VBZ beschaffen definitiv 74 Cobras

ZÜRICH. Der Verkehrsrat des Kantons Zürich hat den  Gesamtbedarf von insgesamt 74 Cobra-Trams bestätigt. Die Fahrzeuge werden mit einer Klimatisierung ausgerüstet.

Kunstszene Zürich 2003

ZÜRICH. Das Präsidialdepartement  organisiert dieses Jahr turnusgemäss die Ausstellung "Kunstszene Zürich" Diese findet vom 19. Dezember 2003 bis 4. Januar 2004 im Toni-Areal in Zürich statt und ist unjuriert.

Brand in der KVA

WINTERTHUR. Bei einem Brand in der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Winterthur kam es am Donnerstagmorgen (11.09.2003) zu einem Sachschaden von mindestens 100'000 Franken.

Arbeitslosigkeit erneut leicht angestiegen

WINTERTHUR. Ende August 2003 waren in Winterthur 2891 Personen als arbeitslos gemeldet. Dies sind 76 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 auf 5,7 Prozent.

Arbeit am Polizeigesetz wird aufgenommen 

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat dem Konzept der Direktion für Soziales und Sicherheit für ein materielles Polizeigesetz zugestimmt.

Vorläufiges Fangverbot für Äschen im Rhein 

FRAUENFELD. Das grosse Fischsterben im vergangenen August hat den Äschenbestand im Kanton Thurgau  weitgehend zerstört. Überlebt haben Jungfische des Jahrgangs 2003 sowie ältere Exemplare an geschützten Standorten. Diese Tiere sind für den Wiederaufbau des Bestandes wichtig.

Forum für Jugendfragen am Ende - Grundidee lebt weiter

SCHWYZ. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz will trotz Auflösung des Jugendparlamentes die Anliegen der Jugendlichen weiterhin institutionell unterstützen. Ab 1. Januar 2004 ist das Departement des Innern für diesen Bereich zuständig. 

Kultursekretariat und Kunstausstellung 

SCHWYZ. Der Schwyzer Regierungsrat unterstützt auf Antrag der Kulturkommission aus Mitteln des Kulturfonds zwei bedeutende Projekte: Die Schaffung eines kantonalen Kultursekretariates sowie die Präsentation der kantonalen Kunstsammlung in Küssnacht, Pfäffikon und Schwyz.

Verwaltungs- gerichtsentscheid bringt Meliorations-Projekte ins Wanken

CHUR. Der Kanton Graubünden hat beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht  gegen zwei Urteile des Bündner Verwaltungsgerichts.

Handbuch Asyl" - ein Nachschlagewerk für die Gemeinden 

SOLOTHURN. In diesen Tagen verschickt das Amt für Gemeinden und soziale Sicherheit das neue "Handbuch Asyl" an alle Einwohnergemeinden. Das Handbuch soll vor allem den Betreuern im Asylbereich als umfassendes Nachschlagewerk dienen. Sicherheit  und Lärmschutz entlang der Kantonsstrasse KH4

STANS. Von der Nidwaldner Kantonspolizei werden in Ennetbürgen in der Zeit vom 10. September bis zirka 8. Oktober 2003 automatische Geschwindigkeitsmessungen zwischen Herdern und Hirsacher / Aumühlestrasse durchgeführt.

Voranschlag 2004: Keine wesentlichen Änderungen gegenüber 2003 

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat das Budget für das Jahr 2004 vorgestellt. Das operative Defizit beträgt 13,1 Mio. Franken, der Selbstfinanzierungrad 86%.

Kaserne Basel vor Konkurs

BASEL. Das Ressort Kultur beantragt die Überprüfung durch die Finanzkontrolle und erarbeitet mit der Kaserne einen Überbrückungsplan bis Ende 2003.

Ivo Bachmann wird neuer Chefredaktor der BaZ 

BASEL. Ivo Bachmann wird neuer Chefredaktor der Basler Zeitung. Bachmann, der seine Stelle am 1. Januar 2004 antritt, folgt Hans-Peter Platz, der seit 1983 die redaktionellen Geschicke der Zeitung leitete.

