Forderung nach gerechteren Löhnen

ZÜRICH. Mit einer Petition mit über 13'000 Unterschriften setzen sich die beiden Gewerkschaften VHTL und unia bei der Migros für bessere Löhne und gute Anstellungsbedingungen im Verkauf ein. Konkret heisst dies, dass nach der Festlegung von Mindestlöhnen von 3'300 Franken brutto pro Monat nun auch Mindestlöhne für Berufsleute mit Lehrabschluss oder mit mehrjähriger Erfahrung festgelegt werden sollen.

Anhalten der Talfahrt der Schweizer Konjunktur

BERN. Die weltwirtschaftliche Erholung kommt nur zögerlich und nach Wirtschaftsräumen uneinheitlich voran. Die US-Konjunktur gewann im 2. Quartal 2003 an Dynamik; namentlich legten auch die Unternehmensinvestitionen zu. Im Euroraum behielten die Stagnationstendenzen die Oberhand; im Vereinigten Königreich kam das Wachstum zum Stillstand. In den asiatischen Schwellenländern setzte sich der Konjunkturaufschwung fort; auch Japans Wirtschaft legte leicht zu. 

Demografie und Wachstum in der Schweiz

BERN. Die Diskussion des Bundesrates drehte sich um eine breite Palette von Folgewirkungen der demografischen Alterung, die national wie international eine besondere Herausforderung darstellen und deshalb für die Politik der Schweiz von grundlegender Bedeutung sind.

Der schweizerische Aussenhandel mit Hochtechnologie- produkten

BERN. Die Ein- und Ausfuhren von Hochtechnologieprodukten entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren wesentlich dynamischer als der gesamte Aussenhandel. Rund ein Fünftel aller Importe und Exporte entfiel auf Hochtechnologieprodukte. Im internationalen Vergleich kann die Schweiz damit durchaus mitreden. Aus dem Handel mit Hochtechnologieprodukten resultierte im Jahr 2002 ein positiver Handelsbilanzsaldo von 6,6 Mrd. Franken.

Andauernder Rückgang der Wirtschaftsaktivität

BERN. Im 2. Quartal 2003 sank das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal (saison- und zufallsbereinigt, hochgerechnet auf Jahresbasis) um 1,2 %. Den Stand des Vorjahresquartals unterschritt das reale BIP um 1,0 %.

Gewalt in der Ehe

BERN. Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates hat den Entwurf zu einem Gesetz einstimmig angenommen, wonach Gewalt in Ehe und Partnerschaft als Offizialdelikt gilt. Die Kommission ist auf die Vorlage zur Änderung des Strafgesetzbuches im Sinne zweier parlamentarischer Initiativen eingetreten und hat sie einstimmig angenommen. Die im Nationalrat bereits verabschiedete Vorlage sieht vor, dass die in der Ehe oder zwischen hetero- bzw. homosexuellen Lebenspartnern begangenen Gewalthandlungen zu Offizialdelikten erhoben werden.

Papst kommt in die Schweiz

BERN. Das erste nationale katholische Jugendtreffen ist in die Wege geleitet und findet am 5./6. Juni 04 im Allmendstadion (ARENA) sowie auf der Allmendwiese in Bern statt. Zum Treffen werden bis zu 10´000 Jugendliche erwartet. Es trägt das Motto STEH AUF! und soll eine Begegnung mit gemeinsamen Feiern und Austausch über verschiedenste Lebensfragen sein.

Bischöfe gegen Homo-Ehe

BERN. Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) lehnt eine registrierte Partnerschaft homosexueller Paare mit weitgehend ehegleichen Wirkungen sowie eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare entschieden ab.

Feuerbrand: Mehr kranke Kernobstbäume als letztes Jahr

BERN. Der Feuerbrand, die gefährlichste Krankheit des Kernobsts,  hat dieses Jahr heftiger zugeschlagen als 2002. 3700 Apfelbäume in Obstanlagen und 3300 Hochstämme wurden dieses Jahr krank. Die Schäden sind geringer als im schlimmsten Feuerbrand-Jahr 2000, die Krankheit breitet sich aber immer noch aus.

