Aussprache mit dem FC Basel

LIESTAL. Die Spitzen der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion Basel-Landschaft - vertreten durch Regierungsrat Andreas Koellreuter und Generalsekretär Stephan Mathis - und des FC Basel - vertreten durch dessen Präsidenten Werner Edelmann und des CEO Roger Hegi - zu einer Aussprache getroffen.

1. Mai in Basel: Verletzte und Festnahmen

BASEL. Die Basler 1. Mai-Kundgebung ist nicht ganz ungetrübt über die Bühne gegangen.

Aktion "Wer kompostiert, hat mehr vom Sommer"

BASEL. "Wer kompostiert, hat mehr vom Sommer", vor allem, wer richtig kompostiert.

Für die Streichung des Erfahrungsaufstiegs im Personalgesetz

BERN. Die vorberatende Kommission beantragt dem Berner Grossen Rat die Streichung des heutigen Erfahrungsaufstieg im Personalgesetz zugunsten einer grösseren Flexibilität in der Lohngestaltung.

Gesetz- über Straf- und Massnahmenvollzug

BERN. Die vorberatende Kommission des Berner Grossen Rates hat die umstrittenen Bestimmungen im Gesetz über den Straf- und Massnahmenvollzug bereinigt.

Neue Energievorschriften im Einklang mit den anderen Kantonen

BERN. Am 1. Juli 2003 tritt im Kanton Bern die neue Energieverordnung in Kraft.

Kein Lastwagen-Stauraum auf dem Flugplatz Alpnach

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden sieht zumindest in den nächsten drei Jahren keine Möglichkeit für einen Lastwagen-Stauraum auf dem Flugplatz Alpnach.

Neuer Chef der Kriminalpolizei

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat Ulrich Robert Zoelly, Winterthur, als neuen Chef der Kriminalpolizei im Kommando der Schaffhauser Polizei gewählt.

Einführung eines allgemeinen Personenidentifikators für die Verwaltung

ZÜRICH. Der Regierungsrat spricht sich dafür aus, dass der ursprünglich für statistische Zwecke geplante Personenidentifikator auch für andere Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden darf.

Misere im Passwesen - Schreiben an den Bundesrat

ZÜRICH. Ernsthafte Probleme schafft die verzögerte Auslieferung des neuen Passes durch das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL).

Analysemethode schlüsselt Staatsausgaben auf

BASEL. Wie werden Staatsausgaben auf verschiedene Bevölkerungsgruppen verteilt?

Die Fünftagewoche wird auch an den Gymnasien eingeführt

BASEL. Bis Ende 2003 wird ein Gesamtplan für die Einführung der Fünftagewoche in Etappen an allen Gymnasien vorgelegt.

BirsVital: Baubeginn oberhalb Brücke Hauptstrasse

LIESTAL. Beim Bau des Abwasserkanals und der Renaturierung der Birs sind im Projekt BirsVital weitere Fortschritte zu verzeichnen...

Basel-Land vergrössert Veloflotte

LIESTAL. Regierungspräsidentin Elsbeth Schneider-Kenel übergab anlässlich des Velotages der kantonalen Verwaltung des Kantons Basel-Land den 5 Verwaltungs-Direktionen in Liestal je ein Damen- und Herrenvelo aus dem Fundus der expo.02.

Massnahmen gegen häusliche Gewalt

HERISAU. Seit dem 1. Januar 2003 werden die im neuen Polizeigesetz des Kantons Appenzell-Ausserhoden verankerten Massnahmen gegen die häusliche Gewalt durch die Kantonspolizei umgesetzt.

Genfer Buchmesse mit Ehrengast Kanton Zürich

ZÜRICH / GENF. In Genf wurde heute Nachmittag die Genfer Buchmesse eröffnet.

Mitwirkung bei Vernehmlassungen stärker berücksichtigen

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau möchte die Neuregelung des Vernehmlassungsrechts in einem besonderen Gesetz festgeschrieben haben.

Lotteriefondsbeitrag für die Theater-Koproduktion «Tell»

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau gewährt der Genossenschaft Vorstadttheater Frauenfeld für ihre Theaterproduktion «Tell» eine Defizitgarantie von 17 000

Franken.

