Sloggi-Herbstplakat in Basel verboten

BASEL. Laut «Werbewoche» hat die Polizeidirektion der Stadt Basel offenbar den Aushang eines Plakats der Herbstkampagne für die Unterhosenmarke Sloggi String verboten. Gemäss einer Mitteilung des Herstellers Triumph International taxierte die Polizei das Sujet als «diskriminierende Werbung, da die Frau als Sexobjekt degradiert wird». Ein Sujet mit Männern wurde genehmigt.

Besuch einer Delegation der Eidgenössischen Räte in Russland

BERN. Eine achtköpfige Delegation der eidgenössischen Räte, unter der Leitung von Ständeratspräsident Gian-Reto Plattner, wird vom 7. bis 11. September 2003 der Russischen Föderation einen offiziellen Besuch abstatten. Das Schwergewicht des Besuchs liegt bei Kontakten mit dem Föderationsrat (zweite Kammer) der russischen Föderation und mit den Stadtparlamenten von Moskau und St. Petersburg.

Der Staatskalender 2003/2004 des Kantons Zürich ist erschienen und neu auch im Internet verfügbar 

ZÜRICH. Der Staatskalender des Kantons Zürich für das Jahr 2003/2004 ist erschienen. Er wird von der Staatskanzlei herausgegeben und umfasst 660 Seiten. Das Nachschlagewerk ist neu auch im Internetangebot der Staatskanzlei unter http://www.sk.zh.ch , Link «Publikationen» in elektronischer Form (PDF-Dateien) verfügbar.

Moorschutz an der Grimsel

BERN. Das Flachmoor Mederlouwenen und die Moorlandschaft Grimsel sollen mit reduziertem Perimeter definitiv in die Bundesinventare aufgenommen werden. Diesen Antrag  stellt der Regierungsrat des Kantons Bern dem Bundesrat. Die Eingabe steht im Zusammenhang mit der Planung der Kraftwerke Oberhasli für das Ausbauprojekt „KWO plus“ im Grimselgebiet.

Ausschreibung des Berner Filmpreises 2003

BERN. Die Kommission für Foto und Film des Kantons Bern vergibt auch dieses Jahr einen Filmpreis als Anerkennung für professionell hergestellte und künstlerisch interessante Filme oder für eine andere herausragende Leistung auf dem Gebiet des bernischen Filmschaffens. Im Kanton Bern ansässige Filmschaffende sowie Produzentinnen und Produzenten sind eingeladen, ihre Filme für den Berner Filmpreis 2003 anzumelden.

Europäischer Tag des Denkmals 2003

AARAU. In nahezu allen europäischen Ländern wird am 13. und 14. September 2003 der "Europäische Tag des Denkmals" gefeiert, in der Schweiz bereits zum zehnten Mal. Der Tag steht unter dem Motto "Schätze aus Glas". Der Kanton Aargau zeigt Glasmalereischätze von europäischem Rang.

Neuer Chefarzt Chirurgie am KSB

BADEN. Am 1. September 2003 hat PD Dr. med. Thomas Kocher die Nachfolge von Prof. Dr. med. Hans Säuberli als chirurgischer Chefarzt am Kantonsspital Baden angetreten. Prof. Hans Säuberli war auf den Tag genau 15 Jahre am KSB tätig und ging nun in den Ruhestand.

KKL kurz vom Netz

LEIBSTADT. Am 30.08.03  wurde beim Kernkraftwerk Leibstadt eine Undichtigkeit im Luftsystem, welches zur Steuerung von Armaturen  dient, festgestellt. Da der Bereich  der Undichtigkeit im Normalbetrieb nicht zugänglich ist, wurde die Anlage  abgefahren und das Luftsystem instand gesetzt. Die  Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) wurde über dieses  Vorhaben informiert.

