Die Zürcher Kantonsratswahlen 2003

ZÜRICH. Die SVP und die SP verloren sowohl durch das Panaschieren als auch wegen Listenverbindungen Stimmen an die kleineren Parteien. Dies zeigt die Analyse der Zürcher Kantonsratswahlen vom April 2003.

Demonstration der Ölsperre Hochfelden

ZÜRICH. Am Samstag, den 4. Oktober 2003, wird der Bevölkerung die Ölsperre Hochfelden in der Glatt gezeigt. Dabei können die Besucherinnen und Besucher sehen, wie diese einzigartige Anlage, die anfangs der 80er Jahre in Betrieb genommen wurde, die Glatt und die Grundwasservorkommnisse vor Ölverschmutzungen schützt.

Ozonwerte dieses Rekordsommers zeigen Handlungsbedarf

FRAUENFELD. Die Ozonbelastungen im Spitzensommer 2003 belegen den weiterhin bestehenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Luftqualität.

Änderung der Ostschweizer Krankenhaus- vereinbarung

GLARUS. Der Regierungsrat des Kantons Glarus genehmigt die neue Liste der Sanitätsdirektoren- Konferenz-Ost (SDK-Ost) vom 23. Juni 2003 für die Verrechnung der Kostenbeiträge der Herkunftskantone zur Abgeltung medizinisch bedingter ausserkantonaler Hospitalisationen gemäss Artikel 41 Absatz 3 des Krankenversicherungs- gesetzes.

Bahninvestitionen

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat mit Empörung zur Kenntnis genommen, dass der Bundesrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zum Anschluss der Ost- und Westschweiz an das europäische Eisenbahn- Hochleistungsnetz den Ausbau der Strecke Zürich-Schaffhausen- Stuttgart gestrichen hat.

Klärende Aussprache mit der Eidgenössischen Steuerverwaltung

SARNEN. Anfang Woche fand in Bern auf Vermittlung von Bundesrat Kaspar Villiger eine klärende Aussprache statt  zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement, der Eidgenössischen  Steuerverwaltung und einer Obwaldner Delegation bestehend aus Ständerat  Hans Hess, Nationalrat Adrian Imfeld, Regierungsrat Hans Wallimann und Finanzverwalter Daniel Odermatt.

Kulturförderung - Chiara und Rippstein gehen nach Paris

SOLOTHURN. Die bildende Künstlerin Raffaella Chiara (Bern/Luterbach) und die Fotografin Katharina Rippstein (Zürich/Hägendorf) erhalten im 2004 vom Kantonalen Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn die Möglichkeit, während sechs Monaten im Pariser Künstleratelier in der "Cité internationale des Arts" zu arbeiten.

Brandanschlag auf Hanfladen

BASEL. Heute Mittwochmorgen um etwa 0330 Uhr stellte eine zufällig vorbeifahrende Polizeipatrouille fest, dass in einem Hanfladen in Basel an der Schützenmattstrasse 9 ein Brand ausgebrochen wäre.

Baumfällungen durch die Stadtgärtnerei

BASEL. Im Kantonsblatt des Kantons Basel-Stadt von heute erscheint die alljährliche Liste der Bäume in der Stadt, welche von der Stadtgärtnerei zur Fällung vorgesehen sind. Im Laufe des Sommers ist der gesamte Baumbestand der jährlichen Kontrolle unterzogen worden.

WohnStadt Bern - Stand der Dinge   

BERN. Vor zweieinhalb Jahren hat der Berner Gemeinderat beschlossen, der Wohnbautätigkeit in den nächsten vier Jahren hohe Priorität einzuräumen. Ein halbes Jahr später konnte die neu geschaffene Fachstelle Wohnen besetzt werden.

Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Büren an der Aare

BÜREN. Informationstafeln zu den früheren Stadttoren von Büren an der Aare: Die Tafeln des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern sollen Interessierten zeigen, wie die Eingangtore zur Zeit der Städtli-Gründung im 13. Jahrhundert ausgesehen haben.

