Zürich erhält neues Stadion

ZÜRICH. Mit 40357 gegen 27821 Stimmen haben sich die Zürcher StimmbürgerInnen die Bewilligung von 47 666 500 Franken für die Beteiligung an der Stadion Zürich AG bzw. für die Erstellung der Infrastruktur des Fussballstadions ausgesprochen.

Neubau Universität Luzern - Juryentscheid 

LUZERN. Nach einer 16-monatigen Bearbeitungszeit mit einem Ideenwettbewerb als erste Stufe, einem Studienauftrag als zweite Stufe und einer Überarbeitung von 2 Projekten kann das Planungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden. 

Jetzt geht’s los im Rohrer Aarschächli

AARAU. Im Auenschutzpark Aarau-Wildegg beginnen Mitte September im Gebiet Aarschächli in Rohr die Vorbereitungsarbeiten für die Wiederherstellung eines von der Aare abgetrennten Flussarmes sowie die Gestaltung von Kleingewässern für Amphibien. 

Erster MBA an der ETH Zürich

ZÜRICH. Die ETH in Zürich bietet als erste Hochschule im deutschsprachigen Raum ab Frühling 2004 einen auf internationales Supply Chain Management (SCM) fokussierten Master of Business Administration (MBA) an.

700 Freiwillige setzen sich für eine saubere Stadt ein

ZÜRICH. Die Stadt Winterthur hat Freiwillige aufgerufen, am kommenden Freitag und Samstag an der grossen Putz- und Aufräumaktion mitzumachen. Sie tragen den 3. Clean-up-day mit, der weltweit stattfindet und die Sauberkeit der Städte verbessern soll. 

5 statt 7

LIESTAL. Mit dem Entscheid der Stimmberechtigten vom 07. September 2003 wird der Stadtrat von heute sieben per 01.07.2004 auf fünf Mitglieder reduziert. Damit verbunden sind verschiedene Reorganisationen im Verwaltungsbereich.

Zweiter Tag der Gesundheitsberufe im Kanton Bern

BERN. Einblick in den Alltag der Gesundheitsberufe: Zum zweiten Mal findet im Kanton Bern der Tag der Gesundheitsberufe statt. Der Anlass richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, die vor der Berufswahl stehen.

Kasernenanlage Bern: Am 20. und 22. September stehen die Türen offen für alle

BERN. Nach einer mehrjährigen Sanierungs- und Umbauphase wird die Kasernenanlage (Papiermühlestrasse) Bern am kommenden Freitag (19. September 2003) mit einem Festakt offiziell eingeweiht und den Nutzerinnen und Nutzern übergeben.

Europäische Tage des Denkmals

BERN. Am Wochenende vom 13. und 14. September finden die europäischen Tage des Denkmals statt. Die diesjährige Veranstaltung in der Schweiz steht unter dem Thema Verre et Vitrail – Schätze aus Glas.

SPZ Nottwil: 35’000 auf Entdeckungsreise

NOTTWIL. Mehr als 35’000 Personen aus allen Teilen des Landes strömten am ersten Septemberwochenende ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil. Bei zwei Tagen der offenen Tür nahmen sie die Gelegenheit wahr, Europas grösste Akut- und Spezialklinik für Querschnittgelähmte auch von innen kennen zu lernen und ein attraktives Rahmenprogramm zu erleben. Anlass für beides war der Abschluss von Erweiterungsbauten im Umfang von 40 Mio Franken für die Optimierung von Betrieb und Angebot.

Nachbesserungen sind zwingend

HERISAU. Der Ausserrhoder Regierungsrat lehnt in einer Vernehmlassung des Bundes wichtige Ausführungsbestimmungen zum Landwirtschaftsgesetz (Agrarpolitik 2007) ab. Von den vorgeschlagenen Strukurverbesserungs- massnahmen würde jeder zweite Ausserrhoder Betrieb ausgeschlossen. 

Neuer Weltrekord anlässlich der 700 Jahre Feier in Willisau!