Feuerentfachungsverbot aufgehoben

BASEL. Die momentanen Niederschläge haben das Waldbrandrisiko verringert. Das Feuerentfachungsverbot wird aufgehoben. Es ist allerdings weiterhin Vorsicht im Umgang mit Feuer im Wald geboten. 

Bei Handtaschenraub CHF 80,000.- erbeutet

BASEL. Am Donnerstag, 11.9.03, ca. 1115 Uhr, hob eine 38-jährige Frau bei der Migrosbank im Claramarkt an der Greifengasse CHF 80,000.- ab. 

Tag der Kleinkunst in Thun

BIEL. Kleinkunst ist ein Markenzeichen Thuns - nicht nur an der jährlichen nationalen Kleinkunstbörse Ende April, sondern dieses Jahr auch am kommenden Samstag, 13. September.

Sonderbestimmungen wegen Trockenheit werden aufgehoben 

BERN. Für die Wasserentnahme zur Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen gelten ab nächsten Dienstag, 16. September 2003, wieder die üblichen gesetzlichen Bestimmungen.

«In die Stadt ohne mein Auto!»

BIEL. Die Stadt Biel beteiligt sich am Internationalen Aktionstag «In die Stadt ohne mein Auto!». Der Aktionstag hat zum Ziel die Bevölkerung über alternative Lösungen für den alltäglichen Verkehr zu informieren und zu sensibilisieren. 

Die Bevölkerungsbewegung im August 2003

BERN. Ende August 2003 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 244 Personen. Darunter waren  26 981 Personen oder 21.2 % ausländischer Nationalität.

Verkehrsraum Herisau an der HEMA 

HERISAU. Baudirektion und Tiefbauamt starten mit dem Mobilitätsmanagement. Das Projekt aus den Ypsilon-Massnahmen strebt eine sinnvolle Mobilität mit weniger Autokilometern an.

Anti WTO-Kundgebung verlief ruhig

BERN. Die Anti WTO-Kundgebung von Donnerstag Abend auf dem unteren Waisenhausplatz verlief aus polizeilicher Sicht ruhig und im Rahmen der Bewilligung.

Archäologische Testgrabung auf der Axalp

BERN. Dendrochronologische Untersuchungen zweier Melkhütten auf der Alp „Litschentellti“ auf Axalp ob Brienz haben gezeigt, dass die beiden Hütten 1501 resp. 1519 gebaut wurden. 

12. September 2003

VBZ beschaffen definitiv 74 Cobras

ZÜRICH. Der Verkehrsrat des Kantons Zürich hat den  Gesamtbedarf von insgesamt 74 Cobra-Trams bestätigt. Die Fahrzeuge werden mit einer Klimatisierung ausgerüstet.

Diesen Sommer haben Stadtrat und Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) die Öffentlichkeit bereits darüber orientiert, dass die Cobra aus ihrer Sicht die richtigeWahl für die neue Tram-Generation in der Stadt Zürich ist. An seiner Sitzung vom 11. September 2003 hat sich der Verkehrsrat des Kantons Zürich dieser Meinung angeschlossen und für die definitive Bestellung von insgesamt 74 Einheiten grünes Licht gegeben. Diese Beschaffung wird es       ermöglichen, alle „Mirages“ und die noch älteren Tramtypen zu ersetzen. Zudem wird es die Stückzahl von 74 zumindest theoretisch erlauben, zusammen mit den zu „Sänften“ umgebauten Fahrzeugen des Typs 2000 auf praktisch allen Linien bei jedem zweiten Kurs ein behindertenfreundliches Niederflurfahrzeug einzusetzen.

