Der Zuger Abfallberg

ZUG. Im Durchschnitt produziert jeder Einwohner und jede Einwohnerin des Kantons Zug fast 9 kg Abfall pro Tag. 81% davon sind Bauabfälle, 17% Siedlungsabfälle und der Rest Sonderabfälle, Klärschlamm und tierische Abfälle.

Feuerverbot per sofort aufgehoben

FRAUENFELD. Das Verbot, im Freien Feuer zu entfachen und Feuerwerk abzubrennen, ist im Thurgau per sofort aufgehoben. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat diesen Entscheid auf Empfehlung des Sonderstabes „Trockenheit“ getroffen. Das Feuerverbot war im Thurgau seit dem 22. Juli in Kraft.  

Arbeitsmarktzahlen August 2003

FRAUENFELD. Der Trend vom Vormonat hat angedauert und die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Thurgau ist im August 2003 wiederum angestiegen - und zwar mit 190 Personen mehr als doppelt so hoch wie im Monat Juli 2003 (+ 94). Ein derart massiver Anstieg im Monat August gab es seit 1990 nicht. Die Quote stieg neu auf 4,3 Prozent (+ 0,1).

St. Alban/Gellert - der «Daig» lebt!

BS. Wer denkt hier nicht an den «Daig», auf französisch «le gratin Bâlois», den imaginären Basler Stadtadel, an hochherrschaftliche Gebäude und Villen, aber auch an verwinkelte Ecken am Rhein oder an ausgedehnte Grünanlagen entlang des St- Alban-Teiches?

Feuerverbot aufgehoben, Entspannung beim Wasser

SOLOTHURN. Dank der teilweise heftigen Gewitterregen in den letzten Tagen, kann die Arbeitsgruppe "Trockenheit" des Kantonalen Führungsstabes (KFS) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt (AFU), dem Amt für Landwirtschaft, der Polizei Kanton Solothurn und dem Solothurnischen Bauernverband, Entwarnung geben.

IWB-Voranschlag genehmigt

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Vorlage betreffend Genehmigung des Voranschlages der IWB für das Jahr 2004 zur Weiterleitung an den Grossen Rat genehmigt.

Dokumentarfilm "Integrationsklassen Basel-Stadt" im Stadtkino Basel

BASEL. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens von "insieme Basel" zeigt das Stadtkino Basel fünf Filme, die Geschichten von Menschen mit einer geistigen Behinderung erzählen.

Chancengleichheitspreis beider Basel für innovative Vernetzungsarbeit

BASEL / LIESTAL Der diesjährige Chancengleichheitspreis beider Basel, "Das heisse Eisen”, wird an die Netzwerke "Baufrauen Basel” und "NEFU-Netzwerk für Einfrau-Unternehmerinnen”, Frenkendorf, verliehen.

Bereits 2000 Einsätze für die Berufsfeuerwehr

BASEL. Die Basler Berufsfeuerwehr hat am Sonntagabend ihren 2000. Alarm-Einsatz im laufenden Jahr durchgeführt.

Benzinbomben in besetzter Liegenschaft

BASEL. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am späten Montag Nachmittag der Besetzung  der Liegenschaft des einstigen Restaurants "Transit" an der Ecke Erlenstrasse / Schwarzwaldallee ein schnelles Ende bereitet.  

Kürbisse gegen Frontscheibe geworfen

BIEL. Im Seeland sind in der Nacht auf Montag die Frontscheiben von mehreren fahrenden Autos mit Kürbissen beworfen worden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Ein weiterer Schritt zur Umfahrung Aarburg

AARAU. "Keine haltenden Fahrzeuge in den Tunnels" – das war die Auflage des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) zum Projekt „Ortskernumfahrung Aarburg“. Mit Anpassungen an den Anschlussknoten hat das Baudepartement diese erfüllt.

