Zwei Ämter weniger

ZÜRICH. Ab 1. Juli 2003 gibt es in der Stadt Zürich zwei Ämter weniger.

Verschärfung der Ausländergesetzgebung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern teilt der Bundesversammlung in einem Schreiben mit, dass der bernische Grosse Rat eine Standesinitiative des Kantons St. Gallen unterstützt, die das Ausländergesetz verschärfen will.

Tag der offenen Tür in Biel-Benken

LIESTAL. Am Samstag, 24. Mai 2003 lädt das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) die Bevölkerung von Biel-Benken und Umgebung zur Besichtigung des neuen Mischwasserbeckens ein. Das neu gebaute Mischwasserbecken in Biel-Benken hat im Herbst 2002 den Betrieb aufgenommen.

Berufswahlklasse der Landschaft Davos definitiv anerkannt

CHUR. Seit dem Schuljahr 2000/2001 wird in der Berufsschule der Landschaft Davos eine Berufswahlklasse geführt.

Verordnung über den Wehrpflichtersatz grundsätzlich angenommen

CHUR. Das revidierte Bundesgesetz über den Wehrpflichtersatz ist vom Parlament im Oktober 2002 verabschiedet worden.

Leitbild Langsamverkehr: Stellungnahme

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden nimmt gegenüber dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation zustimmend Stellung zum Entwurf eines Leitbilds Langsamverkehr.

Ausstellung von Dokumenten zur Kantonsgründung

ST. GALLEN. Was zunächst nur als Ad-hoc-Ausstellung für den Jubiläumstag und die Jubiläumssession des Kantonsrates gedacht war, bleibt noch bis Ende Juni im Regierungsgebäude ausgestellt.

Regierung erteilt erstmals Kantonsbürgerrecht

ST. GALLEN. Die St.Galler Regierung hat 18 schweizerischen und 357 ausländischen Personen das Kantonsbürgerrecht erteilt.

Ja zum Informationskanal von Radio suisse romande

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern begrüsst das Projekt „RSR Info“ von Radio suisse Romande (RSR), das den Aufbau eines durchgehenden Informationskanals vorsieht.

Kredit zur Ursachenermittlung von Geschlechtsveränderungen bei Thunerseefelchen

BERN. Seit dem Jahr 2000 werden bei Felchen aus dem Thunersee unerklärliche Veränderungen an den Geschlechtsorganen (Gonaden) festgestellt.

Regierungsrat bedauert Stellenabbau bei

Bystronic Laser AG

BERN. Die bernische Kantonsregierung bedauert den Entscheid der Firma Bystronic Laser AG, aus wirtschaftlichen Gründen 79 Stellen abzubauen.

Über 1'000 KV-Lehrverträge abgeschlossen

BERN. Ab Lehrbeginn 2003 erfolgt die kaufmännische Grundausbildung im Kanton Bern nach neuem Ausbildungsmodell.

Versand der ersten Steuerrate 2003 – weiterer Schritt zur Konsolidierung

BERN. Ende Mai erhalten 480'000 Steuerpflichtige im Kanton Bern die erste Steuerrate im Jahr 2003.

Kreisel St. Urs, Biberist, jetzt läuft’s rund!

SOLOTHURN. Nach umfangreichen Vorarbeiten und aufwändigen Werkleitungsverlegungen konnte der Kreisel St. Urs in Biberist für den Verkehr freigegeben werden.

Alkoholiker-Treffpunkt "t-alk" soll definitiv eingeführt werden

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat entschieden, dass das Pilotprojekt t-alk des Sozialdepartements wegen seines guten Erfolgs definitiv eingeführt werden soll.

Anpassung der Beiträge für private Trägerschaften von soziokulturellen Angeboten

ZÜRICH. Private Trägerschaften machen den Grossteil des soziokulturellen Angebots in der

Stadt Zürich aus.

Beratungsstelle Basta soll weiterhin Beiträge erhalten

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Verein Gemeinschaft Arche für das Angebot Basta für die Jahre 2004 bis 2007 mit einem jährlichen Beitrag von maximal 125'000 Franken zu unterstützen.

Die Stadtverwaltung ewz soll gewährte Rabatte nicht zurückfordern

ZÜRICH. Der Stadtrat will das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) ermächtigen, die vertraglich in Aussicht gestellten Preisnachlässe für den Zeitraum zwischen Vertragsbeginn und dem 31. März 2003 definitiv zu gewähren.