Neben den sechs bereits im Einsatz stehenden Fahrzeugen wird ab ungefähr Mitte 2005 die Auslieferung der weiteren Fahrzeuge erfolgen. Für spätere, noch nicht definitiv bewilligte Netzerweiterungen werden die VBZ mit dem Lieferkonsortium weitere Optionen vereinbaren. Der Verkehrsrat hat sich ferner dafür ausgesprochen, dass die ganze Cobra-Flotte mit einer       Klimatisierung ausgerüstet werden soll – dies nachdem sich die Klimatisierung eines Fahrzeuges der Nullserie in einem halbjährigen Versuchsbetrieb bewährt hat.

In den kommenden Monaten wird die Stadt Zürich Details der Auslieferung zusammen mit dem Lieferkonsortium klären. Es geht dabei beispielsweise um die mögliche Erhöhung der Lieferkadenz, die es erlauben würde, den Rückstand gegenüber dem ursprünglichen Terminplan aufzuholen. Die bisherigen Planungen sehen Auslieferungen bis ins Jahr 2010 vor.

Kunstszene Zürich 2003 

ZÜRICH. Das Präsidialdepartement  organisiert dieses Jahr turnusgemäss die Ausstellung "Kunstszene Zürich" Diese findet vom 19. Dezember 2003 bis 4. Januar 2004 im Toni-Areal in Zürich statt und ist unjuriert.

Zur Teilnahme berechtigt sind bildende Künstlerinnen und Künstler, die   seit dem 1. Januar 2002 ihren Wohn- und Steuersitz in der Stadt Zürich haben. Mit der Anmeldung ist ein schriftlicher Wohnsitznachweis einzureichen. Die  Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Brand in der KVA

WINTERTHUR. Bei einem Brand in der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) in Winterthur kam es am Donnerstagmorgen (11.09.2003) zu einem Sachschaden von mindestens 100'000 Franken. Personen wurden keine verletzt, jedoch musste sich ein Polizist mit Verdacht auf Rauchvergiftung zur Kontrolle ins Spital begeben. Für die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr - es kam zu keinerlei Emissionen von Schadstoffen.

Arbeitslosigkeit erneut leicht angestiegen

WINTERTHUR. Ende August 2003 waren in Winterthur 2891 Personen als arbeitslos gemeldet. Dies sind 76 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 auf 5,7 Prozent.

Auch im August 2003 ist am Arbeitsmarkt keine Entspannung eingetreten. Dies trotz einer Abnahme der Zahl der Stellensuchenden und weniger Neuanmeldungen im Vergleich zum Vormonat. Im gleichen Zeitraum sind auch die Arbeitslosenquoten des Kantons und der Stadt Zürich je um 0,1 Prozentpunkt angestiegen.

Arbeit am Polizeigesetz wird aufgenommen

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat dem Konzept der Direktion für Soziales und Sicherheit für ein materielles Polizeigesetz zugestimmt. Die Direktion für Soziales und Sicherheit wird für die Erarbeitung des Gesetzes eine Expertengruppe einsetzen. Diese Expertengruppe wird beauftragt, einen Entwurf auszuarbeiten, der im Laufe dieser Legislatur in eine breite Vernehmlassung gegeben werden kann.

Vorläufiges Fangverbot für Äschen im Rhein

FRAUENFELD. Das grosse Fischsterben im vergangenen August hat den Äschenbestand im Kanton Thurgau  weitgehend zerstört. Überlebt haben Jungfische des Jahrgangs 2003 sowie ältere Exemplare an geschützten Standorten. Diese Tiere sind für den Wiederaufbau des Bestandes wichtig.

