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Sloggi-Herbstplakat
in Basel verboten
BASEL.
Laut «Werbewoche» hat die Polizeidirektion der Stadt Basel
offenbar den Aushang eines Plakats der Herbstkampagne für die
Unterhosenmarke Sloggi String verboten. Gemäss einer Mitteilung
des Herstellers Triumph International taxierte die Polizei das
Sujet als «diskriminierende Werbung, da die Frau als Sexobjekt
degradiert wird». Ein Sujet mit Männern wurde genehmigt. Der
Entscheid erfolgte erst zwei Wochen vor dem bereits gebuchten
Aushang (ab 8. September). Triumph erwägt, gegen den Entscheid
Rekurs einzulegen, auch wenn dieser kaum bis zum Start der
Kampagne verhandelt sein dürfte. Sollte sich herausstellen, dass
die Verfügung willkürlich war, behalte man sich auch
Schadenersatzansprüche vor. Bereits die Frühlingskampagne von
Sloggi, die nur mit einem String bekleidete, äusserst schlanke
Frauen von hinten zeigte, verursachte einigen Wirbel. Die
Schweizerische Lauterkeitskommission stellte allerdings kürzlich
fest, es handle sich nicht um sexistische Werbung, da zwischen dem
beworbenen Kleidungsstück und der Nacktheit der abgebildeten
Frauen ein natürlicher Zusammenhang bestehe.
Besuch
einer Delegation der Eidgenössischen Räte in Russland
BERN.
Eine achtköpfige Delegation der eidgenössischen Räte, unter der
Leitung von Ständeratspräsident Gian-Reto Plattner, wird vom 7.
bis 11. September 2003 der Russischen Föderation einen
offiziellen Besuch abstatten. Das Schwergewicht des Besuchs liegt
bei Kontakten mit dem Föderationsrat (zweite Kammer) der
russischen Föderation und mit den Stadtparlamenten von Moskau und
St. Petersburg.
Der
Staatskalender 2003/2004 des Kantons Zürich ist erschienen und
neu auch im Internet verfügbar
ZÜRICH.
Der Staatskalender des Kantons Zürich für das Jahr 2003/2004 ist
erschienen. Er wird von der Staatskanzlei herausgegeben und
umfasst 660 Seiten. Das Nachschlagewerk ist neu auch im
Internetangebot der Staatskanzlei unter http://www.sk.zh.ch , Link
«Publikationen» in elektronischer Form (PDF-Dateien) verfügbar.
Moorschutz
an der Grimsel
BERN.
Das Flachmoor Mederlouwenen und die Moorlandschaft Grimsel sollen
mit reduziertem Perimeter definitiv in die Bundesinventare
aufgenommen werden. Diesen Antrag
stellt der Regierungsrat des Kantons Bern dem Bundesrat.
Die Eingabe steht im Zusammenhang mit der Planung der Kraftwerke
Oberhasli für das Ausbauprojekt „KWO plus“ im Grimselgebiet.
Ausschreibung
des Berner Filmpreises 2003
BERN.
Die Kommission für Foto und Film des Kantons Bern vergibt auch
dieses Jahr einen Filmpreis als Anerkennung für professionell
hergestellte und künstlerisch interessante Filme oder für eine
andere herausragende Leistung auf dem Gebiet des bernischen
Filmschaffens. Im Kanton Bern ansässige Filmschaffende sowie
Produzentinnen und Produzenten sind eingeladen, ihre Filme für
den Berner Filmpreis 2003 anzumelden.
Die
Kommission für Foto und Film des Kantons Bern vergibt einmal jährlich
einen Filmpreis als Anerkennung für professionell hergestellte
und künstlerisch interessante Filme, für ein filmisches
Gesamtwerk oder für eine andere herausragende Leistung auf dem
Gebiet des professionellen bernischen Filmschaffens. Im Kanton
Bern ansässige Filmschaffende sowie Produzentinnen und
Produzenten sind eingeladen, ihre Filme zur Jurierung für den
Berner Filmpreis 2003 anzumelden. Der Kommission können sowohl längere
als auch kürzere Produktionen aus den Bereichen Spiel-,
Dokumentar-, Trick- oder Experimentalfilm eingereicht werden.
Der
Berner Filmpreis 2003 wird von einer Jury vergeben, die sich aus
den Mitgliedern der kantonalen Kommission für Foto und Film sowie
aus zwei externen Fachleuten zusammensetzt. Mitglieder der
Musikkommission des Kantons Bern prüfen die eingereichten Filme
als unabhängige Jury zudem im Hinblick auf die mögliche Vergabe
eines Berner Filmmusikpreises 2003.