Neubau der Kleintierklinik der Universität Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Kredit von 36 Millionen Franken für den Neubau der Kleintierklinik an der Universität Zürich.

Schulbehördenreorganisation in der Stadt Zürich, Rückzug der Weisung

ZÜRICH. Bei der seinerzeit vom Schul- und Sportdepartement Zürich vorgelegten Schulbehördenreorganisation handelte es sich um einen ausgewogenen Vorschlag, der auch in den Beratungen der Spezialkommission auf grosse Akzeptanz gestossen ist.

Die Stadtverwaltung bietet zusätzliche Lehrstellen und  Praktikumsplätze an

ZÜRICH. Die Stadtverwaltung von Zürich gibt eine handfeste Antwort auf den Mangel an Lehrstellen. Ab August bietet sie 81 zusätzliche Berufslehrplätze an.

Umweltprobleme mit Mathematik lösen

ZÜRICH. Die ETH Zürich verlieh heute die Ehrendoktorwürde auf Antrag des Departments Umweltnaturwissenschaften an Lord Robert May of Oxford, wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung und Leiter des Office of Science and Technology des Vereinigten Königreichs.

Wiedereröffnung Tra(u)minsel Paradeplatz

ZÜRICH. Am 22. Mai wird die Serviceinsel am Paradeplatz nach rund 200 Tagen Umbau offiziell wiedereröffnet.

Betriebsbeitrag 2003 an die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einen Kredit von 4,6 Millionen Franken als Betriebsbeitrag 2003 an die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Bern zugestimmt.

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

22. Mai 2003

Zwei Ämter weniger

ZÜRICH. Ab 1. Juli 2003 gibt es in der Stadt Zürich zwei Ämter weniger. Ab diesem Datum nennt sich das Amt für Krankenheime neu „Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ)", das Amt für Altersheime „Altersheime der Stadt Zürich (AHZ)".

Verschärfung der Ausländergesetzgebung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern teilt der Bundesversammlung in einem Schreiben mit, dass der bernische Grosse Rat eine Standesinitiative des Kantons St. Gallen unterstützt, die das Ausländergesetz verschärfen will. Gemäss dieser Standesinitiative sollen in der laufenden Revision des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung von Ausländern (ANAG) die Haftgründe ausgeweitet werden. Neu soll auch inhaftiert werden können, wer seine Identität nicht preisgeben will oder sie verfälscht. Im April hiess der bernische Grosse Rat mit 92:60 Stimmen eine Motion gut, die vom Regierungsrat verlangte, die Bundesbehörden über die Unterstützung der St. Galler Standesinitiative zu informieren.

Tag der offenen Tür in Biel-Benken

LIESTAL. Am Samstag, 24. Mai 2003 lädt das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) die Bevölkerung von Biel-Benken und Umgebung zur Besichtigung des neuen Mischwasserbeckens ein. Das neu gebaute Mischwasserbecken in Biel-Benken hat im Herbst 2002 den Betrieb aufgenommen. Das Mischwasserbecken fängt bei Regen den ersten Dreck aus der Kanalisation auf und entlastet dadurch den Birsig massiv.

Am Mittwoch, 21. Mai 2003 ist das Bauwerk in Anwesenheit des Gemeinderates, der beauftragten Ingenieurbüros und von Vertretern der Bauherrschaft offiziell eingeweiht worden.

Das Amt für Industrielle Betriebe lädt nun die Bevölkerung von Biel-Benken und Umgebung herzlich ein, am Samstagnachmittag, 24. Mai 2003 ab 13.00 Uhr die Mischwasserbehandlung vor Ort zu besichtigen.

Berufswahlklasse der Landschaft Davos definitiv anerkannt

CHUR. Seit dem Schuljahr 2000/2001 wird in der Berufsschule der Landschaft Davos eine Berufswahlklasse geführt. Pro Jahr besuchten durchschnittlich 16 Schülerinnen und Schüler dieses Bildungsangebot aus den Regionen Davos, Prättigau und Albulatal. Die Absolvierenden fanden im Anschluss an das Berufswahljahr meistens problemlos eine Lehrstelle oder den

Zugang in weiterführende Schulen. Die Regierung hat nun die Berufswahlklasse der Landschaft Davos definitiv anerkannt.