Über 200'000 feierten den Aargau

AARAU. Über 200'000 Personen aus dem Aargau und der näheren und weiteren Nachbarschaft feierten vom Donnerstag bis Sonntag den 200. Geburtstag des Kantons. DAS Fest war geprägt durch eine tolle Stimmung, wechselhaftes Wetter und auffallend wenig Zwischenfälle

Schulabgängersituation deutlich entspannt

SOLOTHURN. Die Schulabgängersituation präsentiert sich im Kanton Solothurn glücklicherweise positiver als befürchtet werden musste. Dank den Bemühungen des Lehrstellenmarketings des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung (ABB) konnte die Schulabgängersituation deutlich entspannt werden.

Geografischer Mittelpunkt des Kantons St.Gallen eingeweiht

ST. GALLEN. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St.Gallen hat das Vermessungsamt das Projekt "Mittelpunkt des Kantons" realisiert: Einerseits liefern Plakate, die in der zweiten Augusthälfte 2003 im ganzen Kanton zu sehen sind, einen Denkanstoss zur Frage "Wo liegt dein Mittelpunkt?" Andrerseits hat der geografische Mittelpunkt des Kantons auf der Lütisalp eine dauerhafte Markierung erhalten, die am 30. August 2003 eingeweiht wurde.

Diplommittelschulen werden Fachmaturitätsschulen

BASEL. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat im Juni einem Antrag des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt zugestimmt und die Umwandlung der Diplommittelschulen (DMS) in Fachmaturitätsschulen (FMS) beschlossen.

Schuldenabbau bleibt das oberste Ziel - trotz Verzögerung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat mit der Verabschiedung des Voranschlags 2004, des Finanzplanberichts 2005-2007 sowie des Ergänzungsberichts zur strategischen Aufgabenüberprüfung SAR die finanzpolitischen Ziele für die kommenden Jahre festgelegt.

 

1. September 2003

Sloggi-Herbstplakat in Basel verboten

BASEL. Laut «Werbewoche» hat die Polizeidirektion der Stadt Basel offenbar den Aushang eines Plakats der Herbstkampagne für die Unterhosenmarke Sloggi String verboten. Gemäss einer Mitteilung des Herstellers Triumph International taxierte die Polizei das Sujet als «diskriminierende Werbung, da die Frau als Sexobjekt degradiert wird». Ein Sujet mit Männern wurde genehmigt. Der Entscheid erfolgte erst zwei Wochen vor dem bereits gebuchten Aushang (ab 8. September). Triumph erwägt, gegen den Entscheid Rekurs einzulegen, auch wenn dieser kaum bis zum Start der Kampagne verhandelt sein dürfte. Sollte sich herausstellen, dass die Verfügung willkürlich war, behalte man sich auch Schadenersatzansprüche vor. Bereits die Frühlingskampagne von Sloggi, die nur mit einem String bekleidete, äusserst schlanke Frauen von hinten zeigte, verursachte einigen Wirbel. Die Schweizerische Lauterkeitskommission stellte allerdings kürzlich fest, es handle sich nicht um sexistische Werbung, da zwischen dem beworbenen Kleidungsstück und der Nacktheit der abgebildeten Frauen ein natürlicher Zusammenhang bestehe.

Besuch einer Delegation der Eidgenössischen Räte in Russland

BERN. Eine achtköpfige Delegation der eidgenössischen Räte, unter der Leitung von Ständeratspräsident Gian-Reto Plattner, wird vom 7. bis 11. September 2003 der Russischen Föderation einen offiziellen Besuch abstatten. Das Schwergewicht des Besuchs liegt bei Kontakten mit dem Föderationsrat (zweite Kammer) der russischen Föderation und mit den Stadtparlamenten von Moskau und St. Petersburg.