Die
Bedingungen zur Teilnahme an der Ausschreibung und das
Anmeldeformular können im Internet unter www.erz.be.ch/kultur
eingesehen und ausgedruckt oder angefordert werden beim Amt für
Kultur, Kantonale Kommission für Foto und Film, „Berner
Filmpreis 2003“, Sulgeneckstrasse 19, 3007 Bern, Fax 031 633 87
80, E-Mail gkk@erz.be.ch. An
die gleiche Adresse sind bis am 30. September 2003 die Anmeldungen
zur Jurierung für den Berner Filmpreis 2003 einzureichen. Die
angemeldeten Filme oder Videobänder sowie die gleichzeitig
einzureichenden Trailer oder Filmausschnitte müssen bis spätestens
22. Oktober 2003 im Kino Kunstmuseum Bern eintreffen. Die
Preisverleihung findet am 13. November 2003 im grossen Konzertsaal
der Hochschule der Künste, Fachbereich Musik, in Bern statt.
Europäischer
Tag des Denkmals 2003
AARAU.
In nahezu allen europäischen Ländern wird am 13. und 14.
September 2003 der "Europäische Tag des Denkmals"
gefeiert, in der Schweiz bereits zum zehnten Mal. Der Tag steht
unter dem Motto "Schätze aus Glas". Der Kanton Aargau
zeigt Glasmalereischätze von europäischem Rang.
Am
13. September können die bedeutendsten Glasmalereien in den
ehemaligen Klosteranlagen Königsfelden, Muri und Wettingen, im
Rahmen von Führungen besichtigt werden. Im Restaurierungsatelier
in Königsfelden kann man sich zudem einen Einblick über die
Arbeit der Restauratoren verschaffen. Und im Vindonissa-Museum in
Brugg können Glasfunde aus römischer Zeit bestaunt werden.
An
weiteren 16 Orten im Aargau wird im Rahmen des Europäischen Tages
des Denkmals ebenfalls Glaskunst gezeigt: in den Kirchen in
Boswil, Gränichen, Gontenschwil, Mellingen, Merenschwand,
Neuenhof, Schöftland, Staufen, Suhr, Villmergen und Zofingen
sowie in den Rathäusern in Baden und Rheinfelden, die zum Teil
speziell für diesen Anlass geöffnet werden. Es bietet sich die
Gelegenheit, die Kabinettscheiben und Glasmalereien des
Historismus und der Moderne zu entdecken.
Neuer
Chefarzt Chirurgie am KSB
BADEN.
Am 1. September 2003 hat PD Dr. med. Thomas Kocher die Nachfolge
von Prof. Dr. med. Hans Säuberli als chirurgischer Chefarzt am
Kantonsspital Baden angetreten. Prof. Hans Säuberli war auf den
Tag genau 15 Jahre am KSB tätig und ging nun in den Ruhestand.
Die
Auswahl der dem Publikum an diesem Tag zugänglichen Werke steht
stellvertretend für weitere vorzügliche Glasmalereien im Kanton
Aargau. Die Führungen im Restaurierungsatelier Königsfelden sind
nur gegen Voranmeldung möglich. Für alle anderen Objekte ist
keine Reservation nötig. Die kantonale Denkmalpflege nimmt bis am
12. Sept. 2003 unter Tel. 062 835 23 40, Fax 062 835 23 49 und
denkmalpflege@ag.ch Anmeldungen entgegen.
Eine
Programmübersicht kann zudem eingesehen werden im Internet unter
www.hereinspaziert.ch.
Unterstützt
wird der Europäische Tag des Denkmals in der Schweiz durch pro
patria, Bundesamt für Kultur, Schweizer Heimatschutz, SBB und die
kantonalen Denkmalpflegestellen.
KKL
kurz vom Netz
LEIBSTADT.
Am 30.08.03 wurde
beim Kernkraftwerk Leibstadt eine Undichtigkeit im Luftsystem,
welches zur Steuerung von Armaturen
dient, festgestellt. Da der Bereich
der Undichtigkeit im Normalbetrieb nicht zugänglich ist,
wurde die Anlage abgefahren und das Luftsystem instand gesetzt. Die
Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK)
wurde über dieses Vorhaben
informiert. Nach der
Durchführung der
erforderlichen Anfahrprüfungen
wurde die Anlage im Verlaufe
des Sonntags wieder hochgefahren und der Generator in der
Nacht zum Montag ans Netz geschaltet.
Über
200'000 feierten den Aargau
AARAU.
