Produzenten- und Importpreisindex im August 2003

Ernennungen eines Missionschefs in Liechtenstein 

BERN. Der Bundesrat hat Paul Seger, Direktor der Direktion für Völkerrecht, zugleich zum ausserordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Schweiz im Fürstentum Liechtenstein, mit Sitz in Bern ernannt. Botschafter Seger übernimmt in dieser Eigenschaft die Nachfolge von Botschafter Kurt Höchner, der vor kurzem zum Botschafter in Oslo ernannt wurde.

Beschlüsse der Räte

BERN. Der Nationalrat  hat die Differenzen bei der 11.AHV-Revision, beim bezahlten Mutterschaftsurlaub sowie beim Nationalbankgesetz  behandelt. Einstimmig hiess der Rat den Bundesbeschluss über die Bundesbeiträge 2004 bis 2007 an die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung gut und behandelte die Differenzen bei der Förderung  von Bildung, Forschung und Technologie 2004 bis 2007.

Drehscheibe für Wissens- und Erfahrensaustausch

GENF. Wie kann das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) für die Armutsminderung und Entwicklung genutzt werden? Konkrete Antworten auf diese Frage gibt die "ICT for Development Platform".

Lethargischer Aussenhandel im August 2003

BERN. Der schweizerische Aussenhandel legte auch im August 2003 schwache Ergebnisse vor. Allerdings zählte der Berichtsmonat einen Arbeitstag weniger als der August 2002; bereinigt zeigten die Importe eine leichte Verbesserung zum bisherigen Jahresverlauf. Die Exporte wiesen eine ähnliche Entwicklung wie in den Vormonaten auf. Während die Preise der Importgüter leicht rückläufig waren, blieben jene der Exportwaren unverändert. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von

314,3 Mio Franken.

Elf offizielle Kandidaten und Kandidatinnen für  Bundesstrafgerichts Bellinzona

BELLINZONA. Die Gerichtskommission hat ihre Vorbereitungsarbeiten für die Wahlen an das Bundesstrafgericht Bellinzona vom kommenden 1. Oktober abgeschlossen und schlägt der Vereinigten Bundesversammlung elf Personen mit einem Beschäftigungsgrad von insgesamt 870 Stellenprozenten als Richter und Richterinnen am neuen Bundesstrafgericht vor.

KVG-Revision braucht mehr Zeit

BERN. Die 2. Revision des Krankenversicherungs- gesetzes (KVG) hätte eigentlich in dieser Session des Parlaments beendet werden sollen. Für die Prüfung strittiger Fragen braucht die Sozial- und Gesundheitskommission des Ständerats mehr Zeit.

Maul- und Klauenseuche: Expertentagung und Notfallübung

BERN. Auf Einladung des Instituts für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) tagen in Gerzensee die europäischen Maul- und Klauenseuche-Experten. Das Bundesamt für Veterinärwesen wird im November den Notfall proben.

 

 

17. September 2003

76 Menschen in der Schweiz ertrunken

NOTTWIL. Laut einer Mitteilung der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) sind 76 Menschen im laufenden Jahr in Schweizer Gewässern durch Ertrinken gestorben. Im gesamten 2002 starben 52 Menschen durch Ertrinken.

DENNER: Umsatz um 9.3 Prozent gestiegen 

BERN. In den ersten acht Monaten 2003 erzielte DENNER mit seinen insgesamt 566 Verkaufsstellen im Jahresvergleich einen Umsatzanstieg um 9.3 Prozent. Dazu steuerten die 100 bereits erneuerten Filialen einen überdurchschnittlichen Anteil bei. „New DENNER“ brachte deutlich mehr Kunden, höheren Kundenkauf und eine starke Imageverbesserung. Die Dachmarke DENNER prägt die neue Eigenmarkenstrategie. 

Ein Apfel pro Tag erspart den Doktor

BERN. Am Freitag 19. September findet zum 11. Mal der "Tag des Apfels" statt. Mit der Gratisabgabe von Äpfeln in 24 Städten - an Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen - will der Schweizerische Obstverband auf die positiven Eigenschaften des Apfels für die menschliche Gesundheit, auf die neue Ernte und die hohe Qualität hinweisen. Früchte und Gemüse hätten bei vielen keinen festen Platz mehr auf dem Speiseplan, bedauert der Obstverband in einem Communiqué. Leider ässen die Schweizerinnen und Schweizer im Durchschnitt nur jeden dritten Tag einen Apfel. Ebenfalls "recht traurig" sehe die Sortenkenntnis aus: Kaum jemand kenne mehr als ein paar wenige Sorten. Dabei gebe es in der Schweiz mehr als tausend Apfelsorten, heisst es weiter. .

Die diesjährige Apfelernte wird gemäss dem Obstverband mit gut 130'000 Tonnen 11 Prozent kleiner ausfallen als die letztjährige. Die Ernte 2003 werde für die Versorgung der Bevölkerung ausreichen und die Qualität der Früchte s

Klage gegen Migros

ZÜRICH. Die Gewerkschaft VHTL bereitet eine Klage gegen den Migros-Genossenschafts-Bund vor, da dieser die Kündigung des Landes-Gesamtarbeitsvertrages nicht zurücknehmen will.  

Messempfehlung für neue UMTS-Technologie

BERN. Wie soll zukünftig die Strahlungsbelastung der UMTS-Mobilfunknetze gemessen werden? Die Bundesämter BUWAL und METAS legen eine Empfehlung vor.

