Kantonales Jugendheim Prêles

Aussergewöhnliches Projekt des Jugendheims Prêles: Zehn Jugendliche reisen im September 2003 mit Betreuerinnen und Betreuern in den Kosovo und helfen beim Aufbau von zwei Spielplätzen in Pristina mit.

BERN. Mitte September 2003 werden zehn Jugendliche sowie fünf Erzieherinnen, Erzieher und Atelierchefs des Jugendheims Prêles für zwei Wochen in den Kosovo reisen. Gemeinsamen mit Jugendlichen und Fachleuten der Region werden sie beim SOS-Kinderdorf in der Nähe von Pristina den auch für die Öffentlichkeit zugänglichen Spielplatz erweitern und ausbauen. In einem zweiten Schritt werden sie einen neuen Spielplatz erstellen, der ausschliesslich von den Kindern des SOS-Kinderdorfes .benutzt werden kann. Das Zusammenarbeitsprojekt steht unter dem Motto „Kriegsspiele – Friedensspiele“. Es soll den Jugendlichen die Situation in einem vom Krieg geprägten Land zeigen und den Kontakt und menschlichen Austausch zu Jugendlichen anderer Kulturen fördern.

Das Jugendheim Prêles arbeitet für diese humanitäre Aktion mit dem SOS-Kinderdorf, der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) und NGO’s (non-governmental organisations) zusammen. Einen Drittel der Kosten von rund 30'000 Franken übernimmt das Jugendheim Prêles. Einen weiteren Drittel möchte es über Sponsoring finanzieren. Aus diesem Grund hat das Jugendheim Prêles dieser Tage zahlreiche Firmen und Institutionen angeschrieben. Ein Gesuch für finanzielle Unterstützung ist noch bei der DEZA hängig.

Das Jugendheim Prêles ist eine Institution des Kantons Bern für den Vollzug von jugendstrafrechtlichen und vormundschaftlichen Massnahmen. Im Heim leben 65 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Das Ziel des Aufenthalts, der mindestens ein Jahr dauert, ist die Resozialisation der Jugendlichen so voran zu treiben, dass sie in der Gesellschaft wieder Fuss fassen können. Das Heim verfügt über eigene Lehrwerkstätten mit einer heiminternen Gewerblichen Berufs- und Fortbildungsschule, damit die Jugendlichen auch eine berufliche Ausbildung absolvieren können.

Kontrolle im Milieu

BASEL. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Freitagabend zusammen mit den Einwohnerdiensten die Salons des Erotikhauses Im Klingental 18 kontrolliert und alle dort anwesenden Personen näher unter die Lupe genommen. Die Aktion verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden 31 Personen, darunter vier Männer, kontrolliert. Eine Person wurde festgenommen, da sie sich illegal in der Schweiz aufhielt. Neun Anwesende mussten den Pass abgeben, da ihr Aufenthaltsstatus unklar ist und  näher abgeklärt werden muss. Eine Person war wegen Zustellung eines Strafbefehls ausgeschrieben. Eine Salonbetreiberin wurde ans Gericht verzeigt, da sie in ihrem Salon eine Frau illegal arbeiten liess.

KIGA mit neuem Internetauftritt

BASEL. Das KIGA hat seine Website neu konzipiert und damit einen Schritt in Richtung e-Government gemacht. Die Dienstleistungen werden entlang von Lebenssituationen der Bevölkerung dargestellt und nicht primär entlang der Verwaltungsorganisation.

Als kantonale Arbeitsmarktbehörde erbringt das KIGA Leistungen, die für die Bevölkerung und Wirtschaft in unterschiedlichsten Situationen von Bedeutung sind. Um sich in der Vielfalt von Bewilligungen, Kontrollen, Beratungen zurecht zu finden, muss die Website klar und möglichst einfach strukturiert sein.  Ab sofort ist das Dienstleistungsangebot des KIGA auf der Website www.kiga.bs.ch übersichtlich dargestellt und gut erläutert.

