internationalen Jahr der Frau, rufen die Vereinten
Nationen jährlich zum „Internationalen Tag der Rechte der
Frauen und den Weltfrieden“, am 8. März, auf. Er soll bewusst
machen, dass „nirgendwo in der Welt Frauen tatsächlich die
gleichen Rechte und Möglichkeiten wie Männer haben“.
|