Lagebericht 2002 über den Suchtmittelbereich

ZÜRICH. Zehn Jahre nach dem Erscheinen des letzten Lageberichtes legt die Kommission für Drogenfragen des Kantons Zürich einen neuen Bericht vor. 

Noch freie Plätze für Sportlager

ZÜRICH. Die Koordinationsstelle Sport des Kantons Zürich organisiert in Zusammenarbeit mit PLUSPORT Behindertensport Schweiz zum zehnten Mal das integrative Sportlager «mitenand - fürenand».

Konzeptwettbewerb für Gesamtsanierung ist entschieden

ZÜRICH. Die Baudirektion Kanton Zürich, vertreten durch das Hochbauamt, veranstaltete im Auftrag der Bildungsdirektion und der Universität Zürich zum ersten Mal einen Konzeptwettbewerb für die Vergabe der Architekturleistungen bei der Gesamtsanierung des Institutsgebäudes Freiestrasse 36 der Universität Zürich. 

Wahl der Fachkommission

ALTDORF. Im Jahr 1995 haben die Kantone der Zentralschweiz beschlossen, gemeinsam eine Fachkommission zur Beratung und Unterstützung der kantonalen Strafvollzugsbehörden einzusetzen. 

Unzufrieden mit dem Vorschlag

SOLOTHURN. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat in seiner Vernehmlassungsantwort an das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) zur geplanten Revision der Integrationsverordnung seine Unzufriedenheit mit dem Vorschlag ausgedrückt. 

Staatsvoranschlag 2004

SCHAFFHAUSEN. Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2004 des Kantons Schaffhausen schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von rund 3,9 Mio. Franken ab. Dieses Ergebnis gilt noch knapp als praktisch ausgeglichenes Budget.

Fluglärm-Petition

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat die Ende Juni 2003 vom Quartierverein Hohlenbaum - Breite und Umgebung Schaffhausen" eingereichte Petition "Einschränkung des Fluglärms im Kanton Schaffhausen" beantwortet. 

Stromspar-Fonds Basel ist ein Erfolg

BASEL. Vor vier Jahren wurden im Kanton Basel-Stadt erstmals in der Schweiz Elemente einer ökologischen Steuerreform eingeführt. 

Einwohnerdienste mit neuem Internet-Auftritt

BASEL. Die Einwohnerdienste Basel-Stadt haben ihren Internet-Auftritt neu gestaltet und ins Netz gestellt. 

Die Renovation des  Kollegienhauses vor der Vollendung

BASEL. Die Universität Basel erhält auf das Wintersemester ein "neues" Kollegienhaus: In den letzten  zwei Jahren ist "das Herz der Universität" innen und  aussen vollständig renoviert worden. 

"Bike-Looping": Aktion der Umweltberatung

BASEL. Unter dem Motto "Vom Wissen zum Handeln" informiert und berät die Umweltberatung seit 1988 zu Fragen der Alltagsökologie.

Steuerpaket des Bundes: Regierungsrat gegen Ergreifung des Kantonsreferendums

LIESTAL. Nach Abwägen aller Vor- und Nachteile des Steuerpakets 2001 des Bundes kommt der Baselbieter Regierungsrat zum Schluss, dass auf die Ergreifung des Kantonsreferendums zu verzichten sei. 

Feuerentfachungsverbot

SCHAFFHAUSEN. Das Finanzdepartement  des Kantons Schaffhausen hat das Feuerentfachungsverbot im Kanton per sofort aufgehoben.

Aufsichtsrechtliche Weisung des Regierungsrates betreffend Einbürgerungsverfahren

GLARUS. Veranlasst durch einen Entscheid des Bundesgerichtes hat die Direktion des Innern den Ortsgemeinden im Juli empfohlen, vorderhand keine Einbürgerungsgesuche mehr an der Urne zu traktandieren, da das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil Einbürgerungen an der Urne für verfassungswidrig erklärt habe. 

Zwischenbericht zur Neuorganisation des Sozialdepartementes

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat erstattet auf ausdrücklichen Wunsch des Gemeinderates dem Parlament Bericht über den Stand der Umsetzung der Neuorganisation im Sozialdepartment. 

