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Die
Universität Basel im Jahr 2002
Auch
in ökonomisch schwierigem Umfeld ist es der Universität Basel
im Jahr 2002 gelungen, einen hohen Qualitätsstandard zu wahren.
Bei der Umstellung auf das "Bologna"-System wurden
weitere Schritte unternommen; damit ist die Reform der Lehre
vorangekommen. Die
Reform
des Medizinstudiums konnte abgeschlossen werden. Die Universität
hat ihr Angebot um neue Studiengänge erweitert und mit der
Berufung von über zwanzig Professorinnen und Professoren neue
Akzente gesetzt.
BASEL.
Die Attraktivität und Qualität des Studienangebots wird auch
von Studierenden wahrgenommen: Erstmals seit Mitte der Neunziger
Jahre ist ihre Zahl im Wintersemester wieder auf über 8000
angestiegen. Dank rigorosen Sparmassnahmen schliesst die
Rechnung
ausgeglichen
ab.
Im
Jahre 2002 hat die Zahl der Studierenden um fast fünf Prozent
zugenommen. Der Trend zum
Wachstum hat sich schon im Vorjahr abgezeichnet und mit Beginn
dieses Studienjahres erneut
bestätigt. Mit 8034 Studierenden ist die magische Zahl von 8000
überschritten. Dies war bisher nur im akademischen Jahr 1994/95
der Fall. Damit hat die Universität Basel die höchste
Studierendenzahl ihrer Geschichte erreicht. Eine signifikante
Zunahme lässt sich bei ausserkantonalen Studierenden und bei
den Studierenden aus dem Ausland feststellen; ihr Prozentsatz
nimmt stetig zu. Vor zehn Jahren lag er noch bei 21, respektive
12 Prozent. Heute beträgt der Anteil 37, respektive 16 Prozent.
Mehr als die Hälfte der Studierenden kommt also nicht aus den
Kantonen Basel-Stadt oder Basel-Landschaft.
Die
finanzielle Situation der Universität Basel ist weiterhin sehr
angespannt. Umso erfreulicher die Jahresrechnung 2002, die. dank
Sparmassnahmen im gesamten Universitätsbereich. erneut positiv
abschliesst. Aufwand und Ertrag liegen rund 4,3 Millionen
Franken unter dem Vorjahresergebnis. Bei Einnahmen in Höhe von
rund 350,9 Millionen Franken für das Jahr 2002 liegt der
Aufwand bei 350,8 Millionen Franken. Der Anteil an Drittmitteln
hat sich. nach einem Höhepunkt im Jahr 2001. auf einem hohen
Niveau stabilisiert.
Die
Erneuerung der Lehre, vor fünf Jahren eingeleitet, ist im
vergangenen Jahr wesentliche Schritte vorangekommen. Seit dem
Wintersemester gilt das dreistufige
Bachelor-/Master-/Doktoratssystem für das Fach Psychologie und
für den Grossteil der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen
Fakultät. Dabei wurden innovative Studiengänge eingeführt,
die Studierenden neue Ausbildungs- und Berufschancen eröffnen,
darunter Umweltgeowissenschaften oder Nanoscience. In der
Medizinischen Fakultät wurde die von langer Hand vorbereitete
Studienreform 2002 abgeschlossen und eingeführt. Alle
Studienjahre sind jetzt nach dem neuen Prinzip geregelt, dass
die Lehre auf Themen anstelle von Fachbereichen ausgerichtet
ist. Methodisch-didaktisch werden neue Akzente gesetzt: Durch
verstärktes "bedside teaching", vermehrten
Gruppenunterricht und Einzelstudium sowie Praktika in der
Hausarztmedizin.
Im
Herbst konnte die Universität nach einjähriger Renovation den
Trakt Petersgraben des
Kollegienhauses wieder beziehen. Der Trakt am Petersplatz
befindet sich noch im Umbau. Mit der Renovation sind für
Studierende, aber auch für die Verwaltung wesentliche
Verbesserungen
verbunden. So konnte für das Studiensekretariat im renovierten
Trakt des Kollegienhauses ein
eigentliches Dienstleistungszentrum mit Infodesk eingerichtet
werden; auch die studentische
Vertretung Skuba bezog hier neue Räumlichkeiten. Die neu
gestaltetenen Hörsäle sind technisch so ausgerüstet worden,
dass ein moderner, mit elektronischen Mitteln unterstützter
Unterricht realisiert werden kann, wie ihn die Reform in der
Lehre vorsieht.
