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"berufe
haben kein geschlecht!"
AARAU.
Die Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des
Kantons Aargau zeigt eine Ausstellung, die auf die Vielfalt der
Berufswelt neugierig macht und zum Nachdenken über Frauen- und Männerberufe
anregen will.
Das
Berufsbildungsangebot wird von Mädchen und Knaben unterschiedlich
genutzt. Knaben wählen ihren Beruf aus einem breiteren Spektrum
an Berufen aus. Mädchen absolvieren häufiger Berufe mit einer kürzeren
Ausbildungsdauer und weniger Entwicklungs- und Aufstiegschancen.
Diese Unterschiede sind teils darauf zurückzuführen, dass sich
Jugendliche bei ihrer Berufswahl oft von der stereotypen
Einordnung in Frauen- oder Männerberufe leiten lassen.
Am
Ausstellungsstand der Fachstelle für Gleichstellung von Frauen
und Männern können sich Jugendliche mit Fragen der Berufswahl
und Lebensgestaltung auseinandersetzen. Die Ausstellung zeigt auf,
weshalb eine gute Berufswahl wichtig ist und welche Vorteile eine
untypische Berufswahl mit sich bringen kann. Ebenfalls werden nützliche
Tipps und Tricks für die Berufswahl gegeben.
Der
Slogan „berufe haben kein geschlecht!“ ist aktueller denn je.
In der momentanen Situation auf dem Lehrstellenmarkt kann eine für
Mädchen oder Buben untypische Berufswahl das Tor zum Arbeitsmarkt
öffnen.
Täglich
gibt es einen Berufe-Parcours mit dem Animatorenpaar Eva Kirchberg
und Ron Waeny. Zudem führt die 3. Real Oberentfelden verschiedene
Theaterszenen auf. Die Vorführungen runden die Ausstellung
thematisch ab.
Wasserversorgung
Gänsbrunnen wieder intakt
SOLOTHURN.
Das Wasser der Stollenquelle der Wasserversorgung Gänsbrunnen
wurde von der kantonalen Lebensmittelkontrolle zur öffentlichen
Nutzung wieder freigegeben. Seit Mittwochabend wird das
Quellwasser wieder im Reservoir aufbereitet und ins Netz
eingespiesen. Die Notversorgung mit Löschfahrzeugen der Feuerwehr
wurde in der Zwischenzeit eingestellt. Die Art und Herkunft der Trübungen
konnte noch nicht abgeklärt werden. Weitere Untersuchungen durch
das Amt für Umwelt sollen Klarheit verschaffen.
Lange
Nacht der Museen: Ausnahmebewilligung erteilt
ZÜRICH.
Während der „Langen Nacht der Museen“, die vom Samstag 6.
auf Sonntag, 7.
September 2003 in verschiedenen Zürcher Museen stattfindet,
werden die geplanten Outdoor-Veranstaltungen bis Sonntag 05.00 Uhr
durchgeführt werden können.
Der Stadtrat hat im Interesse der Organisatoren für dieses Jahr
eine Ausnahmebewilligung für zusätzliche Veranstaltungen
im Freien erteilt.
Der
für die „Lange Nacht der Museen“ verantwortliche Organisator
hatte versäumt, bei der Stadt zusätzlich zur Indoor-Bewilligung
auch eine Bewilligung für Veranstaltungen im Freien einzuholen.
Dadurch entstand die unhaltbare Situation, dass für jene Museen,
die korrekt um eine Bewilligung ersucht
hatten, Restriktionen galten, während andere Museen Verträge für
die ganze Nacht eingegangen waren. Eine Kündigung
dieser Verträge hätte teilweise hohe Konventionalstrafen
zur Folge gehabt. Um dieser ungerechten Situation zu begegnen,
wurde für dieses Jahr eine Ausnahmebewilligung.
Gute
Wasserqualität in den städtischen Bädern
ZÜRICH.
Eine Pressemitteilung über die Wasserqualität der kantonalen
Freibäder hat teilweise zu Verunsicherung geführt. Für
Schwimmerinnen und Schwimmer in stadtzürcher Badeanlagen besteht
kein Grund zur Unruhe, sie baden in guter Wasserqualität.
