Regionale Arbeitsvermittlungs- zentren im 2002  weiter verbessert

BERN. Trotz stark gestiegener Arbeitslosigkeit konnten die RAV mit ihrer wirksamen Vermittlungsarbeit im letzten Jahr die durchschnittliche Dauer des Taggeldbezugs weiter senken, um 11 Tage oder 8%.

Staatsbesuch des italienischen Staatspräsidenten

BERN. Der Staatsbesuch des italienischen Präsidenten in der Schweiz am 14. und 15. Mai 2003 wird Gelegenheit bieten, die ausgezeichneten, intensiven und von einem guten Nachbarschaftsgeist geprägten Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien zu würdigen.

Neuer Kommunikationsberaters im Generalsekretariat des EVD

BERN. Peter Frey wird neuer Kommunikationsberater im Generalsekretariat des Eidgenössischen Volkswirtschafts- departements (EVD).

Kurs für zivil-militärische Zusammenarbeit

BERN. Vom 05. - 09. Mai 2003 findet in Schwarzenburg (Kanton Bern) im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) ein Kurs für zivil-militärische Zusammenarbeit (Civil Military Co-operation, kurz: CIMIC) statt.

EU-Käsekontingente werden erhöht

BERN. Die Kontingente für Importe von Käse aus der Europäischen Union (EU) werden per 1. Juni 2003 um 2500 Tonnen erhöht.

Calmy-Rey an Ministertreffen des "Netzwerks Menschliche Sicherheit"

BERN. Auf Einladung der österreichischen Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner findet vom 8.-10. Mai 2003 zum fünften Mal das jährliche Ministertreffen des "Netzwerks Menschliche Sicherheit" in Graz statt.

Arbeitslosigkeit im April 2003

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende April 2003 141'624 Arbeitslose in der Schweiz eingeschrieben, 184 weniger als im Vormonat. 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

7. Mai 2003

Regionale Arbeitsvermittlungszentren im 2002 weiter verbessert

Trotz stark gestiegener Arbeitslosigkeit konnten die RAV mit ihrer wirksamen Vermittlungsarbeit im letzten Jahr die durchschnittliche Dauer des Taggeldbezugs weiter senken, um 11 Tage oder 8%. Die Bezugsdauer konnte von 185 Tagen im Jahr 1999 auf 129 im Jahr 2002, also um 56 Tage gesenkt werden. Dies entspricht einer Einsparung an Taggeldern von 1.26 Milliarden Franken.

BERN. Die Steuerung der RAV erfolgt seit dem Jahr 2000 mit den folgenden vier Wirkungszielen: die rasche Wiedereingliederung Arbeitsloser, die Reduktion der Langzeitarbeitslosigkeit, die Reduktion der Anzahl Aussteuerungen und die Vermeidung von Wiederanmeldungen bei den Arbeitsvermittlungszentren. Trotz der deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im Jahr 2002 von 1.9% (2001) auf 2.8% (vgl. die monatlichen Veröffentlichungen) ging die Anzahl Bezugstage von Arbeitslosentaggeld in allen Landesteilen weiter zurück, von durchschnittlich 140 Tagen im Jahr 2001 auf 129 Tage pro Leistungsbezüger im Jahre 2002. Dies entspricht einer Abnahme um insgesamt 1.68 Millionen Bezugstage oder rund 250 Millionen Franken. Mit ihrer sachkundigen Vermittlungstätigkeit und dem zweckmässigen Einsatz arbeitsmarktlicher Massnahmen konnten die RAV somit die gemeldeten Stellensuchenden trotz steigender Arbeitslosigkeit und einem immer kleiner werdenden Stellenangebot im Durchschnitt rascher wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. Sie konnten auch verhindern, dass die Langzeitarbeitslosigkeit wieder stark anstieg. Die schlechtere führte dazu, dass auch die Aussteuerungen gegenüber dem Vorjahr von monatlich 1'363 auf 1'510 leicht gestiegen sind. In den bisher drei Jahren der wirkungsorientierten Steuerung konnte die durchschnittliche Bezugsdauer an Taggeldern um 56 Tage von 185 auf 129 Tage gesenkt werden. Damit wurden Taggelder in der Höhe von 1.26 Milliarden Franken eingespart. Im Jahre 2002 betrugen die Vollzugskosten 320 Millionen Franken, das sind 6.1% (2001: 7.6%) des Gesamtaufwands der Arbeitslosenversicherung. Auf einen bei den RAV gemeldeten Stellensuchenden kamen durchschnittlich Fr. 821.40 (2001: Fr. 867.30).

