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Ein
Zehntel weniger Gemüseimporte im Sommer
BERN.
Hitze und Trockenheit haben zu einer frühzeitigen Reifung beim
Gemüse geführt. Bereits im Juni waren grosse Mengen an
Freilandgemüse erntereif und die Schweiz musste zwei Drittel
weniger Gemüse importieren als in der gleichen Periode der
letzten drei Jahre. Dies schreibt die Schweizerische Zentralstelle
Gemüsebau (SZG) in ihrem aktuellen Wochenbericht. Bereits im Juli
aber schrumpfte das Angebot und im August musste die Schweiz erste
Ergänzungsimporte tätigen. Die Importmenge im Juli dieses Jahres
war um rund die Hälfte und die vom August um ein Drittel grösser
als die durchschnittlichen Einfuhren der letzten drei Jahre im
gleichen Zeitraum und die Schweiz importierte 1'462 Tonnen mehr.
Wegen des grossen Angebots im Juni liegt aber die gesamte
Importmenge der Monate Juni bis August mit 9'150 Tonnen rund ein
Zehntel unter den durchschnittlichen Einfuhren. Ferner sei es
ungewöhnlich, dass das Gemüseangebot über diesen Zeitraum
schwanke, das Angebot sei dann normalerweise konstant, heisst es
weiter.
In
der Natur gab es kurzfristige und rasche Schäden, grösser könnten
aber die langfristigen Auswirkungen sein. Die vielen Bäume und
Sträucher, die verdorrt dastehen, könnten sich nur bei
allerbesten Herbstbedingungen erholen und über den Winter
bringen.
Beratungen
der Mitgliedstaaten der Überwachungskommission der Neutralen
Nationen (NNSC) in Korea
BERN.
Am 10. September 2003 kamen die Vertreter Polens, Schwedens
und der Schweiz, der drei Mitgliedstaaten der Überwachungskommission
der Neutralen Nationen (NNSC) in Korea, zu ihren jährlichen
Beratungen zusammen. Dabei bekräftigten sie das Engagement ihrer
Regierungen für Frieden und Stabilität auf der koreanischen
Halbinsel und diskutierten über ihre Rolle bei der Konfliktprävention
und der Friedensförderung in der Region. Die gegenwärtige
Situation ist sehr besorgniserregend.
Die
APK-S unterstützt die Prioritäten des Bundesrates für die 58.
Generalversammlung der Vereinten Nationen
BERN.
Die Aussenpolitische Kommission des Ständerates hat sich über
die Richtlinien orientieren lassen, die der Bundesrat zuhanden der
schweizerischen Delegation an der anstehenden
UNO-Generalversammlung festgelegt hat. Ferner hat sie den Bericht
der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates über die
Personalpolitik und den Aussendienst des EDA diskutiert und sich
über die Position des Bundesrates zu verschiedenen aktuellen
Ereignissen informiert.
Ägyptische
Kulturgüter sichergestellt
BERN.
Die Schweiz unterstützt Ägypten bei der Aufklärung der
illegalen Ausgrabung und Ausfuhr archäologischer Kulturgüter.
Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat aufgrund eines ägyptischen
Rechtshilfeersuchens die Erhebung von
Unterlagen angeordnet und die bereits von den Genfer Behörden
sichergestellten Kulturgüter zusätzlich im Rahmen eines
Rechtshilfeverfahrens sichergestellt.
Der
Genfer Untersuchungsrichter hatte Ende August in einem
Strafverfahren wegen Diebstahls, Hehlerei und Betrugs im Genfer
Zollfreilager über 200 archäologische Kulturgüter –
namentlich Statuen, Masken, Sarkophage sowie zwei Mumien –
sichergestellt. Auf Ersuchen der Genfer Behörden übermittelte
das BJ den ägyptischen Behörden die Fotografien der im Genfer
Zollfreilager sichergestellten Gegenstände. Gemäss
Rechtshilfegesetz können Beweismittel unaufgefordert an eine ausländische
Strafverfolgungsbehörde übermittelt werden, um eine hängige
Strafuntersuchung zu erleichtern.
Ägyptische
Kulturgüter sichergestellt
BERN.
Die Schweiz unterstützt Ägypten bei der Aufklärung der
illegalen Ausgrabung und Ausfuhr archäologischer Kulturgüter.
Das Bundesamt für Justiz (BJ) hat aufgrund eines ägyptischen
Rechtshilfeersuchens die Erhebung von
Unterlagen angeordnet und die bereits von den Genfer Behörden
sichergestellten Kulturgüter zusätzlich im Rahmen eines
Rechtshilfeverfahrens sichergestellt.