Ja zur Totalrevision des Publikationsgesetzes

FRAUENFELD. Nach Ansicht des Regierungsrates des Kantons Thurgau hat der Bund mit der Totalrevision des Publikationsgesetzes eine ausgewogene Vorlage erarbeitet.

Berufsschulsport – Einführung eines Wahlpflichtangebots ab 2004

SOLOTHURN. Auf den 1. August 2004 wird für die Lernenden der Berufsbildung in Solothurn sowie an der Gewerblich-Industriellen Berufsschule in Grenchen im Bereich Berufsschulsport ein Wahlpflichtangebot eingeführt.

Spatenstich zum Neubau der Neckarsulmstrasse   in Grenchen

SOLOTHURN. Die Realisierung der flankierenden Massnahmen zur A5 schreitet zügig voran.

Atominitiativen - Regierungsrat empfiehlt zweimal Nein

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat empfiehlt für den Urnengang vom 18. Mai seinen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, bei den Atominitiativen zweimal ein Nein in die Urne zu legen.

Neuer Chef der Kriminalpolizei

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat Ulrich Robert Zoelly, Winterthur, als neuen Chef der Kriminalpolizei im Kommando der Schaffhauser Polizei gewählt.

Auflegen von Werbematerial im EKS-Laden

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat das Schreiben des Komitees "Strom ohne Atom", mit dem gegen das Auflegen von Werbematerial gegen die beiden Initiativen "Strom ohne Atom" und Moratorium Plus" im Laden des EKS an der Vordergasse protestiert worden ist, zur Kenntnis genommen.

Präventions- und Schwangerschafts- Beratung "Firstlove"

LUZERN. Am 1. Mai 2003 geht die website www.firstlove.ch online.

Ergebnisse der Luftschadstoffmessungen 2002

CHUR. Ein Trend zur Besserung der Luftqualität besteht zwar schon seit Jahren.

Förderung des Langsamverkehrs

SCHAFFHAUSEN. Der Schaffhausener Regierungsrat befürwortet in seiner Vernehmlassung an das Bundesamt für Strassen die vom Bund beabsichtigte Förderung und Weiterentwicklung des Langsamverkehrs als dritte Säule des Personenverkehrs (Öffentlicher Verkehr, motorisierter Individualverkehr, Langsamverkehr).

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

5. Mai 2003

Aussprache mit dem FC Basel

LIESTAL. Die Spitzen der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion Basel-Landschaft - vertreten durch Regierungsrat Andreas Koellreuter und Generalsekretär Stephan Mathis - und des FC Basel - vertreten durch dessen Präsidenten Werner Edelmann und des CEO Roger Hegi - zu einer Aussprache getroffen. Im Mittelpunkt standen die offenen Rechnungsbeträge der Polizei Basel-Landschaft und die Abgeltung für die künftigen Einsätze im Verkehrs-, Sicherheits- und Kriminalbereich.

Das Gespräch fand in einer sehr konstruktiven Atmosphäre statt, war geprägt vom Verständnis für die gegenseitigen Standpunkte und zeitigte den Willen aller Beteiligten, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Es wurden konkrete Lösungsansätze diskutiert, die nun zur Beschlussfassung in die jeweiligen Gremien getragen werden, damit so bald wie möglich alle Pendenzen erledigt sind und die künftige Handhabung geklärt ist.

1. Mai in Basel: Verletzte und Festnahmen

BASEL. Die Basler 1. Mai-Kundgebung ist nicht ganz ungetrübt über die Bühne gegangen. Am Rande der Veranstaltung zogen rund 150 meist Jugendliche aus der Chaotenszene durch die Innenstadt, wobei der öffentliche und private Verkehr massiv gestört wurde. Auf dem Bankenplatz kam es  nach 12 Uhr zu Farbschmierereien. Vor dem Haupteingang der UBS entzündeten die Randalierer aus mitgeführtem Holz ein Feuer, so dass die Berufsfeuerwehr aufgeboten werden musste. Im Personaleingang der Bank wurden später zwei Brandsätze gefunden, von denen einer nicht losgegangen war. Ein Teil der Randalierer bewegte sich anschliessend Richtung Bahnhof, die restlichen marschierten zurück auf den Barfüsserplatz.

