"berufe haben kein geschlecht!"

AARAU. Die Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Aargau zeigt eine Ausstellung, die auf die Vielfalt der Berufswelt neugierig macht und zum Nachdenken über Frauen- und Männerberufe anregen will.

Wasserversorgung Gänsbrunnen wieder intakt

SOLOTHURN. Das Wasser der Stollenquelle der Wasserversorgung Gänsbrunnen wurde von der kantonalen Lebensmittelkontrolle zur öffentlichen Nutzung wieder freigegeben. Seit Mittwochabend wird das Quellwasser wieder im Reservoir aufbereitet und ins Netz eingespiesen.

Lange Nacht der Museen: Ausnahmebewilligung erteilt

ZÜRICH. Während der „Langen Nacht der Museen“, die vom Samstag 6. auf  Sonntag, 7. September 2003 in verschiedenen Zürcher Museen stattfindet, werden die geplanten Outdoor-Veranstaltungen bis Sonntag 05.00 Uhr durchgeführt werden können. Der Stadtrat hat im Interesse der Organisatoren für dieses Jahr  eine Ausnahmebewilligung für zusätzliche Veranstaltungen im Freien  erteilt.

Gute Wasserqualität in den städtischen Bädern

ZÜRICH. Eine Pressemitteilung über die Wasserqualität der kantonalen Freibäder hat teilweise zu Verunsicherung geführt. Für Schwimmerinnen und Schwimmer in stadtzürcher Badeanlagen besteht kein Grund zur Unruhe, sie baden in guter Wasserqualität.

Erfolgreicher Schlag gegen Drogenhändler

ZÜRICH. Der Kantonspolizei Zürich ist es gelungen, in einem noch nicht abgeschlossenen, umfangreichen Ermittlungsverfahren gegen türkische Drogenhändler 19 Personen zu verhaften und über 29 Kilogramm Heroin sicherzustellen. Es handelt sich dabei um einen Fall von organisierter Kriminalität.

Einsatzplatzvermittlung für Stellenlose an der Universität

BASEL. Das nationale Qualifikationsprogramm "Biomedizinische und Naturwissenschaftliche Forschung" (BNF) läuft seit 1996 erfolgreich in Bern mit Zweigstellen in Zürich und Lausanne. Die Region Basel hingegen war bis jetzt stark untervertreten. Eine neue Zweigstelle in Basel soll jetzt die Möglichkeiten der Stellensuchenden in Basel, aber auch die Mobilität in der ganzen Schweiz fördern.

Vom Energiegesetz zum Energienutzungsgesetz

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau unterbreitet dem Grossen Rat den Entwurf für ein neues Energienutzungsgesetz. Es soll das bisherige Energiegesetz ablösen. Das neue Gesetz will in erster Linie die sparsame Energienutzung und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern.

Durchlässige Oberstufe geht in die Vernehmlassung

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau strebt flächendeckend das Modell einer durchlässigen Oberstufe an. Dieses beinhaltet das Führen von zwei Stammklassen und Niveauunterricht. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau schickt nun die notwendigen Gesetzesänderungen sowie den Bericht über dieses Reformprojekt in ein Vernehmlassungsverfahren.

Integraler Tarifverbund in den Regionen Bern-Mittelland und Emmental

BERN. Mit der Einführung des integralen Tarifverbunds wird der öffentliche Verkehr in den Regionen Bern und Emmental ab Anfang 2005 einfacher zu benutzen sein. Die Fahrgäste können neu nicht nur ein Abonnement (BäreAbi), sondern auch Einzelbillette und Mehrfahrtenkarten für die verschiedenen Zonen des Tarifverbunds lösen. Die Fahrausweise sind in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig.

Besuch des Basler Regierungsrats im Kanton Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt besuchte heute (5. September 2003) den Kanton Bern. Er folgt damit einer Einladung der bernischen Kantonsregierung, die dem Kanton Basel-Stadt im Jahre 1998 einen offiziellen Besuch abgestattet hatte.

Arbeitslosenquote steigt auf 3,3 Prozent

SOLOTHURN. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn stieg im Monat August 2003 von 6763 auf 7014. Dabei erhöhte sich die Stellensuchendenquote von 5.1% auf 5.3%. Gleichzeitig nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat von 4106 Personen auf 4389 Personen zu.

