Weltneuheit

BERN. Als erstes Postunternehmen gibt die Schweizerische Post den beliebten Diddl auf je einer 70- und 90-Rappen-Marke heraus. Bei der Cartoon-Maus handelt es sich um eine internationale Erfolgsgeschichte. Das beweist auch sein grosser Freundeskreis und die Tatsache, dass Diddl inzwischen bereits in 26 Ländern auftritt und 16 verschiedene Sprachen spricht.

Leiter der UN-Mission zu Besuch 

BERN. Staatssekretär Franz von Däniken hat heute den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Leiter der UN-Mission für den Kosovo, Harri H. Holkeri, zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen.

"Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte"

ZÜRICH. Für das im Frühjahr gestartete Projekt „BerührerInnen – Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte“ der Pro Infirmis Geschäftsstelle Zürich wird eine breit abgestützte, unabhängige Trägerschaft gesucht.

Iea lobt Schweizer Energiepolitik

BERN. "Die umfassende Schweizer Energiepolitik im Rahmen des Programms EnergieSchweiz verdient Anerkennung", erklärte William Ramsay, stellvertretender Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), anlässlich der Vorstellung des Berichts Energy Policies of IEA Countries – Switzerland 2003 Review am Dienstag in Bern.

Erfolgsbilanz zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler fällt

eher bescheiden aus

BERN. Die Geschäftsprüfungs- kommission des Nationalrates (GPK-N) hat im Rahmen einer Evaluation eine Erfolgskontrolle des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) vorgenommen.

Die Stimme der Exportwirtschaft in Cancun

BERN. Das Internationale Handelszentrum (ITC) - eine Tochterorganisation der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) und der Welthandelsorganisation (WTO) - führte zum fünften Mal in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) ein internationales Forum durch.

Rednerpreis für Leuenberger

BERN. Bundesrat Moritz Leuenberger wird der Cicero-Rednerpreis 2003 für die beste politische Rede des Jahres im deutschsprachigen Raum verliehen. 

 

 

9. September 2003

Weltneuheit

BERN. Als erstes Postunternehmen gibt die Schweizerische Post den beliebten Diddl auf je einer 70- und 90-Rappen-Marke heraus. Bei der Cartoon-Maus handelt es sich um eine internationale Erfolgsgeschichte. Das beweist auch sein grosser Freundeskreis und die Tatsache, dass Diddl inzwischen bereits in 26 Ländern auftritt und 16 verschiedene Sprachen spricht.

Diddl erfreut sich bei Kindern, Jugendlichen und Junggebliebenen grosser Beliebtheit und baumelt an unzähligen Taschen und Rucksäcken. Nun können mit Diddl auch Grüsse per Post verschickt werden. Obwohl der Erfinder und Zeichner von Diddl, Thomas Goletz, in Deutschland zu Hause ist, verschönern seine beiden witzigen Motive erstmals Briefmarken aus der Schweiz. Die Schweizerische Post führt mit den Diddl-Marken nach Globi, Pingu und dem Regenbogenfisch ihre Reihe von Kinderhelden fort. Bei den Kunden haben sich diese Sondermarken jeweils einer speziell grossen Nachfrage erfreut.

Sondermarke für sechstes Schweizer UNESCO-Welterbe für nächstes Jahr geplant

Mit den beiden Diddl-Sondermarken "Liebesbrief" (70 Rappen) und "Luftpost" (90 Rappen) kommen heute auch die fünf Sondermarken "UNESCO-Welterbe der Schweiz" in die Poststellen in den Verkauf (siehe Medienmitteilung vom 1. Juli 2003). Dem vor kurzem in die UNESCO-Liste aufgenommenen Weltnaturerbe Monte San Giorgio im Südtessin widmet die Post im September 2004 eine Sondermarke (1 Franken), die wiederum vom Berner Oberländer Beat Kehrli gestaltet wird. Briefmarken und philatelistische Produkte sind auch bei den sechs Philateliestellen und im Internet unter www.post.ch/philashop erhältlich.

Leiter der UN-Mission zu Besuch 

BERN. Staatssekretär Franz von Däniken hat heute den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und Leiter der UN-Mission für den Kosovo, Harri H. Holkeri, zu einem offiziellen Arbeitsbesuch empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Situation im Kosovo sowie Fragen im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten, welche den Wiederaufbau und die Rückkehr der Minderheiten im Kosovo weiterhin bestimmen. Ein Gespräch fand ausserdem mit BFF-Direktor Jean-Daniel Gerber statt.