Eingangs der Steinen kam es zu einer Schlägerei, als rechtsradikale Jugendliche provokativ eine Friedensfahne zerrissen, worauf  zuerst aufgebrachte Ausländer und dann die linken Randalierer auf sie losgingen. Als die Polizei eingriff, wurde auch sie massiv angegriffen. Bei der Auseinandersetzung gab es zwei verletzte Personen. Ein Polizist erlitt Verletzungen durch eine Bierflasche, die ihm ein Chaot mitten ins Gesicht schlug. Ein Randalierer wurde von einem Polizeihund ins Bein gebissen und musste ebenfalls von der Sanität ins Spital gebracht werden. Die Polizei nahm vier Personen  fest, wovon sich noch zwei in Haft befinden.

Aktion "Wer kompostiert, hat mehr vom Sommer"

BASEL. "Wer kompostiert, hat mehr vom Sommer", vor allem, wer richtig kompostiert. Denn die richtig gewählte Methode hat drei entscheidende Vorteile: Man gewinnt Zeit, man spart Geld, und man erspart sich üble Gerüche. Nach dem guten Erfolg der letztjährigen Aktion "Kompostfrühling" haben das Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft und die Stadtgärtnerei Basel eine neue Kampagne zur Förderung der dezentralen Kompostierung gestartet.

Was vor einem Jahr mit dem "Kompostfrühling" in den beiden Basel begann, ist nun zu einer breit abgestützten Aktion geworden. Wer richtig kompostiert verschönert sich seinen Sommer und fördert mit wenig Aufwand natürliche Kreisläufe. Nach dem guten Erfolg der letztjährigen Aktion "Kompostfrühling" haben das Amt für Umweltschutz und Energie BL und die Stadtgärtnerei Basel eine neue Kampagne zur Förderung der dezentralen Kompostierung gestartet. Sie wird unterstützt vom Kompostforum Schweiz, Compost trinational, Coop, BVB und BLT. In der Woche vom 5. bis 10. Mai 2003 wird in Basel-Stadt, vielen Gemeinden BL und andernorts in der Schweiz anschaulich gezeigt, wie organische Abfälle zu wertvollem Kompost verwandelt werden kann. Das richtige Vorgehen bei der Kompostierung spart Zeit, Kosten und Ärger mit den Nachbarn. Mit witzigen Plakaten als Blickfang und einem kleinen Merkblatt über das fachgerechte Kompostieren möchten die Projektträger dazu einladen, sich auf die vielfältigen Angebote der lokalen Kompostberater/innen einzulassen. In Baselstadt und Baselland wird ein originelles Komposttram unterwegs sein, in Binningen eine Rikscha. Mit den abgegebenen Samen kann gleich die Wirkung des Kompostes erfahren werden.

Für die Streichung des Erfahrungsaufstiegs im Personalgesetz

BERN. Die vorberatende Kommission beantragt dem Berner Grossen Rat die Streichung des heutigen Erfahrungsaufstieg im Personalgesetz zugunsten einer grösseren Flexibilität in der Lohngestaltung. Dies hat sie mit 11 zu 8 Stimmen beschlossen.

Gesetz- über Straf- und Massnahmenvollzug

BERN. Die vorberatende Kommission des Berner Grossen Rates hat die umstrittenen Bestimmungen im Gesetz über den Straf- und Massnahmenvollzug bereinigt. Damit kann das Kantonsparlament die zweite Lesung in der kommenden Juni-Session durchführen. Die Bestimmungen betreffend die Beziehungen zur Aussenwelt sind in Anlehnung an den zwischenzeitlich vorliegenden definitiven Wortlaut der Bestimmungen des revidierten allgemeinen Teils des Schweizerischen Strafgesetzbuches teilweise angepasst worden.

Neue Energievorschriften im Einklang mit den anderen Kantonen

BERN. Am 1. Juli 2003 tritt im Kanton Bern die neue Energieverordnung in Kraft. Damit werden die Ansprüche an die energetische Qualität von Gebäuden erhöht und mit den übrigen Kantonen harmonisiert. Neu müssen zwanzig Prozent des Wärmebedarfs von Neubauten durch zusätzliche Isolation ersetzt oder durch den Einsatz erneuerbarer Energien erzeugt werden.