Seit
dem Wintersemester ist das Departement Geographie in einem
Neubau an der Klingelbergstrasse untergebracht. Bis dahin waren
das Geographische Institut mit den Abteilungen Physiogeographie
und Humangeographie, das Institut für Natur-, Landschafts- und
Umweltschutz/Biogeographie und das Institut für Meteorologie,
Klimatologie und Fernerkundung auf mehrere Standorte verteilt.
In
der Forschung zählt Basel als mittlere Universität
international zu den renommierten Institutionen; dies belegen
mehrere Rankings. Ein Überblick über die Forschungsprojekte
der Universität is erstmals möglich mit der Ende 2002
fertiggestellten Forschungsdatenbank, einem Kompetenzkatalog für
Verwaltung, Wirtschaft und Medien. Die umfangreiche Datenbank,
die laufend erweitert wird, ist via Internet auch von externen
Stellen aus abrufbar.
Im
Personalbereich konnte die Universität 16 Ordinariate und
Extraordinariate neu besetzen. Ein
Viertel der Neuberufenen sind Frauen. Die Neuzugänge im Lehrkörper
ergänzen acht
Assistenzprofessorinnen und Assistenzprofessoren. Ausserdem sind
drei Förderprofessuren des
Schweizerischen Nationalfonds dazugekommen. Zudem hat der
Personalstand im abgelaufenen Jahr um fast 200 Personen
zugenommen. Fast 140 Neueintretende wurden zeitlich auf
Projektbasis angestellt, die anderen auf festen Stellen. Die
Universität freut sich, dass sie in der heutigen schwierigen
wirtschaftlichen Lage zusätzliche Arbeitsplätze schaffen
konnte. Für die nächsten Jahre ist die Universität aber
dringend auf zusätzliche Mittel angewiesen, wenn sie ihr
derzeitiges Angebot aufrechterhalten will.
Ständeratswahlen
vorverschoben
BASEL.
Der Basler Regierungsrat hat den Beschluss vom 4. Februar 2003
betreffend den allfälligen zweiten Ständerats-Wahlgang am 30.
November 2003 aufgehoben und diesen neu auf den 16. November
2003 terminiert. Dies, nachdem der Bundesrat Ende März 2003
beschlossen hat, auf eine eidgenössische Volksabstimmung am 30.
November 2003 zu verzichten. Mit dieser Vorverschiebung kann
der/die Gewählte sein/ihr Amt zu Beginn der neuen
Legislaturperiode, die am 1. Dezember beginnen wird, antreten.
(Die Wahl muss zuvor noch validiert werden). Im weiteren hat der
Regierungsrat beschlossen, dass die Parteien für die Ständeratswahl
die gleichen Listennummern erhalten wie für die
Nationalratswahlen.
Eröffnung
des Instituts für KMU- und Wirtschaftsrecht an der Universität
Luzern
LUZERN.
Das Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht ist der
Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern
angegliedert
und
hat zum Ziel, die spezifischen Rechtsfragen, die die KMU (Klein
und Mittelbetriebe) betreffen, in Theorie und Praxis zu
untersuchen, und zwar in ihrem nationalen, europäischen und
internationalen Kontext. Das KMU-Institut soll zu einem
Bindeglied zwischen Theorie und Praxis werden und wird neben dem
Betreiben von Grundlagenforschung Weiterbildungen und
Dienstleistungen anbieten. Weiter will es auch auf (rechts-)
politischer Ebene aktiv werden und dabei namentlich die
KMU-spezifischen Interessen vertreten.
Fischerhaus
Kleinhüningen unter Denkmalschutz
BASEL.