Das
Sportamt der Stadt Zürich setzt hohe Qualitätsansprüche bezüglich
Sauberkeit und Hygiene in den städtischen Hallen- und Freibädern.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, kontrolliert das
Badepersonal dreimal täglich die Wasserqualität. Diese
betriebliche Massnahme ermöglicht vor Ort sofort auf allfällige
Missstände zu reagieren, denn die Qualität kann für jedes
Becken individuell über die Frischwasserzufuhr gesteuert werden.
Zusätzlich zu dieser Selbstkontrolle finden durch den Kanton
regelmässig unangemeldete Tests durch ein unabhängiges, externes
Labor statt. Somit stehen sowohl Badewasser als
auch Umgebungsflächen-Hygiene unter strengster Kontrolle.
Die letzten Ergebnisse vom August ergaben für alle städtischen Bäder
gute Noten. Es kann
vorkommen, dass der Harnstoffgehalt (nicht mit Urin
gleichzusetzen) vorübergehend leicht erhöht ist, was aber rasch
ausgeglichen wird und keineswegs gesundheitsgefährdend ist. Für
die Zürcherinnen und Zürcher besteht kein Grund zur Sorge, sie
schwimmen in der Stadt in sauberem Wasser.
Erfolgreicher
Schlag gegen Drogenhändler
ZÜRICH.
Der Kantonspolizei Zürich ist es gelungen, in einem noch
nicht abgeschlossenen, umfangreichen Ermittlungsverfahren gegen türkische
Drogenhändler 19 Personen zu verhaften und über 29 Kilogramm
Heroin sicherzustellen. Es handelt sich dabei um einen Fall von
organisierter Kriminalität.
Nach
zeitraubenden Ermittlungen konnten im Kanton Schwyz im Februar
2003 in einem Wohnwagen 14.3 Kilogramm Heroin und mehrere
Kilogramm Streckmittel sichergestellt werden. Es kam in Zürich zu
fünf Verhaftungen. Unter den Festgenommenen war auch der Kopf der
Organisation, ein 30-jähriger Türke und dessen 45-jährige
Ehefrau.
In
einer weiteren Aktion anfangs Mai 2003 verhaftete die Polizei eine
britische Transporteurin mit sechs Kilogramm Heroin im Flughafen
Genf-Cointrin bei der Einreise in die Schweiz. Die Frau gab
insgesamt drei Heroineinfuhren von total 18 Kilogramm zu. Weiter
war sie geständig, fünf Mal Drogengelder in der Gesamtsumme von
über 100 000 Franken nach der Türkei transportiert zu haben. Ein
weiteres Mitglied der Organisation, ein 40-jähriger Türke, der für
die Transporte verantwortlich war, wurde in Zürich verhaftet.
Ebenfalls eine 23-jährige Türkin, die 8.5 Kilogramm Heroin
besass.
Die
Ermittlungen zeigten, dass diese Gruppierung schon vorgängig grössere
Mengen Heroin in die Schweiz eingeführt und auf den Markt
gebracht hatte. Für den Schmuggel waren auch Kuriere aus Polen
eingesetzt worden.
Zwei
beteiligte Türken hatten zudem im Kanton Aargau über 100 000
Franken in eine Indoor-Hanfproduktion investiert. Einer von ihnen
war wegen Drogenhandels international zur Festnahme
ausgeschrieben.
Bei
den 19 Verhafteten, die sich in Untersuchungshaft befinden,
handelt es sich um sieben Türken, eine Türkin, zwei Bürger aus
Serbien-Monenegro, vier Libanesen, drei Albaner, eine Engländerin
und einen Iraker.
Einsatzplatzvermittlung
für Stellenlose an der Universität
BASEL.
Das nationale Qualifikationsprogramm "Biomedizinische und
Naturwissenschaftliche Forschung" (BNF) läuft seit 1996
erfolgreich in Bern mit Zweigstellen in Zürich und Lausanne. Die
Region Basel hingegen war bis jetzt stark untervertreten. Eine
neue Zweigstelle in Basel soll jetzt die Möglichkeiten der
Stellensuchenden in Basel, aber auch die Mobilität in der ganzen
Schweiz fördern.
