|
Aktualisierte
Gewässerschutzkarten für das Simmental und Saanenland
BERN.
Soeben sind die aktualisierten Blätter „Zweisimmen/Château
d’Oex“ und „Boltigen“ der bernischen Gewässerschutzkarte
erschienen. Die Karten sind ab sofort beim Wasser- und
Energiewirtschaftsamt des Kantons Bern erhältlich.
Die
bernischen Gewässerschutzkarten werden laufend aktualisiert. Neu
erhältlich sind die nachgeführten Blätter „Zweisimmen/Château
d’Oex“ und „Boltigen“ im aktuellen graphischen Design. Die
Karten umfassen im wesentlichen das Gebiet der Gemeinden Saanen,
St. Stephan, Zweisimmen sowie Boltigen, und Oberwil. Sie enthalten
detaillierte Angaben über Grund- und Quellwasserschutzzonen und
-areale sowie Gewässerschutzgebiete. Aufgeführt sind ebenfalls sämtliche
Wasserfassungen mit Angabe der bewilligten Entnahmemenge.
Das
Kartenblatt „Boltigen“ kostet 25 Franken und das Blatt
„Zweisimmen/Château d’Oex“ 30 Franken (zuzüglich
Versandkosten). Beide Karten sind erhältlich beim Wasser-
undEnergiewirtschaftsamt des Kantons Bern, Tel. 031 633 38 11, Fax
031 633 38 50, E-mail: info.wea@bve.be.ch, Internet:
www.wea.bve.be.ch.
Kiffende
Jugendliche- was ist zu tun?
Das
Stadtzürcher Eltern-Podium, durchgeführt von der
VEZ/Elternkonferenz der Stadt Zürich und dem Schul- und
Sportdepartement, fördert den Dialog zwischen Elternhaus, Schule
und Verwaltung.
ZÜRICH.
Bei diesem Treffen galt das Interesse der Frage, was zu
unternehmen ist, wenn Jugendliche kiffen. Das Referat hielt Eva
Imhoof, Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich. Diese
Fachstelle berät Eltern, Lehrpersonen und weitere Interessierte,
initiiert und unterstützt gesundheitsfördernde Projekte und führt
Bildungsveranstaltungen durch. Eva Imhoof informierte über
Cannabis, zeigte Fakten und Tendenzen auf und erläuterte die
Grenzen zwischen Expermimentierkonsum und Sucht.
Wissensvermittlung steht für sie am Anfang der Diskussion über
Drogenkonsum und ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Prävention.
Durch Aneignung von differenziertem Wissen und persönliche
Auseinandersetzung festigen Eltern und Lehrkräfte ihre Haltung
zum Thema und gewinnen dadurch mehr Sicherheit in der Diskussion
und Auseinandersetzung mit den Jugendlichen.
In
der anschliessenden Diskussion waren sich die Teilnehmenden einig,
dass die Jugendlichen klare Regeln und Grenzen brauchen, selbst
wenn es für die Erziehenden manchmal schwierig ist, diese
durchzusetzen. Wichtig ist, immer wieder das Gespräch mit den
jungen Menschen zu suchen und dabei die eigene Haltung zu
vertreten, Stellung zu beziehen und Konflikte auszuhalten. Erwähnt
wurde, dass die Jugendlichen ausserhalb und innerhalb von Schule
und Familie mehr Raum brauchen, um sich in kleinen Gruppen
(peer-groups) zu treffen. Auch die Eltern der Jugendlichen wünschen
sich verbindliche Strukturen, um einen regelmässigen
Erfahrungsaustausch untereinander und mit der Schule zu unterstützen.
In
ihrem Schlusswort wies Stadträtin Monika Weber darauf hin, dass
in den Stadtzürcher Schulen für Alkohol, Nikotin und andere
Suchtmittel nach wie vor die Nulltoleranz gilt, unabhängig davon,
ob Cannabis entkriminalisiert wird oder nicht. Diese klare Haltung
muss von Eltern, Lehrpersonen und Behörden mitgetragen werden,
indem sie den heranwachsenden Menschen Grenzen setzen, an denen
sie sich reiben können. Kinder und Jugendliche, die sich im Sport
oder in der Musik engagieren, laufen weniger Gefahr, einer Sucht
zu verfallen, auch wenn diese Hobbies nicht als Allerweltsmittel
dienen können. Stadträtin Monika Weber begrüsst es deshalb,
wenn Eltern ihre Kinder zur Ausübung von Freizeitbeschäftigungen
ermuntern.
