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76
Menschen in der Schweiz ertrunken
NOTTWIL.
Laut einer Mitteilung der Schweizerischen
Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) sind 76 Menschen im laufenden
Jahr in Schweizer Gewässern durch Ertrinken gestorben. Im
gesamten 2002 starben 52 Menschen durch Ertrinken.
DENNER:
Umsatz um 9.3 Prozent gestiegen
BERN.
In den ersten acht Monaten 2003 erzielte DENNER mit seinen
insgesamt 566 Verkaufsstellen im Jahresvergleich einen
Umsatzanstieg um 9.3 Prozent. Dazu steuerten die 100 bereits
erneuerten Filialen einen überdurchschnittlichen Anteil bei.
„New DENNER“ brachte deutlich mehr Kunden, höheren Kundenkauf
und eine starke Imageverbesserung. Die Dachmarke DENNER prägt die
neue Eigenmarkenstrategie.
Ein
Apfel pro Tag erspart den Doktor
BERN.
Am Freitag 19. September findet zum 11. Mal der "Tag des
Apfels" statt. Mit der Gratisabgabe von Äpfeln in 24 Städten
- an Bahnhöfen oder auf öffentlichen Plätzen - will der
Schweizerische Obstverband auf die positiven Eigenschaften des
Apfels für die menschliche Gesundheit, auf die neue Ernte und die
hohe Qualität hinweisen. Früchte und Gemüse hätten bei vielen
keinen festen Platz mehr auf dem Speiseplan, bedauert der
Obstverband in einem Communiqué. Leider ässen die Schweizerinnen
und Schweizer im Durchschnitt nur jeden dritten Tag einen Apfel.
Ebenfalls "recht traurig" sehe die Sortenkenntnis aus:
Kaum jemand kenne mehr als ein paar wenige Sorten. Dabei gebe es
in der Schweiz mehr als tausend Apfelsorten, heisst es weiter. .
Die
diesjährige Apfelernte wird gemäss dem Obstverband mit gut
130'000 Tonnen 11 Prozent kleiner ausfallen als die letztjährige.
Die Ernte 2003 werde für die Versorgung der Bevölkerung
ausreichen und die Qualität der Früchte s
Klage
gegen Migros
ZÜRICH.
Die Gewerkschaft VHTL bereitet eine Klage gegen den
Migros-Genossenschafts-Bund vor, da dieser die Kündigung des
Landes-Gesamtarbeitsvertrages nicht zurücknehmen will.
Messempfehlung
für neue UMTS-Technologie
BERN.
Wie soll zukünftig die Strahlungsbelastung der
UMTS-Mobilfunknetze gemessen werden? Die Bundesämter BUWAL und
METAS legen eine Empfehlung vor.
Handys
mit der neuen UMTS-Technologie werden dereinst in der Lage sein,
viel grössere Datenmengen zu übertragen als dies mit den
heutigen Netzen möglich ist. Damit das neue «Universal Mobile
Telecommunications System» funktioniert, braucht es aber nicht
nur neue Endgeräte (Handys), sondern auch mehr Sendeantennen. Die
Signale können teils über bestehende, teils über zusätzliche
Antennen abgestrahlt werden. .
Für
neue Sendeanlagen und den Ausbau von bestehenden Anlagen ist eine
Bewilligung der Gemeinde oder des Kantons erforderlich. Dabei wird
geprüft, ob die Strahlung den Anlagegrenzwert einhält. Der
Bundesrat hat diesen Grenzwert in der NIS-Verordnung mit dem Ziel
festgelegt, die Strahlung der Antennen im Sinn der Vorsorge
niedrig zu halten.
Nur
Testanlagen sind in Betrieb
Um
die geplanten Sender beurteilen zu können, wird die
Strahlungsbelastung mit Hilfe einer Formel aus der vorgesehenen
Leistung und weiteren Faktoren berechnet. Auf der Basis dieser
rechnerischen Prognosen haben die Gemeinden in den letzten Monaten
bereits hunderte Projekte für den Bau von UMTS-Antennen beurteilt
und bewilligt. Effektiv in Betrieb sind dagegen erst ganz wenige
Testanlagen. .