Fussballturnier der Durchgangszentren im Kanton Bern

BERN.  Besonderer Sportanlass für Asylbewerber: Auf der Berner Allmend findet an drei Tagen ein Fussballturnier statt, an dem zehn Mannschaften aus praktisch allen Durchgangszentren im Kanton Bern teilnehmen.

TI besucht AG

AARAU. Die Tessiner Spitze des Grossen Rates unter der Leitung von Marco Fiori besuchte heute den Aargauer Grossen Rat.

Kulturförderpreise für Sängerin Nadja Stoller und Fotografin Myriam Loepfe

THUN. Sie singt Jazz in einem nach ihr benannten Trio: Nadja Stoller. Und die Fotografin Myriam Loepfe experimentiert mit klassischen Themen und sucht ihre individuelle Ausdrucksweise. 

9. September 2003

Der Zuger Abfallberg

ZUG. Im Durchschnitt produziert jeder Einwohner und jede Einwohnerin des Kantons Zug fast 9 kg Abfall pro Tag. 81% davon sind Bauabfälle, 17% Siedlungsabfälle und der Rest Sonderabfälle, Klärschlamm und tierische Abfälle.

Im Kanton Zug stammt der Grossteil der Abfälle aus dem Baugewerbe. Es sind rund 2'600 kg pro Kopf und Jahr, das ist beinahe die fünffache Menge der Siedlungsabfälle von 540 kg. Dazu kommen die Abfälle aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen. Dies geht aus der detaillierten Abfallstatistik für das Jahr 2002 hervor, welche das Amt für Umweltschutz des Kantons Zug erstellt hat. Die erstmals in dieser Form veröffentlichte Abfallstatistik fasst die in den verschiedenen Bereichen erhobenen Daten zusammen. Sie dient als Basis für die im Umweltschutzgesetz geforderte Abfallplanung. Damit ermittelt der Kanton den Bedarf an Abfallanlagen.

Feuerverbot per sofort aufgehoben

FRAUENFELD. Das Verbot, im Freien Feuer zu entfachen und Feuerwerk abzubrennen, ist im Thurgau per sofort aufgehoben. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat diesen Entscheid auf Empfehlung des Sonderstabes „Trockenheit“ getroffen. Das Feuerverbot war im Thurgau seit dem 22. Juli in Kraft.  

Arbeitsmarktzahlen August 2003

FRAUENFELD. Der Trend vom Vormonat hat angedauert und die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Thurgau ist im August 2003 wiederum angestiegen - und zwar mit 190 Personen mehr als doppelt so hoch wie im Monat Juli 2003 (+ 94). Ein derart massiver Anstieg im Monat August gab es seit 1990 nicht. Die Quote stieg neu auf 4,3 Prozent (+ 0,1).

St. Alban/Gellert - der «Daig» lebt!

St. Alban und Gellert. Wer denkt hier nicht an den «Daig», auf französisch «le gratin Bâlois», den imaginären Basler Stadtadel, an hochherrschaftliche Gebäude und Villen, aber auch an verwinkelte Ecken am Rhein oder an ausgedehnte Grünanlagen entlang des St- Alban-Teiches?

Natürlich gelten die «Dalbe» und das Gellert vor allem als historisch gewachsener Hort der Reichen und Einflussreichen, was aber so auch nur bedingt stimmt. Schnell wird vergessen, dass im St. Alban-Tal das erste Industriequartier Basels entstand, in dem schon im 15. Jahrhundert die Papiermühlen das in ganz Europa begehrte «Basler Papier» hergestellt wurde. In der Folge entwickelte sich Basel als regelrechte Buchdruckerstadt (um 1480 waren schon rund 80 Drucker in der Rheinstadt tätig). Zu jener Zeit gab es das Gellert eigentlich noch gar nicht. Das Gebiet ausserhalb der Stadtmauern war kaum erschlossen, ausser vielleicht für zum Tod durch den Strang Verurteilte, die ganz in der Nähe des heutigen Bethesda-Spitals auf dem Galgenhügel die Posaune fassen mussten.