Die häufigsten Geschlechts- und Vornamen  

BERN. Neben der jährlich in der Stadt Bern erstellten Statistik der Vornamen der Neugeborenen gibt die vorliegende Auswertung nun die gleichen Daten für die Gesamtbevölkerung.

Entlastung des Staatshaushalts

AARAU. In den Jahren 2004, 2005 und 2006 soll der aargauische Staatshaushalt gegenüber dem ursprünglichen Finanzplan massiv entlastet werden. Der Regierungsrat hat am Mittwoch die Einzelheiten dargelegt.

Infozeitung 9 zum Verkehrsraum Herisau    

HERISAU. Radstreifen, Kernfahrbahn und Geschwindigkeitsreduktion auf der Durchgangsstrasse sind die ersten sichtbaren Verbesserungen auf den bestehenden Hauptverkehrsachsen. Die Informationszeitung Nr. 9 zum Verkehrsraum Herisau berichtet darüber.

Innerrhoder Regierung gegen neue Landwirtschafts- verordnungen

APPENZELL. Keine Freude bei der Innerrhoder Standeskommission über das Verordnungspaket zur Landwirtschaftspolitik 2007 des Bundes: Bergregionen würden erneut benachteiligt, schreibt die Regierung gemäss der Nachrichtenagentur SDA.

Bernischer Grosser Rat lehnt Gentechverbot für die Landwirtschaft ab

BERN. Kein Gentech-Verbot für die Berner Landwirtschaft: der Berner Grosse Rat hat am Dienstag eine entsprechende Änderung des Landwirtschaftsgesetzes knapp abgelehnt.

17. September 2003

Die Zürcher Kantonsratswahlen 2003

ZÜRICH. Die SVP und die SP verloren sowohl durch das Panaschieren als auch wegen Listenverbindungen Stimmen an die kleineren Parteien. Dies zeigt die Analyse der Zürcher Kantonsratswahlen vom April 2003. Die Chance auf einen Sitz im Rat hing vor allem mit dem «Bisherigen-Bonus» und dem Alter der Kandidierenden zusammen.  

Laut der Studie des Statistischen Amtes bewarben sich 1968 Personen auf 47 verschiedenen Listen für einen Sitz im Zürcher Kantonsrat. Das waren so viele wie nie zuvor. Die Wahlen brachten neben den klaren Verlusten der FDP und den ebenso deutlichen Gewinnen der SP vor allem eine Konsolidierung der SVP als wählerstärkster Partei.  

Demonstration der Ölsperre Hochfelden

ZÜRICH. Am Samstag, den 4. Oktober 2003, wird der Bevölkerung die Ölsperre Hochfelden in der Glatt gezeigt. Dabei können die Besucherinnen und Besucher sehen, wie diese einzigartige Anlage, die anfangs der 80er Jahre in Betrieb genommen wurde, die Glatt und die Grundwasservorkommnisse vor Ölverschmutzungen schützt.

Ozonwerte dieses Rekordsommers zeigen Handlungsbedarf

FRAUENFELD. Die Ozonbelastungen im Spitzensommer 2003 belegen den weiterhin bestehenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Luftqualität. Im Raum Ostschweiz wurde bis Ende August der Stundenmittel-Grenzwert von 120 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (µg/m3) an bis zu 100 Tagen überschritten.

Gegen Ende der stärksten Hitzeperiode wurden im Raum Zürich Spitzenwerte um 240 Mikrogramm Ozon gemessen. Grossräumig überstiegen die maximalen Stundenmittel 200 µg/m3. Die Messwerte des Sommers 2003 liegen deutlich über denen der vergangenen Jahre. Eine nachhaltige Verminderung der Ozonbelastung ist nur möglich durch grossräumige Emissionsreduktion der Vorläuferschadstoffe (Stickoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe).

Änderung der Ostschweizer Krankenhausvereinbarung

GLARUS. Der Regierungsrat des Kantons Glarus genehmigt die neue Liste der Sanitätsdirektoren-Konferenz-Ost (SDK-Ost) vom 23. Juni 2003 für die Verrechnung der Kostenbeiträge der Herkunftskantone zur Abgeltung medizinisch bedingter ausserkantonaler Hospitalisationen gemäss Artikel 41 Absatz 3 des Krankenversicherungsgesetzes.

