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Weitere
Einsprache gegen Genmais-Versuch der ETH
BERN.
Greenpeace und die Anwohner in Lindau ZH wehren sich weiterhin
gegen das Freiland-Experiment mit gentechnisch verändertem
Weizen. Sie haben gegen das erneute Gesuch der ETH Einspruch
erhoben. Die ETH-Unterlagen seien weiterhin voller offener Fragen,
schreibt Greenpeace laut der Nachrichtenagentur SDA in einem
Communiqué. Auch habe sich die Faktenlage trotz zusätzlicher
Sicherheitsauflagen seit der ersten Rückweisung durch das
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landwirtschaft (BUWAL) Ende 2001
nicht geändert. Gefahren für Mensch und Tier seien nicht
auszuschliessen. Gemäss einer neuer Studie können Weizenpollen
bis tausend Meter weit fliegen, das ist deutlich weiter als die
Felder der benachbarten Bauern, heisst es weiter.
Weitere
Einsprache gegen Genmais-Versuch der ETH
BERN.
Greenpeace und die Anwohner in Lindau ZH wehren sich weiterhin
gegen das Freiland-Experiment mit gentechnisch verändertem
Weizen. Sie haben gegen das erneute Gesuch der ETH Einspruch
erhoben. Die ETH-Unterlagen seien weiterhin voller offener Fragen,
schreibt Greenpeace laut der Nachrichtenagentur SDA in einem
Communiqué. Auch habe sich die Faktenlage trotz zusätzlicher
Sicherheitsauflagen seit der ersten Rückweisung durch das
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landwirtschaft (BUWAL) Ende 2001
nicht geändert. Gefahren für Mensch und Tier seien nicht
auszuschliessen. Gemäss einer neuer Studie können Weizenpollen
bis tausend Meter weit fliegen, das ist deutlich weiter als die
Felder der benachbarten Bauern, heisst es weiter.
Verbot
der Präimplantationsdiagnostik: Kein Zurück!
BERN.
Das Angebot an genetischen Tests wir immer grösser; über
Internet wird dafür bereits Werbung gemacht. Dass in diesem
sensiblen Bereich klare gesetzliche Linien gezogen werden müssen,
blieb in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des
Nationalrates WBK unbestritten: Sie beschloss einstimmig, auf das
„Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen
(GUMG)" einzutreten. - Strittig blieb einmal mehr das Verbot
der Präimplantationsdiagnostik.
Swiss
Tank Challenge in Thun
THUN.
Vom 16. Bis 20. September findet in Thun die 12. Austragung des
Swiss Tank Challenge (STC) statt. Der Wettkampf, ursprünglich als
Quervergleich unter den Schweizer Panzerbataillonen gedacht,
stiess sehr schnell auf das Interesse ausländischer Armeen. Daher
messen sich seit 1993 schweizerische Panzerbesatzungen mit ausländischen
Teams.
OECD-Bildungsindikatoren
2003
Erfolgreiches
Schweizer Bildungssystem am Ende des 20. Jahrhunderts: knapp 90%
der Frauen und Männer zwischen 25 und 34 Jahren haben eine
Ausbildung nach der obligatorischen Schule abgeschlossen. Die
anderen OEDC- Länder sind indessen am Auf- und Überholen.
Weniger fortschrittlich ist die tiefe Beteiligung und die hohe
Geschlechterdifferenz im Tertiärbereich.
BERN.
