www.ch.ch ist gut angelaufen

BERN. Eine erste Bilanz nach 100 Tagen zeigt: Der virtuelle Behördenschalter der Schweiz wird von der Bevölkerung als glaubwürdig und seriös eingestuft. 

Weko bewilligt den Zusammenschluss von Coop und Waro

BERN. In der Sitzung vom 19. Mai 2003 hat die Wettbewerbskommission (Weko) dem Kauf der Waro durch die Coop zugestimmt.

Wahl des Direktors der MeteoSchweiz in den Exekutivrat der Weltorganisation für Meteorologie (WMO)

BERN. Erfolg für die Schweiz im Bereich der Meteorologie: Daniel K. Keuerleber-Burk (52), Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) in Zürich, wurde heute in Genf von den Delegierten des 14. Weltwetterkongresses für die Amtsperiode 2003. 2007 in den Exekutivrat der WMO gewählt.

Eintreten auf das Öffentlichkeitsgesetz ohne Begeisterung 

BERN. Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) spricht sich für die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips in der Verwaltung aus.

Besuch des iranischen Ministers für Wirtschaft und Finanzen

BERN. Am 21. und 22. Mai 2003 kommt der iranische Minister für Wirtschaft und Finanzen, Tahmasb Mazaheri, zu einem offiziellen Besuch nach Bern.

Aids bleibt anders 

ZÜRICH. Eine Ausweitung des Tätigkeitsgebiets bei unverminderter Aktivität im Kerngeschäft.

100 Kubikmeter für jede und jeden 

LUZERN. Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG fand sich am 20. Mai in Luzern zur jährlichen Delegiertenversammlung ein.

Die Universität Basel im Jahr 2002

BASEL. Auch in ökonomisch schwierigem Umfeld ist es der Universität Basel im Jahr 2002 gelungen, einen hohen Qualitätsstandard zu wahren.

Ständeratswahlen vorverschoben

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat den Beschluss vom 4. Februar 2003 betreffend den allfälligen zweiten Ständerats-Wahlgang am 30. November 2003 aufgehoben und diesen neu auf den 16. November 2003 terminiert. 

Eröffnung des Instituts für KMU- und Wirtschaftsrecht an der Universität Luzern 

LUZERN. Das Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht ist der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern angegliedert.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

20. Mai 2003

www.ch.ch ist gut angelaufen

BERN. Eine erste Bilanz nach 100 Tagen zeigt: Der virtuelle Behördenschalter der Schweiz wird von der Bevölkerung als glaubwürdig und seriös eingestuft. 

Über 300'000 Personen haben sich seit der Öffnung auf www.ch.ch umgesehen. An normalen Arbeitstagen wird das Schweizer Behördenportal, das die Bundeskanzlei zusammen mit den Kantonen und Gemeinden aufbaut, durchschnittlich 3000mal konsultiert. Die Besucherzahl ist aber nicht gleichbedeutend mit der Zahl der Klicks, die ein Vielfaches höher liegen. Spitzenwerte werden jeweils bei kantonalen oder eidgenössischenAbstimmungen verzeichnet. Umgerechnet auf die Bevölkerung ist die Besucherzahl fünfmal höher als in den Anfangsmonaten des französischen Behördenportals www.service-public.fr.

Weko bewilligt den Zusammenschluss von Coop und Waro

BERN. In der Sitzung vom 19. Mai 2003 hat die Wettbewerbskommission (Weko) dem Kauf der Waro durch die Coop zugestimmt.

Die vertiefte Prüfung hat, sowohl auf den Absatz- als auch auf den Beschaffungsmärkten, die Bedenken der vorläufigen Prüfung hinsichtlich einer Begründung oder Verstärkung einer alleinigen oder kollektiv marktbeherrschenden Stellung von Coop ausgeräumt.

Die Weko stellte im Verlaufe der Prüfung fest, dass zur Zeit starker Wettbewerb im Detailhandel in der Schweiz herrscht. Der erfolgreiche Markteintritt ausländischer Akteure in den schweizerischen Detailhandel führte zu neuer Bewegung.

Wahl des Direktors der MeteoSchweiz in den Exekutivrat der Weltorganisation für Meteorologie (WMO)

BERN. Erfolg für die Schweiz im Bereich der Meteorologie: Daniel K. Keuerleber-Burk (52), Direktor des schweizerischen Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) in Zürich, wurde heute in Genf von den Delegierten des 14. Weltwetterkongresses für die Amtsperiode 2003. 2007 in den Exekutivrat der WMO gewählt. Mit Direktor Keuerleber-Burk wird ein ausgewiesener Experte Einsitz in diesen wichtigen Rat nehmen. Die Schweiz war bisher erst einmal, 1971-75, im Exekutivrat vertreten.

Eintreten auf das Öffentlichkeitsgesetz ohne Begeisterung 

BERN. Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) spricht sich für die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips in der Verwaltung aus, indem sie auf das Bundesgesetz über die Öffentlichkeit der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, BGÖ) (03.013) eintritt. Allerdings ist die Skepsis gegenüber der konkreten Vorlage noch nicht ausgeräumt.

