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Dranbleiben
am Thema Familienfreundlichkeit
AARAU.
Lokale Familienförderung stösst im Aargau auf das Interesse
von Gemeinderäten, Einwohnerrätinnen, Schulpflege und Behörden.
Erfahrungsaustausch und praktische Unterstützung bei der
Umsetzung stehen im Vordergrund.
Rund
150 Personen aus aargauischen Gemeinde- und Einwohnerräten und
Behörden trafen sich am vergangenen Freitag im Forum
„Familienfreundliche Gemeinde“ auf Schloss Lenzburg, um sich
über Massnahmen und Rahmenbedingungen zur Familienförderung zu
informieren. Besonders gefragt waren Fakten und Zahlen, die den
Nutzen von Familienförderung auf Gemeindeebene ausweisen. In den
Workshops zeigten die Teilnehmer grosses Interesse an den
verschiedenen Möglichkeiten, die Verbesserung der
Familienfreundlichkeit als breit angelegten Prozess zu initiieren
und auf diese Weise neben den Gemeindegremien möglichst viele
aktive Akteure und Organisationen vor Ort einzubinden.
Vernetzung
und Erfahrungsaustausch angestrebt
Praktische
Unterstützung erhoffen sich die Gemeinde- und Städtevertreter
durch die Entwicklung von Argumentarien, Checklisten und
Instrumenten der Partizipation wie Leitbildern oder Audits. Dies möglichst
im Verbund mit anderen Gemeinden, damit das Rad nicht mehrmals
erfunden werden muss. Gewünscht wird zudem eine aktivere Rolle
des Kantons. So könnte beispielweise ein regelmässig
publizierter kantonaler Familienbericht eine wichtige
Datengrundlage schaffen oder der Aargau als erster Kanton ein Gütesiegel
für besonders familienfreundliche Gemeinden verleihen. Rund 40
Gemeindevertreter erklärten sich am Forumsende bereit, in Sachen
Familienfreundlichkeit am Ball zu bleiben und zu einem
Vernetzungstreffen anfangs Jahr erneut zusammenzukommen.
Das
Forum „Familienfreundliche Gemeinde“ ist eine Veranstaltung im
Rahmen des Jubiläumsprojektes „Familienfreundlicher Aargau“.
Getragen wird das Projekt von der Kantonalen Fachstelle für die
Gleichstellung von Frauen und Männern, dem Kinderbüro Baden, dem
Aargauischen Katholischen Frauenbund, den pro-juventute-Bezirken
des Kantons Aargau und Pro Familia Schweiz.
Neue
Strukturen für die landwirtschaftliche
Bildung
und Beratung
ST.
GALLEN. Nach den Beschlüssen des St. Galler Kantonsrates in
der Julisession 2003 wird der landwirtschaftliche
Vollzeitunterricht ab Sommer 2004 am Rheinhof in Salez
zusammengefasst. Die Regierung will die Ausbildung dadurch stärken,
dass sie in die Verantwortung des Berufs- und
Weiterbildungszentrums Buchs übergeht, der Fachunterricht aber
weiterhin auf die Erfahrung der Beratungskräfte zählen kann.
Der
Regierungsrat des Kantons Schaffhausen besucht Obwalden
SARNEN.
Am Mittwoch, 17. September 2003, empfängt der Regierungsrat des
Kantons Obwalden die Regierung des Kantons Schaffhausen. Der
Schaffhauser Regierungsrat mit Regierungspräsident Hans-Peter
Lenherr, Regierungsvizepräsident Erhard Meister und den
Regierungsräten Hermann Keller, Herbert Bühl und Heinz Albicker
sowie dem Staatschreiber Reto Dubach gibt dem Kanton Obwalden in
corpore die Ehre.
Die
Magistraten aus Schaffhausen und ihre Gemahlinnen werden am
Vormittag von Landammann Maria Küchler-Flury im Rathaus in Sarnen
begrüsst. Anschliessend folgen eine Führung durch das
Staatsarchiv und ein Videoeinblick ins moderne Obwalden.
Die
Gäste werden zum
Mittelpunkt der Schweiz auf Älggi geführt und
am Nachmittag werden sich die Schaffhauser Regierungsräte
ein Bild von der Obwaldner Landschaft und den verschiedenen
Bachverbauungen machen, bevor sie in in der Firma Leister in
Sarnen und in Kägiswil in die Geheimnisse der Process
Technologies sowie der Laser- und Mikrosysteme eingeführt werden.