Xaver Stirnimann neuer Amtsvorsteher

STANS. Der  Regierungsrat hat Xaver Stirnimann mit Amtsantritt ab 1. Januar 2004 zum neuen  Vorsteher des Amtes für Bevölkerungsschutz Nidwalden gewählt. Er  wird Nachfolger von Bernhard Odermatt, der nach 40 Dienstjahren vorzeitig in Pension  gegangen ist.

Berichterstattung über die Nebenbeschäftigung der Regierungsräte

GLARUS. Der Glarner Regierungsrat hat dem Landrat alljährlich Rechenschaft über die von seinen Mitgliedern ausgeübten Nebenbeschäftigungen und die damit verbundene zeitliche Beanspruchung abzulegen.

10. September 2003

Lagebericht 2002 über den Suchtmittelbereich

Zehn Jahre nach dem Erscheinen des letzten Lageberichtes legt die Kommission für Drogenfragen des Kantons Zürich einen neuen Bericht vor. Eine hohe Zahl der damaligen Empfehlungen ist mittlerweile umgesetzt. Viele Grundlagen sind unverändert gültig. Geändert haben sich die Gewohnheiten und Probleme der Betroffenen und das politische, soziale und wirtschaftliche Umfeld.

ZÜRICH. Mit der Erarbeitung des vorliegenden Lageberichtes schliesst die kantonale Kommission für Drogenfragen ihre Arbeit ab. Sie wird durch die kantonale Kommission für Suchtmittel-fragen fortgesetzt und neu ausgerichtet. Mit der Namensänderung soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Aufgaben der Kommission über den Bereich der so genannten «Drogen» hinausgeht und den ganzen Suchtmittelbereich einschliesst. Die Kommission gewährleistet durch eine veränderte Zusammensetzung eine zielgerichtete Zusammenar-beit der involvierten Direktionen und eine direktionsübergreifende Vernetzung.

Der Lagebericht 2002 über den Suchtmittelbereich umfasst rund 160 Seiten unter anderem mit den Themen, Prävention, Therapie und Rehabilitation, Überlebenshilfe und Schadensminderung sowie Recht und Rechtsdurchsetzung.

Prävention

Die wesentlichen Anliegen des Massnahmenkatalogs 1992 sind in der Berichtsperiode realisiert worden. Seit 2001 regelt ein von der Gesundheitsdirektion mit der Universität Zürich abgeschlossener Vertrag die Leistungen des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Zur Sicherstellung der vereinbarten Leistungen wurde am Institut eine Dienstleistungsabteilung «Prävention und Gesundheitsförderung» geschaffen; diese wird weiterentwickelt.

Therapie und Rehabilitation

Im Bereich der legalen Suchtmittel bilden der Alkoholmissbrauch und die damit verbunde-nen Aufgaben in den Bereichen Therapie und Rehabilitation das grösste Problemfeld. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe, welche zur Beantwortung eines kantonsrätlichen Postulates gebildet wurde, führt die Arbeit weiter.

In der Versorgungsstruktur zur Behandlung der Abhängigen von illegalen Substanzen kam es seit dem letzten Lagebericht 1992 zu deutlichen Verschiebungen. Die medizinisch-therapeutischen Behandlungsangebote erhielten ein zunehmendes Gewicht, dazu gehört insbesondere der Ausbau der Substitutionsbehandlungen (Methadon, Heroin, Buprenorphin). Ebenfalls ist mit der Entwicklung neuartiger Medikamente und der zunehmenden Bedeutung von psychiatrischen Fragestellungen ein Trend zu ambulanten und teilstationären Behandlungen sichtbar.

Die stationären, ausstiegsorientierten Behandlungsangebote sind in der Vergangenheit differenziert und ausreichend ausgebaut worden. Seit Jahren ist aber die Finanzierung von stationären, sozialtherapeutisch tätigen Einrichtungen unbefriedigend. Dies führt zu teilweise existentieller Bedrohung verschiedener kompetent arbeitender Institutionen. Ein neues Finanzierungsmodell wird derzeit unter der Führung der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren zwischen den Kantonen sowie kantonsintern diskutiert.

