Zweiter "Silver Screen Award" für Schweizer Armeefilmdienst

BERN. Der Schweizer Armeefilmdienst hat am diesjährigen Internationalen Film und Video Festival im US-Bundesstaat Kalifornien mit seiner Produktion "Virtual Reality.

Totalrevision der Versicherungsaufsicht

BERN. Durch gezielte Überwachung der langfristigen Stabilität der Versicherungsgesellschaften sollen die Versicherten besser geschützt werden.

Bekämpfung der Schwarzarbeit

BERN. Der Bund setzt sich zusammen mit den Kantonen und Sozialpartnern für einen verstärkten, pragmatischen Kampf gegen die Schwarzarbeit ein.

Schweizer Grenzabfertigungsstelle in Wolfurt (A)

BERN. Zur Entlastung des Grenzübergangs in St. Margrethen haben die Schweizer Zollbehörden im österreichischen Wolfurt eine Grenzabfertigungsstelle direkt neben der österreichischen eingerichtet.

Konferenz über den Luchs im Alpenraum

BERN. In Amden SG haben in den vergangenen Tagen 77 Regierungsvertreter, Experten und Jäger aus 9 Ländern über die aktuelle Situation und die Zukunft des Luchses in den Alpen diskutiert.

Milchmenge nochmals reduziert 

BERN. Der Bundesrat hat heute die Milchkontingente für das Milchjahr 2003/04 gekürzt.

Keine Neuregelung der Alimentenbesteuerung 

BERN. Der Bundesrat erachtet sowohl den Abzug sämtlicher berufsbedingter Kinderbetreuungskosten wie auch die Einführung eines besonderen Steuerabzugs für jene Alleinerziehenden, deren Kinder keine Alimente erhalten, als nicht sachgerecht.

G8: Bundesrat zieht Schweizer Lösung vor

BERN. In der Schweiz werden keine ausländischen Polizeikräfte zur Bewältigung des G8-Gipfels beigezogen...

Bundesrat will Anrechnung von CO2-Senken ermöglichen

BERN. Die Wälder und die landwirtschaftlichen Böden können mithelfen, das Reduktionsziel für Treibhausgase gemäss Kyoto-Protokoll zu erreichen.

Bundesrat spricht 52 Millionen Franken für das UNO-Entwicklungsprogramm

BERN. Die Schweiz stellt dem UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) für das laufende Jahr einen allgemeinen Beitrag in der Höhe von 52 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung.

10 Jahre Mehrwertsteuer-Bericht in Planung

BERN. Bis Ende des Jahres 2004 wird den eidgenössischen Räten ein Bericht über die ersten zehn Jahre Mehrwertsteuer (MWST) vorgelegt.

Dominik Langenbacher wird Delegierter im Bundesamt für Flüchtlinge

BERN. Dominik Langenbacher, 1951, ist per 1. Mai 2003 vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ins Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) übergetreten.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

9. Mai 2003

Zweiter "Silver Screen Award" für Schweizer Armeefilmdienst

BERN. Wiederholung des letztjährigen Erfolgs. Der Schweizer Armeefilmdienst hat am diesjährigen Internationalen Film und Video Festival im US-Bundesstaat Kalifornien mit seiner Produktion "Virtual Reality. The new Swiss Armed Forces" erneut eine Silbermedaille gewonnen.

Totalrevision der Versicherungsaufsicht

BERN. Durch gezielte Überwachung der langfristigen Stabilität der Versicherungsgesellschaften sollen die Versicherten besser geschützt werden. Um dabei den Rahmenbedingungen mit einem internationalisierten und liberalisierten Markt Rechnung tragen zu können, hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung die Botschaft zum revidierten Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und zur Teilrevision des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) verabschiedet. Oberstes Ziel dieser Gesetzesrevisionen sind die Sicherheit und das Vertrauen der Versicherten. 

Bekämpfung der Schwarzarbeit

Der Bund setzt sich zusammen mit den Kantonen und Sozialpartnern für einen verstärkten, pragmatischen Kampf gegen die Schwarzarbeit ein. In seiner heute verabschiedeten Stellungnahme lehnt der Bundesrat aber eine Motion von Nationalrat Hans Widrig (CVP/SG) ab; Widrig hatte verlangt, auf allen Staatsebenen eine Straffung der Steuern und Abgaben vorzunehmen.