Regierungsrätliches
Nein zu ewz-Stromlieferverträgen
ZÜRICH.
Im Hinblick auf die mit dem Elektrizitätsmarktgesetz (EMG)
angestrebte Liberalisierung des Strommarktes schloss das
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) mit grösseren
Kundinnen und Kunden Stromlieferverträge ab. Der Gemeinderat bzw.
die Stimmberechtigten der Stadt Zürich hiessen die dafür
notwendigen drei Kompetenzübertragungen an den Stadtrat gut.
Diejenige für Verträge mit mittelgrossen Unternehmen hob der
Bezirksrat jedoch auf Grund einer Beschwerde auf. Der Zürcher
Stadtrat rekurrierte gegen diesen Entscheid.
An
seiner Sitzung vom 21. Mai 2003 hat der Regierungsrat den Rekurs
des Stadtrates abgewiesen und somit den Beschluss des Bezirksrates
bestätigt. Der Stadtrat nimmt diesen Entscheid zur Kenntnis und
empfiehlt dem Gemeinderat, auf einen Weiterzug zu verzichten.
Damit entbehren die Verträge, die das ewz mit der fraglichen
Kundengruppe abgeschlossen hat, nach wie vor einer
Rechtsgrundlage. Unabhängig vom regierungsrätlichen Entscheid
hat der Stadtrat im Januar 2003 beschlossen, diese Verträge ab 1.
April 2003 wieder zum geltenden Tarif zu verrechnen. Ferner hat er
dem Gemeinderat beantragt, auf eine Rückforderung der gewährten
Rabatte zu verzichten.
Falls
GC am Samstag gewinnt
ZÜRICH.
Der Stadtrat von Zürich hat beschlossen, die Mannschaft des
Grasshoppers Club und die Clubleitung im Stadthaus zu einer
Siegesfeier zu empfangen, falls GC am Samstag Schweizer
Fussball-Meister wird.
Der
Stadtrat freut sich über die Chance, dass ein Zürcher
Fussballclub die Schweizer Meisterschaft gewinnt und wünscht der
Mannschaft jetzt schon viel Erfolg. Falls GC das Spiel am
Samstagabend gewinnt, freut sich der Stadtrat, am Sonntag die
Spieler und Clubleitung im Stadthaus zu empfangen.
Am
Sonntag, 1. Juni, ab 18.00 Uhr, sind Freunde und Mitglieder von
GC, Fussballfreunde und die Bevölkerung von Zürich vor dem
Stadthaus zur offiziellen Siegesfeier eingeladen. An diesem Anlass
wird sich die GC-Mannschaft und Clubleitung der Bevölkerung präsentieren.
Baubeginn
am Islisbergtunnel
ZÜRICH.
Am 2. Juni 2003 beginnen die Bauarbeiten am Islisbergtunnel,
dem Kernstück der N4 Knonaueramt. Der Tunnelrohbau kostet 301
Millionen Franken, wovon der Bund 80 Prozent übernimmt. Der
Islisbergtunnel und die N4 werden voraussichtlich im Jahr 2009
fertig gebaut sein.
32
Millionen Franken Zusatzkredite
ZÜRICH.
Der Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat mit der I. Serie
2003 Zusatzkredite von insgesamt 32,1 Mio. Franken netto. Davon
belasten 30,9 Mio. Franken die Laufende Rechnung und 1,2 Mio.
Franken die Investitionsrechnung.
Berufsbild
der Lehrperson
SOLOTHURN.
Was alles und was genau sollen Lehrpersonen können, um den Ansprüchen
der Gesellschaft an sie gerecht zu werden? Die Schweizerische
Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) will dies in
Erfahrung bringen. Deshalb hatte sie eine Task Force eingesetzt,
die Thesen zum Berufsbild der Lehrpersonen erarbeitete. Ruth Gisi,
die Vorsteherin des Departementes für Bildung und Kultur des
Kantons SOlothurn, will den von der EDK gespielten Ball aufnehmen
und im Kanton eine breit angelegte Diskussion zu Schule und
Lehrberuf auslösen.
Abfallprävention
am Rheinweg
BASEL.
