Sozialplan der Bundesverwaltung

BERN. Im Jahr 2002 hat der Bund rund 45 Millionen Franken für Massnahmen aufgewendet, die im Sozialplan der Bundesverwaltung vorgesehen sind. Dies geht aus dem ersten, heute vom Bundesrat genehmigten Jahresbericht über den Vollzug des neuen Sozialplans vom Februar 2002 hervor.

Gegen sexuelle Übergriffe im Sport

BERN. Auf Initiative einer informellen Parlamentariergruppe hat das Bundesamt für Sport (BASPO) die Koordinationsarbeiten zur gemeinsamen Bekämpfung sexueller Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche im Sport aufgenommen. Gegen 40 Vertreterinnen 

Senkung des BVG-Mindestzinssatzes

BERN. Der Bundesrat hat beschlossen , dass die Mindestverzinsung der Altersguthaben in der obligatorischen beruflichen Vorsorge Anfang 2004 von 3,25 auf 2,25 Prozent sinken soll. 

Schweiz am Justizministertreffen in Sofia

BERN. Heinrich Koller, Direktor des Bundesamtes für Justiz,  wird die Schweizer Delegation leiten, die am 9. und 10. Oktober 2003 am  Justizministertreffen des Europarates in Sofia teilnimmt. 

Grünes Licht für Eisenbahngrossprojekte

BERN. Der Bundesrat hat wichtige Weichenstellungen für die Eisenbahn-Grossprojekten vorgenommen. Dabei setzt er im Zusammenhang mit dem Entlastungsprogramm Prioritäten. Das Parlament soll die gesperrten Kredite für die zweite Phase der NEAT 1 teilweise freigeben.

Neue Einreisebestimmungen in die USA

BERN. Dem Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ist heute von der US-Botschaft in Bern mitgeteilt worden, dass das Inkrafttreten der neuen Einreisebe- stimmungen in die USA anstatt auf den 1. Oktober 2003 erst auf den 26. Oktober 2004 möglich wäre.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an der 32. Generalkonferenz der UNESCO in Paris

BERN. Der Bundesrat hat die Beteiligung der Schweiz an der 32. Generalkonferenz der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) beschlossen, die vom 29. September bis 17. Oktober 2003 in Paris stattfindet. 

SGB-Protestaktion

BERN. Mit Demonstrationen in rund 40 Schweizer Städten hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund «Rentenalarm» ausgelöst. Mit der Aktion wehren sich die Gewerkschaften gegen eine Erhöhung des Rentenalters und die Abschaffung des Mischindexes.

Der Partikelfilter für Dieselfahrzeuge soll Pflicht werden

BERN. Als Reaktion auf die zahlreichen Versuche, die CO2-Belastung durch Senkung der Dieselpreise zu reduzieren, arbeitet die Umweltkommission an einem Antrag an den Bundesrat, Partikelfilter für Dieselfahrzeuge obligatorisch einzuführen.

Biometrische Daten im Pass

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat den Bundesrat in seiner heutigen Sitzung über die internationalen Entwicklungen in der Frage der möglichen Integration biometrischer Daten im Pass informiert. 

Bundesrat genehmigt Abkommen mit Nigeria

BERN. Der Bundesrat hat heute die Botschaft zum Abkommen über Zuwanderungs- angelegenheiten zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Nigeria genehmigt. 

Bundesrat Villiger leitet die Jahresversammlung des IWF und der Weltbank

BERN. Am 23. und 24. September findet in Dubai die gemeinsame Jahresversammlung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe statt. 

 

 

10. September 2003

Sozialplan der Bundesverwaltung

BERN. Im Jahr 2002 hat der Bund rund 45 Millionen Franken für Massnahmen aufgewendet, die im Sozialplan der Bundesverwaltung vorgesehen sind. Dies geht aus dem ersten, heute vom Bundesrat genehmigten Jahresbericht über den Vollzug des neuen Sozialplans vom Februar 2002 hervor.

Die Bundesverwaltung hat für die im Sozialplan vom Februar 2002 vorgesehenen Massnahmen im Jahr 2002 rund 45 Millionen Franken aufgewendet (2001: 58 Mio. Franken). Davon wurden 44,7 Millionen Franken für die vorzeitige Pensionierung von 238 Personen eingesetzt (2001: 57 Mio. Franken für 273 Personen). Entlassungen konnten vermieden werden (2001: 9 Entlassungen). Die restlichen Ausgaben betreffen Arbeitsvermittlungsprogramme und Outplacement sowie Reisekosten.

Gegen sexuelle Übergriffe im Sport

BERN. Auf Initiative einer informellen Parlamentariergruppe hat das Bundesamt für Sport (BASPO) die Koordinationsarbeiten zur gemeinsamen Bekämpfung sexueller Übergriffe gegen Kinder und Jugendliche im Sport aufgenommen. Gegen 40 Vertreterinnen und Vertreter von Swiss Olympic, verschiedener Sportverbände sowie von Fach- und Präventionsstellen stellten ihre aktuellen Ziele und Programme vor. Eine Bündelung der Kräfte und eine engere Zusammenarbeit der einzelnen Akteure sollen nun die Grundlage für eine umfassende Prävention sowie kompetentes Handeln bei auftretenden Fällen schaffen.

Senkung des BVG-Mindestzinssatzes

BERN. Der Bundesrat hat beschlossen , dass die Mindestverzinsung der Altersguthaben in der obligatorischen beruflichen Vorsorge Anfang 2004 von 3,25 auf 2,25 Prozent sinken soll. In einer ersten Reaktion auf den Bundesratsentscheid sprach der Schweizerische Gewerbeverband von einem Trauerspiel.