Verordnung über den Wehrpflichtersatz grundsätzlich angenommen

CHUR. Das revidierte Bundesgesetz über den Wehrpflichtersatz ist vom Parlament im Oktober 2002 verabschiedet worden. Die dazugehörige Verordnung befindet sich momentan in der Vernehmlassung. Die Bündner Regierung unterstützt grundsätzlich den Verordnungsentwurf. Einzig die Absicht, bei einer Teilzahlung des Wehrpflichtersatzes den Verwaltungsaufwand (Gebühren und Kosten, z.B. bei einer Betreibung) erst nach allfälligen Bussen und nach der

eigentlichen Ersatzabgabe abzubuchen, stösst bei der Regierung auf Kritik. Der Aufwand im Kanton rechtfertigt keine Änderung des betreffenden Artikels.

Leitbild Langsamverkehr: Stellungnahme

SARNEN. Der Regierungsrat des Kantons Obwalden nimmt gegenüber dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation zustimmend Stellung zum Entwurf eines Leitbilds Langsamverkehr. Obwohl der Kanton Obwalden auf Grund seiner Topografie keine optimale Ausgangslage für die Förderung des Langsamverkehrs besitze, unterstütze er die Ziele, Leitsätze und Massnahmen im Entwurf des Leitbilds, weil sie wirkungsvoll helfen würden, die strategischen Ziele der Langfriststrategie 2012+ und des Berichts zur Gesamtverkehrspolitik des Kantons Obwalden mitzutragen. Die Grundsätze zur Förderung des Langsamverkehrs seien in den Sachplan Strasse aufzunehmen. Die Langfriststrategie 2012+ des Kantons Obwalden enthält unter anderm den Grundsatz: "Für den Langsamverkehr wird ein zusammenhängendes, vom motorisierten Verkehr getrenntes, übergeordnetes und lokales Weg- und Radroutennetz geschaffen. Die umfassende Förderung des Langsamverkehrs gehört zu den strategischen Zielen der Langfristplanung für den Kanton Obwalden."

Ausstellung von Dokumenten zur Kantonsgründung

ST. GALLEN. Was zunächst nur als Ad-hoc-Ausstellung für den Jubiläumstag und die Jubiläumssession des Kantonsrates gedacht war, bleibt noch bis Ende Juni im Regierungsgebäude ausgestellt: Landkarten, Briefe, Protokolle, Siegel aus der Zeit um 1803 dokumentieren das politische Handeln in der Phase der Kantonswerdung.

Aus dem reichen Fundus der historischen Abteilung des Staatsarchivs werden Archivalien gezeigt, die illustrieren, welche Persönlichkeiten an welchen Orten welche politischen Akte gesetzt haben. Verschiedene Versionen des Staatswappens, Münzen und Petschaften, historische Landkarten zu den durchlaufenen politischen Besitzphasen und weitere Ausstellungsstücke ergänzen die Broschüre „Es werde St.Gallen“. Diese ist bereits zu Beginn des Jahres erschienen.

Ausserdem sind Kostümskizzen zum vor hundert Jahren nicht durchgeführten Jubiläumsfestspiel sehen. Diese sind ein modehistorisches Zeugnis und zeigen anderseits den Wandel in der Einstellung zu Jubiläumsfeiern.

Die Ausstellung im Regierungsgebäude, im Foyer des Amtes für Kultur, ist geöffnet von Montag bis Freitag, von 8 bis 17 Uhr.

Die Broschüre „Es werde St.Gallen“ kann bezogen werden beim Drucksachenverkauf der Staatskanzlei, Regierungsgebäude, 9001 St.Gallen, Tel. 071 229 32 58, Fax 071 229 39 55 oder E-Mail heinz.grob@sk.sg.ch.

Regierung erteilt erstmals Kantonsbürgerrecht

ST. GALLEN. Die St.Galler Regierung hat 18 schweizerischen und 357 ausländischen Personen das Kantonsbürgerrecht erteilt. Die Ausländerinnen und Ausländer erhalten damit gleichzeitig das Schweizer Bürgerrecht. Seit dem Vollzugsbeginn der neuen Kantonsverfassung am 1. Januar 2003 ist anstelle des Kantonsrates die Regierung für die Erteilung des Kantonsbürgerrechts zuständig.

Von den 209 Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern besitzen elf bereits das Schweizer Bürgerrecht. Die 198 ausländischen Bewerberinnen und Bewerber setzen sich wie folgt zusammen: 50 aus Serbien und Montenegro (bisherige Staatsbezeichnung: Jugoslawien), 41 aus der Türkei, 26 aus Bosnien und Herzegowina, 23 aus Italien, 22 aus Kroatien, acht aus Mazedonien, je vier aus Österreich und Polen, je drei aus Deutschland und Tibet, je zwei aus Grossbritannien, Slowakei, Spanien und Vietnam sowie je eine Person aus Frankreich, Haiti, Indien, Kenia, Peru und Sri Lanka.

