Marketing-Instrument „Gentechfrei“

BERN. Für eine Initiative „Gentech-Moratorium in der Landwirtschaft“ will ein breites Bündnis aus Bauern-, Umweltschutz- und Konsumentenverbänden bis zum Sommer 120 000 Stimmen sammeln.

Keine Mehrheit für Resolutionsentwurf

BERN. Eine grosse Mehrheit des UN-Sicherheitsrates war für die Fortsetzung der Waffeninspektionen.

Wirtschaft und Börse sinken weiter

ZÜRICH. Die Wertvernichtung an den europäischen Börsenplätzen geht weiter. Neuste Hiobsbotschaft: Der Maschinenbaukonzern Bühler baut 280 Stellen ab.

Föderalismus studieren: Srilankische Parlamentarier- delegation in der Schweiz

BERN. Vom 13. – 18. März wird eine Gruppe srilankischer Parlamentarier unter der Leitung von Prof. Dr. Jayalath Jayawardena, Minister für Rehabilitierung, Wiederansiedlung und Flüchtlinge sowie Parlamentsmitglied, zu einer Studienreise in der Schweiz weilen.

Ohne Sicherheit keine Entwicklung

BERN. Die DEZA setzt mit ihrem Jahresthema „Sicherheit durch Entwicklung“ einen Kontrapunkt zur aktuellen globalen Politik...

Preisverleihung: SKORE-A 2003

BERN. SKORE-A (Swiss-Korean Outstanding Research Efforts Award) ist ein jährlicher Förderpreis für die Forschungs- zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Republik Korea.

Neue Ziele der schweizerischen Wissenschafts- aussenpolitik

BERN. Im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2004-2007 steuert die neue Wissenschaftsaussenpolitik des Staatssekretariats für Wissenschaft und Forschung klare Ziele, namentllich auch im bilateralen Bereich, an.

Rote Karte für die ETH

BERN. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts, dass der Beschwerde der Gentech-Gegner beim UVEK aufschiebende Wirkung zukommt, kamen Mitglieder der Gruppe "Lindau gegen Gentech-Weizen" an die ETH.

Borkenkäfer erobern das Berggebiet

BERN. Auslöser der rasanten Massenvermehrung des Buchdrucker-Borkenkäfers ist der Jahrhundertsturm «Lothar», welcher im Dezember 1999 über die Schweiz fegte.

Gegen lebenslange Verwahrung

BERN. Der Nationalrat hat heute morgen die Volksinitiative "Lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter" abgelehnt.

Weitere Rechtshilfe im Fall Milosevic; Nur noch vier betroffene Personen

BERN. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat im Rechtshilfeverfahren im Fall Milosevic die Herausgabe von Rechtshilfeakten betreffend eine vierte Person angeordnet.

Totalrevision des Versicherungs- vertragsgesetzes

BERN. Die Totalrevision des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG) ist eingeleitet...

Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion in Bern

BERN. Besuch des Generalsekretärs der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), Yoshio Utsumi, in Bern...

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

13. März 2003

Marketing-Instrument „Gentechfrei“

Für eine Initiative „Gentech-Moratorium in der Landwirtschaft“ will ein breites Bündnis aus Bauern-, Umweltschutz- und Konsumentenverbänden bis zum Sommer 120 000 Stimmen sammeln. In der Schweiz hat sich ein Bündnis gebildet, dass alle Tage nicht mehr so zu finden ist. Vertreter von Bauernverbänden, Konsumenten- und Naturschutz, Abgeordnete von links (Grüne, SP) bis rechts (SVP) haben sich gemeinsam an einen Tisch gesetzt.

BERN. Das Ziel dieses Projektes lautet, bis zum Sommer 2003 120.000 Unterschriften für die Volksinitiative „für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft“ zu sammeln. Gefordert wird ein fünfjähriges Moratorium für den kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft und für den Einsatz gentechnisch veränderter Tiere für die Lebensmittelproduktion ab Annahme der Initiative. Die Initiative wird von 23 Organisationen und von Vertretern aus sechs Parteien (CVP, EDU, EVP, Grüne, SP, SVP) unterstützt.