Anhalten der Talfahrt der Schweizer Konjunktur

BERN. Die Konjunktur in der Schweiz litt weiterhin unter dem ausbleibenden Schwung der Weltwirtschaft. Im 2. Quartal 2003 nahm das reale Bruttoinlandprodukt erneut ab. Einem weiter wachsenden privaten und staatlichen Konsum standen insbesondere rückläufige Ausrüstungsinvestitionen und Warenexporte gegenüber.

 

 

4. September 2003

Forderung nach gerechteren Löhnen

ZÜRICH. Mit einer Petition mit über 13'000 Unterschriften setzen sich die beiden Gewerkschaften VHTL und unia bei der Migros für bessere Löhne und gute Anstellungsbedingungen im Verkauf ein. Konkret heisst dies, dass nach der Festlegung von Mindestlöhnen von 3'300 Franken brutto pro Monat nun auch Mindestlöhne für Berufsleute mit Lehrabschluss oder mit mehrjähriger Erfahrung festgelegt werden sollen.

Anhalten der Talfahrt der Schweizer Konjunktur

Die weltwirtschaftliche Erholung kommt nur zögerlich und nach Wirtschaftsräumen uneinheitlich voran.

BERN. Die US-Konjunktur gewann im 2. Quartal 2003 an Dynamik; namentlich legten auch die Unternehmensinvestitionen zu. Im Euroraum behielten die Stagnationstendenzen die Oberhand; im Vereinigten Königreich kam das Wachstum zum Stillstand. In den asiatischen Schwellenländern setzte sich der Konjunkturaufschwung fort; auch Japans Wirtschaft legte leicht zu. In den mittel- und osteuropäischen Ländern hielt die Expansion, wenn auch leicht abgebremst, an. In den meisten lateinamerikanischen Ländern verlangsamte sich das Produktionswachstum.

Es zeichnet sich ab, dass die US-Wirtschaft die Schrittmacherrolle des Aufschwungs übernehmen wird. Die in diesem Land verfolgte expansive Geld- und Finanzpolitik beginnt Wirkung zu zeigen. Ein kräftiger Aufschwung ist indessen nicht zu erwarten. Namentlich scheinen die Überinvestitionen aus dem vorangegangenen Boom in den USA und in der EU noch nicht abgebaut. Auch werden in den Euroländern in der Folge der Höherbewertung des Euro zum Dollar vorerst von der Aussenwirtschaft nur schwach stimulierende Effekte ausgehen. Hinzu kommen eine Verunsicherung wegen der Gefahr von Terroranschlägen sowie Unsicherheiten mit Blick auf die makroökonomischen Ungleichgewichte namentlich betreffend die US-Wirtschaft.

Die Konjunktur in der Schweiz litt weiterhin unter dem ausbleibenden Schwung der Weltwirtschaft. Im 2. Quartal 2003 nahm das reale Bruttoinlandprodukt erneut ab. Einem weiter wachsenden privaten und staatlichen Konsum standen insbesondere rückläufige Ausrüstungsinvestitionen und Warenexporte gegenüber. Die Lage in der Industrie, im Baugewerbe und in verschiedenen grossen Branchen des Dienstleistungssektors blieb gedrückt. Für das Jahr 2003 insgesamt ist von einem leichten Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts auszugehen. Eine Rückkehr zu einer wieder expandierenden Wirtschaft ist für das Jahr 2004 zu erwarten, wobei eine wieder wachsende Produktion bereits Ende 2003 nicht auszuschliessen ist. Voraussetzung ist allerdings, dass der EU-Raum zu einem deutlichen Wachstum zurückfindet und der Frankenkurs keine substanzielle Festigung erfährt.

Demografie und Wachstum in der Schweiz

Im Hinblick auf seine Politik für die nächsten vier Jahre hat sich der Bundesrat über demografische Herausforderungen und über Wachstumspolitik ausgesprochen.

