Förderung der Integration von Ausländerinnen und Ausländern:

Neue Prioritätenordnung

BERN. An der heutigen Medienkonferenz des Bundesamts für Zuwanderung, Integration und Auswanderung IMES (ehem. Bundesamt für Ausländerfragen) bzw. der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA wurden die neuen Schwerpunke für die Jahre 2004-2006 vorgestellt.

Caritas spricht Beitrag für Erdbebenopfer in Algerien

LUZERN. Caritas Schweiz hat einen Soforthilfe-Beitrag in der Höhe von 50'000 Franken für die Opfer des Erdbebens in Algerien gesprochen.

Detailhandelsumsätze im Februar 2003: Rückgang setzt sich weiter fort

NEUENBURG. Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sanken die wertmässigen Detailhandelsumsätze im Februar 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,4 Prozent, dies bei einer unveränderten Anzahl von Verkaufstagen.

Ergänzung des Tropfenzähler- durch Reservationssystem

BERN. Das Tropfenzählersystem auf der Gotthardroute hat sich während der Osterreisewelle bewährt.

Lehrstellen: Bund finanziert neue Lehrbetriebsverbünde

BERN. Die von Bundesrat Joseph Deiss eingesetzte „Task Force Lehrstellen 2003“ beurteilt die Lehrstellensituation aufgrund der monatlichen Erhebung der Kantone gegenwärtig als stabil.

PaketPost. Offizielle Auswertung bestätigt hohe Zuverlässigkeit

BERN. Die Schweizerische Post weist im Paketverkehr eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit aus...

E-Learning hat Zukunft

LUZERN. Unter dem Titel “e-education 2003” findet in Luzern vom 26- 28. Mai erstmals eine umfassende Veranstaltung zu den neusten Technologien und deren Anwendung in der Bildung statt.

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 

26. Mai 2003

Förderung der Integration von Ausländerinnen und Ausländern

Neue Prioritätenordnung

An der heutigen Medienkonferenz des Bundesamts für Zuwanderung, Integration und Auswanderung IMES (ehem. Bundesamt für Ausländerfragen) bzw. der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA wurden die neuen Schwerpunke für die Jahre 2004-2006 vorgestellt. Es geht dabei um die Bundesbeiträge für Projekte zur Förderung der Integration von Ausländerinnen und Ausländern.

BERN. Für das zweite Programm des Integrationsförderungskredites des Bundes (2004-2007) sind neue Schwerpunkte definiert worden. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat am 13. Mai eine entsprechende Prioritätenordnung erlassen. Die meisten der bisherigen Schwerpunkte werden – teilweise in abgeänderter Form – weitergeführt. Neu werden ab 2004 Projekte unterstützt, welche zur „Öffnung von Institutionen“ für die ausländische Bevölkerung beitragen. Zudem will die Eidgenössische Ausländerkommission (EKA) in Zukunft bei der Vergabe von Finanzbeiträgen noch enger mit den regionalen Integrationsstellen zusammenarbeiten. Einige dieser kantonalen und städtischen Stellen sind erst in den letzten Jahren gebildet worden.

Rund 1500 Gesuche sind im Rahmen des ersten Integrationsförderungsprogramms eingereicht worden. 963 Beiträge sind bis heute von IMES, dem Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (früher BFA) zugesprochen worden. Das Total der Beiträge während des ersten Programms (2001-2003) liegt bei rund 32 Mio. Franken, der durchschnittliche Beitrag pro Projekt bei rund 34'000 Franken. 2003 stehen 12,5 Mio. Franken für die Integrationsprojekte zur Verfügung. Für die nächsten Jahre rechnen die Verantwortlichen mit einer leichten Steigerung des Kredites, entscheiden wird dies das Parlament aber erst an seiner Budgetsitzung in der Wintersession.

Die fünf Schwerpunkte der Integrationsförderung 2004-2007

Verständigung fördern

Unterstützt werden alltagsorientierte Sprachkurse für schwer erreichbare Zielgruppen. Sie sollen im Rahmen regionaler Konzepte angeboten werden.

Institutionen öffnen

Unterstützt werden Personen, denen im Alltagsleben eine Schlüsselfunktion zukommt. Das Programm will aber auch Institutionen der Zivilgesellschaft bei Projekten und Prozessen unterstützen, welche eine verstärkte Beteiligung der ausländischen Bevölkerung zum Ziel haben.

