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Fünf
Autoren werden ausgezeichnet
BERN.
Guido Bachmann, Lukas Bärfuss, Ernst Burren, Paul Nizon und
Jürgen Theobaldy: Das sind die Preisträger des Buchpreises
2003. Die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern
verleiht diesen Autoren für ihre jüngsten Arbeiten zwischen
Mundartliteratur und Dramatik Buchpreise von je 8'000 Franken.
Die Preise werden am 16. Juni 2003 im Schlachthaus Theater Bern
überreicht.
Mitwirkungsfrist
für Veloförderung ist angelaufen
BERN.
In diesen Tagen geht im Kanton Bern der kantonale Richtplan
Veloverkehr (KRP Velo) in die öffentliche Mitwirkung. Die
Mitwirkungsfrist dauert bis zum 25. Juli 2003. Danach soll er
als Instrument zur Förderung des Veloverkehrs Einfluss auf die
Verkehrsplanung und den Strassenbau haben. Während der
Mitwirkungsfrist können die Unterlagen in den Büros des
kantonalen Tiefbauamtes, in den Oberingenieurbüros und nach
Absprache bei der Wohnortsgemeinde eingesehen werden.
Eintreten
auf die zusätzliche Sicherung der kantonalen Beihilfen
BASEL.
Der Basler Regierungsrat erklärt sich bereit, sich einen
parlamentarischen Vorstoss zu einer Änderung des
Beihilfegesetzes vom Grossen Rat überweisen zu lassen. Der
Regierungsrat ist bereit sich vom Grossen Rat einen
parlamentarischen Vorstoss, Motion Silvia Schenker, betreffend
Nachbesserung des Gesetzes über die Einführung des
Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenversicherung sowie über die Ausrichtung von kantonalen
Beihilfen überweisen zu lassen.
Der
Anfang April dem Regierungsrat zur ersten Prüfung überwiesene
Vorstoss verlangt, dass das neue Gesetz mit einer Bestimmung ergänzt
wird, in welcher Sockelbeiträge festgeschrieben sind
(mindestens 1'000 Franken.-- für Alleinstehende, 1'500 Franken
für Ehepaare und 500 Franken für Waisen). Diese Sockelbeiträge
sollen sicherstellen, dass die kantonale Beihilfe in Zukunft
nicht auslaufen kann, auch wenn der Bund die AHV/ IV-Renten und
die Ergänzungsleistungen weiterhin über die Teuerung hinaus
erhöhen würde.
Am
18. Mai 2003 stimmte der Souverän mit deutlichem Mehr der
Gesetzesänderung zu, welche für die zu Hause wohnenden
Beihilfebezügerinnen und -bezüger mehrere Verbesserungen
bringt. So wird der Betrag für den Lebensbedarf regelmässig
der Teuerung angepasst, der Lebensbedarf von allein stehenden,
zu Hause wohnenden Beihilfebezügerinnen und -bezügern wird rückwirkend
ab 1. Januar 2003 erhöht und für das bereits verbilligte
Jahresumweltschutzabonnement werden 50% zurückerstattet.
Fahrgastschiff
"STADT BASEL" wird saniert
BASEL.
Das über 30 Jahre alte Fahrgastschiff "STADT
BASEL" soll in der Wintersaison 2003/04 einer
Totalsanierung unterzogen werden. Der Regierungsrat hat eine
entsprechende Kreditvorlage mit einem Investitionsvolumen von
2,8 Millionen Franken zur Weiterleitung an den Grossen Rat
verabschiedet.
Neuer
Hauptfachstudiengang Informatik an der Universität Basel
BASEL.
Die Universität Basel führt ab Wintersemester 2003/2004 ein Vollstudium der Informatik ein. Das Studium nach dem
Bachelor-/Master-System bietet mehrere berufsqualifizierende
Abschlüsse an und legt das Gewicht auf angewandte Informatik.
Der Anmeldetermin für den Studienbeginn im Oktober ist der 1. Juli
2003. Die Berufsaussichten für qualifizierte
Informatikfachleuten sind. trotz schwieriger Wirtschaftslage.
nach wie vor gut. Die Ausbildungskapazität der Schweizer Hochschulen reichen
weiterhin nicht, um diese Nachfrage zu bedienen. Basel füllt
hier eine Lücke im Ausbildungsbereich.
