Zusatzkredite II. Serie 2003

ZÜRICH. Der  Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat mit der II. Serie 2003 Zusatzkredite von 17,8 Mio. Franken netto. Davon belasten 12,9 Mio. Franken die Laufende Rechnung und 4,9 Mio. Franken die Investitionsrechnung.

Stadtmarketing weiterführen

WINTERHUR. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat, das Stadtmarketing Winterthur weiter zu führen und für die Jahre 2004 bis 2006 je einen Beitrag von 400'000 Franken zu gewähren, insgesamt also 1,2 Millionen Franken. Damit bleibt der Aufwand der Stadt in der bisherigen Grösse.

Schulversuch mit der Grundstufe ab dem Schuljahr 2004/2005 bewilligt

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat auf Schuljahrbeginn 2004/05 für fünf Jahre einen Schulversuch mit der Grundstufe an der Volksschule bewilligt. Maximal 40 Versuchseinheiten mit je drei Grundstufenklassen können am Versuch teilnehmen.

Keine städtischen Vorlagen

ZÜRICH. Am Sonntag, 30. November 2003, kommen in Zürich keine städtische Vorlagen zur Abstimmung. Hingegen werden die Stimmberechtigten über neun kantonale Vorlagen zu befinden haben.

Mehr Beschäftigungsplätze für Arbeitslose

WINTERHUR. Wegen der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit erhöht die Koordinationsstelle für Arbeitsprojekte des Arbeitsamts Winterthur (KAP) ihr Angebot an Beschäftigungsprogrammen und Praktikas für Stellensuchende um 67 auf 303 Jahresplätze.

Der Kanton Thurgau zu Gast im Bundeshaus Bern- Entdeckung der Neuzeit

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau präsentierte sich der übrigen Schweiz im Bundeshaus in Bern als moderner und selbstbewusster Kanton. Familien und untere Einkommen entlasten FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau schickt einen Entwurf über die Änderung des Steuergesetzes in eine externe Vernehmlassung.

Entscheid über die Vergabe des Ingenieurauftrages für die Westumfahrung in Solothurn verschoben

SOLOTHURN. Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens Ende August 2003 ist am 15. September 2003 beim Regierungsrat unaufgefordert eine Eingabe des Projektteams "Key West" eingegangen, die aus rechtlichen Gründen von der Vergabebehörde geprüft werden muss.

"Rotlicht anno 1878" und "Warum schoss der Aepli?"

ST. GALLEN. Aufgrund der überaus grossen Nachfrage am Jubiläumstag des Kantons St.Gallen im vergangenen April veranstaltet das Amt für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Theater St.Gallen nochmals die Theateraufführungen der historischen Verhörprozesse "Rotlicht anno 1878" und "Warum schoss der Aepli?" im Kantonsgerichtssaal im Regierungsgebäude.

Architekturwettbewerbe für die Universität St.Gallen sind entschieden

ST. GALLEN. Die Gebäude der Universität St.Gallen müssen saniert und erweitert werden. Zwei Architekturwettbewerbe für ein neues Seminargebäude und eine Dreifachsporthalle sind jetzt entschieden worden. 

Weiterführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat setzt zur Weiterführung des Projekts wirkungsorientierte Verwaltungsführung und Parlamentsreform die restliche Projektorganisation ein, nachdem die Projektgruppe Generelle Aufgabenüberprüfung aus Gründen der Dringlichkeit bereits seit dem 20. August 2003 im Einsatz ist.

Bündner Vorlagen

CHUR. Am 30. November 2003 wird das Bündner Stimmvolk über elf kantonale  Sachvorlagen abstimmen können.

Nicht verkehrssichere "Brummis"

BASEL. Regelmässige Schwerverkehrskontrollen sind für die Sicherheit im Strassenverkehr absolut notwendig. Dies zeigte sich auch an der jüngsten derartigen Kontrolle, welche der Verkehrszug der Kantonspolizei Basel-Stadt am Dienstag zusammen mit dem Grenzwachtkorps an der Gemeinschaftszollanlage Basel/St-Louis-Autobahn durchführte.

Mobilität im Einklang mit Ökologie - geht das?

LIESTAL. Unter dem Motto "XunderwäX" feiert Liestal am Samstag, 20. September den europaweiten Aktionstag "in die Stadt ohne mein Auto" mit einem Stadtfest.

Zuschüsse an Gemeinden mit hohen Zentrumslasten

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat gestützt auf das Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (FILAG) die Zuschüsse an folgende Gemeinden mit überdurchschnittlich hohen Zentrumslast für das Jahr 2003 wie folgt festgelegt:

Grossveranstaltung in Bern - Innenstadt gesperrt  

BERN. Am kommenden Samstag, 20. September, findet in der Berner Innenstadt zwischen 13.30 und ca. 16 Uhr eine Grossveranstaltung zum Thema „Hände weg von unserer AHV“ statt.

