Ein Zehntel weniger Gemüseimporte im Sommer

BERN. Hitze und Trockenheit haben zu einer frühzeitigen Reifung beim Gemüse geführt. Bereits im Juni waren grosse Mengen an Freilandgemüse erntereif und die Schweiz musste zwei Drittel weniger Gemüse importieren als in der gleichen Periode der letzten drei Jahre.

Beratungen der

Mitgliedstaaten der

Überwachungs- kommission

der Neutralen Nationen

(NNSC) in Korea

BERN. Am 10. September 2003 kamen die Vertreter Polens, Schwedens und der Schweiz, der drei Mitgliedstaaten der Überwachungskommission der Neutralen Nationen (NNSC) in Korea, zu ihren jährlichen Beratungen zusammen.

Die APK-S unterstützt die Prioritäten des Bundesrates für die 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen

BERN. Die Aussenpolitische Kommission des Ständerates hat sich über die Richtlinien orientieren lassen, die der Bundesrat zuhanden der schweizerischen Delegation an der anstehenden UNO-Generalversammlung festgelegt hat.

Ägyptische Kulturgüter sichergestellt

BERN. Die Schweiz unterstützt Ägypten bei der Aufklärung der illegalen Ausgrabung und Ausfuhr archäologischer Kulturgüter.

Ermordung der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh

BERN. Der Bundesrat ist zutiefst bestürzt über die brutale Ermordung der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh.

Moritz Leuenberger an der BPUK

LIESTAL. An der Hauptversammlung der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltschutzdirektoren- Konferenz, BPUK, vom 11. September 2003 in Liestal übergab die Präsidentin und Gastgeberin, Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel (BL), den in den letzten vier Jahren innegehabten Vorsitz an Staatsrat Claude Lässer (FR).

Nein zur Mogelpackung "Entlastungsmassnahmen im Asylbereich"

BERN. Die Schweizer Flüchtlingshilfe (SFH) und die ihr angeschlossenen Hilfswerke lehnen den geplanten Ausschluss aus der Sozialhilfe angesichts der negativen Konsequenzen für den ganzen Asylbereich ab.

Prominente Unterstützung für eine drogenfreie Jugend

ZÜRICH. Am 11. Oktober 2003 ehrt die "Mentor Foundation" erstmals im Rahmen einer exklusiven Preisverleihungs-Gala in Zürich drei Projekte für deren herausragende Leistungen in der Drogenprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Schweizer Biochemiker ausgezeichnet

BERN. Der Schweizer Biochemiker Jean-Pierre Flatt erhielt am 10. September 2003 in Vaumarcus NE den Internationalen Preis für moderne Ernährung.

Schweizer Sozialforum

BERN. Vom 19.-21. September 2003 findet das erste Schweizer Sozialforum (SSF) statt, das von über fünfzig sozialen Bewegungen, Nichtregierungs- organisationen und Gewerkschaften getragen wird.

Schweizer Handelsförderungs- programm für Kambodscha

BERN. Das Königreich Kambodscha ist in Cancun der Welthandelsorganisation WTO beigetreten. Zu diesem Anlass lancierte Bundesrat Deiss am 11. September 2003 ein Handelsförderungs- programm.

Unsoziales Steuerpaket muss vors Volk!

BERN. Die Geschäftsleitung der SP Schweiz hat beschlossen, die Unterschriftensammlung für die Referendum gegen das unsoziale Steuerpaket kurzfristig zu unterstützen.

Gründung des Vereins Cercle Bruit Schweiz

LUZERN. Heute Freitag, 12. September 2003, findet in Luzern die Gründungsversammlung des Vereins Cercle Bruit Schweiz statt.