Weiterhin
Elternbeitrag für Schulkolonien
BASEL.
Die Eltern der baselstädtischen Schülerinnen und Schüler sollen
sich auch weiterhin finanziell an den Schulkolonien beteiligen müssen.
Sie leisten damit einen Beitrag an die Zusatzkosten für Reise,
Unterkunft, Verpflegung und Exkursionen. Es wird jedoch kein
einziges Kind aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben müssen.
Wie bisher werden die Elternbeiträge jenen Familien, die sie nur
mit Schwierigkeiten aufbringen können, teilweise oder ganz
erlassen. Im letzten Jahr war dies für 6% der Schülerinnen und
Schüler nötig. Sie erhielten eine durchschnittliche Reduktion
von 50.- Franken.
Der
Regierungsrat hält fest, dass ein Verzicht auf den sehr moderaten
Elternbeitrag von 130 Franken für sechs Tage angesichts der
gespannten finanziellen Situation des Kantons schwer begründbar wäre.
Bereits heute übernimmt der Staat mehr als die Hälfte der zusätzlichen
Kosten für die Schulkolonien. Der ordentliche Unterricht an den
öffentlichen Schulen ist gemäss der Kantonsverfassung
unentgeltlich.
Schulkolonien
haben einen hohen pädagogischen und sozialen Stellenwert. Die
ganztägige Betreuung wirkt sich, wie die PISA-Studie bestätigt
hat, positiv auf die schulische Leistung der Kinder aus. Die
Beziehung zwischen Kind und Lehrkraft wird vertieft und die
Integration von ausländischen Kindern durch das ganztägige
Miteinander gefördert. Das Kontingent an Schulkolonien wurde in
den letzten zehn Jahren verdoppelt, so dass heute alle Anträge
von Lehrkräften für die Durchführung einer Schulkolonie
bewilligt werden können.
Regierungsrat
verabschiedet Revision der Statuten der Basellandschaftlichen
Pensionskasse
LIESTAL.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat heute die
Revision der Statuten der Basellandschaftlichen Pensionskasse
(BLPK) zuhanden des Landrates verabschiedet. Die wichtigsten
Themen sind die Rechtsform der BLPK, die Klärung der Primatfrage
(Leistungs- oder Beitragsprimat), die altersabhängige Staffelung
der Beiträge und die Einführung der Konkubinatsrente. Die
bereits bestehende Staatsgarantie wird aufgrund formeller
Erfordernisse neu in einem separaten Gesetz festgehalten. Das
Vernehmlassungsverfahren hat mehrheitlich positive Reaktionen
hervorgerufen.
Die
Revision beinhaltet Leistungsverbesserungen, wie die Einführung
der Lebenspartnerrente oder den verbesserten Anspruch auf die Überbrückungsrente.
Einige Vernehmlassende haben weitere Zusatzleistungen der BLPK
gefordert. Der Regierungsrat hat jedoch - insbesondere aufgrund
der ungünstigen finanziellen Entwicklung - eine stärkere
Belastung der BLPK abgelehnt.
Neu
werden die Beiträge altersabhängig gestaffelt. Bei der heutigen
altersunabhängigen Lösung sind die Beiträge der jungen
versicherten Personen versicherungstechnisch zu hoch, während
diejenigen der älteren zu niedrig sind. Dies hatte in einer Zeit,
in welcher Arbeitnehmende häufig während ihrer gesamten
beruflichen Tätigkeit beim selben Arbeitgeber und damit in
derselben Kasse verblieben sind und die Freizügigkeit noch nicht
bestanden hat, wenig Auswirkungen gehabt. Diese Lösung ist bei
einer vollen Freizügigkeit und zunehmenden Stellenwechseln nicht
mehr richtig. - Diese Staffelung der Beiträge ist konkrovers
aufgenommen worden. Während sie wegen einer möglichen
Benachteiligung älterer Menschen kritisiert worden ist, hat sie
die Mehrheit der Vernehmlassenden aufgrund ihrer steuerlichen
Vorteile befürwortet. Der Regierungsrat hält an dieser Lösung
fest, da die Vorteile überwiegen, zumal die Staffelung relativ
schwach ausgestaltet ist.