Der Staatskalender 2003/2004 des Kantons Zürich ist erschienen und neu auch im Internet verfügbar

ZÜRICH. Der Staatskalender des Kantons Zürich für das Jahr 2003/2004 ist erschienen. Er wird von der Staatskanzlei herausgegeben und umfasst 660 Seiten. Das Nachschlagewerk ist neu auch im Internetangebot der Staatskanzlei unter http://www.sk.zh.ch , Link «Publikationen» in elektronischer Form (PDF-Dateien) verfügbar.

Moorschutz an der Grimsel

BERN. Das Flachmoor Mederlouwenen und die Moorlandschaft Grimsel sollen mit reduziertem Perimeter definitiv in die Bundesinventare aufgenommen werden. Diesen Antrag  stellt der Regierungsrat des Kantons Bern dem Bundesrat. Die Eingabe steht im Zusammenhang mit der Planung der Kraftwerke Oberhasli für das Ausbauprojekt „KWO plus“ im Grimselgebiet.

Ausschreibung des Berner Filmpreises 2003

BERN. Die Kommission für Foto und Film des Kantons Bern vergibt auch dieses Jahr einen Filmpreis als Anerkennung für professionell hergestellte und künstlerisch interessante Filme oder für eine andere herausragende Leistung auf dem Gebiet des bernischen Filmschaffens. Im Kanton Bern ansässige Filmschaffende sowie Produzentinnen und Produzenten sind eingeladen, ihre Filme für den Berner Filmpreis 2003 anzumelden.

Die Kommission für Foto und Film des Kantons Bern vergibt einmal jährlich einen Filmpreis als Anerkennung für professionell hergestellte und künstlerisch interessante Filme, für ein filmisches Gesamtwerk oder für eine andere herausragende Leistung auf dem Gebiet des professionellen bernischen Filmschaffens. Im Kanton Bern ansässige Filmschaffende sowie Produzentinnen und Produzenten sind eingeladen, ihre Filme zur Jurierung für den Berner Filmpreis 2003 anzumelden. Der Kommission können sowohl längere als auch kürzere Produktionen aus den Bereichen Spiel-, Dokumentar-, Trick- oder Experimentalfilm eingereicht werden.

Der Berner Filmpreis 2003 wird von einer Jury vergeben, die sich aus den Mitgliedern der kantonalen Kommission für Foto und Film sowie aus zwei externen Fachleuten zusammensetzt. Mitglieder der Musikkommission des Kantons Bern prüfen die eingereichten Filme als unabhängige Jury zudem im Hinblick auf die mögliche Vergabe eines Berner Filmmusikpreises 2003.

Die Bedingungen zur Teilnahme an der Ausschreibung und das Anmeldeformular können im Internet unter www.erz.be.ch/kultur eingesehen und ausgedruckt oder angefordert werden beim Amt für Kultur, Kantonale Kommission für Foto und Film, „Berner Filmpreis 2003“, Sulgeneckstrasse 19, 3007 Bern, Fax 031 633 87 80, E-Mail gkk@erz.be.ch.  An die gleiche Adresse sind bis am 30. September 2003 die Anmeldungen zur Jurierung für den Berner Filmpreis 2003 einzureichen. Die angemeldeten Filme oder Videobänder sowie die gleichzeitig einzureichenden Trailer oder Filmausschnitte müssen bis spätestens 22. Oktober 2003 im Kino Kunstmuseum Bern eintreffen. Die Preisverleihung findet am 13. November 2003 im grossen Konzertsaal der Hochschule der Künste, Fachbereich Musik, in Bern statt.

Europäischer Tag des Denkmals 2003

AARAU. In nahezu allen europäischen Ländern wird am 13. und 14. September 2003 der "Europäische Tag des Denkmals" gefeiert, in der Schweiz bereits zum zehnten Mal. Der Tag steht unter dem Motto "Schätze aus Glas". Der Kanton Aargau zeigt Glasmalereischätze von europäischem Rang.

