Caritas hilft Menschen im Irak

BERN. Caritas hilft den Kriegsopfern im Irak mit Medikamenten, Erste-Hilfe-Sets, Decken und anderen dringend benötigten Waren.

Neuer Finanzausgleich kommt vor den Nationalrat

BERN. Die "Revitalisierung des Föderalismus" ist bereit für den Zweitrat.

Neuregelung der Dividendenbesteuerung im schweizerisch-deutschen Doppelbesteuerungs- abkommen

BERN. Am 24. März 2003 sind in Berlin die Ratifikationsurkunden ausgetauscht worden.

Bundesrat Deiss besucht Polen

BERN. Bundesrat Joseph Deiss, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschafts- departements (EVD), reist am 26. und 27. März 2003 zu einem offiziellen Arbeitsbesuch nach Polen.

Bundesamt für Privatversicherungen wird Finanzdepartement unterstellt

BERN. Finanzmarktfragen gehören zu den Kernkompetenzen des Eidg. Finanzdepartementes (EFD).

Radio- und Fernsehgesetz: Alkoholwerbung gänzlich verboten

BERN. Nachdem die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrats an ihrer letzten Sitzung Eintreten ohne Gegenstimme auf die Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) beschlossen hatte, nahm sie die Detailberatung auf.

Rechtshilfeinstrumente der modernen Kriminalität anpassen

BERN. Die Schweiz will mit neuen Rechtshilfeinstrumenten die internationale Bekämpfung der modernen Kriminalität verstärken.

Milliarden-Umsatz bei Bio-Produkten

BERN. In der Schweiz werden immer mehr Bio-Produkte gekauft.

Nettoschulden um 2,7 Mrd, Bruttoschulden um 15,5 Mrd gestiegen

BERN.  Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Staatsrechnung 2002 verabschiedet.

Leitplanken für Vorgehen nach Ablehnung des Staatsvertrags

BERN. Nach dem Nein des Parlaments zum Staatsvertrag kommen die Auseinandersetzungen mit Deutschland im Luftverkehr in eine neue Phase.

Keine Schliessung der irakischen Botschaft

BERN. An seiner Sitzung vom 26. März 2003 hat der Bundesrat beschlossen, dass die Schweiz bei der gegenwärtigen Sachlage irakische Diplomaten nicht ausweisen und keine Schliessung der Botschaft der Republik Irak in Bern verfügen wird.

Rechtshilfeinstrumente anpassen

BERN. Die Schweiz will mit neuen Rechtshilfeinstrumenten die internationale Bekämpfung der modernen Kriminalität verstärken.

Risikogarantie für IKRK-Flugzeuge

BERN. Der Bund gewährt dem IKRK eine Kriegsrisikogarantie im Umfang von 25,2 Millionen Franken für den Einsatz von drei Flugzeugen in der Golfregion.

Erster Nachtrag zum Voranschlag 2003

BERN. Der Bundesrat hat heute den ersten Nachtrag zum Voranschlag 2003 gutgeheissen, mit dem er dem Parlament 38 Zahlungskredite im Betrage von 184 Millionen, einen neuen Verpflichtungskredit von 13 Millionen sowie drei Zusatzkredite von 32 Millionen unterbreitet.

BUWAL: Düngen mit Klärschlamm wird verboten

BERN. Klärschlamm darf nicht mehr als Dünger verwendet werden; er muss künftig umweltverträglich verbrannt werden.

Bundesrat verabschiedet Leistungsaufträge für neun FLAG-Verwaltungsstellen

BERN. Für neun Verwaltungsstellen, die mit den Instrumenten von FLAG (Führen mit Leistungsauftrag und Globalbudget) geführt werden, hat der Bundesrat heute die Leistungsaufträge verabschiedet.

600 bis 800 Mio. Fr. mehr für NEAT

BERN. Die Finanzreserven für die neue Alpentransversale NEAT müssen um 600 bis 800 Mio. Fr. aufgestockt werden.