Regierungsrat genehmigt Subventionsverträge mit fünf Kulturinstitutionen in der Stadt Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für die Jahre 2004 bis 2007 die Subventionsverträge der regionalen Kulturkonferenz Bern (RRK) mit folgenden bedeutenden Kulturinstitutionen in der Stadt Bern genehmigt: 

Vier neue Naturschutzgebiete

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat in folgenden Gemeinden vier Hochmoorgebiete von nationaler Bedeutung unter Naturschutz gestellt:

Konzept für die Übernahme der Spitäler erfolgreich ausgehandelt

BERN. Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen zwischen dem Kanton und dem Verband Bernischer Gemeinden (VBG): Das Konzept für die Übernahme der Regional- und Bezirksspitäler im Rahmen des neuen Spitalversorgungsgesetzes steht.

Kantonsbeitrag für Gefahrenkarten in diversen Gemeinden

BERN. Für die Erstellung von Gefahrenkarten und die Entwicklung von Empfehlungen für Schutzmassnahmen sowie allfällige Nutzungsauflagen hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kantonsbeitrag von 125'000 Franken bewilligt.

Kanton Bern begrüsst Präventionsbemühungen des Bundes in der revidierten Tabakverordnung

BERN. Die seit 1995 geltende Tabakverordnung des Bundes soll im Rahmen einer Totalrevision überarbeitet und verschärft werden.

Initiative 5 statt 7 Gemeinderatsmitglieder

BERN. Der Berner Gemeinderat will nach wie vor die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder von sieben auf fünf reduzieren. Er beantragt deshalb dem Stadtrat die Zustimmung zur Initiative "5 statt 7 Gemeinderatsmitglieder".

Gemeinderat verabschiedet Reglement über die politischen Rechte 

BERN. Nach Abschluss der Vernehmlassung hat der Gemeinderat der Stadt Bern das Reglement über die politischen Rechte überarbeitet.

Gemeinderat kommt auf seinen Entscheid zurück

BERN. Am 13. August 2003 hat der Gemeinderat beschlossen, das Gesuch für die Einrichtung der Kindertagesstätte "MiMundo" am Waffenweg 21 abzulehnen.

Umbau und Renovation des Amtshauses Muri

MURI. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit bezogen die Amtsstellen von Kanton und Gemeinde im Juli 2003 die renovierten Räumlichkeiten des Amtshauses Muri. 

Gemeinderat erteilt Gemeindebürgerrecht

HERISAU. Der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat eine vorläufige Verordnung über die Zuständigkeit für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts erlassen. 

18. September 2003

Zusatzkredite II. Serie 2003

ZÜRICH. Der  Zürcher Stadtrat beantragt dem Gemeinderat mit der II. Serie 2003 Zusatzkredite von 17,8 Mio. Franken netto. Davon belasten 12,9 Mio. Franken die Laufende Rechnung und 4,9 Mio. Franken die Investitionsrechnung.

In der Laufenden Rechnung belastet insbesondere die Sozialhilfe. Die in den letzten Monaten stark gestiegene Fallzahl löst einen zusätzlichen Bedarf von 22,6 Mio. Franken aus. Werden die mit der Sozialhilfe verbundenen Mehrerträge berücksichtigt, verbleibt   eine Netto-Belastung von 11,6 Mio. Franken.

In der Investitionsrechnung schlägt die unumgängliche Instandsetzung des EDV- und Apparateraumes der Stadtpolizei mit  4,0 Mio. Franken zu Buche, die zudem die Erstellung eines Fluchtweges und den Ersatz der Gaslöschanlagen umfasst.

Das Total der Zusatzkredite I. und II. Serie beträgt 49,6 Mio.Franken netto. Die Laufende Rechnung 2003 wird mit insgesamt 43,5 Mio., die Investitionsrechnung mit 6,1 Mio. Franken belastet. Die Sozialhilfe allein führt zu einer Netto-Belastung der Laufenden Rechnung von 23,9 Mio. Franken.

Stadtmarketing weiterführen

WINTERHUR. Der Stadtrat beantragt dem Grossen Gemeinderat, das Stadtmarketing Winterthur weiter zu führen und für die Jahre 2004 bis 2006 je einen Beitrag von 400'000 Franken zu gewähren, insgesamt also 1,2 Millionen Franken. Damit bleibt der Aufwand der Stadt in der bisherigen Grösse.

Die gemischtwirtschaftlich finanzierte Vereinigung Stadtmarketing besteht seit 1994 und bildete damals ein Novum in der Schweiz. Nach anfänglichen Turbulenzen hat sich seither eine klare Strategie durchgesetzt, die drei Ziele anvisiert: die Wirtschaftsförderung, das Wohnstadtmarketing und die Bildung. Die Stadt hat mit dem Stadtmarketing gute Erfahrungen gesammelt und möchte auf dessen Dienste nicht mehr verzichten. Die paritätische Finanzierung zwischen Stadt und Wirtschaft wurde bisher jeweils für eine Periode von fünf Jahren geregelt. Angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes ist in Absprache mit den Partnern in der Wirtschaft beschlossen worden, die Budgetperiode auf drei Jahre zu verkürzen.

