Teilrevision des Fachhochschulgesetzes wird grundsätzlich begrüsst

BASEL. Der Basler Regierungsrat stimmt in der Vernehmlassung der Stossrichtung der vorgeschlagenen Teilrevision des Fachhochschulgesetzes zu.

Sie hiess Sabina Spielrein

BASEL. Der Film „Ich hiess Sabina Spielrein“ zeigt die Anfänge der Psychoanalyse in einem neuen Licht.

Anpassungsarbeiten in verschiedenen Universitätsinstituten

BASEL. In verschiedenen Instituten der Universität Basel müssen Anpassungsarbeiten vorgenommen werden.

Stefan Cornaz gestorben

BASEL. Alt Regierungsrat Stefan Cornaz ist nach langer Krankheit letzten Samstag 59jährig in Basel  verstorben.

JA zum neuen Spitalgesetz

AARAU. Ein überparteiliches Komitee unter der Leitung von Grossrat Heinrich Schweizer (SVP) unterstützt das neue Spitalgesetz, über das am 18. Mai 2003 abgestimmt wird.

Mann, dein Job ist nur das halbe Leben!

LUZERN. Gleichstellung betrifft auch Männer: Dieser Einsicht in der Öffentlichkeit zum Durchbruch zu verhelfen, hatte sich die die regierungsrätliche Kommission für die Gleichstellung im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt.

Kantonale Jugendsportcamps Sommer/Herbst 2003: Neue Broschüre

ZÜRICH. Vor Kurzem ist die neue Broschüre «Jugendsportcamps Sommer/Herbst 2003» erschienen. Darin werden für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren rund dreissig attraktive, stark subventionierte Sportwochen angeboten.

Englisch in der Unterstufe der Zürcher Primarschule ab 2005

ZÜRICH. Der Zürcher Bildungsrat hat beschlossen, Englisch ab dem Schuljahr 2005/06 als obligatorischen Unterrichtsgegenstand an der Primarschule einzuführen.

Palliativmedizin eine kantonale Aufgabe

LIESTAL. In einer Interpellationsantwort hält der Regierungsrat fest, dass im Kanton Basel-Landschaft auf dem Gebiet der Palliativmedizin ein breites und gutes Angebot besteht, das den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen weitgehend gerecht wird und sich im schweizerischen Vergleich sehen lassen kann.

4 Schweizer in der Sahara vermisst

APPENZELL. A. Der Tourleiter, ein knapp 43-jähriger Mann, ein weiterer 31-jähriger Mann sowie zwei junge Frauen im Alter von 19 und 20 Jahren, werden seit dem 7. März 2003 mit ihrem Fahrzeug in der Sahara vermisst.

Zürich begrüsst Nein des Ständerates zum Staatsvertrag

ZÜRICH. Nach dem Nationalrat lehnt nun auch der Ständerat den Staatsvertrag mit Deutschland ab.

Frauenklinik Grenchen – Uebergangslösungen beschlossen

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat für die Frauen-klinik des Spitals Grenchen eine Übergangsregelung beschlossen, die ab April 2003 bis zum definitiven Entscheid durch den Regierungsrat, resp. den Kantonsrat gilt.

Der Besuch der alten Dame im Rathaus

BASEL. Der Regierungsrat hat heute im Hinblick auf das Champions League-Spiel vom Abend die offizielle Delegation von Juventus Turin zusammen mit dem FCB-Vorstand im Rathaus empfangen.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

19. März 2003

Teilrevision des Fachhochschulgesetzes wird grundsätzlich begrüsst

BASEL. Der Basler Regierungsrat stimmt in der Vernehmlassung der Stossrichtung der vorgeschlagenen Teilrevision des Fachhochschulgesetzes zu. Dabei legt er Wert darauf, dass die Integration der kantonal geführten Bereiche beförderlich an die Hand genommen wird. Bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen setzt sich der Regierungsrat für die explizite Verankerung der DMS-3 als Zubringerschule für die Fachhochschulen ein.

Sie hiess Sabina Spielrein

Der Film „Ich hiess Sabina Spielrein“ zeigt die Anfänge der Psychoanalyse in einem neuen Licht. Die wichtigsten Ereignisse im Leben dieser unabhängigen Frau werden enthüllt.

BASEL. Heute, am Dienstag, ist im Kult Kino Camera ein Film über Sabina Spielreins Leben gelaufen.

„Wenn ich sterbe, streuen sie die Asche in die Erde, mitten in einem grossen Feld, dort Pflanzen sie eine Eiche und schreiben: Ich war auch einmal ein Mensch. Ich hiess Sabina Spielrein.“

Das ist ein berühmter Satz aus Sabina Spielreins Tagebuch.