Besuch des iranischen Ministers für Wirtschaft und Finanzen

BERN. Am 21. und 22. Mai 2003 kommt der iranische Minister für Wirtschaft und Finanzen, Tahmasb Mazaheri, zu einem offiziellen Besuch nach Bern. Am 22. Mai sind Gespräche mit dem Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundesrat Joseph Deiss, vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftliche Situation der Schweiz und der Islamischen Republik Iran, der Stand der bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen und die vermehrten Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Zuvor stattet Minister Mazaheri Bundespräsident Pascal Couchepin einen Höflichkeitsbesuch ab.

Aids bleibt anders 

ZÜRICH. Eine Ausweitung des Tätigkeitsgebiets bei unverminderter Aktivität im Kerngeschäft. Dies ist der Inhalt des neuen Leitbilds, das die Aids-Hilfe Schweiz an ihrer Generalversammlung am Samstag in Bern verabschiedet hat. Verstärkt sollen breitere Ansätze. Etwa Gesundheitsförderung statt blosser Krankheitsvermeidung soll für die Arbeit leitend sein. An Gewicht gewinnt auch die internationale Vernetzung. An erster Stelle stehen jedoch wie bisher HIV/Aids-Beratung und -Prävention im Inland.

100 Kubikmeter für jede und jeden 

LUZERN. Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG fand sich am 20. Mai in Luzern zur jährlichen Delegiertenversammlung ein. Als Partner der Sonderausstellung "Saurer 1903. 2003" lag es für den Verband auf der Hand, den Tagungsort "Verkehrshaus der Schweiz" zu wählen.

Wieviel Güter werden pro Person und Jahr auf der Strasse transportiert?. Auf der Basis der Zahlen des Bundesamtes für Statistik ist die ASTAG dieser Frage nachgegangen. und zu einem beeindruckenden Ergebnis gelangt: Es sind rund 100 Kubikmeter, die für jede und jeden über unsere Strassen bewegt werden. Um dieses Volumen für die Besucher der Ausstellung sichtbar zu machen, hat der Zürcher Gestalter Roland Heini eine aussergewöhnliche Fracht hergestellt: Im Innenhof des Verkehrshauses steht ein riesiger Warenturm, etwa zehn Meter hoch und vier Meter im Durchmesser, auf einem Sattelzug.

Die Universität Basel im Jahr 2002

Auch in ökonomisch schwierigem Umfeld ist es der Universität Basel im Jahr 2002 gelungen, einen hohen Qualitätsstandard zu wahren. Bei der Umstellung auf das "Bologna"-System wurden weitere Schritte unternommen; damit ist die Reform der Lehre vorangekommen. Die Reform des Medizinstudiums konnte abgeschlossen werden. Die Universität hat ihr Angebot um neue Studiengänge erweitert und mit der Berufung von über zwanzig Professorinnen und Professoren neue Akzente gesetzt. 

BASEL. Die Attraktivität und Qualität des Studienangebots wird auch von Studierenden wahrgenommen: Erstmals seit Mitte der Neunziger Jahre ist ihre Zahl im Wintersemester wieder auf über 8000 angestiegen. Dank rigorosen Sparmassnahmen schliesst die Rechnung ausgeglichen ab.

Im Jahre 2002 hat die Zahl der Studierenden um fast fünf Prozent zugenommen. Der Trend zum Wachstum hat sich schon im Vorjahr abgezeichnet und mit Beginn dieses Studienjahres erneut bestätigt. Mit 8034 Studierenden ist die magische Zahl von 8000 überschritten. Dies war bisher nur im akademischen Jahr 1994/95 der Fall. Damit hat die Universität Basel die höchste Studierendenzahl ihrer Geschichte erreicht. Eine signifikante Zunahme lässt sich bei ausserkantonalen Studierenden und bei den Studierenden aus dem Ausland feststellen; ihr Prozentsatz nimmt stetig zu. Vor zehn Jahren lag er noch bei 21, respektive 12 Prozent. Heute beträgt der Anteil 37, respektive 16 Prozent. Mehr als die Hälfte der Studierenden kommt also nicht aus den Kantonen Basel-Stadt oder Basel-Landschaft.

Die finanzielle Situation der Universität Basel ist weiterhin sehr angespannt. Umso erfreulicher die Jahresrechnung 2002, die. dank Sparmassnahmen im gesamten Universitätsbereich. erneut positiv abschliesst. Aufwand und Ertrag liegen rund 4,3 Millionen Franken unter dem Vorjahresergebnis. Bei Einnahmen in Höhe von rund 350,9 Millionen Franken für das Jahr 2002 liegt der Aufwand bei 350,8 Millionen Franken. Der Anteil an Drittmitteln hat sich. nach einem Höhepunkt im Jahr 2001. auf einem hohen Niveau stabilisiert.

