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Caritas
intensiviert Engagement in der Schuldenberatung
LUZERN.
Caritas Schweiz unterstützt die Schaffung der Website
www.schulden.ch finanziell. Das Infoportal wurde heute durch den
Dachverband Schuldenberatung aufgeschaltet. Caritas engagiert
sich schon seit vielen Jahren im Bereich der Schuldenberatung.
Die Sozialberatungs-Dienste der Regionalen Caritas-Stellen sind
häufig damit konfrontiert, dass Armutsbetroffene sich
verschulden, nur um ihren existenziellen Bedarf decken zu können.
Durch den Beitritt der Caritas
Freiburg, Genf, Jura, Wallis und Waadt verstärkt Caritas ihre
Präsenz im Dachverband Schuldenberatung. Bisher gehörten dem
Dachverband neben Caritas Schweiz die Regionalen Caritas-Stellen
Aargau, Basel und Thurgau an. Caritas hat zudem in diesem Monat
eine eigene Sozialstatistik lanciert. Sie soll Aufschluss geben
über die Art der sozialen Probleme jener Personen, welche die
Sozialdienste der Caritas aufsuchen. Die Ergebnisse werden in
einem jährlichen Bericht veröffentlicht.
Engere
Zusammenarbeit mit Norwegen
BERN.
Bundesrat Joseph Deiss hat heute den norwegischen
Agrarminister Lars Sponheim zu einem Arbeitstreffen empfangen.
Dabei kamen in erster Linie die weiteren Entwicklungen im
WTO-Agrardossier zur Sprache. Bundesrat Deiss und Minister
Sponheim kamen überein, inskünftig noch enger zusammen zu arbeiten, um der Berücksichtigung
der Multifunktionalität der Landwirtschaft im Kontext der
Agrarhandelsliberalisierung zum Durchbruch zu verhelfen. Die
Agrarverhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO) sind
Teil der neuen Verhandlungsrunde, die im November 2001 in Doha
eingeläutet worden ist. Seit März 2003 sind diese
Verhandlungen in einer kritischen Phase, weil die Forderungen
der Agrarexportländer in vielen anderen Staaten, darunter die Schweiz und Norwegen, zu
drastischen Reduktionen des Zollschutzes und der Stützungsmassnahmen
führen würden. Für die Schweiz und Norwegen sind diese
Verhandlungen von grosser Bedeutung, geht es doch um die
Festlegung der internationalen Rahmenbedingungen für die
Landwirtschaft. Im Vordergrund stehen für die beiden Länder
die Sicherung der Direktzahlungen und der übrigen Instrumente
der multifunktionalen Landwirtschaft sowie die zukünftigen
Limiten beim Grenzschutz und den Inland- und
Ausfuhrsubventionen. Bundesrat Deiss und Minister Sponheim sind
deshalb übereingekommen, ihre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet noch zu verstärken, damit
ein Resultat erreicht werden kann, das für beide Länder im
Rahmen ihrer Agrarreformprogramme umgesetzt werden kann.
Deutliche
Zunahme der Diensttage
BERN.
Die Gesuche um Zulassung zum Zivildienst nahmen im
ersten Quartal 2003 weiterhin zu. Leicht zurückgegangen
ist die Zahl der Einsatzplätze. Um ganze 25 Prozent haben die
Diensttage zugenommen, für die Zivildienstpflichtige aufgeboten
wurden. Im ersten Quartal 2003 nahmen die Gesuche um Zulassung
zum Zivildienst um 587 oder knapp 5 Prozent zu (letztjährige
Vergleichsperiode: + 560 oder + 3 %). Gleich blieben sich die
Anteile an den Sprachgruppen Deutsch, Französisch und
Italienisch (70 %, 25 %, 5 %).
Erholung
in den Schweizer Tourismusregionen
BERN.
hotelleriesuisse und BAK Basel Economics haben in Bern ihre
Prognosen für die wichtigsten Schweize Tourismusregionen
vorgestellt: Für den Sommer 2003 wird für alle
Tourismusregionen ein weiterer Rückgang der Logiernächte von
insgesamt 3.2% prognostiziert.
Ab
der Wintersaison 2003/2004 wird im Zuge der erwarteten Abwertung
des Schweizer Frankens und des konjunkturellen Aufschwungs mit
einer Erholung in der ganzen Schweiz gerechnet, der zu einer
Zunahme der Hotelübernachtungen um 1.3% führen wird. Für die
Tourismusjahre 2004 und 2005 wird eine weitere
Steigerung der Logiernächte von jeweils 1.2% pro Jahr
prognostiziert.
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