Im
Grenzwertbereich muss gemessen werden
Ergibt
die Berechnung eine Strahlungsbelastung, die grösser ist als 80%
des zulässigen Grenzwertes, braucht es zusätzlich eine
messtechnische Überprüfung, sobald die Anlage in Betrieb ist.
Wie gemessen werden soll, war im Detail jedoch noch nicht geklärt,
denn die UMTS-Strahlung hat andere Eigenschaften als die Strahlung
der heutigen GSM-Netze, und geeignete Messgeräte sind erst seit
kurzem auf dem Markt..
Die
Lücke schliesst nun eine neue Messempfehlung, die das BUWAL
zusammen mit dem Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung
METAS erarbeitet hat. Diese Arbeit wurde von einer
Konsultationsgruppe begleitet, der Vertreter der Bundes- und
Kantonsbehörden, der Mobilfunkbetreiber und der
Schutzorganisationen angehörten.
Mit
der neuen Messempfehlung werden auch Forderungen gegenstandslos,
man hätte die UMTS-Antennen erst dann bewilligen dürfen, wenn
eine Messmethode für UMTS-Strahlung zur Verfügung stehe.
Praxiserfahrung
notwendig
Die
Empfehlung wird vorerst als Entwurf herausgegeben, mit der
Aufforderung an die Messlabors, diesen in der Praxis zu erproben.
Die Labors sollen die Möglichkeit haben, sich beim METAS für
UMTS-Messungen akkreditieren zu lassen, und zwar bereits gestützt
auf den vorliegenden Entwurf.
Das
METAS wird einen Messvergleich organisieren, wenn die UMTS-Netze
in Betrieb sind und die Messlabors sich mit den nötigen Messgeräten
ausgerüstet haben. Gestützt auf die Praxiserfahrungen wird die
Empfehlung dann nötigenfalls überarbeitet.
Sessionsbericht
BERN.
Der Nationalrat hat
die Differenzen beim Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative ausgeräumt,
mit 98 zu 0 Stimmen das Übereinkommen
zum Verbot oder zur Beschränkung des Einsatzes bestimmter
konventioneller Waffen genehmigt und mit 109
zu 23 Stimmen den Rahmenkredit von 4,4 Milliarden Franken für
die Weiterführung der technischen Zusammenarbeit
und Finanzhilfe zugunsten von Entwicklungsländern 2004 bis
2007 gutgeheissen. .
Der
Ständerat hat Differenzen bei der Revision des
Krankenversicherungsgesetzes behandelt und mit 36 zu 0 Stimmen den Bundesbeschluss über die Bundesbeiträge an
die Verbilligung der KVG-Prämien 2004 bis 2007
angenommen. Differenzen bereinigt hat er bei der 1.
BVG-Revision und bei der Neugestaltung des Finanzausgleichs
sowie bei der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen.
Mit 22 zu 0 Stimmen hat die kleine Kammer
schliesslich die Revision des Bankengesetzes gutgeheissen.
Technische
Störung im Internet
BERN.
Wegen technischer Probleme blieb am Dienstag der Zugriff auf die
Internetseite der SBB den ganzen Tag gestört. Betroffen war
teilweise auch der Billettverkauf an den
Automaten, da nicht mit Karten bezahlt werden konnte. Der
Bahnbetrieb wurde nicht beeinträchtigt.
UBS
gibt Ernennungen an der Unternehmensspitze bekannt
BASEL.
UBS gibt eine Reihe von Ernennungen innerhalb der
Unternehmensführung bekannt: Mark Sutton wird Nachfolger von
Joseph J. Grano Jr. als Chief Executive Officer von Wealth
Management USA. Clive Standish wird zum Chief Financial Officer
ernannt. Stephan Haeringer und Marco Suter werden als neue
Mitglieder des Verwaltungsrats vorgeschlagen.
Übernahme
von 20 Minuten durch Tamedia.
BERN.
Die Wettbewerbskommission (Weko) genehmigt die Übernahme der
20 Minuten (Schweiz) AG (20 Minuten) durch Tamedia AG (Tamedia).
Die Beteiligung der Berner Zeitung AG (BZ) wird aufgrund veränderter
Verhältnisse neu
geprüft.
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