Kein Lastwagen-Stauraum auf dem Flugplatz Alpnach

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden sieht zumindest in den nächsten drei Jahren keine Möglichkeit für einen Lastwagen-Stauraum auf dem Flugplatz Alpnach. Dies teilt er dem Bundesamt für Strassen mit. Infolge umfangreicher Bauarbeiten muss im Bereich des neuen Kirchenwaldtunnels (Südröhre mit Galerie Hergiswil) die Auffahrt von der A8 auf die A2 in Richtung Süden ab 22. April 2003 für mehr als drei Jahre für jeglichen Verkehr gesperrt werden, dies auf Grund einer Projektänderung für Lärmschutzmassnahmen an der A2 bei Hergiswil.

Unter diesen Bedingungen komme ein Lastwagen-Stauraum auf dem Flugplatz Alpnach in den folgenden drei Jahren nicht in Frage. Eine Umleitung der Lastwagen über die Lopperstrasse und durch Stansstad bis zum Autobahnanschluss Stans-Süd mache keinen Sinn, hält der Regierungsrat fest.

Neuer Chef der Kriminalpolizei

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat Ulrich Robert Zoelly, Winterthur, als neuen Chef der Kriminalpolizei im Kommando der Schaffhauser Polizei gewählt. Ulrich Zoelly arbeitete ab 1994 als Rechtsanwalt. Seit 1997 ist er Polizeioffizier bei der Stadtpolizei Zürich und leitet dort ein Verkehrskommissariat. Gleichzeitig amtet er als Kommandant der Bereitschaftspolizei. Ulrich Robert Zoelly wird sein neues Amt am 1. November 2003 antreten.

Einführung eines allgemeinen Personenidentifikators für die Verwaltung

ZÜRICH. Der Regierungsrat spricht sich dafür aus, dass der ursprünglich für statistische Zwecke geplante Personenidentifikator auch für andere Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden darf. In seiner Stellungnahme zum Entwurf für ein Bundesgesetz über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister weist er darauf hin, dass die politische Diskussion darüber aber erst noch geführt werden muss und entsprechende Rechtsgrundlagen notwendig sind.

Misere im Passwesen - Schreiben an den Bundesrat

ZÜRICH. Ernsthafte Probleme schafft die verzögerte Auslieferung des neuen Passes durch das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL). Die in der eidgenössischen Ausweisverordnung festgehaltene Auslieferungsfrist von 15 Tagen für neue Pässe kann auf Grund der zu tief angesetzten Produktionskapazität und verschiedener Produktionsausfälle nicht eingehalten werden. Einwohnerkontrollen und das kantonale Zürcher Passbüro haben täglich hunderte von Anfragen und Reklamationen zu bewältigen und das Passbüro stellt unentgeltlich rund 100 provisorische Pässe pro Tag aus. Inzwischen drohen mittelfristig die Blanko-Notpässe auszugehen. Der Regierungsrat wandte sich in einem Schreiben an den Bundesrat und verlangte höhere Produktionskapazitäten, eine Garantie für genügend Blanko-Notpässe und eine Beteiligung des Bundes an den finanziellen Mehraufwendungen des Kantons Zürich.

Analysemethode schlüsselt Staatsausgaben auf

Wie werden Staatsausgaben auf verschiedene Bevölkerungsgruppen verteilt? Diese Kernfrage behandelt eine neue Publikation, die das Gleichstellungsbüro, das Statistische Amt und der Frauenrat des Kantons Basel-Stadt erarbeitet haben. Mit der in Basel entwickelten Methode der geschlechterdifferenzierten Budgetanalyse wird die Transparenz der Verteilung staatlicher Mittel markant verbessert.