Handys mit der neuen UMTS-Technologie werden dereinst in der Lage sein, viel grössere Datenmengen zu übertragen als dies mit den heutigen Netzen möglich ist. Damit das neue «Universal Mobile Telecommunications System» funktioniert, braucht es aber nicht nur neue Endgeräte (Handys), sondern auch mehr Sendeantennen. Die Signale können teils über bestehende, teils über zusätzliche Antennen abgestrahlt werden. .

Für neue Sendeanlagen und den Ausbau von bestehenden Anlagen ist eine Bewilligung der Gemeinde oder des Kantons erforderlich. Dabei wird geprüft, ob die Strahlung den Anlagegrenzwert einhält. Der Bundesrat hat diesen Grenzwert in der NIS-Verordnung mit dem Ziel festgelegt, die Strahlung der Antennen im Sinn der Vorsorge niedrig zu halten.

Nur Testanlagen sind in Betrieb

Um die geplanten Sender beurteilen zu können, wird die Strahlungsbelastung mit Hilfe einer Formel aus der vorgesehenen Leistung und weiteren Faktoren berechnet. Auf der Basis dieser rechnerischen Prognosen haben die Gemeinden in den letzten Monaten bereits hunderte Projekte für den Bau von UMTS-Antennen beurteilt und bewilligt. Effektiv in Betrieb sind dagegen erst ganz wenige Testanlagen. .

Im Grenzwertbereich muss gemessen werden

Ergibt die Berechnung eine Strahlungsbelastung, die grösser ist als 80% des zulässigen Grenzwertes, braucht es zusätzlich eine messtechnische Überprüfung, sobald die Anlage in Betrieb ist. Wie gemessen werden soll, war im Detail jedoch noch nicht geklärt, denn die UMTS-Strahlung hat andere Eigenschaften als die Strahlung der heutigen GSM-Netze, und geeignete Messgeräte sind erst seit kurzem auf dem Markt..

Die Lücke schliesst nun eine neue Messempfehlung, die das BUWAL zusammen mit dem Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung METAS erarbeitet hat. Diese Arbeit wurde von einer Konsultationsgruppe begleitet, der Vertreter der Bundes- und Kantonsbehörden, der Mobilfunkbetreiber und der Schutzorganisationen angehörten.

Mit der neuen Messempfehlung werden auch Forderungen gegenstandslos, man hätte die UMTS-Antennen erst dann bewilligen dürfen, wenn eine Messmethode für UMTS-Strahlung zur Verfügung stehe.

Praxiserfahrung notwendig

Die Empfehlung wird vorerst als Entwurf herausgegeben, mit der Aufforderung an die Messlabors, diesen in der Praxis zu erproben. Die Labors sollen die Möglichkeit haben, sich beim METAS für UMTS-Messungen akkreditieren zu lassen, und zwar bereits gestützt auf den vorliegenden Entwurf.

Das METAS wird einen Messvergleich organisieren, wenn die UMTS-Netze in Betrieb sind und die Messlabors sich mit den nötigen Messgeräten ausgerüstet haben. Gestützt auf die Praxiserfahrungen wird die Empfehlung dann nötigenfalls überarbeitet.

Sessionsbericht

BERN. Der Nationalrat  hat die Differenzen beim Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative ausgeräumt, mit 98 zu 0 Stimmen das Übereinkommen  zum Verbot oder zur Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen genehmigt und mit 109  zu 23 Stimmen den Rahmenkredit von 4,4 Milliarden Franken für die Weiterführung der technischen Zusammenarbeit  und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern 2004 bis 2007 gutgeheissen. .

Der  Ständerat hat Differenzen bei der Revision des Krankenversicherungsgesetzes behandelt und mit 36 zu  0 Stimmen den Bundesbeschluss über die Bundesbeiträge an die Verbilligung der KVG-Prämien 2004 bis 2007  angenommen. Differenzen bereinigt hat er bei der 1. BVG-Revision und bei der Neugestaltung des Finanzausgleichs  sowie bei der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen. Mit 22 zu 0 Stimmen hat die kleine Kammer  schliesslich die Revision des Bankengesetzes gutgeheissen.

Technische Störung im Internet

BERN. Wegen technischer Probleme blieb am Dienstag der Zugriff auf die Internetseite der SBB den ganzen Tag gestört. Betroffen war teilweise auch der Billettverkauf an den  Automaten, da nicht mit Karten bezahlt werden konnte. Der Bahnbetrieb wurde nicht beeinträchtigt.

UBS gibt Ernennungen an der Unternehmensspitze bekannt

BASEL. UBS gibt eine Reihe von Ernennungen innerhalb der Unternehmensführung bekannt: Mark Sutton wird Nachfolger von Joseph J. Grano Jr. als Chief Executive Officer von Wealth Management USA. Clive Standish wird zum Chief Financial Officer ernannt. Stephan Haeringer und Marco Suter werden als neue Mitglieder des Verwaltungsrats vorgeschlagen. 

Übernahme von 20 Minuten durch Tamedia.

BERN. Die Wettbewerbskommission (Weko) genehmigt die Übernahme der 20 Minuten (Schweiz) AG (20 Minuten) durch Tamedia AG (Tamedia). Die Beteiligung der Berner Zeitung AG (BZ) wird aufgrund veränderter Verhältnisse neu

geprüft.  

 

 

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