Die Kantone mussten im vergangenen Jahr auf den Anstieg der Arbeitslosigkeit reagieren und ihren Personalbestand anpassen: Ende 2002 betreuten in allen 126 RAV der Schweiz 1'955 Angestellte 183'262 Stellensuchende. Gegenüber dem Januar 2002 stieg die Zahl der Angestellten um 14% (236 Personen), während die Anzahl Stellensuchender um 41% zunahm. Erfahrungsgemäss dauert die nötige Anpassung der Vollzugsstrukturen in den Kantonen anderthalb bis zwei Jahre. Die wirkungsorientierte Steuerung hat in den drei Jahren seit ihrer Einführung zu einer rascheren Wiedereingliederung der Stellensuchenden geführt. Die dadurch erzielten Einsparungen an Taggeldern übersteigen den Vollzugsaufwand bei weitem. Die wirkungsorientierte Steuerung wird aufgrund der guten Erfahrungen weiter geführt. Dazu haben das EVD und die kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren eine neue Vereinbarung für den Zeitraum 2003-2005 unterzeichnet.

Staatsbesuch des italienischen Staatspräsidenten

BERN. Der Staatsbesuch des italienischen Präsidenten in der Schweiz am 14. und 15. Mai 2003 wird Gelegenheit bieten, die ausgezeichneten, intensiven und von einem guten Nachbarschaftsgeist geprägten Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien zu würdigen. Nach dem ersten Tag in Bern wird Bundespräsident Couchepin den Gast in das Tessin führen.

Auf Einladung des Bundesrates wird Carlo Azeglio Ciampi, Präsident der italienischen Republik, am 14. und 15 Mai 2003 für einen Staatsbesuch in die Schweiz reisen.

Präsident Carlo Azeglio Ciampi und seine Gattin kommen am Mittwoch, 14. Mai 2003, in Begleitung einer Delegation am Flughafen Bern-Belp an, wo sie von Bundespräsident Pascal Couchepin, seiner Gattin, von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, und Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz empfangen werden.

Neuer Kommunikationsberaters im Generalsekretariat des EVD

BERN. Peter Frey wird neuer Kommunikationsberater im Generalsekretariat des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD). Er wird seine Tätigkeit am 1. Juni 2003 aufnehmen und die Nachfolge von Jean-Marc Crevoisier antreten, der auf den 1. Januar 2003 zum Kommunikationschef des Eidgenössischen Departements des Innern ernannt wurde.

Peter Frey ist seit 1983 als Journalist im Bundeshaus tätig. Er arbeitete zuerst als Korrespondent für die Agentur „Schweizerische Politische Korrespondenz“, dann für verschiedene Tageszeitungen und seit November 1996 als Bundeshausredaktor für die Aargauer Zeitung. Zuvor absolvierte er ein Nachdiplomstudium am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Freiburg. Dieser journalistischen Laufbahn waren eine Lehre als Werkzeugmacher und ein HTL-Studium vorausgegangen. Frey wurde 1953 geboren und ist Bürger von Glattfelden (ZH).