Auf Empfehlung der Fachkommission zur Rettung der Rheinäsche, welcher Vertreter des Kantonalen Fischereiverbandes Schaffhausen, der Bürgergemeinde Diessenhofen, Fischereipächter und die Fischereiaufseher der Kantone Thurgau und Schaffhausen angehören, haben die Fischereiverwaltungen der Kantone Thurgau und Schaffhausen als Sofortmassnahme für den Wiederaufbau der Äschenpopulation ein einstweiliges Fangverbot (Verlängerung der Schonzeit) vom 01. Oktober 2003 bis 31. Januar 2004 angeordnet. Die ab Februar 2004 geltende gesetzliche Schonzeit eingerechnet, bleiben die Äschen im Rhein bis Ende April 2004 vorderhand völlig geschützt. Im Hinblick auf ein flächendeckendes Fangverbot bestehen Kontakte zu den zuständigen Stellen in Deutschland und im Kanton Zürich. Die getroffene Massnahme entspricht dem Auftrag der eidgenössischen Fischereiverordnung, welche die Kantone in Art. 1 dazu verpflichtet, die Schonzeiten zu verlängern, wenn dies zur Wahrung der nachhaltigen Nutzung einheimischer Fischbestände notwendig ist. Nach einer Lageanalyse im März 2004 soll entschieden werden, ob das Fangverbot ab Mai 2004 wieder gelockert werden kann.

Forum für Jugendfragen am Ende - Grundidee lebt weiter

SCHWYZ. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz will trotz Auflösung des Jugendparlamentes die Anliegen der Jugendlichen weiterhin institutionell unterstützen. Ab 1. Januar 2004 ist das Departement des Innern für diesen Bereich zuständig.

Auf Anregung des kantonalen Jugendparlamentes hat der Regierungsrat Ende 1999 das „Forum für Jugendfragen“ ins Leben gerufen. Dieses Gremium, dem fünf Jugendliche, vier Kantonsräte und eine Vertretung des Erziehungsdepartementes angehören, erhielt den Auftrag, Jugendanliegen aufzugreifen, die in keiner andern Institution des Kantons wahrgenommen und betreut werden. Nachdem sich das kantonale Jugendparlament im November 2002 aufgelöst hat, fehlt dem „Forum für Jugendfragen“ die Legitimation für seine Arbeit, zumal die Jugendlichen jeweils vom Jugendparlament in das Forum delegiert worden sind.

Kultursekretariat und Kunstausstellung

SCHWYZ. Der Schwyzer Regierungsrat unterstützt auf Antrag der Kulturkommission aus Mitteln des Kulturfonds zwei bedeutende Projekte: Die Schaffung eines kantonalen Kultursekretariates sowie die Präsentation der kantonalen Kunstsammlung in Küssnacht, Pfäffikon und Schwyz.

Der Verein SchwyzKultur+, die Nachfolgeorganisation der Kulturgesellschaft des Kantons Schwyz, hat sich zum Ziel gesetzt, auf privater Basis ein Vereins- und Kultursekretariat einzurichten. Gleichzeitig hat sich der neue Kulturverein bereit erklärt, erstmals die Kunstsammlung des Kantons an drei Ausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Verwaltungsgerichtsentscheid bringt Meliorations-Projekte ins Wanken

CHUR. Der Kanton Graubünden hat beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht  gegen zwei Urteile des Bündner Verwaltungsgerichts. Dieses hatte - in  Abkehr seiner bisherigen Praxis - zwei Rekurse gegen die  Kulturlandverminderungsabgabe gutgeheissen. Die Regierung wehrt sich  gegen die Ansicht, die Kulturlandverminderungsabgabe widerspreche  Bundesrecht.

Wird Kulturland zweckentfremdet, wird darauf eine dreiprozentige  Kulturlandverminderungsabgabe erhoben. So sieht es die heutige Regelung  in Art. 50bis Meliorationsgesetz vor. Die Abgaben von heute rund vier  Millionen Franken jährlich gehen in den Meliorationsfonds. Daraus werden  insbesondere schwer finanzierbare Meliorationen und einfache Werke  mitfinanziert. Für den Bau von Verbindungsstrassen in Regionen, in denen  die Landwirtschaft wirtschaftlich gesehen eine wesentliche Rolle spielt,  werden unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls Mittel aus dem  Meliorationsfonds zur Verfügung gestellt. Damit wird ein wesentlicher  Teil an die Erschliessung und Bewirtschaftung von Kulturland aus diesem  Fonds geleistet (u.a. mit Wegbauten, Wasserversorgungen,  Milchsammelstellen, Stallbauten, Alpverbesserungen und  Verbindungsstrassen) - als Kompensation für das verlorene Kulturland.

