Wohnbevölkerung in

der Schweiz 2002

NEUENBURG. Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm 2002 um 57'000 Personen zu und erreichte am 31. Dezember den Stand von 7'318'000 Personen.

Transport von Abfällen aus Lucens ins ZWILAG

BERN. Das Bundesamt für Energie hat die Bewilligung für  den Transport von sechs Behältern mit radioaktiven Abfällen des  ehemaligen Versuchsatomkraftwerks  Lucens (VD) ins ZWILAG bei Würenlingen (AG) erteilt.

Scheitern der WTO in Cancún: Ein Erfolg für Entwicklung und Umwelt

BERN. Die Erklärung von Bern, die Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke und Pro Natura begrüssen das Ergebnis der WTO-Ministerkonferenz in Cancún.

"Lieber gar kein Abkommen als ein schlechtes Abkommen, das die Bedürfnisse der ärmsten Bevölkerungsschichten nicht berücksichtigt", kommentiert Michel Egger von der Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke.

Letzte Session in alter Besetzung

BERN. Ab heute tritt in Bern das Parlament zur Herbstsession zusammen, notabene das letzte Mal in alter Besetzung.

Die Konkurrenzfähigkeit des Forschungsplatzes Schweiz steht auf dem Spiel

BERN. Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) ist besorgt über die Auswirkungen, die das Sparpaket 2003 auf die Zukunft der Forschung  in der Schweiz haben könnte.

Verbot von Personenminen

BERN. Vom 15. bis 19. September 2003 findet in Bangkok das fünfte Jahrestreffen der Vertragsparteien der Konvention über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Personenminen und über deren Vernichtung statt.

Miss Schweiz kommt aus Kanada

LOCARNO. Die am Samstag in Locarno gewählte Miss Schweiz heisst Bianca Sissing, ist 24 Jahre alt, in Luzern geboren und in Kanada aufgewachsen.

Stop Aids Kampagne mit Gross-Plakaten

BERN. Die unerwartete Erhöhung der Zahl Aidskranker und der Träger des HIV Virus hat im Bereich der Gesellschaftsinformation auch an Grösse gewonnen. In einer ungewohnten Weise wird auf die Kampagne „Stop Aids“ mit riesigen Plakaten hingewiesen und auf Vorsicht hingewiesen.

 

 

15. September 2003

Wohnbevölkerung in der Schweiz 2002

NEUENBURG. Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm 2002 um 57'000 Personen zu und erreichte am 31. Dezember den Stand von 7'318'000 Personen. Die definitiven Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) weisen für 2002 eine gegenüber 2001 unveränderte Bevölkerungswachstumsrate von 0,8% aus. Daran hat auch der Rückgang der Anzahl Geburten um 1,6% nichts geändert.

Transport von Abfällen aus Lucens ins ZWILAG

BERN. Das Bundesamt für Energie hat die Bewilligung für  den Transport von sechs Behältern mit radioaktiven Abfällen des  ehemaligen Versuchsatomkraftwerks  Lucens (VD) ins ZWILAG bei Würenlingen (AG) erteilt. Die Transporte werden zwischen dem 17. und dem 29. September unter der Leitung der ehemaligen Betreiberin  des Versuchsreaktors, der Nationalen Gesellschaft zur Förderung der Industriellen Atomtechnik (NGA), durchgeführt.

Scheitern der WTO in Cancún: Ein Erfolg für Entwicklung und Umwelt

BERN. Die Erklärung von Bern, die Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke und Pro Natura begrüssen das Ergebnis der WTO-Ministerkonferenz in Cancún.

"Lieber gar kein Abkommen als ein schlechtes Abkommen, das die Bedürfnisse der ärmsten Bevölkerungsschichten nicht berücksichtigt", kommentiert Michel Egger von der Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke. "Die Entwicklungsländer sind in der WTO zu einer ernst zu nehmenden Kraft geworden. Ihr Nein ist auch ein Sieg für die Zivilgesellschaft", meint Marianne Hochuli von der Erklärung von Bern. Auf besonders heftigen Widerstand stiessen die neuen Themen Investitionen, Wettbewerb, Handelserleichterung und Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen. "Die Industrienationen müssen lernen, dass nicht nur die Interessen der Konzerne zählen. Die Umwelt und gesellschaftliche Anliegen müssen genauso respektiert werden", sagt Miriam Behrens von Pro Natura.

In Cancún wurde eine Chance verpasst. Jetzt steckt die WTO in einer tiefen Krise, so die Bilanz der in Cancún anwesenden Schweizer Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Die Arbeit der WTO muss nun auf eine demokratischere und transparentere Basis gestellt werden. Jetzt kann eine wahrhaft nachhaltige Wirtschaft im Interesse aller und mit Respekt fuer die Umwelt entwickelt werden.