Sabina Spielrein lebte von 1885 bis 1942. Sie war eine Frau, die alles wollte: Karriere, Liebe und Kinder. Sie war intelligent und gebildet, vielseitig interessiert und musisch sowie naturwissenschaftlich aussergewöhnlich begabt. Als sehr junge Frau war sie die erste Analyse-Patientin von Carl Gustav Jung in der Nervenklinik Burghölzli in Zürich.

Eine Liebesbezieheung war zwischen Arzt und Patientin entstanden. Die Beziehung dauerte heikel und schwierig an und endete in einem eigentlichen Fiasko.

Carl Gustav Jung schrieb: „Während der Behandlung hatte die Patientin die Malchance, sich in mich zu verlieben.“

Spielrein studierte nach ihrer Gesundung Medizin in Zürich. Später arbeitete sie selber als Psychoanalytikerin und Kinderpsychologin. In der Pionierzeit der Psychoanalyse war dies kein unüblicher Weg. Ihre höchst anspruchsvollen wissenschaftlichen Publikationen waren wegweisend. Ihr Schicksal jedoch blieb lange im Dunkeln.

Die erst kürzlich entdeckten Aufzeichnungen aus dieser Zeit zeigen die Anfänge der Psychoanalyse in einem neuen Licht. In ihrem Briefwechsel mit C.G.Jung und Sigmund Freud wird der Einfluss, den sie auf die beiden Hauptfiguren der Bewegung hatte, deutlich.

Der vieldiskutierte Bruch zwischen den beiden Männern war nicht nur das Ergebnis einer wissenschaftlichen Kontroverse. Hinter der Fassade spielte sich ein menschliches Drama in Szenen von Liebe und Eifersucht, Misstrauen und Enttäuschung ab, in dem Spielrein zwischen den Fronten stand.

In Wiedersprüchen leben zu müssen, war Spielreins Schicksal. Im Wiederspruch zwischen Psychose und Psychoanalyse, wissenschaftlicher Karriere und bürgerlichem Familienleben, zwischen „freier Liebe“ und Mutterschaft. Diese Gegensätze finden sich auch in ihrer Positionierung als Frau in einer fast ausschliesslich männlich dominierten Akademikerwelt, als Russin in Europa, als Jüdin mit grosser Faszination für das Christentum und die germanische Kultur, als Mittlerin zwischen Freud und Jung, als Opfer von Stalin und Hitler.

Der Film enthüllt die wichtigsten Ereignisse im Leben dieser unabhängigen Frau und vermittelt neue Einsichten in die Entstehung der psychoanalytischen Bewegung. Der Film verbindet alte Wochenschauen, Dokumente und Fotografien, um eine Welt zu illustrieren, die von Revolutionen, wissenschaftlichen Neuerungen und Kriegen geprägt wird. Spielreins Leben spiegelt die ganze Turbulenz dieser Epoche wieder.

Sabina Spielreins Brüder hatten sich zu erfolgreichen Wissenschaftern entwickelt. Alle drei wurden unter Stalins Schreckenherrschaft verhaftet und kamen ums Leben. Auch Sabina Spielrein fand ein tragisches Ende.  Als strategischer Brückenkopf erlitt Rostow im Zweiten Weltkrieg gleich zweimal die Besetzung durch die Deutsche Wehrmacht. Als Hitlers Truppen die Stadt zum zweiten Mal okkupierten, wurden sogleich Zehntausende von Zivilisten umgebracht. Sabina Spielrein wurde letztmals von Nachbarn im Sommer 1942, gestützt auf ihre beiden Töchter Renate und Eva, in einer Gruppe von Juden gesehen.

Obwohl sie nicht glauben konnte, dass die Deutschen ihr und ihren Lieben etwas antun könnten, wurde sie mit ihren Töchtern durch die Strassen zu Stadtrand getrieben. Dort, an der tiefen Schlucht, die in Rostow „Balken der Schlange genannt wird, wurden sie erschossen. Sie hiess Sabina Spielrein!

Anpassungsarbeiten in verschiedenen Universitätsinstituten

BASEL. In verschiedenen Instituten der Universität Basel müssen Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Insgesamt werden dafür finanzielle Mittel in der Höhe von 2,3 Millionen Franken benötigt. Der Regierungsrat hat die entsprechenden Vorlagen an den Grossen Rat weitergeleitet.

Stefan Cornaz gestorben

BASEL. Alt Regierungsrat Stefan Cornaz ist nach langer Krankheit letzten Samstag 59jährig in Basel  verstorben. Stefan Cornaz wurde 1995 zum Regierungsrat gewählt, wo er das Erziehungsdepartement übernahm. Ende 1999 musste er wegen seiner Krankheit zurücktreten. Zuvor war der Basler Freisinnige zwei Jahre als Nationalrat in Bern tätig. Von 1980 bis 1992 war Cornaz Mitglied des Grossen Rates und präsidierte zum Schluss die grossrätliche Geschäftsprüfungskommission.

