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www.ch.ch
ist gut angelaufen
BERN.
Eine erste Bilanz nach 100 Tagen zeigt: Der virtuelle Behördenschalter
der Schweiz wird von der Bevölkerung als glaubwürdig und seriös
eingestuft.
Über
300'000 Personen haben sich seit der Öffnung auf www.ch.ch
umgesehen. An normalen Arbeitstagen wird das Schweizer Behördenportal,
das die Bundeskanzlei zusammen mit den Kantonen und Gemeinden
aufbaut, durchschnittlich 3000mal konsultiert. Die Besucherzahl
ist aber nicht gleichbedeutend mit der Zahl der Klicks, die ein
Vielfaches höher liegen. Spitzenwerte werden jeweils bei
kantonalen oder eidgenössischenAbstimmungen verzeichnet.
Umgerechnet auf die Bevölkerung ist die Besucherzahl fünfmal höher
als in den Anfangsmonaten des französischen Behördenportals
www.service-public.fr.
Weko
bewilligt den Zusammenschluss von Coop und Waro
BERN.
In der Sitzung vom 19. Mai 2003 hat die
Wettbewerbskommission (Weko) dem Kauf der Waro durch die Coop
zugestimmt.
Die
vertiefte Prüfung hat, sowohl auf den Absatz- als auch auf den
Beschaffungsmärkten, die Bedenken der vorläufigen Prüfung
hinsichtlich einer Begründung oder Verstärkung einer
alleinigen oder kollektiv marktbeherrschenden Stellung von Coop
ausgeräumt.
Die
Weko stellte im Verlaufe der Prüfung fest, dass zur Zeit
starker Wettbewerb im Detailhandel in der Schweiz herrscht. Der
erfolgreiche Markteintritt ausländischer Akteure in den
schweizerischen Detailhandel führte zu neuer Bewegung.
Wahl
des Direktors der MeteoSchweiz in den Exekutivrat der
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
BERN.
Erfolg für die Schweiz im Bereich der Meteorologie: Daniel
K.
Keuerleber-Burk (52),
Direktor des schweizerischen Bundesamtes für
Meteorologie und
Klimatologie (MeteoSchweiz) in Zürich, wurde heute in Genf von
den Delegierten des 14. Weltwetterkongresses für die
Amtsperiode 2003. 2007 in den Exekutivrat der WMO gewählt. Mit
Direktor Keuerleber-Burk wird ein ausgewiesener Experte Einsitz
in diesen wichtigen Rat nehmen. Die Schweiz war bisher erst
einmal, 1971-75, im Exekutivrat vertreten.
Eintreten
auf das Öffentlichkeitsgesetz ohne Begeisterung
BERN.
Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S)
spricht sich für die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips
in der Verwaltung aus, indem sie auf das Bundesgesetz über die
Öffentlichkeit der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, BGÖ)
(03.013) eintritt. Allerdings ist die Skepsis gegenüber der
konkreten Vorlage noch nicht ausgeräumt.
Besuch
des iranischen Ministers für Wirtschaft und Finanzen
BERN.
Am 21. und 22. Mai 2003 kommt der iranische Minister für
Wirtschaft und Finanzen, Tahmasb Mazaheri, zu einem offiziellen
Besuch nach Bern. Am 22. Mai sind Gespräche mit dem Vorsteher
des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundesrat
Joseph Deiss, vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen die
wirtschaftliche Situation der Schweiz und der Islamischen
Republik Iran, der Stand der bilateralen wirtschaftlichen
Beziehungen und die vermehrten Möglichkeiten der
Zusammenarbeit. Zuvor
stattet Minister Mazaheri Bundespräsident Pascal Couchepin
einen Höflichkeitsbesuch ab.
Aids
bleibt anders
ZÜRICH.
Eine Ausweitung des Tätigkeitsgebiets bei unverminderter
Aktivität im Kerngeschäft. Dies ist der Inhalt des neuen
Leitbilds, das die Aids-Hilfe Schweiz an ihrer
Generalversammlung am Samstag in Bern verabschiedet hat. Verstärkt
sollen breitere Ansätze. Etwa Gesundheitsförderung statt
blosser Krankheitsvermeidung soll für die Arbeit leitend sein.
An Gewicht gewinnt auch die internationale Vernetzung. An erster
Stelle stehen jedoch wie bisher HIV/Aids-Beratung und -Prävention
im Inland.
100
Kubikmeter für jede und jeden
LUZERN.
Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG fand sich am 20.