Die Verhandlungen mit den Wirtschaftsvertretern sind noch nicht endgültig abgeschlossen. Im Gespräch ist zudem auch eine Beteiligung der umliegenden Gemeinden, weil diese von der Tätigkeit des Stadtmarketings ebenfalls profitieren.

(Stadt Winterthur)

Schulversuch mit der Grundstufe ab dem Schuljahr 2004/2005 bewilligt

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat auf Schuljahrbeginn 2004/05 für fünf Jahre einen Schulversuch mit der Grundstufe an der Volksschule bewilligt. Maximal 40 Versuchseinheiten mit je drei Grundstufenklassen können am Versuch teilnehmen. Die Kosten des Versuchs betragen für den Kanton rund 9,4 Millionen Franken.

Neue Verordnung über die Jägerprüfung

ZÜRICH. Der Regierungsrat des Kantons Zürich regelt die Bestimmungen über die Jägerprüfung neu. Es wird eine Anwärterprüfung eingeführt, um den Anfängern den Einstieg in die Jagd zu erleichtern. Wer die Anwärterprüfung besteht, darf während der folgenden sechs Jahre als Jagdgast im Kanton Zürich in Begleitung von einem Jagdpächter oder Jagdaufseher jagen. Erst nach Erwerb der jagdpraktischen Grundkenntnisse kann die eigentliche Jäger- oder die Jagdaufseherprüfung absolviert werden.

Keine städtischen Vorlagen

ZÜRICH. Am Sonntag, 30. November 2003, kommen in Zürich keine städtische Vorlagen zur Abstimmung. Hingegen werden die Stimmberechtigten über neun kantonale Vorlagen zu befinden haben. Ebenfalls am 30. November finden die Ersatzwahl eines Mitglieds des Bezirksgerichts Zürich für den Rest der Amtsdauer 2002-2008 sowie ein allfälliger 2. Wahlgang für die Erneuerungswahl der zwei zürcherischen Mitglieder des Ständerates für die Amtsdauer 2003-2007 statt.

Mehr Beschäftigungsplätze für Arbeitslose

WINTERHUR. Wegen der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit erhöht die Koordinationsstelle für Arbeitsprojekte des Arbeitsamts Winterthur (KAP) ihr Angebot an Beschäftigungsprogrammen und Praktikas für Stellensuchende um 67 auf 303 Jahresplätze.

Nebst 30 neuen Einsatzplätzen in den Beschäftigungsprogrammen sollen weitere 15 Praktikumsstellen geschaffen werden. Zudem wird das Angebot in den Jugendprojekten „transit“ um zusätzliche 12 auf 81  Plätze erhöht; für Sozialhilfebeziehende werden zu den bisherigen 60 Plätzen 10 weitere zur Verfügung gestellt.

Der Stadtrat hat der Angebotserweiterung zugestimmt. Die Kosten werden über die Arbeitslosenversicherung vom Bund übernommen; für die Stadt fallen keine Mehraufwendungen an.

Die Koordinationsstelle für Arbeitsprojekte (KAP) bietet bei länger dauernder Erwerbslosigkeit eine breite Palette überbrückender Beschäftigungs- und Trainingsprogramme an. In Werkstätten, Papiermanufaktur, Velostation und Elektrorecycling sowie in Praktikas in Wirtschaft und Verwaltung wird Stellensuchenden ermöglicht, die Zeit bis sie eine neue Anstellung finden durch praxisnahe Beschäftigung zu nutzen.

(Stadt Winterthur)

Der Kanton Thurgau zu Gast im Bundeshaus Bern- Entdeckung der Neuzeit

FRAUENFELD. Der Kanton Thurgau präsentierte sich der übrigen Schweiz im Bundeshaus in Bern als moderner und selbstbewusster Kanton. Aus Anlass des Jubiläums zu seinem 200-jährigen Bestehen lud der Kanton Thurgau am Mittwoch, 17. September, den Bundesrat und die Bundesparlamentarierinnen und -parlamentarier zu einem Empfang im Bundeshaus ein.

Aus den Verhandlungen des Regierungsrates

Familien und untere Einkommen entlasten

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau schickt einen Entwurf über die Änderung des Steuergesetzes in eine externe Vernehmlassung. Dabei geht es in erster Linie um die Reform der Familienbesteuerung und um notwendige Anpassungen im Bereich des interkantonalen Steuerrechts.