In die Einbürgerung der 198 ausländischen Staatsangehörigen sind 52 Ehegattinnen bzw. Ehegatten, 54 Töchter und 53 Söhne einbezogen, so dass insgesamt 357 Personen mit dem Erwerb des st.gallischen Kantons- und Gemeindebürgerrechts auch das Schweizer Bürgerrecht erhalten. 54 Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller wurden in der Schweiz geboren. Von den 198 Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern wohnen 22 seit über 30 Jahren in der Schweiz, 16 zwischen 25 und 30 Jahren, 42 zwischen 20 und 25 Jahren, 59 zwischen 15 und 20 Jahren sowie 55 zwischen 10 und 15 Jahren. Vier Personen wohnen weniger als zehn Jahre in der Schweiz.

Die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller erfüllen die rechtlichen Voraussetzungen, sie sind aufgrund des Ergebnisses der Erhebungen eingegliedert, mit den schweizerischen Verhältnissen vertraut und beachten die schweizerische Rechtsordnung.

Ja zum Informationskanal von Radio suisse romande

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern begrüsst das Projekt „RSR Info“ von Radio suisse Romande (RSR), das den Aufbau eines durchgehenden Informationskanals vorsieht. Dies teilte er in einem Schreiben an das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mit, bei dem ein Konzessionsgesuch des RSR hängig ist. Der Regierungsrat sieht im Projekt „RSR Info“ ein Mittel, die bestehenden Informationsquellen der Westschweizer Medienlandschaft mit internationalen, nationalen und regionalen Nachrichten zu verstärken. Insbesondere begrüsst er deshalb die intensivere Zusammenarbeit von RSR mit lokalen Radiostationen.

Kredit zur Ursachenermittlung von Geschlechtsveränderungen bei Thunerseefelchen

BERN. Seit dem Jahr 2000 werden bei Felchen aus dem Thunersee unerklärliche Veränderungen an den Geschlechtsorganen (Gonaden) festgestellt. Da die beobachteten Verformungen und Zwitterbildungen weltweit bei keiner anderen Felchenpopulation nachgewiesen wurden und das aus dem Thunersee abfliessende Wasser zahlreiche Trinkwasserfassungen speist, beunruhigt es, dass die Ursachen für die Gonadenveränderungen unbekannt sind. Um das effektive Ausmass und die Ursachen abzuklären hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kredit von 313'000 Franken bewilligt. Die über fünf Jahre laufende Untersuchung setzt in einer zweiten Phase die Abklärungen der Jahre 2000 bis 2002 fort. An den gesamten Projektkosten von 701'000 Franken beteiligt sich der Bund mit 387'000 Franken.

Regierungsrat bedauert Stellenabbau bei

Bystronic Laser AG

BERN. Die bernische Kantonsregierung bedauert den Entscheid der Firma Bystronic Laser AG, aus wirtschaftlichen Gründen 79 Stellen abzubauen. Sie anerkennt die offene und umfassende

Information von Seiten der Geschäftleitung und begrüsst den vorbereiteten Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Über 1'000 KV-Lehrverträge abgeschlossen

BERN. Ab Lehrbeginn 2003 erfolgt die kaufmännische Grundausbildung im Kanton Bern nach neuem Ausbildungsmodell. Bis Ende April wurden bereits rund 1’000 KV-Lehrverträge abgeschlossen. Der Kanton Bern hat die Neuausrichtung der KV-Lehre im Rahmen des Pilotprojekts „kvreform“ aktiv begleitet, und zahlreiche bernische Betriebe haben im Pilotprojekt Erfahrungen mit dem neuen Ausbildungsmodell gesammelt.

Versand der ersten Steuerrate 2003 – weiterer Schritt zur Konsolidierung

BERN. Ende Mai erhalten 480'000 Steuerpflichtige im Kanton Bern die erste Steuerrate im Jahr 2003. Fehler, die im vergangenen Jahr zu einiger Verunsicherung Anlass gegeben haben, sollten dank eingeleiteter Massnahmen in geringerem Ausmass auftreten. Die Veranlagungsdauer wird im zweiten Umgang zudem wesentlich verkürzt. Der Konsolidierungsprozess schreitet voran. Die Steuerverwaltung hat an einer Medienkonferenz in Bern Besonderheiten und Konstellationen bei der ersten Steuerrate 2003 erläutert.