Bereits im Jahr 1997 wurde ein ähnliches Anliegen vom Volk abgelehnt. Nun ist mit der Gen-Lex-Beratung im Parlament eine neue Diskussion entflammt. Das Moratorium wurde dabei gar zu einem Hauptstreitpunkt, der andere zentrale und ebenso bedeutende Gesetzesbestimmungen in den Hintergrund drängte. Doch beide Räte lehnten das Moratorium relativ knapp ab - zuletzt der Nationalrat im vergangenen Oktober. Schon damals zogen Bauern, Umweltpolitiker und Konsumentenschutz am selben Strick.

Der Grund für die jetzige Lancierung ist wegen der Frühlingssession nicht zufällig. Das Parlament wird erneut über das Thema sprechen. Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) schlägt vor, ein Moratorium für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in der Vorlage über die Agrarpolitik 2007 zu verankern. Zwar erfolgte der Vorschlag nur mit einer knappen Mehrheit, und auch im Plenum dürften die Fronten kaum grundsätzlich anders verlaufen als im Oktober. Doch die Initiative schafft jenen Druck, der aus der knappen Minderheit vom Herbst eine knappe Mehrheit machen könnte. Inhaltlich seien der Vorschlag der WAK und die neue Volksinitiative identisch, so eine Nationalratsvertreterin. Nehme das Parlament seine Chance nun wahr, könne die Initiative wieder zurückgezogen werden, kalkuliert sie ganz offen. Die erneute Parlamentsdebatte über das Moratorium dürfte deshalb spannend werden. Im Oktober fehlten für ein Ja bloss acht Stimmen.

Umfragen zur Gentechnologie in der Lebensmittelproduktion zeigen, dass dieses Druckmittel ernst zu nehmen ist und die Initiative an der Urne durchaus Chancen hätte. Gentech-Nahrung wird von der Schweizer Bevölkerung seit Jahren abgelehnt. Die beiden Grossverteiler Coop und Migros haben sich ihrer Kundschaft gegenüber freiwillig dazu verpflichtet, ihre Produkte gentechfrei zu halten. Die Initiative verlangt nicht mal diesen grossen Schritt, der Import von Lebensmitteln mit GVO würde weiter zugelassen werden.

Der Druck der Konsumenten hat auch dazu geführt, dass GVO-Produkte, die in den neunziger Jahren vereinzelt in Ladenregalen auftauchten, mittlerweile wieder verschwunden sind. Diese Abneigung ist nicht selbstverständlich. Sie bringt keine Ablehnung der Gentechnologie als Ganzes zum Ausdruck; in der Medizin etwa wird der Einsatz der Gentechnologie durchaus gutgeheissen. So hat die Initiative zwar Aussicht auf Erfolg, doch für die Konsumentinnen und Konsumenten bringt sie faktisch wenig Neues.

Heute sind in der Schweiz weit und breit keine GVO-Lebensmittel in Sicht, und selbst im Jahre 2010, wenn das Moratorium gemäss Initiativkomitee auslaufen soll, dürfte die Akzeptanz der Gentechnologie im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelbereich in Anbetracht der in den letzten Jahren konstant gebliebenen Ablehnung nur unwesentlich gewachsen sein. Das Verbot von gentechnisch veränderten Tieren, welches die Initiative vorsieht, ist im Gentechnologiegesetz, beschränkt allerdings auf Wirbeltiere, ebenfalls enthalten. Und die Forschung ist von dem Moratorium ausgenommen.

Eigentlich steht die Signalwirkung im Vordergrund, für Befürworter und Gegner und nicht die tatsächlichen, rechtlich begründbaren Folgen der Initiative. Die Bauernschaft steht zur Zeit unter starkem Druck . Sie verspricht sich einen Marketingvorteil von einer gesetzlich vorgeschriebenen gentechfreien schweizerischen Landwirtschaft. Nationalrat Josef Kunz, SVP, sagte an einer Pressekonferenz, dass er die gentechfreien Produktion als letzte Chance, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Schweiz im In- und Ausland zu höheren Preisen abzusetzen, erachte. Kunz ist auch der Vizepräsident des Bäuerlichen Zentrums Schweiz; die Analyse die er machte, hat, angesichts der Produktionsbedingungen der Schweizer Bauern, einiges für sich.