BERN. Die Diskussion des Bundesrates drehte sich um eine breite Palette von Folgewirkungen der demografischen Alterung, die national wie international eine besondere Herausforderung darstellen und deshalb für die Politik der Schweiz von grundlegender Bedeutung sind. Die demografischen Herausforderungen betreffen nicht nur die soziale Sicherheit, sondern ebenso die Bereiche Gesundheit und Pflege, Arbeitsmarkt, Bildung und Familienpolitik, Migrations- und Integrationspolitik, Raumordnung, Agglomerations- und Verkehrspolitik sowie staatliche Institutionen. Der Bundesrat beriet mögliche Massnahmen in den verschiedenen Bereichen, wobei die Finanzierungsfrage eine wesentliche Rolle einnahm.

Der Bundesrat hat sich zudem für eine Politik des Wachstums ausgesprochen. Er kam zum Schluss, dass wirtschaftliches Wachstum für eine erfolgreiche Bewältigung der demografischen Herausforderungen unerlässlich sei.

Die Bundeskanzlei als federführende Stelle für die Legislaturplanung hat nun den Auftrag, gemeinsam mit den jeweiligen Departementen verschiedene vom Bundesrat diskutierte Massnahmen weiter zu verfolgen und im Hinblick auf weitere Beratungen über seine Politik für die nächsten vier Jahre  zu konkretisieren.

Der schweizerische Aussenhandel mit Hochtechnologieprodukten

BERN. Die Ein- und Ausfuhren von Hochtechnologieprodukten entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren wesentlich dynamischer als der gesamte Aussenhandel. Rund ein Fünftel aller Importe und Exporte entfiel auf Hochtechnologieprodukte. Im internationalen Vergleich kann die Schweiz damit durchaus mitreden (Exportanteil Hochtechnologieprodukte in Deutschland: 16 % [Jahr 2000]; EU-Mittel: 20 %; Japan: 27 %; USA: 30 % [1999]). Aus dem Handel mit Hochtechnologieprodukten resultierte im Jahr 2002 ein positiver Handelsbilanzsaldo von 6,6 Mrd. Franken.

Die Schweiz importierte im Jahr 2002 Hochtechnologieprodukte im Wert von 23,4 Mrd. Franken. Sie lagen um 7,1 % unter dem Vorjahreswert und sanken damit stärker als die Gesamteinfuhren (-5,3 %). Wertmässig entfielen im Jahr 2002 noch 19,0 % aller Einfuhren auf Hochtechnologieprodukte, verglichen mit etwas mehr als 20 % in den Jahren 1999 und 2000.

Andauernder Rückgang der Wirtschaftsaktivität

BERN. Im 2. Quartal 2003 sank das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal (saison- und zufallsbereinigt, hochgerechnet auf Jahresbasis) um 1,2 %. Den Stand des Vorjahresquartals unterschritt das reale BIP um 1,0 %.

Gewalt in der Ehe

BERN. Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates hat den Entwurf zu einem Gesetz einstimmig angenommen, wonach Gewalt in Ehe und Partnerschaft als Offizialdelikt gilt. Die Kommission ist auf die Vorlage zur Änderung des Strafgesetzbuches im Sinne zweier parlamentarischer Initiativen eingetreten und hat sie einstimmig angenommen. Die im Nationalrat bereits verabschiedete Vorlage sieht vor, dass die in der Ehe oder zwischen hetero- bzw. homosexuellen Lebenspartnern begangenen Gewalthandlungen (sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, einfache Körperverletzungen, wiederholte Tätlichkeiten, Drohungen) zu Offizialdelikten erhoben werden. Um die Auswirkungen eines nicht erwünschten Strafverfahrens zu mindern, sieht eine Bestimmung vor, dass das Verfahren unter bestimmten Bedingungen, u.a. mit dem Einverständnis des Opfers, eingestellt werden kann, sofern es sich nicht um eine Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung handelt. Eine Minderheit beantragt, dass die Gerichtsbehörde die Strafverfolgung auch ohne die Zustimmung des Opfers einstellen kann, wenn der Täter bereit ist, sich zur Änderung seines Verhaltens einer Behandlung zu unterziehen. Wenn nach dieser Behandlung anzunehmen ist, dass der Täter nicht weitere gleichartige Straftaten begehen wird, kann von jeglicher Strafverfolgung abgesehen werden.