Keine
vollständige Zustimmung fand auch die Möglichkeit zur Einführung
abweichender Vorsorgepläne. Während einige Vernehmlassende einen
schleichenden Leistungsabbau befürchten, unterstützen andere die
Neuerung, weil die BLPK bedürfnisorientierte Angebote ausarbeiten
kann. Der Regierungsrat befürwortet die Möglichkeit zur
Erweiterung der Produktepalette. In diesem Zusammenhang beantragt
er dem Landrat, die Gemeindeinitiative "Änderung der
Rechtsform bzw. Verselbständigung der BLPK" (zustande
gekommen am 20. April 2000) abzuschreiben.
Der
vorliegende dritte und letzte Teil der Revision der Statuten der
BLPK bildet den Abschluss des vor rund vier Jahren begonnenen
Modernisierungsprozesses. Es ist vorgesehen, dass die Revision per
1. Januar 2005 in Kraft treten wird.
Teilrevisions-Entwürfe
gutgeheissen
BASEL.
Der Basler Regierungsrat hat in der Vernehmlassung die
Teilrevisions-Entwürfe zu der Verordnung über die Integration
von Ausländerinnen und Ausländern sowie zur Verordnung über die
Begrenzung der Zahl der Ausländer grundsätzlich gutgeheissen.
Als problematisch erachtet wird allerdings eine Bestimmung in der
BVO, wonach ein nachträglicher Familiennachzug nur bewilligt
werden kann, wenn wichtige familiäre Gründe geltend gemacht
werden. Gemäss dem Regierungsrat sind "wichtige familiäre
Gründe" sehr individuell deutbar. In der Praxis hat sich
gezeigt, dass vor allem dem Bildungsgrad eine grosse Bedeutung in
der Integrationsfähigkeit von Jugendlichen zukommt. Im Einzelfall
sollten daher "bildungsrelevante Gründe" geltend
gemacht werden können. Zudem muss eine Vorbereitung auf die
Migration im Heimatland erfolgen.
Neu:
Statistisches Jahrbuch BL, Ausgabe 2003
LIESTAL.
Das vorliegende Statistische Jahrbuch des Kantons
Basel-Landschaft 2003 erscheint als 40. Jahrgang. Es ist in 19 übersichtliche
Kapitel eingeteilt und bietet auf seinen 279 Seiten einen
benutzerfreundlichen Zugriff auf die wichtigsten statistischen
Grundinformationen. Der Bereich 0 dient zusätzlich als übergreifender
Bereich, der den Kanton Basel-Landschaft in Beziehung zu den
anderen Kantonen und den grösseren Städten setzt. Das
Statistische Jahrbuch präsentiert aktuelles Zahlenmaterial aus
den verschiedensten Themenbereichen wie Bevölkerung, Bildung,
Politik, Wirtschaft, Bau- und Bodenmarkt, Verkehr und Energie,
Umwelt, Gesundheitswesen und öffentliche Finanzen. Auf über 60
Seiten werden die wichtigsten statistischen Ergebnisse auch auf
Bezirks- und Gemeindeebene vermittelt. Mit 12 grafischen
Abbildungen wird zudem eine Auswahl an Themen anschaulich
dargestellt.
Mehr
Geld für den Öffentlichen Verkehr
LIESTAL.
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Land hat den Bericht der
Bau- und Umweltschutzdirektion betreffend die Beiträge an die
grenzüberschreitenden ÖV-Linien BS/BL für die Jahre 2001 und
2002 genehmigt und an den Landrat weitergeleitet.
Die
Abrechnung 2001 basiert erstmals auf der neuen Abrechnungsmethode,
welche von den beiden Basler Regierungen in diesem Frühling
beschlossen worden ist. Die vereinfachte Methode erlaubt eine
transparente und insbesondere beschleunigte Abrechnung der grenzüberschreitenden
ÖV-Linien zwischen den beiden Kantonen.
Für
das Betriebsjahr 2001 beläuft sich die Abgeltung des Kantons
Basel-Landschaft auf rund 3,6 Mio Franken (Vorjahr 2 Mio Franken),
und für das Betriebsjahr 2002 auf rund 4,0 Millionen Franken.