Die Gegner des Moratoriums argumentieren nicht in erster Linie mit dem Inhalt des Volksbegehrens, sondern mit den Zeichen, die damit gesetzt werden. Der Arbeits- und Forschungsplatz Schweiz werde von dieser Initiative „massiv beeinflusst“, argumentiert Syngenta-Sprecher Arthur Einsele. Er weiss aber sehr wohl, dass die Forschung von dem Volksbegehren nicht direkt tangiert wird. Er hat auch erklärt, dass für Forscher es weniger attraktiv wäre, an einem Produkt zu forschen, von dem von vornherein feststehe, dass es im Inland nicht angewendet werden dürfe. Weiter führte er an, dass die Signalwirkung, die mit einer Annahme der Initiative verbunden wäre, wäre für die Schweiz fatal wäre.

Der Wortlaut der Initiative

Die eidgenössische Volksinitiative „für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft“ für eine neue Übergangsbestimmung in der Bundesverfassung hat den folgenden Wortlaut:

„Die schweizerische Landwirtschaft bleibt für die Dauer von fünf Jahren nach Annahme dieser Verfassungsbestimmung gentechnikfrei. Insbesondere dürfen weder eingeführt noch in Verkehr gebracht werden:

Gentechnisch veränderte vermehrungsfähige Pflanzen, Pflanzenteile und Saatgut, welche für die landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Anwendung in der Umwelt bestimmt sind; gentechnisch veränderte Tiere, welche für die Produktion von Lebensmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestimmt sind.“ 

Keine Mehrheit für Resolutionsentwurf

Eine grosse Mehrheit des UN-Sicherheitsrates war für die Fortsetzung der Waffeninspektionen. Keine Mehrheit ist derzeit für den Resolutionsentwurf in Sicht. Der Schweizer Inspektor wird einen weiteren Einsatz im Irak möglicherweise bestreiten.

BERN. Nach der Darstellung der Schweiz sollte weiterhin die Priorität einer friedlichen Entwaffnung des Iraks eingeräumt werden. UN-Botschafter Jenö Staehlin stellte sich am Dienstagabend an einer offenen Sitzung des UN-Sicherheitsrats zugleich hinter die Forderung, den Waffeninspektoren eine vernünftige Zeitspanne für ihre Arbeit einzuräumen.

Für den Fall, dass alle Versuche für eine friedliche Entwaffnung Iraks scheitern sollten, rief die Schweiz die Mitglieder des Sicherheitsrats dazu auf, bei jeder Entscheidung auf eine bedingungslose Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu drängen. An Irak erneuerte Staehlin die Forderung, voll, aktiv und ohne Bedingung mit den UN-Inspektoren zusammenzuarbeiten.

Ein entschiedenes und sofortiges Engagement Iraks sei absolut unerlässlich. Denn die Inspektionen könnten sich nicht unbeschränkt verlängern.

Auch Moskau hat seine Ablehnung jeglicher Militäraktion bekräftigt. Jede neue UN-Resolution, die ein Ultimatum an Bagdad erhalte sowie den Weg für einen Krieg freimache, sei inakzeptabel. Derzeit zirkulieren Informationen, wonach es die Möglichkeit verschiedener Änderungen am Resolutionsentwurf der USA, Grossbritanniens und Spaniens gibt. Diese Vorschläge liegen Moskau noch nicht vor, doch ist es bereit, sie zu prüfen. In einem ist die Haltung Russlands allerdings klar: Eine Lösung der Krise mit Gewalt, wird es nicht akzeptieren.

Die grosse Mehrheit der Ländervertreter hatte sich bei einer öffentlichen Debatte im UN-Sicherheitsrat für eine Fortsetzung der Waffeninspektionen im Irak ausgesprochen. Derzeit ist für den Resolutionsentwurf Washingtons keine Mehrheit in Sicht. Es soll dennoch vor Ablauf der Woche darüber abgestimmt werden.

Der Entwurf sieht bislang ein Ultimatum an Bagdad bis zum 17. März vor. Die offiziell noch unentschlossenen Mitgliedstaaten Guinea, Angola, Kamerun, Chile, Mexiko und Pakistan wollen vorschlagen, die Frist für die Entwaffnung Iraks um 30 bis 45 Tage zu verlängern. Dies lehnt Washington ab.