BASEL. Gibt der Kanton mehr für Männer oder Frauen aus, für Alte oder Junge? Sind Frauen und Männer gleichermassen von Sparmassnahmen betroffen? Dank der geschlechterdifferenzierten Budgetanalyse kann offengelegt werden, wie staatliche Mittel verteilt werden. Zahlen und Fakten hierzu liefert die Publikation "Der kleine Unterschied in den Staatsfinanzen. Geschlechterdifferenzierte Rechnungsanalysen im Kanton Basel-Stadt", die vom Gleichstellungsbüro, Statistischen Amt und Frauenrat Basel-Stadt wurde. Wie Hans Martin Tschudi, Vorsteher des Justizdepartements Basel-Stadt, sagte, ist damit ein Instrument erarbeitet worden, welches politisch angestrebte Wirkungen bezüglich Gleichstellung überprüfbar macht und somit gleichstellungspolitische Anliegen effektiv unterstützt. Die Publikation stellt unter anderem eine Analysemethode vor, die die Staatsausgaben in einzelnen Bereichen wie beispielsweise Bildung, Soziale Wohlfahrt oder Verkehr nach den Kriterien Geschlecht, Alter sowie Nationalität aufschlüsselt. Anhand dieser Methode konnte aufgezeigt werden, dass Männer im Durchschnitt 15 Prozent mehr staatliche Leistungen beziehen als Frauen. Die Ausgaben in Bildung und Gesundheit für Frauen und Männer fallen weitgehend gleich aus. In der Alterssicherung kommen den Frauen ab dem 85. Altersjahr mehr staatliche Leistungen zu, wohingegen Männer aller Alterskategorien in der Öffentlichen Sicherheit markant höhere Kosten verursachen.

Eine weitere Analyse untersucht das Ausmass und die Bedeutung der unbezahlten Arbeit und weist nach, dass pro Jahr im Kanton Basel-Stadt mehr unbezahlt (204.4 Mio. Stunden) als bezahlt (173.3 Mio. Stunden) gearbeitet wird. Das Bruttoinlandprodukt für Basel-Stadt wäre um rund 33 Prozent höher, wenn auch der Geldwert der unbezahlten Arbeit mitgerechnet würde. Da unbezahlte Arbeit vorwiegend von Frauen geleistet werde, dürfe sich staatliche Ausgabenpolitik nicht auf eine gleichberechtigte Verteilung der Ressourcen beschränken, so die Autorinnen Mascha Madörin und Andrea Pfeifer. Vielmehr müssten Szenarien entwickelt werden, wie Frauen von unbezahlter Arbeit entlastet werden könnten. In Bezug auf die Personalausgaben und Beschäftigungslage der Verwaltung des Kantons Basel-Stadt konnte im Gegensatz zu früheren Untersuchungen nachgewiesen werden, dass beim Personalaufwand in der Periode 1995–2000 nicht an den Frauen gespart worden ist.   Ralph Lewin, Vorsteher des Wirtschafts- und Sozialdepartements, betonte die Bedeutung der Analysemethode als wichtige Grundlagen für politische Entscheide in Bezug auf staatliche Ausgaben. Sie sei ein sinnvolles Instrument, um Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts sowie der sozialen, kulturellen oder regionalen Herkunft aufzeigen und abbauen zu können.

Die Publikation kann für Franken 25.- beim Gleichstellungsbüro Basel-Stadt bestellt werden.

Die Fünftagewoche wird auch an den Gymnasien eingeführt

BASEL. Bis Ende 2003 wird ein Gesamtplan für die Einführung der Fünftagewoche in Etappen an allen Gymnasien vorgelegt. Als nächstes wird das Gymnasium Bäumlihof per Schuljahr 2003/2004 die Fünftagewoche einführen.

An seiner Sitzung vom 28. April 2003 hat der Erziehungsrat beschlossen, die Fünftagewoche auch an den Gymnasien etappenweise einzuführen und zwar dann, wenn die Rahmenbedingungen für die Einführung gegeben sind. Bis Ende Jahr wird ein Gesamtplan erstellt, der unter anderem die Koordinations- und Investitionspläne zur Deckung des Raumbedarfs und ein Konzept für Mensen und kostendeckende Mittagsverpflegung enthält.

BirsVital: Baubeginn oberhalb Brücke Hauptstrasse

LIESTAL. Beim Bau des Abwasserkanals und der Renaturierung der Birs sind im Projekt BirsVital weitere Fortschritte zu verzeichnen: Am Montag, 5. Mai 2003, beginnen die Arbeiten des Abschnitts von der Brücke Hauptstrasse Birsfelden/ Zürcherstrasse in Basel birsaufwärts bis unterhalb der Redingbrücke. Dies, nachdem der obere Kanalabschnitt von der ARA Birs 2 bis rund 200 Meter unterhalb der Redingbrücke weitgehend abgeschlossen worden ist. Für den 21. Juni 2003 planen die Bauherrschaften und die beteiligten Unternehmen für die interessierte Bevölkerung einen "Tag der Baustelle".