Die Liegenschaft Bonergasse 71 (Fischerhaus Kleinhüningen) wird
ins Denkmalverzeichnis des Kantons Basel-Stadt aufgenommen. Das
in zwei Bauphasen um 1765 (Wohnteil) und um 1805 (Ökonomie) am
Westrand des alten Fischerdorfes entstandene Haus war bis in die
60er-Jahre des 20. Jahrhunderts Bestandteil einer
charaktervollen Gruppe ähnlicher Gebäude und blieb nach dem
Verlust dieser alten Umgebung als isoliertes Relikt im Schatten
hoher Industriebauten übrig . Da es sich indessen um das weit
und breit letzte unverfälscht überlieferte Fischerhaus
handelte, dem aufgrund seiner geschichtlichen, bautypologischen
und kulturhistorischen Bedeutung ein besonderer Denkmalwert
zukommt, setzten bereits in den 70er-Jahren Bemühungen um die
Erhaltung des Bauwerks ein. Überlegungen zur Versetzung des Gebäudes
fanden Rückhalt in der Öffentlichkeit und so kam es 1999 zur
Gründung der
"Stiftung
pro Fischerhaus Schulgasse 27 Kleinhüningen", welche
namentlich durch die Bürgerkorporation Kleinhüningen unterstützt
wird. Die Stiftung war für die Finanzierung und Versetzung
besorgt; sie wird auch die künftige Erhaltung gewährleisten.
Totalrevision
des Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches
LIESTAL.
Der Baselbieter Regierungsrat hat einen Entwurf für eine
Totalrevision des Gesetzes über die Einführung des
Zivilgesetzbuches ausgearbeitet. Das aus dem Jahr 1911 stammende
Gesetz wurde sowohl sprachlich als auch von der Systematik her
an die heutigen Gegebenheiten angepasst. Das Adoptionsrecht
wurde an das Bundesrecht angepasst, neu sollen nur noch
Juristinnen und Juristen zur Notariatsprüfung zugelassen
werden, die gesetzlichen Grundpfandrechte müssen zwingend im
Grundbuch eingetragen werden und das sich im Aufbau befindliche
Geografische Informationssystem wird neu im Gesetz geregelt.
Strategie
Nachhaltige Entwicklung und Anschubphase des
Gemeindeförderprogramms
LIESTAL.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat die Strategie
Nachhaltige Entwicklung 2003-2007 genehmigt und die
Umsetzungsphase gestartet. Im Januar 2003 hatte der
Regierungsrat die Strategie Nachhaltige Entwicklung des Kantons
Basel-Landschaft zur Kenntnis genommen und die Bau- und
Umweltschutzdirektion beauftragt, eine breite Vernehmlassung zu
lancieren. In der Vernehmlassung wurde die Strategie im
Grundsatz durchwegs positiv bewertet und begrüsst.
Gleichzeitig
mit der Strategie hat der Regierungsrat vom Konzept IMPULS 21,
einem Impulsprogramm für die nachhaltige Entwicklung der
Baselbieter Gemeinden Kenntnis genommen und der Umsetzung in der
ersten Phase zugestimmt. Vorerst sollen nun in den fünf
Bezirken des Kantons Informationsveranstaltungen durchgeführt
und fünf Pilotgemeinden gesucht werden, in denen das Impuls
21-Programm gestartet werden kann. Nach Abschluss der ersten
Phase. ca. Ende Jahr. wird über das weitere Vorgehen
entschieden.
Häusliche
Gewalt im Kanton Bern
Was
tun bei Gewalt in Ehe, Partnerschaft und Familie? Ein gelber
Leporello im Kreditkartenformat informiert über die wichtigsten
Stellen im Kanton Bern, die bei häuslicher Gewalt weiterhelfen.
BERN.
Die so genannte Notfallkarte gibt es in 13 Sprachen. Sie ist
im Rahmen des Berner Interventionsprojekts gegen häusliche
Gewalt bip realisiert worden und kann bei der Fachstelle für
die Gleichstellung von Frauen und Männern (FGS) kostenlos
bezogen werden.
Der
Bund sowie verschiedene Kantone und Städte – darunter auch
Kanton und Stadt Bern – haben Strategien zum Abbau häuslicher
Gewalt entwickelt. Zudem hat der Bundesrat einer
Parlamentarischen Initiative zugestimmt, welche verlangt, dass
Gewaltdelikte, die in häuslicher Gemeinschaft begangen werden,
in Zukunft von Amtes wegen verfolgt werden. Bereits seit 2000 führen
Stadt und Kanton Bern gemeinsam das Berner Interventionsprojekt
gegen häusliche Gewalt bip. Initiiert wurde das Projekt von den
Fachstellen für die Gleichstellung von Frauen und Männern der
Stadt und des Kantons Bern. Sein Ziel ist es, Gewalt zu stoppen,
Opfer zu schützen und Täter zur Verantwortung zu ziehen.