WILLISAU. Anlässlich des offiziellen Festtags der 700 Jahre Feier Willisau Stadt und Landschaft bauten 700 Kinder innerhalb von weniger als drei Stunden eine Kette aus LEGO Steinen. Als die letzten beiden Kettenglieder durch Max Pfister, Regierungsrat aus Luzern und Hanspeter Jutzi von LEGO Schweiz AG verbunden wurden, war der Weltrekord perfekt. 

Neue Professoren berufen

AARAU. Mitte August hat der Fachhochschulrat der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz auf Antrag der Wahlkommission Dr. phil. Jann Gruber als Professor für Soziale Arbeit und Studiengangleiter gewählt und ihm den Professorentitel verliehen. Gleichzeitig wurden Dieter Fischer und Dr. –Ing. Herbert Ruile als Professoren und hauptamtliche Dozenten im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen des Departements Technik gewählt.

www.zuerich.ch geht zur Stadt Zürich

ZÜRICH. Die Stadt Zürich erhält von der Jean Frey AG den begehrten Domainnamen zuerich.ch. Unter www.zuerich.ch soll in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich, mit Zürich Tourismus und weiteren  Partnern ein Portal mit Informationen rund um Zürich entstehen.

8. September 2003

Zürich erhält neues Stadion

ZÜRICH. Mit 40357 gegen 27821 Stimmen haben sich die Zürcher StimmbürgerInnen die Bewilligung von 47 666 500 Franken für die Beteiligung an der Stadion Zürich AG bzw. für die Erstellung der Infrastruktur des Fussballstadions ausgesprochen.

Neubau Universität Luzern - Juryentscheid

LUZERN. Nach einer 16-monatigen Bearbeitungszeit mit einem Ideenwettbewerb als erste Stufe, einem Studienauftrag als zweite Stufe und einer Überarbeitung von 2 Projekten kann das Planungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Planungsverfahren und insbesondere auch das Ergebnis der Überarbeitung haben gezeigt, dass der Kasernenplatz ein sehr guter Standort für den Neubau der Universität Luzern ist und alle Projektvorgaben erfüllt.

Beide überarbeiteten Projekte haben einen sehr hohen Qualitätsstandard erreicht. Beide Projekte schlagen Solitärbauten vor, die sich aber städtebaulich, architektonisch und im Funktionskonzept wesentlich unterscheiden. Beide Projekte übernehmen das erarbeitete Verkehrskonzept, das ein reibungsloses Funktionieren des Verkehrs nach dem Bau der Universität garantiert. Das festgelegte Kostendach kann bei beiden Projekten eingehalten werden.

Jetzt geht’s los im Rohrer Aarschächli

AARAU. Im Auenschutzpark Aarau-Wildegg beginnen Mitte September im Gebiet Aarschächli in Rohr die Vorbereitungsarbeiten für die Wiederherstellung eines von der Aare abgetrennten Flussarmes sowie die Gestaltung von Kleingewässern für Amphibien. Mit diesem Projekt sollen attraktive Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten der Auenlandschaften entstehen.

Mit der Wiederherstellung und der teilweisen Neuanlage eines über 300 Meter langen, landschaftlich gut in die ehemalige Auenlandschaft integrierten Aare-Arms sowie dem Bau von drei Kleingewässern im Aarschächli wird eine bedeutende ökologische Aufwertungsmassnahme im Aargau realisiert. Das neue Stillgewässer wird ohne Verbindung zur Aare nur mit Grundwasser gespiesen.

Von einer ausgedehnten Flachwasserzone mit breitem Röhricht und Seggengürtel senkt sich die Gewässersohle des Altarms bis zum gegenüberliegenden Steilufer auf eine Wassertiefe von gegen drei Metern ab. In diesem neugeschaffenen Lebensraum sollen sich Zwergtaucher, Wasserralle  oder Ringelnatter wieder wohl fühlen. Im lichten und sumpfigen Wald entlang des neuen Gewässers werden sich Kleinspecht, Pirol und – mit etwas Glück – auch die Nachtigall einfinden. Die Kleingewässer mit ihren Flachwasserbereichen bieten für Wasserfrösche und andere Amphibienarten attraktive Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen.