Überlebenshilfe und Schadensverminderung

Im Kanton Zürich wurden die Überlebenshilfe und Schadensverminderungsmassnahmen in der Berichtsperiode 1992-2002 aufgebaut. Bei der Bedarfssituation wird festgestellt, dass in ländlichen Gebieten primär die Grundversorgung gedeckt sein sollte. Je urbaner das Umfeld, desto wichtiger ist indes ein differenziertes Versorgungsangebot. Die Grund-ersorgung schliesst auch die HIV/Aids- und Hepatitisprävention mitein. Die Spritzenve-sorgung, auch durch Spritzenautomaten, ist weiterhin notwendig. Eine weitere Empfehlung bildet die Anpassung der Überlebenshilfe an sich verändernde Konsumformen wie zum Beispiel der Konsum von Partydrogen oder das Rauchen und Sniffen von Heroin und Kokain.

Recht und Rechtsdurchsetzung

Die Repression gehört nach wie vor zu den tragenden Grundsätzen einer effizienten Drogenpolitik. Eine effiziente Repression ist aber mit erheblichen Kosten verbunden, die Bekämpfung der «internationalen Drogenmafia» und der Vollzug langjähriger Freiheitsstrafen für organisierte Drogendealer belasten das Budget massiv. Die Revision des Eidgenössischen Betäubungsmittelgesetzes könnte auch auf der kantonalen Ebene bis hin zu den Konsumierenden einiges klären (Entkriminalisierung des Konsums). Die Beratung im Eidgenössischen Parlament ist pendent.

Noch freie Plätze für Sportlager

ZÜRICH. Die Koordinationsstelle Sport des Kantons Zürich organisiert in Zusammenarbeit mit PLUSPORT Behindertensport Schweiz zum zehnten Mal das integrative Sportlager «mitenand - fürenand». In diesem Lager lernen sich Jugendliche mit und ohne Behinderung bei Sport, Spiel und Spass näher kennen und schätzen. Für das Lager, das vom 12. bis 18. Oktober 2003 im Sportzentrum Fiesch stattfindet, hat es noch freie Plätze für Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren.

Konzeptwettbewerb für Gesamtsanierung ist entschieden

ZÜRICH. Die Baudirektion Kanton Zürich, vertreten durch das Hochbauamt, veranstaltete im Auftrag der Bildungsdirektion und der Universität Zürich zum ersten Mal einen Konzeptwettbewerb für die Vergabe der Architekturleistungen bei der Gesamtsanierung des Institutsgebäudes Freiestrasse 36 der Universität Zürich. Das Beurteilungsgremium empfahl das Projekt «respect» der Zürcher Architekten Zach und Zünd zur Weiterbearbeitung.

Wahl der Fachkommission

ALTDORF. Im Jahr 1995 haben die Kantone der Zentralschweiz beschlossen, gemeinsam eine Fachkommission zur Beratung und Unterstützung der kantonalen Strafvollzugsbehörden einzusetzen. Der Urner Regierungsrat hat die vom Regierungsrat des Kantons Zug mit Beschluss vom 12. April 2003 gewählte Frau lic. iur. Vroni Schwitter, Luzern, als Mitglied der Kommission bestimmt. Sie ersetzt die zurückgetretene Vreni Jäggi, Zug.

Unzufrieden mit dem Vorschlag

SOLOTHURN. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat in seiner Vernehmlassungsantwort an das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) zur geplanten Revision der Integrationsverordnung seine Unzufriedenheit mit dem Vorschlag ausgedrückt. Was als organisatorische Änderung bezeichnet wird, ist nach Einschätzung des Regierungsrates eine Aufgaben- und damit Kostenverschiebung zu Lasten der Kantone.

Staatsvoranschlag 2004

SCHAFFHAUSEN. Die Laufende Rechnung des Voranschlages 2004 des Kantons Schaffhausen schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von rund 3,9 Mio. Franken ab. Dieses Ergebnis gilt noch knapp als praktisch ausgeglichenes Budget. Das primäre Ziel des Rechnungsausgleichs ist weiterhin eingehalten. Der finanzielle Spielraum wird indessen ab 2004 erheblich enger.

Fluglärm-Petition

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat hat die Ende Juni 2003 vom Quartierverein Hohlenbaum - Breite und Umgebung Schaffhausen" eingereichte Petition "Einschränkung des Fluglärms im Kanton Schaffhausen" beantwortet. Die Regierung zeigt in ihrer Antwort Verständnis für die Anliegen der Petenten.