Ursprünglich
war das nationale Qualifikationsprogramm "Biomedizinische und
Naturwissenschaftliche Forschung" für stellenlose Akademiker
aus dem biomedizinischen und naturwissenschaftlichen Bereich
gedacht, der dem Programm auch den Namen gegeben hat. In der
Zwischenzeit werden aber auch Fachpersonal der Bereiche Labor,
Sekretariat oder Informatik sowie Spezialistinnen und Spezialisten
aus anderen Themenbereichen vermittelt.
Am
Programm teilnehmen können Personen, die bei den Regionalen
Arbeitsvermitllungszentren (RAV) als stellensuchend gemeldet sind.
Sie werden weiterhin von der Arbeitslosenkasse entschädigt. Die
Einssätze dauern sechs Monate und können auf maximal zwölf
Monate verlängert werden.
Gruppenleiter
der Universität, welche die Möglichkeit und das Interesse haben,
eine oder mehrere Personen an einem Projekt mitarbeiten zu lassen,
können mit der Zweigstelle Basel Kontakt aufnehmen oder sich
direkt anmelden unter http://www.bn-forschung.unibe.ch/.
Durch
den betreuten Einsatz sollen die Teilnehmenden ihre Möglichkeiten
verbessern, eine Stelle zu finden. Sie müssen sich weiter
bewerben und können dafür zwanzig Prozent ihrer Beschäftigungszeit
aufwenden. Falls ein Bewerber eine Stelle findet, kann er den
Einsatzplatz dafür frühzeitig verlassen.
Vom
Energiegesetz zum Energienutzungsgesetz
FRAUENFELD.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau unterbreitet dem Grossen Rat
den Entwurf für ein neues Energienutzungsgesetz. Es soll das
bisherige Energiegesetz ablösen. Das neue Gesetz will in erster
Linie die sparsame Energienutzung und die Nutzung erneuerbarer
Energien fördern.
Durchlässige
Oberstufe geht in die Vernehmlassung
FRAUENFELD.
Der Kanton Thurgau strebt flächendeckend das Modell einer durchlässigen
Oberstufe an. Dieses beinhaltet das Führen von zwei Stammklassen
und Niveauunterricht. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau
schickt nun die notwendigen Gesetzesänderungen sowie den Bericht
über dieses Reformprojekt in ein Vernehmlassungsverfahren.
Integraler
Tarifverbund in den Regionen Bern-Mittelland und Emmental
BERN.
Mit der Einführung des integralen Tarifverbunds wird der öffentliche
Verkehr in den Regionen Bern und Emmental ab Anfang 2005 einfacher
zu benutzen sein. Die Fahrgäste können neu nicht nur ein
Abonnement (BäreAbi), sondern auch Einzelbillette und
Mehrfahrtenkarten für die verschiedenen Zonen des Tarifverbunds lösen.
Die Fahrausweise sind in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig.
Der bisherige Zonenplan des Tarifverbunds wird angepasst. Das neue
Tarifsystem kann ohne erhöhte Abgeltungsleistungen der öffentlichen
Hand realisiert werden. Mit dem neuen Verbund wird ein vom Grossen
Rat als Postulat überwiesener Vorstoss umgesetzt.
Besuch
des Basler Regierungsrats im Kanton Bern
BERN.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt besuchte heute (5.
September 2003) den Kanton Bern. Er folgt damit einer Einladung
der bernischen Kantonsregierung, die dem Kanton Basel-Stadt im
Jahre 1998 einen offiziellen Besuch abgestattet hatte.
Arbeitslosenquote
steigt auf 3,3 Prozent
SOLOTHURN.
Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn stieg im Monat
August 2003 von 6763 auf 7014. Dabei erhöhte sich die
Stellensuchendenquote von 5.1% auf 5.3%. Gleichzeitig nahm die
Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat von 4106 Personen
auf 4389 Personen zu, die Arbeitslosenquote veränderte sich
entsprechend von 3.1% auf 3.3%. Auffallend ist, dass sich die
Zunahme vorwiegend auf die unter 20-jährigen konzentriert, weil
zahlreiche Neuanmeldungen von Schul- und Lehrabgängern stammen,
welche bis jetzt weder eine Lehrstelle noch eine andere Lösung
gefunden haben. Weiter waren fast ausschliesslich
Dienstleistungsberufe vom Anstieg betroffen.