Vorberatende Kommission will Regionale Didaktische Zentren vollständig realisieren

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrates unterstützt die Sparbemühungen der Regierung. Dennoch beantragt sie dem Kantonsrat, die Regionalen Didaktischen Zentren (RDZ) im Zeitraum von 2004 bis 2006 vollumfänglich zu realisieren. Dies bedingt jedoch, dass eine kostengünstigere Lösung gefunden werden muss.

Unternehmen für die Lehrlingsausbildung gewinnen

LUZERN. Die sechs Zentralschweizer Kantone wollen weitere Unternehmen für die Ausbildung von Lehrlingen gewinnen. Dazu wird in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden die Aktion "Lehrstellen für die Zentralschweiz" gestartet.

Erstes Patent für die Universität Basel

BASEL. Die Universität Basel hat erstmals in ihrer Geschichte ein Patent zugesprochen erhalten. Das Europäische Patentamt erteilte ihr ein Patent für einen neuen Wirkstoff, der möglicherweise gegen den HI-Virus eingesetzt werden könnte.

Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im August 2003

BERN. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Kanton Bern im August 2003 um 216 auf 14’232 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 2,7 Prozent. Das schweizerische Mittel blieb ebenfalls unverändert mit 3,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm im Kanton Bern um 217 Personen zu und liegt nun auf 21'113.

Mehr als 10'000 Arbeitslose im Kanton Aargau

AARAU. Nach einer saisonbedingten Stabilisierung ist die Zahl der arbeitslosen Personen erneut deutlich angestiegen. Erstmals seit mehr als fünf Jahren sind wieder mehr als 10'000 Menschen im Kanton Aargau arbeitslos. Für die kommenden Monate rechnet das AWA mit einem weiteren Anstieg.

Planung  für den baulichen und gärtnerischen Unterhalt der Schulanlagen

WINTERTHUR. Wie bereits im Vorjahr legte die Zentralschulpflege die Prioritätenliste für die Unterhaltsarbeiten an den Schulanlagen mit Hilfe einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse fest. Damit wird sichergestellt, dass jene Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden, die auf Grund verschiedener Kriterien am dringendsten sind.

 

5. September 2003

"berufe haben kein geschlecht!"

AARAU. Die Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Aargau zeigt eine Ausstellung, die auf die Vielfalt der Berufswelt neugierig macht und zum Nachdenken über Frauen- und Männerberufe anregen will.

Das Berufsbildungsangebot wird von Mädchen und Knaben unterschiedlich genutzt. Knaben wählen ihren Beruf aus einem breiteren Spektrum an Berufen aus. Mädchen absolvieren häufiger Berufe mit einer kürzeren Ausbildungsdauer und weniger Entwicklungs- und Aufstiegschancen. Diese Unterschiede sind teils darauf zurückzuführen, dass sich Jugendliche bei ihrer Berufswahl oft von der stereotypen Einordnung in Frauen- oder Männerberufe leiten lassen.

Am Ausstellungsstand der Fachstelle für Gleichstellung von Frauen und Männern können sich Jugendliche mit Fragen der Berufswahl und Lebensgestaltung auseinandersetzen. Die Ausstellung zeigt auf, weshalb eine gute Berufswahl wichtig ist und welche Vorteile eine untypische Berufswahl mit sich bringen kann. Ebenfalls werden nützliche Tipps und Tricks für die Berufswahl gegeben.

Der Slogan „berufe haben kein geschlecht!“ ist aktueller denn je. In der momentanen Situation auf dem Lehrstellenmarkt kann eine für Mädchen oder Buben untypische Berufswahl das Tor zum Arbeitsmarkt öffnen.

Täglich gibt es einen Berufe-Parcours mit dem Animatorenpaar Eva Kirchberg und Ron Waeny. Zudem führt die 3. Real Oberentfelden verschiedene Theaterszenen auf. Die Vorführungen runden die Ausstellung thematisch ab.

Wasserversorgung Gänsbrunnen wieder intakt

SOLOTHURN. Das Wasser der Stollenquelle der Wasserversorgung Gänsbrunnen wurde von der kantonalen Lebensmittelkontrolle zur öffentlichen Nutzung wieder freigegeben. Seit Mittwochabend wird das Quellwasser wieder im Reservoir aufbereitet und ins Netz eingespiesen. Die Notversorgung mit Löschfahrzeugen der Feuerwehr wurde in der Zwischenzeit eingestellt. Die Art und Herkunft der Trübungen konnte noch nicht abgeklärt werden. Weitere Untersuchungen durch das Amt für Umwelt sollen Klarheit verschaffen.