 

 

12. September 2003

Ein Zehntel weniger Gemüseimporte im Sommer

BERN. Hitze und Trockenheit haben zu einer frühzeitigen Reifung beim Gemüse geführt. Bereits im Juni waren grosse Mengen an Freilandgemüse erntereif und die Schweiz musste zwei Drittel weniger Gemüse importieren als in der gleichen Periode der letzten drei Jahre. Dies schreibt die Schweizerische Zentralstelle Gemüsebau (SZG) in ihrem aktuellen Wochenbericht. Bereits im Juli aber schrumpfte das Angebot und im August musste die Schweiz erste Ergänzungsimporte tätigen. Die Importmenge im Juli dieses Jahres war um rund die Hälfte und die vom August um ein Drittel grösser als die durchschnittlichen Einfuhren der letzten drei Jahre im gleichen Zeitraum und die Schweiz importierte 1'462 Tonnen mehr. Wegen des grossen Angebots im Juni liegt aber die gesamte Importmenge der Monate Juni bis August mit 9'150 Tonnen rund ein Zehntel unter den durchschnittlichen Einfuhren. Ferner sei es ungewöhnlich, dass das Gemüseangebot über diesen Zeitraum schwanke, das Angebot sei dann normalerweise konstant, heisst es weiter.

In der Natur gab es kurzfristige und rasche Schäden, grösser könnten aber die langfristigen Auswirkungen sein. Die vielen Bäume und Sträucher, die verdorrt dastehen, könnten sich nur bei allerbesten Herbstbedingungen erholen und über den Winter bringen.

Beratungen der Mitgliedstaaten der Überwachungskommission der Neutralen Nationen (NNSC) in Korea

BERN. Am 10. September 2003 kamen die Vertreter Polens, Schwedens und der Schweiz, der drei Mitgliedstaaten der Überwachungskommission der Neutralen Nationen (NNSC) in Korea, zu ihren jährlichen Beratungen zusammen. Dabei bekräftigten sie das Engagement ihrer Regierungen für Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und diskutierten über ihre Rolle bei der Konfliktprävention und der Friedensförderung in der Region. Die gegenwärtige Situation ist sehr besorgniserregend.

Die APK-S unterstützt die Prioritäten des Bundesrates für die 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen

BERN. Die Aussenpolitische Kommission des Ständerates hat sich über die Richtlinien orientieren lassen, die der Bundesrat zuhanden der schweizerischen Delegation an der anstehenden UNO-Generalversammlung festgelegt hat. Ferner hat sie den Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates über die Personalpolitik und den Aussendienst des EDA diskutiert und sich über die Position des Bundesrates zu verschiedenen aktuellen Ereignissen informiert.

Ägyptische Kulturgüter sichergestellt

BERN. Die Schweiz unterstützt Ägypten bei der Aufklärung der illegalen Ausgrabung und Ausfuhr archäologischer Kulturgüter. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat aufgrund eines ägyptischen Rechtshilfeersuchens die Erhebung von  Unterlagen angeordnet und die bereits von den Genfer Behörden sichergestellten Kulturgüter zusätzlich im Rahmen eines Rechtshilfeverfahrens sichergestellt.

Der Genfer Untersuchungsrichter hatte Ende August in einem Strafverfahren wegen Diebstahls, Hehlerei und Betrugs im Genfer Zollfreilager über 200 archäologische Kulturgüter – namentlich Statuen, Masken, Sarkophage sowie zwei Mumien – sichergestellt. Auf Ersuchen der Genfer Behörden übermittelte das BJ den ägyptischen Behörden die Fotografien der im Genfer Zollfreilager sichergestellten Gegenstände. Gemäss Rechtshilfegesetz können Beweismittel unaufgefordert an eine ausländische Strafverfolgungsbehörde übermittelt werden, um eine hängige Strafuntersuchung zu erleichtern.

Ägyptische Kulturgüter sichergestellt

BERN. Die Schweiz unterstützt Ägypten bei der Aufklärung der illegalen Ausgrabung und Ausfuhr archäologischer Kulturgüter. Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat aufgrund eines ägyptischen Rechtshilfeersuchens die Erhebung von  Unterlagen angeordnet und die bereits von den Genfer Behörden sichergestellten Kulturgüter zusätzlich im Rahmen eines Rechtshilfeverfahrens sichergestellt.

Der Genfer Untersuchungsrichter hatte Ende August in einem Strafverfahren wegen Diebstahls, Hehlerei und Betrugs im Genfer Zollfreilager über 200 archäologische Kulturgüter – namentlich Statuen, Masken, Sarkophage sowie zwei Mumien – sichergestellt. Auf Ersuchen der Genfer Behörden übermittelte das BJ den ägyptischen Behörden die Fotografien der im Genfer Zollfreilager sichergestellten Gegenstände. Gemäss Rechtshilfegesetz können Beweismittel unaufgefordert an eine ausländische Strafverfolgungsbehörde übermittelt werden, um eine hängige Strafuntersuchung zu erleichtern.