Über 200'000 Personen aus dem Aargau und der näheren und
weiteren Nachbarschaft feierten vom Donnerstag bis Sonntag den
200. Geburtstag des Kantons. DAS Fest war geprägt durch eine
tolle Stimmung, wechselhaftes Wetter und auffallend wenig
Zwischenfälle.
Trotz
wechselhaftem Wetter kamen deutlich über 200'000 Personen aus
allen Kantonsteilen und aus den umliegenden Kantonen zum grossen
Geburtstagsfest. Auf den zehn Festplätzen wurde ausgiebig
gefeiert und gefestet. Projektleiter und OK-Chef Erich Schnyder
zieht eine positive Bilanz: „Die Leute waren überrascht und
erfreut von der Vielfalt der Veranstaltungen. Die vielen Rückmeldungen
und die freudigen Gesichter, denen ich auf dem Gelände begegnet
bin, bestätigen mir das.“
Die
Openair-Veranstaltungen waren gut besucht. Trotz zeitweise strömendem
Regen war die Begeisterung an den Shows und Konzerten gross. Auch
die kulinarischen Angebote der Festbeizen kamen ausgesprochen gut
an. Das Fazit von Staatsschreiber und Gesamtprojektleiter Marc
Pfirter: „Während vier Tagen hat sich der Aargau von seiner
besten Seite gezeigt. Die Jubiläumsmottos ‚Der Aargau feiert
und festet’, ‚Der Aargau verbindet’ und ‚Der Aargau
leistet viel, auch für seine Nachbarn’ wurden vorgelebt. Das
Ziel wurde er-reicht, den Aargau in seiner Vielfalt zu zeigen und
zu erleben.“ Im Namen des Regierungsrates dankte der
Staatsschreiber am Sonntag dem Organisationskomitee und den
Tausenden von Helferinnen und Helfern in einem
Gratulationsschreiben für ihren enormen Einsatz.
Blick
hinter die Kulissen
Die
Anforderungen an die Verpflegung waren vielfältig. Im Allgemeinen
wurden wegen des kühlen Wetters mehr gegessen und weniger
getrunken als erwartet. Mit positiven Folgen für die Disziplin:
Zur positiven Überraschung des Organisationskomitees gab es weder
nennenswerte Schlägereien noch andere alkoholbedingte Zwischenfälle,
und auch der sonst übliche „Abfallberg“ war allenfalls ein Hügelchen.
Einen
Wermutstropfen musste DAS Fest verzeichnen: Am Sonntag stürzte
kurz vor Mittag der Zurzibieter Pavillon ein. Glücklicherweise
gab es nur eine Leichtverletzte beim Personal des Pavillons. Der
Sachschaden beläuft sich auf einige Zenhntausend Franken. Als
Ursache vermuten die Baufachleute des OKs zu starken Wasserdruck
auf dem Flachdach des Pavillons. Die Verantwortlichkeiten werden
polizeilich abgeklärt.
Abgesehen
davon waren im Sicherheitsbereich praktisch keine Zwischenfälle
zu verzeichnen. An den Sanitätsposten mussten lediglich ca. 150
Personen be-handelt werden, vor allem wegen Riss- und
Quetschwunden. Die Ambulanz fuhr bis Sonntagmittag insgesamt 13
Einsätze. Abgesehen von einem Herzinfarkt gab es keine
gravierenden Sanitätsfälle. Statistisch gesehen steht DAS Fest
somit auch mit der Schadensbilanz überdurchschnitlich positiv da.
Bei
den Sicherheitskräften (Polizei, Feuerwehr, Kantonaler Führungsstab)
waren zeitweise über 100 Personen im Einsatz. Vor allem für die
Vorführung der Patrouille Suisse war ein umfangreicher Einsatz-
und Pikettdienst organisiert worden. Im Sanitätsbereich
lei-steten unter anderem 110 Samariterinnen und Samariter unermüdliche
und hochwillkommene Arbeit.
Schulabgängersituation deutlich
entspannt
SOLOTHURN.
Die Schulabgängersituation präsentiert sich im Kanton Solothurn
glücklicherweise positiver als befürchtet werden musste. Dank
den Bemühungen des Lehrstellenmarketings des Amtes für
Berufsbildung und Berufsberatung (ABB) konnte die Schulabgängersituation
deutlich entspannt werden. Umstände wie ein geburtenstarker
Schulabgängerjahrgang, die schlechte Wirtschaftslage und grosse
Reformprojekte der Berufsbildung verhiessen nichts Gutes.
Geografischer
Mittelpunkt des Kantons St.Gallen eingeweiht
ST.
