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Förderung
der Integration von Ausländerinnen und Ausländern
Neue
Prioritätenordnung
An
der heutigen Medienkonferenz des Bundesamts für Zuwanderung,
Integration und Auswanderung IMES (ehem. Bundesamt für Ausländerfragen)
bzw. der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA wurden die
neuen Schwerpunke für die Jahre 2004-2006 vorgestellt. Es geht
dabei um die Bundesbeiträge für Projekte zur Förderung der
Integration von Ausländerinnen und Ausländern.
BERN.
Für das zweite Programm des Integrationsförderungskredites
des Bundes (2004-2007) sind neue Schwerpunkte definiert worden.
Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat am 13. Mai eine
entsprechende Prioritätenordnung erlassen. Die meisten der
bisherigen Schwerpunkte werden – teilweise in abgeänderter
Form – weitergeführt. Neu werden ab 2004 Projekte unterstützt,
welche zur „Öffnung von Institutionen“ für die ausländische
Bevölkerung beitragen. Zudem will die Eidgenössische Ausländerkommission
(EKA) in Zukunft bei der Vergabe von Finanzbeiträgen noch enger
mit den regionalen Integrationsstellen zusammenarbeiten. Einige
dieser kantonalen und städtischen Stellen sind erst in den
letzten Jahren gebildet worden.
Rund
1500 Gesuche sind im Rahmen des ersten Integrationsförderungsprogramms
eingereicht worden. 963 Beiträge sind bis heute von IMES, dem
Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (früher
BFA) zugesprochen worden. Das Total der Beiträge während des
ersten Programms (2001-2003) liegt bei rund 32 Mio. Franken, der
durchschnittliche Beitrag pro Projekt bei rund 34'000 Franken.
2003 stehen 12,5 Mio. Franken für die Integrationsprojekte zur
Verfügung. Für die nächsten Jahre rechnen die
Verantwortlichen mit einer leichten Steigerung des Kredites,
entscheiden wird dies das Parlament aber erst an seiner
Budgetsitzung in der Wintersession.
Die
fünf Schwerpunkte der Integrationsförderung 2004-2007
Verständigung
fördern
Unterstützt
werden alltagsorientierte Sprachkurse für schwer erreichbare
Zielgruppen. Sie sollen im Rahmen regionaler Konzepte angeboten
werden.
Institutionen
öffnen
Unterstützt
werden Personen, denen im Alltagsleben eine Schlüsselfunktion
zukommt. Das Programm will aber auch Institutionen der
Zivilgesellschaft bei Projekten und Prozessen unterstützen,
welche eine verstärkte Beteiligung der ausländischen Bevölkerung
zum Ziel haben.
Zusammenleben
erleichtern
Gefördert
werden kleine Integrations-Initiativen und -projekte vor Ort,
die das Miteinander von schweizerischen und ausländischen
Gruppen stärken.
Kompetenzzentren
entwickeln.
Das
Programm fördert in Zusammenarbeit mit den politisch
verantwortlichen Instanzen die Entwicklung von Fachdiensten in
den Regionen.
Innovation
und Qualitätssicherung
Unterstützt
werden ausgewählte Projekte im Bereich Qualitätssicherung und
Pilotprojekte.
Das
neue Schwerpunkteprogramm wurde von der Eidgenössischen Ausländerkommission
ausgearbeitet. Sie stützte sich dabei auf die ersten Ergebnisse
einer umfassenden Programmevaluation und auf zahlreiche
Diskussionen und Hearings mit Bundes- und Kantonsstellen sowie
mit Institutionen der Zivilgesellschaft.
Die
Ausschreibung für die Projekte 2004 erfolgt ab Mitte Juni.
Bereits veröffentlicht ist die neue Prioritätenordnung und ein
erläuternder Bericht der EKA. Sie finden sich auf der neuen
Website der EKA: www.eka-cfe.ch.