Personen,
die sich in ihrer Beziehung oder Familie nicht sicher fühlen,
denen bereits Gewalt angetan worden ist oder die sich bedroht fühlen,
finden bei verschiedensten Stellen Hilfe und Unterstützung. Die
wichtigsten Anlaufstellen für Menschen, die im Kanton Bern von
häuslicher Gewalt betroffen sind, sind in einem soeben
erschienenen gelben Leporello im Kreditkartenformat zusammen
gefasst. Die so genannte Notfallkarte ist von der kantonalen
Fachstelle für die
Gleichstellung
von Frauen und Männern realisiert worden. Sie enthält die
Adressen und Telefonnummern einer Vielzahl von Beratungsstellen,
vom Polizeinotruf über Frauenhäuser und andere
Opferhilfestellen bis zu Rechtsberatungsstellen und der
dargebotenen Hand. Der Leporello ist in 13 Sprachen verfügbar,
in Albanisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch,
Italienisch, Kroatisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch,
Spanisch, Tamil und Türkisch.
Mit
dem Thema häusliche Gewalt befasst sich auch die neuste Ausgabe
des Publikation „gleich&anders“, des periodisch
erscheinenden Informationsorgans der FGS.
Die
beiden Publikationen sind kostenlos erhältlich bei der
kantonalen
Fachstelle
für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Postgasse 68,
3011 Bern, Tel. 031 633 75 77, E-Mail info.fgs@sta.be.ch.
Öffentlicher
Orts- und Regionalverkehr 2005-2008
BERN.
Mit dem Fahrplanwechsel auf Ende 2004 soll das Angebot des
öffentlichen Orts- und Regionalverkehrs im Kanton Bern an die
veränderten Anschlussbedingungen angepasst, aber nicht
grundlegend verändert werden. Ausgebaut werden soll das Angebot
der Berner S-Bahn und einzelner Linien mit einem grossen
Nachfragepotenzial. Dies sieht das kantonale Angebotskonzept
vor, das sich zurzeit bei den interessierten Kreisen in
Konsultation befindet.
Neues
Anwaltsgesetz geht in die Vernehmlassung
STANS.
Der Nidwaldner Regierungsrat hat den Entwurf zu einem neuen
Anwaltsgesetz in die Vernehmlassung geschickt. Gestützt auf das
Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte
(BGFA) musste die geltende Anwaltsverordnung aus dem Jahre 1972
vollständig überarbeitet und den neuen einheitlichen
Bundesregelungen angepasst werden.
Neuerungen
bei den VBZ
ZÜRICH.
Tramfahrerinnen und –fahrer der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ)
müssen die Weichen nicht mehr von Hand stellen. Heute ist das
ganze Netz für den täglichen Trambetrieb mit liniengesteuerten
Weichen ausgerüstet. Ferner orientierten sie über eine neue
Haltestelle der Linien 9 und 14, die vor dem Verwaltungsgebäude
Werd entstehen wird.
Ein
Unfall im Oktober 2000, der auf eine falsch gestellte Weiche zurückzuführen
war, veranlasste die VBZ, die Frage der automatischen
Weichensteuerung eingehend zu prüfen. Nach einem erfolgreichen
Pilotversuch an zwei Weichen am Central beschlossen sie, das
System auf dem ganzen Netz zu installieren. Für Umleitungen und
Extrafahrten gilt weiterhin die manuelle Weichenstellung. Für
das VBZ-Fahrpersonal bedeutet dieser Schritt vor allem in
Spitzenzeiten und an den grossen Knoten eine Entlastung.
Mit
der neuen Haltestelle vor dem Verwaltungszentrum Werd schaffen
die VBZ Nähe zwischen der Stadtverwaltung und ihrer Kundschaft.
Neben den 640 Mitarbeitenden des Steueramtes, des
Sozialdepartementes und der Polizei werden im nächsten Jahr täglich
bis zu 700 Kundinnen und Kunden im neuen Verwaltungsgebäude
ein- und ausgehen. Zudem profitieren von diesem direkten
Anschluss an den öffentlichen Verkehr über 4000 weitere
Personen, die in unmittelbarer Nähe wohnen oder arbeiten.
