Ein Informationssystem für alle Ausländer

BERN. Am Dienstag hat der Nationalrat eine Gesetzesgrundlage verabschiedet, nach dem die Informationssysteme für den Ausländer- und Asylbereich zusammengelegt werden.

Metzler besucht Ratsvorsitzende der EU-Präsidentschaft

BERN. In Athen haben sich heute Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und der Ratsvorsitzende der griechischen EU- Präsidentschaft, Michalis Chrysochoidis, zu einem Arbeitsgespräch getroffen.

Absage der Lateinamerikareise von Calmy-Rey

BERN. Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Golfregion muss Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, EDA, ihre für den 20. bis 30.3.2003 geplante Reise nach Lateinamerika (Brasilien, Peru, Kolumbien) annulieren.

Entscheid- und Vollzugsstopp für Irak-Flüchtlinge

BERN. Angesichts der unsicheren Lageentwicklung setzt das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) die Entscheidtätigkeit für Asylsuchende aus dem Irak vorläufig aus.

Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2003

BERN. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ging im Februar 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück.

Schweizer Verbindungsbüro geschlossen

BERN/BAGDAD. Das schweizerische Personal des Verbindungsbüros der Schweiz in Bagdad hat heute (18. März) die Stadt verlassen.

SRK intensiviert Hilfsvorbereitungen für Irak-Krise

BERN. Angesichts des drohenden Kriegsausbruches intensiviert das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) seine Vorbereitungen für die Hilfe an die irakische Zivilbevölkerung.

Haltung der Schweizer in Kyoto

BERN/KYOTO. Das 3. internationale Weltwasserforum findet vom 16. bis 23. März in Kyoto statt.

Betriebsergebnisse von AHV, IV und EO (EFV)

BERN. Die AHV verzeichnet im Jahr 2002 einen Aufwand von 29'095 Millionen Franken.

Die Teilrevision des ETH-Gesetzes ist heute abgeschlossen worden.

BERN. Die letzte Differenz zwischen National- und Ständerat betraf die Frage, ob im ETH-Gesetz eine Bestimmung über die Förderung von Lehrstellen zu normieren ist.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vor der UN-Menschenrechts- kommission in Genf

BERN. Angesichts der imminenten Kriegsgefahr im Irak drückte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre tiefe Besorgnis über das sich abzeichnende Scheitern einer friedlichen Beilegung des Konflikts aus.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

19. März 2003

Ein Informationssystem für alle Ausländer

Am Dienstag hat der Nationalrat eine Gesetzesgrundlage verabschiedet, nach dem die Informationssysteme für den Ausländer- und Asylbereich zusammengelegt werden.

BERN. Das neue Informationssystem heisst „Ausländer 2000“. Durch ihn sollen spezifische Zugriffsprofile möglich werden. In „Ausländer 2000“ werden besonders schützenswerte Personendaten im Sinne des Bundsgesetzes über den Datenschutz bearbeitet. Es wird der Beachtung von Datenschutz- und Informatiksicherheitsbestimmungen ein grosser Stellenwert beigemessen.

Das Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) und das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) haben zur Unterstützung ihrer Kernprozesse Informatiksysteme im Einsatz gehabt, die in den vergangenen Jahren laufend um- und ausgebaut wurden. Das zentrale Ausländerregister (ZAR) besteht seit 1982, das automatisierte Personenregistratursystem (AUPER) wurde 1985 eingeführt. Weil beide Systeme veraltet sind und den heutigen Anforderungen weder in technischer, noch in datenschutzrechtlicher Hinsicht genügen, tritt an ihre Stelle das flexible System „Ausländer 2000“.

Trotz klarer Trennung von ZAR und AUPER musste in den letzten Jahren eine gemeinsame Nutzung der Daten für die Realisierung neuer Bedürfnisse sichergestellt werden. Diese Bedürfnisse waren die Erstellung von Ausweisen, Realisierung der Sicherheitsleistungs- und Rückerstattungspflicht (SiRück) und die Erstellung von Statistiken. Dies führte zu einer Verwischung der Systemgrenzen und damit zunehmend zu Problemen technischer und rechtlicher Natur. Im Auftrag des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements wurde am 9. November 1998 die Schaffung des neuen Systems gestartet.

