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Studie
zu den überfachlichen Kompetenzen
ZÜRICH.
Die Zürcher Mittelschülerinnen und Mittelschüler der 10. und
13. Klassen wurden vom Forschungsbereich Schulqualität und
Schulentwicklung des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich
zu ihren überfachlichen Kompetenzen befragt.
Die
Studie zeigt, dass die Jugendlichen über gute überfachliche
Kompetenzen verfügen. Einzig in den Bereichen Lern- und
Arbeitsstrategien, Politik und Gesundheit bedürfen sie
vermehrter Förderung. Um anspruchsvolle Aufgaben selbständig
bewältigen zu können, müssen Schülerinnen und Schüler
sowohl über fachliche als auch über überfachliche Kompetenzen
verfügen. Überfachliche Kompetenzen sind fächerübergreifende
Kompetenzen, die in den Lehrplänen als Lernziele formuliert
sind. Als Beispiele für überfachliche Kompetenzen gelten Lern-
und Arbeitsstrategien, Leistungsmotivation sowie soziale und
politische Kompetenzen.
Im
Kanton Zürich wurden im Jahr 2001 die Mittelschülerinnen und
Mittelschüler der 10. und 13. Klassen von sämtlichen öffentlichen
und von zwei privaten Mittelschulen zu ihrer überfachlichen
Kompetenz befragt.
Die
Bilanz der Studie ist insgesamt erfreulich. Als besondere Stärken
der Befragten erweisen sich ihre Kooperationsfähigkeit, ihren
Umgang mit sich selber sowie anderen Personen. Bemerkenswert
scheint, dass die meisten befragten Schülerinnen und Schüler
mit Tabak und Alkohol umzugehen vermögen und kaum unter
somatischen Beschwerden leiden oder regelmässig
Risikosubstanzen konsumieren. Ein Indiz dafür, dass im Bereich
Prävention und Gesundheit noch einiges getan werden muss, ist
die Tatsache, dass doch 10 bis 20 Prozent der Jugendlichen
regelmässig unter somatischen Beschwerden leiden oder regelmässig
Risikosubstanzen konsumieren. Ebenfalls negativ gewertet werden
muss, dass die Jugendlichen selten Lern- und Arbeitsstrategien
verwenden und wenig über Politik wissen.
60
bis 70 Prozent der Jugendlichen äusserten sich positiv zum
eigenen Wohlbefinden, der Zufriedenheit und der
Unterrichtsqualität. 39 Prozent erleben bei einzelnen oder etwa
der Hälfte ihrer Lehrpersonen einen klaren, verständlichen,
vielseitigen und individualisierten Unterricht.
Der
Gesamtbericht «Evaluation Mittelschulen - Überfachliche
Kompetenzen» ist im Internet unter der Adresse http://www.bi.zh.ch/internet/bi/de/
publikationen/studien/evaluationen.html
verfügbar.
Förderung
der Jugendkultur im Aargau
Jugendliche
sollen besser über Jugendkulturförderung im Kanton Aargau
informiert werden. Drei kantonale Förderstellen haben dafür
eine gemeinsame Werbekampagne lanciert.
AARAU.
Über die Jugendkulturförderung
im Kanton Aargau sollen die Jugendlichen künftig besser
informiert werden. Drei kantonale Institutionen starten mit
diesem Ziel eine gemeinsame Informationskampagne. Die drei Förderstellen
sind der aargauer ideentopf, Aargauer Kuratorium und die
Fachstelle Jugend des Departementes Bildung, Kultur und Sport.
Das
Engagement der Jugendlichen für eigene Kulturprojekte ist hoch
zu schätzen. Dass man dabei auf finanzielle und beratende
Unterstützung des Kantons zählen kann, wissen aber kaum
welche. Drei kantonale Institutionen reagieren nun auf diese
Situation mit der Werbekampagne "Der Kanton Aargau fördert
Jugendkultur."
Stapferhaus
Lenzburg, Aargauer Kuratorium und Fachstelle Jugend streben, mit
der Gründung der Arbeitsgruppe "Jugendkultur", eine
enge Zusammenarbeit im Informationsbereich an. Die drei
Institutionen wollen in Zukunft zudem professioneller beraten
und verschiedene Koordinationsaufgaben vereinfachen. Dass sich
die einzelnen Unterstützungsbereiche klar voneinander
abgrenzen, gehört dazu.
Die
Fachstelle Jugend unterstützt Jugendprojekte im
soziokulturellen Bereich von Jugendlichen, Jugendorganisationen
und Erwachsenen von regionaler und kantonaler Bedeutung.
Das
Stapferhaus Lenzburg leistet mit seinem Förderprogramm
"aargauer ideentopf" Starthilfe bei Kulturprojekten
von Jugendlichen für Jugendliche in den Kultursparten Musik,
Theater, Literatur, Video, Film, Tanz und Performance.
Das
Aargauer Kuratorium richtet sich eher an "Erfahrene und
Fortgeschrittene. Die Beiträge werden für Fortgeschrittene
gesprochen. Insbesondere für Open Airs und weitere kulturelle
Projekte für und von Jugendlichen in den Bereichen Theater und
Literatur, visuelle Kunst, Musik und spartenübergreifende
Aktivitäten.
Diese
Abgrenzung erfolgt, um den jungen Kulturschaffenden eine
erfolgreiche Gesuchseingabe bei der entsprechenden Institution
zu ermöglichen.
Im
Jubiläumsjahr sind die drei Fachstellen mit der gemeinsamen
Info- und Werbekampagne vermehrt in der Öffentlichkeit präsent.
An mehreren Jugendveranstaltungen im Rahmen von "200 Jahre
Aargau" werden Plakate, Flyer und Auftritte vor Ort
informieren. Vom 2. bis 6. April werden Jugendliche, junge
Erwachsene, Kulturinteressierte und Fachpersonen mit Überraschungen
aus den Bereichen Theater, Film, Musik, Literatur und Graffiti
über die Fördermöglichkeiten informieren.
Mit
einem gemeinsamen Auftritt im Internet wird die Kampagne
vervollständigt. Neu ist das Webportal www.jugendkulturaargau.ch eingerichtet
worden. Darin werden die drei Institutionen kurz vorgestellt und
detaillierte Informationen angeboten. Die nächsten
Eingabetermine für Jugendkulturprojekte sind an der Fachstelle
Jugend jederzeit möglich. Beim Aargauer Kuratorium hat man bis
zum 30. April / 30.September 2003, und beim aargauer ideentopf
bis zum 16. Mai / 26. September 2003 Zeit.
Kontrollierte
Risiken
AARAU.
Mit dem Kataster der belasteten
Standorte entsteht für den Kanton Aargau ein wichtiges
Informationsinstrument.
Das
Umweltschutzgesetz verpflichtet die Kantone einen öffentlichen
Kataster zu erstellen, welcher belastete Standorte erfasst. Das
sind Grundstücke, auf denen in früheren Jahren Abfälle
abgelagert wurden oder die als ehemalige Unfall- oder
Betriebsstandorte mit Schadstoffen belastet sind. Die
entsprechenden Arbeiten laufen nun auf Hochtouren.
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