Lange Nacht der Museen: Ausnahmebewilligung erteilt

ZÜRICH. Während der „Langen Nacht der Museen“, die vom Samstag 6. auf  Sonntag, 7. September 2003 in verschiedenen Zürcher Museen stattfindet, werden die geplanten Outdoor-Veranstaltungen bis Sonntag 05.00 Uhr durchgeführt werden können. Der Stadtrat hat im Interesse der Organisatoren für dieses Jahr  eine Ausnahmebewilligung für zusätzliche Veranstaltungen im Freien  erteilt.

Der für die „Lange Nacht der Museen“ verantwortliche Organisator hatte versäumt, bei der Stadt zusätzlich zur Indoor-Bewilligung auch eine Bewilligung für Veranstaltungen im Freien einzuholen. Dadurch entstand die unhaltbare Situation, dass für jene Museen, die korrekt um       eine Bewilligung ersucht hatten, Restriktionen galten, während andere Museen Verträge für die ganze Nacht eingegangen waren. Eine Kündigung  dieser Verträge hätte teilweise hohe Konventionalstrafen zur Folge gehabt. Um dieser ungerechten Situation zu begegnen, wurde für dieses Jahr eine Ausnahmebewilligung.

Gute Wasserqualität in den städtischen Bädern

ZÜRICH. Eine Pressemitteilung über die Wasserqualität der kantonalen Freibäder hat teilweise zu Verunsicherung geführt. Für Schwimmerinnen und Schwimmer in stadtzürcher Badeanlagen besteht kein Grund zur Unruhe, sie baden in guter Wasserqualität.

Das Sportamt der Stadt Zürich setzt hohe Qualitätsansprüche bezüglich Sauberkeit und Hygiene in den städtischen Hallen- und Freibädern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, kontrolliert das Badepersonal dreimal täglich die Wasserqualität. Diese betriebliche Massnahme ermöglicht vor Ort sofort auf allfällige Missstände zu reagieren, denn die Qualität kann für jedes Becken individuell über die Frischwasserzufuhr gesteuert werden. Zusätzlich zu dieser Selbstkontrolle finden durch den Kanton regelmässig unangemeldete Tests durch ein unabhängiges, externes Labor statt. Somit stehen sowohl Badewasser als  auch Umgebungsflächen-Hygiene unter strengster Kontrolle. Die letzten Ergebnisse vom August ergaben für alle städtischen Bäder gute Noten. Es  kann vorkommen, dass der Harnstoffgehalt (nicht mit Urin gleichzusetzen) vorübergehend leicht erhöht ist, was aber rasch ausgeglichen wird und keineswegs gesundheitsgefährdend ist. Für die Zürcherinnen und Zürcher besteht kein Grund zur Sorge, sie schwimmen in der Stadt in sauberem Wasser.

Erfolgreicher Schlag gegen Drogenhändler

ZÜRICH. Der Kantonspolizei Zürich ist es gelungen, in einem noch nicht abgeschlossenen, umfangreichen Ermittlungsverfahren gegen türkische Drogenhändler 19 Personen zu verhaften und über 29 Kilogramm Heroin sicherzustellen. Es handelt sich dabei um einen Fall von organisierter Kriminalität.

Nach zeitraubenden Ermittlungen konnten im Kanton Schwyz im Februar 2003 in einem Wohnwagen 14.3 Kilogramm Heroin und mehrere Kilogramm Streckmittel sichergestellt werden. Es kam in Zürich zu fünf Verhaftungen. Unter den Festgenommenen war auch der Kopf der Organisation, ein 30-jähriger Türke und dessen 45-jährige Ehefrau.

In einer weiteren Aktion anfangs Mai 2003 verhaftete die Polizei eine britische Transporteurin mit sechs Kilogramm Heroin im Flughafen Genf-Cointrin bei der Einreise in die Schweiz. Die Frau gab insgesamt drei Heroineinfuhren von total 18 Kilogramm zu. Weiter war sie geständig, fünf Mal Drogengelder in der Gesamtsumme von über 100 000 Franken nach der Türkei transportiert zu haben. Ein weiteres Mitglied der Organisation, ein 40-jähriger Türke, der für die Transporte verantwortlich war, wurde in Zürich verhaftet. Ebenfalls eine 23-jährige Türkin, die 8.5 Kilogramm Heroin besass.