„Ausländer 2000“ ist ein amtübergreifendes EDV-Projekt. Es wird die bestehenden Systeme ZAR und AUPER durch ein neues, gemeinsames System ablösen. Das neue System wird flexibel und modular aufgebaut sein. Gewisse Module sind für das BFA, andere für das BFF bestimmt; weiter wird das „Ausländer 2000“ die Erstellung von spezifischen Zugriffsprofilen ermöglichen. Durch das neue System dient als EDV-Unterstützung bei den wichtigsten Funktionen und Tätigkeiten der am System beteiligten Behörden von der Einreise der ausländischen Person über den Aufenthalt bis zum Verlassen der Schweiz. Es werden auch statistische Auswertungen ermöglicht, die vielfältigen Anforderungen genügen.

In der neuen Gesetzesgrundlage ist der Betrieb, der Zweck und die Nutzung des Systems geregelt. Die rechtliche, notwendige Basis für „Ausländer 2000“ wird geschaffen und ab 2005 soll es in Betrieb sein. Die Kosten für das neue System betragen zwischen 13,5 und 15,5 Millionen Franken.

In der Botschaft des Bundesrates wird mitgeteilt, dass die Arbeit der Behörden von der Einreise der ausländischen Person über den Aufenthalt bis zum Verlassen der Schweiz erleichtert wird. Weiter wird angeführt, dass durch die einmalige Erfassung der Daten, das die Ämter auf kantonaler und kommunaler Ebene benutzen werden, Doppelspurigkeiten vermieden werden. Insbesondere soll es eine einmalige und einheitliche Datenerfassung zur Identität der registrierten Personen ermöglichen. Bei dem neuen System stehen zentrale Persönlichkeitsgüter und der Schutz der Privatsphäre im Vordergrund. Weil im Asylbereich die Angaben der Religion und Ethnie nötig sind, ist der Bundesrat auf die Erfassung, nach Einverständnis der Betroffenen, nicht eingegangen.

Metzler besucht Ratsvorsitzende der EU-Präsidentschaft

BERN. In Athen haben sich heute Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und der Ratsvorsitzende der griechischen EU- Präsidentschaft, Michalis Chrysochoidis, zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Auf der Traktandenliste standen

insbesondere die weit fortgeschrittenen Verhandlungen zu Schengen/Dublin und Migrationsfragen. Die Minister waren sich einig, dass bei den Bilateralen II ein ausgewogenes Verhandlungsergebnis erzielt werden müsse.

Absage der Lateinamerikareise von Calmy-Rey

BERN. Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Golfregion muss Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, EDA, ihre für den 20. bis 30.3.2003 geplante Reise nach Lateinamerika (Brasilien, Peru, Kolumbien) annulieren.

Entscheid- und Vollzugsstopp für Irak-Flüchtlinge

BERN. Angesichts der unsicheren Lageentwicklung setzt das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) die Entscheidtätigkeit für Asylsuchende aus dem Irak vorläufig aus. Im weiteren ersucht das BFF die Kantone, von einem Vollzug der Wegweisung für Personen aus dem Irak abzusehen. Laufende und bereits abgelaufene Ausreisefristen, die für Personen aus dem Irak angesetzt worden sind, werden hinfällig.

Produzenten- und Importpreisindex im Februar 2003

BERN. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise ging im Februar 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Sein Stand beträgt 95,5 Punkte (Basis Mai 1993 = 100). Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Inlandprodukte einen Preisrückgang um 0,2 Prozent, die Importprodukte einen leichten Anstieg um 0,2 Prozent. Insgesamt blieb damit das Preisniveau des Gesamtangebots gegenüber dem Vorjahr stabil. Leichter Rückgang der Inlandpreise im Vergleich zum Vormonat. Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex ging im Februar 2003 gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent zurück. Sein Stand liegt bei 95,3 Punkten (Basis Mai 1993 = 100). Im Jahresvergleich stellte man einen Rückgang um 0,2 Prozent fest. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.

Schweizer Verbindungsbüro geschlossen

BERN/BAGDAD. Das schweizerische Personal des Verbindungsbüros der Schweiz in Bagdad hat heute (18. März) die Stadt verlassen. Der Betrieb des Verbindungsbüros ist somit bis auf weiteres eingestellt. Dieser wird wieder aufgenommen, sobald es die Sicherheitslage erlaubt. Die zwei bisher noch im Verbindungsbüro der Schweiz in Bagdad für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) tätigen Schweizer, darunter der Chef des Verbindungsbüros, haben heute Bagdad verlassen. Die Abreise folgt dem Beispiel des Personals der anderen westeuropäischen Länder. Die beiden Schweizer reisten nach Amman und bleiben dort auf Abruf bereit. Aus Sicherheitsgründen hält sich auch kein schweizerisches Personal der Humanitären Hilfe des EDA in Bagdad auf. Je nach Entwicklung der Lage ist ein späterer humanitärer Einsatz von Schweizer EDA-Personal nicht ausgeschlossen. Das EDA rät nachdrücklich von Reisen nach Irak ab. Es ist nicht in der Lage, Personen, die sich freiwillig und auf eigenes Risiko in den Irak begeben, um beispielsweise an einer Aktion im Rahmen der "Human shields " teilzunehmen, im Ernstfall zu Hilfe zu eilen.