Stromspar-Fonds Basel ist ein Erfolg

BASEL. Vor vier Jahren wurden im Kanton Basel-Stadt erstmals in der Schweiz Elemente einer ökologischen Steuerreform eingeführt. Das Bundesamt für Energie und das Basler Baudepartement haben eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Wirkungen des Systems überprüfen soll. Die Lenkungsabgabe auf Strom, verbunden mit der vollumfänglichen Rückerstattung an Haushalte und Firmen, wird als Erfolg gewertet.

Energieabgaben standen in der Vergangenheit auf eidgenössischer Ebene immer wieder im Zentrum von kontroversen politischen Diskussionen. Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie, meinte an einer Medienorientierung sogar, sie seien eigentliche "Sisyphus-Vorlagen". Kurz vor dem Ziel scheiterten sie jeweils und man könne wieder von neuem beginnen. Vor diesem Hintergrund erscheine der Stromspar-Fonds Basel geradezu als Erfolgsgeschichte. Basel habe mit der Einführung der Lenkungsabgabe auf Strom und der staatsquotenneutralen Auszahlung der Haushalts- und Arbeitsplatz-Boni einmal mehr eine Vorreiterrolle eingenommen.

Rolf Iten und Stephan Vaterlaus der Büros Infras und Plaut stellten an der Medienkonferenz als Vertreter des Autorenteams die detaillierten Ergebnisse der Evaluation vor. Ziel der Studie sei gewesen, die direkten und indirekten Wirkungen des Systems "Lenkungsabgabe - Bonus" aufzuzeigen. Die Wirkungen auf Energieverbrauch, Wirtschaft und Gesellschaft zielten in die gewünschte Richtung, unerwünschte Nebenwirkungen (z. B. Substitution der Elektrizität durch fossile Energieträger) seien aus Sicht der Autoren keine zu beobachten.

Die Untersuchung des Vollzugs zeige, dass dieser gut funktioniere und effizient organisiert sei. Einzig die Kommunikation könne verbessert werden. Hier solle das Augenmerk vermehrt auf die Wirkungsweise des Modells gelegt werden. So wüssten zum Beispiel viele Firmen nicht, dass der Arbeitsplatz-Bonus buchhalterisch als Senkung der Lohnnebenkosten behandelt werden sollte. Die Übertragbarkeit des Modells ist nach Ansicht der Experten sowohl für andere Städte und Kantone, als auch auf eidgenössischer Ebene gegeben.

Die Basler Baudirektorin Barbara Schneider legte zum Schluss Wert darauf, dass die Lenkungsabgabe nicht die einzige energiepolitische Massnahme in Basel sei, dass sie aber ein wichtiges Zahnrad im Getriebe der Basler Energiepolitik darstelle. Wichtig sei auch, dass man die Vorbehalte und Ängste der Gegner des Stromspar-Fonds widerlegen konnte. Die Evaluation zeige deutlich, dass das Modell bei der Bevölkerung und den Unternehmen eine hohe Akzeptanz geniesse, dass das langfristige Potenzial zur Minderung des Stromverbrauchs beträchtlich sei und dass man ein optimales Kosten-Nutzen Verhältnis erreiche. Man wisse nun aber auch, dass es nötig sei, die Mechanismen des Systems noch besser zu kommunizieren.

Das "Basler-Modell" müsse aber kein Unikat bleiben, meinte Schneider weiter. Die Studie zeige, dass es durchaus denkbar sei die Mechanismen in anderen Kantonen und Städten oder auch auf eidgenössischer Ebene einzuführen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, könnte man auch bei der Einführung einer allfälligen CO2-Abgabe von den Basler Erfahrungen profitieren.

Einwohnerdienste mit neuem Internet-Auftritt

BASEL. Die Einwohnerdienste Basel-Stadt haben ihren Internet-Auftritt neu gestaltet und ins Netz gestellt. Verschiedene Dienstleistungen können nun unter der Adresse www.ewd-bs.ch per Mausklick abgerufen und erledigt werden, was viel Lauferei und Aufwand erspart. So kann etwa das Wohnungswechsel- Formular gleich auf dem Bildschirm ausgefüllt und abgeschickt werden, und auch das ebenfalls viel verlangte Mutationsformular für Grenzgängerinnen und Grenzgänger wird online bearbeitet und in den Spiegelhof zur Verarbeitung gemailt, was den meisten Unternehmen im Kanton Basel-Stadt inskünftig einigen Aufwand ersparen dürfte. Zudem ist das Angebot an Dienstleistungen, das wegen der notwendigen Unterschrift per Post erledigt werden kann, durch Formularsets in verschiedenen Sprachen erweitert worden. Mit diesem Service können die Antragsformulare für die verschiedenen Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligungen in Ruhe zu Hause ausgefüllt werden. Auch die Sammlung nützlicher Links wurde ausgebaut und unter der Rubrik FAQ findet man allerlei nützliche Tipps, Hilfestellungen und Antworten auf  die meistgestellten Fragen.

