Neuorganisation Briefzentren

BERN. Die Schweizerischen Post hat mögliche Varianten zur Neukonzeption der Briefzentren (REMA) vorgestellt und Anfang März die Anforderungen an die Standorte definiert. 

Landwirtschaft und Natur

BERN. Die Organisationsstruktur der Volkswirtschaftsdirektion wird weiter gestrafft. 

Fleischspezialitäten: Versteigerung der Teilzollkontingente

BERN. Im März 2003 hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) insgesamt 449,2 Tonnen Fleischspezialitäten zur Versteigerung ausgeschrieben. 

G8: Bundesrätin Metzler-Arnold will Schweizer Lösung für die Polizei

BERN. Die drei Kantone Genf, Waadt und Wallis haben beim Bundesrat zusätzliche Hilfe zur Bewältigung des G8-Gipfels angefordert, insbesondere mehrere hundert ausländische Polizeikräfte.

Jahrestagung der EBRD in Taschkent, Usbekistan

BERN. Bundesrat Joseph Deiss, Schweizer Gouverneur bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), wird vom 4.-5. Mai 2003 an der 12. Jahrestagung der EBRD in Taschkent, Usbekistan, teilnehmen.

Keine Anhaltspunkte für Absprachen zwischen Helvetic Tours und M-Travel

BERN. Ende April 2003 hat das Sekretariat der Wettbewerbskommission die Ermittlungen bezüglich angeblicher Preisabsprachen zwischen Helvetic Tours und M-Travel abgeschlossen.

Ruth Metzler in Athen

BERN. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements nimmt heute am 2. Europäischen Juristentag in Athen teil.

Terroristische Delikte "entpolitisieren"

BERN. Terroristen sollen sich nicht auf den politischen Charakter ihrer Straftaten berufen können, um sich der Auslieferung zu entziehen.

Ziele für Strassen- Verkehrssicherheitspolitik

BERN. Bis im Jahr 2010 soll die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten auf weniger als 300 und diejenige der Schwerverletzten auf unter 3000 gesenkt werden.

Synthetische Treibhausgase unter Kontrolle

BERN. Die Treibhausgasemissionen verringern und den Schutz der Ozonschicht weiter verstärken...

Zusammenarbeit mit der EU im Migrationsbereich

BERN. Die Schweiz soll dem Internationalen Zentrum für Migrationsentwicklung (ICMPD) mit Sitz in Wien beitreten.

Lehren aus der Swissair-Krise

BERN. Als Folge der Swissair-Krise haben die Bundesbehördene Massnahmen eingeleitet, um die Aufsicht über die Luftfahrtindustrie zu verstärken.

Öffentliche Parkplätze und Mehrwertsteuer: Keine Gesetzesänderung

BERN. Der Bundesrat lehnt eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) ab, mit welcher das heute geltende System der Besteuerung der Vermietung von Parkplätzen wieder verlassen würde.

Bundesrat verabschiedet Botschaft

BERN. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die neue Verfassung des Kantons Waadt zu gewährleisten.

2. Europäische Konferenz der für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zuständigen Minister

BERN. Der Bundesrat delegiert eine Vertretung an die vom Europarat am 7. und 8. Mai in Malaga durchgeführte 2. Konferenz der für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zuständigen Minister.

Wissenschaftliche Forschung und Mehrwertsteuer: Keine Gesetzesänderung

BERN. Der Bundesrat lehnt eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) ab, mit welcher Beiträge zur Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung von der Steuer befreit würden.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

5. Mai 2003

Neuorganisation Briefzentren

BERN. Die Schweizerische Post hat mögliche Varianten zur Neukonzeption der Briefzentren (REMA) vorgestellt und Anfang März die Anforderungen an die Standorte definiert. Der Kanton Bern unterbreitet attraktive Angebote: Ein Briefpostzentrum kann im Raum Biel/Lengnau/Grenchen/Pieterlen oder im Oberaargau (Langenthal, Roggwil, Niederbipp) realisiert werden. Die Wirtschaftsförderung des Kantons Bern WFB und die betroffenen Gemeinden haben Standortofferten bei der Post eingereicht.

Landwirtschaft und Natur

BERN. Die Organisationsstruktur der Volkswirtschaftsdirektion wird weiter gestrafft. Das Amt für Landwirtschaft (LANA) wird in ein Amt für Landwirtschaft und Natur umstrukturiert. Als Folge davon wird das Amt für Natur (ANAT) aufgelöst. Die Straffung der Führungsstruktur erfolgt vor dem Hintergrund laufender Sanierungsmassnahmen innerhalb der Ämter, insbesondere des LANA, selbst. Die landwirtschaftliche Ausbildung wird ab 2005 auf das Hauptzentrum INFORAMA Rütti und Hondrich konzentriert. Das INFORAMA Schwand wird auf diesen Zeitpunkt geschlossen und einer anderen Nutzung zugeführt. Die hauswirtschaftliche Ausbildung wird künftig in den Regionen Oberaargau und Berner Oberland (Hondrich) angeboten.