Die Ermittlungen zeigten, dass diese Gruppierung schon vorgängig grössere Mengen Heroin in die Schweiz eingeführt und auf den Markt gebracht hatte. Für den Schmuggel waren auch Kuriere aus Polen eingesetzt worden.

Zwei beteiligte Türken hatten zudem im Kanton Aargau über 100 000 Franken in eine Indoor-Hanfproduktion investiert. Einer von ihnen war wegen Drogenhandels international zur Festnahme ausgeschrieben.

Bei den 19 Verhafteten, die sich in Untersuchungshaft befinden, handelt es sich um sieben Türken, eine Türkin, zwei Bürger aus Serbien-Monenegro, vier Libanesen, drei Albaner, eine Engländerin und einen Iraker.

Einsatzplatzvermittlung für Stellenlose an der Universität

BASEL. Das nationale Qualifikationsprogramm "Biomedizinische und Naturwissenschaftliche Forschung" (BNF) läuft seit 1996 erfolgreich in Bern mit Zweigstellen in Zürich und Lausanne. Die Region Basel hingegen war bis jetzt stark untervertreten. Eine neue Zweigstelle in Basel soll jetzt die Möglichkeiten der Stellensuchenden in Basel, aber auch die Mobilität in der ganzen Schweiz fördern.

Ursprünglich war das nationale Qualifikationsprogramm "Biomedizinische und Naturwissenschaftliche Forschung" für stellenlose Akademiker aus dem biomedizinischen und naturwissenschaftlichen Bereich gedacht, der dem Programm auch den Namen gegeben hat. In der Zwischenzeit werden aber auch Fachpersonal der Bereiche Labor, Sekretariat oder Informatik sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus anderen Themenbereichen vermittelt.

Am Programm teilnehmen können Personen, die bei den Regionalen Arbeitsvermitllungszentren (RAV) als stellensuchend gemeldet sind. Sie werden weiterhin von der Arbeitslosenkasse entschädigt. Die Einssätze dauern sechs Monate und können auf maximal zwölf Monate verlängert werden.

Gruppenleiter der Universität, welche die Möglichkeit und das Interesse haben, eine oder mehrere Personen an einem Projekt mitarbeiten zu lassen, können mit der Zweigstelle Basel Kontakt aufnehmen oder sich direkt anmelden unter http://www.bn-forschung.unibe.ch/.

Durch den betreuten Einsatz sollen die Teilnehmenden ihre Möglichkeiten verbessern, eine Stelle zu finden. Sie müssen sich weiter bewerben und können dafür zwanzig Prozent ihrer Beschäftigungszeit aufwenden. Falls ein Bewerber eine Stelle findet, kann er den Einsatzplatz dafür frühzeitig verlassen.

Vom Energiegesetz zum Energienutzungsgesetz

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau unterbreitet dem Grossen Rat den Entwurf für ein neues Energienutzungsgesetz. Es soll das bisherige Energiegesetz ablösen. Das neue Gesetz will in erster Linie die sparsame Energienutzung und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern.

Durchlässige Oberstufe geht in die Vernehmlassung

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau strebt flächendeckend das Modell einer durchlässigen Oberstufe an. Dieses beinhaltet das Führen von zwei Stammklassen und Niveauunterricht. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau schickt nun die notwendigen Gesetzesänderungen sowie den Bericht über dieses Reformprojekt in ein Vernehmlassungsverfahren.

Integraler Tarifverbund in den Regionen Bern-Mittelland und Emmental

BERN. Mit der Einführung des integralen Tarifverbunds wird der öffentliche Verkehr in den Regionen Bern und Emmental ab Anfang 2005 einfacher zu benutzen sein. Die Fahrgäste können neu nicht nur ein Abonnement (BäreAbi), sondern auch Einzelbillette und Mehrfahrtenkarten für die verschiedenen Zonen des Tarifverbunds lösen. Die Fahrausweise sind in allen öffentlichen Verkehrsmitteln gültig. Der bisherige Zonenplan des Tarifverbunds wird angepasst. Das neue Tarifsystem kann ohne erhöhte Abgeltungsleistungen der öffentlichen Hand realisiert werden. Mit dem neuen Verbund wird ein vom Grossen Rat als Postulat überwiesener Vorstoss umgesetzt.