Kurs für zivil-militärische Zusammenarbeit

BERN. Vom 05. - 09. Mai 2003 findet in Schwarzenburg (Kanton Bern) im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) ein Kurs für zivil-militärische Zusammenarbeit (Civil Military Co-operation, kurz: CIMIC) statt. Es nehmen 43 Teilnehmer aus 25 Staaten daran teil. Experten diskutieren insbesondere über den Stellenwert der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Krisenmanagement und erörtern die möglichen Zusammenarbeitsverfahren mit internationaler Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen.

EU-Käsekontingente werden erhöht

BERN. Die Kontingente für Importe von Käse aus der Europäischen Union (EU) werden per 1. Juni 2003 um 2500 Tonnen erhöht. Das bilaterale Agrarabkommen mit der EU sieht diese jährliche Erhöhung der Importkontingente vor. Die Verordnung für die Einfuhr und Ausfuhr von Käse regelt die Modalitäten des Käsehandels für die Übergangszeit von fünf Jahren. Nach dieser Frist besteht im Käsesektor gegenseitig unbeschränkter Marktzugang.Das EVD hat auf Wunsch der EU das Kontingent für Mozzarella um 200 auf 700 Tonnen und jenes für Weich- und andere Frischkäse um 2300 auf 3300 Tonnen erhöht.

Calmy-Rey an Ministertreffen des "Netzwerks Menschliche Sicherheit"

BERN. Auf Einladung der österreichischen Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner findet vom 8.-10. Mai 2003 zum fünften Mal das jährliche Ministertreffen des "Netzwerks Menschliche Sicherheit" in Graz statt. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, wird am 9. Mai daran teilnehmen.

Im Zentrum der Diskussionen in Graz stehen die Themen Menschenrechtserziehung sowie Kinder in bewaffneten Konflikten. Im Wesentlichen geht es darum, politische Strategien zu entwickeln, wie die Erziehung zur besseren Einhaltung der Menschen-rechte und damit zur menschlichen Sicherheit beitragen kann und wie Kinder vor den Auswirkungen von Konflikten geschützt werden können.

Ferner hat das Netzwerk jene internationalen Konferenzen festgelegt, an welchen es sich besonders engagieren will, so etwa an den jährlich stattfindenden Konferenzen der Vertragsparteien der Konvention zum Verbot von Personenminen, am Folgetreffen der UNO-Kleinwaffenkonferenz oder an der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-konferenz vom Dezember 2003 in Genf.

Arbeitslosigkeit im April 2003

BERN. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) waren Ende April 2003 141'624 Arbeitslose in der Schweiz eingeschrieben, 184 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,9% im Berichtsmonat. Es wurden insgesamt 200'654 Stellensuchende registriert, 952 mehr als im Vormonat.

Gemeldete offene Stellen im April 2003Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 670 auf 9'014 Stellen.Kurzarbeit im März 2003Im März 2003 waren 11'785 Personen von Kurzarbeit betroffen, 1'503 Personen mehr (+14,6%) als im Vormonat. Die Anzahl der Betriebe erhöhte sich um 62 Einheiten (+7,0%) auf 945. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 92'691 (+14,1%) auf 750'393 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (März 2002) waren 820'959 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 14'562 Personen in 648 Betrieben verteilt hatten. Dies ergaben die Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco).1'689 Aussteuerungen im Februar 2003Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Februar 2003 ausgeschöpft hatten, auf 1'689 Personen. Davon waren Ende April 2003 noch 752 Personen (45%) bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet und damit weiterhin statistisch erfasst. 210 Personen (12%) hatten inzwischen eine neue Stelle gefunden. Bei den übrigen, nicht mehr eingeschriebenen 727 Ausgesteuerten (43%) können verschiedene Situationen eingetreten sein: Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit, Rückzug vom Arbeitsmarkt bzw. Verzicht auf Erwerbstätigkeit, Beginn oder Fortsetzung einer Ausbildung, Abreise ins Ausland, Fortsetzung der Stellensuche, ohne die Dienstleistungen der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren zu beanspruchen.  

 

 

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