APK –Unterstützung für Bundesrat

BERN. Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates unterstützt die Politik des Bundesrates in Zusammenhang mit dem Krieg im Irak.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

26. März 2003

Caritas hilft Menschen im Irak

BERN. Caritas hilft den Kriegsopfern im Irak mit Medikamenten, Erste-Hilfe-Sets, Decken und anderen dringend benötigten Waren.

Dies meldet die Hilfsorganisation in einem Communiqué. Nach den schweren Angriffen auf Mosul fliehen immer mehr Menschen aus der Stadt. Auch in Bagdad und Basra werden Krankenhäuser und Gesundheitszentren mit dringend benötigter Medizin versorgt.

Trotz der schweren Bombardements kann die Arbeit der Caritas im Irak aufrecht erhalten werden. In Bagdad gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas in die angegriffenen Wohngebiete, um dort Medikamente, Erste-Hilfe-Sets und andere dringend benötigte Dinge zu verteilen. So konnten sie auch das angesehene Krankenhaus der Dominikanerinnen mit Medikamenten versorgen, in das immer mehr Verletzte eingeliefert werden.

Erschütternde Berichte auch aus den Caritas-Zentren in Basra: Noch immer konnte die Strom- und Wasserversorgung nicht repariert werden und viele der rund 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner holen das Wasser direkt aus dem Fluss, der durch Abwasser und Müll verunreinigt ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Caritas

Irak befürchten eine Katastrophe in Basra, wenn die Wasser- und Stromversorgung nicht bald wieder in Stand gesetzt werden kann.

Aus dem Norden Iraks werden ebenfalls beunruhigende Nachrichten übermittelt. Nicht nur Mosul, sondern auch benachbarte Dörfer sind bombardiert worden. Immer mehr Familien verlassen die Stadt in Richtung Osten. Allein im Caritas-Zentrum in Karakosh, etwa 45 Kilometer von Mosul entfernt, werden gegenwärtig bis zu 400 Familien erwartet. In dem kleinen Ort unterhält Caritas seit Jahren ein Gesundheitszentrum, das in den vergangenen Jahren Anlaufstelle für unterernährte Kinder, Mütter, Schwangere und Stillende war. Seit Kriegsbeginn werden dort, wie in den anderen Caritas-Zentren im

ganzen Land, Lebensmittel, Medikamente, Chlorintabletten für die Wasserdesinfektion, Matratzen und Decken abgegeben.

Im Vorfeld des Krieges wurden im Irak die Caritas-Zentren und einige Krankenhäuser mit medizinischem Notvorrat, einfachen Apparaturen und Lebensmitteln ausgestattet. Darüber hinaus erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fortbildungen in Wundversorgung, Schocktherapie und Erste-Hilfe. Diese vorsorglichen Massnahmen kommen heute der leidenden Zivilbevölkerung im Irak zugute.

Für die Nothilfe im Irak hat Caritas Schweiz 1,5 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Die Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk "Irak", . Spenden nimmt auch die Glückskette entgegen, Konto 10-15000-6, Vermerk "Irak".

Neuer Finanzausgleich kommt vor den Nationalrat

BERN. Die "Revitalisierung des Föderalismus" ist bereit für den Zweitrat. Die Kommission des Nationalrates hat die Vorlage für einen Neuen Finanzausgleich (NFA) gutgeheissen. Opposition kommt von der SP und den Grünen, die einen Sozialabbau befürchten.

Neuregelung der Dividendenbesteuerung im schweizerisch-deutschen Doppelbesteuerungsabkommen

BERN. Am 24. März 2003 sind in Berlin die Ratifikationsurkunden ausgetauscht worden. Damit tritt das Änderungsprotokoll zum schweizerisch-deutschen Doppelbesteuerungsabkommen gleichentags in Kraft und seine Bestimmungen sind anwendbar ab dem Jahre 2004. Im Falle von wesentlichen Beteiligungen ist eine Rückwirkung vorgesehen für Dividenden, die ab dem Jahre 2002 fällig wurden.

