Die Menschen haben Hoffnung

BERN. Die Demonstrationen, die zur Zeit in der ganzen Welt gegen den Krieg im Irak durchgeführt werden, zeugen von Hoffnung. 

Weitere Treffen zum Irak-Konflikt

BERN/GENF. Nach einer ersten humanitären Konferenz von Aussenministerin Calmy-Rey Mitte Februar sollen nun weitere Treffen in Genf statt finden.

Heute Krieg für Öl, morgen Krieg für Wasser?

Das UN-Jahr des Wassers!

BERN. Bundesrat Moritz Leuenberger hat mit kritischen Worten zum Irak-Krieg das Jahr des Wassers lanciert.

Irakische Kontenblockierung chancenlos

BERN. Seit Jahren gibt es die Gerüchte über „Saddam-Millionen“. Die Aufforderung weltweit irakische Vermögen einzufrieren, stösst in der Schweiz ins Leere. Nur auf Grund eines UN-Beschlusses kämen Kontensperren in Frage.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

24. März 2003

Die Menschen haben Hoffnung

Die Demonstrationen, die zur Zeit in der ganzen Welt gegen den Krieg im Irak durchgeführt werden, zeugen von Hoffnung. Die Hoffnung, dass durch die individuelle Anwesenheit es doch noch besser werden kann.

BERN. Für die Menschen auf der Strasse ist die Nationalität der Personen, die neben ihnen laufend gegen den Krieg demonstrieren, nicht wichtig. Es zählt die Einheit und die Hoffnung, dass sie etwas durch ihre Anwesenheit bewegen können. Viele sind sich sicher, dass der ausgebrochene Krieg durch ihr Dasein nicht gebremst werden kann, sie möchten aber zeigen, dass sie sich nicht damit einverstanden erklären.

Die Kundgebung in Bern, die das nationale „Bündnis gegen Krieg“ organisiert hat, wurde von über 50.000 Menschen aus der gesamten Schweiz besucht. Es ist für viele Eltern, Journalisten und Wissenschaftler erstaunlich, dass gerade die Jugend, die vor kurzem in ihren Augen noch die „Ist mir doch egal-Generation“ war, auf den Strassen für den Frieden demonstriert. Die Mitteilungen über die bevorstehenden Demonstrationen werden per SMS weitergeleitet. Die Handy-Generation will nicht, dass der multikulturelle Mix in ihren Klassen und ihrem Freundeskreis durch diesen Krieg beeinflusst wird. Ihre Kultur hat sich dahingehend aufgebaut, dass sie mit Menschen aus jeder ethnischer Gruppe zusammenleben und sich gegenseitig Verständnis zeigen. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit hat sicherlich viele Schüler auf die Strassen getrieben, es war aber nicht nur das. Es drückte sich aufrichtige Besorgnis um den Frieden auf der Erde aus. Die Schüler haben auch Angst, dass die friedliche Koexistenz zwischen westlicher und arabisch-islamischer Kultur zerstört werden könnte. Einige Schüler brachten zu Wort, dass dieses Zusammenleben ihr Alltag ist und zu ihrer Lebensgrundlage geworden ist.

In vielen Schulen wird über den Krieg gesprochen. Die Schüler und Schülerinnen können über ihre Ängste sprechen und diese verarbeiten. Sie erleben eine Phase, in der der Krieg zu jeder Tageszeit über den Bildschirm zu sehen ist. Sie sind psychisch mit dem Krieg konfrontiert. Die basler Lehrer und Lehrerinnen versuchen mit den Kindern über den Krieg zu sprechen, damit sie die Situation verarbeiten können. Viele Kinder, auch im Kindergartenalter, waren an den bisherigen Demonstrationen beteiligt, die Aufarbeitung des Themas ist für die Kinder sehr wichtig, damit sie mit ihm umgehen können.

Demonstranten und Demonstrantinnen, egal welchen Alters, haben sich dafür ausgesprochen, dass es Hoffnung gibt. Sie haben diese Hoffung, weil sie ohne sie nicht leben könnten. Ein Mann, der wohl etwas über 60 Jahre alt gewesen ist, hat gesagt, dass er wegen dieser Schande auf der Welt nicht mehr schlafen könne und alles tun würde, was in seiner Macht steht, um etwas für den Frieden bewirken zu können. Kinder im Alter von 14 - 15 Jahren erzählten, wie sehr beeindruckt sie von den vielen Menschen waren. Eine 14-jährige Basler Schülerin sagte, dass sie nicht wolle, dass die Menschen im Irak glauben, sie seien alleine und dass sie hoffe, dass durch die Demonstrationen die Zukunft sich ändern werde.