Bereits nach ein bis zwei Jahren werden sich standortheimische und auentypische Pflanzen spontan ansiedeln und den neugeschaffenen Lebensräumen ihr unverwechselbares Gepräge geben.

In den kommenden Tagen wird die Forstverwaltung Buchs-Rohr-Suhr die vorbereitenden Holzarbeiten an die Hand nehmen. Danach erfolgen der eigentliche Aushub und die bauliche Gestaltung der Gewässer. Es wird mit einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr gerechnet.

Ein Holzsteg am östlichen Ende des Altarms ermöglicht den Besuchern nach Abschluss der Arbeiten attraktive Einblicke auf die Röhrichtzonen und die offene Wasserfläche.

Erster MBA an der ETH Zürich

ZÜRICH. Die ETH in Zürich bietet als erste Hochschule im deutschsprachigen Raum ab Frühling 2004 einen auf internationales Supply Chain Management (SCM) fokussierten Master of Business Administration (MBA) an. Dieser richtet sich an Führungskräfte, die Organisation, Prozesse und Techniken der internationalen Wertschöpfung beherrschen und umsetzen müssen. Die neue Ausbildung schliesst nach 18 Monaten mit dem Titel MBA ETH SCM ab.

700 Freiwillige setzen sich für eine saubere Stadt ein

WINTERTHUR. Die Stadt Winterthur hat Freiwillige aufgerufen, am kommenden Freitag und Samstag an der grossen Putz- und Aufräumaktion mitzumachen. Sie tragen den 3. Clean-up-day mit, der weltweit stattfindet und die Sauberkeit der Städte verbessern soll.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Winterthur räumen und putzen tagein, tagaus, verschiedenste, aus Unachtsamkeit oder gezielt illegal deponierte Hinterlassen-schaften zusammen. Seit drei Jahren werden sie jeweils ein Mal im Jahr von engagierten Erwachsenen und Jugendlichen in ihrer Arbeit unterstützt.

Am diesjährigen Clean-up-day nehmen die Schulhäuser Hohfurri, Brühlberg, Hegifeld und Mattenbach bei der Putzaktion mit über 600 Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen teil. Sie werden am Freitag, 12. September, zwischen 8 und 16 Uhr die ihnen zugeteilten Ge-biete bearbeiten. Am Samstag, 13. September, sind vom Cevi Töss, Cevi Calypso und den Quartiervereinen Dättnau und Waldegg rund 100 Personen im Einsatz.

Die Stadt Winterthur beteiligt sich zum dritten Mal am internationale Clean-up-day. Organi-siert und betreut wird die durchgeführte Abfallsammelaktion von Mitarbeitern des Forstbe-triebes, der Stadtgärtnerei und des Strasseninspektorates der Stadt Winterthur.

5 statt 7

LIESTAL. Mit dem Entscheid der Stimmberechtigten vom 07. September 2003 wird der Stadtrat von heute sieben per 01.07.2004 auf fünf Mitglieder reduziert. Damit verbunden sind verschiedene Reorganisationen im Verwaltungsbereich.

Zweiter Tag der Gesundheitsberufe im Kanton Bern

BERN. Einblick in den Alltag der Gesundheitsberufe: Zum zweiten Mal findet im Kanton Bern der Tag der Gesundheitsberufe statt. Der Anlass richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, die vor der Berufswahl stehen. In acht Spitälern können sie morgen Dienstag (9. September 2003) die Gesundheitsberufe kennen lernen und Fragen an Fachleute stellen.

„Gesundheitsberufe entdecken – ein Tag für Neugierige“: Der kantonale Tag der Gesundheitsberufe 2003 steht wiederum unter diesem Motto. Nachdem die Premiere dieses Tages vor einem Jahr ein grosser Erfolg war, sollen die Schülerinnen und Schüler, die vor der Berufswahl stehen, regelmässig einen Einblick in die vielfältige Berufswelt des Gesundheitswesens erhalten. Die Anmeldezahlen der Oberstufenschulen zeigen, dass dieses Angebot auch in diesem Jahr auf ein grosses Interesse stösst. Acht Spitäler im Kanton Bern bieten morgen Dienstag (9. September 2003) einen Einblick in den Berufsalltag. Gleichzeitig soll der Tag allen Interessierten ermöglichen, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, die kompetent Auskünfte über den Berufsalltag und Ausbildungsmöglichkeiten geben können.