Der Arbeitsbesuch bildete eine Gelegenheit zu einem ersten Gedankenaustausch mit dem neuen UNO-Sonderbeauftragten und ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Harri H. Holkeri, der sein Amt Ende August von seinem Vorgänger, dem deutschen Diplomaten Michael Steiner, übernommen hat.

Die Schweiz befürwortet die vollständige Umsetzung der Resolution 1244 (1999) des UN-Sicherheitsrates, welche die rechtliche Grundlage der UNO-Mission im Kosovo bildet, bis die Frage des endgültigen Status geregelt ist. Sie ist unverändert der Überzeugung, dass alle im Kosovo vertretenen Gemeinschaften bei der Definition der gemeinsamen Zukunft aktiv mitwirken müssen und eine Verbesserung des Lebensstandards und der Sicherheit für alle ethnischen Gruppen im Kosovo notwendig ist.

Das weitreichende Engagement der Schweiz im Kosovo umfasst hauptsächlich Programme und Projekte zum Aufbau einer stabilen Gesellschaft im öffentlichen wie im privaten Bereich sowie Unterstützungshilfen zum Aufbau von Infrastruktursektoren. Zwischen 1999 und 2003 hat die Schweiz rund 400 Mio. Franken für Projekte und Programme im Kosovo zur Verfügung gestellt, einschliesslich der Dienstkompanie Swisscoy. Im Jahre 2003 wird sich der Gesamtbeitrag der Schweiz auf rund 66 Mio. Franken belaufen.

"Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte"

ZÜRICH. Für das im Frühjahr gestartete Projekt „BerührerInnen – Zärtlichkeit und Sexualität für Behinderte“ der Pro Infirmis Geschäftsstelle Zürich wird eine breit abgestützte, unabhängige Trägerschaft gesucht. Ein Verein, dem namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Sozialwesen und aus der Wirtschaft angehören sollen, wird für die Weiterführung des Projektes – insbesondere für die Ausbildung der BerührerInnen sowie die Vermittlung der Dienstleistung – verantwortlich sein.

Die Lancierung des Projektes hat ein sehr grosses Echo in der Schweizer Öffentlichkeit nach sich gezogen. Obwohl das Medienecho überwiegend positiv war, muss PI feststellen, dass das Projekt viele Leute irritiert hat und negative Auswirkungen auf die Mittelbeschaffung von Pro Infirmis Schweiz mit sich bringt. Offensichtlich wurden einige, der Pro Infirmis gut gesinnte Personen durch das Projekt verunsichert und verletzt, was ihre Einstellung zur Organisation nachhaltig negativ beeinflusste. Das Projekt berührt in doppeltem Sinne gesellschaftliche Tabus: einerseits das Tabu des Umgangs mit behinderten Menschen, andererseits das Tabu des Umgangs mit dem Thema Sexualität.

In der Öffentlichkeit war sowohl Zustimmung wie auch Ablehnung zu erkennen: Neben zahlreichen zustimmenden Reaktionen erreichte uns auch eine beachtliche Zahl ablehnender, zum Teil harscher Reaktionen, meistens gekoppelt mit der Ankündigung, künftig Pro Infirmis nicht mehr bei den Spenden zu berücksichtigen. Daraus resultierte ein beträchtlicher Rückgang der Spendeneinnahmen. Diese Reaktionen haben die Verantwortlichen von Pro Infirmis in diesem Ausmass nicht erwartet. Es zeigt sich, dass die Themenführerschaft bei einem solchen Projekt nicht bei einem spendenfinanzierten Hilfswerk liegen kann.  An der Tatsache, dass für viele Behinderte der Umgang mit Zärtlichkeit und Sexualität ein wichtiges, ungelöstes Problem ist, ändert dies in der Folge nichts. Die Enttabuisierung des Themas „Sexualität und Behinderung“ und die Schaffung entsprechender Dienstleistungen muss in der Schweiz weitergeführt werden. Pro Infirmis hat die Wichtigkeit dieses Themas erkannt, kann aber dieses gesellschaftliche Problem nicht lösen. Deshalb bemüht sich Pro Infirmis um die Übergabe des Projektes an eine breit abgestützte , unabhängige Trägerschaft. Bis zur Gründung der neuen Trägerschaft wird die Ausbildung der 12 BerührerInnen aufgeschoben.