Darin enthalten sind die Angebotsleistungen der 4 Tramlinien und 2
Buslinien der Basler Verkehr-Betriebe auf basellandschaftlichem
Gebiet. Die Mehrbelastung für Basel-Landschaft ist mit dem Ausbau
des Angebots des öffentlichen Verkehrs zwischen Juli 2000 und
Juni 2001 begründet: die Führung der BLT-Vorortstramlinien 10
und 11 über den Bahnhof SBB ("EuroVille"), die Verlängerung
der BVB-Buslinie 38 vom Bachgraben BS nach Allschwil Dorf, die
neue Buslinie 80 der Autobus AG Liestal (Liestal-Basel
Aeschenplatz) sowie die Neugestaltung der beiden Buslinien 34
(Bottmingen-Bettingerstrasse BS) und 37
(Bottmingen-Jakobsberg
BS).
Botschafterempfang
im Rathaus
BASEL.
Im Anschluss an seine Sitzung hat der Basler Regierungsrat am
Dienstag, 16. September 2003, den Botschafter der Republik
Frankreich, Seine Exzellenz Jacques Rummelhardt, zu einem Höflichkeitsbesuch
im Rathaus empfangen.
In
seiner Begrüssungsansprache betonte Regierungspräsident
Christoph Eymann die guten Beziehungen zwischen Basel und
Frankreich und vor allem auch dem Elsass, wo der französische
Botschafter aufgewachsen ist.
Abgerundet
wurde der Botschafterempfang durch ein Mittagessen im Hotel Drei Könige.
Neubau
der Frenkenbrücke in Liestal für Waldenburgerbahn
LIESTAL.
Der Baselbieter Regierungsrat beantragt dem Landrat für den
Neubau der Frenkenbrücke der Waldenburgerbahn (WB) in Liestal
einen Verpflichtungskredit von 2.7 Mio. Franken. An diese Kosten
wird ein Bundesbeitrag von 21% erwartet.
Die
Frenkenbrücke der WB liegt zwischen den Stationen Liestal und
Altmarkt direkt neben der SBB-Linie Basel-Olten. Sie wurde 1854 für
die SBB, bzw. deren Vorgängerin erstellt und ist die älteste
Eisenbahnbrücke der Schweiz. Nach rund 150 Jahren und mehrfachen
Umnutzungen ist ihre Lebensdauer abgelaufen. Sie muss deshalb
zusammen mit der 1922 erstellten SBB-Brücke ersetzt werden.
Vorgesehen ist eine neue Stahl-Beton-Verbundkonstruktion. Der
Neubau wird gleichzeitig mit der Erneuerung der daneben liegenden
SBB-Brücke erfolgen und ist so konzipiert, dass später
Trasseverschiebungen im Rahmen des Projekts Bahn 2000 der SBB möglich
sind.
Bericht
zur Fluglärmbelastung 2002
BASEL
/ LIESTAL. Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und
Basel-Landschaft haben den Fluglärmbericht 2002 zu Handen der
Kantonsparlamente verabschiedet. Im Berichtsjahr nahmen die
Flugbewegungen um insgesamt 11,4 Prozent ab. Auf den Sektor Süd
(Schweiz) entfielen rund 36 Prozent der Flugbewegungen.
Im
vergangenen Jahr ist die Anzahl aller Flugbewegungen am
EuroAirport (EAP) um 11,4 Prozent zurückgegangen. Dies entspricht
einem Abnahme um rund 7'000 Bewegungen. In der Nacht betrug der Rückgang
16 Prozent (1352 Bewegungen). Wiederum fanden die
Nachtflugbewegungen mit rund 68 Prozent in der Hauptsache über
dem Gebiet nördlich des EAP statt. Rund 22 Prozent der Nachtflüge
erfolgten über Schweizer Gebiet und 10 Prozent westlich des EAP.
Die Gesamtzahl der Flüge während der Sperrzeit zwischen 24.00
und 05.00 Uhr (inkl. Post- und Rettungsflüge) ging auf 433 zurück.
Die Direktstart-Vereinbarung, welche die Jet-Direktstarts über
die Agglomeration Basel auf im Jahresdurchschnitt maximal 8 pro
Tag beschränkt, wurde mit einem Wert von 0,9 deutlich eingehalten
(3,3 Jets im Vorjahr). Die Lärmmessungen des EuroAirports ergaben
die höchsten Tageswerte in Allschwil, die durchschnittlich höchsten
Nachtwerte wurden in Bartenheim (nördlich des EAP) erreicht.