Am 13. September können die bedeutendsten Glasmalereien in den ehemaligen Klosteranlagen Königsfelden, Muri und Wettingen, im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Im Restaurierungsatelier in Königsfelden kann man sich zudem einen Einblick über die Arbeit der Restauratoren verschaffen. Und im Vindonissa-Museum in Brugg können Glasfunde aus römischer Zeit bestaunt werden.

An weiteren 16 Orten im Aargau wird im Rahmen des Europäischen Tages des Denkmals ebenfalls Glaskunst gezeigt: in den Kirchen in Boswil, Gränichen, Gontenschwil, Mellingen, Merenschwand, Neuenhof, Schöftland, Staufen, Suhr, Villmergen und Zofingen sowie in den Rathäusern in Baden und Rheinfelden, die zum Teil speziell für diesen Anlass geöffnet werden. Es bietet sich die Gelegenheit, die Kabinettscheiben und Glasmalereien des Historismus und der Moderne zu entdecken.

Neuer Chefarzt Chirurgie am KSB

BADEN. Am 1. September 2003 hat PD Dr. med. Thomas Kocher die Nachfolge von Prof. Dr. med. Hans Säuberli als chirurgischer Chefarzt am Kantonsspital Baden angetreten. Prof. Hans Säuberli war auf den Tag genau 15 Jahre am KSB tätig und ging nun in den Ruhestand.

Die Auswahl der dem Publikum an diesem Tag zugänglichen Werke steht stellvertretend für weitere vorzügliche Glasmalereien im Kanton Aargau. Die Führungen im Restaurierungsatelier Königsfelden sind nur gegen Voranmeldung möglich. Für alle anderen Objekte ist keine Reservation nötig. Die kantonale Denkmalpflege nimmt bis am 12. Sept. 2003 unter Tel. 062 835 23 40, Fax 062 835 23 49 und denkmalpflege@ag.ch Anmeldungen entgegen.

Eine Programmübersicht kann zudem eingesehen werden im Internet unter www.hereinspaziert.ch.

Unterstützt wird der Europäische Tag des Denkmals in der Schweiz durch pro patria, Bundesamt für Kultur, Schweizer Heimatschutz, SBB und die kantonalen Denkmalpflegestellen.

KKL kurz vom Netz

LEIBSTADT. Am 30.08.03  wurde beim Kernkraftwerk Leibstadt eine Undichtigkeit im Luftsystem, welches zur Steuerung von Armaturen  dient, festgestellt. Da der Bereich  der Undichtigkeit im Normalbetrieb nicht zugänglich ist, wurde die Anlage  abgefahren und das Luftsystem instand gesetzt. Die  Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) wurde über dieses  Vorhaben informiert. Nach  der Durchführung der erforderlichen  Anfahrprüfungen wurde die Anlage im Verlaufe  des Sonntags wieder hochgefahren und der Generator in der Nacht zum Montag ans Netz geschaltet.

Über 200'000 feierten den Aargau

AARAU. Über 200'000 Personen aus dem Aargau und der näheren und weiteren Nachbarschaft feierten vom Donnerstag bis Sonntag den 200. Geburtstag des Kantons. DAS Fest war geprägt durch eine tolle Stimmung, wechselhaftes Wetter und auffallend wenig Zwischenfälle.

Trotz wechselhaftem Wetter kamen deutlich über 200'000 Personen aus allen Kantonsteilen und aus den umliegenden Kantonen zum grossen Geburtstagsfest. Auf den zehn Festplätzen wurde ausgiebig gefeiert und gefestet. Projektleiter und OK-Chef Erich Schnyder zieht eine positive Bilanz: „Die Leute waren überrascht und erfreut von der Vielfalt der Veranstaltungen. Die vielen Rückmeldungen und die freudigen Gesichter, denen ich auf dem Gelände begegnet bin, bestätigen mir das.“