Besuch des Basler Regierungsrats im Kanton Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt besuchte heute (5. September 2003) den Kanton Bern. Er folgt damit einer Einladung der bernischen Kantonsregierung, die dem Kanton Basel-Stadt im Jahre 1998 einen offiziellen Besuch abgestattet hatte.

Arbeitslosenquote steigt auf 3,3 Prozent

SOLOTHURN. Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn stieg im Monat August 2003 von 6763 auf 7014. Dabei erhöhte sich die Stellensuchendenquote von 5.1% auf 5.3%. Gleichzeitig nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat von 4106 Personen auf 4389 Personen zu, die Arbeitslosenquote veränderte sich entsprechend von 3.1% auf 3.3%. Auffallend ist, dass sich die Zunahme vorwiegend auf die unter 20-jährigen konzentriert, weil zahlreiche Neuanmeldungen von Schul- und Lehrabgängern stammen, welche bis jetzt weder eine Lehrstelle noch eine andere Lösung gefunden haben. Weiter waren fast ausschliesslich Dienstleistungsberufe vom Anstieg betroffen.

Vorberatende Kommission will Regionale Didaktische Zentren vollständig realisieren

ST. GALLEN. Die vorberatende Kommission des St. Galler Kantonsrates unterstützt die Sparbemühungen der Regierung. Dennoch beantragt sie dem Kantonsrat, die Regionalen Didaktischen Zentren (RDZ) im Zeitraum von 2004 bis 2006 vollumfänglich zu realisieren. Dies bedingt jedoch, dass eine kostengünstigere Lösung gefunden werden muss.

Unternehmen für die Lehrlingsausbildung gewinnen

LUZERN. Die sechs Zentralschweizer Kantone wollen weitere Unternehmen für die Ausbildung von Lehrlingen gewinnen. Dazu wird in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden die Aktion "Lehrstellen für die Zentralschweiz" gestartet. Über 8'000 Unternehmen in der Zentralschweiz erhalten in den nächsten Tagen einen Brief, der in den meisten Kantonen die Unterschrift des zuständigen Regierungsmitglieds und von leitenden Personen der Wirtschafts-Spitzenverbände trägt.

Erstes Patent für die Universität Basel

BASEL. Die Universität Basel hat erstmals in ihrer Geschichte ein Patent zugesprochen erhalten. Das Europäische Patentamt erteilte ihr ein Patent für einen neuen Wirkstoff, der möglicherweise gegen den HI-Virus eingesetzt werden könnte.

Was ursprünglich als optischer Aufheller von der chemischen Industrie entwickelt wurde, entpuppte sich bei neuerlichen molekularen Untersuchungen als ein potenzieller Wirkstoff gegen Viren - inklusive dem HI-Virus - mit einem neuartigen Wirkmechanismus. Die beiden Erfinder, Dr. Thomas Klimkait und Dr. François Hamy vom Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Basel, haben die Anti-HIV-Aktivität von "TF53" als Erste entdeckt. Derzeit entwickeln sie die Substanz in Zusammenarbeit mit der Firma Solidago AG weiter, um ihr Profil und Applikationsspektrum zu studieren. Besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf die Wirksamkeit dieser Molekülklasse gegen das HI-Virus und seine therapieresistenten Varianten.

Die Erteilung des Patents war für den Industriepartner von grosser Bedeutung, da der Schutz des geistigen Eigentums gerade bei der Entwicklung neuer Medikamente eine zentrale Rolle spielt. Konkurrenten könnten sonst als "Trittbrettfahrer" aufspringen und damit die hohen Entwicklungskosten einsparen. Dieses Projekt wird von der Stelle für Wissens- und Technologietransfer (WTT) der Universität Basel betreut, die Universitätsangehörige in vertraglichen und patentrechtlichen Fragen berät. Die WTT-Stelle war auch massgeblich am Zustandekommen dieser erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft beteiligt.

Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im August 2003

BERN. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Kanton Bern im August 2003 um 216 auf 14’232 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert auf 2,7 Prozent. Das schweizerische Mittel blieb ebenfalls unverändert mit 3,6 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden nahm im Kanton Bern um 217 Personen zu und liegt nun auf 21'113.