Diese Kostenbeiträge sind aufgrund der Rechnung des Vorjahres grundsätzlich alle zwei Jahre per 1. Juli neu zu ermitteln. In den Zwischenjahren werden sie jeweils per 1. Juli der Teuerung angepasst. Die SDK-Ost hat sie per 1. Juli 2003 festgelegt. Einmal mehr müssen die Zuweiserkantone massive Tariferhöhungen bis zu 100% hinnehmen. Mehrkosten von mehr als einer Million Franken pro Jahr sind für den Kanton Glarus zu erwarten.

Bahninvestitionen

SCHAFFHAUSEN. Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat mit Empörung zur Kenntnis genommen, dass der Bundesrat in seiner Vernehmlassungsvorlage zum Anschluss der Ost- und Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz den Ausbau der Strecke Zürich-Schaffhausen-Stuttgart gestrichen hat. Damit wird der Schaffhausen vom Bund einmal mehr in krasser Art und Weise benachteiligt..

Klärende Aussprache mit der Eidgenössischen Steuerverwaltung

SARNEN. Anfang Woche fand in Bern auf Vermittlung von Bundesrat Kaspar Villiger eine klärende Aussprache statt  zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement, der Eidgenössischen  Steuerverwaltung und einer Obwaldner Delegation bestehend aus Ständerat  Hans Hess, Nationalrat Adrian Imfeld, Regierungsrat Hans Wallimann und Finanzverwalter Daniel Odermatt. Zur Diskussion stand die Publikation der Eidgenössischen Steuerverwaltung über die Steuerbelastung  vom vergangenen Mai, die Obwalden an die 26. und letzte Stelle setzte  und darum schweizweit ein negatives Echo auslöste. Ziel der  Aussprache war es, den Steuerbelastungsindex 2002 und somit die  Position des Kantons Obwalden auf der Grundlage der Eingabe des  Regierungsrates und unterstützt durch die von Nationalrat Adrian Imfeld eingereichte Interpellation ins richtige Licht zu rücken.

Seitens der Eidgenössischen Steuerverwaltung wurde attestiert, dass die tatsächliche Steuerbelastung der einzelnen Personen nicht aus dem Steuerbelastungsindex abgeleitet werden könne. Somit sei dieser als Beurteilung der Steuerattraktivität eines Kantones verfehlt und nur bedingt zu gebrauchen. Vielmehr sei er ein Instrument zur Berechnung der Finanzkraft im Zusammenhang mit dem geltenden eidgenössischen Finanzausgleich. Das Eidgenössische Finanzdepartement stellte eine detaillierte schriftliche Antwort in Aussicht.

Der Steuerbelastungsindex 2002 zeigt für Obwalden den unvorteilhaften letzten Rang, was zu erwähnten negativen Schlagzeilen führte. Die Eidgenössische Steuerverwaltung bestätigte nun aber, dass aus dem Index abgeleitete negative pauschale Aussagen für den Kanton Obwalden nachteilig und im Grundsatz falsch seien. Der Kanton Obwalden weise in wichtigen Teilbereichen wie höhere Einkommen, Erbschaftssteuer und Besteuerung juristischer Personen im schweizerischen Vergleich attraktive und konkurrenzfähige Steuersätze auf.  

Kulturförderung - Chiara und Rippstein gehen nach Paris

SOLOTHURN. Die bildende Künstlerin Raffaella Chiara (Bern/Luterbach) und die Fotografin Katharina Rippstein (Zürich/Hägendorf) erhalten im 2004 vom Kantonalen Kuratorium für Kulturförderung des Kantons Solothurn die Möglichkeit, während sechs Monaten im Pariser Künstleratelier in der "Cité internationale des Arts" zu arbeiten. Auf die Ausschreibung für einen Atelieraufenthalt in Paris meldeten sich 20 Kulturschaffende.