Die Openair-Veranstaltungen waren gut besucht. Trotz zeitweise strömendem Regen war die Begeisterung an den Shows und Konzerten gross. Auch die kulinarischen Angebote der Festbeizen kamen ausgesprochen gut an. Das Fazit von Staatsschreiber und Gesamtprojektleiter Marc Pfirter: „Während vier Tagen hat sich der Aargau von seiner besten Seite gezeigt. Die Jubiläumsmottos ‚Der Aargau feiert und festet’, ‚Der Aargau verbindet’ und ‚Der Aargau leistet viel, auch für seine Nachbarn’ wurden vorgelebt. Das Ziel wurde er-reicht, den Aargau in seiner Vielfalt zu zeigen und zu erleben.“ Im Namen des Regierungsrates dankte der Staatsschreiber am Sonntag dem Organisationskomitee und den Tausenden von Helferinnen und Helfern in einem Gratulationsschreiben für ihren enormen Einsatz.

Blick hinter die Kulissen

Die Anforderungen an die Verpflegung waren vielfältig. Im Allgemeinen wurden wegen des kühlen Wetters mehr gegessen und weniger getrunken als erwartet. Mit positiven Folgen für die Disziplin: Zur positiven Überraschung des Organisationskomitees gab es weder nennenswerte Schlägereien noch andere alkoholbedingte Zwischenfälle, und auch der sonst übliche „Abfallberg“ war allenfalls ein Hügelchen.

Einen Wermutstropfen musste DAS Fest verzeichnen: Am Sonntag stürzte kurz vor Mittag der Zurzibieter Pavillon ein. Glücklicherweise gab es nur eine Leichtverletzte beim Personal des Pavillons. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Zenhntausend Franken. Als Ursache vermuten die Baufachleute des OKs zu starken Wasserdruck auf dem Flachdach des Pavillons. Die Verantwortlichkeiten werden polizeilich abgeklärt.

Abgesehen davon waren im Sicherheitsbereich praktisch keine Zwischenfälle zu verzeichnen. An den Sanitätsposten mussten lediglich ca. 150 Personen be-handelt werden, vor allem wegen Riss- und Quetschwunden. Die Ambulanz fuhr bis Sonntagmittag insgesamt 13 Einsätze. Abgesehen von einem Herzinfarkt gab es keine gravierenden Sanitätsfälle. Statistisch gesehen steht DAS Fest somit auch mit der Schadensbilanz überdurchschnitlich positiv da.

Bei den Sicherheitskräften (Polizei, Feuerwehr, Kantonaler Führungsstab) waren zeitweise über 100 Personen im Einsatz. Vor allem für die Vorführung der Patrouille Suisse war ein umfangreicher Einsatz- und Pikettdienst organisiert worden. Im Sanitätsbereich lei-steten unter anderem 110 Samariterinnen und Samariter unermüdliche und hochwillkommene Arbeit. Schulabgängersituation deutlich entspannt

SOLOTHURN. Die Schulabgängersituation präsentiert sich im Kanton Solothurn glücklicherweise positiver als befürchtet werden musste. Dank den Bemühungen des Lehrstellenmarketings des Amtes für Berufsbildung und Berufsberatung (ABB) konnte die Schulabgängersituation deutlich entspannt werden. Umstände wie ein geburtenstarker Schulabgängerjahrgang, die schlechte Wirtschaftslage und grosse Reformprojekte der Berufsbildung verhiessen nichts Gutes.

Geografischer Mittelpunkt des Kantons St.Gallen eingeweiht

ST. GALLEN. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St.Gallen hat das Vermessungsamt das Projekt "Mittelpunkt des Kantons" realisiert: Einerseits liefern Plakate, die in der zweiten Augusthälfte 2003 im ganzen Kanton zu sehen sind, einen Denkanstoss zur Frage "Wo liegt dein Mittelpunkt?" Andrerseits hat der geografische Mittelpunkt des Kantons auf der Lütisalp eine dauerhafte Markierung erhalten, die am 30. August 2003 eingeweiht wurde.