Universität
Basel: Vorgaben für das Budget 2004
BASEL.
Der Universitätsrat hat an seiner letzten Sitzung die
Perspektiven der finanziellen Entwicklung der Universität in
den kommenden Jahren zur Kenntnis genommen und die Vorgaben für
das Budget 2004 beschlossen.
Der
immer noch ausstehende Leistungsauftrag, die fehlenden
Finanzierungszusagen des Kantons Basel-Stadt und die Kostenentwicklung machen der Universitätsleitung
grösste Sorgen: Für 2004 droht ein Defizit von 10 bis 20 Mio. Franken. Der Universitätsrat
hat deshalb das Rektorat beauftragt, für das Budget 2004 ein
Massnahmenpaket mit Einsparungen von rund 10 Mio. Franken
einzuleiten. Dazu gehört, dass die Universität auf den
Ausgleich der Teuerung beim Personal verzichten wird, wobei
soziale Härten mit einem separaten Programm aufgefangen werden
sollen.
Weiter
vorgesehen sind wie bereits für 2003 lineare Kürzungen der
Besoldungsbudgets bei den Fakultäten und Departementen sowie bei Rektorat und Verwaltung
um mindestens 3 Prozent. Als weitere Massnahmen wird eine Überprüfung und Neueinstufung der
Lehraufträge geplant.
Schliesslich
sollen die Studiengebühren um 100 Franken auf neu 700 Franken
pro Semester erhöht werden. Diese Massnahmen sind vorgängig
von der Rektoratskonferenz und der Planungskommission vorberaten worden.
Kanton
besorgt über das Nein von Oberhelfenschwil
ST.
GALLEN. Angesichts des massiven Widerstandes aus der Bevölkerung
hat der Gemeinderat von Oberhelfenschwil seine Zusage zurückgezogen,
das Wohnheim Füberg dem Kanton Sankt Gallen für die
Einrichtung einer Wohngruppe für jugendliche Asylsuchende zu
vermieten. Das Departement für Inneres und Militär bedauert
diesen Rückzug sehr und äussert sich besorgt darüber, dass es
nicht einmal mehr möglich scheint, für minderjährige
Asylsuchende eine Unterkunft zu finden.
Lindau-München
so bald wie möglich elektrifizieren
ST.
GALLEN. Der St.Galler Regierungsrat Josef Keller hat sich am
Montag in Lindau mit Landesrat Manfred Rein, Vorarlberg,
Direktor Franz Kagerbauer vom Zürcher Verkehrsverbund und dem
Bayrischen Verkehrsminister Otto Wiesheu getroffen. Es bestand
Übereinstimmung, dass es notwendig ist, die Bahnlinie Zürich-Lindau-München
schnell durchgehend zu elektrifizieren. Eine Kofinanzierung aus
der Schweiz könnte dem Projekt zum Durchbruch verhelfen, weil
Bayern in diesem Fall ebenfalls Mittel in Aussicht stellt.
Stellungnahme
zur Lärmsanierung der Eisenbahn entlang der Bergstrecke
Gotthard
ALTDORF.
Die Kantone Tessin und Uri erarbeiten seit rund drei Jahren
zusammen mit dem Bundesamt für Kultur eine Bestandesanalyse der
Schutzinteressen entlang der Gotthardbahn. Unter anderem wird
ein akustisch-landschaftliches Gesamtkonzept erstellt. In einer
Stellungnahme zu Handen des Bundesamtes für Verkehr spricht
sich der Regierungsrat dagegen aus, die geplanten Lärmsanierungsprojekte
so lange zu verschieben, bis das Gesamtkonzept erstellt ist. Der
Regierungsrat vertritt den Standpunkt, dass die Bevölkerung
entlang des Huckepack-Korridors möglichst bald lärmtechnisch
geschützt werden soll. Eine mehrjährige Verzögerung kommt
deshalb nicht in Frage. Die berechtigten Aspekte des Heimat- und
Ortsbildschutzes können im Rahmen der Lärmsanierungsprojekte
angemessen berücksichtigt werden. Der Regierungsrat ist der
Ansicht, dass die vorrangige Lärmsanierung der
SBB-Gotthardbergstrecke nicht zu Gunsten der weiteren Arbeiten
der "Arbeitsgruppe historische Bergstrecke Gotthard"
zurückgestellt werden muss.
Teil-Strassenlärmsanierungsprogramme
ALTDORF.