Die Renovation des  Kollegienhauses vor der Vollendung

BASEL. Die Universität Basel erhält auf das Wintersemester ein "neues" Kollegienhaus: In den letzten  zwei Jahren ist "das Herz der Universität" innen und  aussen vollständig renoviert worden. Eineinhalb Monate vor Beginn des neuen Semesters sind die Bauarbeiten fast beendet - jetzt werden die Details des Umbaus sichtbar. Bei der Renovation wurde vor allem darauf geachtet, die  bestehende Bausubstanz zu erhalten. Dabei waren  veränderte Anforderungen an die Institution und das aktuelle Selbstverständnis der Universität Basel massgebend. Die Bevölkerung der Region hat am Tag der Offenen Tür am Samstag, 18. Oktober, Gelegenheit, den renovierten Bau zu besichtigen und die Universität im Rahmen eines Non-Stop-Vorlesungsprogramms von einer spannenden und attraktiven Seite kennen zu lernen.

"Bike-Looping": Aktion der Umweltberatung

BASEL. Unter dem Motto "Vom Wissen zum Handeln" informiert und berät die Umweltberatung seit 1988 zu Fragen der Alltagsökologie. Jetzt hat sich der Schwerpunkt ihrer Arbeit auf attraktive Aktionen und Kampagnen, die sich an ausgesuchte Zielgruppen wenden, verlagert. Um sich und die neuen Angebote einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, veranstaltet die Umweltberatung den "Bike-Looping-Event".

Am Freitag, den 12. September, 10-18.30 Uhr, geht es bei der Helvetia am Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke rund: An diesem Tag bewegt man sich nicht auf dem Rad, sondern mitten drin. Mutige können ausprobieren, ob ihnen ein Looping gelingt. Die Veranstaltung wird live moderiert durch Radio Basel 1.

Mit dem "Bike-Looping" macht die Umweltberatung auch auf den bevorstehenden europäischen Aktionstag vom 22. September "Fit und gesund unterwegs - ohne Auto" aufmerksam und informiert rund ums Thema Verkehr und Umwelt.

Steuerpaket des Bundes: Regierungsrat gegen Ergreifung des Kantonsreferendums

LIESTAL. Nach Abwägen aller Vor- und Nachteile des Steuerpakets 2001 des Bundes kommt der Baselbieter Regierungsrat zum Schluss, dass auf die Ergreifung des Kantonsreferendums zu verzichten sei. Der Regierungsrat unterbreitet dem Landrat eine entsprechende Vorlage.

Im Juni 2003 wurde im Landrat eine Motion betreffend das Kantonsreferendum gegen das Steuerpaket 2001 des Bundes eingereicht. Diesen politische Vorstoss überwies der Landrat auf Antrag des Regierungsrats gleichentags als Postulat. Die nun vorliegende Vorlage setzt sich eingehend mit den neuen, bundesrechtlichen Bestimmungen auseinander. Der Regierungsrat kommt dabei zum Schluss, dass die Vorteile des Steuerpakets überwiegen und insbesondere die Reform der Ehegatten- und Familienbesteuerung möglichst bald umgesetzt werden soll. Hinzu kommt, dass die finanziellen Auswirkungen für den Kanton Basel-Landschaft tragbar sind. Die Ergreifung des Kantonsreferendums wird daher nicht unterstützt, und der Regierungsrat beantragt, das Postulat abzuschreiben. 

Feuerentfachungsverbot

SCHAFFHAUSEN. Das Finanzdepartement  des Kantons Schaffhausen hat das Feuerentfachungsverbot im Kanton per sofort aufgehoben. Infolge der veränderten Witterungsbedingungen hat sich die Situation weitgehend entschärft, weshalb nicht mehr von einer akuten Brandgefahr auszugehen ist.

