Werbeaufwand im August erstmals gestiegen

ZÜRICH. Im August sind die Bruttowerbeausgaben in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % gestiegen. Es ist das erste Mal im laufenden Jahr, dass der Werbeforscher Media Focus eine positive Entwicklung präsentieren kann.

Bundesanwaltschaft ermittelt in Zusammenhang mit mutmasslich illegalen Methoden bei Drogenermittlungen in den Neunziger Jahren

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt in Zusammenhang mit mutmasslich illegalen Vorgehensmethoden bei internationalen Polizeiermittlungen im Drogenbereich Mitte der Neunziger Jahre seit mehreren Monaten ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren. Im Rahmen des Verfahrens wurden verschiedene Personen im In- und Ausland einvernommen. Eine Person wurde in Untersuchungshaft genommen.

Schweiz im Davis-Cup ausgeschieden

MELBOURNE. Nachdem der Schweizer Wimbledon-Sieger Roger Federer seine Partie gegen Lleyton Hewitt in der Davis-Cup- Halbfinalbegegnung gegen Australien in fünf dramatischen Sätzen verloren hatte, stand Australien mit 3 : 1 Siegen vorzeitig als  Finalteilnehmer fest.

Revision des Betäubungs- mittelgesetzes

BERN. Am 24. September 2003 befasst sich der Nationalrat mit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes. Die Eidgenössiche Kommission für Jugendfragen (EKJ) spricht sich für die vorgeschlagenen Änderungen im Betäubungsmittelgesetz aus. Diese Revision ebnet den Weg zu einer glaubwürdigen und realitätsnahen Drogenpolitik. 

Oxy jetzt im Wilden Westen: Smoke Attack 2

BERN. Das Bundesamt für Gesundheit setzt seine Sensibilisierungskampagne und Präventionstätigkeit diesen Herbst mit einer neuen Version des Computerspiels Smoke Attack fort.

Daniel Schneider neuer Leiter des Jugendradios Virus

BASEL. Der neue Leiter des Jugendsenders Virus von Schweizer Radio  DRS steht laut Informationen des Senders fest: Daniel Schneider (41) wird Nachfolger von François  Mürner, der seit diesem Monat bei DRS'3 für die Leitung von  Moderation und Layout verantwortlich ist.

Sparprogramm: Ständerat will die Direktzahlungen nicht kürzen

BERN. Das Entlastungsprogramm 2003 hat den Ständerat fast unbeschadet überstanden. Das Programm soll über die Jahre 2004 bis 2007 den Bundeshaushalt insgesamt um 6,5 Milliarden Franken entlasten.

Ergänzende Vernehmlassung zur Waffenregistrierung

BERN. Das EJPD hat am Montag eine ergänzende Vernehmlassung zur Erfassung von Feuerwaffen in der Schweiz lanciert. Damit sollen präzisere Aufschlüsse über die Realisierung einer allgemeinen Waffenregistrierung erhalten werden.

 

 

22. September 2003

Werbeaufwand im August erstmals gestiegen

ZÜRICH. Im August sind die Bruttowerbeausgaben in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % gestiegen. Es ist das erste Mal im laufenden Jahr, dass der Werbeforscher Media Focus eine positive Entwicklung präsentieren kann. Einen überraschend hohen Zuwachs (20,3 %) melden vor allem die Publikumszeitschriften. Auch die Fachzeitschriften legten zu (5,4 %), während die Tageszeitungen als dritter Printsektor mit minus 9,1 % einen weiteren schlechten Monat verzeichneten. Das Fernsehen erzielte 18,4 % mehr Werbeumsätze und gelangt damit übers ganze bisherige Jahr in die Pluszone (1,4 %). Wachstum gabs auch beim Radio (4,5 %) und beim Kino (6,4 %). Das Plakat verlor 5,6 %. Für Internetwerbung wurden im August brutto 1,07 Millionen Franken aufgewendet. Diese Zahl liegt 50,5 % unter jener vom Vorjahresmonat. Allerdings sind die beiden Jahre nicht direkt vergleichbar, da die Erhebungsmethode geändert wurde und die neuen Zahlen nicht vollständig sind. Dies zeigt deutlich ein Vergleich mit dem Media-Focus-Trendbericht vom Juli: Im August wurden die Ergebnisse aller Monate nachgebessert. Für den Juli z. B. weist Media Focus jetzt 963'000 statt 634'000 Franken aus, 15,5 % mehr statt 24 % weniger als im Vorjahr.