Brandanschlag auf Hanfladen

BASEL. Heute Mittwochmorgen um etwa 0330 Uhr stellte eine zufällig vorbeifahrende Polizeipatrouille fest, dass in einem Hanfladen in Basel an der Schützenmattstrasse 9 ein Brand ausgebrochen wäre. Die Basler Berufsfeuerwehr wurde unverzüglich alarmiert, rückte sofort mit dem grossen Löschzug aus und brachte das Feuer rasch unter Kontrolle. Glücklicherweise wurde bei diesem Brand niemand verletzt und keine Personen mussten aus der betroffenen Liegenschaft evakuiert werden.

Die ersten Ermittlungen und Abklärungen über die Brandursache durch Angehörige des Kriminalkommissariates und der kriminaltechnischen Abteilung ergaben, dass unbekannte Täter mit einem am Tatort zurückgelassenen Vorschlaghammer die Glasfüllung der Eingangstüre zertrümmerten und durch das entstandene Loch einen Brandsatz hineinschleuderten. Durch diesen Brandanschlag entstand im Innern der Ladenräumlichkeiten beträchtlicher Sachsachen. Anwohner haben vor dem Brandausbruch einen lauten Knall vernommen und beobachtet, wie unmittelbar darauf ein Mann davon rannte. 

Baumfällungen durch die Stadtgärtnerei

BASEL. Im Kantonsblatt des Kantons Basel-Stadt von heute erscheint die alljährliche Liste der Bäume in der Stadt, welche von der Stadtgärtnerei zur Fällung vorgesehen sind. Im Laufe des Sommers ist der gesamte Baumbestand der jährlichen Kontrolle unterzogen worden. Es sind jene Bäume bezeichnet worden, welche den hohen Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügen oder wegen Schäden durch Verletzungen und Trockenheit nicht mehr weiter gepflegt werden können. Es wurden aber auch Bäume gekennzeichnet, die aus Gründen der Bestandespflege in den Anlagen entfernt werden müssen, da sie ungünstig stehen und die Entwicklung anderer Bäume beeinträchtigen.

Die Stadtgärtnerei pflegt die ihr anvertrauten Grünanlagen und den städtischen Baumbestand nachhaltig und weitsichtig. Sie gewährleistet langfristig die optimale Benutzbarkeit und Sicherheit für die Bevölkerung. Sie erhält und verbessert die gestalterische Qualität der einzelnen Grünanlagen. Um dies zu erreichen werden regelmässige Bestandeskontrollen und die kontinuierliche Erneuerung des Baumbestandes durchgeführt. Baumfällungen bedeuten zwar Veränderung im unmittelbaren Wohnumfeld, dienen aber dem langfristigen Erhalt der Parks und Alleen.

Für die Wintersaison 2003/2004 sind Fällungen von 281 Bäumen vorgesehen. Das entspricht 1,02% des gesamten Bestandes. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Standzeit von 70 Jahren, wird der Baumbestand in der Stadt somit noch nicht wesentlich verjüngt. Die Ersatzpflanzungen erfolgen, sofern möglich und sinnvoll, am selben Standort. Detailpläne mit den genauen Standorten liegen beim Bauinspektorat auf. Die Fällliste kann ab Montag 22.9.2003zusätzlichunterwww.stadtgruenbasel.ch eingesehen werden. Die zur Fällung vorgesehenen Bäume sind vor Ort mit einem roten Punkt markiert.  

WohnStadt Bern - Stand der Dinge   

BERN. Vor zweieinhalb Jahren hat der Berner Gemeinderat beschlossen, der Wohnbautätigkeit in den nächsten vier Jahren hohe Priorität einzuräumen. Ein halbes Jahr später konnte die neu geschaffene Fachstelle Wohnen besetzt werden.

In den letzten Monaten hat die Direktion PVT mit Hochdruck an den wohnbaupolitischen Zielen des Gemeinderates gearbeitet: Es wurden verschiedene Planungen neu aufgegleist, Realisierungsprojekte deblockiert und vorangetrieben und andere wohnpolitische Anstrengungen unternommen.