Bundesrat Deiss besucht Polen

BERN. Bundesrat Joseph Deiss, Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), reist am 26. und 27. März 2003 zu einem offiziellen Arbeitsbesuch nach Polen. Er wird begleitet vom Präsidenten von economiesuisse, Ueli Forster, sowie einigen Delegierten von Schweizer KMU, welche an diesem Markt interessiert sind. Anlässlich dieses Besuchs weiht Bundesrat Deiss auch den Swiss Business Hub in der Schweizer Botschaft ein.

Bundesamt für Privatversicherungen wird Finanzdepartement unterstellt

BERN. Finanzmarktfragen gehören zu den Kernkompetenzen des Eidg. Finanzdepartementes (EFD). Aus diesem Grund und zur vereinfachten Schaffung einer integrierten Finanzmarktaufsichtsbehörde wird das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) per 1. Juli vom Eidg. Justiz- und Polizeidepartement ins EFD transferiert.

Radio- und Fernsehgesetz: Alkoholwerbung gänzlich verboten

BERN. Nachdem die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrats an ihrer letzten Sitzung Eintreten ohne Gegenstimme auf die Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) beschlossen hatte, nahm sie die Detailberatung auf. Bei Art. 10 hat sie mit 13 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung beschlossen, die Werbung von alkoholischen Getränken in Radio - und Fernsehsendungen gänzlich zu verbieten; der Bundesrat wollte unter gewissen Einschränkungen Werbung für Wein und Bier zulassen. Zusätzlich hat sie mit 21 Stimmen bei 2 Enthaltungen dem Bundesrat die Kompetenz erteilt, zum Schutz der Gesundheit und der Jugend weitere Werbesendungen als unzulässig zu erklären.

Rechtshilfeinstrumente der modernen Kriminalität anpassen

BERN. Die Schweiz will mit neuen Rechtshilfeinstrumenten die internationale Bekämpfung der modernen Kriminalität verstärken. Der Bundesrat hat zu diesem Zweck am Mittwoch die Botschaft zur Ratifikation des Zweiten Zusatzprotokolls zum Europäischen Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen verabschiedet.

Das Zweite Zusatzprotokoll ergänzt das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen von 1959, das den modernen Formen der Kriminalität nicht mehr ganz genügt. Das Zusatzprotokoll, an dessen Erarbeitung sich die Schweiz aktiv beteiligt hat, passt die Rechtshilfeinstrumente den politischen, sozialen und technologischen Verhältnissen an, um den neuen Anforderungen der Praxis gerecht zu werden.

Milliarden-Umsatz bei Bio-Produkten

BERN. In der Schweiz werden immer mehr Bio-Produkte gekauft. Im letzten Jahr durchbrach der Umsatz der Bio-Landwirtschaft erstmals die Milliardengrenze. 10,8 % aller Landwirtschafts-Betriebe arbeiten nach biologischen Richtlinien. Die Zahl der Bio-Betriebe stieg innert Jahresfrist um 384 auf 6466. Der Gesamtumsatz der Bio-Branche kletterte um 13 % auf 1,056 Mrd. Fr. Pro Kopf wurden letztes Jahr durchschnittlich 144 Fr. für Bio-Produkte ausgegeben.

Nettoschulden um 2,7 Mrd, Bruttoschulden um 15,5 Mrd gestiegen

BERN.  Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Staatsrechnung 2002 verabschiedet. Wie bereits am 12. Februar 2003 mitgeteilt, schliesst die Rechnung mit einem Defizit von 3,3 Milliarden Franken ab (exkl. Verkaufserlös Swisscom-Aktien). Mit einem Aufwandüberschuss von 7,2 Milliarden schliesst die Erfolgsrechnung vorwiegend wegen ausserordentlichen Abschreibungen im Zusammenhang mit Bereinigungen der Altlasten der Pensionskassen des Bundes und seiner Betriebe noch schlechter ab. Die Nettoschulden nahmen um 2,7 auf 97,2 Milliarden zu; die Bruttoschulden kletterten um 15,5 auf 122,3 Milliarden Franken, was primär auf die Aufnahme von Fremdmitteln zu günstigen Marktbedingungen zurückzuführen ist.

