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Eine
Stadt hofft auf ein Wunder
Die
Stadt Basel blickt heute abends gebannt auf den St. Jakob-Park,
wo der FC Basel zum mutmasslich letzten Champions League-Spiel
dieser Saison antritt. Das Bewusstsein, unter den 16 besten
europäischen Mannschaften zu sein, hat der Stadt, weit über
den sportlichen Bereich hinaus, neues Selbstbewusstsein gegeben.
BASEL.
FC Basel gegen Juventus Turin, ein fussballerischer
Leckerbissen ersten Ranges ist heute abends im St. Jakob-Park
angesagt, zugleich aber auch das Spiel der letzten
(theoretischen) Chance, will der FC Basel doch noch das Wunder
vollbringen und die Runde der letzten acht erreichen. Mit vier
Toren Unterschied müsste der FC Basel gegen die „Alte Dame“
aus Turin gewinnen, gleichzeitig darf La Coruna gegen Manchester
nicht siegen, und dann hätte der Schweizermeister das Unmögliche
möglich gemacht. Wie gesagt, die Chancen sind theoretisch, aber
im Sport sind Wunder möglich, und in Basel wird man bis zum
„geht nicht mehr“ daran glauben.
Über
20 Jahre hat der FC Basel an keinem internationalen Wettbewerb
mehr teilgenommen, aber seit dem 17. September 2002, als der FCB
Spartak Moskau mit 2:0 geschlagen hat, ist in der Rheinstadt das
Champions League-Fieber ausgebrochen. Mit dem neuen Stadion und
einer konsequent auf Erfolg getrimmten Strategie hat es der FC
Basel verstanden, nicht nur wieder im internationalen Fussball
Fuss zu fassen, sondern auch einer ganzen Region Selbstwertgefühl
zu geben. Der Vereinsführung ist die Begeisterungsfähigkeit
des Basler Publikums manchmal zwar fast ein bisschen unheimlich,
aber man leitet daraus die Verpflichtung ab, auch in Zukunft mit
erstklassigem Fussball aufzuwarten, beziehungsweise auch in der
nächsten Spielzeit auf internationalem Parkett mitzumischen.
Voraussetzung dafür ist vor allem die Erringung des nationalen
Meisterschaftstitels, der das Eintrittsticket für die Champions
League ist. Wichtiges Detail am Rande: Der FC Basel hat dank der
Champions League-Teilnahme Mehreinnahmen von rund 20 Mio.
Franken verbuchen können.
Fussballer-Legende
Karli Odermatt warnt denn auch vor überzogenen Erwartungen:
„Im Moment werden wir in jeder Beziehung verwöhnt. Für uns
ist es selbstverständlich geworden, dass wir 20 – 30'000
Zuschauer haben, aber das kann sich ja auch wieder ändern.“
In der Tat gibt es auch Stimmen in der Stadt, die sich fragen,
inwieweit es sich der FC Basel auch in Zukunft leisten kann, auf
europäischem Niveau mitzukicken. Die Clubleitung hat aber
bereits mögliche Szenarien für die nächsten fünf Jahre
entworfen und ist überzeugt, damit auch einmal eine sportlich
nicht so erfolgreiche Saison problemlos durchstehen zu können.
Die
Clubverantwortlichen arbeiten sehr bewusst daran, das
„Produkt“ FC Basel auf einen zukunftsträchtigen Weg zu
bringen. Problemfelder wie „Hooligans“ werden ernsthaft und
begleitend „beackert“, sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen,
dass die überwältigende Mehrheit der Matchbesucher sich
jeweils vorbildlich verhält. Laut FCB-Geschäftsführung finden
sich zum Beispiel unter den in der Vergangenheit aufgefallenen,
gewaltbereiten Fans keine Ausländer, und dank des Komforts in
der neuen, mittlerweile zur Gänze zum Sitzplatzstadion
ausgebauten Arena, finden immer mehr Frauen den Weg in den St.
Jakob-Park.
Broschüre
"Der Bund kurz erklärt 2003" erschienen
BERN.