Der Urner Regierungsrat hat diverse Projekte für die
Teilstrassenlärmsanierung in den Gemeinden Gurtnellen, Wassen,
Schattdorf, Bürglen und Altdorf genehmigt. Ebenso hat er die
vom Amt für Umweltschutz verfügten Erleichterungen zur
Kenntnis genommen. Die Teil-Strassenlärmsanierungsprogramme
zeigen, dass die Immissionsgrenzwerte in den fraglichen Gebieten
bei zahlreichen Liegenschaften überschritten werden. Im Rahmen
der ordentlichen Unterhaltsarbeiten der Strassen werden bei künftigen
Belagserneuerungen lärmarme Beläge eingebaut. Als weitere
Massnahme sind Schallschutzfenster respektive Schalldämmlüfter
bei Schlafräumen vorgesehen. Gemäss Konzept des Kantons Uri
werden auf freiwilliger Basis Massnahmen getroffen, wenn beim
Referenzszenario der Immissionsgrenzwert tags oder nachts überschritten
ist und sich die Eigentümerschaft mit 15 Prozent an den Kosten
beteiligt. Leisten Eigentümer diesen Beitrag nicht, werden
Massnahmen nur bei Überschreitungen des Alarmgrenzwertes
realisiert. Die Ausgaben für das Projekt in der Gemeinde Wassen
(Nationalstrasse und Kantonsstrasse, Teilstrecke Wassen Süd,
betragen Fr. 182`500. In der Gemeinden Gurtnellen, Teilstrecke
Surütti, fallen Fr. 17`000 an. In den Gemeinden Altdorf, Bürglen
und Schattdorf werden Gebäude entlang der Teilstrecken
Seedorfer-, Rynächt-, Kornmatt- und Umfahrungsstrasse saniert.
Die Kosten für dieses Projekt betragen Fr. 592`000. Die
Bundessubventionen betragen zwischen 48 und 97 Prozent. Somit
entstehen dem Kanton Uri insgesamt Kosten für alle drei
Projekte von zirka 364`000 Franken.
Städtische
Büros und Betriebe bleiben über die Auffahrtstage geschlossen
ZÜRICH.
Über die Auffahrtstage sind die städtischen Büros und
Betriebe in der Stadt Zürich, soweit der Dienstbetrieb es zulässt,
von Mittwoch, 28. Mai, ab 15.00 Uhr, bis und mit
Sonntag, 1. Juni 2003, geschlossen.
Das
Bestattungs- und Friedhofamt im Stadthaus ist für die Anmeldung
von Verstorbenen am Freitag (30. Mai) und Samstag (31. Mai) von
8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet (Tel. 216 31 78). An beiden Tagen
sind auch die Aufbahrungshallen Sihlfeld D und Krematorium
Nordheim von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Aufbahrungshallen
in den übrigen städtischen Friedhöfen bleiben geschlossen.
Bericht
zur Wirtschaftslage 2003 erschienen
BERN.
Die Berner Wirtschaft ist in den letzten zehn Jahren im
Durchschnitt um 1,2 Prozent gewachsen. Dies und vieles mehr
dokumentiert der Bericht zur Wirtschaftslage, der einen umfassenden Überblick über aktuelle Daten und Fakten zur
Berner Volkswirtschaft bietet.
Die
Ausgabe 2003 liefert die neuesten verfügbaren Daten – u.a.
die Auswertungen der Betriebszählung 2001 -, mit Übersichten
zu den Themen Bevölkerung, Bruttoinlandprodukt, Volkseinkommen,
Sektoral- und Branchenstruktur, Clusterpolitik,
Unternehmensstruktur, Arbeitsmarkt, Aussenhandel und öffentliche Finanzen. In einem
besonderen Kapitel wird die wirtschaftliche Entwicklung in den
Berner Regionen dokumentiert. Der Lagebericht über den öffentlichen
Sektor, erstmals erschienen 1991, wurde neu in den vorliegenden
Bericht zur Wirtschaftslage integriert. Die Ergebnisse der Volkszählung
2000 mit der Pendlerstatistik werden Ende Juni in einem
separaten Nachtrag publiziert.
Der
Bericht kann im Internet heruntergeladen werden:
www.be.ch/wirtschaftsdaten oder beim beco bestellt werden
(Tel.031 633 40 80).
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