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Massnahmen
zu Gesundheitsberufen
Die
Arbeitssituation im Pflegegebereich soll verbessert werden.
Wesentliche Massnahmen sind dazu umgesetzt worden.
BERN.
Zur Verbesserung der Arbeitssituation im Pflegebereich (VAP)
sind wesentliche Massnahmen umgesetzt. Die Umsetzung ist bei
einem weiteren Teil der Massnahmen weit fortgeschritten. Das
weitere Vorgehen hat der Regierungsrat des Kantons Bern
beschlossen.
Der
Grosse Rat des Kantons Bern hat bereits im Juni 2001 ein Paket
mit Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation im
Pflegebereich beschlossen. Das Schlussergebnis der breit
angelegten Erhebung über die Arbeitssituation lag ein Jahr später
vor. Dass die eingeleiteten Massnahmen an den problematischen
Punkten ansetzen und in die richtige Richtung zielen, um eine
nachhaltige Verbesserung der Arbeitssituation im Pflegebereich
zu erreichen, bestätigte dieses dem Regierungsrat.
In
der Zwischenzeit sind wesentliche Massnahmen vollumfänglich
umgesetzt worden.
Das
sind unter anderem die Löhne des Pflegepersonals, des
medizin-technischen und medizin-therapeutischen Personals in den
öffentlich subventionierten Institutionen
sind an das Gehaltniveau des Kantonspersonals angepasst
worden. Das Pflegepersonal mit anerkanntem Berufsabschluss erhält
eine monatliche Zulage. Diese Zulage ist bis Ende 2004
befristet.
Zur
Verbesserung der Bedingungen für die praktische Ausbildung
steht ein Rahmenvertrag für Schulen und Anbieter von
Praktikumsplätzen zur Verfügung. Eine Ausbildungsbroschüre
und der im letzten Jahr erstmals durchgeführte „Tag der
Gesundheitsberufe“ sollen zur Image-Verbesserung der
Gesundheitsberufe beitragen. In den Jahren 2002 und 2003
erhalten je 25 Späteinsteigerinnen und Späteinsteiger, die
eine Zweitausbildung im Pflegeberuf beginnen, eine höhere
Ausbildungsentschädigung.
Das
Angebot der Kinderbetreuung für das Pflegepersonal ist mit
finanzieller Unterstützung des Kantons ausgebaut worden.
Die
Funktion „Spitalärztin/Spitalarzt“ ist geschaffen worden.
Zudem ist mit QABE ein Instrument zur Qualitätssicherung und
Qualtitätsförderung in der Arbeitsversorgung eingeführt
worden.
Im
Juni 2002 hat der Regierungsrat mit der Kenntnisnahme des
Schlussergebnisses der VAP-Erhebung auch festgehalten, dass
weiter Massnahmen den Verbesserungseffekt verstärken würden.
Er beauftragte die Gesundheits- und Fürsorgedirekton daher, zusätzliche
Massnahmen hinsichtlich der finanziellen und personellen
Konsequenzen zu prüfen. Er hat damals festgelegt, nach dem
Abschluss des ersten Teils der strategischen Aufgaben des
Regierungsrates über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Die
Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat als eine der zusätzlichen
Massnahmen eine gezielte Veränderung der Lohnstruktur zu
Gunsten langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Pflegebereich geprüft. Diese Anpassung ist von der momentan
laufenden Revision des Personalgesetzes abhängig. Der
revidierte Erlass soll die Grundlage für die Erarbeitung von
Modellen für die Veränderung der Lohnstruktur darstellen.
Voraussichtlich wird das revidierte Personalgesetz im Jahr 2005
in Kraft gesetzt. Dass im Kanton Bern die Löhne für langjährige
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im unteren Drittel liegen, hat
ein interkantonaler Vergleich im Rahmen der VAP-Erhebung
gezeigt. Bis das revidierte Gesetz in Kraft tritt und damit eine
differenzierte Erhöhung der Gehälter für langjährige
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich ist, soll das
Pflegepersonal mit anerkanntem Berufsabschluss weiterhin die
monatlichen Zulagen erhalten, welche im 2001 eingeführt worden
ist.
Die
entscheidenden Vorarbeiten für einen gezielten und
differenzierten Ausbau der Stellenpläne in Institutionen mit
besonders gravierendem Personalmangel sind gemacht worden.