Mit Gründung des Kantons St.Gallen vor 200 Jahren erhielt der neue Staat seine heutigen Grenzen - und damit auch einen geografischen Mittelpunkt. 200 lange Jahre lebte man also in unserem Kanton zwar mit einer Mitte, aber bis auf wenige Interessierte und Eingeweihte wusste niemand so genau, wo sich dieser Mittelpunkt befindet: nämlich auf der Lütisalp zwischen Stockberg und Säntis, im östlichsten Teil der Gemeinde Krummenau. Er wurde mathematisch als sogenannter Flächenschwerpunkt berechnet.

Im Rahmen der Jubiläumsfeiern zum 200. Geburtstag des Kantons St.Gallen erhielt das kantonale Vermessungsamt den Auftrag, den Mittelpunkt des Kantons zu symbolisieren. Um auch Jugendliche zu beteiligen, wurden mit einem Wettbewerb Projektideen für die Symbolisierung des Mittelpunktes gesucht. Ende des letzten Jahres hat eine Fachjury zwei Ideen zur Ausführung empfohlen: Zum einen eine Plakataktion, welche den tatsächlichen Mittelpunkt verschiedenen ideellen persönlichen Schwerpunkten gegenüberstellt und einen Denkanstoss geben soll. Zum andern das Projekt "Schwerelos" von Karin Schafflützel, Stefan Raschle und Evelyn Langensand (Geomatik-Lehrlinge bei der Firma Loser & Ebneter AG in Gossau). Sie machten den Vorschlag, mit einer Visierlinie aus rot-weissen Stangen den Blick auf den geografischen Mittelpunkt zu lenken, der lediglich mit einer grün-weissen Stange markiert ist, weil er in einem geschützten, unzugänglichen Moorbereich liegt.

Diese Idee wurde nun realisiert und am Samstag, 30. August 2003, im Rahmen einer Feier eingeweiht. Die Festansprache hielt Regierungsrat Josef Keller, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes. Das Alphorntrio Spitzli umrahmte den Festakt musikalisch. Anschliessend traf sich die ganze Festgemeinde bei der Hütte Bücheli zu Speis und Trank sowie geselligem Beisammensein. Die musikalische Unterhaltung besorgten die Thurtaler Musikanten.

Diplommittelschulen werden Fachmaturitätsschulen

BASEL. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat im Juni einem Antrag des Erziehungsdepartementes Basel-Stadt zugestimmt und die Umwandlung der Diplommittelschulen (DMS) in Fachmaturitätsschulen (FMS) beschlossen. Die FMS werden in Zukunft Fachmaturitätsausweise ausstellen können, welche die Zulassung zu bestimmten Fachhochschulen regeln. Damit wird die Position der DMS/FMS als vollwertiger Weg neben Gymnasium und Berufslehre gestärkt.

Schuldenabbau bleibt das oberste Ziel - trotz Verzögerung

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat mit der Verabschiedung des Voranschlags 2004, des Finanzplanberichts 2005-2007 sowie des Ergänzungsberichts zur strategischen Aufgabenüberprüfung SAR die finanzpolitischen Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Die kommende Planperiode 2004-2006 ist geprägt durch eine markante Verschlechterung der äusseren Rahmenbedingungen, welche sich insbesondere in einem eigentlichen Einbruch bei den Steuererträgen niederschlägt. Die Laufende Rechnung im Voranschlag 2004 schliesst zwar mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4,7 Millionen ab und erfüllt die Vorgaben der Defizitbremse. Vor dem Hintergrund verschlechterter Rahmenbedingungen wird aber eine Schuldenstabilisierung erst gegen Ende der Planperiode 2004-2007, das heisst mit einer zeitlichen Verzögerung von zwei Jahren, zu erreichen sein. Der Regierungsrat will seine Sanierungspolitik in realistischen und tragfähigen Schritten fortsetzen.

 

 

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