Zusammenleben erleichtern

Gefördert werden kleine Integrations-Initiativen und -projekte vor Ort, die das Miteinander von schweizerischen und ausländischen Gruppen stärken.

Kompetenzzentren entwickeln.

Das Programm fördert in Zusammenarbeit mit den politisch verantwortlichen Instanzen die Entwicklung von Fachdiensten in den Regionen.

Innovation und Qualitätssicherung

Unterstützt werden ausgewählte Projekte im Bereich Qualitätssicherung und Pilotprojekte.

Das neue Schwerpunkteprogramm wurde von der Eidgenössischen Ausländerkommission ausgearbeitet. Sie stützte sich dabei auf die ersten Ergebnisse einer umfassenden Programmevaluation und auf zahlreiche Diskussionen und Hearings mit Bundes- und Kantonsstellen sowie mit Institutionen der Zivilgesellschaft.

Die Ausschreibung für die Projekte 2004 erfolgt ab Mitte Juni. Bereits veröffentlicht ist die neue Prioritätenordnung und ein erläuternder Bericht der EKA. Sie finden sich auf der neuen Website der EKA: www.eka-cfe.ch.

GGG Informationsstelle als Ansprechpartnerin für Gesuchsteller im Kanton Basel-Stadt

Verschiedene Institutionen und Vereine im Kanton Basel-Stadt haben in den letzten drei Jahren namhafte Gelder des Bundes erhalten, vor allem im Bereich Deutschkurse. Es ist anzunehmen, dass auch in den nächsten Jahren ein beträchtlicher Teil der Integrationsbeiträge in die Nordwestschweiz fliessen wird.

Die GGG Informationsstelle Integration ist Ansprechpartnerin für die Gesuchsteller der EKA-Projekte im Kanton Basel-Stadt. Sie hat mit dem IMES eine Leistungsvereinbarung, die u.a. die Projektberatung der Gesuchsteller einschliesst. In diesem Zusammenhang führt sie am 17. Juni eine Informationsveranstaltung für Migrantenvereine und interessierte Institutionen des Kantons Basel-Stadt durch, die fürs 2004 ein Projekt bei der EKA einreichen möchten. Es geht dabei um Informationen zur Projekteingabe, zu den neuen Schwerpunkten und zu weiteren Möglichkeiten der Finanzierung. Bereits letztes Jahr – im ersten Betriebjahr der Stelle – fand eine ähnliche Veranstaltung statt.

Weitere Auskünfte:

GGG Informationsstelle Integration

Eulerstrasse 26

4051 Basel

Tel. 061 206 92 27/22

Fax 061 061 272 64 57

informationsstelle.integration@ggg-basel.ch

Caritas spricht Beitrag für Erdbebenopfer in Algerien

LUZERN. Caritas Schweiz hat einen Soforthilfe-Beitrag in der Höhe von 50'000 Franken für die Opfer des Erdbebens in Algerien gesprochen. Zur Zeit befinden sich zwei Delegierte des internationalen Caritas-Netzes vor Ort, um die notwendigen Hilfsmassnahmen einzuleiten. Von dem schweren Erdbeben sind insbesondere Vororte und ein Küstenstreifen von rund 60 Kilometern Länge betroffen. Die Hilfe der Caritas soll den sozial Schwächsten in den zerstörten Massensiedlungen zugute kommen.   Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk "Algerien". Spenden nimmt auch die Glückskette entgegen (Konto 10-15000-6).

Detailhandelsumsätze im Februar 2003: Rückgang setzt sich weiter fort

NEUENBURG. Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sanken die wertmässigen Detailhandelsumsätze im Februar 2003 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 2,4 Prozent, dies bei einer unveränderten Anzahl von Verkaufstagen. Im Januar 2003 hatten die Umsätze einen Rückgang von 0,9 Prozent, im Februar 2002 eine Steigerung von 3,1 Prozent verzeichnet. Die anhand des Landesindexes der Konsumentenpreise berechneten realen (teuerungsbereinigten) Umsätze verzeichneten einen Rückgang von 3,1 Prozent.