Die
nochmalige generelle Verkehrsabnahme hatte natürlich eine
entlastende Wirkung auf die Fluglärmsituation. Die Bemühungen
der beiden Regierungen und des Verwaltungsrates des EAP haben zusätzlich
zur Verbesserung der Situation beigetragen. Die Regierungen begrüssen
insbesondere, dass die vom Flughafen-Verwaltungsrat beschlossene
Verschärfung der Nachtflugordnung im Jahr 2002 vollständig
umgesetzt wurde (dies betrifft die erhöhten Sperrzeiten für sehr
lärmintensive Kapitel II-Flugzeug und für die lautesten Kapitel
III-Flugzeuge). Weitere Verbesserungen für die Anwohnerschaft löst
die Nutzung der verlängerten Ost-West-Piste für rund 20% aller
Starts aus. Die beiden Kantonsregierungen werden sich dafür
einsetzen, dass diese Quote auch in Zukunft gehalten und nach Möglichkeit
erhöht wird.
Neue
Anstellungsbedingungen
BASEL.
Der Basler Regierungsrat hat die revidierte Verordnung betreffend
die Anstellungsbedingungen der Assistenzärztinnen und Assistenzärzte
sowie der Oberärztinnen und Oberärzte genehmigt. Die Verordnung
sieht unter anderem eine durchschnittliche Höchstarbeitszeit von
50 Stunden pro Woche vor. Die Neuerungen treten auf den 1. Januar
2004 in Kraft.
Stromliefervertrag
genehmigt
LIESTAL.
Der Baselbieter Regierungsrat hat den revidierten
Stromliefervertrag "Forte plus" genehmigt.
Vertragspartner sind die Elektra Birseck Münchenstein (EBM) und
die Elektra Baselland, Liestal (EBL) einerseits und der Kanton
Basel-Landschaft andererseits. Mit diesem Vertrag wird dem Kanton,
bei einer Laufzeit von acht Jahren, ein jährlicher Bonus von Fr.
480 000.-- gewährt. Im Gegenzug verpflichtet sich der Kanton, die
Elektrizität bei den beiden Vertragspartnern zu beziehen.
Ausgenommen sind Strombezüge von Dritten aus erneuerbarer
Energie. Die jährlichen Stromkosten für die kantonalen Bauten
und Anlagen betragen rund 4,9 Mio. Franken. Die Regierung hat
beschlossen, den Stromrabatt vollumfänglich für
Energiesparmassnahmen in den kantonalen Bauten und Anlagen sowie für
die Produktion und den Erwerb von erneuerbarer Energie und für
die Versorgung der eigenen Einrichtungen zu verwenden.
Entzug
der Bewilligung für den Kleinhandel
von
gebrannten Wassern
LIESTAL.
Der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 16 (Bier, Wein) bzw.
18 Jahren (Spirituosen, Alcopops usw.) ist verboten. Um die
Einhaltung dieser Jugendschutzbestimmungen zu gewährleisten, hat
die Justiz-, Polizei- und Militärdirektion Basel-Land Testkäufe
in Verkaufsläden durch Jugendliche durchführen lassen. Das
Verhalten der Verkäuferinnen und Verkäufer hat sich gegenüber
den Vorjahren leider massiv verschlechtert. Von 123 durchgeführten
Testkäufen wurden bei 59 % (2000: 32 % und 2001: 34 %) problemlos
Alkohol an Jugendliche verkauft. Die Fehlbaren - das heisst die
Verkäuferinnen und Verkäufer - wurden verzeigt. In drei Fällen
hat der Regierungsrat heute das Patent für den Verkauf von
alkoholhaltigen Getränken entzogen.
Die
Birs zeigt ihr neues Gesicht: Tag der offenen Baustelle
BIRSFELDEN.
Am Samstag, 20. September von 09.00 bis 15.00 Uhr, kann die
interessierte Bevölkerung an Ort und Stelle miterleben, wie weit
die Renaturierungs- und Revitalisierungsarbeiten beim Projekt
BirsVital an der Birs, im Abschnitt ARA Birs 2 in Birsfelden bis
Birskopf, fortgeschritten sind. Verschiedene Attraktionen für
Gross und Klein machen den Tag zu einem Erlebnis.