Die Mobile Jugendarbeit Basel und der Verein für Gassenarbeit
"Schwarzer Peter" sensibilisieren in Zusammenarbeit mit
der Stadtreinigung des Tiefbauamtes Jugendliche und junge
Erwachsene am Rheinweg für mehr Sauberkeit und Achtsamkeit im öffentlichen
Raum. Mit dem Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene zu
motivieren, den von ihnen genutzten öffentlichen Raum für sich
zu erhalten, suchen sie vom 28. Mai bis Mitte Juni 2003 unter dem
Motto "Mir ist meine Umgebung nicht Wurst" junge
Menschen am Kleinbasler Rheinweg auf. Diese Aktion ist eine von
mehreren Massnahmen im Bereich der Sauberkeits- und Abfallprävention,
die diesen Sommer am Rheinweg für verschiedene Zielgruppen
durchgeführt werden.
Liberalisierung
bei der Abgabe von Kontrollschildern
LIESTAL.
Auf den 1. Juni 2003 setzt der Regierungsrat des Kantons
Basel-Landschaft die neue Verordnung über die Zuteilung von
Kontrollschildern in Kraft. Heute erhalten die Kundinnen und
Kunden bei der Einlösung eines Fahrzeuges automatisch das tiefste
bei der Motorfahrzeugkontrolle Basel-Landschaft (MFK) zur Verfügung
stehende sechsstellige Kontrollschild (Motorrad: fünfstellig).
Zukünftig können aber Kundinnen und Kunden der MFK gegen eine
Gebühr ihr Wunschkontrollschild aus den verfügbaren
BL-Kontrollschildern auswählen. Heute bieten bereits mehr als ein
Dutzend Kantone diesen speziellen Kundenservice an. Im Bereich der
niedrigen Kontrollschilder (BL 1. BL 4999) löst die neue
Verordnung eine interne Weisung der MFK ab, die bisher für die
Zuteilung dieser Kontrollschilder massgeblich war.
Alle
verfügbaren Kontrollschilder werden künftig unter
http://www.mfk.bl.ch publiziert und können online reserviert
werden. Sie sind aber auch in der Schalterhalle der MFK am
Anschlagbrett aufgelistet. In diesem Fall kann die Reservation
direkt am Schalter erfolgen. Reservierte Kontrollschilder müssen
innerhalb von 60 Tagen auf ein bestehendes oder neues Fahrzeug
eingelöst werden. Nach Ablauf dieser Frist verfällt die
Reservation.
Wie
natürlich sind Berner Bäche und Flüsse?
BERN.
Soeben ist eine Übersichtskarte über den Natürlichkeitsgrad
der Berner Fliessgewässer erschienen. Die Karte ist beim Gewässer-
und Bodenschutzlabor des Kantons Bern erhältlich.
Neben
einer guten Wasserqualität brauchen unsere Bäche und Flüsse
auch naturnahe Strukturen und genügend Platz. In der
Wasserbauverordnung und der Gewässerschutzverordnung des Bundes
wird neben der Hochwassersicherheit denn auch der Schutz der
Lebensräume für Tiere und Pflanze gefordert. In der ökomorphologischen
Kartierung wurde flächendeckend der Zustand der meisten Fliessgewässer
im Kanton erfasst. Die Resultate sind jetzt in einer Übersichtskarte
dargestellt und erklärt.
Die
Karte im Massstab 1:100000 ist erhältlich beim Gewässer- und
Bodenschutzlabor, Tel. 031 634 23 80, E-mail: info.gbl@bve.be.ch.
Sie ist auch im Internet unter der Adresse „www.gsa.bve.be.ch
“ in der Rubrik „Gewässerschutz/ Gewässerqualität/ Ökomorphologie“
zu finden.
Umfassende
Renovation der Wohnsiedlung Heuried
ZÜRICH.
Für die Gesamtrenovation der städtischen Wohnsiedlung Heuried im
Quartier Wiedikon hat der Zürcher Stadtrat Ausgaben von 40,8
Millionen Franken bewilligt. Um das Angebot an Familienwohnungen
zu erhöhen, werden 48 der 60 schwach nachgefragten
1*-Zimmerwohnungen aufgehoben und für die Schaffung von
5*-Zimmerwohnungen verwendet. Die Gesamtzahl der Wohnungen
vermindert sich dadurch von 181 auf 145. Die Zahl der grossen
Wohnungen steigt von 43 auf 55. 31 mit 4*- und 24 mit 5* Zimmern.
|