Idylle in der Hektik

Reinste Wildnis herrschte einst in der Gegend des «Dalbelochs», nur eine kleine Holzkirche (3. - 6. Jahrhundert) , benannt nach einem Alban, möglicherweise einem Märtyrer, stand an der Stelle der heutigen St. Albankirche. Heute gibt vor allem die mittelalterliche Bausubstanz der «Dalbe», zum Beispiel das in seiner heutigen Form nach dem grossen Erdbeben 1356 entstandene St. Albantor, am Mühlegraben das einzige noch zusammenhängende Stück der Stadtmauer oder die Papiermühle, einen guten Eindruck, wie das Quartier früher ausgesehen hat. In dem einstmals lärmigen Quartier ist eine fast schon idyllische Ruhe eingekehrt, und das Gebiet rund um das «Dalbeloch», in der Nachbarschaft von Museen, (neuer) Fähri oder Bildungseinrichtungen ist zu eine der am gesuchtesten Basler Wohnlagen geworden.

Ein Wohnquartier entsteht

Das Gellert-Quartier auf dem einst ebenfalls mit Wald bewachsenen Plateau zwischen Rhein und Birs begann seine heutige Form erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu bekommen. Die wohlhabenden Bürger bauten sich prächtige Villen und opulente Gartenanlagen ausserhalb der Stadtmauer, ein Bauprozess, der erst in den 20er bis 40er Jahren des 20. Jahrhunderts abgeschlossen war. Ein weiterer Bauschub in den 60er Jahren, kombiniert mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, liess dann auch weniger exklusiven Wohnraum für die Mittelschicht entstehen. Gleichzeitig siedelten immer mehr Unternehmen und Läden im Quartier, was dessen Attraktivität beträchtlich steigerte. Dass zum Gellert auch der bereits 1874 geplante Güterbahnhof Wolf, das Dreispitzareal mit seinen Lagerhallen und dem Zollfreilager und der Wolf-Gottesacker gehören, aber auch der neuentstandene St. Jakobpark, ist vielleicht vielen Baslern gar nicht bewusst.

Am Aeschenplatz führt (fast) kein Weg vorbei

Der Verkehrsknotenpunkt schlechthin für das St. Alban-, beziehungsweise Gellert-Quartier ist ohne Zweifel der Aeschenplatz. Dieses ursprüngliche Einfallstor zur Stadt erstickt schon seit Jahren beinahe am Verkehr. Alle paar Sekunden spucken die Trams aus den verschiedensten Richtungen kommend während den Hauptverkehrszeiten Tausende von Passagieren aus. Natürlicher Feind des ÖV's ist natürlich der immens gewachsene Individualverkehr, der den Aeschenplatz zu einer der am gefährlichsten und meistbefahrenen Kreuzungen der Stadt hat werden lassen. Sehr zum Ärger der Anwohner, wenn es die am und rund um den Aeschenplatz überhaupt noch gibt, denn hier residieren vornehmlich Banken, Versicherungen  oder Medienunternehmen, die den Charakter des Platzes prägen. Pläne für eine Lösung des Problems gibt und gab es zuhauf. Grosser Renner über die Jahrzehnte, zuletzt vorgeschlagen und diskutiert in der Werkstadt Basel, ist immer wieder die Überlegung, den Platz durch eine Untertunnelung verkehrstechnisch zu entflechten, und damit eine beruhigte Zone mit Grünflächen, Sitzgelegenheiten und einem Café im alten Tramhäuschen zu schaffen. Inwieweit die einst von der Verwaltung vorgetragene Skepsis gegenüber einem Tunnelprojekt unter dem Aeschenplatz wegen der dort unterirdisch vorhandenen Infrastruktur aufrechterhalten wird, vermag nicht abgeschätzt werden, ja, es geht sogar das Gerücht, dass man gar nicht mehr richtig eruieren könne, was für Rohre oder welche Kabelschächte den Platz unterqueren, ergo könne man auch nicht ohne weiteres in ein diesbezügliches Wespennest ohne grössere Beschädigungen stechen, respektive ein Loch bohren!