Basel-Land vergrössert Veloflotte

LIESTAL. Regierungspräsidentin Elsbeth Schneider-Kenel übergab anlässlich des Velotages der kantonalen Verwaltung des Kantons Basel-Land den 5 Verwaltungs-Direktionen in Liestal je ein Damen- und Herrenvelo aus dem Fundus der expo.02. Diese insgesamt zehn Velos für die Direktionen erweitern die kantonale Fahrzeugflotte. Sie vergrössern das Angebot an umweltfreundlichen Verkehrsmitteln für die Mitarbeitenden des Kantons. Die Regierung, die unlängst eine positive Stellungnahme zum Langsamverkehrskonzept des Bundes verabschiedet hat, unterstreicht damit den Willen zur Förderung des umweltfreundlichen Langsamverkehrs auch im Rahmen der eigenen Verwaltungstätigkeit.

Massnahmen gegen häusliche Gewalt

HERISAU. Seit dem 1. Januar 2003 werden die im neuen Polizeigesetz des Kantons Appenzell-Ausserhoden verankerten Massnahmen gegen die häusliche Gewalt durch die Kantonspolizei umgesetzt. Im Rahmen einer Zwischenbilanz werden die 13 Interventionen in den ersten vier Monaten 2003 aufgezeigt. In den ersten vier Monaten dieses Jahres musste sich die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit insgesamt 13 Fällen häuslicher Gewalt befassen. In vier Fällen wurden Wegweisungen für 10 Tage verfügt. In zwei Fällen mussten die gewaltausübenden Männer zusätzlich in Polizeigewahrsam genommen werden. In einem Fall erfolgte nach dem Polizeigewahrsam die Einlieferung in die Kantonale Psychiatrische Klinik. Im Anschluss an eine Intervention wurde der gewaltausübende Mann wegen Verdacht, andere Delikte begangen zu haben, in Untersuchungshaft genommen. In insgesamt fünf Fällen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei vier Interventionen mussten die gewaltbetroffenen Frauen den Arzt aufsuchen. In allen 13 Fällen waren Männer im Alter zwischen 25 und 58 Jahren gegenüber ihren gegenwärtigen und ehemaligen Lebenspartnerinnen gewaltausübend. Es handelte sich um 10 Schweizer und 3 in der Schweiz lebende Ausländer. Im ersten Jahresdrittel bewirkten die Einsätze im Bereich der häuslichen Gewalt für die Kantonspolizei rund 150 Mann/Frau-Stunden.

Genfer Buchmesse mit Ehrengast Kanton Zürich

ZÜRICH / GENF. In Genf wurde heute Nachmittag die Genfer Buchmesse eröffnet. Höhepunkt des traditionellen Eröffnungsrundganges mit geladenen Gästen bildet die Besichtigung des Ausstellungsstandes des Ehrengasts Kanton Zürich. Der Zürcher Regierungsrat ist mit einer Delegation vertreten. Bundespräsident Pascal Couchpin wird am Zürcher Stand seine Biografie signieren, die kürzlich auf Deutsch erschienen ist. Am Samstag, 3. Mai 2003, fährt ein Extrazug für die Zürcher Bevölkerung zu einem attraktiven Pauschalpreis von Zürich nach Genf.

Mitwirkung bei Vernehmlassungen stärker berücksichtigen

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau möchte die Neuregelung des Vernehmlassungsrechts in einem besonderen Gesetz festgeschrieben haben. Zudem seien die in der Bundesverfassung verankerten Mitwirkungsrechte der Kantone stärker zu berücksichtigen, betont er in seiner Vernehmlassungsantwort zu Handen des Bundes.

Lotteriefondsbeitrag für die Theater-Koproduktion «Tell»

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau gewährt der Genossenschaft Vorstadttheater Frauenfeld für ihre Theaterproduktion «Tell» eine Defizitgarantie von 17 000

Franken.