Kreisel St. Urs, Biberist, jetzt läuft’s rund!

SOLOTHURN. Nach umfangreichen Vorarbeiten und aufwändigen Werkleitungsverlegungen konnte der Kreisel St. Urs in Biberist für den Verkehr freigegeben werden. Für den Bau des Kreisels mit den zugehörigen Strassenbauarbeiten in der Bernstrasse, der Hauptstrasse und der Solothurnstrasse wurden Anlagekosten von 2.5 Mio Franken veranschlagt. Die Kosten werden anteilmässig von Bund (1,2 Mio Franken), Kanton (930'000 Franken) und der Gemeinde (370'000 Franken) getragen.

Alkoholiker-Treffpunkt "t-alk" soll definitiv eingeführt werden

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat entschieden, dass das Pilotprojekt t-alk des Sozialdepartements wegen seines guten Erfolgs definitiv eingeführt werden soll. Der "t-alk" ist ein Treffpunkt für schwer Alkoholabhängige, wo im Gegensatz zu allen anderen vergleichbaren Einrichtungen der Konsum von mitgebrachtem Alkohol erlaubt ist.

Anpassung der Beiträge für private Trägerschaften von soziokulturellen Angeboten

ZÜRICH. Private Trägerschaften machen den Grossteil des soziokulturellen Angebots in der

Stadt Zürich aus. Durch die Umsetzung der strukturellen Besoldungsrevision in der Stadtverwaltung sind die Besoldungen in den betroffenen Berufsgruppen angehoben worden. Um die Konkurrenzfähigkeit der privaten Anbieter auf dem Arbeitsmarkt gegenüber der innerhalb der Stadtverwaltung betriebenen Angebote nicht zu gefährden, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, die Beiträge per 1. Juli 2003 zu erhöhen. Damit können die Institutionen die Besoldungen um 4.8 Prozent anheben. Bei der Festlegung des Erhöhung wurde die Möglichkeit der Institutionen zu Kostensenkungen und Ertragsverbesserungen angemessen berücksichtigt.

Für die Erhöhung der Beiträge 2003 wird der Stadtrat dem Gemeinderat einen Zusatzkredit in der Höhe von 312'000 Franken beantragen. Für acht Institutionen muss der Gemeinderat ausserdem der Erhöhung des jährlichen Maximalbeitrags zustimmen.

Beratungsstelle Basta soll weiterhin Beiträge erhalten

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Verein Gemeinschaft Arche für das Angebot Basta für die Jahre 2004 bis 2007 mit einem jährlichen Beitrag von maximal 125'000 Franken zu unterstützen.

Die Stadtverwaltung ewz soll gewährte Rabatte nicht zurückfordern

ZÜRICH. Der Stadtrat will das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) ermächtigen, die vertraglich in Aussicht gestellten Preisnachlässe für den Zeitraum zwischen Vertragsbeginn und dem 31. März 2003 definitiv zu gewähren. Dadurch entsteht ein Einnahmenausfall von insgesamt 6,86 Millionen Franken. Eine entsprechende Vorlage hat der Stadtrat zu Handen des Gemeinderates verabschiedet.

Neubau der Kleintierklinik der Universität Zürich

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Kredit von 36 Millionen Franken für den Neubau der Kleintierklinik an der Universität Zürich. Mit dem Neubau werden die zurzeit akuten Platzprobleme gelöst. Zudem wird die Ausbildung der Studierenden auf internationalem Niveau gewährleistet.

Schulbehördenreorganisation in der Stadt Zürich, Rückzug der Weisung

ZÜRICH. Bei der seinerzeit vom Schul- und Sportdepartement Zürich vorgelegten Schulbehördenreorganisation handelte es sich um einen ausgewogenen Vorschlag, der auch in den Beratungen der Spezialkommission auf grosse Akzeptanz gestossen ist. Die Vorlage wurde aber im Hinblick auf das neue kantonale Volksschulgesetzes konzipiert, das bekanntlich in der kantonalen Volksabstimmung vom 24. November 2002 abgelehnt wurde. Da die Weisung sich in verschiedenen Punkten auf das neue Volksschulgesetz bezieht und dieses teilweise explizit voraussetzt, hat sich mit der Ablehnung des neuen Volksschulgesetzes die Ausgangslage verändert. Der Stadtrat hat deshalb dem Vorschlag der Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements, Stadträtin Monika Weber, zugestimmt, die Weisung zurückzuziehen und sie

redaktionell anzupassen. Diesem Vorschlag stimmt auch die vorberatende Spezialkommission Präsidialdepartement/Schul- und Sportdepartement zu.

