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Neue
Leitung Gessnerallee
ZÜRICH.
Der Theaterrat des Theaterhaus Gessnerallee in Zürich hat zum
Beginn der Spielzeit 2004/2005 eine neue Leitung gewählt. Aus
zahlreichen Bewerbungen hat er Niels Ewerbeck, gegenwärtig künstlerischer
Leiter und Geschäftsführer am Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf,
zum neuen gesamtverantwortlichen Leiter des Theaterhaus
Gessnerallee ernannt.
Behinderten-WC
im Marzilibad
BERN.
Ab sofort steht allen Menschen mit Behinderung im Marzilibad
ein spezielles WC zur Verfügung. Die neue Behinderten-Toilette
befindet sich vom Haupteingang aus gesehen rechts beim
sogenannten "Paradiesli". Sie wurde vom Sportamt der
Stadt Bern, der Betreiberin des Marzilibads, in Auftrag gegeben
und unter der Leitung der Stadtbauten Bern erstellt. Damit wird
die Behindertengerechtigkeit des Marzilibads verbessert und im
Jahr der Behinderten ein wichtiges Anliegen der
Sportanlagenplanung umgesetzt.
Erwerbstätige
am Wohn- und Arbeitsort Stadt Bern
BERN.
Drei von vier in der Stadt Bern wohnende Erwerbstätige
arbeiten auch in der Stadt Bern und weniger als jede/r
zwanzigste geht ausserhalb des Kantons Bern ihrer/seiner
Erwerbstätigkeit nach. Nahezu zwei Drittel der in der Stadt
Bern Erwerbstätigen wohnen in einer anderen Gemeinde und jede/r
neunte kommt von ausserhalb des Kantons Bern. Die Stadt Bern
weist rund sechs mal mehr erwerbstätige Zu- als Wegpendelnde
auf.
Mitwirkungspreis
2003
BERN.
Die Kantonale Jugendkommission des Kantons Bern zeichnet
drei Projekte mit dem Mitwirkungspreis 2003 aus: 2000 Franken
gehen an das Projekt „Closed-Air02“ einer Gruppe junger
Menschen aus dem Obersimmental, 2000 Franken an das Projekt
„violEND“ des Gaskessels Bern, und 1000 Franken werden der
Schule Zäziwil ausgerichtet für das Projekt „Znünistand“
des Schülerinnen- und Schülerrats. Die Preisverleihung findet
am 3. Juni 2003 im Gaskessel in Bern statt.
Neues
Abfallkonzept der Stadt Bern
BERN.
Der Berner Gemeinderat hat als Grundlage zur Erarbeitung des
neuen Abfallreglements ein Abfallentsorgungskonzept
verabschiedet, das den neusten Erkenntnisssen bezüglich einer
ökologischen, ökonomischen und sozialen Abfallentsorgung in städtischen
Verhältnissen Rechnung trägt.
Feierliche
Gründung der Fakultät für Psychologie
Mit
einem Festakt in der Leonhardskirche feierte die Universität
Basel am Montag die Gründung der Fakultät für Psychologie. Im
Rahmen der Feierlichkeiten konnten die ersten Bachelor-Diplome
in Psychologie verliehen werden. Am Montag hat die Fakultät für
Psychologie auch
neue
Institutsräume eingeweiht.
BASEL.
Die Fakultät für Psychologie wurde mit Beginn des
Sommersemesters 2003 als siebte Fakultät der Universität Basel
geschaffen. Mit der Gründung einer eigenen Fakultät stärkt
die Universität einerseits die experimentell-empirische und
verhaltenswissenschaftliche Ausrichtung der Psychologie in Basel
und schafft andererseits Strukturen, die erlauben, der starken
Zunahme an Studierenden gerecht zu werden. An der Universität
Basel ist der Fachbereich Psychologie in den letzten Jahren überdurchschnittlich
gewachsen und verzeichnet zur Zeit rund 500 Studierende.
49 von ihnen wurde vom Gründungsdekan der neuen Fakultät,
Prof. Dr. Klaus Opwis, in der
Leonhardskirche das Diplom «Bachelor of Science in Psychologie»
verliehen. Die Absolventen und Absolventinnen sind die ersten,
die in Basel diesen Abschluss erworben haben, seit im Herbst
2001 die Psychologie als eines der ersten Fächer an der
Universität Basel ein Bachelorstudium nach den Richtlinien der
Bologna-Deklaration eingeführt hat.
Das
Psychologiestudium in Basel gliedert sich in ein
sechssemestriges Bachelorstudium und ein
anschliessendes viersemestriges Masterstudium. Das
Bachelorstudium vermittelt eine breit angelegte Grundausbildung
in zentralen Bereichen der Psychologie. Zum Erreichen des
Bachelor-Abschlusses waren 180 Kreditpunkte nötig, dreissig
davon konnten individuell gewählt werden. Der den 49
Absolventinnen und Absolventen verliehene Grad des «Bachelor of
Science im Fach Psychologie» stellt einen berufsvorbereitenden
Abschluss des Studiums der Psychologie dar. Das anschliessbare
Masterstudium führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss
und berechtigt zur Teilnahme an postgradualen
Ausbildungsprogrammen und dem Doktorat.
Luzerner
Regierungsrat: Departemente verteilt
LUZERN.
Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat heute in neuer
Zusammensetzung die Verteilung der Departemente für die
kommende Legislaturperiode vorgenommen. Markus Dürr bleibt
Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements, Kurt Meyer
leitet weiterhin das Finanzdepartement. Max Pfister wird
Vorsteher des neu gebildeten Bau-, Umwelt- und
Wirtschaftsdepartements und Anton Schwingruber, Chef des
bisherigen Wirtschaftsdepartements, übernimmt auf den 1. Juli
2003 die Leitung das Bildungs- und Kulturdepartements. Die neu
gewählte Yvonne Schärli-Gerig wird Justiz- und
Sicherheitsdirektorin.