Feuerverbot aufgehoben, Entspannung beim Wasser

SOLOTHURN. Dank der teilweise heftigen Gewitterregen in den letzten Tagen, kann die Arbeitsgruppe "Trockenheit" des Kantonalen Führungsstabes (KFS) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt (AFU), dem Amt für Landwirtschaft, der Polizei Kanton Solothurn und dem Solothurnischen Bauernverband, Entwarnung geben. Die Waldbrandgefahr ist auf ein für die Jahreszeit übliches Mass zurückgesunken. Unter der Berücksichtigung der nötigen Vorkehrungen beim Umgang mit Feuer, ist es ab sofort wieder erlaubt, Feuer im Freien zu entfachen. Trotz des Regens sind jedoch die Oberflächengewässer immer noch am Limit.

Neue Broschüre 'Lebendige Bäche - lebendige Flüsse

BASEL. 'Lebendige Bäche - lebendige Flüsse' ist der Titel einer neuen Broschüre, welche vom Baudepartement Basel-Stadt, der Kantonalen Fischereiaufsicht und der Gemeinde Riehen herausgegeben wird. Die Publikation wird erstmals am Infotag 'Stadtgrün 2003' vom 13. September erhältlich sein.

Die Broschüre 'Lebendige Bäche - Lebendige Flüsse' will die Bevölkerung über die Entwicklungsziele kantonaler Fliessgewässer informieren. Deren ökologische Defizite und ausgewählte Massnahmen, die in den nächsten Jahren zur Wiederbelebung des Lebensraums für Pflanzen und Tiere in Frage kommen, werden ausführlich beschrieben. Dargestellt werden auch die verschiedenen Schutz- und Nutzungsansprüche, die im dicht besiedelten Stadtkanton zu berücksichtigen sind.

Die Herausgeber der farbenfrohen Publikation sind das Baudepartement Basel-Stadt, die Kantonale Fischereiaufsicht und die Gemeinde Riehen. Als Grundlage diente das umfangreiche 'Entwicklungskonzept Fliessgewässer' des Amtes für Umwelt und Energie aus dem Jahre 2002.

IWB-Voranschlag genehmigt

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat die Vorlage betreffend Genehmigung des Voranschlages der IWB für das Jahr 2004 zur Weiterleitung an den Grossen Rat genehmigt. Die Leistungen und Abgaben an den Kanton belaufen sich gemäss Budget auf insgesamt 49,7 Millionen Franken, davon 22 Millionen Franken als Überschussablieferung. Die budgetierten Neuinvestitionen betragen 57,1 Millionen Franken. Davon sind unter anderem 17,9 Millionen Franken für die neuen Geschäftsfelder, 7 Millionen Franken für das Geothermieprojekt und 12 Millionen Franken für den Ersatz des Unterwerks Wasgenring vorgesehen.

Dokumentarfilm "Integrationsklassen Basel-Stadt" im Stadtkino Basel

BASEL. Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens von "insieme Basel" zeigt das Stadtkino Basel fünf Filme, die Geschichten von Menschen mit einer geistigen Behinderung erzählen.

Als Vorfilm zu "Elling" (Norwegen/Schweden 2001; Regie: Petter Næss) wird der 12-minütige Dokumentarfilm "Integrationsklassen Basel-Stadt" gezeigt. Dieser Film ist im Auftrag der Heilpädagogischen Schule Basel-Stadt entstanden, die dieses Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum feiert.

"Elling" und "Integrationsklassen Basel-Stadt" werden gezeigt am Samstag, 20. September, 15.15 Uhr, Donnerstag, 25. September, 18.30 Uhr, Freitag, 26. September, 15.15 Uhr und Samstag, 27. September, 17.30 Uhr jeweils im Stadtkino Basel (Klostergasse 5).