Der
Genfer Untersuchungsrichter hatte Ende August in einem
Strafverfahren wegen Diebstahls, Hehlerei und Betrugs im Genfer
Zollfreilager über 200 archäologische Kulturgüter –
namentlich Statuen, Masken, Sarkophage sowie zwei Mumien –
sichergestellt. Auf Ersuchen der Genfer Behörden übermittelte
das BJ den ägyptischen Behörden die Fotografien der im Genfer
Zollfreilager sichergestellten Gegenstände. Gemäss
Rechtshilfegesetz können Beweismittel unaufgefordert an eine ausländische
Strafverfolgungsbehörde übermittelt werden, um eine hängige
Strafuntersuchung zu erleichtern.
Ermordung
der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh
BERN.
Der Bundesrat ist zutiefst bestürzt über die brutale Ermordung
der schwedischen Aussenministerin Anna Lindh.
Bundespräsident
Pascal Couchepin hat dem Premierminister von Schweden, Göran
Persson, ein Beileidstelegramm zukommen lassen. Darin drückt der
Bundespräsident im Namen des Gesamtbundesrates und des Schweizer
Volkes seine Betroffenheit und Trauer über den tragischen Vorfall
aus.
Moritz
Leuenberger an der BPUK
LIESTAL.
An der Hauptversammlung der Schweizerischen Bau-, Planungs- und
Umweltschutzdirektoren-Konferenz, BPUK, vom 11. September 2003 in
Liestal übergab die Präsidentin und Gastgeberin, Regierungsrätin
Elsbeth Schneider-Kenel (BL), den in den letzten vier Jahren
innegehabten Vorsitz an Staatsrat Claude Lässer (FR). Bundesrat
Moritz Leuenberger nutzte am Donnerstag die gemeinsame Versammlung
aller für die Bereiche Verkehr, Bau, Raumplanung und Umwelt
verantwortlichen Regierungsrätinnen und Regierungsräte für eine
vertrauliche Aussprache zu den Folgen des Entlastungsprogramms des
Bundes. Gemeinsam mit dem Bundesrat begrüssen sodann die beiden
Regierungsratskonferenzen BPUK und Konferenz der kantonalen
Direktoren des öffentlichen Verkehrs, KöV, den Gegenvorschlag
zur Avanti-Initiative in der Fassung des Ständerates und stellen
fest, dass er den Interessen der Kantone an einer leistungsfähigen
Infrastruktur Rechnung trägt.
Nein
zur Mogelpackung "Entlastungsmassnahmen im Asylbereich"
BERN.
Die Schweizer Flüchtlingshilfe (SFH) und die ihr angeschlossenen
Hilfswerke lehnen den geplanten Ausschluss aus der Sozialhilfe
angesichts der negativen Konsequenzen für den ganzen Asylbereich
ab. Sie fordern das Parlament auf, die Entlastungsmassnahmen im
Asylbereich in der am Montag beginnenden Session zurückzuweisen.
Prominente
Unterstützung für eine drogenfreie Jugend
ZÜRICH.
Am 11. Oktober 2003 ehrt die "Mentor Foundation"
erstmals im Rahmen einer exklusiven Preisverleihungs-Gala in Zürich
drei Projekte für deren herausragende Leistungen in der Drogenprävention
bei Kindern und Jugendlichen. Internationale Prominenz wie Phil
Collins, Juan Antonio Costa, Gerhard Berger,
Dietrich
Mateschitz, Nino Cerruti, Sergey Bubka und viele andere werden
diesen Abend zusammen mit Ihrer Majestät der Königin von
Schweden der Jugend ohne Drogen widmen
Im
Rahmen einer Preisverleihungs-Gala werden in drei Kategorien,
Achievement, Innovation und Honorary, herausragende internationale
Organisationen der Drogenprävention geehrt und Preisgelder in der
Höhe von insgesamt EUR 200'000.-
vergeben.
Seit Juni wurden über 150 Projekte aus 49 Ländern durch Mentors
Spezialisten geprüft.
Schweizer
Biochemiker ausgezeichnet
BERN.
Der Schweizer Biochemiker Jean-Pierre Flatt erhielt am 10.
September 2003 in Vaumarcus NE den Internationalen Preis für
moderne Ernährung. Professor Flatts Forschungsgebiet: die Rolle
der Ernährung in der Prävention der Fettleibigkeit.