Bundesanwaltschaft ermittelt in Zusammenhang mit mutmasslich illegalen Methoden bei Drogenermittlungen in den Neunziger Jahren

BERN. Die Bundesanwaltschaft führt in Zusammenhang mit mutmasslich illegalen Vorgehensmethoden bei internationalen Polizeiermittlungen im Drogenbereich Mitte der Neunziger Jahre seit mehreren Monaten ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren. Im Rahmen des Verfahrens wurden verschiedene Personen im In- und Ausland einvernommen. Eine Person wurde in Untersuchungshaft genommen.

Die Bundesanwaltschaft führt dieses anfangs April dieses Jahres eröffnete gerichtspolizeiliche Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Geldwäscherei, Korruption und Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Während der Neunziger Jahre arbeiteten brasilianische, französische, italienische und schweizerische Drogenermittler eng mit einem Netz von Informanten zusammen, die als Kontaktpersonen zwischen Drogenlieferanten und –abnehmern selbst im Drogenhandel tätig waren. Diese Informanten genossen auf polizeilicher Seite gewisse Privilegien und ermöglichten im Gegenzug die Durchführung polizeilicher Operationen im Rahmen verdeckter Ermittlungen im internationalen Kontext, an welcher auch Schweizer Polizeikräfte beteiligt waren. Es besteht der Verdacht, dass es im Rahmen solcher Operationen auf Seiten der Polizeikräfte zu illegalen Handlungen kam. Entsprechende Informationen, basierend auf den Aussagen mehrerer Zeugen, liegen der Bundesanwaltschaft seit Frühjahr 2003 vor und führten zur Eröffnung dieses Verfahrens. Es sollen anfangs und Mitte der Neunziger Jahre namentlich von der Polizei sichergestellte Drogen erneut verkauft worden und entsprechende Drogengelder unter anderem in die Taschen Dritter, d.h. der an den verdeckten Ermittlungen beteiligten Informanten geflossen sein. Beim Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft geht es nun darum, die Hinweise auf ungesetzliche Vorgehensmethoden im Rahmen der internationalen Drogenermittlungen auf strafrechtliche Relevanz zu prüfen und die Rolle der daran Beteiligten in der Schweiz bzw. von der Schweiz aus zu klären.

Im Rahmen der Ermittlungen sind im In- und Ausland mehrere Personen zur Sache befragt worden. Eine Person wurde im Anschluss an eine Einvernahme am Donnerstag letzter Woche in Untersuchungshaft genommen. Es handelt sich dabei um einen Mitarbeiter des Bundesamts für Polizei, welcher am gleichen Tag vom Dienst suspendiert wurde. Das Verfahren der Bundesanwaltschaft bezieht sich allerdings nicht auf die heutige Arbeitstätigkeit des Betroffenen innerhalb der Bundeskriminalpolizei, bei welcher dieser vor knapp zwei Jahren als Ermittler angestellt worden war, sondern auf seine frühere Tätigkeit. Es gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

Schweiz im Davis-Cup ausgeschieden

MELBOURNE. Nachdem der Schweizer Wimbledon-Sieger Roger Federer seine Partie gegen Lleyton Hewitt in der Davis-Cup-Halbfinalbegegnung gegen Australien in fünf dramatischen Sätzen verloren hatte, stand Australien mit 3 : 1 Siegen vorzeitig als  Finalteilnehmer fest.

Revision des Betäubungsmittelgesetzes

BERN. Am 24. September 2003 befasst sich der Nationalrat mit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes. Die Eidgenössiche Kommission für Jugendfragen (EKJ) spricht sich für die vorgeschlagenen Änderungen im Betäubungsmittelgesetz aus. Diese Revision ebnet den Weg zu einer glaubwürdigen und realitätsnahen Drogenpolitik. Das Gesetz schafft, unter der Voraussetzung der Einführung eines starken Jugendschutzes und einer verstärkten Prävention, klare Regulierungen für Jugendliche, für Strafverfolgungsorgane und pädagogische Fachleute.