Ja zur Totalrevision des Publikationsgesetzes

FRAUENFELD. Nach Ansicht des Regierungsrates des Kantons Thurgau hat der Bund mit der Totalrevision des Publikationsgesetzes eine ausgewogene Vorlage erarbeitet.

Berufsschulsport – Einführung eines Wahlpflichtangebots ab 2004

Auf den 1. August 2004 wird für die Lernenden der Berufsbildung in Solothurn sowie an der Gewerblich-Industriellen Berufsschule in Grenchen im Bereich Berufsschulsport ein Wahlpflichtangebot eingeführt. Die Lernenden müssen aus fünf verschiedenen Möglichkeiten Sport zu treiben, ein Angebot auswählen.

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat hat für den Bereich Schulsport ein Wahlpflichtangebot für die Gewerblich-Industriellen Berufsschulen Grenchen und Solothurn sowie für die Kaufmännische Berufsschule Solothurn beschlossen. Damit wird der zur Zeit an diesen Orten sistierte Lehrlingssport wieder in neuer Form aufgenommen.

Der Lehrlingssport wurde vom Regierungsrat - mit ausdrücklicher Zustimmung des Kantonsrates - vorübergehend sistiert, weil mangels schulnaher Turnhallen Aufwand und Ertrag für das Lehrlingsturnen sich als unverhältnismässig darstellten.   Die Lernenden haben aus fünf verschiedenen Sportangeboten mindestens eines auszuwählen: Einerseits wird ihnen das Betreiben von Sport in einem Sportverein, in einem Fitnesscenter oder in Form einer Firmensportwoche, vom Lehrbetrieb organisiert, anerkannt. Andererseits können sich die Lernenden alternativ für freiwilligen Sportunterricht oder für eine von der Berufsschule organisierte und durchgeführte Sportwoche, entscheiden.   Die Angebote bieten allen Lernenden die Möglichkeit, Sport zu betreiben. Das Wahlpflichtangebot, beginnend mit dem 1. Lehrjahr, wird ab August 2004 eingeführt. Während der Übergangszeit wird Sport im 2003 in Form von Sporttagen und Projektwochen betrieben.

Das Bundesamt für Sport hat diese Übergangslösung bis zur Wiedereinführung des ordentlichen Lehrlingsturnens durch den Bau neuer Turnhallen in Schulnähe ausdrücklich akzeptiert.

Spatenstich zum Neubau der Neckarsulmstrasse in Grenchen

SOLOTHURN. Die Realisierung der flankierenden Massnahmen zur A5 schreitet zügig voran. Im Osten von Grenchen wird der neue direkte Zubringer zur Autobahn gebaut, die Neckarsulmstrasse. Sie dient zugleich als Basiserschliessung der Arbeitszone Grenchen Süd. Die Bauarbeiten beginnen am 5. Mai 2003 und dauern bis in den Herbst 2004. Der bisherige Verkehr wird durch die Bauarbeiten nur während der Ausbauarbeiten der Flughafenstrasse wirklich tangiert. Diese Arbeiten sind für den Herbst und den Winter geplant wenn das Verkehrsaufkommen u.a. wegen des geschlossenen Schwimmbades rückläufig ist.

Atominitiativen - Regierungsrat empfiehlt zweimal Nein

SOLOTHURN. Der Solothurner Regierungsrat empfiehlt für den Urnengang vom 18. Mai seinen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, bei den Atominitiativen zweimal ein Nein in die Urne zu legen. Als Standortkanton des AKW Gösgen wäre Solothurn von der Annahme der Initiative ganz besonders stark betroffen. Darum die Empfehlung.

Neuer Chef der Kriminalpolizei

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat Ulrich Robert Zoelly, Winterthur, als neuen Chef der Kriminalpolizei im Kommando der Schaffhauser Polizei gewählt. Ulrich Zoelly arbeitete ab 1994 als Rechtsanwalt. Seit 1997 ist er Polizeioffizier bei der Stadtpolizei Zürich und leitet dort ein Verkehrskommissariat. Gleichzeitig amtet er als Kommandant der Bereitschaftspolizei. Ulrich Robert Zoelly wird sein neues Amt am 1. November 2003 antreten.

