Studie zu den überfachlichen Kompetenzen

ZÜRICH. Die Zürcher Mittelschülerinnen und Mittelschüler der 10. und 13. Klassen wurden vom Forschungsbereich Schulqualität und Schulentwicklung des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich zu ihren überfachlichen Kompetenzen befragt.

Förderung der Jugendkultur im Aargau

AARAU. Jugendliche sollen besser über Jugendkulturförderung im Kanton Aargau informiert werden.

Kontrollierte Risiken

AARAU. Mit dem Kataster der belasteten Standorte entsteht für den Kanton Aargau ein wichtiges Informationsinstrument.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

24. März 2003

Studie zu den überfachlichen Kompetenzen

ZÜRICH. Die Zürcher Mittelschülerinnen und Mittelschüler der 10. und 13. Klassen wurden vom Forschungsbereich Schulqualität und Schulentwicklung des Pädagogischen Instituts der Universität Zürich zu ihren überfachlichen Kompetenzen befragt.

Die Studie zeigt, dass die Jugendlichen über gute überfachliche Kompetenzen verfügen. Einzig in den Bereichen Lern- und Arbeitsstrategien, Politik und Gesundheit bedürfen sie vermehrter Förderung. Um anspruchsvolle Aufgaben selbständig bewältigen zu können, müssen Schülerinnen und Schüler sowohl über fachliche als auch über überfachliche Kompetenzen verfügen. Überfachliche Kompetenzen sind fächerübergreifende Kompetenzen, die in den Lehrplänen als Lernziele formuliert sind. Als Beispiele für überfachliche Kompetenzen gelten Lern- und Arbeitsstrategien, Leistungsmotivation sowie soziale und politische Kompetenzen.

Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2001 die Mittelschülerinnen und Mittelschüler der 10. und 13. Klassen von sämtlichen öffentlichen und von zwei privaten Mittelschulen zu ihrer überfachlichen Kompetenz befragt.

Die Bilanz der Studie ist insgesamt erfreulich. Als besondere Stärken der Befragten erweisen sich ihre Kooperationsfähigkeit, ihren Umgang mit sich selber sowie anderen Personen. Bemerkenswert scheint, dass die meisten befragten Schülerinnen und Schüler mit Tabak und Alkohol umzugehen vermögen und kaum unter somatischen Beschwerden leiden oder regelmässig Risikosubstanzen konsumieren. Ein Indiz dafür, dass im Bereich Prävention und Gesundheit noch einiges getan werden muss, ist die Tatsache, dass doch 10 bis 20 Prozent der Jugendlichen regelmässig unter somatischen Beschwerden leiden oder regelmässig Risikosubstanzen konsumieren. Ebenfalls negativ gewertet werden muss, dass die Jugendlichen selten Lern- und Arbeitsstrategien verwenden und wenig über Politik wissen.

60 bis 70 Prozent der Jugendlichen äusserten sich positiv zum eigenen Wohlbefinden, der Zufriedenheit und der Unterrichtsqualität. 39 Prozent erleben bei einzelnen oder etwa der Hälfte ihrer Lehrpersonen einen klaren, verständlichen, vielseitigen und individualisierten Unterricht.

Der Gesamtbericht «Evaluation Mittelschulen - Überfachliche Kompetenzen» ist im Internet unter der Adresse http://www.bi.zh.ch/internet/bi/de/

publikationen/studien/evaluationen.html verfügbar.

Förderung der Jugendkultur im Aargau

Jugendliche sollen besser über Jugendkulturförderung im Kanton Aargau informiert werden. Drei kantonale Förderstellen haben dafür eine gemeinsame Werbekampagne lanciert.

AARAU. Über die Jugendkulturförderung im Kanton Aargau sollen die Jugendlichen künftig besser informiert werden. Drei kantonale Institutionen starten mit diesem Ziel eine gemeinsame Informationskampagne. Die drei Förderstellen sind der aargauer ideentopf, Aargauer Kuratorium und die Fachstelle Jugend des Departementes Bildung, Kultur und Sport.

Das Engagement der Jugendlichen für eigene Kulturprojekte ist hoch zu schätzen. Dass man dabei auf finanzielle und beratende Unterstützung des Kantons zählen kann, wissen aber kaum welche. Drei kantonale Institutionen reagieren nun auf diese Situation mit der Werbekampagne "Der Kanton Aargau fördert Jugendkultur."

Stapferhaus Lenzburg, Aargauer Kuratorium und Fachstelle Jugend streben, mit der Gründung der Arbeitsgruppe "Jugendkultur", eine enge Zusammenarbeit im Informationsbereich an. Die drei Institutionen wollen in Zukunft zudem professioneller beraten und verschiedene Koordinationsaufgaben vereinfachen. Dass sich die einzelnen Unterstützungsbereiche klar voneinander abgrenzen, gehört dazu.

Die Fachstelle Jugend unterstützt Jugendprojekte im soziokulturellen Bereich von Jugendlichen, Jugendorganisationen und Erwachsenen von regionaler und kantonaler Bedeutung.

Das Stapferhaus Lenzburg leistet mit seinem Förderprogramm "aargauer ideentopf" Starthilfe bei Kulturprojekten von Jugendlichen für Jugendliche in den Kultursparten Musik, Theater, Literatur, Video, Film, Tanz und Performance.

Das Aargauer Kuratorium richtet sich eher an "Erfahrene und Fortgeschrittene. Die Beiträge werden für Fortgeschrittene gesprochen. Insbesondere für Open Airs und weitere kulturelle Projekte für und von Jugendlichen in den Bereichen Theater und Literatur, visuelle Kunst, Musik und spartenübergreifende Aktivitäten.

Diese Abgrenzung erfolgt, um den jungen Kulturschaffenden eine erfolgreiche Gesuchseingabe bei der entsprechenden Institution zu ermöglichen.

Im Jubiläumsjahr sind die drei Fachstellen mit der gemeinsamen Info- und Werbekampagne vermehrt in der Öffentlichkeit präsent. An mehreren Jugendveranstaltungen im Rahmen von "200 Jahre Aargau" werden Plakate, Flyer und Auftritte vor Ort informieren. Vom 2. bis 6. April werden Jugendliche, junge Erwachsene, Kulturinteressierte und Fachpersonen mit Überraschungen aus den Bereichen Theater, Film, Musik, Literatur und Graffiti über die Fördermöglichkeiten informieren.

Mit einem gemeinsamen Auftritt im Internet wird die Kampagne vervollständigt. Neu ist das Webportal www.jugendkulturaargau.ch eingerichtet worden. Darin werden die drei Institutionen kurz vorgestellt und detaillierte Informationen angeboten. Die nächsten Eingabetermine für Jugendkulturprojekte sind an der Fachstelle Jugend jederzeit möglich. Beim Aargauer Kuratorium hat man bis zum 30. April / 30.September 2003, und beim aargauer ideentopf bis zum 16. Mai / 26. September 2003 Zeit.

Kontrollierte Risiken

AARAU. Mit dem Kataster der belasteten Standorte entsteht für den Kanton Aargau ein wichtiges Informationsinstrument.

Das Umweltschutzgesetz verpflichtet die Kantone einen öffentlichen Kataster zu erstellen, welcher belastete Standorte erfasst. Das sind Grundstücke, auf denen in früheren Jahren Abfälle abgelagert wurden oder die als ehemalige Unfall- oder Betriebsstandorte mit Schadstoffen belastet sind. Die entsprechenden Arbeiten laufen nun auf Hochtouren.

 

 

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