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Teilrevision
des Fachhochschulgesetzes wird grundsätzlich begrüsst
BASEL.
Der Basler Regierungsrat stimmt in der Vernehmlassung der
Stossrichtung der vorgeschlagenen Teilrevision des
Fachhochschulgesetzes zu. Dabei legt er Wert darauf, dass die
Integration der kantonal geführten Bereiche beförderlich an
die Hand genommen wird. Bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen
setzt sich der Regierungsrat für die explizite Verankerung der
DMS-3 als Zubringerschule für die Fachhochschulen ein.
Sie
hiess Sabina Spielrein
Der
Film „Ich hiess Sabina Spielrein“ zeigt die Anfänge der
Psychoanalyse in einem neuen Licht. Die wichtigsten Ereignisse
im Leben dieser unabhängigen Frau werden enthüllt.
BASEL.
Heute, am Dienstag, ist im Kult Kino Camera ein Film über
Sabina Spielreins Leben gelaufen.
„Wenn
ich sterbe, streuen sie die Asche in die Erde, mitten in einem
grossen Feld, dort Pflanzen sie eine Eiche und schreiben: Ich
war auch einmal ein Mensch. Ich hiess Sabina Spielrein.“
Das
ist ein berühmter Satz aus Sabina Spielreins Tagebuch.
Sabina
Spielrein lebte von 1885 bis 1942. Sie war eine Frau, die alles
wollte: Karriere, Liebe und Kinder. Sie war intelligent und
gebildet, vielseitig interessiert und musisch sowie
naturwissenschaftlich aussergewöhnlich begabt. Als sehr junge
Frau war sie die erste Analyse-Patientin von Carl Gustav Jung in
der Nervenklinik Burghölzli in Zürich.
Eine
Liebesbezieheung war zwischen Arzt und Patientin entstanden. Die
Beziehung dauerte heikel und schwierig an und endete in einem
eigentlichen Fiasko.
Carl
Gustav Jung schrieb: „Während der Behandlung hatte die
Patientin die Malchance, sich in mich zu verlieben.“
Spielrein
studierte nach ihrer Gesundung Medizin in Zürich. Später
arbeitete sie selber als Psychoanalytikerin und
Kinderpsychologin. In der Pionierzeit der Psychoanalyse war dies
kein unüblicher Weg. Ihre höchst anspruchsvollen
wissenschaftlichen Publikationen waren wegweisend. Ihr Schicksal
jedoch blieb lange im Dunkeln.
Die
erst kürzlich entdeckten Aufzeichnungen aus dieser Zeit zeigen
die Anfänge der Psychoanalyse in einem neuen Licht. In ihrem
Briefwechsel mit C.G.Jung und Sigmund Freud wird der Einfluss,
den sie auf die beiden Hauptfiguren der Bewegung hatte,
deutlich.
Der
vieldiskutierte Bruch zwischen den beiden Männern war nicht nur
das Ergebnis einer wissenschaftlichen Kontroverse. Hinter der
Fassade spielte sich ein menschliches Drama in Szenen von Liebe
und Eifersucht, Misstrauen und Enttäuschung ab, in dem
Spielrein zwischen den Fronten stand.
In
Wiedersprüchen leben zu müssen, war Spielreins Schicksal. Im
Wiederspruch zwischen Psychose und Psychoanalyse,
wissenschaftlicher Karriere und bürgerlichem Familienleben,
zwischen „freier Liebe“ und Mutterschaft. Diese Gegensätze
finden sich auch in ihrer Positionierung als Frau in einer fast
ausschliesslich männlich dominierten Akademikerwelt, als Russin
in Europa, als Jüdin mit grosser Faszination für das
Christentum und die germanische Kultur, als Mittlerin zwischen
Freud und Jung, als Opfer von Stalin und Hitler.
Der
Film enthüllt die wichtigsten Ereignisse im Leben dieser unabhängigen
Frau und vermittelt neue Einsichten in die Entstehung der
psychoanalytischen Bewegung. Der Film verbindet alte
Wochenschauen, Dokumente und Fotografien, um eine Welt zu
illustrieren, die von Revolutionen, wissenschaftlichen
Neuerungen und Kriegen geprägt wird. Spielreins Leben spiegelt
die ganze Turbulenz dieser Epoche wieder.
Sabina
Spielreins Brüder hatten sich zu erfolgreichen Wissenschaftern
entwickelt. Alle drei wurden unter Stalins Schreckenherrschaft
verhaftet und kamen ums Leben. Auch Sabina Spielrein fand ein
tragisches Ende. Als
strategischer Brückenkopf erlitt Rostow im Zweiten Weltkrieg
gleich zweimal die Besetzung durch die Deutsche Wehrmacht. Als
Hitlers Truppen die Stadt zum zweiten Mal okkupierten, wurden
sogleich Zehntausende von Zivilisten umgebracht. Sabina
Spielrein wurde letztmals von Nachbarn im Sommer 1942, gestützt
auf ihre beiden Töchter Renate und Eva, in einer Gruppe von
Juden gesehen.
Obwohl
sie nicht glauben konnte, dass die Deutschen ihr und ihren
Lieben etwas antun könnten, wurde sie mit ihren Töchtern durch
die Strassen zu Stadtrand getrieben. Dort, an der tiefen
Schlucht, die in Rostow „Balken der Schlange genannt wird,
wurden sie erschossen. Sie hiess Sabina Spielrein!
Anpassungsarbeiten
in verschiedenen Universitätsinstituten
BASEL.
In verschiedenen Instituten der Universität Basel müssen
Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Insgesamt werden dafür
finanzielle Mittel in der Höhe von 2,3 Millionen Franken benötigt.