Aus den Verhandlungen des Regierungsrates

Familien und untere Einkommen entlasten

FRAUENFELD. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau schickt einen Entwurf über die Änderung des Steuergesetzes in eine externe Vernehmlassung. Dabei geht es in erster Linie um die Reform der Familienbesteuerung und um notwendige Anpassungen im Bereich des interkantonalen Steuerrechts.

Entscheid über die Vergabe des Ingenieurauftrages für die Westumfahrung in Solothurn verschoben

SOLOTHURN. Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens Ende August 2003 ist am 15. September 2003 beim Regierungsrat unaufgefordert eine Eingabe des Projektteams "Key West" eingegangen, die aus rechtlichen Gründen von der Vergabebehörde geprüft werden muss. Es ist vorgesehen, das Beurteilungsgremium zur Stellungnahme einzuladen. Entgegen der ursprünglichen Absicht kann der Vergabeentscheid deshalb nicht mehr vor den Herbstferien erfolgen. Dieser ist nun für den Oktober 2003 vorgesehen.

"Rotlicht anno 1878" und "Warum schoss der Aepli?"

ST. GALLEN. Aufgrund der überaus grossen Nachfrage am Jubiläumstag des Kantons St.Gallen im vergangenen April veranstaltet das Amt für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Theater St.Gallen nochmals die Theateraufführungen der historischen Verhörprozesse "Rotlicht anno 1878" und "Warum schoss der Aepli?" im Kantonsgerichtssaal im Regierungsgebäude. Die Gerichtsszenarien werden am Donnerstag, 25. September, und am Samstag, 27. September 2003, jeweils um 20 Uhr gespielt.

Architekturwettbewerbe für die Universität St.Gallen sind entschieden

ST. GALLEN. Die Gebäude der Universität St.Gallen müssen saniert und erweitert werden. Zwei Architekturwettbewerbe für ein neues Seminargebäude und eine Dreifachsporthalle sind jetzt entschieden worden. Aus über 170 eingereichten Projekten machten das Vaduzer Büro Hartmann Architektur + Design AG und das Frauenfelder Büro Lauener + Baer + Architekten GmbH das Rennen. Mitglieder der St.Galler Regierung und der HSG haben über die Projekte und die Notwendigkeit einer erweiterten und sanierten HSG orientiert.

Zwar liege die Hauptaufgabe der Universität St.Gallen in Lehre und Forschung, sagte Regierungspräsident Hans Ulrich Stöckling an der Medienkonferenz vom Donnerstag, 18. September 2003. Doch darüber hinaus bringe die HSG der Bevölkerung und Wirtschaft des Kantons viele Vorteile. Mit nahezu 1000 Angestellten zähle sie zu den zehn grössten Arbeitgebern im Kanton. "Menschen, die meist im Kanton wohnen, Steuern zahlen, konsumieren", sagte der Vorsteher des Erziehungsdepartements. Durch die HSG werde zusätzliches Volkseinkommen generiert. Eine Studie habe diese Zahlungsströme schon vor einigen Jahren auf 185 Mio. Fr. beziffert. "Im Vergleich dazu sind die direkten Kosten von 21 Mio. Fr., die der Kanton für die HSG zu tragen hat, bescheiden." Zudem profitiere der Kanton vom internationalen Renommee der HSG. Auch trage sie als eine der wichtigsten Ausbildungstätten im Kanton zur Konkurrenzfähigkeit des Bildungs- und Wirtschaftsstandortes St.Gallen bei. Aus diesen Gründen habe der Kanton alles Interesse an einer zukunftsfähigen, starken Universität. Deshalb müsse nun in die bauliche Infrastruktur investiert werden.

Weiterführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat setzt zur Weiterführung des Projekts wirkungsorientierte Verwaltungsführung und Parlamentsreform die restliche Projektorganisation ein, nachdem die Projektgruppe Generelle Aufgabenüberprüfung aus Gründen der Dringlichkeit bereits seit dem 20. August 2003 im Einsatz ist.

Bündner Kulturpreise 2003 für Sylvia Caduff und Oscar Peer

CHUR. Sylvia Caduff und Oscar Peer heissen die beiden Bündner  Kulturpreisträger 2003. Die Preise sind mit je 20'000 Franken dotiert und werden an Sylvia  Caduff und Oscar Peer am 14. November im Rahmen einer kleinen Feier im Grossratsgebäude in Chur  überreicht.