Der als Waffeninspektor im Irak tätige Schweizer Zollexperte ist vor kurzem in die Schweiz zurückgekehrt. Während rund drei Monaten suchte der Schweizer Zollexperte zusammen mit den anderen Inspektoren im Auftrag der UNO nach Massenvernichtungswaffen im Irak. In Bagdad war der Schweizer vor allem im Bereich der sogenannten Dual-Use-Güter gefragt. Das sind Untersuchungen von Gütern und Einrichtungen, die sich sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke nutzen lassen. Zugeteilt war er dem auf biologische Kampfstoffe spezialisierten Team. Sollte der UNO-Sicherheitsrat beschliessen, die Frist für die Waffeninspektoren im Irak zu verlängern, wird der Schweizer möglicherweise einen weiteren Einsatz bestreiten.

Wirtschaft und Börse sinken weiter

Die Wertvernichtung an den europäischen Börsenplätzen geht weiter. Neuste Hiobsbotschaft: Der Maschinenbaukonzern Bühler baut 280 Stellen ab.

ZÜRICH. Die Börse setzt erneut zum Sturzflug an. Offenbar sind keine Käufer mehr in Sicht. Heute geht die Wertvernichtung in den europäischen Ländern weiter. Die Indizes kennen nur einen Weg: den nach unten!

Heute Morgen war die Schweizer Börse noch relativ freundlich gestartet. Die in den letzten Tagen arg gebeutelten Versicherungen konnten bis zu zwei Prozent zulegen. Jedoch änderte sich dies am Nachmittag schlagartig. Der SMI der Schweizer Standardwerte sackte innert kurzer Zeit nach unten und verlor bis 13.20 Uhr 2,64 Prozent auf 3620 Zähler. Innerhalb von 15 Minuten gewann der SMI wieder um ein Prozent.

Dass die Kurssprünge kaum mehr mit fundamentalen Firmendaten zusammenhängen, zeigt das Beispiel Clariant. Die Meldung über die Absetzung des CEO sowie der Verzicht auf eine Kapitalerhöhung reichte, um den Titel zum Tagessieger zu machen.

Auf anderen Seiten büsste die Julius Bär Bank markant an Wert ein. Diese warnte absolut realistisch vor dem allzu vielen Erwarten für 2003 bei der gegenwärtigen Börsenbaisse. Die Julius Bär Bank führte bei den SMI-Titeln mit einem Verlust von –7 Prozent die Liste der Tagesverlierer an. Die Bank verfügt über eine äusserst solide Eigenfinanzierung und ist bereits kräftig in die Kostenbremse getreten. Doch scheint dies kaum mehr zu interessieren.

Der ebenfalls von Kriegsängsten geschüttelte deutsche DAX büsste über 3 Prozent ein. Die Asiatischen Börsen schlossen dafür im Plus.

Verschiedene Massnahmen werden in einzelnen Bereichen zu der entsprechenden Wirtschaftslage getroffen. So der Maschinenbaukonzern Bühler mit Sitz in Uzwil.

Bis 2005 will er weltweit 12 Prozent der Kosten senken und baut darum 280 Stellen ab. In der Schweiz werden rund 50 Kündigungen ausgesprochen.

Die Massnahmen seien Notwendig, um die verbleibenden Arbeitsplätze weltweit zu sichern und den Konzern trotz der angespannten Weltwirtschaftslage erfolgreich bleiben zu lassen. An den Standorten Uzwil und Amriswil werden 130 Stellen abgebaut. Die Personalreduktion erfolge zum grössten Teil durch die natürliche Fluktuation. Von Kündigungen seien rund fünfzig Mitarbeitende betroffen. Für sie bestehe anscheinend ein Sozialplan.

In den ausländischen Werken erfolgt ein Abbau von 100 bis 150 Stellen. Das Bühler-Werk in Mexiko wird bis Mitte 2003 geschlossen. Als Systempartner für Maschinen, vor allem für Mühlen, Anlagen und Prozess-Wissen in der Nahrungsmittelindustrie werden weltweit 6400 Mitarbeiter beschäftigt.

Föderalismus studieren: Srilankische Parlamentarierdelegation in der Schweiz

BERN. Vom 13. – 18. März wird eine Gruppe srilankischer Parlamentarier unter der Leitung von Prof. Dr. Jayalath Jayawardena, Minister für Rehabilitierung, Wiederansiedlung und Flüchtlinge sowie Parlamentsmitglied, zu einer Studienreise in der Schweiz weilen. Die Delegation setzt sich aus Vertretern der Mehrheit und der Opposition zusammen. Das Ziel der Studienreise ist, die Parlamentarier mit den schweizerischen föderalistischen Strukturen und den Mechanismen zur Konsensfindung bekannt zu machen. >>>