Demonstrationen gegen den Krieg

Am vergangenen Samstag haben überall auf der Welt Menschen gegen den Krieg im Irak protestiert. Es wurde in zahlreichen europäischen Hauptstädten, im Nahen Osten sowie in Asien, Australien und den USA demonstriert. In New York waren es 200.000 Menschen. In Chicago waren die Kriegsgegner mit den Kriegsbefürwortern konfrontiert. Sie beschimpften sich gegenseitig mit „Mörder, Mörder“ und „Idioten, Idioten“. Die Demonstranten in Washington gingen gegen den Krieg auf die Strasse.

Mehrere Protestzüge formierten sich in London. Die Anzahl der Beteiligten war, laut Veranstalter, 250.000. In Deutschland demonstrierten 150.000 Menschen gegen den Krieg. In vielen Städten, zum Beispiel in Mailand kam es zu Krawallen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Die 100.000 Demonstranten machten es der Polizei nicht einfach. Die 70.000 Menschen in Rom hingegen demonstrierten friedlich. In Barcelona beteiligten sich laut Veranstalter bis zu einer halben Million Personen an einer Anti-Kriegs-Kundgebung. In Kopenhagen versammelten sich 7000 bis 10'000 Kriegsgegner vor der amerikanischen Botschaft und protestierten gegen die am Vortag vom dänischen Parlament beschlossene militärische Unterstützung für die US-geführten Streitkräfte im Irak. In der finnischen Hauptstadt Helsinki protestierten ebenfalls 20'000 Kriegsgegner - ein Rekord in der jüngsten Geschichte des Landes.

In der westaustralischen Stadt Perth gingen rund 10' 000 Demonstranten auf die Strasse, um ein Ende der Angriffe zu fordern. In Irak kämpfen auch australische Soldaten. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta demonstrierten 3000 Personen. In Bangladesh wurde aus Protest gegen den Krieg ein Generalstreik ausgerufen, 6000 Menschen gingen auf die Strasse.

Weitere Treffen zum Irak-Konflikt

Nach einer ersten humanitären Konferenz von Aussenministerin Calmy-Rey Mitte Februar sollen nun weitere Treffen in Genf statt finden. Ein Gipfeltreffen von 21 Staats- und Regierungschefs wird im Rahmen des G-8-Gipfels in Evian am 1. Juni statt finden.

BERN/GENF. Nach der humanitären Konferenz von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey Mitte Februar, sollen ab April in Genf weitere regelmässige humanitäre Treffen statt finden. Laut Toni Frisch vom DEZA nehmen bis zu 30 Länder daran teil. Zum ersten Mal sollen die Delegierten der verschiedenen Länder Anfang April zusammenkommen. Je nach Bedürfnis werden die Teilnehmer der Treffen dann regelmässig, womöglich alle zwei Wochen, wiederkehren.

Ziel der regelmässigen Zusammenkünfte seinen die Lagebeurteilung im Irak und die Diskussion spezieller Themen. Die sogenannte „Humanitarian Issues Group Iraq“ soll als Diskussionsplattform dienen. Vor allem für Nachbarländer des Iraks und deren Massnahmen, Betreuung und Finanzierung von Flüchtlingen.

Die Schweiz sprach zudem weitere 6,5 Millionen Franken für humanitäre Zwecke im Irak aus. Seit 1993 finanziert die Schweiz im Irak humanitäre Anliegen in der Höhe von 4,5 Millionen Franken. Die DEZA habe zudem eine Anfrage des internationalen Komitees des Roten Kreuzes erhalten, wonach die Schweiz eine Kriegsrisikogarantie für die im Irak eingesetzten Flugzeuge übernehme. Damit deckt die Schweiz im Falle eines abgeschossenen Flugzeuges die Versicherungsleistung ab.

Weiter finanziert die DEZA ein Programm der UNO-Umweltorganisation. Dies wurde schon vor dem Krieg an der humanitären Konferenz in Genf beschlossen. So könnten mögliche Umweltschäden des Irak-Kriegs begrenzt werden, indem schon vor dem Konflikt vorbereitende Massnahmen getroffen worden seien.

Im Rahmen des G-8-Gipfels in Evian wird am 1. Juni ein Gipfeltreffen von 21 Staats- und Regierungschefs stattfinden. Auf Einladung des französischen Präsidenten Jacques Chirac wird auch Bundespräsident Pascal Couchepin teilnehmen.

Couchepin habe von Chirac Anfang März die Einladung erhalten und diese auch angenommen. An dem 21er Gipfel nehmen die G-8-Staaten teil sowie die mittleren und so genannten „aufstrebenden Länder“. Teilnehmen wollen auch der Vorsitzende und der Präsident der EU, Kostas Simitis und Romano Prodi sowie UNO-Generalsekretär Kofi Annan.