Bündner Vorlagen

CHUR. Am 30. November 2003 wird das Bündner Stimmvolk über elf kantonale  Sachvorlagen abstimmen können. Neben der "Initiative zur Wahrung der  Chancengleichheit für Bündner Jugend" gelangt auch ein Paket von zehn  Vorlagen zur Abstimmung, die im Zusammenhang mit der Sanierung des  Kantonshaushalts stehen:

- Teilrevision des Gastwirtschaftsgesetztes für den Kanton  Graubünden

- Teilrevision des Gesetzes über die Förderung der Krankenpflege und  der Betreuung von Betagten und pflegebedürftigen Personen  (Krankenpflegegesetz)

- Teilrevision des Gesetzes über die Krankenversicherung und die  Prämienverbilligung

- Teilrevision des Gesetzes über Erwerb und Verlust des Kantons- und  Gemeindebürgerrechtes (Bürgerrechtsgesetz)

- Revision des Gesetztes für die Volksschulen des Kantons Graubünden  (Schulgesetz)

- Revision des Gesetzes über die Kindergärten im Kanton Graubünden  (Kindergartengesetz)

- Revision des Gesetzes über die Berufsbildung im Kanton Graubünden  (Kantonales Berufsbildungsgesetz)

- Teilrevision des Gesetzes über die Erhebung einer Kultussteuer für juristische Personen (Kultussteuergesetz)

- Teilrevision des kantonalen Fischereigesetzes

- Teilrevision des Strassengesetzes des Kantons Graubünden

Regierung treibt Projekt für die "Porta Alpina" voran

CHUR. Die Bündner Regierung hat beim Eidgenössischen Departement für  Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ein Gesuch für die  Finanzierung der "Porta Alpina Sedrun" eingereicht.

Drei Expertisen kommen im Wesentlichen zum Schluss, dass die "Porta  Alpina Sedrun" wirtschaftlich interessant und baulich sowie betrieblich  machbar ist. Die Bündner Regierung schlägt deshalb dem Bundesrat vor,  die "Porta Alpina Sedrun" und den Gotthardbasistunnel 2013 gleichzeitig  in Betrieb zu nehmen. Zudem soll das UVEK eine Finanzierungsvorlage zu  Handen der Eidgenössischen Räte ausarbeiten.

Die Bündner Regierung misst dem Projekt aus volkswirtschaftlicher  Sicht eine hohe Bedeutung zu und erwartet in dieser Frage ein starkes  Engagement vom Bund. Denn Graubünden musste als grösster Schweizer  Kanton sowohl bei der Ostalpenbahn als auch bei der Untertaglegung der  Chur-Arosa-Bahn und neuerdings auch mit der zeitlichen Zurückstellung  des Hirzeltunnels immer wieder erfahren, dass seine Verkehrs-Anliegen  unberücksichtigt blieben.

Der Gotthard-Basistunnel Erstfeld-Biasca ist als Hauptbestandteil  der NEAT voll im Bau. In Sedrun erfolgt der Bau eines Abschnitts über  einen 800 Meter tiefen Schacht. Am Fusse des Schachtes wird eine  Multifunktionsstelle mit integrierter Nothaltestelle errichtet. Aus der  Region Surselva stammt die Idee, diese Nothaltestelle zu einer regulären, öffentlichen Haltestelle auszubauen. Zur Unterstützung des Vorschlags wurden im März 2000 auf nationaler Ebene und im März 2001 auf  kantonaler Ebene parlamentarische Vorstösse eingereicht, die vom  Bundesrat respektive von der Bündner Regierung zur Prüfung  entgegengenommen wurden.

Nicht verkehrssichere "Brummis"

BASEL. Regelmässige Schwerverkehrskontrollen sind für die Sicherheit im Strassenverkehr absolut notwendig. Dies zeigte sich auch an der jüngsten derartigen Kontrolle, welche der Verkehrszug der Kantonspolizei Basel-Stadt am Dienstag zusammen mit dem Grenzwachtkorps an der Gemeinschaftszollanlage Basel/St-Louis-Autobahn durchführte. Von den elf genau unter die Lupe genommenen Fahrzeugen und deren Lenker mussten neun beanstandet werden, was einer Beanstandungsquote von über 80 Prozent entspricht. So war ein ausländischer Chauffeur bereits seit fast 19 Stunden pausenlos unterwegs. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Schweizer Chauffeur musste seine nicht gesetzeskonforme Scheinwerfer- und Nebellichter-Batterie an Ort und Stelle demontieren. Sechs Lastzüge wiesen Überhöhe auf, und ein Lastwagen hatte abgefahrene Pneus.

Mobilität im Einklang mit Ökologie - geht das?

LIESTAL. Unter dem Motto "XunderwäX" feiert Liestal am Samstag, 20. September den europaweiten Aktionstag "in die Stadt ohne mein Auto" mit einem Stadtfest. Das Lufthygieneamt beider Basel und das Amt für Raumplanung werden mit einem Stand zum Thema "Mobilität und Ökologie" ihren Teil beitragen.

Jedes Jahr am 22. September wird in ganz Europa der autofreie Tag gefeiert. Die Stadt Liestal feiert unter dem Motto "XunderwäX" bereits am 20. September. In der Altstadt von Liestal findet ein grosses Fest mit verschiedensten Attraktionen für gross und klein statt. Der obere Teil der Altstadt ist zu diesem Zweck für den Verkehr gesperrt. An vielen Ständen kann sich die interessierte Bevölkerung zu den Themen umweltfreundliche Mobilität und Gesundheit informieren. Überdies findet ein Wettbewerb statt.