Mai in Luzern zur jährlichen Delegiertenversammlung ein. Als
Partner der Sonderausstellung "Saurer 1903. 2003" lag
es für den Verband auf der Hand, den Tagungsort
"Verkehrshaus der Schweiz" zu
wählen.
Wieviel
Güter werden pro Person und Jahr auf der Strasse
transportiert?. Auf der Basis der Zahlen des Bundesamtes für
Statistik ist die ASTAG dieser Frage nachgegangen. und zu einem
beeindruckenden Ergebnis gelangt: Es sind rund 100 Kubikmeter,
die für jede und jeden über unsere Strassen bewegt werden. Um
dieses Volumen für die Besucher der Ausstellung sichtbar zu
machen, hat der Zürcher Gestalter Roland Heini eine aussergewöhnliche
Fracht hergestellt: Im Innenhof des Verkehrshauses steht ein
riesiger Warenturm, etwa zehn Meter hoch und vier Meter im
Durchmesser, auf einem Sattelzug.
Die
Universität Basel im Jahr 2002
Auch
in ökonomisch schwierigem Umfeld ist es der Universität Basel
im Jahr 2002 gelungen, einen hohen Qualitätsstandard zu wahren.
Bei der Umstellung auf das "Bologna"-System wurden
weitere Schritte unternommen; damit ist die Reform der Lehre
vorangekommen. Die
Reform
des Medizinstudiums konnte abgeschlossen werden. Die Universität
hat ihr Angebot um neue Studiengänge erweitert und mit der
Berufung von über zwanzig Professorinnen und Professoren neue
Akzente gesetzt.
BASEL.
Die Attraktivität und Qualität des Studienangebots wird auch
von Studierenden wahrgenommen: Erstmals seit Mitte der Neunziger
Jahre ist ihre Zahl im Wintersemester wieder auf über 8000
angestiegen. Dank rigorosen Sparmassnahmen schliesst die
Rechnung
ausgeglichen
ab.
Im
Jahre 2002 hat die Zahl der Studierenden um fast fünf Prozent
zugenommen. Der Trend zum
Wachstum hat sich schon im
Vorjahr abgezeichnet und mit Beginn dieses Studienjahres erneut
bestätigt. Mit 8034
Studierenden ist die magische Zahl von 8000 überschritten. Dies
war bisher nur im akademischen Jahr 1994/95 der Fall. Damit hat
die Universität Basel die höchste Studierendenzahl ihrer
Geschichte erreicht. Eine signifikante Zunahme lässt sich bei
ausserkantonalen Studierenden und bei den Studierenden aus dem
Ausland feststellen; ihr Prozentsatz nimmt stetig zu. Vor zehn
Jahren lag er noch bei 21, respektive 12 Prozent. Heute beträgt
der Anteil 37, respektive 16 Prozent. Mehr als die Hälfte der
Studierenden kommt also nicht aus den Kantonen Basel-Stadt oder
Basel-Landschaft.
Die
finanzielle Situation der Universität Basel ist weiterhin sehr
angespannt. Umso erfreulicher die Jahresrechnung 2002, die. dank
Sparmassnahmen im gesamten Universitätsbereich. erneut positiv
abschliesst. Aufwand und Ertrag liegen rund 4,3 Millionen
Franken unter dem Vorjahresergebnis. Bei Einnahmen in Höhe von
rund 350,9 Millionen Franken für das Jahr 2002 liegt der
Aufwand bei 350,8 Millionen Franken. Der Anteil an Drittmitteln
hat sich. nach einem Höhepunkt im Jahr 2001. auf einem hohen
Niveau stabilisiert.
Die
Erneuerung der Lehre, vor fünf Jahren eingeleitet, ist im
vergangenen Jahr wesentliche Schritte vorangekommen. Seit dem
Wintersemester gilt das dreistufige
Bachelor-/Master-/Doktoratssystem für das Fach Psychologie und
für den Grossteil der Philosophisch- Naturwissenschaftlichen
Fakultät. Dabei wurden innovative Studiengänge eingeführt,
die Studierenden neue Ausbildungs- und Berufschancen eröffnen,
darunter Umweltgeowissenschaften oder Nanoscience. In der
Medizinischen Fakultät wurde die von langer Hand vorbereitete
Studienreform 2002 abgeschlossen und eingeführt. Alle
Studienjahre sind jetzt nach dem neuen Prinzip geregelt, dass
die Lehre auf Themen anstelle von Fachbereichen ausgerichtet
ist. Methodisch-didaktisch werden neue Akzente gesetzt: Durch
verstärktes "bedside teaching", vermehrten
Gruppenunterricht und Einzelstudium sowie Praktika in der
Hausarztmedizin.