In jedem Falle fordert das EDA Personen, die sich dennoch in den Irak begeben, dazu auf, sich mit der Sektion Konsularischer Schutz (Tel. 031 322 44 52 und 031 324 98 08) in Verbindung zu setzen. Ausserdem empfiehlt das EDA ihnen, sich bei den Konsulaten der Schweiz an ihren Versammlungspunkten in den Nachbarländern des Iraks zu melden.

SRK intensiviert Hilfsvorbereitungen für Irak-Krise

BERN. Angesichts des drohenden Kriegsausbruches intensiviert das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) seine Vorbereitungen für die Hilfe an die irakische Zivilbevölkerung. In enger Zusammenarbeit mit dem Jordanischen und dem Türkischen Roten Halbmond werden Flüchtlingslager an der Grenze zu Irak vorbereitet. In Jordanien beteiligt sich das SRK an der Erstellung der Wasserversorgung und hygienischen Anlagen eines Camps für 5'000 Flüchtlinge. In die Türkei werden diese Tage Wolldecken, Matratzen und Küchensortimente verschickt. An der Finanzierung dieser Hilfe im Wert vom 550'000 Franken ist die Humanitäre Hilfe des Bundes namhaft beteiligt. Das SRK hat ausserdem entschieden, 1 Million Franken für humanitäre Soforthilfe in den kommenden Wochen freizusetzen.

Haltung der Schweizer in Kyoto

Das 3. internationale Weltwasserforum findet vom 16. bis 23. März in Kyoto statt. Eine weltweite Süsswasser-Strategie soll festgelegt und von den teilnehmenden Ländern verabschiedet werden.

BERN/KYOTO. In Kyoto findet vom 16. bis 23. März 2003 das internationale Weltwasserforum statt. Vertreter von Staaten, internationalen Organisationen, NGOs und Wirtschaftskreise treffen sich, um eine weltweite Süsswasser-Strategie festzulegen.

Die Generalversammlung der UNO hat auf Vorschlag Tadjikistans hin das Jahr 2003 zum Internationalen Jahr des Wassers erklärt. Als Task Manager wurden die UNESCO und die UN-Abteilung Wirtschaft und Soziales (UNDESA) ernannt. Im Internationalen Jahr des Wassers ist die Zivilgesellschaft, die Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weltweit aufgefordert, auf einen nachhaltigen Umgang mit den begrenzten Süsswasserressourcen aufmerksam zu machen. Organisationen und Menschen sind aufgerufen, mit speziellen Aktionen und Aktivitäten zum Verständnis für das Thema Wasser in den verschiedensten Lebensbereichen einen Beitrag zu leisten.

Im Jahr 2010 wird die Hälfte der Weltbevölkerung in Regionen leben, wo Mangel an Wasser und Ernährung, Hygiene und Landwirtschaft ein Problem sein wird. Eine weltweite Süsswasser-Strategie ist daher mehr als nötig. Das Weltwasserforum ist der einzige Rahmen, um die Wasserproblematik auf internationaler Ebene und in umfassender Weise anzugehen.

Am 3. Weltwasserforum stehen fünf Themen im Vordergrund: Trinkwasser und Siedlungshygiene; Wasser zur Nahrungsmittelproduktion und ländliche Entwicklung; Schutz vor Verunreinigungen und Schutz der Ökosysteme; Katastrophenschutz und Risikomanagement; Ressourcenbewirtschaftung und Teilen von Nutzen.

Die wichtigsten Entscheidungen und Beschlüsse werden in einer Erklärung festgehalten, die von den Ministern der teilnehmenden Länder verabschiedet werden soll.