Am gemeinsamen Stand des Lufthygieneamtes beider Basel und des Amtes für Raumplanung wird die Bevölkerung über die Umweltauswirkungen der heutigen Mobilität informiert. Speziell wird die Vision "Langsamverkehr" präsentiert, welche zum Ziel hat, die Mobilität in den Städten und Agglomerationen optimaler und sicherer zu gestalten.

Wer Eco-Drive schnuppern möchte, für den steht ein Fahrsimulator zum Test bereit. Begleitet von einem versierten Fahrlehrer können auch Sie sich dort hinter das Lenkrad setzen und den neuen Fahrstil ausprobieren.

Zuschüsse an Gemeinden mit hohen Zentrumslasten

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat gestützt auf das Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (FILAG) die Zuschüsse an folgende Gemeinden mit überdurchschnittlich hohen Zentrumslast für das Jahr 2003 wie folgt festgelegt: Bern erhält 32,120 Millionen Franken, Biel 8,730 Millionen Franken und Thun 1,250 Millionen Franken. Die Abgeltungen erfolgen zu drei Vierteln durch den Kanton und zu einem Viertel durch die Gemeinden der jeweiligen Agglomeration. Weiter werden für das Jahr 2003 an 154 Gemeinden  mit hoher Gesamtsteueranlage Zuschüsse von insgesamt 11,5 Millionen Franken entrichtet. Acht Gemeinden erhalten zudem im Rahmen der Sonderfallregelung Zuschüsse von insgesamt 1,188 Millionen Franken.

Grossveranstaltung in Bern - Innenstadt gesperrt  

BERN. Am kommenden Samstag, 20. September, findet in der Berner Innenstadt zwischen 13.30 und ca. 16 Uhr eine Grossveranstaltung zum Thema „Hände weg von unserer AHV“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grossanlasses besammeln sich um 13.30 Uhr auf der Schützenmatte. Sie begeben sich auf der folgenden Route zum Aargauerstalden, wo um 15.30 Uhr die eigentliche Veranstaltung stattfindet.

Umzugsroute: Schützenmatte – Bollwerk – Speichergasse – Waisenhausplatz – Bärenplatz – Amthausgasse – Theaterplatz – Kramgasse – Gerechtigkeitsgasse – Nydegggasse – Nydeggbrücke – Aargauerstalden.

Ab 8 Uhr wird die Schützenmatte, ab 11 Uhr das Bollwerk und die Zufahrtsstrassen dazu (Tiefenaustrasse, Neubrückstrasse und Lorrainebrücke) gesperrt. Sämtliche übrigen Zufahrtsachsen in die Innenstadt werden ab ca. 12 Uhr bis ca. 16 Uhr gesperrt. Während des Umzuges wird auch der öffentliche Verkehr teilweise für kurze Zeit zum Stillstand kommen. Der Aargauerstalden bleibt von 8 Uhr bis ca. 18 Uhr und der Muristalden von 12 Uhr bis ca. 18 Uhr gesperrt. Ebenfalls ab 8 Uhr wird am Samstag der Aargauerstalden mit einem Halteverbot belegt. Anwohner mit Parkkarte werden dringend gebeten, ihre Autos frühzeitig wegzustellen. Die Papiermühlestrasse bleibt am Samstag, ab ca. 12 Uhr bis ca. 18 Uhr, als Parkraum für die Reisecars der Teilnehmenden reserviert.

Die Innenstadt wird am Samstag praktisch komplett für den privaten Verkehr gesperrt. Die Stadtpolizei Bern empfiehlt deshalb der Bevölkerung dringend, am Samstag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu gelangen. Allerdings wird auch der öffentliche Verkehr eingeschränkt sein – welche Haltestellen Bern Mobil bedient, entnehmen Sie bitte den Anzeigetafeln vor Ort und den Durchsagen in den Fahrzeugen.

Regierungsrat genehmigt Subventionsverträge mit fünf Kulturinstitutionen in der Stadt Bern

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für die Jahre 2004 bis 2007 die Subventionsverträge der regionalen Kulturkonferenz Bern (RRK) mit folgenden bedeutenden Kulturinstitutionen in der Stadt Bern genehmigt: Stadttheater Bern, Stiftung Berner Symphonie-Orchester, Kunstmuseum Bern, Bernisches Historisches Museum und Stiftung Paul Klee-Zentrum. Mit der Genehmigung der Verträge ergeben sich für den Kanton Bern folgende jährliche Beitragsleistungen:

Für die Theatergenossenschaft Bern 11,820 Millionen Franken

Für die Stiftung Berner Symphonie-Orchester 5,970 Millionen Franken

Für die Stiftung Kunstmuseum Bern 2,960 Millionen Franken

Für die Stiftung Bernisches Historisches Museum 2,020 Millionen Franken

Für die Stiftung Paul Klee-Zentrum 1,6 Millionen Franken

Mit der Revision des Kulturförderungsgesetzes von 1995 wurde die Finanzierung bedeutender Kulturinstitutionen zur gemeinsamen Aufgabe der Zentrumsgemeinden, des Kantons und der umliegenden Gemeinden erklärt. Die Leistungsaufträge und die damit verbundenen Abgeltungen der Finanzierungsträger sind in Subventionsverträgen geregelt, die von der regionalen Kulturkonferenz ausgearbeitet werden. Der Regierungsrat kann die Subventionsverträge genehmigen und für verbindlich erklären, wenn die Zentrumsgemeinde, die betroffenen Kulturinstitutionen und mindestens zwei Drittel der umliegenden Gemeinden den Verträgen zugestimmt haben. In der Region Bern trifft dies für 58 von 84 beitragspflichtigen Gemeinden zu.

Vier neue Naturschutzgebiete

BERN. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat in folgenden Gemeinden vier Hochmoorgebiete von nationaler Bedeutung unter Naturschutz gestellt:

Guggisberg/Rüschegg: Neu unter Schutz stehen die beiden Hochmoore „Sortel“ und „Grossfischbächen“ im Gurnigelgebiet mit einer Gesamtfläche von 18 Hektaren. Ihre Kernzonen werden durch Abzäunung besser geschützt. Die Langlaufloipe in diesem Gebiet wird verlegt. Auf einer Teilfläche mit reinem Fichtenbestand werden die Bäume gerodet.

Oberlangenegg: Neu unter Schutz steht das 74 Aren grosse Hochmoor „Fischbachmösli“. Das Moor ist der letzte Rest eines viel grösseren Moorgebiets mit typischer Vegetation. Damit das Moor erhalten werden kann, darf die Kernzone künftig nicht mehr genutzt werden. Die Pufferzonen dürfen nur ohne Dünger bewirtschaftet werden. Die Wasserverhältnisse werden verbessert und eine verheidete Teilfläche gerodet.

Oberried: Neu unter Schutz steht das rund 25 Hektaren grosse Hochmoor auf der Mirrenegg. Die Kernzonen werden durch Abzäunung besser geschützt und die Entwässerungsgräben zugeschüttet. Im zentralen Hochmoorbereich werden die Bäume und Büsche gerodet.

Schangnau: Neu unter Schutz stehen die Hochmoore westlich des Bütlerschwandgrabens. Die Gesamtfläche umfasst 19 Hektaren. Zum Schutz der Moore sollen das Vieh von der Kernzone fern gehalten und der Bewirtschaftungsweg verlegt werden. Die früher angelegten Entwässerungsgräben werden mit einfachen Mitteln aufgestaut.

Konzept für die Übernahme der Spitäler erfolgreich ausgehandelt

BERN. Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen zwischen dem Kanton und dem Verband Bernischer Gemeinden (VBG): Das Konzept für die Übernahme der Regional- und Bezirksspitäler im Rahmen des neuen Spitalversorgungsgesetzes steht. Darin konnten die Forderungen des VBG und der relativ enge finanzielle Spielraum des Kantons weitgehend berücksichtigt werden. Der Kanton bezahlt eine massvolle Abgeltung für die Übernahme. Die Gemeinden werden gleichzeitig von der Zwangsmitgliedschaft bei Spitalträgerschaften entbunden.

Kantonsbeitrag für Gefahrenkarten in diversen Gemeinden

BERN. Für die Erstellung von Gefahrenkarten und die Entwicklung von Empfehlungen für Schutzmassnahmen sowie allfällige Nutzungsauflagen in den Bereichen Hochwasser, Murgang, Übersaarung und Rutschung in den Gemeinden Arch, Biel, Büetigen, Büren an der Aare, Busswil bei Büren, Dotzigen, Grossaffoltern, Leuzigen, Lyss, Meienried, Moutier, Oberwil bei Büren, Rapperswil, Rüti bei Büren, Schüpfen und Seedorf hat der Regierungsrat des Kantons Bern einen Kantonsbeitrag von 125'000 Franken bewilligt. Damit werden retrospektive Ereigniskataster und Gefahrenkarten für diese Gemeinden erstellt. Diese Unterlagen sind zwingender Bestandteil bei Beitragsgesuchen an den Bund für präventive Schutzmassnahmen. An den Gesamtkosten von 598'000 Franken beteiligen sich der Bund mit 418'000 Franken und die Gemeinden mit 53'000 Franke

Kanton Bern begrüsst Präventionsbemühungen des Bundes in der revidierten Tabakverordnung

BERN. Die seit 1995 geltende Tabakverordnung des Bundes soll im Rahmen einer Totalrevision überarbeitet und verschärft werden. Dabei sollen in Anlehnung an die europäischen Richtlinien namentlich die Deklarationsvorschriften detaillierter und die Warnhinweise schärfer werden. Die bernische Kantonsregierung begrüsst die konsequente Umsetzung des nationalen Programms zur Tabakprävention in der revidierten Verordnung. Gleichzeitig bedauert er, dass dabei dem Jugendschutz nicht mehr Gewicht beigemessen werden kann. Er fordert deshalb vom Bund, die Revision des Lebensmittelgesetzes an die Hand zu nehmen, um die Werbestimmungen zu verschärfen.