Vorberatende
Kommission will Regionale Didaktische Zentren vollständig
realisieren
ST.
GALLEN. Die vorberatende Kommission des St. Galler
Kantonsrates unterstützt die Sparbemühungen der Regierung.
Dennoch beantragt sie dem Kantonsrat, die Regionalen Didaktischen
Zentren (RDZ) im Zeitraum von 2004 bis 2006 vollumfänglich zu
realisieren. Dies bedingt jedoch, dass eine kostengünstigere Lösung
gefunden werden muss.
Unternehmen
für die Lehrlingsausbildung gewinnen
LUZERN.
Die sechs Zentralschweizer Kantone wollen weitere Unternehmen
für die Ausbildung von Lehrlingen gewinnen. Dazu wird in den nächsten
Tagen in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden die Aktion
"Lehrstellen für die Zentralschweiz" gestartet. Über
8'000 Unternehmen in der Zentralschweiz erhalten in den nächsten
Tagen einen Brief, der in den meisten Kantonen die Unterschrift
des zuständigen Regierungsmitglieds und von leitenden Personen
der Wirtschafts-Spitzenverbände trägt.
Erstes
Patent für die Universität Basel
BASEL.
Die Universität Basel hat erstmals in ihrer Geschichte ein
Patent zugesprochen erhalten. Das Europäische Patentamt erteilte
ihr ein Patent für einen neuen Wirkstoff, der möglicherweise
gegen den HI-Virus eingesetzt werden könnte.
Was
ursprünglich als optischer Aufheller von der chemischen Industrie
entwickelt wurde, entpuppte sich bei neuerlichen molekularen
Untersuchungen als ein potenzieller Wirkstoff gegen Viren -
inklusive dem HI-Virus - mit einem neuartigen Wirkmechanismus. Die
beiden Erfinder, Dr. Thomas Klimkait und Dr. François Hamy vom
Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Basel,
haben die Anti-HIV-Aktivität von "TF53" als Erste
entdeckt. Derzeit entwickeln sie die Substanz in Zusammenarbeit
mit der Firma Solidago AG weiter, um ihr Profil und
Applikationsspektrum zu studieren. Besonderes Augenmerk richtet
sich dabei auf die Wirksamkeit dieser Molekülklasse gegen das
HI-Virus und seine therapieresistenten Varianten.
Die
Erteilung des Patents war für den Industriepartner von grosser
Bedeutung, da der Schutz des geistigen Eigentums gerade bei der
Entwicklung neuer Medikamente eine zentrale Rolle spielt.
Konkurrenten könnten sonst als "Trittbrettfahrer"
aufspringen und damit die hohen Entwicklungskosten einsparen.
Dieses Projekt wird von der Stelle für Wissens- und
Technologietransfer (WTT) der Universität Basel betreut, die
Universitätsangehörige in vertraglichen und patentrechtlichen
Fragen berät. Die WTT-Stelle war auch massgeblich am
Zustandekommen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen
Industrie und Wissenschaft beteiligt.
Situation
auf dem bernischen Arbeitsmarkt im August 2003
BERN.
Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Kanton Bern im August 2003
um 216 auf 14’232 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert
auf 2,7 Prozent. Das schweizerische Mittel blieb ebenfalls unverändert
mit 3,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm im Kanton Bern
um 217 Personen zu und liegt nun auf 21'113.
Regierungsrat
informiert über Entlastungsmassnahmen
AARAU.
Der Aargauer Regierungsrat wird der Öffentlichkeit, dem Grossen
Rat und weiteren Institutionen am Mittwoch, 17. September, die
Massnahmen vorstellen, die den Staatshaushalt in den kommenden
drei Jahren entlasten sollen.
Insgesamt
soll der Staatshaushalt in den kommenden drei Jahren um 720
Millionen Franken gegenüber dem ursprünglichen Finanzplan
entlastet werden. Damit will der Regierungsrat eine drastische Erhöhung
der Defizite verhindern.