Handbuch Asyl" - ein Nachschlagewerk für die Gemeinden

SOLOTHURN. In diesen Tagen verschickt das Amt für Gemeinden und soziale Sicherheit das neue "Handbuch Asyl" an alle Einwohnergemeinden. Das Handbuch soll vor allem den Betreuern im Asylbereich als umfassendes Nachschlagewerk dienen. Es gibt so weit als möglich Antworten auf die Fragen, die sich in der Praxis stellen. Es ist vorerst in Papierform erhältlich. Ab November wird es zudem im Internet publiziert.

Sicherheit  und Lärmschutz entlang der Kantonsstrasse KH4

STANS. Von der Nidwaldner Kantonspolizei werden in Ennetbürgen in der Zeit vom 10. September bis zirka 8. Oktober 2003 automatische Geschwindigkeitsmessungen zwischen Herdern und Hirsacher / Aumühlestrasse durchgeführt. Diese haben zum Ziel, die effektiv gefahrenen Geschwindigkeiten zu erfassen, um neben den lärmtechnischen Auswirkungen des Verkehrs auch die sicherheitstechnischen Aspekte mit berücksichtigen zu können. Diese Messungen bilden Entscheidungsgrundlagen für die lärmtechnische Sanierung im Bereich der Kantonsstrasse KH 4 in Ennetbürgen.

Voranschlag 2004: Keine wesentlichen Änderungen gegenüber 2003

SOLOTHURN. Der Regierungsrat hat das Budget für das Jahr 2004 vorgestellt. Das operative Defizit beträgt 13,1 Mio. Franken, der Selbstfinanzierungrad 86%. Die Nettoverschuldung steigt um 11,8 Mio. Franken an und erreicht per Ende 2004 voraussichtlich den Wert von 1'085 Mio. oder 4‘360 Franken pro Einwohner. Der sich seit 1999 abzeichnende Trend zu kleineren Defiziten und zu einer geringeren Mehrverschuldung hält damit an. Ein Abbau der bestehenden Schulden ist aber nicht in Sicht.

Kaserne Basel vor Konkurs

Das Ressort Kultur beantragt die Überprüfung durch die Finanzkontrolle und erarbeitet mit der Kaserne einen Überbrückungsplan bis Ende 2003. Beide Kulturabteilungen (BS und BL) setzen sich für den Fortbestand dieser wichtigen Kulturinstitution ein. Mit dem Überbrückungsplan sollen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Sanierung der Kaserne geschaffen werden.

BASEL. Vom Vorstand der Kaserne Basel wurden die beiden Subventionsgeber, das Ressort Kultur des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, sowie die Abteilung Kulturelles der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft, Ende August 2003 mündlich, am 3. September 2003 schriftlich darüber orientiert, dass der Verein Kaserne per Ende September 2003 zahlungsunfähig ist. Die aktuelle Verschuldung beträgt rund CHF 200'000.-, die durch Personal- Betriebs- und Produktionskosten auflaufende Verschuldung bis Jahresende würde sich auf weitere CHF 600'000.- belaufen. Das bedeutet, dass neben der zunehmenden Verschuldung die ordentlichen Subventionen sowie namhafte Zusatzbeiträge der beiden Kantone, vom ehemaligen Leiter der Kaserne, Eric Bart, noch vor Spielzeitbeginn 03/04 ausgegeben worden sind, was klar auf eine ungenügende Sorgfalt der Geschäftsführung hinweist.

Das Erziehungsdepartement beantragt dem Regierungsrat, die Finanzkontrolle Basel-Stadt mit der Überprüfung der Bilanz, der Geschäftsführung, der Entstehung der aktuellen Situation, sowie der Verantwortlichkeiten des ehemaligen Leiters Eric Bart, des Vorstands des Vereins Kaserne und des Ressorts Kultur zu beauftragen.