Papst kommt in die Schweiz

BERN. Das erste nationale katholische Jugendtreffen ist in die Wege geleitet und findet am 5./6. Juni 04 im Allmendstadion (ARENA) sowie auf der Allmendwiese in Bern statt. Zum Treffen werden bis zu 10´000 Jugendliche erwartet. Es trägt das Motto STEH AUF! und soll eine Begegnung mit gemeinsamen Feiern und Austausch über verschiedenste Lebensfragen sein. Am Sonntag werden voraussichtlich eine Begegnung der Jugendlichen mit dem Papst sowie ein Gottesdienst offen für alle stattfinden.

Bischöfe gegen Homo-Ehe

BERN. Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) lehnt eine registrierte Partnerschaft homosexueller Paare mit weitgehend ehegleichen Wirkungen sowie eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare entschieden ab. Nach Meinung der SBK reichen punktuelle gesetzgeberische Massnahmen, allenfalls ergänzt durch einen Beistandsvertrag, zur weitgehenden Beendigung von rechtlichen Diskriminierungen wohl aus; zur Not könnte die SBK auch bestimmte Formen der registrierten Partnerschaft mit relativ eigenständigen Wirkungen akzeptieren.

Forderung nach gerechteren Löhnen

ZÜRICH. Mit einer Petition mit über 13'000 Unterschriften setzen sich die beiden Gewerkschaften VHTL und unia bei der Migros für bessere Löhne und gute Anstellungsbedingungen im Verkauf ein.

Konkret heisst dies, dass nach der Festlegung von Mindestlöhnen von 3'300 Franken brutto pro Monat nun auch Mindestlöhne für Berufsleute mit Lehrabschluss oder mit mehrjähriger Erfahrung festgelegt werden sollen. Bei der Migros gibt es zahlreiche Berufsleute, die trotz langer Betriebszugehörigkeit unangemessen tiefe Löhne verdienen.

Feuerbrand: Mehr kranke Kernobstbäume als letztes Jahr

BERN. Der Feuerbrand, die gefährlichste Krankheit des Kernobsts,  hat dieses Jahr heftiger zugeschlagen als 2002. 3700 Apfelbäume in Obstanlagen und 3300 Hochstämme wurden dieses Jahr krank. Die Schäden sind geringer als im schlimmsten Feuerbrand-Jahr 2000, die Krankheit breitet sich aber immer noch aus.

Anhalten der Talfahrt der Schweizer Konjunktur

BERN. Die Konjunktur in der Schweiz litt weiterhin unter dem ausbleibenden Schwung der Weltwirtschaft. Im 2. Quartal 2003 nahm das reale Bruttoinlandprodukt erneut ab. Einem weiter wachsenden privaten und staatlichen Konsum standen insbesondere rückläufige Ausrüstungsinvestitionen und Warenexporte gegenüber. Die Lage in der Industrie, im Baugewerbe und in verschiedenen grossen Branchen des Dienstleistungssektors blieb gedrückt. Für das Jahr 2003 insgesamt ist von einem leichten Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts auszugehen. Eine Rückkehr zu einer wieder expandierenden Wirtschaft ist für das Jahr 2004 zu erwarten, wobei eine wieder wachsende Produktion bereits Ende 2003 nicht auszuschliessen ist. Voraussetzung ist allerdings, dass der EU-Raum zu einem deutlichen Wachstum zurückfindet und der Frankenkurs keine substanzielle Festigung erfährt.

 

 

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