Die EU wächst  - was spürt die Schweiz?

BERN. Am kommenden 1. Mai wird die Europäische Union (EU) den grössten Erweiterungsschritt in ihrer Geschichte vollziehen.  Zehn neue Länder verschmelzen zur EU der 25 mit 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern.

Swiss zu Oneworld

BASEL / ZÜRICH. Die Schweizer Fluggesellschaft tritt der Allianz Oneworld bei. Die um die British Airways gruppierte Allianz fliegt 573 Destinationen in 136 Ländern auf sechs Kontinenten an.

Korruption vermeiden – für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen

BERN. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) hat heute eine Informationsschrift unter dem Titel „Korruption vermeiden – Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen“ veröffentlicht.

2. Säule für KMU: Kein Notstand

ZÜRICH. Die dem Schweizerischen Versicherungsverband angehörenden Lebensversicherer erklären ihre Bereitschaft, gekündigte Vorsorgeverträge im Rahmen der beruflichen Vorsorge weiterzuführen, sofern dies von den Betroffenen gewünscht wird.

Keine Abstimmung  der Preis- und Rabattpolitik

BERN. In einem Gutachten zuhanden der Preisüberwachung hat sich die Wettbewerbskommission (Weko) für die Anwendbarkeit des Kartellgesetzes (KG) im Bereich des Arzneimittelverkaufs an die öffentlichen Spitäler ausgesprochen.

Engere Zusammenarbeit mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde

BERN. Bundespräsident Pascal Couchepin hat gestern Montag am Rande der UNO Generalversammlung in New York gemeinsam mit dem amerikanischen Gesundheitsminister Tommy Thompson ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Eine HOTLINE im Dienst der Konsumenten

BERN. Mit einer neuen Stelle zur allgemeinen Sicherheit von Konsumgütern hat das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen Anfang Jahr ein wichtiges Instrument erhalten, um die Kommunikation zwischen Konsumenten Produzenten und Bundesverwaltung zu fördern.

Zoll deckt Fleischschmuggel auf

BERN. Im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung hat die Schweizer Zollfahndung einen Schmuggel von rund zehn Tonnen Frischfleisch aufgedeckt. Der Inlandwert der Ware beläuft sich auf etwa 400 000 Franken.

Indikatoren der Schweizer Industrie im Minus

NEUENBURG. Der Geschäftsgang der Schweizer Industrie ist im 2. Quartal 2003 negativ ausgefallen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nahm die Produktion um 2,8% ab, und auch der Umsatz ging deutlich zurück (-4,4%).

Entscheide der Räte

BERN. Der Nationalrat führte  die Fragestunde durch und hiess mit 94:15 die Revision der Disziplinarstrafordnung im Militärstrafgesetz  gut. Nachdem er vom Bericht über die Ablösung der militärischen Einsätze durch zivile Hilfe in Kosovo  Kenntnis genommen hatte, bejahte  er mit 116:32 die Verlängerung des Swisscoy-Einsatzes in der Kfor.

 

 

23. September 2003

Die EU wächst  - was spürt die Schweiz?

BERN. Am kommenden 1. Mai wird die Europäische Union (EU) den grössten Erweiterungsschritt in ihrer Geschichte vollziehen.  Zehn neue Länder verschmelzen zur EU der 25 mit 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Was bedeutet dieser Schritt für diese Länder, was für die EU, und welche Konsequenzen hat er für die Schweiz? Fragen, die in der neusten Ausgabe des EDA-Magazins "Schweiz global" beleuchtet werden.

Swiss zu Oneworld

BASEL / ZÜRICH. Die Schweizer Fluggesellschaft tritt der Allianz Oneworld bei. Die um die British Airways gruppierte Allianz fliegt 573 Destinationen in 136 Ländern auf sechs Kontinenten an. Swiss-Boss André Dosé sagte vor den Medien am Flughafen Zürich-Kloten, dass die Allianz die beste Perspektive für die in Geldnöten steckende Swiss sei.

Korruption vermeiden – für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen

BERN. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) hat heute eine Informationsschrift unter dem Titel „Korruption vermeiden – Hinweise für im Ausland tätige Schweizer Unternehmen“ veröffentlicht. Die Broschüre liefert im Ausland tätigen Schweizer Unternehmen Hinweise zur aktiven Vermeidung von Korruption. Vor dem Hintergrund verschärfter gesetzlicher Bestimmungen, die am 1. Oktober 2003 in Kraft treten, hat das Thema weiter an Aktualität gewonnen.

2. Säule für KMU: Kein Notstand

ZÜRICH. Die dem Schweizerischen Versicherungsverband angehörenden Lebensversicherer erklären ihre Bereitschaft, gekündigte Vorsorgeverträge im Rahmen der beruflichen Vorsorge weiterzuführen, sofern dies von den Betroffenen gewünscht wird.

Der zu hohe Umwandlungssatz, der zu späte Entscheid über die Höhe des Mindestzinssatzes und die schlechten Anlagebedingungen haben verschiedene Lebensversicherer veranlasst, ihre Vertragsbedingungen in der beruflichen Vorsorge den Realitäten anzupassen. Wie jedes Jahr sahen sie sich zudem gezwungen, den Bestand an Verträgen zu überprüfen und bei schlechtem Risikoverlauf oder ausbleibenden Prämienzahlungen gezielt Sanierungskündigungen vorzunehmen.