Voraussichtlich werden im Akutbereich im Verlauf des Jahres 2004
die ersten Vergleichsdaten zur Verfügung stehen. Mit
Anpassungen von Stellenplänen ist daher frühestens im Jahre
2005 zu rechnen.
In
der Psychiatrie liegt bereits ein Instrument vor, mit dem die
Stellendotationen leistungsgerecht erfolgen können. Eine
Umsetzung ist ebenfalls für das Jahr 2005 vorgesehen. Auf
Anfang dieses Jahres sind im Langzeitbereich neue Instrumente
eingeführt worden, die Auskunft über die erbrachten
Pflegedienstleistungen geben. Hier bestimmen die Heime selbst über
die Stellenpläne auf Grund der erbrachten Leistungen und im
Rahmen der durch die Kostenvorgaben begrenzten finanziellen
Mittel.
Lebenswichtiger
Beruf
Wer
in einem Gesundheitsberuf tätig ist, hat mit Menschen zu tun,
nutzt moderne Technik, arbeitet mit den Händen, benötigt ein
breites Fachwissen und trägt Verantwortung. Die
Gesundheitsberufe sind für die Gesellschaft lebenswichtig. Die
Zahl der hochbetagten Menschen nimmt zu, entsprechend steigt der
Bedarf an gut ausgebildeten Gesundheitsfachleuten. 14 Schulen
bieten im Kanton Bern rund 3000 Ausbildungsplätze für 12
verschiedene Berufe an. Dazu gehören unter anderem Gesundheits-
und Krankenpflegerin, Rettungssanitär, Hebamme, Psychotherapeut
oder Medizinische Laborantin.
Die
von Bund und Kantonen beschlossene Neugestaltung der
Diplomausbildung trägt zur Attraktivitätssteigerung der
Pflegeberufe bei. Die Ausbildung erfolgt danach in höheren
Fachschulen oder in Fachhochschulen. Mit der Berufslehre
„Fachangestellte Gesundheit“ ist es künftig zudem möglich,
gleich im Anschluss an die obligatorische Schulzeit eine
Ausbildung im Gesundheitswesen zu beginnen. Eine bernische
Pilotklasse hat im August 2002 diese Ausbildung in Langenthal
begonnen.
Absolutes
Feuerverbot
GRAUBÜNDEN.
Das Amt für Wald warnt vor einer erhöhten Gefahr von Wald-
und Flurbränden an sonnenexponierten und schneefreien Lagen in
ganz Graubünden. Besonders in den Bündner Südtälern hat es
seit mehreren Wochen nicht mehr richtig geregnet. Die Natur ist
um diese Jahreszeit noch sehr karg und die Vegetation stark
ausgetrocknet. Durch unvorsichtigen Umgang mit Raucherwaren und
Feuerstellen sind erste Brände entfacht worden, die zum Glück
frühzeitig gelöscht werden konnten. >>>
Aktion
„Bernerwasser“ : Ein spritziges Programm für alle
Bernerinnen und Berner
BERN.
Rund 170 Wasserversorgungen im Kanton Bern öffnen am
Weltwassertag vom Samstag, 22. März 2003 ihre Türen. Sie
bieten der Bevölkerung ein spritziges Programm an mit
verschiedenen Aktivitäten für Gross und Klein. Regierungsrätin
Barbara Egger-Jenzer stellte die Aktion „Bernerwasser“ heute
Freitag (14.03.03) an einer Medienkonferenz im Wasserturm Gimmiz
bei Aarberg vor. Die UNO hat das Jahr 2003 zum Internationalen
Jahr des Wassers erklärt. In der ganzen Welt finden aus diesem
Anlass Aktionen zum Thema „Wasser“ statt. Auch der Kanton
Bern macht mit. In Zusammenarbeit mit den öffentlichen
Wasserversorgungen und weiteren Partnern hat das kantonale
Wasser- und Energiewirtschaftsamt die Aktion „Bernerwasser“
lanciert. >>>
Baubeginn
Umgestaltung Clarastrasse
BASEL.