Letzte Session in alter Besetzung

BERN. Ab heute tritt in Bern das Parlament zur Herbstsession zusammen, notabene das letzte Mal in alter Besetzung. Hauptthemen sind das Entlastungsprogramm des Bundes, es müssen 3.3 Mia. Franken beim Bundesbudget eingespart werden, die Revisione der Sozialwerke, die Cannabislegalisierung oder die Stammzellenforschung.

Die Konkurrenzfähigkeit des Forschungsplatzes Schweiz steht auf dem Spiel

BERN. Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) ist besorgt über die Auswirkungen, die das Sparpaket 2003 auf die Zukunft der Forschung  in der Schweiz haben könnte. Er appelliert an die Parlamentarierinnen und Parlamentarier, welche die Vorlage im September beraten, der  Forschungsförderung weiterhin Priorität einzuräumen.

Verbot von Personenminen

BERN. Vom 15. bis 19. September 2003 findet in Bangkok das fünfte Jahrestreffen der Vertragsparteien der Konvention über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Personenminen und über deren Vernichtung statt. Die Konferenz bietet die Gelegenheit, den Stand der Umsetzung der Konvention zu überprüfen und über das weitere Vorgehen im Bereich der Universalisierung der Konvention, der endgültigen Eliminierung von Personen-minen sowie über Opferhilfe zu beraten.

Die Schweiz hat die Konvention als eine der ersten Staaten ratifiziert und engagiert sich seit Inkrafttreten der Konvention wirksam für deren Umsetzung. Ziele der Schweiz für das diesjährige Treffen sind die Förderung der Universalisierung und der Umsetzung der Konvention, der vermehrte Einschluss nichtstaatlicher bewaffneter Akteure, die Unterstützung der von Minen betroffenen Länder bei der Implementierung der Konvention, die Stärkung von Genf als internationalem Zentrum für Aktionen gegen Personenminen, sowie der Einbezug der Minenproblematik in die Friedensförderung. Im weiteren soll der Kampf gegen Personenminen noch vermehrt als Bestandteil der Förderung der menschlichen Sicherheit gesehen sowie die Bilanz des Schweizer Vorsitzes des Ständigen Komitees für die Zerstörung von Minenlager in diesem Jahr präsentiert werden. Die Schweizer Delegation wird von Botschafter Christian Faessler geleitet.

Seit ihrer Inkraftsetzung im Dezember 1999 haben bis zum heutigen Zeitpunkt 136 Staaten die Konvention ratifiziert. Dies ist als aussergewöhnlicher Erfolg für ein internationales Vertragswerk zu werten. Neben Delegierten aus Vertragsstaaten nehmen Vertreter von relevanten internationalen Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen am Treffen teil.

Miss Schweiz kommt aus Kanada

LOCARNO. Die am Samstag in Locarno gewählte Miss Schweiz heisst Bianca Sissing, ist 24 Jahre alt, in Luzern geboren und in Kanada aufgewachsen. Ende April hat die Schöne ihr Psychologiestudium in Toronto abgeschlossen, sie ist 175 Centimeter gross und verfügt über die Masse 85-63-94!  

Stop Aids Kampagne mit Gross-Plakaten

BERN. Die unerwartete Erhöhung der Zahl Aidskranker und der Träger des HIV Virus hat im Bereich der Gesellschaftsinformation auch an Grösse gewonnen. In einer ungewohnten Weise wird auf die Kampagne „Stop Aids“ mit riesigen Plakaten hingewiesen und auf Vorsicht hingewiesen.

In den Jahren 1992 und 2000 ist die Zahl stetig geblieben, später konnte sogar ein Rückgang verzeichnet werden, so die Experten. Im Jahr 2001 aber ist die Zahl wieder in die Höhe gestiegen, die Zahlen im Jahr 2002 haben die Alarmglocken wieder klingeln lassen. Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen zeigen, dass das Virus 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 8 % mehr, 631 Personen, verbreitet war. Im Jahr 2002 hingegen stieg die Zahl um 25 %, dies bedeutet eine Anzahl von 792 Personen. Das Gesundheitsministerium erinnert daran, dass dies eine Erhöhung von 161 Personen bedeutet. Die drei Millionen Franken, die dieses Jahr für die Aids-Kampagne genutzt werden, sind weniger als die Kosten, die für die Therapie dieser Gruppe gebraucht wird.

Das Virus, das in der Schweiz 26.000 Menschen befallen hat, forderte bereits 7500 Menschenleben.

 

 

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