Ohne Sicherheit keine Entwicklung

BERN. Die DEZA setzt mit ihrem Jahresthema „Sicherheit durch Entwicklung“ einen Kontrapunkt zur aktuellen globalen Politik: Angesichts des Kriegs gegen den Terrorismus haben weltweit jene Kräfte Oberwasser, die auf Repression setzen, um Sicherheit zu gewährleisten. Die DEZA hingegen ist der Überzeugung, dass die Basis jeder wirksamen Sicherheitspolitik primär in der Armutsbekämpfung liegt. Bereits der ehemalige deutsche Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt stellte fest: „Entwicklungspolitik ist die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts.“ >>>

Preisverleihung: SKORE-A 2003

BERN. SKORE-A (Swiss-Korean Outstanding Research Efforts Award) ist ein jährlicher Förderpreis für die Forschungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Republik Korea. Der mit einer Summe von 200'000 USD dotierte Preis wird gemeinsam von der Schweiz (GWF) und der Republik Korea (Ministry of Science and Technology) finanziert. SKORE-A wird für ein ausgewähltes Forschungsprojekt verliehen, das eine enge Zusammenarbeit zwischen schweizerischen und koreanischen Forschern beinhaltet. Für den Förderpreis kommen sämtliche wissenschaftlichen Fachbereiche in Betracht. >>>

Neue Ziele der schweizerischen Wissenschaftsaussenpolitik

BERN. Im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2004-2007 steuert die neue Wissenschaftsaussenpolitik des Staatssekretariats für Wissenschaft und Forschung klare Ziele, namentllich auch im bilateralen Bereich, an. Angestrebt wird die Schaffung einer Tradition des wissenschaftlichen und technologischen Austausches für Forschende, Dozierende, Hochschulen und Unternehmen. >>>

Rote Karte für die ETH

BERN. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts, dass der Beschwerde der Gentech-Gegner beim UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) aufschiebende Wirkung zukommt, kamen Mitglieder der Gruppe "Lindau gegen Gentech-Weizen" an die ETH. Gegen 14.00 Uhr zogen rund zwanzig Personen mit Trillerpfeifen und einem Transparent durch das ETH-Hauptgebäude und posierten für eine Handvoll Journalisten beim Eingang zur Polyterrasse (siehe Foto rechts). >>>

Borkenkäfer erobern das Berggebiet

BERN. Auslöser der rasanten Massenvermehrung des Buchdrucker-Borkenkäfers ist der Jahrhundertsturm «Lothar», welcher im Dezember 1999 über die Schweiz fegte. Gemäss der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL ist die Zahl der befallenen Fichtengruppen vor allem im Berggebiet massiv angestiegen. Die WSL erhebt jedes Jahr gesamtschweizerische Zahlen und liefert damit wichtige Grundlagen für Forschung, Waldwirtschaft und Politik. >>>

Gegen lebenslange Verwahrung

BERN. Der Nationalrat hat heute morgen die Volksinitiative "Lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter" abgelehnt. >>>

Weitere Rechtshilfe im Fall Milosevic; Nur noch vier betroffene Personen

BERN. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat im Rechtshilfeverfahren im Fall Milosevic die Herausgabe von Rechtshilfeakten betreffend eine vierte Person angeordnet. Die betroffene Person kann gegen diese Schlussverfügung innert 30 Tagen beim Bundesgericht eine Beschwerde einreichen. In zwei weiteren Fällen ist hingegen keine Rechtshilfe möglich, da die den Rechtshilfeersuchen zu Grunde liegenden Strafuntersuchungen in Jugoslawien eingestellt worden sind. >>>

Totalrevision des Versicherungsvertragsgesetzes

BERN. Die Totalrevision des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG) ist eingeleitet: Bundesrätin Ruth Metzler hat auf Antrag des Bundesamtes für Privatversicherungen (BPV) eine wissenschaftliche Expertenkommission unter der Leitung von Prof. Anton K. Schnyder eingesetzt, die bis 2004 einen entsprechenden Revisionsentwurf erarbeiten soll. >>>

Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion in Bern

BERN. Besuch des Generalsekretärs der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), Yoshio Utsumi, in Bern: Von Bundespräsident Pascal Couchepin wurde er zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen, und mit Bundesrat Moritz Leuenberger diskutierte er Themen rund um den Weltinformationsgipfel. >>>

 

 

 

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