Ombudsstelle
für den Luftschiff-Versuchsbetrieb
STANS.
Die Reaktionen in der Bevölkerung der Region Zentralschweiz zum
Luftschiff-Versuchsbetrieb sollen von einer unabhängigen
Ombudsstelle gesammelt werden. Damit möchte man Behörden und
Verwaltung von allfälligen Reaktio-nen entlasten und für die
abschliessende Beurteilung des Versuchsbetriebes eine Grundlage
haben.
Im
Sommer 2003 wird ab dem Flugplatz Buochs-Ennetbürgen ein
Luftschiff-Versuchsbetrieb
durchgeführt. Das Luftschiff der Firma Skycruise Switzerland AG
führt dabei kommerzielle
Rundfahrten ab dem Flugplatz Buochs-Ennetbürgen in der ganzen
Region Zentralschweiz durch. Im Rahmen des
Bewilligungsverfahrens für diesen Versuchsbetrieb hat der
Regierungsrat des Kantons Nidwalden die Auflage gemacht, dass während
dem Versuchsbetrieb eine unabhängige Ombudsstelle be-trieben
wird. Diese Ombudsstelle hat die Aufgabe, allfällige Reaktionen
der Bevölkerung auf den Versuchsbetrieb entgegenzunehmen und zu
sammeln. Als Ombudsstelle konnte folgende Adresse gewonnen
werden.
Doppelmandat
in zwei Gemeinden nicht zulässig
ST.
GALLEN. Das Departement für Inneres und Militär vertritt
die Auffassung, dass das gleichzeitige Ausüben des Amtes eine
Gemeindepräsidenten in zwei Gemeinden nicht zulässig ist. Die
Tätigkeit in einer Gemeindebehörde setzt den Wohnsitz in der
betreffenden Gemeinde voraus. Ein für beschränkte Zeit möglicher
Wohnsitz ausserhalb der Gemeinde setzt voraus, dass wichtige Gründe
vorliegen und dass die Erfüllung der Amtsgeschäfte gewährleistet
ist.
Im
Vorfeld der Nomination von Kandidaten für die Wahl als Stadtpräsident
von Rorschach ist das Departement für Inneres und Militär mit
der Frage konfrontiert worden, ob es zulässig sei, dass
dieselbe Person gleichzeitig in zwei politischen Gemeinden das
Amt eines Gemeindepräsidenten ausübt. Das Departement hatte
zunächst davon abgesehen, seine Haltung bekanntzugeben, bevor
der Fall eines solchen Doppelmandates eingetreten ist. Es tat
dies mit Rücksicht auf das Verbot der behördlichen Einmischung
in Wahlkampfhandlungen. Ein Abwägen zwischen den Gründen, die
für die Berücksichtigung dieses Grundsatzes sprechen, und dem
Bedürfnis der Stimmberechtigten, die Rechtslage zu kennen,
veranlasst das Departement zu einer Stellungnahme.
GPK
orientiert sich über den Stand der Umsetzung der SO+-Massnahmen
SOLOTHURN.
Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Solothurner
Kantonsrats hat im Rahmen der Beratung des Controllingberichts
des Regierungsrats zum Stand der Umsetzung der SO+-Massnahmen
mit Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass das im Jahr 2002
erreichte
Sanierungspotenzial
mit 36,0 Mio. Franken höher als erwartet ausgefallen ist.
Ferner zeigen auch die Jahresberichte der
Globalbudgetdienststellen eine positive Tendenz. Gesamthaft
schliessen die nach den Grundsätzen der wirkungsorientierten
Verwaltungsführung (WoV) arbeitenden
Dienststellen gut 14 Mio. Franken unter dem Budget 2002 ab.
Landeswallfahrt
ZUG.
Die
Landeswallfahrt am Auffahrtstag, 29. Mai 2003, nach Einsiedeln
gehört zu den im Kanton Zug hochgehaltenen Traditionen.
Erfahrungsgemäss wandern viele Zuger in der Nacht zuvor und am
Tage selbst in Gruppen oder offiziellen Pilgerzügen ins
Klosterdorf. Die Zuger Polizei wird zur Sicherheit der Teilnehmer
Verkehrseinschränkungen und weitere Massnahmen vornehmen und
bittet gleichzeitig die Pilger, sich an die Weisungen der
Ordnungsorgane sowie an die offiziellen Routen und markierten
Wege zu halten. Sie empfiehlt auch den bereits in der Dunkelheit
aufbrechenden Pilgern das Tragen von Leuchtgamaschen und ersucht
die übrigen Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht.
Aktiv
50+ feiert 10-Jahresjubiläum
BERN.
2003 führt das
Sportamt der Stadt Bern zum 10. Mal die Berner Sportwoche Aktiv
50+ durch. Sie richtet sich an Leute über 50 und steht unter
dem Motto "Niemand ist zu alt, um Sport zu treiben".
Der Erfolg der Sportwoche ist eindrücklich, ihre Beliebtheit
nimmt stetig zu: Waren 1994 80 Teilnehmende zu verzeichnen, so
waren es im letzten Jahr bereits 210. Auch 2003 wurde wiederum
ein breit gefächertes Sportprogramm zusammengestellt. Die
Palette umfasst Ausdauer, Konzentration, Koordination, aber auch
Entspannung und Spiel. Sämtliche Kurse werden von
gut ausgebildeten Leiterinnen und Leitern durchgeführt. Die
Sportwoche ist auch ein Ort der Begegnung für Gleichgesinnte.
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