Der
Regierungsrat hatte die vier grossen Parteien SVP, FDP, SP und CVP
bereits am 20. August 2003 im Rahmen eines ausserordentlichen Säulenhaus-Gesprächs
über die finanzielle Ausgangslage und die geplanten
finanzpolitischen Massnahmen und ihre Folgen orientiert. Diese
haben die Stossrichtung der Massnahmen im Grundsatz gutgeheissen.
Die
Massnahmen werden der Oeffentlichkeit an einer Medienkonferenz am
17. September 2003 vorgestellt. Der Grosse Rat und interessierte
Organisationen werden gleichentags direkt informiert. Mit der frühzeitigen
Information an den Grossen Rat entspricht der Regierungsrat auch
den Anforderungen, die mittelfristigen finanziellen Entwicklungen
sowie die finanzpolitischen Perspektiven im Hinblick auf die
bevorstehende Budgetberatung im Spätherbst 2004 offenzulegen.
Die
Darlegung der konkreten Auswirkungen der Entlastungsmassnahmen ist
wichtig, damit der Grosse Rat über das Budget 2004 in Kenntnis
aller Zusammenhänge über die bereits im nächsten Jahr wirksamen
Massnahmen befinden kann. Die formelle Budgetbotschaft 2004 wird
dem Grossen Rat wie üblich im Oktober zugestellt.
Mehr
als 10'000 Arbeitslose im Kanton Aargau
AARAU.
Nach einer saisonbedingten Stabilisierung ist die Zahl der
arbeitslosen Personen erneut deutlich angestiegen. Erstmals seit
mehr als fünf Jahren sind wieder mehr als 10'000 Menschen im
Kanton Aargau arbeitslos. Für die kommenden Monate rechnet das
AWA mit einem weiteren Anstieg.
Die
Zahl der bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV)
eingeschriebenen Stellensuchenden nahm im August um 293 Personen
oder 2,1 Prozent auf 14‘407 Personen zu. Die
Stellensuchendenquote stieg von 4,6 auf 4,7 Prozent. Die Zahl der
Arbeitslosen stieg zwischen Ende Juli und Ende August um 254 auf
10‘207 Betroffene. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,3 Prozent;
das sind 0,1 Prozent mehr als im Vormonat.
Für
die kommenden Monate zeichnet sich aus saisonalen und
wirtschaftlichen Gründen ein weiterer Anstieg der
Arbeitslosigkeit ab. Mit einer nachhaltigen Besserung ist erst im
kommenden Jahr zu rechnen.
Die
Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. der Personen, die seit mehr
als einem Jahr arbeitslos sind, nahm von Ende Juli bis Ende August
2003 um 43 auf 1242 Personen zu. Der Anteil der
Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen stieg von
12,1 auf 12,2 Prozent.
Die
Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen betrug Ende August
641, 72 weniger als Ende Juli. Die RAV vermittelten im August 418
Stellen an Stellensuchende, 183 an Frauen und 235 an Männer.
62
arbeitslose Personen wurden im August 2003 aus der öffentlichen
Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.
37
Unternehmen meldeten im August 2003 beim AWA für im Aargau
liegende Betriebe Kurzarbeit an, das sind 21 weniger als im
Vormonat.
Planung
für den baulichen und gärtnerischen Unterhalt der
Schulanlagen
WINTERTHUR.
Wie bereits im Vorjahr legte die Zentralschulpflege die Prioritätenliste
für die Unterhaltsarbeiten an den Schulanlagen mit Hilfe einer
detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse fest. Damit wird
sichergestellt, dass jene Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden,
die auf Grund verschiedener Kriterien am dringendsten sind.
Die
Planung der Unterhaltsarbeiten beruht auf den durch die
Schulkreise angemeldeten Bedürfnissen. Es wurden ca. 700
Positionen eingegeben, welche Kosten von ca. 5,8 Mio. Franken zur
Folge gehabt hätten. Im Budget 2004 konnten aber nur ca. 2,6 Mio.
Franken eingestellt werden. Dies entspricht dem Budget 2003,
reduziert um 5% reduziert, so wie es die stadträtliche
Sparvorgabe verlangt. Auf der durch die Zentralschulpflege
priorisierten Liste stehen nun nur noch Unterhaltsbedürfnisse,
welche aus Sicherheitsgründen und wegen dringendem Substanzerhalt
zwingend nötig sind.
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