Leitplanken für Vorgehen nach Ablehnung des Staatsvertrags

BERN. Nach dem Nein des Parlaments zum Staatsvertrag kommen die Auseinandersetzungen mit Deutschland im Luftverkehr in eine neue Phase. Der Bundesrat hat die Leitplanken für das weitere Vorgehen festgelegt. Nach der Ablehnung des Staatsvertrags im Ständerat hat der Bundesrat das UVEK beauftragt, dem deutschen Verkehrsministerium offiziell mitzuteilen, dass der Staatsvertrag nicht ratifiziert wird und dass damit die auf den Vertrag gestützten vorgezogenen Massnahmen entfallen.

Deutschland hat bereits umgehend eine Verschärfung der heute geltenden Beschränkungen im deutschen Luftraum für An- und Abflüge nach und von Zürich angekündigt: Verlängerung der Nachtflugsperre von heute 22.00 – 6.00 Uhr auf neu 21.00 – 7.00 Uhr, Beschränkung der Ausnahmeklausel auf von Deutschland definierte Wettergründe. Die entsprechende Verordnung dürfte sehr rasch in Kraft treten.

Keine Schliessung der irakischen Botschaft

BERN. An seiner Sitzung vom 26. März 2003 hat der Bundesrat beschlossen, dass die Schweiz bei der gegenwärtigen Sachlage irakische Diplomaten nicht ausweisen und keine Schliessung der Botschaft der Republik Irak in Bern verfügen wird.

Das US-amerikanische State Department hat durch seine Botschaft in Bern die Schweiz ein erstes Mal am 14. März darum ersucht, die irakischen Diplomaten auszuweisen, die verdächtigt werden, den irakischen Geheimdiensten anzugehören. Es wiederholte dieses Gesuch am 20. März und verlangte zudem die Schliessung der irakischen Vertretungen in der Schweiz, d.h. der Botschaft des Irak in Bern und der ständigen Mission des Irak in Genf. Ein ähnliches Gesuch wurde an alle Länder gerichtet, in denen irakische Vertretungen bestehen.

Rechtshilfeinstrumente anpassen

BERN. Die Schweiz will mit neuen Rechtshilfeinstrumenten die internationale Bekämpfung der modernen Kriminalität verstärken. Der Bundesrat hat zu diesem Zweck am Mittwoch die Botschaft zur Ratifikation des Zweiten Zusatzprotokolls zum Europäischen Übereinkommen über die Rechtshilfein Strafsachen verabschiedet.

Das Zweite Zusatzprotokoll ergänzt das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen von 1959, das den modernen Formen der Kriminalität nicht mehr ganz genügt. Das Zusatzprotokoll, an dessen Erarbeitung sich die Schweiz aktiv beteiligt hat, passt die Rechtshilfeinstrumente den politischen, sozialen und technologischen Verhältnissen an, um den neuen Anforderungen der Praxis gerecht zu werden.

Risikogarantie für IKRK-Flugzeuge

BERN. Der Bund gewährt dem IKRK eine Kriegsrisikogarantie im Umfang von 25,2 Millionen Franken für den Einsatz von drei Flugzeugen in der Golfregion. Damit will die Schweiz das IKRK in seinen Anstrengungen zugunsten der Menschen im Irak unterstützen.

Deshalb hat der Bundesrat für den Fall, dass die schweizerischen Privatversicherer den Abschluss von Kasko-Versicherungen wegen Kriegsrisikos ablehnen, beschlossen, eine auf vier Monate beschränkte Kriegsrisikogarantie in der Höhe von 25,2 Millionen Franken für den Einsatz von drei IKRK-Flugzeugen in der Golfregion zu übernehmen. Bei den drei IKRK-Flugzeugen handelt es sich um eine Beechcraft 1900UC, eine Hercules C130 und eine Ilyushin-76.