Schweiz am Justizministertreffen in Sofia

BERN. Heinrich Koller, Direktor des Bundesamtes für Justiz,  wird die Schweizer Delegation leiten, die am 9. und 10. Oktober 2003 am  Justizministertreffen des Europarates in Sofia teilnimmt. Der Bundesrat hat ihm  für die Dauer der Konferenz den Titel eines Staatssekretärs  verliehen.

„Die  internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus  und die Umsetzung der einschlägigen Instrumente des Europarates“ lautet das  Thema des 25. Justizministertreffens, zum dem der bulgarische Justizminister  Anton Stankov eingeladen hat. Die Justizminister der 45 Mitgliedstaaten des  Europarates werden insbesondere eine Bilanz über die auf nationaler und  internationaler Ebene getroffenen Massnahmen ziehen und die Antwort der Zivil-  und Strafjustiz auf die Herausforderung durch den Terrorismus prüfen.

Grünes Licht für Eisenbahngrossprojekte

BERN. Der Bundesrat hat wichtige Weichenstellungen für die Eisenbahn-Grossprojekten vorgenommen. Dabei setzt er im Zusammenhang mit dem Entlastungsprogramm Prioritäten. Das Parlament soll die gesperrten Kredite für die zweite Phase der NEAT 1 teilweise freigeben. Voran gehen soll es namentlich mit dem Ceneri-Basistunnel. Gleichzeitig beantragt der Bundesrat eine Aufstockung der Reserven, damit die Sicherheit der NEAT auf den neusten Stand gebracht werden kann. Beim Hochgeschwindigkeitsanschluss (HGV-Anschluss) schlägt er ebenfalls eine zeitliche Staffelung vor. Die prioritären Vorhaben beim Ost- und Westanschluss sollen rasch verwirklicht werden. Schliesslich führte er eine Aussprache über die mittel- und langfristige Finanzierung der Schieneninfrastruktur.

Neue Einreisebestimmungen in die USA

BERN. Dem Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten ist heute von der US-Botschaft in Bern mitgeteilt worden, dass das Inkrafttreten der neuen Einreisebestimmungen in die USA anstatt auf den 1. Oktober 2003 erst auf den 26. Oktober 2004 möglich wäre.

Die genannten Einreisebestimmungen betreffen in erster Linie die maschinenlesbaren neuen Schweizer Pässe, die für die visumsfreie Einreise in die USA notwendig sein werden. Ursprünglich war ein Inkrafttreten per 1. Oktober 2003 vorgesehen.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey an der 32. Generalkonferenz der UNESCO in Paris

BERN. Der Bundesrat hat die Beteiligung der Schweiz an der 32. Generalkonferenz der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) beschlossen, die vom 29. September bis 17. Oktober 2003 in Paris stattfindet. Die Schweizer Delegation wird auf Ministerebene von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Departementes für auswärtige Angelegenheiten, geleitet.

SGB-Protestaktion

BERN. Mit Demonstrationen in rund 40 Schweizer Städten hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund «Rentenalarm» ausgelöst. Mit der Aktion wehren sich die Gewerkschaften gegen eine Erhöhung des Rentenalters und die Abschaffung des Mischindexes.

Der Partikelfilter für Dieselfahrzeuge soll Pflicht werden

BERN. Als Reaktion auf die zahlreichen Versuche, die CO2-Belastung durch Senkung der Dieselpreise zu reduzieren, arbeitet die Umweltkommission an einem Antrag an den Bundesrat, Partikelfilter für Dieselfahrzeuge obligatorisch einzuführen.

Die Parlamentarische Initiative Haushaltneutrale steuerliche Entlastung des Dieseltreibstoffes wurde nach längerer Debatte zurückgezogen, weil die Formulierungen nicht den gewünschten Effekt gehabt hätten. Die Umweltkommission trägt dem Umstand Rechnung, dass in den letzten zwei Jahren von ihr und ihrer ständerätlichen Schwesterkommission fünf verschiedene Vorstösse eingereicht und zum Teil überwiesen worden sind, die die Verbilligung des Diesel- und des Gastreibstoffs zum Gegenstand hatten. Da in absehbarer Zeit, Partikelfilter von der Autoindustrie vermehrt zur Standardausrüstung gehören werden, will sie dass deren Einführung gesetzlich geregelt wird. Sie ist deshalb daran, eine Motion zu erarbeiten, welche die Einführung eines obligatorischen Partikelfilters bis Ende 2006 fordern wird.

Biometrische Daten im Pass

BERN. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat den Bundesrat in seiner heutigen Sitzung über die internationalen Entwicklungen in der Frage der möglichen Integration biometrischer Daten im Pass informiert. Der Bundesrat nahm davon Kenntnis und beauftragte das EJPD, bis zum Sommer 2004 die rechtliche und technische Machbarkeit sowie die finanziellen und wirtschaftlichen Folgen einer Einführung biometrischer Daten im Pass zu klären.

Bundesrat genehmigt Abkommen mit Nigeria

BERN. Der Bundesrat hat heute die Botschaft zum Abkommen über Zuwanderungsangelegenheiten (Rückübernahmeabkommen) zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Nigeria genehmigt. Dieses Abkommen gibt der Schweiz die notwendige Grundlage zur besseren Zusammenarbeit mit Nigeria bei der Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt in der Schweiz.

Bundesrat Villiger leitet die Jahresversammlung des IWF und der Weltbank

BERN. Am 23. und 24. September findet in Dubai die gemeinsame Jahresversammlung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe statt. Die Schweiz wird an der diesjährigen Versammlung den Vorsitz des Gouverneursrats innehaben. Dieser Vorsitz wird von Bundesrat Kaspar Villiger, Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements, wahrgenommen.

 

 

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