Sozialplan
2004-2007 beschlossen
ALTDORF.
Der Regierungsrat des Kantons Uri hat den Sozialplan 2004-2007
beschlossen. Der Sozialplan nennt jene private Sozialdienste,
welche erforderlich sind, um ein umfassendes und fachgerechtes
Sozialhilfeangebot bereitzustellen. Der Sozialplan 2004-2007
baut grundsätzlich auf dem gültigen Sozialplan 2001-2003 auf.
Die erwünschten Leistungsbereiche wurden am 17. Januar 2003 im
Amtsblatt ausgeschrieben. Der Sozialplan gliedert sich in zwei
Teile. Teil 1 nennt jene privaten Sozialdienste, welche
gesetzlich vorgeschriebene Leistungen erbringen oder über eine
eigene Rechtsgrundlage verfügen. Teil 2 führt die privaten
Sozialdienste auf, deren Finanzierung durch die öffentliche
Hand ohne eigene Rechtsgrundlage erfolgt. Dieser zweite Teil
wurde von der Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion zusammen
mit Sozialhilfebehörden verschiedener Gemeinden erarbeitet. Für
die Jahre 2004-2007 hat der Regierungsrat dafür vorbehältlich
der vom Landrat bewilligten Kredite je Fr. 600`000 bewilligt,
welche zur Hälfte von den Gemeinden zu tragen sind. Die
Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion wurde ermächtigt, die
entsprechenden Leistungsverträge zu unterzeichnen. Diese werden
mit der Arbeitsgemeinschaft Verein Netzwerk Uri und Verein
Sucht- und Jugendberatung Uri für die Bereiche "Allgemeine
Sozialhilfe" und "Abhängigkeit" abgeschlossen. Für
den Bereich "Alter" wurde die Pro Senectute Uri
beauftragt und für den Bereich "Behinderung" die Pro
Infirmis Uri/Schwyz. Im Bereich "Kinder" wird mit der
Arbeitsgemeinschaft Kinderheim Uri / Kinderkrippe Piccolo für
die Tagesbetreuung ein Leistungsvertrag abgeschlossen. Zudem ist
das Kinderheim Uri für Notfälle zuständig.
Anerkennung
der Ehe- und Familienberatungsstelle des Vereins Frauenpraxis
Uri
ALTDORF.
Der Regierungsrat des Kantons Uri ist von Gesetzes wegen
verantwortlich, Beratungsstellen für Ehe- und Familienberatung
zu bezeichnen. Bereits 1985 hat der Regierungsrat die
Beratungsstelle des Vereins Ehe-, Familien- und Lebensberatung
anerkannt. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine zweite
Beratungsstelle notwendig ist. Deshalb hat der Regierungsrat auf
den 1. Januar 2004 auch die Beratungsstelle des Vereins
Frauenpraxis Uri anerkannt. Während der Verein Ehe-, Familien-
und Lebensberatung Uri als Anlaufstelle für Frauen und Männer
zuständig ist, nimmt sich der Verein Frauenpraxis
schwergewichtig den frauenspezifischen Ehe- und
Familienproblemen an. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und
dem Verein Frauenpraxis Uri wird mit einer Leistungsvereinbarung
geregelt. Bereits seit 1999 bietet der Verein Frauenpraxis Uri
am St. Josefs-Weg 15 in Altdorf seine Dienste im
Leistungsbereich "Ehe und Familie" im Rahmen des
Sozialplans an.
Ja
zum Umzug des kantonalen Amtes für Kultur und Sport
SOLOTHURN.
Die Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission (UMBAWIKO) befasste
sich unter dem Präsidium von Jürg Liechti (FdP, Oekingen) in
ihrer Sitzung schwergewichtig mit zwei Bauvorlagen. Sie befürwortet
die Zusammenlegung des kantonalen Amtes für Kultur und Sport
(Amtsleitung, Kulturförderungsfachstelle) mit der Verwaltung
des Schlosses Waldegg. Im Weiteren liess sie sich vor Ort von
Experten über den Umbau und die Sanierung des früheren
Lehrerseminars Solothurn für die Umwandlung in eine Pädagogische
Fachhochschule informieren.
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