Anhaltende Schwierigkeiten im Schweizer Tourismus

BERN. BAK Basel Economics erwartet für die Sommersaison 2003  (Mai-Oktober) einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz um 3.2 Prozent.

ASTRA: Motorradfahrer wehren sich zu früh

BERN. Mit der Petition „gegen die Diskriminierung der Motorradfahrer“ wehrt sich das Komitee Pro Moto gegen die Vision Zero.

Barbara Haering präsidiert Konferenz zur KMU-Förderung im OSZE-Raum

BERN. Die parlamentarische Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (PV OSZE) tritt vom 14.-16. Mai 2003 zu einer Konferenz über die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im OSZE-Raum zusammen.

Prämienwachstum

BERN. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Krankenversicherungs- prämien-Index verzeichnete für das Jahr 2003 einen Anstieg um 7,0% gegenüber dem Vorjahr.

Offizieller Arbeitsbesuch Calmy-Rey in Ostasien

BERN. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, begibt sich vom 15. –24. Mai 2003 für offizielle Arbeitsbesuche in die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea), die Republik Korea (Südkorea) sowie in die Volksrepublik China. 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

13. Mai 2003

Anhaltende Schwierigkeiten im Schweizer Tourismus

BERN. BAK Basel Economics erwartet für die Sommersaison 2003  (Mai-Oktober) einen Rückgang der Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz um 3.2 Prozent. Die Einbussen dürften bei den ausländischen Gästen (- 3.9%) deutlich höher ausfallen als bei den inländischen (-2.4%). Für die anhaltenden Schwierigkeiten verantwortlich sind die verzögerte konjunkturelle Erholung, die preislichen Nachteile des Tourismuslandes Schweiz sowie die Verunsicherung auf den internationalen Reisemärkten. Für die Wintersaison 2003/04 (November- April) ist von einer Erholung der Tourismusnachfrage auszugehen, BAK Basel Economics erwartet einen Anstieg der Hotelübernachtungen um 1.3 Prozent.

ASTRA: Motorradfahrer wehren sich zu früh

BERN. Mit der Petition „gegen die Diskriminierung der Motorradfahrer“ wehrt sich das Komitee Pro Moto gegen die Vision Zero zu einem Zeitpunkt, wo sich der Entwurf zur neuen Strassen- Verkehrssicherheitspolitik erst im Stadium der Strategie-Bildung befindet. Die neue Strassenverkehrssicherheitspolitik wird zurzeit unter Führung des Bundesamts für Strassen ASTRA in einem breiten partizipativen Prozess unter Einbezug aller im Strassenverkehr beteiligten Interessengruppen – auch der Motorradfahrenden – bis Ende 2004 erarbeitet. Massnahmen werden erst am Ende dieses Prozesses vorgeschlagen. Welche Massnahmen aus dem kritisierten Grundlagenbericht übernommen werden, ist offen.

Motorradfahrende sind überproportional häufig in Verkehrsunfälle verwickelt. Im Jahr 2001 waren 17,3% aller Todesopfer im Strassenverkehr und 23% aller Schwerverletzten Motorradfahrer (94 von 544 Getöteten; 1428 von 6194 Schwerverletzten). Die in Entwicklung begriffene neue Strassen-Verkehrssicherheitspolitik will die Anzahl Todesopfer und Schwerverletzte massiv reduzieren, auch bei den Motorradfahrenden.

Barbara Haering präsidiert Konferenz zur KMU-Förderung im OSZE-Raum

BERN. Die parlamentarische Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (PV OSZE) tritt vom 14.-16. Mai 2003 zu einer Konferenz über die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im OSZE-Raum zusammen. Die Konferenz findet im Schweizer Parlament in Bern unter dem Vorsitz der Schweizer Parlamentarierin und Vizepräsidentin der PV OSZE, Barbara Haering, statt.

Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) 2003 7,0 Prozent Prämienwachstum

BERN. Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnete Krankenversicherungsprämien-Index verzeichnete für das Jahr 2003 einen Anstieg um 7,0% gegenüber dem Vorjahr. Auf der Basis 1999=100 erreichte der KVPI 2003 damit einen Indexstand von 127,4 Punkten. 2002 wuchsen die Prämien um 7,9%, 2001 um 5,4%, 2000 um 4,6%.

Der KVPI erfasst die Prämienentwicklung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und der Krankenzusatzversicherung und bildet das gewichtete Mittel der beiden Teilindizes. Anhand des KVPI lässt sich zudem die Auswirkung der Prämienentwicklung auf das Wachstum des verfügbaren Einkommens der Haushalte schätzen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel demnach die Wachstumsrate des verfügbaren Durchschnittseinkommens in Folge der steigenden Prämien im Jahr 2003 um 0,5% geringer aus. Prämienwachstum von 10,1 Prozent in der Krankengrundversicherung Die vom Bundesamt für Sozialversicherung  (BSV) erhobenen Grundversicherungsprämien erhöhten sich im Durchschnitt aller Versicherten zwischen 2002 und 2003 um 10,1%. Diese Zunahme wurde durch den anhaltenden Kostenanstieg im Gesundheitswesen, insbesondere bei den ambulanten Spitalbehandlungen sowie bei den Medikamenten, verursacht. Auf der Basis von 1999=100 ergibt sich für das Prämienjahr 2003 ein Indexstand für die Grundversicherung von 133,0 Punkten. Auffällig sind die starken kantonalen Differenzen. Am stärksten wuchsen die Prämien zwischen 2002 und 2003 in den Kantonen Graubünden (+13,8%), Zug ( +13,3%), Glarus (+13,1%), Schwyz (+12,1%), Uri und Thurgau (je +11,7%), am schwächsten in den Kantonen Jura (+6,4%), Freibug (+7,1%), Obwalden (+7,4%) und Genf (+7,7%).

Offizieller Arbeitsbesuch Calmy-Rey in Ostasien

BERN. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, begibt sich vom 15. –24. Mai 2003 für offizielle Arbeitsbesuche in die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea), die Republik Korea (Südkorea) sowie in die Volksrepublik China. Bundesrätin Calmy-Rey wird in Pjöngjang, Seoul und Peking von ihren Amtskollegen und weiteren ranghohen Vertretern empfangen. In Nordkorea besichtigt Bundesrätin Calmy-Rey zudem Projekte der Direktion für Entwicklungs-zusammenarbeit (Deza) des EDA.    

 

 

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