Die Themen des Paralellgipfels seien noch nicht bestimmt. Man sei daran, das Programm von Pascal Couchepin vorzubereiten.

Heute Krieg für Öl, morgen Krieg für Wasser?

Das UN-Jahr des Wassers!

Bundesrat Moritz Leuenberger hat mit kritischen Worten zum Irak-Krieg das Jahr des Wassers lanciert. Die Schweizer Delegation hat am Weltwasserforum in Kyoto zwei wichtige Beiträge einbringen können.

BERN. Am Freitag 21.03.03, hat Bundesrat Moritz Leuenberger in Bern das UN-Jahr des Wassers mit kritischen Worten zum Irak-Krieg eröffnet. Ein nationales Arbeitsprogramm soll der Bevölkerung in der ganzen Schweiz die Bedeutung der Ressource Wasser ins Bewusstsein rufen.

Bei der Lancierung des Aktionsprogramms erwähnte Leuenberger, dass die Angriffe der Amerikaner einem Diktator gälten. Jedoch träfen sie aber auch das Volk. Im Golfkrieg 1991 seien im Irak Trink- und Abwassersysteme zerstört worden, sodass nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung Zugang zu Wasser habe. Durch neue Angriffe drohten den Menschen im Irak jetzt Seuchen und Epidemien. Wasser sei wie Luft unersetzbar und die Basis allen Lebens, sagte Leuenberger. Künftige Kriege seine wahrscheinlich nicht mehr Kriege um Öl, sondern Kriege um Wasser. Und fehlendes oder schmutziges Wasser führe zu Flüchtlingsströmen und gehe deshalb alle an.

Nach Bekanntwerden des Ultimatums, das der amerikanische  Präsident Busch dem Irakischen Regime gestellt hatte, kündigte der Generalsekretär des Weltwasserforums, Oda Hideaki, an, dass es keinen Grund gebe, die Konferenz in Kyoto abzubrechen. Die fünf irakischen Forumsteilnehmer sind trotzdem in ihre Heimat zurückgekehrt.

Am fortgeführten Weltwasserforum in Kyoto hat die Schweizer Delegation zwei wichtige Beiträge einbringen können. Der „Verhaltenskodex“, der zur Privatisierung des Trinkwassers beitragen soll, stiess auf reges Interesse. Die Schweizer Hochwasserpolitik fand ebenfalls grosse Beachtung.

Eines der umstrittensten Themen am Weltwasserforum in Kyoto ist der weltweite Trend zur Privatisierung der Wasserverteilungssysteme. Zur Debatte stehen verschiedene Modelle der Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Akteuren. Sie sollen eine möglichst effiziente, aber auch die Armen und Ärmsten einschliessende Wasserverteilung ermöglichen.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sowie die grosse schweizerische Rückversicherungsfirma Swiss Re entwickeln Richtlinien und einen  „Verhaltenskodex“ für solche nicht ganz problemlosen Zusammenarbeitsformen. Die ersten Resultate dieser Arbeiten wurden am Dienstag in Kyoto vorgestellt und stiessen auf grosse Beachtung. Zahlreiche Staatsvertreter zeigten Interesse, an dem Projekt mitzuarbeiten.

Bruno Schädler vom Bundesamt für Wasser und Geologie hat im Rahmen der Sitzung zum Thema „Integrierter Hochwasserschutz“ die Hochwasserpolitik vorgestellt, welche die Schweiz seit zehn Jahren verfolgt. Die Schweizer Hochwasserpolitik gründet auf folgenden Eckpfeilern: Abklärung der Gefahrensituation mittels Gefahrenhinweiskarten, Wiederherstellung der Ökosysteme entlang der Flüsse und Schaffung von genügendem Raum, um das Hochwasser abzuleiten. „Die Notwendigkeit den Flüssen mehr Raum zu lassen ist mittlerweile in der ganzen Schweiz anerkannt“, hob Schädler hervor.

Viele Staaten verfolgen eine ähnliche Strategie, stehen mit der Umsetzung jedoch noch am Anfang. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder mit einer modernen und gut eingeführten Hochwasserschutzpolitik. Entsprechend gross war das Interesse der Forumsteilnehmer an den Erfahrungen, welche die Schweiz während der letzten Jahre gemacht hat.

Im Schweizer Aktionsprogramm zum Internationalen Wasserjahr stehen zwei Wanderausstellungen zum Thema „Grundwasser“ und „Wasserkreislauf“.  Sie sollen unter anderem darauf aufmerksam machen, dass weltweit 1,2 Milliarden Menschen keinen oder ungenügenden Zugang zu dem kostbaren Gut haben.