Startschuss für die Umgestaltung der Clarastrasse: Am kommenden
Montag, 17. März 2003, beginnen die Bauarbeiten für die
Umgestaltung der Clarastrasse. zur künftigen
"Einkaufsmeile" zwischen Claraplatz und Messeplatz-
und Flanierzone. Mit einer konzentrierten Bauweise werden innert
nur sieben Monaten - anstatt wie ursprünglich vorgesehen in
zwei Jahren – die Werkleitungen und die BVB-Gleise vollständig
ersetzt sowie die Oberfläche neu gestaltet. >>>
Botschaft
an den Grossen Rat überwiesen
AARAU.
Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) soll 20 neue Stellen
erhalten. Zusätzlich sollen 11,6 Millionen Franken für
befristete Projektstellen bewilligt werden. Sämtliche Kosten
werden von der Arbeitslosenversicherung finanziert und belasten
den Staatshaushalt nicht. >>>
Neues
Gesetz für die Thurgauer Kantonalbank
THURGAU.
Ein knappes Jahr nach dem negativen Volksentscheid zur
Umwandlung der Thurgauer Kantonalbank in eine Aktiengesellschaft
schickt der Thurgauer Regierungsrat ein revidiertes TKB-Gesetz
in die Vernehmlassung. Ziel ist es, der Thurgauer Kantonalbank
mit einer neuen gesetzlichen Grundlage moderne Strukturen zu ermöglichen
und für die kommenden Herausforderungen im hart umkämpften
Markt zu rüsten. Bewährtes wie die Staatsgarantie und der
Leistungsauftrag bleiben ebenso unverändert wie die Rechtsform.
>>>
Umsetzung
der VAP-Massnahmen weit fortgeschritten
BERN.
Wesentliche Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation im
Pflegebereich (VAP) sind umgesetzt. Bei einem weiteren Teil der
Massnahmen ist die Umsetzung weit fortgeschritten. Der
Regierungsrat des Kantons Bern hat das weitere Vorgehen
beschlossen. >>>
Kantons-
und Regierungsratswahlen 2003:
Die
Listenverbindungen sind bekannt
ZÜRICH.
Die Listenverbindungen bei den Kantons- und Regierungsratswahlen
sind ab sofort im Internet unter der folgenden Adresse verfügbar:
http://www.statistik.zh.ch/wahlen.
Der
Erziehungsrat hat gewählt
ST.GALLEN.
Der Erziehungsrat hat zwei Dozenten für die Pädagogische
Hochschule (PHS), zusätzliche Prüfungsexperten für
nichtstaatliche Mittelschulen und zwei Mitglieder von
Kommissionen gewählt. Ausserdem hat er die Leitung der
Projektstelle Musik besetzt. >>>
Strafuntersuchung
gegen Pfarrer abgeschlossen
ST.GALLEN.
Im ungefähren Zeitraum von 1988 bis 1997 hat Alois Fritschi,
der frühere Pfarrer von Uznach, einen zum Schluss etwa 16-jährigen
Jugendlichen mehrfach sexuell missbraucht. Der Angeschuldigte
ist geständig. Dieser im Gegensatz zu weiteren Anschuldigungen
nicht verjährte Sachverhalt wird beim bevorstehenden
Gerichtsverfahren Gegenstand der Anklage bilden. Der
Staatsanwalt wird eine fünfjährige Zuchthausstrafe beantragen.
>>>
Aktionswoche
der Aargauischen Kantonsbibliothek
AARGAU.
Nächste Woche, vom 17. bis 22. März, findet in der
Aargauischen Kantonsbibliothek zum 200-Jahre-Jubiläum eine
Aktionswoche statt: Nebst täglichen Führungen durch die
Bibliothek und einem Referat von Altnationalrat Andreas Müller
über die Aargauer Presse ist auch eine Ausstellung von 100 Büchern
aus den letzten 200 Jahren zu sehen. >>>
Mit
der Zertifizierung einen Meilenstein gesetzt
AARGAU.
Das Zentrum für Arbeit und Beschäftigung ZAB betreibt in
Windisch-Königsfelden und Baden Dienstleistungs- und
Werkstattbetriebe mit 105 geschützten Arbeitsplätzen für
psychisch beeinträchtigte Menschen. Von der Schweizerischen
Vereinigung von Qualitätsmanagement-Systemen SQS hat das ZAB
das begehrte ISO-Zertifikat 9001:2000 erhalten. >>>
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