Den Tag der Gesundheitsberufe hat Regierungsrat Samuel Bhend, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern, im letzten Jahr initiiert. Der Tag ist in die Informationskampagne der Gesundheits- und Fürsorgedirektion eingebettet, die dazu beitragen soll, dass den Spitälern, Heimen sowie den Spitex-Organisationen auch in Zukunft genügend Fachpersonal zu Verfügung steht. Im Rahmen der Kampagne haben die Berufsschulen im Gesundheitswesen ihr breites Angebot an einem gemeinsamen Stand an den letzten beiden Berner Ausbildungsmessen (BAM) präsentiert. Im Kanton Bern bieten 14 Schulen rund 3000 Ausbildungsplätze für 12 verschiedene Berufe an.

In den folgenden acht Spitälern des Kantons Bern werden morgen Dienstag (9. September 2003) von 09.00 bis 17.00 Uhr die Gesundheitsberufe vorgestellt: Inselspital Bern; Lindenhofspital Bern; Spital-zentrum Biel (Veranstaltung in deutscher Sprache); Regionalspital Emmental, Burgdorf; Spitäler FMI, Interlaken; SRO Spital Region Oberaargau, Langenthal; Spital Thun-Simmental, Thun; Hôpital du Jura bernois (Veranstaltung in französischer Sprache).

Kasernenanlage Bern: Am 20. und 22. September stehen die Türen offen für alle

BERN. Nach einer mehrjährigen Sanierungs- und Umbauphase wird die Kasernenanlage (Papiermühlestrasse) Bern am kommenden Freitag (19. September 2003) mit einem Festakt offiziell eingeweiht und den Nutzerinnen und Nutzern übergeben. Danach werden die Türen der einzigen Kasernenanlage in der Schweiz mit militärischer und ziviler Nutzung für die Bevölkerung geöffnet: am Samstag (20. September) und am Montag (22. September).

Das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons organisiert diesen Tag der offenen Türen gemeinsam mit den militärischen und zivilen Nutzerinnen und Nutzern. Am Samstag, 20. September 2003,  kann die Kasernenanlage von 10.00 bis 16 Uhr besichtigt werden, am Montag, 22. September 2003, von 14.00 – 18 Uhr.

An beiden Tagen gibt das Militär Einblicke in die Kaderausbildung der Armee und ermöglicht im „Zentrum für Information und Kommunikation“ der Armee unter anderem interaktives Medientraining. Dazu gibt es Platzkonzerte der Militärmusik.

Die Hochschule der Künste ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern ebenfalls Blicke hinter die Kulissen (Proben im Bereich Kammermusik, Musikbibliothek, Aufnahmestudio u.a.m.).

Europäische Tage des Denkmals

BERN. Am Wochenende vom 13. und 14. September finden die europäischen Tage des Denkmals statt. Die diesjährige Veranstaltung in der Schweiz steht unter dem Thema Verre et Vitrail – Schätze aus Glas. Thematisiert wird die Geschichte des ersten Kunststoffes der Menschheit, seine Herstellung und Verwendung im Kunsthandwerk und in der Architektur. Die Denkmalpflege der Stadt Bern bietet am 13. September Führungen zur Glasmalerei des

20. Jahrhunderts in der Paulus-, Markus- und Johanneskirche an.

Die reiche Tradition der mittelalterlichen Glasmalerei ging seit dem ausgehenden 15. Jahrhun- dert allmählich verloren. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam mit der Neueinschätzung des Mittelalters durch die Romantik auch das Interesse für die Bildfenster wieder auf. Da die technische Tradition der mittelalterlichen Glasmalerei in Vergessenheit geraten war, kam die Wiederbelebung einer Neuentdeckung gleich. Im Jugendstil und ab der Mitte des 20. Jahrhun- derts kamen neue Bildformen in der Glasbildkunst auf.