GGG
Informationsstelle als Ansprechpartnerin für Gesuchsteller im
Kanton Basel-Stadt
Verschiedene
Institutionen und Vereine im Kanton Basel-Stadt haben in den
letzten drei Jahren namhafte Gelder des Bundes erhalten, vor
allem im Bereich Deutschkurse. Es ist anzunehmen, dass auch in
den nächsten Jahren ein beträchtlicher Teil der
Integrationsbeiträge in die Nordwestschweiz fliessen wird.
Die
GGG Informationsstelle Integration ist Ansprechpartnerin für
die Gesuchsteller der EKA-Projekte im Kanton Basel-Stadt. Sie
hat mit dem IMES eine Leistungsvereinbarung, die u.a. die
Projektberatung der Gesuchsteller einschliesst. In diesem
Zusammenhang führt sie am 17. Juni eine
Informationsveranstaltung für Migrantenvereine und
interessierte Institutionen des Kantons Basel-Stadt durch, die fürs
2004 ein Projekt bei der EKA einreichen möchten. Es geht dabei
um Informationen zur Projekteingabe, zu den neuen Schwerpunkten
und zu weiteren Möglichkeiten der Finanzierung. Bereits letztes
Jahr – im ersten Betriebjahr der Stelle – fand eine ähnliche
Veranstaltung statt.
Weitere
Auskünfte:
GGG
Informationsstelle Integration
Eulerstrasse
26
4051
Basel
Tel.
061 206 92 27/22
Fax
061 061 272 64 57
informationsstelle.integration@ggg-basel.ch
Caritas
spricht Beitrag für Erdbebenopfer in Algerien
LUZERN.
Caritas Schweiz hat einen Soforthilfe-Beitrag in der Höhe von
50'000 Franken für die Opfer des Erdbebens in Algerien
gesprochen. Zur Zeit befinden sich zwei Delegierte des
internationalen Caritas-Netzes vor Ort, um die notwendigen
Hilfsmassnahmen einzuleiten. Von dem schweren Erdbeben sind
insbesondere Vororte und ein Küstenstreifen von rund 60
Kilometern Länge betroffen. Die Hilfe der Caritas soll den
sozial Schwächsten in den zerstörten Massensiedlungen zugute
kommen. Caritas
dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk
"Algerien". Spenden nimmt auch die Glückskette
entgegen (Konto 10-15000-6).
Detailhandelsumsätze
im Februar 2003: Rückgang setzt sich weiter fort
NEUENBURG.
Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für
Statistik (BFS) sanken die wertmässigen Detailhandelsumsätze
im Februar 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat
um 2,4 Prozent, dies bei einer unveränderten Anzahl von
Verkaufstagen. Im Januar 2003 hatten die Umsätze einen Rückgang
von 0,9 Prozent, im Februar 2002 eine Steigerung von 3,1 Prozent
verzeichnet. Die anhand des Landesindexes der Konsumentenpreise
berechneten realen (teuerungsbereinigten) Umsätze verzeichneten
einen Rückgang von 3,1 Prozent.
Ergänzung
des Tropfenzähler- durch Reservationssystem
BERN.
Das Tropfenzählersystem auf der Gotthardroute hat sich während
der Osterreisewelle bewährt. Die Sicherheitsvorgaben wurden
auch unter höchster Belastung eingehalten. Die heutige Regelung
könnte nicht zuletzt im Interesse des Transportgewerbes durch
ein Reservationssystem ergänzt und optimiert werden. Das
Konzept ist technisch, rechtlich und finanziell machbar, ist
aber nicht vor zwei bis drei Jahren realisierbar. Es wird nun
bei den betroffenen Branchen, Kantonen und den EU-Gremien in
eine Konsultation geschickt. Voraussetzung für das System sowie
für die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen sind
Abstellplätze ausserhalb der Autobahnen, die zu
Dienstleistungszentren für die Transportbranche ausgebaut
werden könnten.
Lehrstellen:
Bund finanziert neue Lehrbetriebsverbünde
BERN.