Initiative 5 statt 7 Gemeinderatsmitglieder

BERN. Der Berner Gemeinderat will nach wie vor die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder von sieben auf fünf reduzieren. Er beantragt deshalb dem Stadtrat die Zustimmung zur Initiative "5 statt 7 Gemeinderatsmitglieder". Angesichts der zu erwartenden ablehnenden Haltung des Stadtrats unterbreitet der Gemeinderat jedoch dem Stadtrat neben einer Botschaft mit zustimmendem auch eine mit ablehnendem Antrag.

Gemeinderat verabschiedet Reglement über die politischen Rechte 

BERN. Nach Abschluss der Vernehmlassung hat der Gemeinderat der Stadt Bern das Reglement über die politischen Rechte überarbeitet. Er hat nun die definitve Vorlage zuhanden Stadtrat und Stimmberechtigte verabschiedet. Es ist vorgesehen, die Volksabstimmung am 8. Februar 2004 durchzuführen.

Gemeinderat kommt auf seinen Entscheid zurück  

BERN. Am 13. August 2003 hat der Gemeinderat beschlossen, das Gesuch für die Einrichtung der Kindertagesstätte "MiMundo" am Waffenweg 21 abzulehnen. Bei diesem Entscheid gab die Erhaltung des bestehenden Wohnraums den Ausschlag. In der Zwischenzeit wurden im Stadtrat Vorstösse in diesem Zusammenhang behandelt und eingereicht. Dies hat den Gemeinderat dazu bewogen, eine neue Lagebeurteilung vorzunehmen.

Der Entscheid über die Bewilligung einer Kinderbetreuungsstätte in einer zuvor zu Wohnzwecken genutzten Wohnung bedarf immer einer Interessenabwägung. Gemäss Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum (WerG) kann die Bewilligung erteilt werden, wenn das Interesse des Grundeigentümers oder der Öffentlichkeit gegenüber dem allgemeinen Interesse am Weiterbestand des Wohnraums eindeutig überwiegt. Die Bewilligung von Umnutzungen von Wohnraum gehört in die Zuständigkeit der Baubewilligungsbehörde. Daran ändern auch überwiesene Motionen oder Richtlinienmotionen nichts. Fest steht aber auch, dass der Stadtrat, der die Stimmberechtigten repräsentiert, in der Frage Kindertagesstätten oder Erhaltung von Wohnraum die Kinderbetreuung höher gewichtet. Er vertritt damit mehrheitlich die Meinung, dass im Falle von Kinderbetreuungsstätten das öffentliche Interesse über dem Interesse nach Erhaltung von Wohnraum steht.

Bei seiner neuen Lagebeurteilung ist der Gemeinderat zum Schluss gekommen, dass nach wie vor jeder Fall einzeln geprüft werden muss. Für die Beurteilung künftiger Gesuche wurde bekanntlich am 13. August eine Arbeitsgruppe mit der Erarbeitung von klaren Kriterien (baulich, planerisch usw.) beauftragt. Beim Waffenweg 21 hat der Gemeinderat beschlossen, die Einrichtung der Kindertagesstätte "MiMundo" zu bewilligen.

Umbau und Renovation des Amtshauses Muri

MURI. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit bezogen die Amtsstellen von Kanton und Gemeinde im Juli 2003 die renovierten Räumlichkeiten des Amtshauses Muri. Am Samstag, 20. September 2003, zwischen 10.00 und 15.00 Uhr, kann das restaurierte Amtshaus mit seinem neuen Dienstleistungsangebot im Rahmen eines “Tages der offenen Tür“ besichtigt werden.

Gemeinderat erteilt Gemeindebürgerrecht

HERISAU. Der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat eine vorläufige Verordnung über die Zuständigkeit für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts erlassen. Danach wird ausländischen Staatsangehörigen das Gemeindebürgerrecht vom Gemeinderat verliehen. In Gemeinden mit einem Gemeindeparlament kann diese Befugnis in der Gemeindeordnung dem Gemeindeparlament übertragen werden. Der Regierungsrat reagiert damit auf zwei Bundesgerichtsentscheide, in denen Einbürgerungen an der Urne als verfassungswidrig erklärt wurden.

 

 

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