Bundesrätin Metzler lobt Graubünden

CHUR. Am Samstag, 10. Mai 2003, wurde mit dem Staatsakt in der Kantonshauptstadt die offizielle Feier anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten „200 Jahre Graubünden bei der Eidgenossenschaft“ abgehalten. Ruth Metzler überbrachte den rund 320 geladenen Gästen in der Martinskirche die Grussbotschaft des Bundesrats. Rund 300 Bündnerinnen und Bündner aus allen Bereichen des kulturellen Lebens wirkten an der Feier mit. Das abschliessende Bankett fand in ungewohntem Rahmen auf dem Postautodeck am Bahnhof Chur statt.  Im Rahmen des Projektes "Graubünden 2003 Chaus e muntognas. Köpfe und Berge. Teste e montagne." fand mit dem "Staatsakt“ die offizielle und protokollarische Feier zum Jubiläumsjahr 2003 statt. Damit wurde die Reihe von insgesamt fünf Projekten (Piazza grande, Staatsakt, Salut Paris!, Züri und Testas) fortgesetzt.

Steuerfüsse gesenkt, Gebühren erhöht

SOLOTHURN. Ein Drittel der Solothurner Einwohnergemeinden haben für das laufende Jahr ihren Steuerfuss für natürliche Personen gesenkt. Im Kantonsmittel ist für natürliche wie juristische Personen in diesem Jahr der tiefste Steuerfuss seit zehn Jahren zu verzeichnen. Dagegen haben sich die Verbrauchsgebühren im Zuge der konsequenten Einführung des Verursacherprinzips im Frischwasser- und Abwasserbereich erhöht. Diese Informationen – und weitere Informationen - sind in der neusten Ausgabe "Statistische Mitteilung Steuerfüsse und Gebühren 2003 der Solothurner Gemeinden" der Abteilung Finanzausgleich und Statistik des Amtes für Finanzen zu entnehmen.

Lehrkräfteinvasion in Frauenfeld

FRAUENFELD. Für die 47. Internationale Musische Tagung (IMTA) verwandelt sich Frauenfeld im Jubiläumsjahr des Kantons Thurgau am 14. Mai 2003 in eine faszinierende Werkschau. Rund 5000 Lehrpersonen aus dem Bodenseeraum werden sich von der Kreativität ihrer Thurgauer Kolleginnen und Kollegen inspirieren lassen. Auch in diesem Jahr ist das Angebot geprägt von einer Vielfalt musischer Ausdrucks- und Präsentationsformen. Über 120 attraktive Beiträge aus verschiedensten Schulgemeinden des Kantons gelangen zur Durchführung. Weitere Informationen gibt es unter www.imta2003.ch

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

9. Mai 2003

Kantonales Jugendheim Prêles

Aussergewöhnliches Projekt des Jugendheims Prêles: Zehn Jugendliche reisen im September 2003 mit Betreuerinnen und Betreuern in den Kosovo und helfen beim Aufbau von zwei Spielplätzen in Pristina mit.

BERN. Mitte September 2003 werden zehn Jugendliche sowie fünf Erzieherinnen, Erzieher und Atelierchefs des Jugendheims Prêles für zwei Wochen in den Kosovo reisen. Gemeinsamen mit Jugendlichen und Fachleuten der Region werden sie beim SOS-Kinderdorf in der Nähe von Pristina den auch für die Öffentlichkeit zugänglichen Spielplatz erweitern und ausbauen. In einem zweiten Schritt werden sie einen neuen Spielplatz erstellen, der ausschliesslich von den Kindern des SOS-Kinderdorfes benutzt werden kann. Das Zusammenarbeitsprojekt steht unter dem Motto „Kriegsspiele – Friedensspiele“. Es soll den Jugendlichen die Situation in einem vom Krieg geprägten Land zeigen und den Kontakt und menschlichen Austausch zu Jugendlichen anderer Kulturen fördern.

Das Jugendheim Prêles arbeitet für diese humanitäre Aktion mit dem SOS-Kinderdorf, der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) und NGO’s (non-governmental organisations) zusammen. Einen Drittel der Kosten von rund 30'000 Franken übernimmt das Jugendheim Prêles. Einen weiteren Drittel möchte es über Sponsoring finanzieren. Aus diesem Grund hat das Jugendheim Prêles dieser Tage zahlreiche Firmen und Institutionen angeschrieben. Ein Gesuch für finanzielle Unterstützung ist noch bei der DEZA hängig.

Das Jugendheim Prêles ist eine Institution des Kantons Bern für den Vollzug von jugendstrafrechtlichen und vormundschaftlichen Massnahmen. Im Heim leben 65 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Das Ziel des Aufenthalts, der mindestens ein Jahr dauert, ist die Resozialisation der Jugendlichen so voran zu treiben, dass sie in der Gesellschaft wieder Fuss fassen können. Das Heim verfügt über eigene Lehrwerkstätten mit einer heiminternen Gewerblichen Berufs- und Fortbildungsschule, damit die Jugendlichen auch eine berufliche Ausbildung absolvieren können.