Regierungsrat informiert über Entlastungsmassnahmen

AARAU. Der Aargauer Regierungsrat wird der Öffentlichkeit, dem Grossen Rat und weiteren Institutionen am Mittwoch, 17. September, die Massnahmen vorstellen, die den Staatshaushalt in den kommenden drei Jahren entlasten sollen.

Insgesamt soll der Staatshaushalt in den kommenden drei Jahren um 720 Millionen Franken gegenüber dem ursprünglichen Finanzplan entlastet werden. Damit will der Regierungsrat eine drastische Erhöhung der Defizite verhindern.

Der Regierungsrat hatte die vier grossen Parteien SVP, FDP, SP und CVP bereits am 20. August 2003 im Rahmen eines ausserordentlichen Säulenhaus-Gesprächs über die finanzielle Ausgangslage und die geplanten finanzpolitischen Massnahmen und ihre Folgen orientiert. Diese haben die Stossrichtung der Massnahmen im Grundsatz gutgeheissen.

Die Massnahmen werden der Oeffentlichkeit an einer Medienkonferenz am 17. September 2003 vorgestellt. Der Grosse Rat und interessierte Organisationen werden gleichentags direkt informiert. Mit der frühzeitigen Information an den Grossen Rat entspricht der Regierungsrat auch den Anforderungen, die mittelfristigen finanziellen Entwicklungen sowie die finanzpolitischen Perspektiven im Hinblick auf die bevorstehende Budgetberatung im Spätherbst 2004 offenzulegen.

Die Darlegung der konkreten Auswirkungen der Entlastungsmassnahmen ist wichtig, damit der Grosse Rat über das Budget 2004 in Kenntnis aller Zusammenhänge über die bereits im nächsten Jahr wirksamen Massnahmen befinden kann. Die formelle Budgetbotschaft 2004 wird dem Grossen Rat wie üblich im Oktober zugestellt.

Mehr als 10'000 Arbeitslose im Kanton Aargau

AARAU. Nach einer saisonbedingten Stabilisierung ist die Zahl der arbeitslosen Personen erneut deutlich angestiegen. Erstmals seit mehr als fünf Jahren sind wieder mehr als 10'000 Menschen im Kanton Aargau arbeitslos. Für die kommenden Monate rechnet das AWA mit einem weiteren Anstieg.

Die Zahl der bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden nahm im August um 293 Personen oder 2,1 Prozent auf 14‘407 Personen zu. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,6 auf 4,7 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg zwischen Ende Juli und Ende August um 254 auf 10‘207 Betroffene. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,3 Prozent; das sind 0,1 Prozent mehr als im Vormonat.

Für die kommenden Monate zeichnet sich aus saisonalen und wirtschaftlichen Gründen ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit ab. Mit einer nachhaltigen Besserung ist erst im kommenden Jahr zu rechnen.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. der Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind, nahm von Ende Juli bis Ende August 2003 um 43 auf 1242 Personen zu. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen stieg von 12,1 auf 12,2 Prozent.

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen betrug Ende August 641, 72 weniger als Ende Juli. Die RAV vermittelten im August 418 Stellen an Stellensuchende, 183 an Frauen und 235 an Männer.

62 arbeitslose Personen wurden im August 2003 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.

37 Unternehmen meldeten im August 2003 beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an, das sind 21 weniger als im Vormonat.

Planung  für den baulichen und gärtnerischen Unterhalt der Schulanlagen

WINTERTHUR. Wie bereits im Vorjahr legte die Zentralschulpflege die Prioritätenliste für die Unterhaltsarbeiten an den Schulanlagen mit Hilfe einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse fest. Damit wird sichergestellt, dass jene Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden, die auf Grund verschiedener Kriterien am dringendsten sind.

Die Planung der Unterhaltsarbeiten beruht auf den durch die Schulkreise angemeldeten Bedürfnissen. Es wurden ca. 700 Positionen eingegeben, welche Kosten von ca. 5,8 Mio. Franken zur Folge gehabt hätten. Im Budget 2004 konnten aber nur ca. 2,6 Mio. Franken eingestellt werden. Dies entspricht dem Budget 2003, reduziert um 5% reduziert, so wie es die stadträtliche Sparvorgabe verlangt. Auf der durch die Zentralschulpflege priorisierten Liste stehen nun nur noch Unterhaltsbedürfnisse, welche aus Sicherheitsgründen und wegen dringendem Substanzerhalt zwingend nötig sind.

 

 

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