Die Schweizerische Eidgenossenschaft hatte bereits im Januar 1991 im Zusammenhang mit dem damaligen Golfkrieg für zwei IKRK-Flugzeuge eine Kriegsrisikogarantie für sechs Monate in der Höhe von 17,5 Millionen Franken erteilt, wobei das IKRK davon keinen Gebrauch machen musste.

Erster Nachtrag zum Voranschlag 2003

BERN. Der Bundesrat hat heute den ersten Nachtrag zum Voranschlag 2003 gutgeheissen, mit dem er dem Parlament 38 Zahlungskredite im Betrage von 184 Millionen, einen neuen Verpflichtungskredit von 13 Millionen sowie drei Zusatzkredite von 32 Millionen unterbreitet. Die beantragten Nachtragskredite führen zu einer Erhöhung der veranschlagten Ausgaben um 0,4 Prozent; sie liegen deutlich unter den Vergleichswerten der vergangenen Jahre. Nicht ganz die Hälfte dieser Begehren steht mit den Unwetterschäden 2002 (59 Mio) und dem G 8-Gipfel (22 Mio) im Zusammenhang.

BUWAL: Düngen mit Klärschlamm wird verboten

BERN. Klärschlamm darf nicht mehr als Dünger verwendet werden; er muss künftig umweltverträglich verbrannt werden. Der Bundesrat hat die Stoffverordnung per 1. Mai 2003 entsprechend geändert. Das Verbot wird stufenweise eingeführt: Im Futter- und Gemüsebau darf Klärschlamm schon ab Mai dieses Jahres nicht mehr verwendet werden. Für die übrigen düngbaren Flächen gilt eine Übergangsfrist bis spätestens 2006; diese ist im Einzelfall von den Kantonen verlängerbar bis 2008. Mit seinem Entscheid setzt der Bundesrat das Vorsorgeprinzip beim Boden- und Gesundheitsschutz um.

Bundesrat verabschiedet Leistungsaufträge für neun FLAG-Verwaltungsstellen

BERN. Für neun Verwaltungsstellen, die mit den Instrumenten von FLAG (Führen mit Leistungsauftrag und Globalbudget) geführt werden, hat der Bundesrat heute die Leistungsaufträge verabschiedet. Acht Leistungsaufträge wurden erneuert, einer neu erteilt. Die neue Struktur der Leistungsaufträge ist vermehrt auf die Leistungs- und Wirkungssteuerung ausgerichtet.

Für acht FLAG-Verwaltungsstellen wird der Leistungsauftrag per 1. Januar 2004 erneuert. Diese sind: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, Bundesamt für Sport, Bundesamt für Landestopographie, swissmint, Geschäftseinheit Landwirtschaftliche Forschung, Nationales Gestüt, Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe und Bundesamt für Kommunikation. Neu hinzu kommt auch die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen, welche im Bundesamt für Energie angesiedelt ist und erstmals ab 2004 mit den Instrumenten von FLAG geführt wird

600 bis 800 Mio. Fr. mehr für NEAT

BERN. Die Finanzreserven für die neue Alpentransversale NEAT müssen um 600 bis 800 Mio. Fr. aufgestockt werden. 50 Mio. Fr. werden für die Planung der NEAT 2 mit geschätzten Kosten von 6 bis 8 Mrd. veranschlagt, teilte das Bundesamt für Verkehr BAV mit.

APK –Unterstützung für Bundesrat

BERN. Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrates unterstützt die Politik des Bundesrates in Zusammenhang mit dem Krieg im Irak. Sie hat insbesondere Fragen des Kriegsmaterialexportes sowie des Engagements des Bundes für das humanitäre Völkerrecht vertieft diskutiert.
Im weiteren hat sie dem Bundesbeschluss über die Verlängerung der Beteiligung der Schweiz an den Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV) des Internationalen Währungsfonds sowie dem Bundesbeschluss über die Finanzierung von wirtschafts- und handelspolitischen Massnahmen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zugestimmt.

 

 

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