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Anhaltende
Schwierigkeiten im Schweizer Tourismus
BERN.
BAK Basel Economics erwartet für die
Sommersaison 2003
(Mai-Oktober) einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen
in der Schweiz um 3.2 Prozent. Die Einbussen dürften bei den
ausländischen Gästen (- 3.9%) deutlich höher ausfallen als
bei den inländischen (-2.4%). Für die anhaltenden
Schwierigkeiten verantwortlich sind die verzögerte
konjunkturelle Erholung, die preislichen Nachteile des
Tourismuslandes Schweiz sowie die Verunsicherung auf den
internationalen Reisemärkten. Für die Wintersaison 2003/04
(November- April) ist von einer Erholung der Tourismusnachfrage
auszugehen, BAK Basel Economics erwartet einen Anstieg der Hotelübernachtungen
um 1.3 Prozent.
ASTRA:
Motorradfahrer wehren sich zu früh
BERN.
Mit der Petition „gegen die Diskriminierung der
Motorradfahrer“ wehrt sich das Komitee Pro Moto gegen die
Vision Zero zu einem Zeitpunkt, wo sich der Entwurf zur neuen
Strassen- Verkehrssicherheitspolitik erst im Stadium der
Strategie-Bildung befindet. Die neue
Strassenverkehrssicherheitspolitik wird zurzeit unter Führung
des Bundesamts für Strassen ASTRA in einem breiten
partizipativen Prozess unter Einbezug aller im Strassenverkehr
beteiligten Interessengruppen – auch der Motorradfahrenden –
bis Ende 2004 erarbeitet. Massnahmen werden erst am Ende dieses
Prozesses vorgeschlagen. Welche Massnahmen aus dem kritisierten
Grundlagenbericht übernommen werden, ist offen.
Motorradfahrende
sind überproportional häufig in Verkehrsunfälle verwickelt.
Im Jahr 2001 waren 17,3% aller Todesopfer im Strassenverkehr und
23% aller Schwerverletzten Motorradfahrer (94 von 544 Getöteten;
1428 von 6194 Schwerverletzten). Die in Entwicklung begriffene
neue Strassen-Verkehrssicherheitspolitik will die Anzahl
Todesopfer und Schwerverletzte massiv reduzieren, auch bei den
Motorradfahrenden.
Barbara
Haering präsidiert Konferenz zur KMU-Förderung im OSZE-Raum
BERN.
Die parlamentarische Versammlung der
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (PV
OSZE) tritt vom 14.-16. Mai 2003 zu einer Konferenz über die Förderung
kleiner und mittlerer Unternehmen im OSZE-Raum zusammen. Die
Konferenz findet im Schweizer Parlament in Bern unter dem
Vorsitz der Schweizer Parlamentarierin und Vizepräsidentin der
PV OSZE, Barbara Haering, statt.
Krankenversicherungsprämien-Index
(KVPI) 2003 7,0 Prozent Prämienwachstum
BERN.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete
Krankenversicherungsprämien-Index verzeichnete für das Jahr
2003 einen Anstieg um 7,0% gegenüber dem Vorjahr. Auf der Basis
1999=100 erreichte der KVPI 2003 damit einen Indexstand von
127,4 Punkten. 2002 wuchsen die Prämien um 7,9%, 2001 um 5,4%,
2000 um 4,6%.
Der
KVPI erfasst die Prämienentwicklung der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung und der Krankenzusatzversicherung und
bildet das gewichtete Mittel der beiden Teilindizes. Anhand des
KVPI lässt sich zudem die Auswirkung der Prämienentwicklung
auf das Wachstum des verfügbaren Einkommens der Haushalte schätzen.
Im Vergleich zum Vorjahr fiel demnach die Wachstumsrate des verfügbaren
Durchschnittseinkommens in Folge der steigenden Prämien im Jahr
2003 um 0,5% geringer aus. Prämienwachstum von 10,1 Prozent in
der Krankengrundversicherung Die vom Bundesamt für
Sozialversicherung
(BSV) erhobenen Grundversicherungsprämien erhöhten sich
im Durchschnitt aller Versicherten zwischen 2002 und 2003 um
10,1%. Diese Zunahme wurde durch den anhaltenden Kostenanstieg
im Gesundheitswesen, insbesondere bei den ambulanten
Spitalbehandlungen sowie bei den Medikamenten, verursacht. Auf
der Basis von 1999=100 ergibt sich für das Prämienjahr 2003
ein Indexstand für die Grundversicherung von 133,0 Punkten.
Auffällig sind die starken kantonalen Differenzen. Am stärksten
wuchsen die Prämien zwischen 2002 und 2003 in den Kantonen
Graubünden (+13,8%), Zug ( +13,3%), Glarus (+13,1%), Schwyz
(+12,1%), Uri und Thurgau (je +11,7%), am schwächsten in den
Kantonen Jura (+6,4%), Freibug (+7,1%), Obwalden (+7,4%) und
Genf (+7,7%).
Offizieller
Arbeitsbesuch Calmy-Rey in Ostasien
BERN.
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für auswärtige
Angelegenheiten,
Bundesrätin
Micheline Calmy-Rey, begibt sich vom 15. –24. Mai 2003 für
offizielle Arbeitsbesuche in die Demokratische Volksrepublik
Korea (Nordkorea), die Republik Korea (Südkorea) sowie in die
Volksrepublik China. Bundesrätin Calmy-Rey wird in Pjöngjang,
Seoul und Peking von ihren Amtskollegen und weiteren ranghohen
Vertretern empfangen. In Nordkorea besichtigt Bundesrätin
Calmy-Rey zudem Projekte der Direktion für
Entwicklungs-zusammenarbeit (Deza) des EDA.
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