In der neusten Ausgabe «Bildung auf einen Blick» veröffentlicht
die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung OECD aktuelle, internationale Indikatoren zum gegenwärtigen
Bildungsstand. Höhere Bildung: In der Schweiz eine Sache der
Minderheit Die gestiegenen Anforderungen des Arbeitsmarktes, die
Zunahme der Arbeitslosigkeit in den letzen Jahren und die höheren
Erwartungen der Gesellschaft haben dazu geführt, dass in allen
OECD-Ländern der Bildungsstand der Bevölkerung in den letzten
Jahrzehnten konstant gestiegen ist. Fortschritte sind auch bei der
Überwindung der Geschlechterdifferenzen zu verzeichnen. Weist die
Altersgruppe zwischen 45 und 55 Jahren noch ein niedrigeres
Bildungsniveau bei den Frauen als bei den Männern auf, hat sich
dieses Verhältnis bei den 25-34-Jährigen im OECD-Durchschnitt
angeglichen oder gar umgekehrt. In der Schweiz bleibt diesbezüglich
weiterhin ein grosses Entwicklungspotential bestehen. Doppelt so
viele Frauen wie Männer verfügen über keine nachobligatorische
Ausbildung, und die höheren Ausbildungsangebote werden
mehrheitlich von Männern genutzt. Im Hochschulbereich differieren
die Abschlussquoten um rund 20 Prozentpunkte, in keinem anderen
Land ist ein solch ausgeprägter Unterschied zwischen Frauen und Männern
zu verzeichnen. In der Schweiz haben fast 90% der Bevölkerung im
typischen Abschlussalter einen Bildungsabschluss auf der
Sekundarstufe II, welcher ihnen den Zugang als qualifizierte
Arbeitskräfte ins Erwerbsleben oder zur nächsthöheren
Bildungsstufe ermöglicht. War die Schweiz mit diesen Zahlen in
der Vergangenheit an der Spitze der OECD-Länder, so besitzen in Dänemark,
Japan, Polen, Deutschland und Finnland mittlerweile über 90% der
heute 25-34-Jährigen einen Abschluss auf der Sekundarstufe II.
Die OECD-Länder weisen für den Tertiärbereich eine
durchschnittliche Abschlussquote von 41% auf. In der Schweiz
qualifiziert sich dagegen nur ein Drittel der Personen nach dem
Abschluss der Sekundarstufe II weiter. In Japan und Neuseeland,
den Ländern mit den höchsten Quoten, besitzt zwei Drittel der
Bevölkerung ein Diplom im Tertiärbereich. Im Tertiärbereich
werden die höhere Berufsbildung und die Hochschule unterschieden.
Im Hochschulbereich liegt die Schweiz mit 19% deutlich unter dem
OECD-Durchschnitt von 30%. Sie gehört mit Österreich und der
Tschechischen Republik zu den Ländern mit der niedrigsten
Abschlussquote. Die Spannweite der Abschlussquoten der höheren
Berufsbildung in den OECD- Vergleichsländern ist gross, sie
reicht von 0,3% in Italien über 16% in der Schweiz bis hin zu 27%
in Japan. Die Schweizer/innen bilden sich weniger lange aus In 25
von 28 OECD-Ländern kann ein fünfjähriges Kind eine mittlere
Schulbesuchs- und Studiendauer zwischen 16 und 20 Jahren erwarten.
Für die Schweiz beträgt der Wert 16 Jahre. Der vergleichsweise
niedrige Anteil von Studierenden auf der Tertiärstufe führt zu
dieser relativ kurzen Gesamtdauer. Beträgt das Ländermittel der
erwarteten Studiendauer im Tertiärbereich 2,6 Jahre pro Person,
so sind es in der Schweiz 1,8 Jahre. Der erwartete Schul- und
Studienbesuch dauert für Frauen im OECD-Durchschnitt ein halbes
Jahr länger als jener der Männer. Genau das Gegenteil ist in der
Schweiz der Fall: der erwartete Schul- und Studienbesuch der
Frauen ist ein halbes Jahr kürzer. Neben der Schweiz haben einzig
die Männer in Korea, Mexico und der Türkei eine längere
Bildungserwartung als die Frauen. Die Bildungsindikatoren
der
OECD informieren über die Leistungen der Bildungseinrichtungen,
den Einflussdes Lernens, die politischen Massnahmen, mit denen
Lernergebnisse verbessert werden können, die Art, wie
Bildungssysteme funktionieren und sich weiterentwickeln, und die
personellen und finanziellen Ressourcen, die in das Bildungswesen
investiert werden.
SRG
SSR idée suisse ist Partnerin von "prime time":
BERN.
Die SRG SSR idée suisse feiert die Einführung des Fernsehens
in der Schweiz mit zwei nationalen Projekten: Mit der
Partnerschaft zwischen der SRG SSR und dem Museum für
Kommunikation zur Realisierung der Ausstellung "prime
time" und mit der Veranstaltungsreihe "prime time -
live". In beiden Projekten steht die Entwicklung des
Fernsehens in der Deutschschweiz, der Suisse romande und der
Svizzera italiana im Zentrum.