Aufsichtsrechtliche Weisung des Regierungsrates betreffend Einbürgerungsverfahren

GLARUS. Veranlasst durch einen Entscheid des Bundesgerichtes hat die Direktion des Innern den Ortsgemeinden im Juli empfohlen, vorderhand keine Einbürgerungsgesuche mehr an der Urne zu traktandieren, da das Bundesgericht in einem Grundsatzurteil Einbürgerungen an der Urne für verfassungswidrig erklärt habe. Der Regierungsrat werde nach der Sommerpause weitere Schritte prüfen, wobei gemäss kantonalem Recht - nebst Notrecht - nur die Möglichkeit bestehe, in den Gemeindeordnungen vorzusehen dass über Aufnahmegesuche an der Gemeindeversammlung zu entscheiden sei. Auf kantonaler Ebene bestehe vorläufig kein Anpassungsbedarf. Die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nötig werdenden Änderungen können auf Ebene Gemeindeordnung erfolgen.

Der Gemeinderat Schwanden beabsichtigt nun trotz der Empfehlung über (mindestens) ein Einbürgerungsgesuch am 19. Oktober 2003 an der Urne abstimmen zu lassen. Da damit offensichtlich Entscheide unseres obersten Gerichtes missachtet werden, sieht sich der Regierungsrat gezwungen, präventiv aufsichtsrechtlich einzuschreiten. Das begründete Urteil des Bundesgerichtes lässt definitiv keinen andern Schluss zu, als dass eine allfällige Beschwerde gegen einen abweisenden Urnenentscheid in Ermangelung einer rechtsgenüglichen Begründung desselben gutgeheissen werden müsste.

Der Regierungsrat erlässt als Aufsichtsbehörde bezüglich Einbürgerungsverfahren folgende Weisung: Über Aufnahmegesuche darf nicht an der Urne abgestimmt werden. Widersprechende Gemeindeordnungen sind anzupassen, so dass Aufnahmegesuche spätestens an der kommenden Rechnungsgemeinde (Frühjahr 2004) durch die zuständige Versammlung behandelt werden können.

Zwischenbericht zur Neuorganisation des Sozialdepartementes

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat erstattet auf ausdrücklichen Wunsch des Gemeinderates dem Parlament Bericht über den Stand der Umsetzung der Neuorganisation im Sozialdepartment. Es handelt sich dabei um eine Zwischenbilanz, welche den Stand des Aufbaus der fünf  Sozialzentren und der Umsetzung des Chancenmodells beschreibt.

Xaver Stirnimann neuer Amtsvorsteher

STANS. Der  Regierungsrat hat Xaver Stirnimann mit Amtsantritt ab 1. Januar 2004 zum neuen  Vorsteher des Amtes für Bevölkerungsschutz Nidwalden gewählt. Er  wird Nachfolger von Bernhard Odermatt, der nach 40 Dienstjahren vorzeitig in Pension  gegangen ist.

Der 54-jährige Xaver Stirnimann wird ab 1. September  2003 das Amt für Bevölkerungsschutz ad interim führen und ab 1.  Januar 2004 definitiv übernehmen. Er war Stellvertreter des Amtsvorstehers  und langjähriger Ausbildungsschef. Als Projektleiter "Zivilschutz XXI"  hat er massgeblich die neu strukturierte Zivilschutzorganisation Nidwalden aufgebaut.  Stirnimann ist seit 1. Juli 2002 auch Stabschef des kantonalen Führungsstabes  Nidwalden.

Berichterstattung über die Nebenbeschäftigung der Regierungsräte

GLARUS. Der Glarner Regierungsrat hat dem Landrat alljährlich Rechenschaft über die von seinen Mitgliedern ausgeübten Nebenbeschäftigungen und die damit verbundene zeitliche Beanspruchung abzulegen. Die Unvereinbarkeiten sind in Artikel 75 der Kantonsverfassung (KV) und im Detail in Artikel 8 des Gesetzes über die Behörden des Kantons Glarus (BehG) geregelt. Nicht aufgeführt werden Tätigkeiten und Mandate, die von Amtes wegen durch die Mitglieder des Regierungsrates ausgeübt werden, wie z. B. Mandate im VR der AXPO, der KLL, der Autobetriebe Sernftal, der Braunwaldbahn und ähnliches. Gegenüber dem letzten Jahr sind nur geringe Änderungen des zeitlichen Umfanges der Nebenbeschäftigungen zu vermelden. Unvereinbarkeiten liegen keine vor.

 

 

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