JA zum neuen Spitalgesetz

AARAU. Ein überparteiliches Komitee unter der Leitung von Grossrat Heinrich Schweizer (SVP) unterstützt das neue Spitalgesetz, über das am 18. Mai 2003 abgestimmt wird. Mit Kurt Aeschbach (SD/FP), Dr. Johanna Haber (EVP), Elisabeth Imhof (FDP) und Dr. Theo Vögtli (CVP) als Co-Präsidenten wird die Vorlage von allen bürgerlichen Parteien mitgetragen.

Mann, dein Job ist nur das halbe Leben!

LUZERN. Gleichstellung betrifft auch Männer: Dieser Einsicht in der Öffentlichkeit zum Durchbruch zu verhelfen, hatte sich die die regierungsrätliche Kommission für die Gleichstellung im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt. Mit einer Kinowerbung und einer Standaktion unter dem Slogan "Dein Job ist nur das halbe Leben" thematisierte sie die Frage der Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit und versuchte speziell Männer für Gleichstellungsfragen zu sensibilisieren.

Kantonale Jugendsportcamps Sommer/Herbst 2003: Neue Broschüre

ZÜRICH. Vor Kurzem ist die neue Broschüre «Jugendsportcamps Sommer/Herbst 2003» erschienen. Darin werden für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren rund dreissig attraktive, stark subventionierte Sportwochen angeboten. Die Broschüre kann kostenlos bei der Koordinationsstelle Sport des Kantons Zürich bestellt (Telefon 043 259 52 73) oder im Internet unter der Adresse http://www.sport.zh.ch, Rubrik «Mitteilungen», als PDF-Dokument herunter geladen werden.

Englisch in der Unterstufe der Zürcher Primarschule ab 2005

ZÜRICH. Der Zürcher Bildungsrat hat beschlossen, Englisch ab dem Schuljahr 2005/06 als obligatorischen Unterrichtsgegenstand an der Primarschule einzuführen. Nach einer Sprachbegegnung in der zweiten Klasse beginnt der Englischunterricht ab der dritten Klasse.

snc / niklaus freundlieb

Palliativmedizin eine kantonale Aufgabe

LIESTAL. In einer Interpellationsantwort hält der Regierungsrat fest, dass im Kanton Basel-Landschaft auf dem Gebiet der Palliativmedizin ein breites und gutes Angebot besteht, das den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen weitgehend gerecht wird und sich im schweizerischen Vergleich sehen lassen kann. Die palliativmedizinische Betreuung und Begleitung von unheilbar kranken Menschen ist eine vornehme Aufgabe des Staates, die der Regierungsrat in den letzten Jahren sehr ernst genommen hat. >>>

4 Schweizer in der Sahara vermisst

APPENZELL. A. Der Tourleiter, ein knapp 43-jähriger Mann, ein weiterer 31-jähriger Mann sowie zwei junge Frauen im Alter von 19 und 20 Jahren, werden seit dem 7. März 2003 mit ihrem Fahrzeug in der Sahara vermisst. Am 20. Februar 2003 hatten die Vermissten den letzten telefonischen Kontakt mit den Angehörigen in der Schweiz. >>>

Zürich begrüsst Nein des Ständerates zum Staatsvertrag

ZÜRICH. Nach dem Nationalrat lehnt nun auch der Ständerat den Staatsvertrag mit Deutschland ab. Die Volkswirtschaftsdirektion begrüsst den Entscheid des Ständerates. Der Regierungsrat lehnt den Staatsvertrag ab, weil er mit diskriminierenden Vorgaben die Zürcher Bevölkerung und die Interessen des Flughafens zu stark tangiert. Mit dem Nein des Ständerates ist der Weg nun offen für eine neue Lösung. >>>

Frauenklinik Grenchen – Uebergangslösungen beschlossen

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat für die Frauen-klinik des Spitals Grenchen eine Übergangsregelung beschlossen, die ab April 2003 bis zum definitiven Entscheid durch den Regierungsrat, resp. den Kantonsrat gilt. >>>

Der Besuch der alten Dame im Rathaus

BASEL. Der Regierungsrat hat heute im Hinblick auf das Champions League-Spiel vom Abend die offizielle Delegation von Juventus Turin zusammen mit dem FCB-Vorstand im Rathaus empfangen.

Der Regierungsrat hat am Dienstag, 18. März 2003, die offizielle Delegation von Juventus Turin zusammen mit dem Vorstand und der Geschäftsleitung des FC Basel im Rathaus empfangen. Dies im Hinblick auf die heutige Partie in der Champions League des FC Basel gegen Juventus Turin. >>>

 

 

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