Ergänzung des Tropfenzähler- durch Reservationssystem

BERN. Das Tropfenzählersystem auf der Gotthardroute hat sich während der Osterreisewelle bewährt. Die Sicherheitsvorgaben wurden auch unter höchster Belastung eingehalten. Die heutige Regelung könnte nicht zuletzt im Interesse des Transportgewerbes durch ein Reservationssystem ergänzt und optimiert werden. Das Konzept ist technisch, rechtlich und finanziell machbar, ist aber nicht vor zwei bis drei Jahren realisierbar. Es wird nun bei den betroffenen Branchen, Kantonen und den EU-Gremien in eine Konsultation geschickt. Voraussetzung für das System sowie für die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen sind Abstellplätze ausserhalb der Autobahnen, die zu Dienstleistungszentren für die Transportbranche ausgebaut werden könnten.

Lehrstellen: Bund finanziert neue Lehrbetriebsverbünde

BERN. Die von Bundesrat Joseph Deiss eingesetzte „Task Force Lehrstellen 2003“ beurteilt die Lehrstellensituation aufgrund der monatlichen Erhebung der Kantone gegenwärtig als stabil. Ähnlich wie im Vormonat schätzen 14 Kantone (Vormonat 15) die Situation als stabil und 10Kantone (Vormonat 9) als angespannt aber nicht dramatisch ein. Im Kanton Zürich wurde der starke Rückgang des Angebots (-1000) durch die Schaffung von 300 neuen Lehrstellen teilweise aufgefangen. Die Task Force unterstützt die Freigabe von Mitteln zur Finanzierung gezielter Lehrstellenförderung, neuer Lehrbetriebsverbünde und zusätzlicher kantonaler Massnahmen im Lehrstellenmarketing.

PaketPost. Offizielle Auswertung bestätigt hohe Zuverlässigkeit

BERN. Die Schweizerische Post weist im Paketverkehr eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit aus: 96,3 Prozent der PostPac Priority erreichen ihr Ziel zeitgerecht am Folgetag, gar 98,4 Prozent der günstigeren Beförderungsart PostPac Economy treffen zeitgerecht am übernächsten Werktag beim Empfänger ein. Dies geht aus einer Auswertung hervor, deren Methode jetzt vom Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (metas) offiziell beurteilt und gutgeheissen worden ist.

E-Learning hat Zukunft

Unter dem Titel “e-education 2003” findet in Luzern vom 26- 28. Mai erstmals eine umfassende Veranstaltung zu den neusten Technologien und deren Anwendung in der Bildung statt. Drei Konferenztracks und eine Fachmesse unterstreichen die interdisziplinäre Ausrichtung des Anlasses, dessen Ziel in der Darstellung der Entwicklungsströmungen aller Bereiche der Aus- und Weiterbildung besteht. Die “e-education 2003“ wird mitorganisiert vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK).

LUZERN. Die dreitägige Veranstaltung in Luzern ist als Begegnungsraum konzipiert, wo sich Vertreter des öffentlichen Bildungswesens mit Fachpersonen aus Forschung und Unternehmen treffen. Besondere Aufmerksamkeit wird der tertiären Stufe und der Schulung beziehungsweise der Weiterbildung in Unternehmen gewidmet. Während sich alle darüber einig sind, dass eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit in der Schweiz für die sinnvolle Integration neuer und auch kostspieliger Technologien in Schulung und Ausbildung notwendig ist, bestehen doch erhebliche Differenzen über die Art und Weise des gemeinsamen Vorgehens. Das Leitthema der Eröffnungsveranstaltung am 26. Mai ist deshalb das zukünftige Verhältnis zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor im Bereich des E-Learning. Vertreter und Vertreterinnen des Bildungswesens, der Politik und der Wirtschaft werden ihre Visionen darstellen.

Um die Hochschulen zu befähigen, die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) nachhaltig zu

ie im Rahmen des Ideenwettbewerbes „creativetools@UAS“ von Dozierenden und Studierenden gemeinsam erarbeitet worden sind. Rund 40 Firmen bieten Lösungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Spektrum erstreckt sich dabei von der höheren Bildung bis zum Wissensmanagement innerhalb von Firmen. Ein Teil der Fachmesse umfasst einen KMU Pavillon, wo kleinere Firmen auf wirkungsvolle Weise hochspezialisierte Nischenprodukte anbieten. Hauptveranstalter der “e-education 2003“ ist die Organisation Worlddidac, die vor allem aufgrund der gleichnamigen internationalen Bildungsmesse bekannt ist.

 

 

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