Die Broschüre "Der Bund kurz
erklärt 2003" ist soeben in den vier Landessprachen und in
Englisch erschienen. Die vom Informationsdienst der
Bundeskanzlei herausgegebene, kostenlos erhältliche Publikation
erfreut sich nach wie vor grösster Beliebtheit. Ihre diesjährige
Auflage beträgt 220'000 Exemplare. Die Leserinnen und Leser können
der mit Bildern, Grafiken und Organigrammen angereicherten
Broschüre entnehmen, wie die politische Schweiz organisiert
ist, welche Volksrechte praktiziert werden können oder wie
Nationalrat und Ständerat strukturiert sind. >>>
Arbeitsbesuch
des ukrainischen Premierministers, Viktor Yanukovych, in Bern
am
18. März 2003
BERN.
Bundespräsident Pascal Couchepin wird am 18. März den
ukrainischen Premierminister Viktor Yanukovych zu einem
Arbeitsbesuch in Bern empfangen. Es ist dies der erste Besuch
eines ukrainischen Premierministers in Bern seit der Unabhängigkeit
des Landes im Jahre 1991. Im Mittelpunkt der Gespräche werden
die europäische Integration und Sicherheitsarchitektur,
internationale und regionale Themen wie die Irak-Krise und die
Situation in Südosteuropa sowie die bilateralen Beziehungen
stehen. >>>
Gesamtnotfallübung
2003: Fiktiver Störfall im Kernkraftwerk Beznau
BERN.
Im zweijährigen Zyklus führt die Eidgenössische
Kommission für ABC-Schutz (KomABC) eine Gesamtnotfallübung mit
einem schweizerischen Kernkraftwerk durch. Die diesjährige Übung
mit den Namen "IRIS" findet turnusgemäss in
Zusammenarbeit mit dem Kernkraftwerk Beznau statt. Ziel der Übung
ist die koordinierte Ereignisbewältigung zwischen dem
Kernkraftwerk, kantonalen und eidgenössischen Stellen sowie den
involvierten Entscheidungsträgern in Baden-Württemberg. Mit
der Übung "IRIS" sollen überdies die
Informationsabläufe
im Falle eines ausserordentlichen Ereignisses geschult werden.
>>>
Weniger
Verletzte bei Unfällen im militärischen Strassenverkehr
BERN.
Die Schadenfälle im militärischen Strassenverkehr haben im
Jahr 2002 leicht zugenommen. Insgesamt sind aber fast 10 %
weniger Verletzte zu beklagen. Im militärischen Strassenverkehr
haben sich im Jahr 2002 insgesamt 1034 Unfälle ereignet. Das
sind 43 Vorfälle oder rund 4,2 % mehr als 2001. Dagegen
verringerte sich die Zahl der Verletzten sowohl bei Armeeangehörigen
als auch bei Zivilisten um 8,2 %. Insgesamt gab es 97 Verletzte
(2001: 105), davon 71 (76) Armeeangehörige und 26 (29)
Zivilisten. Glücklicherweise gab es keine Toten zu beklagen -
2001 waren noch drei Menschen bei Unfällen im militärischen
Strassenverkehr ums Leben gekommen. >>>
Schiessplatz
Hinterrhein (GR) Umweltschäden erfolgreich beseitigt
BERN.
Durch die Sprengung von Betriebsstoffen während eines
Gefechtsschiessens einer Gebirgsgrenadiereinheit kam es auf dem
Schiessplatz Hinterrhein (GR) zu einer Verschmutzung der Umwelt.
Dank den sofort eingeleiteten und jetzt abgeschlossenen
Massnahmen konnte die Verschmutzung beseitigt werden. Mitte
Februar führte eine Gebirgsgrenadiereinheit auf dem
Schiessplatz Hinterrhein (GR) im Rahmen des Wiederholungskurses
ein Gefechtsschiessen durch. Dabei wurden in vorschriftswidriger
Weise Betriebsstoffe gesprengt. Bei dieser Übung verschmutzten
Rückstände von Benzin und Diesel Eis, Schnee und Erdreich. >>>
Arbeitsbesuch
des Schweizer Luftwaffenkommandanten in den USA
BERN.
Im Rahmen eines Gegenbesuches weilt der Kommandant der Schweizer
Luftwaffe,
Korpskommandant
Hansruedi Fehrlin, vom 17. bis 19. März 2003 in den USA. Auf
dem Programm stehen Treffen mit hochrangigen militärischen
Vertretern. Der Besuch bei der U.S. Air Force und U.S. Navy in
Washington dient ausschliesslich dem gegenseitigen
Erfahrungsaustausch und der Thematik der
Ausbildungszusammenarbeit im Bereich F/A-18. >>>
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