Der Regierungsrat hat die entsprechenden Vorlagen an den Grossen
Rat weitergeleitet.
Stefan
Cornaz gestorben
BASEL.
Alt Regierungsrat Stefan Cornaz ist nach langer Krankheit
letzten Samstag 59jährig in Basel
verstorben. Stefan Cornaz wurde 1995 zum Regierungsrat
gewählt, wo er das Erziehungsdepartement übernahm. Ende 1999
musste er wegen seiner Krankheit zurücktreten. Zuvor war der
Basler Freisinnige zwei Jahre als Nationalrat in Bern tätig.
Von 1980 bis 1992 war Cornaz Mitglied des Grossen Rates und präsidierte
zum Schluss die grossrätliche Geschäftsprüfungskommission.
JA
zum neuen Spitalgesetz
AARAU.
Ein überparteiliches Komitee unter der Leitung von Grossrat
Heinrich Schweizer (SVP) unterstützt das neue Spitalgesetz, über
das am 18. Mai 2003 abgestimmt wird. Mit Kurt Aeschbach (SD/FP),
Dr. Johanna Haber (EVP), Elisabeth Imhof (FDP) und Dr. Theo Vögtli
(CVP) als Co-Präsidenten wird die Vorlage von allen bürgerlichen
Parteien mitgetragen.
Mann,
dein Job ist nur das halbe Leben!
LUZERN.
Gleichstellung betrifft auch Männer: Dieser Einsicht in der
Öffentlichkeit zum Durchbruch zu verhelfen, hatte sich die die
regierungsrätliche Kommission für die Gleichstellung im
vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt. Mit einer Kinowerbung und
einer Standaktion unter dem Slogan "Dein Job ist nur das
halbe Leben" thematisierte sie die Frage der Vereinbarkeit
von Familien- und Erwerbsarbeit und versuchte speziell Männer für
Gleichstellungsfragen zu sensibilisieren.
Kantonale
Jugendsportcamps Sommer/Herbst 2003: Neue Broschüre
ZÜRICH.
Vor Kurzem ist die neue Broschüre «Jugendsportcamps
Sommer/Herbst 2003» erschienen. Darin werden für Jugendliche
im Alter zwischen 12 und 20 Jahren rund dreissig attraktive,
stark subventionierte Sportwochen angeboten. Die Broschüre kann
kostenlos bei der Koordinationsstelle Sport des Kantons Zürich
bestellt (Telefon 043 259 52 73) oder im Internet unter der
Adresse http://www.sport.zh.ch, Rubrik «Mitteilungen», als
PDF-Dokument herunter geladen werden.
Englisch
in der Unterstufe der Zürcher Primarschule ab 2005
ZÜRICH.
Der Zürcher Bildungsrat hat beschlossen, Englisch ab dem
Schuljahr 2005/06 als obligatorischen Unterrichtsgegenstand an
der Primarschule einzuführen. Nach einer Sprachbegegnung in der
zweiten Klasse beginnt der Englischunterricht ab der dritten
Klasse.
snc
/ niklaus freundlieb
Palliativmedizin
eine kantonale Aufgabe
LIESTAL.
In einer Interpellationsantwort hält der Regierungsrat
fest, dass im Kanton Basel-Landschaft auf dem Gebiet der
Palliativmedizin ein breites und gutes Angebot besteht, das den
Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen
weitgehend gerecht wird und sich im schweizerischen Vergleich
sehen lassen kann. Die palliativmedizinische Betreuung und
Begleitung von unheilbar kranken Menschen ist eine vornehme
Aufgabe des Staates, die der Regierungsrat in den letzten Jahren
sehr ernst genommen hat. >>>
4
Schweizer in der Sahara vermisst
APPENZELL.
A. Der Tourleiter, ein knapp 43-jähriger Mann, ein weiterer
31-jähriger Mann sowie zwei junge Frauen im Alter von 19 und 20
Jahren, werden seit dem 7. März 2003 mit ihrem Fahrzeug in der
Sahara vermisst. Am 20. Februar 2003 hatten die Vermissten den
letzten telefonischen Kontakt mit den Angehörigen in der
Schweiz. >>>
Zürich
begrüsst Nein des Ständerates zum Staatsvertrag
ZÜRICH.
Nach dem Nationalrat lehnt nun auch der Ständerat den
Staatsvertrag mit Deutschland ab. Die Volkswirtschaftsdirektion
begrüsst den Entscheid des Ständerates. Der Regierungsrat
lehnt den Staatsvertrag ab, weil er mit diskriminierenden
Vorgaben die Zürcher Bevölkerung und die Interessen des
Flughafens zu stark tangiert. Mit dem Nein des Ständerates ist
der Weg nun offen für eine neue Lösung. >>>
Frauenklinik
Grenchen – Uebergangslösungen beschlossen
SOLOTHURN.
Der Regierungsrat hat für die Frauen-klinik des Spitals
Grenchen eine Übergangsregelung beschlossen, die ab April 2003
bis zum definitiven Entscheid durch den Regierungsrat, resp. den
Kantonsrat gilt. >>>
Der
Besuch der alten Dame im Rathaus
BASEL.
Der Regierungsrat hat heute im Hinblick auf das Champions
League-Spiel vom Abend die offizielle Delegation von Juventus
Turin zusammen mit dem FCB-Vorstand im Rathaus empfangen.
Der
Regierungsrat hat am Dienstag, 18. März 2003, die offizielle
Delegation von Juventus Turin zusammen mit dem Vorstand und der
Geschäftsleitung des FC Basel im Rathaus empfangen. Dies im
Hinblick auf die heutige Partie in der Champions League des FC
Basel gegen Juventus Turin. >>>
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