Chancengleichheitspreis beider Basel für innovative Vernetzungsarbeit

BASEL / LIESTAL Der diesjährige Chancengleichheitspreis beider Basel, "Das heisse Eisen”, wird an die Netzwerke "Baufrauen Basel” und "NEFU-Netzwerk für Einfrau-Unternehmerinnen”, Frenkendorf, verliehen. Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstreichen damit die Wichtigkeit innovativer Vernetzungsarbeit unter Berufsfrauen. Die Preisverleihung findet im Kulturzentrum "Alts Schlachthuus” in Laufen statt.

Mit dem Chancengleichheitspreis 2003 zeichnen die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft zwei Organisationen aus, die sich für die gegenseitige Unterstützung, Förderung und Weiterentwicklung von Frauen in geschlechtsuntypischen Funktionen und Branchen einsetzen. Mit "Baufrauen Basel” und "NEFU-Netzwerk für Einfrau-Unternehmerinnen” von Nelly Meyer-Fankhauser werden zwei sehr unterschiedliche Organisationen geehrt, deren Gemeinsamkeit die Strategie einer konsequenten und innovativen Vernetzung unter Berufsfrauen ist. Die Preisträgerinnen teilen sich den mit 20'000 Franken dotierten Preis.

Bereits 2000 Einsätze für die Berufsfeuerwehr

BASEL. Die Basler Berufsfeuerwehr hat am Sonntagabend ihren 2000. Alarm-Einsatz im laufenden Jahr durchgeführt. Der "Jubiläums"-Einsatz galt einem Keller, der wegen des starken Regens vollgelaufen war und abgepumpt werden musste. Der Einsatz mit der Nummer 1999 galt einem Ölfilm auf dem Rhein. Der Verursacher konnte nicht eruiert werden. Den Einsatz Nummer 2000 löste eine automatische Brandmeldeanlage aus; es war ein Fehlalarm.

Benzinbomben in besetzter Liegenschaft

BASEL. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am späten Montag Nachmittag der Besetzung  der Liegenschaft des einstigen Restaurants "Transit" an der Ecke Erlenstrasse / Schwarzwaldallee ein schnelles Ende bereitet.  Die kurz vor 17 Uhr anwesenden elf Hausbesetzer beiderlei Geschlechts wurden beim Abfüllen von Molotow-Cocktails überrascht.  Die Polizei stellte 24 wurfbereite Benzinbomben sicher und Material, das zur Herstellung weiterer rund 50 Molotow-Cocktails bereit stand. Im dritten Stock des leerstehenden Hauses fand die Polizei  grössere Mengen Pflastersteine und andere Wurfgeschosse. Zudem waren Arbeiten im Gange, das Erdgeschoss mit Bauspriessen fachmännisch zu verbarrikadieren.

Die elf angetroffenen Hausbesetzer wurden zur Feststellung der Personalien und für  weitere Abklärungen auf die Bezirkswache Kleinbasel gebracht. Gegen sie wird ein Verfahren eingeleitet werden, die Staatsanwaltschaft hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

Kürbisse gegen Frontscheibe geworfen

BIEL. Im Seeland sind in der Nacht auf Montag die Frontscheiben von mehreren fahrenden Autos mit Kürbissen beworfen worden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Am Sonntag, 7. September 2003 zwischen ca. 2320 und 2400 Uhr sind bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei in Biel fünf Meldungen von Automobilisten eingegangen, deren Fahrzeuge aus einem entgegen kommenden Auto mit Kürbissen beworfen worden sind. Dabei sind in den meisten Fällen die Frontscheiben geborsten. Durch glücklichen Zufall ist es zu keinen schweren Folgeunfällen gekommen. Eine Person wurde jedoch durch Glassplitter leicht verletzt und musste sich zur Kontrolle ins Spital begeben. Der Sachschaden wird auf über 5000 Franken geschätzt. Die Vorfälle ereigneten sich in den Amtsbezirken Aarberg und Nidau.