Die Jugendstilfenster der Pauluskirche (Freistrasse 8) und die aus den 50er und 60er Jahren stammenden Fenster der Markuskirche (Tellstrasse 31-35) und der Johanneskirche (Breitenrainstrasse 26) zeigen die neuen Tendenzen des 20. Jahrhunderts besonders gut auf. Im Rahmen der Führungen werden in erster Linie die Bildprogramme der drei Kirchen gezeigt. Die Führungen finden um 11 und 15 Uhr statt – der Treffpunkt ist bei allen drei Kirchen der Haupteingang. Ausserdem werden die beiden Glasmaler Heinz Reich (Rathausplatz 3) und Martin Halter (Klösterlistutz 10) die Türen ihrer Ateliers von 10. 12 und 14 - 16 Uhr öffnen, um den Besucherinnen und Besuchern die Technik der Glasmalerei vorzuführen.

SPZ Nottwil: 35’000 auf Entdeckungsreise

NOTTWIL. Mehr als 35’000 Personen aus allen Teilen des Landes strömten am ersten Septemberwochenende ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil. Bei zwei Tagen der offenen Tür nahmen sie die Gelegenheit wahr, Europas grösste Akut- und Spezialklinik für Querschnittgelähmte auch von innen kennen zu lernen und ein attraktives Rahmenprogramm zu erleben. Anlass für beides war der Abschluss von Erweiterungsbauten im Umfang von 40 Mio Franken für die Optimierung von Betrieb und Angebot.

Aktion gegen Amalgam-Altlasten in Zahnarztpraxen

BERN. In einer konzentrierten Aktion soll das in den Abwasserleitungen der bernischen Zahnarztpraxen noch verbliebene Amalgam entfernt werden. Ziel dieser Aktion ist es, zu verhindern, dass Amalgam-Altlasten unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Lanciert haben die Aktion das kantonale Amt für Gewässerschutz- und Abfallwirtschaft und die Zahnärztegesellschaft des Kantons Bern.

Seit 1995 sind im Kanton Bern sämtliche Zahnarztpraxen, die Amalgam verarbeiten, mit der gesetzlich vorgeschriebenen Amalgamabscheideranlage ausgerüstet. Trotzdem ist das Risiko einer Abwasserverunreinigung durch den Amalgambestandteil Quecksilber nicht gänzlich gebannt. In vielen Zahnarztpraxen lagern in den Abwasserleitungen noch grössere Mengen an Amalgam aus der Zeit vor 1995. Im Normalfall stellen diese Ablagerungen zwar keine unmittelbare Gefahr für die Umwelt dar, doch bei Verstopfung oder Auswechseln der Leitungen und Neuinstallationen von Behandlungseinheiten könnte Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Die Zahnärzteschaft ist deshalb seit 1996 verpflichtet, in diesen Fällen eine vom Kanton autorisierte Firma für die Kontrolle und Reinigung der Leitungen beizuziehen. Bis heute wurden so Abwasserleitungen in 101 Praxen saniert, wobei rund 80 Kilogramm Quecksilber gewonnen wurden.

Allerdings haben nicht alle Zahnärztinnen und -ärzte diese Weisungen befolgt. In 19 Fällen gelangte amalgamhaltiger Schlamm in die Kanalisation oder landeten mit Amalgam verunreinigten Leitungen auf dem Bauschutt. Dieser Missstand hat das kantonale Amt für Gewässerschutz- und Abfallwirtschaft bewogen, in Zusammenarbeit mit der Zahnärztegesellschaft des Kantons Bern eine umfassende Sanierungsaktion zu lancieren. Die Verantwortlichen erwarten, dass im Rahmen dieser Aktion bis Ende 2004 rund 240 Kilogramm Quecksilber gewonnen werden können.