BERN. In seiner Motion vom 18. März 2003 ortete Widrig in der Anzahl der Steuern und Abgaben einen der Hauptgründe für die Zunahme der Schwarzarbeit in der Schweiz. Deshalb wollte er den Bundesrat beauftragen, zusammen mit den Kantonen und unter Einbezug der Gemeinden eine Straffung der Steuern und Abgaben vorzunehmen.

In seiner Stellungnahme hält der Bundesrat fest, dass bei der Schwarzarbeit die Beteiligten von öffentlichen Leistungen profitierten, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Schwarzarbeit sei widerrechtlich und müsse bestraft werden. Die durch die Schwarzarbeit hinterzogenen Beträge seien beträchtlich. Zusammen mit den Kantonen und Sozialpartnern wolle der Bundesrat darum für einen verstärkten, pragmatischen Kampf gegen die Schwarzarbeit sorgen.

Der Bundesrat setzt sich dabei für ein systematisches und transparentes Steuer- und Abgabewesen ein. Wie der Stellungnahme zur Motion Widrig weiter zu entnehmen ist, hat der Bundesrat Vereinfachungen des Abgabewesens unter anderem mit der formellen Steuerharmonisierung bei der direkten Bundessteuer umgesetzt; im Rahmen der neuen Finanzordnung beantragt er, die Satzdifferenzierungen bei der Mehrwertsteuer zu straffen. Daneben sind auch zahlreiche Revisionsbegehren und -projekte hängig. unter anderem die Familienbesteuerung und der Systemwechsel beim Eigenmietwert. Bei den Lenkungsabgaben namentlich im Bereich der Umwelt, des Verkehrs und der Gesundheit stehen aber die Wirkungseffekte im Vordergrund, weshalb deren Erhebung durchaus ihre Berechtigung hat, auch wenn sie im Einzelfall keine substanziellen Einnahmen zu generieren vermögen.

Auf kantonaler und kommunaler Ebene dagegen. so ist der Stellungnahme zur Motion weiter zu entnehmen. sind dem Bund aufgrund des föderalistischen Aufbaus der Schweiz enge Grenzen gesetzt. Die 26 Kantone und die fast 3000 Gemeinden würden ihre Steuern und Abgaben aufgrund ihrer eigenen Gesetzgebungen erheben. Da der Bund sein ausschliessliches

Steuererhebungsrecht auf verhältnismässig wenige Steuern und Abgaben beschränke, hätten die Kantone einen weiten Spielraum für die Ausgestaltung ihrer Steuern und Abgaben.

Wie der Stellungnahme weiter zu entnehmen ist, nutzt der Bund also die sich bietenden Gelegenheiten, in seinem Kompetenzbereich die Steuern zu straffen und zu vereinfachen. Bei den Kantonen und Gemeinden habe er aber nur beschränkten bis gar keinen Einfluss. Deshalb beantragt der Bundesrat, die Motion abzulehnen.

Schweizer Grenzabfertigungsstelle in Wolfurt (A)

BERN. Zur Entlastung des Grenzübergangs in St. Margrethen haben die Schweizer Zollbehörden im österreichischen Wolfurt eine Grenzabfertigungsstelle direkt neben der österreichischen eingerichtet. Der Bundesrat hat heute die entsprechende "Vereinbarung zwischen der Schweiz und Österreich über die Errichtung nebeneinanderliegender Grenzabfertigungsstellen in Wolfurt" genehmigt.

Konferenz über den Luchs im Alpenraum

BERN. In Amden SG haben in den vergangenen Tagen 77 Regierungsvertreter, Experten und Jäger aus 9 Ländern über die aktuelle Situation und die Zukunft des Luchses in den Alpen diskutiert. Die zweite internationale Luchskonferenz, die von der Expertengruppe SCALP (Status and Conservation of the Alpine Lynx Population. Status und Schutz des Luchsbestandes in den Alpen) einberufen worden war, beurteilt den Status des Luchses in den Alpen weiterhin als kritisch. Die Art kommt nur in kleinen isolierten und instabilen Populationen vor. So verschwanden in Italien in den vergangenen Jahren verschiedene Vorkommen, und aus Österreich sind nur Einzeltiere bekannt. Der Bestand in der Schweiz hält sich auf dem Niveau der späten 1990-er Jahre und wird auf ca. 70 Tiere in den Alpen und 20-30 Tiere im Jura geschätzt. In einzelne Regionen sind Luchse eingewandert oder wurden umgesiedelt (Projekt LUNO).