GALLEN. Zum 200-Jahr-Jubiläum des Kantons St.Gallen hat das
Vermessungsamt das Projekt "Mittelpunkt des Kantons"
realisiert: Einerseits liefern Plakate, die in der zweiten Augusthälfte
2003 im ganzen Kanton zu sehen sind, einen Denkanstoss zur Frage
"Wo liegt dein Mittelpunkt?" Andrerseits hat der
geografische Mittelpunkt des Kantons auf der Lütisalp eine
dauerhafte Markierung erhalten, die am 30. August 2003 eingeweiht
wurde.
Mit
Gründung des Kantons St.Gallen vor 200 Jahren erhielt der neue
Staat seine heutigen Grenzen - und damit auch einen geografischen
Mittelpunkt. 200 lange Jahre lebte man also in unserem Kanton zwar
mit einer Mitte, aber bis auf wenige Interessierte und Eingeweihte
wusste niemand so genau, wo sich dieser Mittelpunkt befindet: nämlich
auf der Lütisalp zwischen Stockberg und Säntis, im östlichsten
Teil der Gemeinde Krummenau. Er wurde mathematisch als sogenannter
Flächenschwerpunkt berechnet.
Im
Rahmen der Jubiläumsfeiern zum 200. Geburtstag des Kantons
St.Gallen erhielt das kantonale Vermessungsamt den Auftrag, den
Mittelpunkt des Kantons zu symbolisieren. Um auch Jugendliche zu
beteiligen, wurden mit einem Wettbewerb Projektideen für die
Symbolisierung des Mittelpunktes gesucht. Ende des letzten Jahres
hat eine Fachjury zwei Ideen zur Ausführung empfohlen: Zum einen
eine Plakataktion, welche den tatsächlichen Mittelpunkt
verschiedenen ideellen persönlichen Schwerpunkten gegenüberstellt
und einen Denkanstoss geben soll. Zum andern das Projekt
"Schwerelos" von Karin Schafflützel, Stefan Raschle und
Evelyn Langensand (Geomatik-Lehrlinge bei der Firma Loser &
Ebneter AG in Gossau). Sie machten den Vorschlag, mit einer
Visierlinie aus rot-weissen Stangen den Blick auf den
geografischen Mittelpunkt zu lenken, der lediglich mit einer grün-weissen
Stange markiert ist, weil er in einem geschützten, unzugänglichen
Moorbereich liegt.
Diese
Idee wurde nun realisiert und am Samstag, 30. August 2003, im
Rahmen einer Feier eingeweiht. Die Festansprache hielt
Regierungsrat Josef Keller, Vorsteher des
Volkswirtschaftsdepartementes. Das Alphorntrio Spitzli umrahmte
den Festakt musikalisch. Anschliessend traf sich die ganze
Festgemeinde bei der Hütte Bücheli zu Speis und Trank sowie
geselligem Beisammensein. Die musikalische Unterhaltung besorgten
die Thurtaler Musikanten.
Diplommittelschulen
werden Fachmaturitätsschulen
BASEL.
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen
Erziehungsdirektoren (EDK) hat im Juni einem Antrag des
Erziehungsdepartementes Basel-Stadt zugestimmt und die Umwandlung
der Diplommittelschulen (DMS) in Fachmaturitätsschulen (FMS)
beschlossen. Die FMS werden in Zukunft Fachmaturitätsausweise
ausstellen können, welche die Zulassung zu bestimmten
Fachhochschulen regeln. Damit wird die Position der DMS/FMS als
vollwertiger Weg neben Gymnasium und Berufslehre gestärkt.
Schuldenabbau
bleibt das oberste Ziel - trotz Verzögerung
BERN.
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat mit der Verabschiedung des
Voranschlags 2004, des Finanzplanberichts 2005-2007 sowie des Ergänzungsberichts
zur strategischen Aufgabenüberprüfung SAR die finanzpolitischen
Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Die kommende
Planperiode 2004-2006 ist geprägt durch eine markante
Verschlechterung der äusseren Rahmenbedingungen, welche sich
insbesondere in einem eigentlichen Einbruch bei den Steuererträgen
niederschlägt. Die Laufende Rechnung im Voranschlag 2004
schliesst zwar mit einem Ertragsüberschuss von CHF 4,7 Millionen
ab und erfüllt die Vorgaben der Defizitbremse. Vor dem
Hintergrund verschlechterter Rahmenbedingungen wird aber eine
Schuldenstabilisierung erst gegen Ende der Planperiode 2004-2007,
das heisst mit einer zeitlichen Verzögerung von zwei Jahren, zu
erreichen sein. Der Regierungsrat will seine Sanierungspolitik in
realistischen und tragfähigen Schritten fortsetzen.
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