Fleischspezialitäten: Versteigerung der Teilzollkontingente

BERN. Im März 2003 hat das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) insgesamt 449,2 Tonnen Fleischspezialitäten zur Versteigerung ausgeschrieben. Diese Menge umfasste 109,1 Tonnen luftgetrocknetes Trockenfleisch aus Italien, 32,1 Tonnen luftgetrockneter Rohschinken aus Spanien und 308 Tonnen luftgetrockneter Rohschinken aus Italien. 

G8: Bundesrätin Metzler-Arnold will Schweizer Lösung für die Polizei

BERN. Die drei Kantone Genf, Waadt und Wallis haben beim Bundesrat zusätzliche Hilfe zur Bewältigung des G8-Gipfels angefordert, insbesondere mehrere hundert ausländische Polizeikräfte. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat die drei Regierungsräte zu einem Gespräch eingeladen. Sie wird am Samstag nach Genf reisen, um mit den Kantonsvertretern über Möglichkeiten weiterer Hilfeleistungen zu diskutieren. Die Bundesrätin strebt eine Lösung für die Polizeiarbeit an, die möglichst ohne ausländische Polizeikräfte auskommt.

Jahrestagung der EBRD in Taschkent, Usbekistan

BERN. Bundesrat Joseph Deiss, Schweizer Gouverneur bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), wird vom 4.-5. Mai 2003 an der 12. Jahrestagung der EBRD in Taschkent, Usbekistan, teilnehmen. An der Tagung steht die Rolle der Bank in den ärmeren Transitionsländern, insbesondere in Zentralasien, im Vordergrund. Bundesrat Deiss wird bilaterale Gespräche mit usbekischen Regierungsvertretern führen sowie die Unterstützung der Schweiz an die Region durch die Unterzeichnung verschiedener Zusammenarbeits-abkommen bekräftigen.

Keine Anhaltspunkte für Absprachen zwischen Helvetic Tours und M-Travel

BERN. Ende April 2003 hat das Sekretariat der Wettbewerbskommission die Ermittlungen bezüglich angeblicher Preisabsprachen zwischen Helvetic Tours und M-Travel abgeschlossen. Es konnten keine Anhaltspunkte für Preisabsprachen zwischen den beiden Reiseunternehmen festgestellt werden.

Ruth Metzler in Athen

BERN. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements nimmt heute am 2. Europäischen Juristentag in Athen teil. Sie wird an diesem unter dem Patronat des griechischen Präsidenten stehenden Anlass aktuelle juristische Fragen von europäischer Bedeutung diskutieren, verschiedene Amtskolleginnen und -kollegen treffen und die Einladung aussprechen, den nächsten Europäischen Juristentag im Jahre 2005 in der Schweiz durchzuführen.

Terroristische Delikte "entpolitisieren"

BERN. Terroristen sollen sich nicht auf den politischen Charakter ihrer Straftaten berufen können, um sich der Auslieferung zu entziehen. Zu diesem Zweck ist - unter Mitwirkung der Schweiz - ein Protokoll zum Europäischen Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus ausgearbeitet worden. Es erweitert die Liste der terroristischen Delikte, die nicht als "politisch" gelten können. Der Bundesrat hat am Mittwoch das Protokoll genehmigt und die Ermächtigung zur Unterzeichnung erteilt.

Ziele für Strassen-Verkehrssicherheitspolitik

BERN. Bis im Jahr 2010 soll die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten auf weniger als 300 und diejenige der Schwerverletzten auf unter 3000 gesenkt werden. Mit diesem Ziel entwickeln Fachgruppen unter der Leitung des Bundesamtes für Strassen ASTRA den Entwurf einer neuen Strassen-Verkehrssicherheitspolitik. Im angelaufenen partizipativen Prozess ist nun ein erster Teil des Politikentwurfs formuliert. Bis im Herbst dieses Jahres legen die breit abgestützten Gremien bestehend aus Fachleuten und Interessengruppen die Strategie zur Zielerreichung vor. Ein Massnahmenpaket zur Umsetzung der Strategie wird erst am Schluss des partizipativen Prozesses Ende 2004 definiert. Welche der heute im Raum stehenden Vorschläge aufgenommen werden, ist offen.