Schweizer
Milchpreise im internationalen
Vergleich
relativ tief
BERN.
Trotz des höheren Preises für Milchprodukte in der Schweiz könne
ein Schweizer Arbeitnehmer mit seinem Stundenlohn mehr
Milchprodukte kaufen als die meisten ausländischen Arbeitnehmer.
Dies schreibt die Dachorganisation der Schweizer Milchproduzenten
(SMP) in einer Medienmitteilung.
Sie
stützt sich dabei auf den jährlichen Bericht "Preise und Löhne"
der UBS. Dieser Bericht vergleicht die Preise eines Warenkorbes
von Gütern und Dienstleistungen des täglichen Gebrauches, die
ausbezahlten Löhne sowie die daraus berechnete Kaufkraft der Löhne
in verschiedenen Städten der Welt. Aufgrund der Preise von
Trinkmilch, Butter und Hartkäse konnte die SMP spezifisch für
Milchprodukte das Preisniveau bewerten und die Kaufkraft
berechnen. Die Zahlen zeigten gemäss SMP, dass das hohe Schweizer
Lohnniveau das Preisniveau der Milchprodukte mehr als kompensiere,
obwohl sich die Milchpreise in Schweizer Städten jeweils im
oberen Drittel befinden würden. Für eine Stunde Arbeit könne
sich ein Zürcher 17 Kilogramm kaufe, ein Berliner gerade einmal
zwölf Kilogramm Milch. Höhere Preise als in der Schweiz gäbe es
nur in asiatischen Städten wie Tokio, Taipeh, Seoul, Hongkong,
oder in Metropolen wie New York, London, Paris.
Moritz
Leuenberger an der 13. Europäischen Raumordnungsministerkonferenz
BERN.
Bundesrat Moritz Leuenberger, Vorsteher des Eidgenössischen
Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation wird
an der 13. Europäischen Raumordnungsministerkonferenz (CEMAT) in
Ljubljana (Slowenien) am 16. und 17. September 2003 teilnehmen.
Die
Europäische Raumordnungsministerkonferenz (CEMAT) ist eine
Fachministerkonferenz, am Europarat angegliedert, die seit 1970
alle 2-3 Jahre zusammenkommt. An der 13. Session wird das
allgemeine Thema der Umsetzung von Strategien und Visionen für
eine nachhaltige räumliche Entwicklung auf dem Europäischen
Kontinent behandelt . Die Diskussion wird vor allem auf die räumliche
Dimension der nachhaltigen Entwicklung fokussieren. Das Ziel ist,
die Wichtigkeit der Raumentwicklung für die nachhaltige
Entwicklung aufzuzeigen.
Bei
dieser Gelegenheit wird den an der Konferenz eingeladenen
Delegationen der Entwurf einer Deklaration mit Titel „Erklärung
von Ljubljana zur territorialen Dimension der nachhaltigen
Entwicklung“ unterbreitet. Diese Erklärung, die keinen
Zwangscharakter besitzt, soll die Mitgliederstaaten dazu
ermutigen, die Rolle der Raumordnung in ihrer nationalen Politik
der nachhaltigen Entwicklung zu stärken. Sie lädt auch dazu ein,
die horizontale und vertikale Zusammenarbeit innerhalb der Staaten
wie auch auf der transeuropäischen Ebene zu fördern.
Konzessionsgesuch
für RSR-Info -
Die
SRG SSR idée suisse schlägt neuen Zeitplan vor:
BERN.
Die SRG SSR idée suisse ersucht das Bundesamt für Kommunikation
(BAKOM), die Bearbeitung der Änderung der Konzession der SRG SSR
für ein Informationsprogramm in der Westschweiz (RSR-Info) bis
zum 30. Juni 2004 aufzuschieben. Auf diese Weise könnte ab Herbst
2004 ein Entscheid des Bundesrats erfolgen. Jean-Bernard Münch,
Präsident SRG SSR, und Armin Walpen, Generaldirektor SRG SSR,
haben Marc Furrer, Direktor des Bundesamts für Kommunikation, in
diesem Sinne um einen entsprechenden Aufschub gebeten. Der Grund
dafür ist die Ungewissheit im finanziellen Bereich, die nach wie
vor auf der SRG SSR lastet.