Für die Vermeidung des Konkurses der Kaserne steht wenig Zeit zur Verfügung, und es sind grösste Anstrengungen aller Beteiligten erforderlich. Unter der Voraussetzung einer substantiellen Eigenleistung der Kaserne sind die Kulturabteilungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft bereit, sich in einem durch die finanziellen Rahmenbedingungen beschränktem Masse an einem Überbrückungsplan bis Ende 2003 zu beteiligen. In erster Linie geht es dabei um die Erfüllung der eingegangenen künstlerischen und programmlichen Verpflichtungen, sowie die Vermeidung der äusserst harten Konsequenzen eines Konkurses für die Mitarbeitenden der Kaserne.

Die beiden Kulturabteilungen sind überzeugt, dass der neue interimistische Leiter der Kaserne, Urs Schaub, und das Team der Kaserne zusammen mit dem Verein, inhaltlich und künstlerisch auf sehr gutem Wege sind. Gerade auch deshalb bedauern wir es ausserordentlich, dass gerade jetzt, in diesem vielversprechenden Neuanfang, in der Vergangenheit gemachte Fehler die Kaserne in ihrer Existenz akut bedrohen. Die Kaserne ist ein wichtiges Kulturangebot für Basel und die ganze Region. Beide Kulturabteilungen bekennen sich klar zur Kaserne, zu einem neuen Subventionsvertrag ab 2004 und dem Abschluss der Umbau- und Renovationsarbeiten. Voraussetzung für eine sorgfältige Zukunftsplanung ist aber das Zustandekommen des Überbrückungsplanes für den Rest des Jahres, der bis zum 25. September 2003 feststehen muss.

Ivo Bachmann wird neuer Chefredaktor der BaZ

BASEL. Ivo Bachmann wird neuer Chefredaktor der Basler Zeitung. Bachmann, der seine Stelle am 1. Januar 2004 antritt, folgt Hans-Peter Platz, der seit 1983 die redaktionellen Geschicke der Zeitung leitete. Ivo Bachmann war von 1996 bis 2002 Chefredaktor des Beobachters, ehe er bei Ringier in der Geschäftsleitung des Konzernbereiches Zeitschriften verschiedene Projekte betreute.

Feuerentfachungsverbot aufgehoben

BASEL. Die momentanen Niederschläge haben das Waldbrandrisiko verringert. Das Feuerentfachungsverbot wird aufgehoben. Es ist allerdings weiterhin Vorsicht im Umgang mit Feuer im Wald geboten.

Bei Handtaschenraub CHF 80,000.- erbeutet

BASEL. Am Donnerstag, 11.9.03, ca. 1115 Uhr, hob eine 38-jährige Frau bei der Migrosbank im Claramarkt an der Greifengasse CHF 80,000.- ab. Etwa um 1130 Uhr wollte die Frau bei der BVB-Haltestelle «Rheingasse» (Fahrtrichtung Grossbasel) ins Tram einsteigen, als ihr in dem Moment, als sie bereits den Fuss auf dem Trittbrett hatte, von einem unbekannten Täter die Handtasche mit dem Bargeld geraubt wurde. Der Täter riss dermassen gewaltsam an der Tasche, dass das Opfer rückwärts aus dem Tram fiel und zu Boden stürzte. Nach der Tat flüchtete der Räuber mit dem Diebesgut in Richtung Utengasse und wurde aus den Augen verloren.

Aufgrund des Tatvorgehens ist davon auszugehen, dass der Täter sein Opfer bereits beim Geldbezug beobachtet und bis zur Tramhaltestelle verfolgt haben dürfte.