Mit der neuen Strassen-Verkehrssicherheitspolitik soll die Zahl der Todesopfer im Strassenverkehr bis im Jahr 2010 auf unter 300 reduziert und die Zahl der Schwerverletzten auf unter 3000 gesenkt werden (2001: 544 / 6194). Ab 2010 soll sich die Zahl der Schwerverletzten und der Getöteten pro zehn Jahre um mindestens 30 Prozent reduzieren.

Synthetische Treibhausgase unter Kontrolle

BERN. Die Treibhausgasemissionen verringern und den Schutz der Ozonschicht weiter verstärken: Dies sind die Hauptziele der Änderung der Verordnung über umweltgefährdende Stoffe (Stoffverordnung, StoV), die heute vom Bundesrat verabschiedet wurde. Der Einsatz synthetischer Treibhausgase in der Klima- und Kältetechnik sowie im Bereich der elektrischen und thermischen Isolation wird auf das absolute Minimum beschränkt, während die Verwendung von FCKW (Fluorchlorkohlenwasser–stoffe), welche die Ozonschicht zerstören, ab 2004 vollständig verboten wird. Die gemeinsam mit den betroffenen Kreisen aus Industrie und Gewerbe erarbeiteten neuen Bestimmungen treten am 1. Juli 2003 in Kraft. 

Zusammenarbeit mit der EU im Migrationsbereich

Die Schweiz soll dem Internationalen Zentrum für Migrationsentwicklung (ICMPD) mit Sitz in Wien beitreten. Der Bundesrat hat die entsprechende Botschaft  verabschiedet und dem Parlament zur Genehmigung vorgelegt.

BERN. Die gut funktionierende Zusammenarbeit des ICMPD mit der EU würde es der Schweiz ermöglichen, ihre spezifischen Anliegen im Asyl- und Migrationsbereich auf europäischer Ebene wirksam einzubringen und sich damit auch international Gehör zu verschaffen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Internationalen Zentrum für Migrations-politikentwicklung und dadurch mit der EU könnte ein weiterer wichtiger Schritt gegen die "Asylinsel" Schweiz eingeleitet werden.

Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Organisationen

Das ICMPD fördert und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen europäischen Regierungen und internationalen Organisationen im Asyl- und Migrationsbereich. Das Zentrum befasst sich mit Asylfragen,  der irregulären Migration, der Rückkehr von abgewiesenen Asylbewerbern in ihr Herkunftsland, Massnahmen gegen das Schlepper-wesen sowie mit Länderinformationsprojekten.

Die wesentliche Tätigkeit des Zentrums ist die Wahrnehmung des Sekretariats des 'Budapester Prozesses'. Dabei handelt es sich um ein europaweites Forum mit dem Ziel, wirksame Massnahmen  zur Bekämpfung der irregulären Migration vor allem in Zentral- und Osteuropa zu erarbeiten. Zudem befasst sich das ICMPD im Rahmen des Stabilitätspaktes intensiv mit der Migrationsproblematik in Südosteuropa. Seit dem Jahre 2002 hat das ICMPD darüber hinaus einen Beobachterstatus bei der UNO.

Die Schweiz arbeitete mit dem ICMPD während der beiden Bürgerkriege in Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo bei der Lösungssuche in Bezug auf die Rückkehr und Reintegration von ehemaligen Kriegsflüchtlingen erfolgreich zusammen.

Das ICMPD hat zudem auf Wunsch der Schweiz das  "Source Country Information System"-Kosovo (SCIS-Kosovo) aufgebaut - dies mit dem Ziel, Asylbehörden bei einer raschen und effizienten Durchführung von Asyl- und Wegweisungsverfahren zu unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Informationsnetzwerk, welches eine rasche Vermittlung neutraler Informationen vor Ort ermöglicht und die Asylbehörden insbesondere bei  der Rückkehr von abgewiesenen Asylsuchenden wesentlich unterstützt.

Europäische Zusammenarbeit für die Schweiz zentral

Da das ICMPD eng mit der EU zusammen arbeitet und in ihrem Auftrag sowie mit ihrer Finanzierung zahlreiche Projekte in den Bereichen Aufnahme und Rückkehr von Asylsuchenden durchführt, ebnet sich damit der Weg für die Schweiz für eine europäische Zusammenarbeit im Asyl- und Migrationsbereich, welche zunehmend wichtig ist.

Lehren aus der Swissair-Krise

Als Folge der Swissair-Krise haben die Bundesbehördene Massnahmen eingeleitet, um die Aufsicht über die Luftfahrtindustrie zu verstärken. Vorbereitet werden auch Massnahmen, um die Früherkennung von wirtschaftlichen Risiken und die Aufsicht über Märkte und Unternehmen zu verbessern.