Kontrolle im Milieu

BASEL. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Freitagabend zusammen mit den Einwohnerdiensten die Salons des Erotikhauses Im Klingental 18 kontrolliert und alle dort anwesenden Personen näher unter die Lupe genommen. Die Aktion verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Insgesamt wurden 31 Personen, darunter vier Männer, kontrolliert. Eine Person wurde festgenommen, da sie sich illegal in der Schweiz aufhielt. Neun Anwesende mussten den Pass abgeben, da ihr Aufenthaltsstatus unklar ist und  näher abgeklärt werden muss. Eine Person war wegen Zustellung eines Strafbefehls ausgeschrieben. Eine Salonbetreiberin wurde ans Gericht verzeigt, da sie in ihrem Salon eine Frau illegal arbeiten liess.

KIGA mit neuem Internetauftritt

BASEL. Das KIGA hat seine Website neu konzipiert und damit einen Schritt in Richtung e-Government gemacht. Die Dienstleistungen werden entlang von Lebenssituationen der Bevölkerung dargestellt und nicht primär entlang der Verwaltungsorganisation.

Als kantonale Arbeitsmarktbehörde erbringt das KIGA Leistungen, die für die Bevölkerung und Wirtschaft in unterschiedlichsten Situationen von Bedeutung sind. Um sich in der Vielfalt von Bewilligungen, Kontrollen, Beratungen zurecht zu finden, muss die Website klar und möglichst einfach strukturiert sein.  Ab sofort ist das Dienstleistungsangebot des KIGA auf der Website www.kiga.bs.ch übersichtlich dargestellt und gut erläutert.

Bundesrätin Metzler lobt Graubünden

CHUR. Am Samstag, 10. Mai 2003, wurde mit dem Staatsakt in der Kantonshauptstadt die offizielle Feier anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten „200 Jahre Graubünden bei der Eidgenossenschaft“ abgehalten. Ruth Metzler überbrachte den rund 320 geladenen Gästen in der Martinskirche die Grussbotschaft des Bundesrats. Rund 300 Bündnerinnen und Bündner aus allen Bereichen des kulturellen Lebens wirkten an der Feier mit. Das abschliessende Bankett fand in ungewohntem Rahmen auf dem Postautodeck am Bahnhof Chur statt.  Im Rahmen des Projektes "Graubünden 2003 Chaus e muntognas. Köpfe und Berge. Teste e montagne." fand mit dem "Staatsakt“ die offizielle und protokollarische Feier zum Jubiläumsjahr 2003 statt. Damit wurde die Reihe von insgesamt fünf Projekten (Piazza grande, Staatsakt, Salut Paris!, Züri und Testas) fortgesetzt.

Steuerfüsse gesenkt, Gebühren erhöht

SOLOTHURN. Ein Drittel der Solothurner Einwohnergemeinden haben für das laufende Jahr ihren Steuerfuss für natürliche Personen gesenkt. Im Kantonsmittel ist für natürliche wie juristische Personen in diesem Jahr der tiefste Steuerfuss seit zehn Jahren zu verzeichnen. Dagegen haben sich die Verbrauchsgebühren im Zuge der konsequenten Einführung des Verursacherprinzips im Frischwasser- und Abwasserbereich erhöht. Diese Informationen – und weitere Informationen - sind in der neusten Ausgabe "Statistische Mitteilung Steuerfüsse und Gebühren 2003 der Solothurner Gemeinden" der Abteilung Finanzausgleich und Statistik des Amtes für Finanzen zu entnehmen.

Lehrkräfteinvasion in Frauenfeld

FRAUENFELD. Für die 47. Internationale Musische Tagung (IMTA) verwandelt sich Frauenfeld im Jubiläumsjahr des Kantons Thurgau am 14. Mai 2003 in eine faszinierende Werkschau. Rund 5000 Lehrpersonen aus dem Bodenseeraum werden sich von der Kreativität ihrer Thurgauer Kolleginnen und Kollegen inspirieren lassen. Auch in diesem Jahr ist das Angebot geprägt von einer Vielfalt musischer Ausdrucks- und Präsentationsformen. Über 120 attraktive Beiträge aus verschiedensten Schulgemeinden des Kantons gelangen zur Durchführung. Weitere Informationen gibt es unter www.imta2003.ch    

 

 

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