An
der Preisverleihung im Château de Vaumarcus sprach Professor
Flatt über die Rolle der Kohlenhydrate und Fette in der
Regulierung des Körpergewichts. Die wissenschaftliche Forschung
erkennt zunehmend, dass zahlreiche Mechanismen an der Regulierung
des Körpergewichts beteiligt sind. Der ursprüngliche biologische
Sinn der Körperfettvermehrung war es, die Überlebenschancen bei
Hungersnöten zu verbessern. Dieser Mechanismus ist in modernen
Zeiten des Nahrungsmittelüberangebots nicht nur unnötig, sondern
gar schädlich. Flatts Fazit: Empfehlungen, die eine mässig
fetthaltige Ernährung und genügend körperliche Betätigungen
postulieren, machen mehr denn je Sinn.
Der
Internationale Preis für moderne Ernährung wird seit 1967 alljährlich
von der Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP verliehen.
Eine unabhängige Jury aus Schweizer Wissenschaftern beurteilt die
Bewerbungsdossiers. Das Thema für 2003 lautete: „Die Rolle der
Ernährung in der Prävention der Adipositas“
Schweizer
Sozialforum
BERN.
Vom 19.-21. September 2003 findet das erste Schweizer
Sozialforum (SSF) statt, das von über fünfzig sozialen
Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften
getragen wird. Das SSF orientiert sich an den Prinzipien des
Weltsozialforums und am Leitmotiv einer solidarischen
Globalisierung. Es bietet eine Plattform für Debatten und
Austausch entlang folgender Themen: Migration, Finanzplatz
Schweiz, Neoliberalismus und Privatisierungen, sowie Krieg und
Frieden. Die EvB ist aktiv an Podien und Workshops zu
Steuerflucht, GATS und dem Fall Nestlé beteiligt.
Schweizer
Handelsförderungsprogramm für Kambodscha
BERN.
Das Königreich Kambodscha ist in Cancun der
Welthandelsorganisation WTO beigetreten. Zu diesem Anlass
lancierte Bundesrat Deiss am 11. September 2003 ein Handelsförderungsprogramm.
Dieses unterstützt Kambodscha
darin, die Vorteile des freien Handels zu nutzen.
Kambodscha,
eines der ärmsten Länder der Welt, ist anlässlich der
WTO-Ministerkonferenz in Cancun, Mexiko der
Welthandelsorganisation WTO beigetreten. Es verspricht sich von
der WTO einen besseren Zugang zu den internationalen Märkten, ein
Ankurbeln seiner Wirtschaft und damit eine Bekämpfung der grossen
Armut. Die Schweiz will Kambodscha dabei unterstützen und
lancierte mit einer Million Schweizer Franken ein dreijähriges
Handelsförderungsprogramm mit regionaler Ausrichtung. Die kambodschanischen
kleinen und mittleren Unternehmen erhalten dadurch fachliche
Assistenz bei der Exportförderung, im Marketing und bei der
Ausbildung von Handelsexperten. Ziel ist es letztlich, dass die in
Kambodscha
produzierten Güter der Nachfrage auf den internationalen Märkten
besser entsprechen. Das Internationale Handelszentrum (ITC) mit
Sitz in Genf wird das Programm im Auftrag des seco zusammen mit
den kambodschanischen
Partnern umsetzen. Um mehr exportieren zu können, muss nebst der
Vermarktung auch die Qualität und das Design ausgewählter
Exportprodukte verbessert und die Produktion effizienter werden.
Das seco unterstützt daher ein weiteres Programm zur Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in
Kambodscha.
Unsoziales
Steuerpaket muss vors Volk!
BERN.
Die Geschäftsleitung der SP Schweiz hat beschlossen, die
Unterschriftensammlung für die Referendum gegen das unsoziale
Steuerpaket kurzfristig zu unterstützen. Die SP Schweiz will
damit sicherstellen, dass das Volk auf jeden Fall über das
Steuerpaket abstimmen kann. Gleichzeitig arbeitet die SP weiterhin
daran, dass sich mindestens 8 Kantone dem Kantonsreferendum
anschliessen.
Gründung
des Vereins Cercle Bruit Schweiz
LUZERN.
Heute Freitag, 12. September 2003, findet in Luzern die Gründungsversammlung
des Vereins Cercle Bruit Schweiz statt. Der Cercle Bruit Schweiz
ist die Vereinigung der kantonalen Lärmschutzfachleute. Ziele und
Aufgaben dieser Vereinigung sind u.a. der Austausch von
Informationen, die Harmonisierung des Vollzugs, was die
schweizerische Lärmschutzgesetzgebung anbelangt, und die
Vertretung gemeinsamer Interessen in Bezug auf Fragen der Lärmbekämpfung.
Bis
anhin war der Cercle Bruit Schweiz eine Vereinigung ohne eigene
Rechtspersönlichkeit, mit der heutigen Versammlung wird er als
Verein (im Sinne des Obligationenrechts) konstituiert.
Gastreferentin an der Gründungsversammlung ist die aargauische
Nationalrätin Doris Stump.
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