IEA LOBT SCHWEIZER ENERGIEPOLITIK

BERN. "Die umfassende Schweizer Energiepolitik im Rahmen des Programms EnergieSchweiz verdient Anerkennung", erklärte William Ramsay, stellvertretender Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), anlässlich der Vorstellung des Berichts Energy Policies of IEA Countries – Switzerland 2003 Review am Dienstag in Bern.

Weiter sagte er: "Die Ölvorräte der Schweiz übertreffen die von der IEA geforderte Reserve für 90 Tage und belegen das klare Bekenntnis des Landes zur Versorgungssicherheit. Auch die jüngste Volksabstimmung über die Kernenergie ist bemerkenswert, da sie dem Bundesrat eine Energiepolitik erlaubt, die sich an den '3E' – Energy security, Environment und Economy (Versorgungssicherheit, Umwelt und Wirtschaft) – orientiert."

Dennoch steht die Schweiz vor einer Reihe von Herausforderungen. Denn auch wenn die Grundsätze und Massnahmen des Programms EnergieSchweiz vollständig umgesetzt werden, dürften sie nicht ausreichen, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen. Zudem kommt die Schweiz nicht darum herum, die Effizienz im Energiesektor zu erhöhen, wobei natürlich der Ausgang der Abstimmung über das Elektrizitätsmarktgesetz im September 2002 zu respektieren ist. Die Behörden sollten weiterhin fortfahren, die Bürgerinnen und Bürger über die Ziele der Energiepolitik und die Folgen der Abstimmungsentscheidung zu informieren.

Erfolgsbilanz zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler fällt eher bescheiden aus

BERN. Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) hat im Rahmen einer Evaluation eine Erfolgskontrolle des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) vorgenommen. Sie hat das Konzept, auf dem das BLN basiert, überprüft und eine Beurteilung des BLN-Vollzugs auf Bundesebene vorgenommen. Obschon in den letzten Jahren eine tendenzielle Verbesserung hinsichtlich der Zielerreichung beobachtet werden kann, bestehen noch Möglichkeiten, das Instrumentarium des BLN zu stärken und das BLN besser auszuschöpfen. Die GPK-N empfiehlt dem Bundesrat, die Schutzziele des BLN zu überprüfen so

Die Stimme der Exportwirtschaft in Cancun

BERN. Das Internationale Handelszentrum (ITC) - eine Tochterorganisation der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) und der Welthandelsorganisation (WTO) - führte zum fünften Mal in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) ein internationales Forum durch. Das Executive Forum fandzwischen dem 6. und 9. September 2003 in Cancun - im Vorfeld der fünften WTO-Ministerialkonferenz - statt.

Rednerpreis für Leuenberger

BERN. Bundesrat Moritz Leuenberger wird der Cicero-Rednerpreis 2003 für die beste politische Rede des Jahres im deutschsprachigen Raum verliehen. Er ist der erste Schweizer, der diese Auszeichnung erhält. Die Preisübergabe findet am 19. September in Bonn statt.

Der Cicero-Rednerpreis wird seit 1994 vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG für herausragende öffentliche Reden in den Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur/Medien, Wissenschaft verliehen. Der Preis soll „die wichtige Rolle der öffentlichen Rede in einer auf Kommunikationsfähigkeit und Dialogbereitschaft angewiesenen Demokratie“ ins öffentliche Bewusstsein rücken. Leuenberger ist vom Tübinger Rhetorik Professor Gert Ueding vorgeschlagen worden.

Bisherige Preisträger sind unter anderem: Lothar Späth, Marcel Reich-Ranicki, Antje Vollmer, Ron Sommer, Rolf Hochhuth, Ulla Hahn. Nach dem luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker ist Bundesrat Leuenberger der zweite Nicht-Deutsche, der den „Cicero“ erhält.

Ausgewählt hat die Jury Leuenbergers Rede „Das Böse, das Gute, die Politik“, in der er den bedingungslosen Glauben an eine klare Trennlinie zwischen Gut und Böse in Frage stellt (Redensammlung „Die Rose und der Stein“, Limmatverlag, 2002).

Preisträger des „Cicero 2003“ in der Kategorie Kultur ist der Theater und Opernregisseur Hans Neuenfels, in der Kategorie Wissenschaft der emeritierte Bielefelder Professor Hans-Ulrich Wehler und in der Kategorie Wirtschaft Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Die Preisverleihung findet am 19. September um 11 Uhr im internationalen Kongresszentrum „Bundeshaus“ (ehem. Parlamentsgebäude) in Bonn statt.

 

 

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