Ein weiterer Schritt zur Umfahrung Aarburg

AARAU. "Keine haltenden Fahrzeuge in den Tunnels" – das war die Auflage des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) zum Projekt „Ortskernumfahrung Aarburg“. Mit Anpassungen an den Anschlussknoten hat das Baudepartement diese erfüllt. Erforderlich sind nun jedoch weitere Projektauflagen. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich auf 132.8 Mio. Franken. Erwartet wird ein Bundesbeitrag von 55 Millionen. Den Rest teilen sich der Kanton

Fussballturnier der Durchgangszentren im Kanton Bern

BERN.  Besonderer Sportanlass für Asylbewerber: Auf der Berner Allmend findet an drei Tagen ein Fussballturnier statt, an dem zehn Mannschaften aus praktisch allen Durchgangszentren im Kanton Bern teilnehmen. Höhepunkt des Turniers: Am 23. September 2003 bestreitet die Siegermannschaft gegen die Mannschaft des Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) den Final.

Am 10., 12. und 17. September 2003 findet dieser erstmals organisierte Sportanlass auf vier Fussballfeldern der Berner Allmend statt. Zehn Mannschaften haben sich für das Turnier angemeldet. Sie setzen sich aus Asylbewerbern praktisch aller bernischen Durchgangszentren zusammen. Die zehn Mannschaften spielen an den drei Tagen eine Hin- und eine Rückrunde. Ein Spiel dauert 30 Minuten. Für die Siegermannschaft aus diesen 90 Spielen kommt es zu einer besonderen Attraktion: Sie spielt am 23. September 2003 im Sportstadion Liebefeld gegen die Mannschaft des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF).

Das erstmals durchgeführte Fussballturnier ist von der Abteilung Asyl- und Flüchtlingsfürsorge der Ge-sundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern organisiert worden. Damit soll den Asylbewerbern, die in einer kollektiven Unterkunft leben, die Möglichkeit geboten werden, sich an einem grösseren Anlass sportlich zu betätigen. An den Spieltagen werden die Asylbewerber in einem Zelt auf der Berner Allmend verpflegt. Der Fussballverband Bern/Jura unterstützt das Turnier und stellt die Schiedsrichter zur Verfügung.

TI besucht AG

AARAU. Die Tessiner Spitze des Grossen Rates unter der Leitung von Marco Fiori besuchte heute den Aargauer Grossen Rat.

Die 8 Gäste vom Büro des Grossen Rates (Ratsleitung) des Kantons Tessin wurden von Grossratspräsidentin Barbara Roth und Vizepräsident Thomas Lüpold, zusammen mit Landstatthalter Roland Brogli, begrüsst. Anschliessend folgten sie von der Zuschauertribüne aus der Plenumssitzung.

Nach einem Besuch der Glockengiesserei Rüetschi & Cie. AG in Aarau besichtigten die Gäste gemeinsam mit dem Grossratsbüro, bestehend aus Ratsleitung, Stimmenzählenden und Fraktionsvorsitzenden die Aargauer Staatstrotte in Frick. Abgerundet wurd der Tag mit einem Nachtessen in einem Gasthof in Aarau.

Kulturförderpreise für Sängerin Nadja Stoller und Fotografin Myriam Loepfe

THUN. Sie singt Jazz in einem nach ihr benannten Trio: Nadja Stoller. Und die Fotografin Myriam Loepfe experimentiert mit klassischen Themen und sucht ihre individuelle Ausdrucksweise. Gemeinsam ist den beiden jungen Thunerinnen eines: Sie erhalten je den Kulturförderpreis 2003 der Stadt Thun. Die öffentliche Verleihung nach neuem Konzept findet am 28. Oktober im Schadausaal statt.

Der durch eine private Zuwendung finanzierte Thuner Kulturförderpreis 2003 in der Höhe von insgesamt 20'000 Franken geht an die Jazz-Sängerin Nadja Stoller und die Fotografin Myriam Loepfe . Die beiden Thunerinnen wurden von einer Fachjury unter dem Präsidium von Stadtpräsident und Kulturvorsteher Hans-Ueli von Allmen ausgewählt.

 

 

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