Die Erneuerung der Lehre, vor fünf Jahren eingeleitet, ist im vergangenen Jahr wesentliche Schritte vorangekommen. Seit dem Wintersemester gilt das dreistufige Bachelor-/Master-/Doktoratssystem für das Fach Psychologie und für den Grossteil der Philosophisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät. Dabei wurden innovative Studiengänge eingeführt, die Studierenden neue Ausbildungs- und Berufschancen eröffnen, darunter Umweltgeowissenschaften oder Nanoscience. In der Medizinischen Fakultät wurde die von langer Hand vorbereitete Studienreform 2002 abgeschlossen und eingeführt. Alle Studienjahre sind jetzt nach dem neuen Prinzip geregelt, dass die Lehre auf Themen anstelle von Fachbereichen ausgerichtet ist. Methodisch-didaktisch werden neue Akzente gesetzt: Durch verstärktes "bedside teaching", vermehrten Gruppenunterricht und Einzelstudium sowie Praktika in der Hausarztmedizin.

Im Herbst konnte die Universität nach einjähriger Renovation den Trakt Petersgraben des Kollegienhauses wieder beziehen. Der Trakt am Petersplatz befindet sich noch im Umbau. Mit der Renovation sind für Studierende, aber auch für die Verwaltung wesentliche Verbesserungen verbunden. So konnte für das Studiensekretariat im renovierten Trakt des Kollegienhauses ein eigentliches Dienstleistungszentrum mit Infodesk eingerichtet werden; auch die studentische Vertretung Skuba bezog hier neue Räumlichkeiten. Die neu gestaltetenen Hörsäle sind technisch so ausgerüstet worden, dass ein moderner, mit elektronischen Mitteln unterstützter Unterricht realisiert werden kann, wie ihn die Reform in der Lehre vorsieht.

Seit dem Wintersemester ist das Departement Geographie in einem Neubau an der Klingelbergstrasse untergebracht. Bis dahin waren das Geographische Institut mit den Abteilungen Physiogeographie und Humangeographie, das Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz/Biogeographie und das Institut für Meteorologie, Klimatologie und Fernerkundung auf mehrere Standorte verteilt.

In der Forschung zählt Basel als mittlere Universität international zu den renommierten Institutionen; dies belegen mehrere Rankings. Ein Überblick über die Forschungsprojekte der Universität is erstmals möglich mit der Ende 2002 fertiggestellten Forschungsdatenbank, einem Kompetenzkatalog für Verwaltung, Wirtschaft und Medien. Die umfangreiche Datenbank, die laufend erweitert wird, ist via Internet auch von externen Stellen aus abrufbar.

Im Personalbereich konnte die Universität 16 Ordinariate und Extraordinariate neu besetzen. Ein Viertel der Neuberufenen sind Frauen. Die Neuzugänge im Lehrkörper ergänzen acht Assistenzprofessorinnen und Assistenzprofessoren. Ausserdem sind drei Förderprofessuren des Schweizerischen Nationalfonds dazugekommen. Zudem hat der Personalstand im abgelaufenen Jahr um fast 200 Personen zugenommen. Fast 140 Neueintretende wurden zeitlich auf Projektbasis angestellt, die anderen auf festen Stellen. Die Universität freut sich, dass sie in der heutigen schwierigen wirtschaftlichen Lage zusätzliche Arbeitsplätze schaffen konnte. Für die nächsten Jahre ist die Universität aber dringend auf zusätzliche Mittel angewiesen, wenn sie ihr derzeitiges Angebot aufrechterhalten will.

Ständeratswahlen vorverschoben

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat den Beschluss vom 4. Februar 2003 betreffend den allfälligen zweiten Ständerats-Wahlgang am 30. November 2003 aufgehoben und diesen neu auf den 16. November 2003 terminiert. Dies, nachdem der Bundesrat Ende März 2003 beschlossen hat, auf eine eidgenössische Volksabstimmung am 30. November 2003 zu verzichten. Mit dieser Vorverschiebung kann der/die Gewählte sein/ihr Amt zu Beginn der neuen Legislaturperiode, die am 1. Dezember beginnen wird, antreten. (Die Wahl muss zuvor noch validiert werden). Im weiteren hat der Regierungsrat beschlossen, dass die Parteien für die Ständeratswahl die gleichen Listennummern erhalten wie für die Nationalratswahlen.

Eröffnung des Instituts für KMU- und Wirtschaftsrecht an der Universität Luzern 

LUZERN. Das Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht ist der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern angegliedert und hat zum Ziel, die spezifischen Rechtsfragen, die die KMU (Klein und Mittelbetriebe) betreffen, in Theorie und Praxis zu untersuchen, und zwar in ihrem nationalen, europäischen und internationalen Kontext. Das KMU-Institut soll zu einem Bindeglied zwischen Theorie und Praxis werden und wird neben dem Betreiben von Grundlagenforschung Weiterbildungen und Dienstleistungen anbieten. Weiter will es auch auf (rechts-) politischer Ebene aktiv werden und dabei namentlich die KMU-spezifischen Interessen vertreten.    

 

 

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