Ermordung der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh

BERN. Der Bundesrat ist zutiefst bestürzt über die brutale Ermordung der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh.

Bundespräsident Pascal Couchepin hat dem Premierminister von Schweden, Göran Persson, ein Beileidstelegramm zukommen lassen. Darin drückt der Bundespräsident im Namen des Gesamtbundesrates und des Schweizer Volkes seine Betroffenheit und Trauer über den tragischen Vorfall aus.

Moritz Leuenberger an der BPUK

LIESTAL. An der Hauptversammlung der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltschutzdirektoren-Konferenz, BPUK, vom 11. September 2003 in Liestal übergab die Präsidentin und Gastgeberin, Regierungsrätin Elsbeth Schneider-Kenel (BL), den in den letzten vier Jahren innegehabten Vorsitz an Staatsrat Claude Lässer (FR). Bundesrat Moritz Leuenberger nutzte am Donnerstag die gemeinsame Versammlung aller für die Bereiche Verkehr, Bau, Raumplanung und Umwelt verantwortlichen Regierungsrätinnen und Regierungsräte für eine vertrauliche Aussprache zu den Folgen des Entlastungsprogramms des Bundes. Gemeinsam mit dem Bundesrat begrüssen sodann die beiden Regierungsratskonferenzen BPUK und Konferenz der kantonalen Direktoren des öffentlichen Verkehrs, KöV, den Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative in der Fassung des Ständerates und stellen fest, dass er den Interessen der Kantone an einer leistungsfähigen Infrastruktur Rechnung trägt.

Nein zur Mogelpackung "Entlastungsmassnahmen im Asylbereich"

BERN. Die Schweizer Flüchtlingshilfe (SFH) und die ihr angeschlossenen Hilfswerke lehnen den geplanten Ausschluss aus der Sozialhilfe angesichts der negativen Konsequenzen für den ganzen Asylbereich ab. Sie fordern das Parlament auf, die Entlastungsmassnahmen im Asylbereich in der am Montag beginnenden Session zurückzuweisen.

Prominente Unterstützung für eine drogenfreie Jugend

ZÜRICH. Am 11. Oktober 2003 ehrt die "Mentor Foundation" erstmals im Rahmen einer exklusiven Preisverleihungs-Gala in Zürich drei Projekte für deren herausragende Leistungen in der Drogenprävention bei Kindern und Jugendlichen. Internationale Prominenz wie Phil Collins, Juan Antonio Costa, Gerhard Berger,

Dietrich Mateschitz, Nino Cerruti, Sergey Bubka und viele andere werden diesen Abend zusammen mit Ihrer Majestät der Königin von Schweden der Jugend ohne Drogen widmen

Im Rahmen einer Preisverleihungs-Gala werden in drei Kategorien, Achievement, Innovation und Honorary, herausragende internationale Organisationen der Drogenprävention geehrt und Preisgelder in der Höhe von insgesamt EUR 200'000.-

vergeben. Seit Juni wurden über 150 Projekte aus 49 Ländern durch Mentors Spezialisten geprüft.

Schweizer Biochemiker ausgezeichnet

BERN. Der Schweizer Biochemiker Jean-Pierre Flatt erhielt am 10. September 2003 in Vaumarcus NE den Internationalen Preis für moderne Ernährung. Professor Flatts Forschungsgebiet: die Rolle der Ernährung in der Prävention der Fettleibigkeit.

An der Preisverleihung im Château de Vaumarcus sprach Professor Flatt über die Rolle der Kohlenhydrate und Fette in der Regulierung des Körpergewichts. Die wissenschaftliche Forschung erkennt zunehmend, dass zahlreiche Mechanismen an der Regulierung des Körpergewichts beteiligt sind. Der ursprüngliche biologische Sinn der Körperfettvermehrung war es, die Überlebenschancen bei Hungersnöten zu verbessern. Dieser Mechanismus ist in modernen Zeiten des Nahrungsmittelüberangebots nicht nur unnötig, sondern gar schädlich. Flatts Fazit: Empfehlungen, die eine mässig fetthaltige Ernährung und genügend körperliche Betätigungen postulieren, machen mehr denn je Sinn.