Die von Bundesrat Joseph Deiss eingesetzte „Task Force
Lehrstellen 2003“ beurteilt die Lehrstellensituation aufgrund
der monatlichen Erhebung der Kantone gegenwärtig als stabil. Ähnlich
wie im Vormonat schätzen 14 Kantone (Vormonat 15) die Situation
als stabil und 10Kantone (Vormonat 9) als angespannt aber nicht
dramatisch ein. Im Kanton Zürich wurde der starke Rückgang des
Angebots (-1000) durch die Schaffung von 300 neuen Lehrstellen
teilweise aufgefangen. Die Task Force unterstützt die Freigabe
von Mitteln zur Finanzierung gezielter Lehrstellenförderung,
neuer Lehrbetriebsverbünde und zusätzlicher kantonaler
Massnahmen im Lehrstellenmarketing.
PaketPost.
Offizielle Auswertung bestätigt hohe Zuverlässigkeit
BERN.
Die Schweizerische Post weist im Paketverkehr eine hohe Qualität
und Zuverlässigkeit aus: 96,3 Prozent der PostPac Priority
erreichen ihr Ziel zeitgerecht am Folgetag, gar 98,4 Prozent der
günstigeren Beförderungsart PostPac Economy treffen
zeitgerecht am übernächsten Werktag beim Empfänger ein. Dies
geht aus einer Auswertung hervor, deren Methode jetzt vom
Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (metas) offiziell
beurteilt und gutgeheissen worden ist.
E-Learning
hat Zukunft
Unter
dem Titel “e-education 2003” findet in Luzern vom 26- 28.
Mai erstmals eine umfassende Veranstaltung zu den neusten
Technologien und deren Anwendung in der Bildung statt. Drei
Konferenztracks und eine Fachmesse unterstreichen die
interdisziplinäre Ausrichtung des Anlasses, dessen Ziel in der
Darstellung der Entwicklungsströmungen aller Bereiche der Aus-
und Weiterbildung besteht. Die “e-education 2003“ wird
mitorganisiert vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
(BBT) und der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK).
LUZERN.
Die dreitägige Veranstaltung in Luzern ist als
Begegnungsraum konzipiert, wo sich Vertreter des öffentlichen
Bildungswesens mit Fachpersonen aus Forschung und Unternehmen
treffen. Besondere Aufmerksamkeit wird der tertiären Stufe und
der Schulung beziehungsweise der Weiterbildung in Unternehmen
gewidmet. Während sich alle darüber einig sind, dass eine
sektorenübergreifende Zusammenarbeit in der Schweiz für die
sinnvolle Integration neuer und auch kostspieliger Technologien
in Schulung und Ausbildung notwendig ist, bestehen doch
erhebliche Differenzen über die Art und Weise des gemeinsamen
Vorgehens. Das Leitthema der Eröffnungsveranstaltung am 26. Mai
ist deshalb das zukünftige Verhältnis zwischen dem öffentlichen
und privaten Sektor im Bereich des E-Learning. Vertreter und
Vertreterinnen des Bildungswesens, der Politik und der
Wirtschaft werden ihre Visionen darstellen.
Um
die Hochschulen zu befähigen, die neuen Informations- und
Kommunikationstechnologien (ICT) nachhaltig zu
ie
im Rahmen des Ideenwettbewerbes „creativetools@UAS“ von
Dozierenden und Studierenden gemeinsam erarbeitet worden sind.
Rund 40 Firmen bieten Lösungen für verschiedene Zielgruppen
an. Das Spektrum erstreckt sich dabei von der höheren Bildung
bis zum Wissensmanagement innerhalb von Firmen. Ein Teil der
Fachmesse umfasst einen KMU Pavillon, wo kleinere Firmen auf
wirkungsvolle Weise hochspezialisierte Nischenprodukte anbieten.
Hauptveranstalter der “e-education 2003“ ist die
Organisation Worlddidac, die vor allem aufgrund der
gleichnamigen internationalen Bildungsmesse bekannt ist.
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