Auflegen von Werbematerial im EKS-Laden

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat das Schreiben des Komitees "Strom ohne Atom", mit dem gegen das Auflegen von Werbematerial gegen die beiden Initiativen "Strom ohne Atom" und Moratorium Plus" im Laden des EKS an der Vordergasse protestiert worden ist, zur Kenntnis genommen und zuhanden des Komitees Stellung genommen. Die Regierung weist in ihrer Antwort darauf hin, dass es sich beim Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen um eine Aktiengesellschaft in Privatrechtsform handelt. Dem Regierungsrat stehen deshalb im vorliegenden Fall weder irgendwelche Entscheidungs- noch Weisungsbefugnisse zu. Darüber hat - unter Beachtung der verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte - die Geschäftsleitung der EKS AG zu entscheiden. Sie hat in der Zwischenzeit veranlasst, dass im EKS-Laden kein Werbematerial mehr gegen die beiden Initiativen aufgelegt wird.

Präventions- und Schwangerschafts-Beratung "Firstlove"

LUZERN. Am 1. Mai 2003 geht die website www.firstlove.ch online. Mit dieser neuen Website leisten die Neue Frauenklinik Luzern, die Ehe- und Lebensberatungsstelle der Kantone Luzern, Obwalden und Nidwalden "elbe" und das Luzerner Gesundheitsdepartement einen Beitrag zu Gesundheitsaufklärung, Verhütung ungewollter Schwangerschaften und HIV-Prävention. Zusätzlich wird ein Beratungstelefon für Fragen rund um Verhütung, Sexualität und Pubertät installiert.

Ergebnisse der Luftschadstoffmessungen 2002

CHUR. Ein Trend zur Besserung der Luftqualität besteht zwar schon seit Jahren. Wegen der Wiedereröffnung des Gotthard-Strassentunnels hat die Luftverschmutzung im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich abgenommen. Trotzdem ist die Luft auch im Kanton Graubünden nach wie vor zu stark mit Feinstaub und Ozon belastet. Dies zeigen die Messergebnisse des Amtes für Umwelt des Jahres 2002.

Ergänzt werden die Werte der rund um die Uhr messenden Stationen durch ein Netz von Passivsammlern für Stickstoffdioxid. Dieses erlaubt eine flächendeckende Beurteilung der Luftqualität im Kanton Graubünden. Der Kanton beteiligt mit dem Messnetzteil im Rheintal und der Information der Bevölkerung an der interkantonalen Zusammenarbeit OSTLUFT. Unter dem Namen OSTLUFT überwachen die Ostschweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein die Luftqualität gemeinsam. Die Messwerte der Stationen werden viermal täglich aktualisiert und stehen der Bevölkerung unter www.afu.gr.ch zur Verfügung. Die Messdaten der ganzen Ostschweiz werden unter www.ostluft.ch veröffentlicht.

Förderung des Langsamverkehrs

SCHAFFHAUSEN. Der Schaffhausener Regierungsrat befürwortet in seiner Vernehmlassung an das Bundesamt für Strassen die vom Bund beabsichtigte Förderung und Weiterentwicklung des Langsamverkehrs als dritte Säule des Personenverkehrs (Öffentlicher Verkehr, motorisierter Individualverkehr, Langsamverkehr). Das Leitbild Langsamverkehr ist aus umwelt- und gesundheitspolitischen Gründen sinnvoll. Grosse Bedeutung kommt der Förderung des Langsamverkehrs vor allem in den Städten und Agglomerationen zu. Hauptziel ist es, das Entlastungspotenzial des Langsamverkehrs im Bereich der Kurzdistanzen beim Personenverkehr zu nutzen. Das Engagement des Bundes ist insbesondere auch unter finanzpolitischen Gesichtspunkten zu begrüssen.

Bis heute finanzieren Kantone und Gemeinden Massnahmen zur Förderung des Langsamverkehrs allein. Dem Regierungsrat erscheint allerdings die Rollen- und Aufgabenteilung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden noch etwas unklar. Nach Ansicht der Regierung sollte der Bund gewisse Grundzüge festlegen, damit auf Kantonsebene nicht 26 verschiedene Lösungen getroffen werden  

 

 

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