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Wohnbevölkerung
in der Schweiz 2002
NEUENBURG.
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm 2002 um 57'000
Personen zu und erreichte am 31. Dezember den Stand von 7'318'000
Personen. Die definitiven Zahlen des Bundesamtes für Statistik
(BFS) weisen für 2002 eine gegenüber 2001 unveränderte Bevölkerungswachstumsrate
von 0,8% aus. Daran hat auch der Rückgang der Anzahl Geburten um
1,6% nichts geändert.
Transport
von Abfällen aus Lucens ins ZWILAG
BERN.
Das Bundesamt für Energie hat die Bewilligung für
den Transport von sechs Behältern mit radioaktiven Abfällen
des ehemaligen
Versuchsatomkraftwerks Lucens
(VD) ins ZWILAG bei Würenlingen (AG) erteilt. Die Transporte
werden zwischen dem 17. und dem 29. September unter der Leitung
der ehemaligen Betreiberin des
Versuchsreaktors, der Nationalen Gesellschaft zur Förderung der
Industriellen Atomtechnik (NGA), durchgeführt.
Scheitern
der WTO in Cancún: Ein Erfolg für Entwicklung und Umwelt
BERN.
Die Erklärung von Bern, die Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke
und Pro Natura begrüssen das Ergebnis der WTO-Ministerkonferenz
in Cancún.
"Lieber
gar kein Abkommen als ein schlechtes Abkommen, das die Bedürfnisse
der ärmsten Bevölkerungsschichten nicht berücksichtigt",
kommentiert Michel Egger von der Arbeitsgemeinschaft der
Hilfswerke. "Die Entwicklungsländer sind in der WTO zu einer
ernst zu nehmenden Kraft geworden. Ihr Nein ist auch ein Sieg für
die Zivilgesellschaft", meint Marianne Hochuli von der Erklärung
von Bern. Auf besonders heftigen Widerstand stiessen die neuen
Themen Investitionen, Wettbewerb, Handelserleichterung und
Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen. "Die
Industrienationen müssen lernen, dass nicht nur die Interessen
der Konzerne zählen. Die Umwelt und gesellschaftliche Anliegen müssen
genauso respektiert werden", sagt Miriam Behrens von Pro
Natura.
In
Cancún wurde eine Chance verpasst. Jetzt steckt die WTO in einer
tiefen Krise, so die Bilanz der in Cancún anwesenden Schweizer
Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Die Arbeit der WTO muss
nun auf eine demokratischere und transparentere Basis gestellt
werden. Jetzt kann eine wahrhaft nachhaltige Wirtschaft im
Interesse aller und mit Respekt fuer die Umwelt entwickelt werden.
Letzte
Session in alter Besetzung
BERN.
Ab heute tritt in Bern das Parlament zur Herbstsession
zusammen, notabene das letzte Mal in alter Besetzung. Hauptthemen
sind das Entlastungsprogramm des Bundes, es müssen 3.3 Mia.
Franken beim Bundesbudget eingespart werden, die Revisione der
Sozialwerke, die Cannabislegalisierung oder die
Stammzellenforschung.
Die
Konkurrenzfähigkeit des Forschungsplatzes Schweiz steht auf dem
Spiel
BERN.
Der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der
wissenschaftlichen Forschung (SNF) ist besorgt über die
Auswirkungen, die das Sparpaket 2003 auf die Zukunft der Forschung
in der Schweiz haben könnte. Er appelliert an die
Parlamentarierinnen und Parlamentarier, welche die Vorlage im
September beraten, der Forschungsförderung
weiterhin Priorität einzuräumen.
Verbot
von Personenminen
BERN.
Vom 15. bis 19. September 2003 findet in Bangkok das fünfte
Jahrestreffen der Vertragsparteien der Konvention über das Verbot
des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe
von Personenminen und über deren Vernichtung statt. Die Konferenz
bietet die Gelegenheit, den Stand der
Umsetzung
der Konvention zu überprüfen und über das weitere Vorgehen im
Bereich der Universalisierung der Konvention, der endgültigen
Eliminierung von Personen-minen sowie über Opferhilfe zu beraten.
Die
Schweiz hat die Konvention als eine der ersten Staaten ratifiziert
und engagiert sich seit Inkrafttreten der Konvention wirksam für
deren Umsetzung. Ziele der Schweiz für das diesjährige Treffen
sind die Förderung der Universalisierung und der Umsetzung der
Konvention, der vermehrte
Einschluss
nichtstaatlicher bewaffneter Akteure, die Unterstützung der von
Minen betroffenen Länder bei der Implementierung der Konvention,
die Stärkung von Genf als internationalem Zentrum für Aktionen
gegen Personenminen, sowie der Einbezug der Minenproblematik in
die Friedensförderung. Im weiteren soll der Kampf gegen
Personenminen noch vermehrt als Bestandteil der Förderung der
menschlichen Sicherheit gesehen sowie die Bilanz des Schweizer
Vorsitzes des Ständigen Komitees für die Zerstörung von
Minenlager in diesem Jahr präsentiert werden. Die Schweizer
Delegation wird von Botschafter Christian Faessler geleitet.
Seit
ihrer Inkraftsetzung im Dezember 1999 haben bis zum heutigen
Zeitpunkt 136 Staaten die Konvention ratifiziert. Dies ist als
aussergewöhnlicher
Erfolg
für ein internationales Vertragswerk zu werten. Neben Delegierten
aus Vertragsstaaten nehmen Vertreter von relevanten
internationalen Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen
am Treffen teil.
Miss
Schweiz kommt aus Kanada
LOCARNO.
Die am Samstag in Locarno gewählte Miss Schweiz heisst Bianca
Sissing, ist 24 Jahre alt, in Luzern geboren und in Kanada
aufgewachsen. Ende April hat die Schöne ihr Psychologiestudium in
Toronto abgeschlossen, sie ist 175 Centimeter gross und verfügt
über die Masse 85-63-94!
Stop
Aids Kampagne mit Gross-Plakaten
BERN.
Die unerwartete Erhöhung der Zahl Aidskranker und der Träger des
HIV Virus hat im Bereich der Gesellschaftsinformation auch an Grösse
gewonnen. In einer ungewohnten Weise wird auf die Kampagne „Stop
Aids“ mit riesigen Plakaten hingewiesen und auf Vorsicht
hingewiesen.
In
den Jahren 1992 und 2000 ist die Zahl stetig geblieben, später
konnte sogar ein Rückgang verzeichnet werden, so die Experten. Im
Jahr 2001 aber ist die Zahl wieder in die Höhe gestiegen, die
Zahlen im Jahr 2002 haben die Alarmglocken wieder klingeln lassen.
Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen zeigen,
dass das Virus 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 8 % mehr, 631
Personen, verbreitet war. Im Jahr 2002 hingegen stieg die Zahl um
25 %, dies bedeutet eine Anzahl von 792 Personen. Das
Gesundheitsministerium erinnert daran, dass dies eine Erhöhung
von 161 Personen bedeutet. Die drei Millionen Franken, die dieses
Jahr für die Aids-Kampagne genutzt werden, sind weniger als die
Kosten, die für die Therapie dieser Gruppe gebraucht wird.
Das
Virus, das in der Schweiz 26.000 Menschen befallen hat, forderte
bereits 7500 Menschenleben.
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