Im
Herbst konnte die Universität nach einjähriger Renovation den
Trakt Petersgraben des
Kollegienhauses wieder
beziehen. Der Trakt am Petersplatz befindet sich noch im Umbau.
Mit der Renovation sind für Studierende, aber auch für die
Verwaltung wesentliche Verbesserungen
verbunden. So konnte für
das Studiensekretariat im renovierten Trakt des Kollegienhauses
ein
eigentliches
Dienstleistungszentrum mit Infodesk eingerichtet werden; auch
die studentische
Vertretung Skuba bezog
hier neue Räumlichkeiten. Die neu gestaltetenen Hörsäle sind
technisch so ausgerüstet worden, dass ein moderner, mit
elektronischen Mitteln unterstützter Unterricht realisiert
werden kann, wie ihn die Reform in der Lehre vorsieht.
Seit
dem Wintersemester ist das Departement Geographie in einem
Neubau an der Klingelbergstrasse untergebracht. Bis dahin waren
das Geographische Institut mit den Abteilungen Physiogeographie
und Humangeographie, das Institut für Natur-, Landschafts- und
Umweltschutz/Biogeographie und das Institut für Meteorologie,
Klimatologie und Fernerkundung auf mehrere Standorte verteilt.
In
der Forschung zählt Basel als mittlere Universität
international zu den renommierten Institutionen; dies belegen
mehrere Rankings. Ein Überblick über die Forschungsprojekte
der Universität is erstmals möglich mit der Ende 2002
fertiggestellten Forschungsdatenbank, einem Kompetenzkatalog für
Verwaltung, Wirtschaft und Medien. Die umfangreiche Datenbank,
die laufend erweitert wird, ist via Internet auch von externen
Stellen aus abrufbar.
Im
Personalbereich konnte die Universität 16 Ordinariate und
Extraordinariate neu besetzen. Ein
Viertel der Neuberufenen
sind Frauen. Die Neuzugänge im Lehrkörper ergänzen acht
Assistenzprofessorinnen
und Assistenzprofessoren. Ausserdem sind drei Förderprofessuren
des
Schweizerischen
Nationalfonds dazugekommen. Zudem hat der Personalstand im
abgelaufenen Jahr um fast 200 Personen zugenommen. Fast 140
Neueintretende wurden zeitlich auf Projektbasis angestellt, die
anderen auf festen Stellen. Die Universität freut sich, dass
sie in der heutigen schwierigen wirtschaftlichen Lage zusätzliche
Arbeitsplätze schaffen konnte. Für die nächsten Jahre ist die
Universität aber dringend auf zusätzliche Mittel angewiesen,
wenn sie ihr derzeitiges Angebot aufrechterhalten will.
Ständeratswahlen
vorverschoben
BASEL.
Der Basler Regierungsrat hat den Beschluss vom 4. Februar 2003
betreffend den allfälligen zweiten Ständerats-Wahlgang am 30.
November 2003 aufgehoben und diesen neu auf den 16. November
2003 terminiert. Dies, nachdem der Bundesrat Ende März 2003
beschlossen hat, auf eine eidgenössische Volksabstimmung am 30.
November 2003 zu verzichten. Mit dieser Vorverschiebung kann
der/die Gewählte sein/ihr Amt zu Beginn der neuen
Legislaturperiode, die am 1. Dezember beginnen wird, antreten.
(Die Wahl muss zuvor noch validiert werden). Im weiteren hat der
Regierungsrat beschlossen, dass die Parteien für die Ständeratswahl
die gleichen Listennummern erhalten wie für die
Nationalratswahlen.
Eröffnung
des Instituts für KMU- und Wirtschaftsrecht an der Universität
Luzern
LUZERN.
Das Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht ist der
Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern
angegliedert
und
hat zum Ziel, die spezifischen Rechtsfragen, die die KMU (Klein
und Mittelbetriebe) betreffen, in Theorie und Praxis zu
untersuchen, und zwar in ihrem nationalen, europäischen und
internationalen Kontext. Das KMU-Institut soll zu einem
Bindeglied zwischen Theorie und Praxis werden und wird neben dem
Betreiben von Grundlagenforschung Weiterbildungen und
Dienstleistungen anbieten. Weiter will es auch auf (rechts-)
politischer Ebene aktiv werden und dabei namentlich die
KMU-spezifischen Interessen vertreten.
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