Milchmenge auf Begehren der Branche nochmals reduziert 

BERN. Der Bundesrat hat heute die Milchkontingente für das Milchjahr 2003/04 gekürzt. Er setzt damit das Begehren der Branche um, die Milchmenge auf 100 Prozent des Grundkontingentes zurück zu setzen, nachdem sie im abgelaufenen Milchjahr 2002/03 auf 102,5 Prozent festgelegt worden war. Weiter hat das EVD Anpassungen bei den Beihilfen für die Käseausfuhr vorgenommen.  

Keine Neuregelung der Alimentenbesteuerung 

BERN. Der Bundesrat erachtet sowohl den Abzug sämtlicher berufsbedingter Kinderbetreuungskosten wie auch die Einführung eines besonderen Steuerabzugs für jene Alleinerziehenden, deren Kinder keine Alimente erhalten, als nicht sachgerecht. Dies schreibt er in seiner Stellungnahme zu einer Motion von Nationalrätin Franziska Teuscher (GB/BE), welche eine steuerliche Entlastung für alleinerziehende Personen verlangt hatte. Der Bundesrat beantragt, den Vorstoss abzulehnen.  

G8: Bundesrat zieht Schweizer Lösung vor

BERN. In der Schweiz werden keine ausländischen Polizeikräfte zur Bewältigung des G8-Gipfels beigezogen: Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, auf eine entsprechende Anfrage an Deutschland zu verzichten. Für die geplante Kundgebung vom 1. Juni 2003 in Genf erhält die Genfer Polizei eine Verstärkung um 720 Polizeikräfte. Die Genfer Regierung soll den Rahmen der Demonstration den polizeilichen Mitteln anpassen.

Bundesrat will Anrechnung von CO2-Senken ermöglichen

BERN. Die Wälder und die landwirtschaftlichen Böden können mithelfen, das Reduktionsziel für Treibhausgase gemäss Kyoto-Protokoll zu erreichen. Für den Bundesrat ist neben der  nachhaltigen Nutzung der erneuerbaren Ressource Holz die Förderung von Kohlenstoffspeichern in der Biomasse und im Boden. so genannten Senken. eine klimapolitische Option, da dadurch der Atmosphäre CO2 entzogen wird. In diesem Sinne hat der Bundesrat heute einen  entsprechenden Vorstoss der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates beantwortet. Er ist bereit, die Voraussetzungen zu schaffen, damit Senkenprojekte in der Schweiz realisiert werden können.

Bundesrat spricht 52 Millionen Franken für das UNO-Entwicklungsprogramm

BERN. Die Schweiz stellt dem UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) für das laufende Jahr einen allgemeinen Beitrag in der Höhe von 52 Millionen Schweizer Franken zur Verfügung. Dies hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung entschieden.

Das UNDP ist die wichtigste UNO-Institution für Entwicklungszusammenarbeit. Es koordiniert im Auftrag des UNO-Generalsekretärs Kofi Annan auf nationaler und internationaler Ebene Anstrengungen, um die weltweite Armut bis ins Jahr 2015 zu halbieren. Dies ist das oberste Entwicklungsziel der UNO.

10 Jahre Mehrwertsteuer-Bericht in Planung

BERN. Bis Ende des Jahres 2004 wird den eidgenössischen Räten ein Bericht über die ersten zehn Jahre Mehrwertsteuer (MWST) vorgelegt. Dies hat der Bundesrat heute beschlossen und damit ein Postulat von Nationalrat Hansueli Raggenbass (CVP/TG) gutgeheissen.

Dominik Langenbacher wird Delegierter im Bundesamt für Flüchtlinge

BERN. Dominik Langenbacher, 1951, ist per 1. Mai 2003 vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ins Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) übergetreten. Im Bundesamt für Flüchtlinge hat er die Funktion eines Delegierten zur Förderung des Migrationsdialogs und für die Migrationsabkommen im Rückübernahmebereich übernommen. Er wird stellvertretender Chef der Abteilung Recht und Internationales.    

 

 

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