Innovation
und Wachstum im Bereich des Tourismus
LUGANO.
Die OECD führt am 18./19. September 2003 in Lugano auf Einladung
der Schweiz eine Konferenz über Innovation und Wachstum im
Bereich des Tourismus durch. Es werden Wege aufgezeigt, wie
entwickelte Volkswirtschaften das Angebot innovativ verjüngen und
auf dem weitgehend liberalisierten touristischen Weltmarkt
durchsetzen können. Zudem wird ausgelotet, welche staatlichen
Rahmenbedingungen für die Belebung des touristischen Wachstums günstig
sind. Mit dieser Konferenz soll ein Beitrag zum Start des zweiten
Innovationsprogrammes des Bundes im Bereich des Tourismus
geleistet werden.
Gerhard
Schröder kommt
BERN.
Auf Einladung von Bundespräsident Pascal Couchepin wird am 19.
September Bundeskanzler Gerhard Schröder zu einem offiziellen
Arbeitsbesuch in Bern weilen. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold,
Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements,
und Bundesrat Samuel Schmid, Vorsteher des Departements für
Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, werden zusammen mit
Bundespräsident Couchepin am Treffen teilnehmen.
Im
Mittelpunkt der Gespräche stehen die europäische Integration,
namentlich die Bilateralen II, sowie die bilateralen Beziehungen
zwischen der Schweiz und Deutschland. Dabei wird auch die Frage
der Anflüge auf den Flughafen Zürich diskutiert. Schliesslich
werden internationale Themen wie der Irak und die Rolle der
Vereinten Nationen, die Krise im Nahen Osten, sowie das Engagement
in Afghanistan erörtert.
Im
Anschluss an die offiziellen Gespräche ist ein kurzer Ausflug ins
Lötschental geplant.
Der
letzte Besuch eines deutschen Bundeskanzlers in der Schweiz fand
vor 10 Jahren, im Oktober 1993, statt.
Die
Tätigkeit der Schlichtungsbehörden in Mietangelegenheiten
BERN.
Im ersten Halbjahr 2003 gingen etwas mehr neue Anfechtungen bei
den Schlichtungsbehörden für Mietangelegenheiten ein als im
zweiten Halbjahr 2002, nämlich 20‘042 gegenüber 15‘765.
Damit waren in der Berichtsperiode insgesamt 28‘475 Anfechtungen
hängig, wovon 18‘385 Fälle erledigt werden konnten.
Bei den erledigten Fällen kam in 7‘844 Fällen
(Vorsemester 6‘279), bzw.
42.67 %, eine Einigung zwischen den Parteien zustande. Es betraf
dies im Einzelnen Mietzinserhöhungen.
Bundesrat
Kaspar Villiger legt Amt nieder
BERN.
Bundesrat Kaspar Villiger hat gestern Montag Abend den Präsidenten
beider Räte per Brief mitgeteilt, dass er sein Amt als Mitglied
der Landesregierung auf Ende der laufenden Legislatur niederlegt
und für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung steht.
Nationalratspräsident Yves Christen und Ständeratspräsident
Gian-Reto Plattner haben heute Dienstag Morgen zu Sitzungsbeginn
den Erhalt des Schreibens formell bekanntgegeben.
Deiss
enttäuscht über Cancun
BERN.
Bundesrat Joseph Deiss ist enttäuscht darüber, dass die
WTO-Konferenz in Cancun den Verhandlungsprozess der Doha-Runde
nicht in erwartetem Masse weiter brachte. Die Schweizer Delegation
hatte sich für einen Konsens innerhalb der Grenzen des bundesrätlichen
Mandates offen und flexibel gezeigt. Die Doha-Runde wird weiter
gehen, wenn auch jetzt mit noch grösserem Rückstand auf den
Zeitplan. Insbesondere wird durch den Misserfolg die Notwendigkeit
des anhaltenden Strukturwandels in derSchweizer Landwirtschaft
nicht aufgehoben.
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