Die
Bauarbeiten an der Revitalisierung der Birs und am Ableitungskanal
von der ARA Birs 2 bis in den Rhein sind weit fortgeschritten. Die
beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft ermöglichen der
interessierten Bevölkerung am Samstag, 20. September von 09.00
bis 15.00 Uhr einen erweiterten Einblick in die baulichen Aktivitäten
beim Projekt BirsVital.
An
drei Standorten (Redingbrücke, Birssteg und Birskopf) zwischen
ARA Birs 2 und Birskopf können die Gäste die Baustellen hautnah
erleben und mehr über den Lebens- und Erholungsraum Birs
erfahren. Themen wie "Gewässer als Lebensraum",
"Fische und "Biber" kommen zur Sprache. Die Möglichkeit,
Schlauchboot zu fahren, einer Videovorführung über den
Pressvortrieb beim Bau des Ableit
Verdächtiger
Gegenstand in der Amthausgasse
BERN.
Am Montag Nachmittag wurde der Berner Stadtpolizei vor dem Gebäude
Amthausgasse 6 ein Koffer gemeldet, der niemandem zugeordnet
werden konnte. Die Stadtpolizei Bern löste darauf hin Bombenalarm
aus. Kurz nach 17 Uhr konnte der Koffer von Spezialisten mit
geeigneten Mitteln geöffnet werden. Es zeigte sich, dass für die
Bevölkerung zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden hatte.
Umgestaltung
Bahnhofplatz und Bahnhofstrasse
verzögert
sich
THUN.
Eigentlich war geplant, ab Frühjahr 2004 den Bahnhofplatz und
die Bahnhofstrasse in Thun neu zu gestalten. Ein entsprechender
Kredit sollte im Dezember dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt
werden. Wegen der gegenwärtig laufenden Projektierung des
Entlastungsstollens zum Hochwasserschutz verzögert sich aber die
Realisierung. Sie wird frühestens im Jahr 2005 erfolgen können.
Die Referendumsabstimmung zur Gestaltung der Bahnhofstras-se wird
auf den 8. Februar 2004 verschoben.
Strassenzufahrt
zum Flughafen Bern – Belp
BERN.
Der bernische Grosse Rat befindet in der November-Session über
einen Kredit von 2,393 Millionen Franken für den Bau der neue
Strassenzufahrt zum Flughafen Bern – Belp. Die gesamten
Baukosten belaufen sich nun auf 8,85 Millionen Franken. Darin
eingeschlossen sind die Kosten der neuen Zufahrtslösung, die dem
negativen Volksentscheid Rechnung trägt, die Kosten des bereits
gebauten Teilabschnitts und die Planungskosten.
Hans-Ulrich
Feuz für die SP anstelle von
Nicole
Reber im Stadtrat
THUN.
Hans-Ulrich Feuz-Kettiger zieht als neues SP-Mitglied in den
Thuner Stadtrat ein. Der Gemeinderat hat ihn als gewählt erklärt.
Der 41-jährige Schulhausabwart ersetzt rückwirkend per 1.
September Nicole Reber, die Ende August nach 21-monatiger
Mitgliedschaft im Stadtparlament infolge Mutterschaft ihren
sofortigen Rücktritt bekannt gegeben hat. Hans-Ulrich Feuz ist
gemäss den Stadtratswahlen vom 24. November 2002 erster
Ersatzkandidat der SP.
E-Bikes
gehört die Zukunft
THUN.
Elektrozweiräder sind schnell, komfortabel, platzsparend,
preiswert und gesund und bereiten einen Riesenspass. Anlässlich
der Velobörse vom Samstag, 20. September in Thun werden auf dem
Aarefeldplatz beim Manor eine grosse Palette von E-Bike-Modellen
präsentiert und können probegefahren werden.
Pädagogische
Hochschule Thurgau mit Festakt eröffnet
FRAUENFELD.
Jetzt hat auch der Kanton Thurgau eine Hochschule: Am 15.
September 2003 ist die Pädagogische Hochschule in Kreuzlingen mit
einem Festakt offiziell eröffnet worden. Gleichzeitig haben 100
Vollzeit- und Teilzeit-Studierende an der ersten Einrichtung auf
Te
rtiärstufe im Thurgau ihre Aus- oder Zusatzausbildung
aufgenommen.
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