Die Stadtverwaltung bietet zusätzliche Lehrstellen und  Praktikumsplätze an

Die Stadtverwaltung von Zürich gibt eine handfeste Antwort auf den Mangel an Lehrstellen. Ab August bietet sie 81 zusätzliche Berufslehrplätze an. Die Stadt erhöht aber auch die Zahl der Praktikumsplätze für Schulabgängerinnen und Schulabgänger. Ab August gibt es 31 zusätzliche Pflegepraktikums- und 32 zusätzliche Job Plus-Plätze.

ZÜRICH. Insgesamt erhöht sich damit das Angebot für die 2- bis 4-jährigen Berufslehren bei der Stadtverwaltung von knapp 380 auf rund 460 Stellen. Die Stadt bildet Jugendliche in insgesamt 30 Lehrberufen aus. In der breiten Palette findet sich z.B. die Betagtenbetreuerin, der Dentalassistent, die Landschaftsbauzeichnerin, der Netzelektriker, die Automonteurin, der Schreiner, die Büroangestellte oder der Koch. Gesundheit, Technik, Handwerk und KV sind die häufigsten Berufsgruppen.

Normalerweise haben bisher jeweils rund 100 junge Menschen im August ihre Lehre bei der Stadt begonnen. Weil für dieses Jahr 80 zusätzliche Lehrstellen hinzukommen, können nach den Sommerferien ingesamt 180 junge Menschen ihre Berufsausbildung starten.

Neben den 460 Lehrstellen kann die Stadtverwaltung jetzt dann weitere 500Ausbildungs- und Praktikumsplätze in verschiedensten Berufen anbieten. Zu diesen 500 gehören ab August die 31 zusätzlichen Plätze für ein Pflegepraktikum und die 32 zusätzlichen Job Plus-Plätze; beide Angebote richten sich an Schulabgänger/innen.

Job Plus ist ein einjähriges Angebot für Schülerinnen und Schüler, die kurz vor den Sommerferien keine Lehrstelle und auch keine Zwischenlösung (z.B. 10. Schuljahr) gefunden haben. Bei Job Plus wird an vier Tagen im Betrieb gearbeitet (Küche, Hauswirtschaft, Büro, etc.), am fünften Tag werden Lücken im Schulstoff geschlossen (Deutsch, Rechnen, etc.).

Zu den 63 zusätzlichen Praktikumsplätzen kommen 18 hinzu, die nicht für Schulabgänger/innen, sondern für eine spätere Phase der Ausbildung gedacht sind. Hier geht es z.B. um Plätze in Heilpädagogik, in Sozialer Arbeit und in Informatik.

Gleichzeitig mit dem Aufstocken der Lehrstellen werden auch die Unterstützungsmassnahmen für die Ausbildnerinnen und Ausbildner verstärkt. So wird das Personalamt der Stadt Zürich unter anderem die gezielte Weiterbildung vorantreiben und für eine Vernetzung der Ausbildnerinnen und Ausbildner in städtischen Lehrbetrieben sorgen.

Umweltprobleme mit Mathematik lösen

ZÜRICH. Die ETH Zürich verlieh heute die Ehrendoktorwürde auf Antrag des Departments Umweltnaturwissenschaften an Lord Robert May of Oxford, wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung und Leiter des Office of Science and Technology des Vereinigten Königreichs. May erhält die Auszeichnung in Anerkennung seines hervorragenden Beitrags im Bereich der theoretischen Biologie und seiner Bemühungen zur Anwendung bei der Lösung von Umweltproblemen.

Wiedereröffnung Tra(u)minsel Paradeplatz

ZÜRICH. Am 22. Mai wird die Serviceinsel am Paradeplatz nach rund 200 Tagen Umbau offiziell wiedereröffnet. Die VBZ-Ticketeria, der Kiosk und das neue ZüriWC finden nun auf modernem und kleinstem Raum bequem Platz. Die Bevölkerung ist am Donnerstag eingeladen, sich vom neuen Charme der Tra(u)minsel zu überzeugen.

Betriebsbeitrag 2003 an die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat einen Kredit von 4,6 Millionen Franken als Betriebsbeitrag 2003 an die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Bern zugestimmt. Die Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung ist seit 1997 Teil der Berner Fachhochschule mit privater Trägerschaft.           

 

 

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