Langsam beginnt die Wohnbaupolitik der Stadt Bern zu greifen; verschiedene Projekte konnten in den letzten Monaten konkretisiert worden. Einige davon stehen im Baubewilligungsverfahren, so z. B. die Projekte Bornweg, Heckenweg, Hausmattweg, Sennweg oder Stadtbach, oder kurz vor Baubeginn (z. B. Rossfeld oder Sandrain). Andere Projekte konnten deblockiert werden, haben aber eine etwas längere Vorlaufzeit (z. B. Acherli oder Scheuerrain).

Die Direktion PVT geht davon aus, dass innerhalb des nächsten Jahres Projekte mit rund 900 Wohnungen baubewilligt sein werden.

Im Sommer 2003 sind verschiedene Planungen in die Mitwirkung gegangen (Wittigkofen, Hintere Schosshalde, Mutachstrasse und Ausserholligen IV). Zudem ging die öffentliche Auflage zur Planung Viererfeld sowie die Mitwirkung Fortschreibung STEK Wohnen Mitte September zu Ende.

Die Mitwirkungsergebnisse machen deutlich, dass diese neuen Planungen tendenziell positiv aufgenommen werden, lediglich die Planung Mutachstrasse stösst auf eine gewisse Skepsis. Kritisiert wird vor allem die Verlegung der Familiengärten und der Verlust der Freifläche.

Die Planung Viererfeld wird von allen grossen Parteien positiv aufgenommen; Opposition erwächst diesem Geschäft fast ausschliesslich von Seiten privater Personen.

Ab Mitte Oktober wird im Kornhausforum die Ausstellung "Stand der Dinge – Wohnen in Bern" des ETH Wohnforums und des Stadtplanungsamtes stattfinden. Während drei Wochen werden aktuelle Wohnbauprojekte und Planungsgebiete vorgestellt. Zusätzlich werden Projekte aus anderen Städten thematisiert, welche Aufschluss darüber geben sollen, wohin sich die Stadtberner Wohnbautätigkeit entwickeln könnte.

Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Büren an der Aare

BÜREN. Informationstafeln zu den früheren Stadttoren von Büren an der Aare: Die Tafeln des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern sollen Interessierten zeigen, wie die Eingangtore zur Zeit der Städtli-Gründung im 13. Jahrhundert ausgesehen haben. Zudem sollen erklärende Texte Touristinnen und Touristen sowie Einheimische zu einem Städtli-Rundgang animieren.

Die häufigsten Geschlechts- und Vornamen  

BERN. Neben der jährlich in der Stadt Bern erstellten Statistik der Vornamen der Neugeborenen gibt die vorliegende Auswertung nun die gleichen Daten für die Gesamtbevölkerung.

Die Auswertung ergab bei den rund 128 000 Personen über 12 000 verschiedene Geschlechtsnamen. Eine Häufigkeit von 100 und mehr erreichen rund 170 Namen. An der Spitze der Rangliste liegt der Name "Müller" mit 920 Fällen, gefolgt von "Gerber" mit 726 und "Schmid" mit 592 Nennungen.

Bei den weiblichen Vornamen ergab sich eine Liste von annähernd 2 400 Namen, bei den männlichen eine solche mit knapp 2 300 Varianten. An der Spitze bei den weiblichen Personen liegt mit deutlichem Abstand "Maria" mit 1 812 Fällen, auf den weiteren Plätzen liegen ebenso traditionelle Namen wie Anna, Ruth, Ursula und Elisabeth (je noch über 900 Nennungen). Spitzenreiter bei den männlichen Vornamen ist der klassische "Hans" mit 1 814 Fällen. Auf den folgenden Plätzen liegen weitere traditionelle Namen wie Peter, Daniel oder Thomas (alle mit über 1 000 Nennungen).

Entlastung des Staatshaushalts

AARAU. In den Jahren 2004, 2005 und 2006 soll der aargauische Staatshaushalt gegenüber dem ursprünglichen Finanzplan massiv entlastet werden. Der Regierungsrat hat am Mittwoch die Einzelheiten dargelegt.

Eine massive Verschlechterung der Einnahmen- und Ausgabensituation würde in den nächsten drei Jahren zu Defiziten von 240 bis 290 Millionen Franken pro Jahr führen. Mit insgesamt 136 Massnahmen gibt der Regierungsrat Gegensteuer und beschränkt die Defizite in den Jahren 2004 und 2005 auf 20 bis 30 Millionen pro Jahr. Für 2006 sind wieder schwarze Zahlen vorgesehen.