Wasser ist in der Schweiz keine Mangelware, trotzdem ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit. Es muss immer wider sichergestellt werden. Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sind Träger des Aktionsprogramms. Sie unterstützen mit 1,25 Millionen Franken gegen 40 Partnerprojekte sowie eine Bildungskampagne für die Schulen.

Die Schweizerische Post gibt eine Sonderbriefmarke zum Wasserjahr heraus.

Irakische Kontenblockierung chancenlos

Seit Jahren gibt es die Gerüchte über „Saddam-Millionen“. Die Aufforderung weltweit irakische Vermögen einzufrieren, stösst in der Schweiz ins Leere. Nur auf Grund eines UN-Beschlusses kämen Kontensperren in Frage.

BERN. Am Freitag 21.03.03, hiess es in Bern, Kontensperren kämen nur auf Grund eines UN-Beschlusses oder gestützt auf Rechtshilfegesuche in Frage. Der US-Finanzminister John Snow hatte nämlich weltweit aufgefordert, irakische Vermögen einzufrieren. Im Falle der Schweiz stösst die Aufforderung vorerst ins Leere. Gerüchte über „Saddam-Millionen“ gibt es seit Jahren.

Am Donnerstag hatte die US-Regierung 1,74 Milliarden Dollar irakisches Auslandsvermögen beschlagnahmt. Das Geld soll für humanitäre Zwecke eingesetzt werden. Zugleich rief Finanzminister Snow zu einer weltweiten Jagd nach irakischem „Blutgeld“ auf. Bei den zuständigen Behörden in Bern hatte man am Freitag zunächst keine Kenntnis von einem offiziellen Vorstoss der USA nach Sperrung von irakischen Vermögen.

In einer Umfrage hiess es, ein unilaterales Gesuch der USA hätte aber ohnehin keine Erfolgsaussichten.

Othmar Wyss, der Ressortleiter Exportkontrollen und Sanktionen im Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), erwähnte, sein Amt sei nur für den Vollzug von UNO-Sanktionen zuständig. Bisher liegen keine entsprechenden Beschlüsse der Vereinten Nationen (UNO) vor.

Die Bundeskanzlei macht auf diesen Sachverhalt aufmerksam. In einer ihrer Dokumentationen zum Irakkrieg hiess es, die verhängten Sanktionen der UN nach der irakischen Invasion in Kuwait, denen sich auch die Schweiz anschloss, beinhalten keine Sperre von Vermögenswerten irakischer natürlicher oder juristischer Personen. Es ist lediglich verboten, Gelder in den Irak zu überweisen oder irakische Guthaben in der Schweiz im Zusammenhang mit nicht bewilligten Handelgeschäften zu verwenden. Sollte die internationale Gemeinschaft besondere Massnahmen gegen den Irak und Personen im Irak beschliessen, werde der Bundesrat diese im Gleichschritt mit den übrigen Staaten umsetzen.

Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) erinnerte an die Vorschriften bezüglich des Umgangs von so genannten politically exposed persons (PEP), die weltweit zu den strengsten Regeln gehören. Im Falle von Saddam Hussein laufen sie auf eine Meldepflicht an die Meldestelle für Geldwäscherei und eine Sperrung der entsprechenden Vermögenswerte hinaus. Kaspar Villiger hatte bereits am 10. März erklärt, es gäbe keinen Anlass zu glauben, dass es Konten von Saddam Hussein in der Schweiz gäbe. 

Hinweise auf den Umfang irakischer Vermögenswerte in der Schweiz liefert die Statistik Nationalbank (SNB). Sie basiert auf den Angaben von 117 meldepflichtigen Banken und weist für Ende 2001 Verpflichtungen von 462 Millionen Franken gegenüber Irak aus. Hinzu kommen Treuhandverpflichtungen in der Höhe von 48 Millionen Franken. Vor dem irakischen Einmarsch in Kuwait waren vor allem die bei Schweizer Banken platzierten irakischen Treuhandgelder erheblich höher gewesen.

Gerüchte, wonach Saddam Hunderte Millionen Dollar in der Schweiz versteckt haben soll, zirkulieren seit dem 1. Golfkrieg. Bereits damals waren die Namen von zwei Firmen in Genf genannt worden. Sie figurieren  nach wie vor auf der Liste des US-Schatzamts mit dem Namen von Firmen und Personen, die von Sanktionen der USA betroffen sind. Laut dem Schweizerischen Handelsregister sind beide Firmen inzwischen in Liquidation.

Auch die Rolle von Saddams Halbbruder Barzan al-Tikriti, der bis 1998 als irakischer UN-Botschafter in Genf amtiert hatte, wurde immer wieder in Frage gestellt.

Nachdem die Schweiz eine Verlängerung seines Visums abgelehnt hatte, ist er seit dem vergangenen Herbst nicht mehr in der Schweiz.

 

 

 

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