Nachbesserungen sind zwingend

HERISAU. Der Ausserrhoder Regierungsrat lehnt in einer Vernehmlassung des Bundes wichtige Ausführungsbestimmungen zum Landwirtschaftsgesetz (Agrarpolitik 2007) ab. Von den vorgeschlagenen Strukurverbesserungsmassnahmen würde jeder zweite Ausserrhoder Betrieb ausgeschlossen. Nur bei erheblichen Korrekturen könnte die Ausserrhoder Regierung der neuen Agrarpolitik zustimmen.

Die Ausführungsbestimmungen zum Landwirtschaftsgesetz sind für die Ausserrhoder Landwirtschaft von grosser Tragweite. Sie regeln unter anderem den Zugang und die Bedingungen für die Direktzahlungen sowie für die landwirtschaftlichen Strukturverbes-serungen und sozialen Begleitmassnahmen.

Neuer Weltrekord anlässlich der 700 Jahre Feier in Willisau!

WILLISAU. Anlässlich des offiziellen Festtags der 700 Jahre Feier Willisau Stadt und Landschaft bauten 700 Kinder innerhalb von weniger als drei Stunden eine Kette aus LEGO Steinen. Als die letzten beiden Kettenglieder durch Max Pfister, Regierungsrat aus Luzern und Hanspeter Jutzi von LEGO Schweiz AG verbunden wurden, war der Weltrekord perfekt. Die Kette erreichte eine Länge von 565 Metern und löste damit den bisherigen Rekord von 561.7 Metern aus der französischen Insel La Réunion ab. Für diesen Rekord wurden 2211 Kettenglieder, bestehend aus 424'512 LEGO Steinen benötigt. Alle LEGO Steine zusammen wogen ca. eine Tonne.

Zusammenarbeit in der Informatik

Das Gesundheitswesen auch im Kanton Aargau befindet sich in einem stetigen Wachstum. Es werden höhere Anforderungen an die medizinischen Kenntnisse, die Diagnostik und den technischen Bereich gestellt. Mit diesem Fortschritt steigen aber auch die Kosten im Gesundheitswesen. Vermehrte Zusammenarbeit und die Nutzung von Synergien durch koordiniertes Vorgehen soll der Kostenexplosion entgegen wirken. Mit der verstärkten Kooperationen zwischen den einzelnen Häusern erhält die Informatik als Instrument einen höheren Stellenwert.

Durch eine intensivere Zusammenarbeit in der Informatik verspricht sich das Gesundheitsdepartement auch eine Erhöhung der Betriebssicherheit, des Handlungsspielraums im informatiktechnischen Bereich und eine Kostensenkung. Zudem soll eine Optimierung der Informationsprozesse und der Datenhaltung erreicht werden. In einem ersten Schritt wollen vier Spitäler eine Zusammenarbeit im Bereich Informatik aufbauen. Es sind dies die ASANA Gruppe (Spital Menziken, Spital Leuggern), die Spezialklinik Barmelweid und das Kantonsspital Aarau. Diese drei Partner werden das Pilotprojekt starten. In einem zweiten Schritt sollen die beiden anderen Kantonsspitäler integriert werden. Weitere Regionalspitäler und andere Institutionen können sich anschliessen.

Neue Professoren berufen

AARAU. Mitte August hat der Fachhochschulrat der Fachhochschule Aargau Nordwestschweiz auf Antrag der Wahlkommission Dr. phil. Jann Gruber als Professor für Soziale Arbeit und Studiengangleiter gewählt und ihm den Professorentitel verliehen. Gleichzeitig wurden Dieter Fischer und Dr. –Ing. Herbert Ruile als Professoren und hauptamtliche Dozenten im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen des Departements Technik gewählt.

www.zuerich.ch geht zur Stadt Zürich

ZÜRICH. Die Stadt Zürich erhält von der Jean Frey AG den begehrten Domainnamen zuerich.ch. Unter www.zuerich.ch soll in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich, mit Zürich Tourismus und weiteren  Partnern ein Portal mit Informationen rund um Zürich entstehen.

 

 

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