Tag der Kleinkunst in Thun

BIEL. Kleinkunst ist ein Markenzeichen Thuns - nicht nur an der jährlichen nationalen Kleinkunstbörse Ende April, sondern dieses Jahr auch am kommenden Samstag, 13. September. Von vormittags 10.30 Uhr bis nach Mitternacht wird die Thuner Innenstadt zu einer grossen Bühne für Musik, Cabaret und Theater aller Art. Von Emil Steinberger bis zum Tinu Heiniger Trio, vom "Liedernarr" Peter Sarbach bis zur Salonmusik der Musikschule, von Gauklern bis zu Rock, Pop und schrägem Cabaret steht für jeden Geschmack etwas auf dem Programm. Tagsüber auf Plätzen im Freien und abends in der "Alten Öle", im "Freienhof-"- und im "Beaurivage"-Saal. Nach dem Motto: "näher dran!"

Sonderbestimmungen wegen Trockenheit werden aufgehoben

BERN. Für die Wasserentnahme zur Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen gelten ab nächsten Dienstag, 16. September 2003, wieder die üblichen gesetzlichen Bestimmungen. Das hat das Wasser- und Energiewirtschaftsamt (WEA) des Kantons Bern entschieden. Damit sind die Sonderbestimmungen aufgehoben, die wegen der anhaltenden Trockenheit im Sommer dieses Jahres beschlossen werden mussten.

«In die Stadt ohne mein Auto!»

BIEL. Die Stadt Biel beteiligt sich am Internationalen Aktionstag «In die Stadt ohne mein Auto!». Der Aktionstag hat zum Ziel die Bevölkerung über alternative Lösungen für den alltäglichen Verkehr zu informieren und zu sensibilisieren. Der Zentralplatz ist am Montag, 22. September 2003 von 10.00 bis 18.00 Uhr für diesen Aktionstag reserviert. Der Tag wird von der Stadt Biel und privaten Partnern organisiert und unterstützt.

Die Bevölkerungsbewegung im August 2003  

BERN. Ende August 2003 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 244 Personen. Darunter waren  26 981 Personen oder 21.2 % ausländischer Nationalität. Die Statistikdienste ermittelten für den Berichtsmonat gleichviele Geburten wie Todesfälle und einen Mehrzuzug von 35 Personen, was einen Bevölkerungszuwachs von 35 Personen ergibt.

Ende August 2002 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Bern 127 258 Personen, darunter 27 232 Bewohnerinnen und Bewohner ausländischer Nationalität. Damit beläuft sich der Bevölkerungsrückgang in den letzten 12 Monaten auf 14 Personen (Schweizerinnen und Schweizer  +237 Personen, Ausländerinnen und Ausländer –251Personen).

Verkehrsraum Herisau an der HEMA    

HERISAU. Baudirektion und Tiefbauamt starten mit dem Mobilitätsmanagement. Das Projekt aus den Ypsilon-Massnahmen strebt eine sinnvolle Mobilität mit weniger Autokilometern an. Sich in Herisau vermehrt mit dem öffentlichen Verkehr, dem Velo oder zu Fuss zu bewegen, erhöht die Lebensqualität im Dorf, vermindert den hausgemachten Verkehr und trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei.

Anti WTO-Kundgebung verlief ruhig  

BERN. Die Anti WTO-Kundgebung von Donnerstag Abend auf dem unteren Waisenhausplatz verlief aus polizeilicher Sicht ruhig und im Rahmen der Bewilligung. An der Demonstration, zu der die Anti WTO-Koordination Bern aufgerufen hatte, beteiligten sich ca. 300 Personen.

Archäologische Testgrabung auf der Axalp

BERN. Dendrochronologische Untersuchungen zweier Melkhütten auf der Alp „Litschentellti“ auf Axalp ob Brienz haben gezeigt, dass die beiden Hütten 1501 resp. 1519 gebaut wurden. Jetzt wurden bei Testgrabungen durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern  in unmittelbarer Nachbarschaft – erstmals im Kanton Bern - Spuren der ins Hochmittelalter zurückreichenden Pferchwirtschaft entdeckt.

 

 

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