Die vorsorglichen Kündigungen haben zu Verunsicherungen in der Bevölkerung und bei den Vertragspartnern der Versicherungsgesellschaften geführt. Dazu besteht kein Grund, denn allen Gekündigten ist eine Offerte mit den ab 1.1.2004 geltenden Tarifen unterbreitet worden. Ein Grossteil hat von dieser Offerte Gebrauch gemacht. Gegenüber den andern bleibt die Offerte bestehen.

Selbst im Falle von Sanierungskündigungen werden den Betroffenen neue Verträge zu den ab 1.1.2004 geltenden Tarifen angeboten, sofern sie sich nicht der Auffangeinrichtung anschliessen. Damit soll erreicht werden, dass kein Vertragspartner in einen vertragslosen Zustand fällt.

Keine Abstimmung  der Preis- und Rabattpolitik

BERN. In einem Gutachten zuhanden der Preisüberwachung hat sich die Wettbewerbskommission (Weko) für die Anwendbarkeit des Kartellgesetzes (KG) im Bereich des Arzneimittelverkaufs an die öffentlichen Spitäler ausgesprochen.

Hintergrund des Gutachtens bildet eine Vorabklärung des Sekretariates der Weko gegen die Pharmaunternehmen, welche ihre Preis- und Rabattpolitik gegenüber den öffentlichen Spitälern mit Inkrafttreten des neuen Heilmittelgesetzes (HMG) auf den 1. Januar 2002 angepasst haben. Die Vorabklärung ergab, dass die Pharmaindustrie den öffentlichen Spitälern entweder gar keine Rabatte mehr gewährte oder diese einheitlich auf maximal 20% reduzierte.

Nach dem Gutachten verbietet der "Korruptionstatbestand" gemäss Art. 33 HMG Vergünstigungen (Rabatte) auf Arzneimitteln nicht generell, und es werden auch keine Rabatt(ober)grenzen festgelegt. Die Weko kam damit zum Schluss, dass Art. 33 HMG keinen Anwendungsvorbehalt zum KG darstellt.

Allfällige Absprachen oder aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen der Pharmaunternehmen hinsichtlich der Preis- und Rabattpolitik gegenüber den öffentlichen Spitälern unterstehen damit der Beurteilung nach dem KG bzw. dem Preisüberwachungsgesetz.

Engere Zusammenarbeit mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde

BERN. Bundespräsident Pascal Couchepin hat gestern Montag am Rande der UNO Generalversammlung in New York gemeinsam mit dem amerikanischen Gesundheitsminister Tommy Thompson ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Diese Vereinbarung regelt eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Heilmittelinstitut, Swissmedic, und der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA). Der Austausch umfasst Informationen über die Zulassung von Arzneimitteln sowie Daten im Rahmen der Marktüberwachung von Heilmitteln. Damit können neue Risiken von Heilmitteln rascher identifiziert und die notwendigen Massnahmen umgesetzt werden. Das Memorandum of Understanding stellt einen wichtigen Schritt für eine effizientere Kontrolltätigkeit in der Schweiz dar.

Eine HOTLINE im Dienst der Konsumenten

BERN. Mit einer neuen Stelle zur allgemeinen Sicherheit von Konsumgütern hat das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen Anfang Jahr ein wichtiges Instrument erhalten, um die Kommunikation zwischen Konsumenten Produzenten und Bundesverwaltung zu fördern. Mit einer HOTLINE geht es jetzt auf die diesbezüglichen Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten ein.

Hotline Bereich „Allgemeine Konsumgütersicherheit“: 031 322 20 00 (von 09.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr)

Zoll deckt Fleischschmuggel auf

BERN. Im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung hat die Schweizer Zollfahndung einen Schmuggel von rund zehn Tonnen Frischfleisch aufgedeckt. Der Inlandwert der Ware beläuft sich auf etwa 400 000 Franken. Zu den Abnehmern zählten vor allem Restaurants. Ingesamt sind Abgaben in derHöhe von 230 000 Franken hinterzogen worden.

Indikatoren der Schweizer Industrie im Minus

NEUENBURG. Der Geschäftsgang der Schweizer Industrie ist im 2. Quartal 2003 negativ ausgefallen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nahm die Produktion um 2,8% ab, und auch der Umsatz ging deutlich zurück (-4,4%). Sowohl die Auftragseingänge (-4,9%) als auch die Auftragsbestände (-3,6%) verminderten sich. Die Fertigwarenlager wurden von den Unternehmen um 0,8% reduziert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der quartalsweise durchgeführten Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) über den Geschäftsgang in der Schweizer Industrie.

Entscheide der Räte

BERN. Der Nationalrat führte  die Fragestunde durch und hiess mit 94:15 die Revision der Disziplinarstrafordnung im Militärstrafgesetz  gut. Nachdem er vom Bericht über die Ablösung der militärischen Einsätze durch zivile Hilfe in Kosovo  Kenntnis genommen hatte, bejahte  er mit 116:32 die Verlängerung des Swisscoy-Einsatzes in der Kfor.  Er führte die zweite Lesung des Geschäftsreglements durch und verabschiedete ohne Gegenstimmen Verordnungen  zum Parlamentsbetrieb; mit 73:17 wurde eine Verordnung über die Aussenbeziehungen der Bundesversammlung  gutgeheissen.

Der Ständerat nahm mit 34:5 das Gesetz  über die elektronische Signatur an. Ohne Gegenstimme erklärte er Gewalt in der Ehe zum Offizialdelikt.  Als ersten Teil des Pakets über die Bundesrechtspflege verabschiedete die kleine Kammer das Gesetz über  das Bundesverwaltungsgericht.

 

 

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