Der Internationale Preis für moderne Ernährung wird seit 1967 alljährlich von der Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP verliehen. Eine unabhängige Jury aus Schweizer Wissenschaftern beurteilt die Bewerbungsdossiers. Das Thema für 2003 lautete: „Die Rolle der Ernährung in der Prävention der Adipositas“

Schweizer Sozialforum

BERN. Vom 19.-21. September 2003 findet das erste Schweizer Sozialforum (SSF) statt, das von über fünfzig sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften getragen wird. Das SSF orientiert sich an den Prinzipien des Weltsozialforums und am Leitmotiv einer solidarischen Globalisierung. Es bietet eine Plattform für Debatten und Austausch entlang folgender Themen: Migration, Finanzplatz Schweiz, Neoliberalismus und Privatisierungen, sowie Krieg und Frieden. Die EvB ist aktiv an Podien und Workshops zu Steuerflucht, GATS und dem Fall Nestlé beteiligt.

Schweizer Handelsförderungsprogramm für Kambodscha

BERN. Das Königreich Kambodscha ist in Cancun der Welthandelsorganisation WTO beigetreten. Zu diesem Anlass lancierte Bundesrat Deiss am 11. September 2003 ein Handelsförderungsprogramm. Dieses unterstützt Kambodscha darin, die Vorteile des freien Handels zu nutzen.

Kambodscha, eines der ärmsten Länder der Welt, ist anlässlich der WTO-Ministerkonferenz in Cancun, Mexiko der Welthandelsorganisation WTO beigetreten. Es verspricht sich von der WTO einen besseren Zugang zu den internationalen Märkten, ein Ankurbeln seiner Wirtschaft und damit eine Bekämpfung der grossen Armut. Die Schweiz will Kambodscha dabei unterstützen und lancierte mit einer Million Schweizer Franken ein dreijähriges Handelsförderungsprogramm mit regionaler Ausrichtung. Die kambodschanischen kleinen und mittleren Unternehmen erhalten dadurch fachliche Assistenz bei der Exportförderung, im Marketing und bei der Ausbildung von Handelsexperten. Ziel ist es letztlich, dass die in Kambodscha produzierten Güter der Nachfrage auf den internationalen Märkten besser entsprechen. Das Internationale Handelszentrum (ITC) mit Sitz in Genf wird das Programm im Auftrag des seco zusammen mit den kambodschanischen Partnern umsetzen. Um mehr exportieren zu können, muss nebst der Vermarktung auch die Qualität und das Design ausgewählter Exportprodukte verbessert und die Produktion effizienter werden. Das seco unterstützt daher ein weiteres Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Kambodscha.

Unsoziales Steuerpaket muss vors Volk!

BERN. Die Geschäftsleitung der SP Schweiz hat beschlossen, die Unterschriftensammlung für die Referendum gegen das unsoziale Steuerpaket kurzfristig zu unterstützen. Die SP Schweiz will damit sicherstellen, dass das Volk auf jeden Fall über das Steuerpaket abstimmen kann. Gleichzeitig arbeitet die SP weiterhin daran, dass sich mindestens 8 Kantone dem Kantonsreferendum anschliessen.

Gründung des Vereins Cercle Bruit Schweiz

LUZERN. Heute Freitag, 12. September 2003, findet in Luzern die Gründungsversammlung des Vereins Cercle Bruit Schweiz statt. Der Cercle Bruit Schweiz ist die Vereinigung der kantonalen Lärmschutzfachleute. Ziele und Aufgaben dieser Vereinigung sind u.a. der Austausch von Informationen, die Harmonisierung des Vollzugs, was die schweizerische Lärmschutzgesetzgebung anbelangt, und die Vertretung gemeinsamer Interessen in Bezug auf Fragen der Lärmbekämpfung.

Bis anhin war der Cercle Bruit Schweiz eine Vereinigung ohne eigene Rechtspersönlichkeit, mit der heutigen Versammlung wird er als Verein (im Sinne des Obligationenrechts) konstituiert. Gastreferentin an der Gründungsversammlung ist die aargauische Nationalrätin Doris Stump.

 

 

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