Die Eidgenössische Kommission für Jugendfragen (EKJ) hat sich im Vorfeld der anstehenden Debatte im Nationalrat erneut mit der Revision des Betäubungsmittelgesetzes auseinandergesetzt. Aus Sicht von Fachleuten aus dem Jugendbereich weist sie auf folgende wichtige Punkte hin: Die Diskussion um Strafbefreiung des Cannabiskonsums hat gezeigt, dass einer Verharmlosung des Cannabisrauchens entschieden entgegengetreten werden muss. Nichts desto trotz sprechen aus Sicht der EKJ und auf dem Hintergrund der Erfahrung aus vielfältigen Lebenszusammenhängen von Jugendlichen mehrere Gründe für eine Entkriminalisierung des Konsums von Cannabis.

Oxy jetzt im Wilden Westen: Smoke Attack 2

BERN. Das Bundesamt für Gesundheit setzt seine Sensibilisierungskampagne und Präventionstätigkeit diesen Herbst mit einer neuen Version des Computerspiels Smoke Attack fort. Das Spiel kann ab dem 22. September gratis von der Homepage www.rauchenschadet.ch heruntergeladen werden.

Daniel Schneider neuer Leiter des Jugendradios Virus

BASEL. Der neue Leiter des Jugendsenders Virus von Schweizer Radio  DRS steht laut Informationen des Senders fest: Daniel Schneider (41) wird Nachfolger von François  Mürner, der seit diesem Monat bei DRS'3 für die Leitung von  Moderation und Layout verantwortlich ist.

Sparprogramm: Ständerat will die Direktzahlungen nicht kürzen

BERN. Das Entlastungsprogramm 2003 hat den Ständerat fast unbeschadet überstanden. Das Programm soll über die Jahre 2004 bis 2007 den Bundeshaushalt insgesamt um 6,5 Milliarden Franken entlasten.

Bei der Landwirtschaft schlug die Kommission vor, die vom Bund geplante Abstufung der Direktzahlungen nach Fläche und Tierzahl statt ab nächstem Jahr erst ab 2008 abzuschaffen. Damit müssten bei den Direktzahlungen pro Jahr 30 Millionen Franken weniger gespart werden. Das Plenum nahm aber den Vorschlag des CVP-Politikers Peter Bieri aus Zug an, bei den Direktzahlungen gar nicht zu sparen. Die konkreten Auswirkungen dieses Entscheids bleiben unklar.

Bieri schlug vor, in den Jahren 2005 und 2006 sogar je 35 Millionen Franken weniger zu sparen als vom Bundesrat geplant. Die Direktzahlungen würden die landwirtschaftlichen Leistungen für die Allgemeinheit - wie Landschaftspflege - begleichen und sollten deshalb nicht vom Bundeshaushalt abhängig sein. Auch handle es sich bei den Direktzahlungen um ein WTO-taugliches Mittel.

Ergänzende Vernehmlassung zur Waffenregistrierung

BERN. Das EJPD hat am Montag eine ergänzende Vernehmlassung zur Erfassung von Feuerwaffen in der Schweiz lanciert. Damit sollen präzisere Aufschlüsse über die Realisierung einer allgemeinen Waffenregistrierung erhalten werden.

Die Forderung nach einer Erfassung und Registrierung von Feuerwaffen wurde im Rahmen der im Dezember 2002 abgeschlossenen Vernehmlassung zur Waffengesetzrevision von mehreren Vernehmlassern gestellt; andere verlangten, auf jegliche Regelung des Waffenbesitzes zu verzichten.

Um zu dieser Thematik klarere Aussagen zu erhalten, hat Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold beschlossen, eine ergänzende Vernehmlassung zu lancieren. Darin wird ein konkreter Vorschlag zur Diskussion gestellt, der aufzeigt, welche Ziele und Zwecke damit verfolgt werden und wie die Registrierung von Feuerwaffen organisiert und durchgeführt werden könnte.

Mit dem Erfassen des Waffenbesitzes könnte jede Waffe von den Polizei- und Zollbehörden dem aktuellen bzw. legalen Besitzer zugeordnet werden, was bei Verlust der Waffe oder deren Verwicklung in einen Delikt erforderlich ist. Zudem können sich künftige Käufer vergewissern, dass sie die Waffe vom rechtmässigen Eigentümer erwerben.

 

 

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