Insgesamt entlasten die vom Regierungsrat vorgesehenen Massnahmen das Budget 2004 um rund 210 Millionen, 2005 um 267 Millionen und 2006 um 310 Millionen Franken – vorausgesetzt, der Grosse Rat stellt sich hinter die einzelnen Schritte. An der Medienkonferenz machte der Regierungsrat deutlich, dass das finanzpolitische Ziel nur dann erreichbar ist, wenn auch die einschneidenden und unpopulären Massnahmen vom Grossen Rat politisch mitgetragen werden. 

Infozeitung 9 zum Verkehrsraum Herisau    

HERISAU. Radstreifen, Kernfahrbahn und Geschwindigkeitsreduktion auf der Durchgangsstrasse sind die ersten sichtbaren Verbesserungen auf den bestehenden Hauptverkehrsachsen. Die Informationszeitung Nr. 9 zum Verkehrsraum Herisau berichtet darüber. Sie wird in diesen Tagen in alle Herisauer Haushaltungen verteilt.

Innerrhoder Regierung gegen neue Landwirtschaftsverordnungen

APPENZELL. Keine Freude bei der Innerrhoder Standeskommission über das Verordnungspaket zur Landwirtschaftspolitik 2007 des Bundes: Bergregionen würden erneut benachteiligt, schreibt die Regierung gemäss der Nachrichtenagentur SDA. Die rund 40 Verordnungen im Bereich der Landwirtschaft tangierten die Berggebiete derart, dass eine gute Regionalpolitik verunmöglicht werde, heisst es weiter. Die Innerrhoder Standeskommission spricht in ihrer Stellungnahme von einer Zerstörung der Klein- und Mittelbetriebe. Für sie sei ersichtlich, dass die Ausrichtung der Agrarpolitik auf den europäischen Raum wesentlich mehr Gewicht erhalte, als das Aufgreifen der spezifisch regionalen Probleme der Landwirtschaft, so die Standeskommission. Ferner sei es für das Streusiedlungsgebiet Innerrhoden überhaupt nicht verständlich, dass die Eintretenskriterien für Massnahmen, Beiträge, Investitionskredite und Betriebshilfe so angehoben würden, dass nicht einmal mehr von 40 Prozent der Betriebe das Niveau erreichen könnten. Die Regierung gehe davon aus, dass das Wegrationalisieren von kleineren und mittleren Landwirtschaftsbetrieben durch das Bundesamt für Landwirtschaft bewusst und gewollt durchgezogen werde, schreibt die Standeskommission gemäss SDA weiter. Sie wünscht vom Bund, dass er sich mit der Innerrhoder Stellungnahme eingehend befasse.  

Bernischer Grosser Rat lehnt Gentechverbot für die Landwirtschaft ab

BERN. Kein Gentech-Verbot für die Berner Landwirtschaft: der Berner Grosse Rat hat am Dienstag eine entsprechende Änderung des Landwirtschaftsgesetzes knapp abgelehnt. Die Regierung beantragte in ihrer schriftlichen Antwort die Ablehnung der beiden Vorstösse durch Vertreter der SP und der Grünen. Nur eine gesamtschweizerische Lösung würde Sinn machen, schreibt der Regierungsrat gemäss der Nachrichtenagentur SDA. Er zweifle nicht daran, dass das Bundesgesetz über die Gentechnik in der Landwirtschaft in Kraft gesetzt werde und dann würden alle anderslautenden kantonalen Regelungen nichtig. Die Kontrolle kantonaler Regelungen sei zudem nicht immer möglich, weil der Flug von freigesetzten, gentechnisch veränderten Blütenpollen nicht vor der Kantonsgrenze halt mache, heisst es weiter. Die SVP beantrage die Ablehnung der beiden Motionen, weil diese Regelung auf Bundesebene geschehen müsse. Die FDP-Fraktion wandte sich gegen ein Gentechverbot, weil die Gentechforschung nötig sei.

 

 

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