Die Schweizer Delegation steht unter der Leitung der Staatssekretäre Philippe Roch, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL), und Walter Fust, Direktor für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Die Delegation, der auch das Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG) angehört, wird folgende Standpunkte vertreten:

Ökosystem-Ansatz: Ökosysteme, insbesondere Wälder, Böden und Feuchtgebiete, fangen Wasser auf, filtern es, halten es zurück und geben es wieder ab. Ihr Schutz und ihre nachhaltige Nutzung sind unabdingbar, um qualitativ gute und genügende Wasserressourcen sicherzustellen. Künftig müssen Wassernutzungspläne und wasserbezogene Projekte Schutz und nachhaltige Nutzung der Ökosysteme mit berücksichtigen.

Schweizerische Strategie beim Hochwasserschutz: Ein wirksamer Hochwasserschutz muss bei den Flusseinzugsgebieten ansetzen. Die in der Schweiz angewandte Strategie könnte anderen Ländern mit ähnlichen naturräumlichen Bedingungen als Grundlage dienen.

Schutz vor Hochwasser und Dürre: In der Entwicklungszusammenarbeit muss der Schutz vor derartigen Naturkatastrophen prioritär behandelt werden, denn sie können langjährige Entwicklungsbemühungen innert kürzester Zeit zunichte machen.

Klimaänderung mit Wasser: Die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Gewässersysteme müssen berücksichtigt werden. Berücksichtigt in der langfristigen Bewirtschaftung der Flusseinzugsgebiete ebenso in der Raumplanungs-, Umwelt- und Landschaftspolitik.

Haftpflicht: Die Einführung einer Haftpflichtregelung für Unternehmen, welche die Umwelt über die Grenzen ihres Landes hinaus verschmutzen könnten, sollte auch auf globaler Ebene erfolgen. Vorbild ist das Haftpflichtprotokoll, das unlängst im Rahmen der UNO-Wirtschaftskommission für Europa gut geheissen worden ist. Die Einführung einer Haftpflicht hätte präventive Wirkung auf Unternehmen: Sie schafft Anreize, zusätzliche Massnahmen zum Schutz der Umwelt zu ergreifen. Sollte dennoch ein Schaden eintreten, ermöglicht die Haftpflichtregelung, vom Schaden Betroffene auch in Nachbarländern zu entschädigen. Diese Idee war von der Schweiz auf europäischer Ebene und im Bereich Wasser mit Erfolg lanciert worden.

Zugang zu Wasser für alle: Wasser ist ein allgemeines Gut mit wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem und ökologischem Wert. Jedem einzelnen dieser Werte muss gesondert Rechnung getragen werden. Diese Tatsache ist bei den gegenwärtig auf sämtlichen Kontinenten stattfindenden Privatisierungsvorhaben zu berücksichtigen. Insbesondere müssen die Regierungen der armen Bevölkerung den Zugang zu Wasser auch dann garantieren, wenn die Versorgungsnetze privatisiert werden.

Betriebsergebnisse von AHV, IV und EO (EFV)

BERN. Die AHV verzeichnet im Jahr 2002 einen Aufwand von 29'095 Millionen Franken. Der Ertrag aus Beiträgen und den Regresseinnahmen beträgt 29'685 Millionen. Der Aufwand der IV beläuft sich auf 9'964 Millionen Franken, die Beiträge auf 8'775 Millionen. Der Verlustvortrag der IV beträgt 4'503 Millionen. Das für die Deckung von Jahresverlusten verfügbare Vermögen von AHV und EO bilanziert mit 18'831 Millionen Franken. >>>

Die Teilrevision des ETH-Gesetzes ist heute abgeschlossen worden.

BERN. Die letzte Differenz zwischen National- und Ständerat betraf die Frage, ob im ETH-Gesetz eine Bestimmung über die Förderung von Lehrstellen zu normieren ist. Dies wurde nun abgelehnt. >>>

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vor der UN-Menschenrechtskommission in Genf

BERN. Angesichts der imminenten Kriegsgefahr im Irak drückte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ihre tiefe Besorgnis über das sich abzeichnende Scheitern einer friedlichen Beilegung des Konflikts aus. Vor der Menschenrechtskommission lancierte sie den Aufruf: Die Genfer Konventionen zum humanitären Völkerrecht müssen respektiert und die internationale Gerichtsbarkeit verstärkt werden. Die Aussenministerin unterstrich zudem die Notwendigkeit, die Menschenrechte auch im Kampf gegen den Terrorismus zu respektieren. Den Aufenthalt in Genf nutzte Calmy-Rey auch für bilaterale Gespräche sowie ein Treffen mit Sergio Vieira de Mello, dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte. >>>

 

 

 

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