BERN. Die Krise bei der Swissair im Herbst 2001, die ins Grounding und in die Liquidation des Unternehmens führte, veranlasste die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates, eine Untersuchung zu eröffnen. Die Kommission kam zum Schluss, dass die Bundesbehörden keine Verantwortung für den Verlauf und den dramatischen Ausgang der Swissair-Krise trifft. Mit zehn Empfehlungen, einer Motion und sechs Postulaten forderte der Ständerat den Bundesrat jedoch auf, die Lehren aus der Swissair-Krise zu ziehen. Diese Vorstösse beziehen sich hauptsächlich auf die Früherkennung von wirtschaftlichen Risiken und die Aufsicht des Bundes über die Luftfahrtunternehmungen.

Der Bundesrat verabschiedete den von der Geschäftprüfungskommission des Ständerates verlangten Bericht über den Stand der Umsetzung dieser Vorstösse, die nicht weniger als vier Departements betreffen (UVEK, EVD, EFD, EJPD). Zu den Vorstössen, die auf eine bessere Früherkennung von wirtschaftlichen Risiken und Krisen abzielen, hält der Bundesrat fest, dass es nicht bei der Früherkennung bleiben könne, sondern dass sich der Bund auch auf ein breites Spektrum von Entwicklungen vorbereiten muss.

Dies kommt jedoch für den Bundesrat nicht generell in Frage, weil damit die Verantwortlichkeiten zwischen Unternehmensorganen und Behörden verwischt würden. Für den Bundesrat ist eine erhöhte Verantwortung des Bundes nur gegenüber jenen Unternehmen gegeben, die entweder dem Bund gehören oder einer besonderen bundesstaatlichen Aufsicht unterliegen.

Zu den Vorstössen, welche sich auf die Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) über die Luftfahrtunternehmungen und die Oberaufsicht des UVEK über das BAZL beziehen, erinnert der Bundesrat zunächst daran, dass das UVEK Ende September 2002 ein holländisches Institut mit einer Expertise über die Zweckmässigkeit der Sicherheitsaufsicht in der schweizerischen Zivilluftfahrt beauftragt hat. Diese Expertise wird im Juni 2003 abgeschlossen. Was die Aufsicht über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der konzessionierten Luftfahrtunternehmen angeht, setzt das BAZL die entsprechenden Vorschriften der EU um, welche die Schweiz mit dem bilateralen Luftverkehrsabkommen übernommen hat: Die Luftfahrtunternehmen müssen dem BAZL jährlich ihre Geschäftsberichte vorlegen und auf Verlangen hin weitere Auskünfte erteilen. Die Kriterien für einen Entzug der Betriebsbewilligung aus wirtschaftlichen Gründen werden vom BAZL zusammen mit andern europäischen Luftfahrtämtern ausgearbeitet.

Öffentliche Parkplätze und Mehrwertsteuer: Keine Gesetzesänderung

BERN. Der Bundesrat lehnt eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) ab, mit welcher das heute geltende System der Besteuerung der Vermietung von Parkplätzen wieder verlassen würde. Dies schreibt er in seiner heute verabschiedeten Stellungnahme zum Bericht der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR) vom 18. Februar 2003 (siehe Bundesblatt Nr. 15 vom 22. April 2003, Seite 3187 ff). Die WAK-NR hatte die Änderung des MWSTG in Erfüllung einer Parlamentarischen Initiative von Nationalratin Jean-Claude Vaudroz (CVP/GE) beantragt.

Bundesrat verabschiedet Botschaft

BERN. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die neue Verfassung des Kantons Waadt zu gewährleisten. Die Stimmberechtigten haben die totalrevidierte Kantonsverfassung in der Volksabstimmung vom 22. September 2002 angenommen. Alle Verfassungsbestimmungen sind bundesrechtskonform.

2. Europäische Konferenz der für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zuständigen Minister

BERN. Der Bundesrat delegiert eine Vertretung an die vom Europarat am 7. und 8. Mai in Malaga durchgeführte 2. Konferenz der für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung zuständigen Minister. Die Schweizer Delegation wird von Brigitte Profos, Zuger Regierungsrätin und Vertreterin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren, angeführt. Der Delegation gehören ausserdem Mitglieder von Bundesstellen sowie von Behinderten- und von Behindertenhilfeorganisationen an.

Wissenschaftliche Forschung und Mehrwertsteuer: Keine Gesetzesänderung

BERN. Der Bundesrat lehnt eine Änderung des Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) ab, mit welcher Beiträge zur Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung von der Steuer befreit würden. Dies schreibt er in seiner heute verabschiedeten Stellungnahme zum Bericht der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR) vom 18. Februar 2003 (siehe Bundesblatt Nr. 15 vom 22. April 2003, Seite 3193 ff). Die WAK-NR hatte die Änderung des MWSTG in Erfüllung einer Parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Doris Stump (SP/AG) beantragt.

 

 

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