Zahlreiche Beanstandungen

BERN. im Rahmen einer koordinierten Europäischen Schwerverkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Bern letzte Woche insgesamt 32 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 9 ausländische.

Die Alte Kaserne ist im Netz

WINTERTHUR. Das Kulturzentrum Alte Kaserne ist neu mit eigener Website im Internet zu finden. Wer www.altekaserne.ch eingibt, sieht als erstes eine Plakatsäule. Diese existiert tatsächlich und steht vor dem Kulturzentrum mit Informationen über die Alte Kaserne und Veranstaltungen in Winterthur.

Ungereimtheiten in der Kontoführung

ZUG. Im Rahmen von Routineprüfungen hat die kantonale Finanzkontrolle des Kantons Zug in einer Abteilung der Baudirektion Ungereimtheiten in der Kontoführung festgestellt. Detaillierte Abklärungen haben schliesslich ergeben, dass vermutlich ein Betrag von mehr als Fr. 350'000.- veruntreut worden ist.

Die neue Sankt-Galler Geschichte 2003 - ein vielfältiges Werk in neun Bänden

ST. GALLEN. Die neue Kantonsgeschichte weckt offensichtlich Erwartungen. Bis Mitte September gingen bereits gegen 1100 Vorbestellungen aus allen Kantonsteilen ein, ja sogar aus Übersee. Nun liegt das neunbändige Werk vor.

Hess gewählt

SARNEN. Der Regierungsrat Obwaldens hat auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen und des fristgerecht eingereichten Wahlvorschlags Dr. Hans Hess, Sarnen, als Ständerat für die Amtsdauer 2003 bis 2007 als in stiller Wahl gewählt erklärt.

"Wetten, dass...?" kommt wieder nach Basel

BASEL. Basel hat es geschafft, wieder den Zuschlag als Austragungsort der beliebten Unterhaltungs-Show "Wetten, dass...?" zu erhalten. Thomas Gottschalk wird seine Gäste am 27. März 2004 in der St. Jakobshalle Basel begrüssen.

Steuerungsgesetz legt die Basis zur Einführung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung

BASEL. Der Basler Regierungsrat legt dem Grossen Rat den Entwurf zu einem Gesetz zur Stärkung der Staatsleitung und zur staatsweiten Einführung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung (Steuerungsgesetz) vor.

Gesetz vorerst befristet

BASEL. Das Gesetz unterliegt dem fakultativen Referendum. Es soll auf den 1. Januar 2005 wirksam werden. Seine Geltungsdauer ist vorerst bis zum 31. Dezember 2009 befristet. Aufgrund der Erfahrungen soll nach 4 Berichtsjahren (inkl. Jahresbericht April 2009) über die definitive gesetzliche Regelung befunden werden.

Die Basler Polizei kann auf 49 neue Kräfte zählen

BASEL. In der vollbesetzten Martinskirche war am frühen Montagabend die feierliche Vereidigung der 43 erfolgreichen Aspirantinnen und Aspiranten der Polizeischule 2002/2003. Gleichzeitig legten auch die fünf Absolventinnen und der Absolvent der Polizeidienst- angestelltenschule den Amtseid ab.

CityGate: Neue Nutzungen auf den Arealen beim Bahnhof Wolf

BASEL. Die Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) hat als Eigentümerin von CityGate (ehemalige MIBA-Parzelle) an der St. Jakobsstrasse in Basel einen Studienauftrag für ein neues Dienstleistungszentrum auf diesem Areal durchgeführt.

Die in einem Pilotprojekt getestete Neuorganisation hat sich bewährt

BERN. Regional dezentrale Standorte für die Ambulanzfahrzeuge im Kanton Bern – eine zentrale Einsatzführung: Die in einem rund anderthalb Jahre dauernden Pilotprojekt erprobten Neuerungen für Einsätze der Rettungsdienste in der Spitalregion FMI (Frutigen-Meiringen- Interlaken) haben sich bewährt.

Grundgebühren für Abfall-Sammeldienst steigen in zwei Schritten

THUN. Aufgrund der negativen Rechnungsentwicklung in der Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung hat der Thuner Gemeinderat nun beschlossen, die Abfallgrundgebühren auf den 1. Januar 2004 um 20 % und um weitere 20% ab dem 1. Januar 2005 zu erhöhen. Auch die Gebühr für den Häckseldienst des Tiefbauamtes wird erhöht, da der angestrebte Deckungsbeitrag nicht mehr erreicht wird.

Zürcher City autofrei!

ZÜRICH. Mit einem grossen Fest beteiligt sich die Stadt Zürich zum vierten Mal am europäischen Aktionstag „In die Stadt – ohne mein Auto“. Am kommenden Sonntag, damit auch alle dabei sein können. 

23. September 2003

Zahlreiche Beanstandungen

BERN. im Rahmen einer koordinierten Europäischen Schwerverkehrskontrolle hat die Kantonspolizei Bern letzte Woche insgesamt 32 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 9 ausländische. Die Kontrollen, an denen 17 Mitarbeiter beteiligt waren, fanden am Dienstag auf der Autobahn A16 im Berner Jura und am Donnerstag auf der Autobahn A1 zwischen den Anschlüssen Schönbühl und Kirchberg während insgesamt fünfeinhalb Stunden statt. Dabei wurden im wesentlichen folgende Verstösse festgestellt und geahndet: 6 technische Beanstandungen, fünf Fahrzeuge mit Übergewicht, 4 ungenügende Ladungssicherungen, drei Verstösse gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung, zwei unkorrekte Dokumente, ein Verstoss gegen die Gefahrengutbestimmungen und eine Manipulation am Tachograph.

Die Alte Kaserne ist im Netz

WINTERTHUR. Das Kulturzentrum Alte Kaserne ist neu mit eigener Website im Internet zu finden. Wer www.altekaserne.ch eingibt, sieht als erstes eine Plakatsäule. Diese existiert tatsächlich und steht vor dem Kulturzentrum mit Informationen über die Alte Kaserne und Veranstaltungen in Winterthur. In Anlehnung an diese Plakatsäule hat der Comiczeichner und Illustrator Alex Macartney eine farbenfrohe Version für den Webauftritt der Alten Kaserne kreiert.

Ungereimtheiten in der Kontoführung

ZUG. Im Rahmen von Routineprüfungen hat die kantonale Finanzkontrolle des Kantons Zug in einer Abteilung der Baudirektion Ungereimtheiten in der Kontoführung festgestellt. Detaillierte Abklärungen haben schliesslich ergeben, dass vermutlich ein Betrag von mehr als Fr. 350'000.- veruntreut worden ist. Der Kanton Zug hat daraufhin Anzeige erstattet. Am vergangenen Freitag konnte die Zuger Polizei den mutmasslichen Verursacher, einen kantonalen Angestellten, festnehmen. Er ist teilweise geständig, worauf er fristlos entlassen wurde. Ein Teil der veruntreuten Summe konnte sichergestellt werden. Das Motiv der Veruntreuung ist noch unbekannt.

Die neue Sankt-Galler Geschichte 2003 - ein vielfältiges Werk in neun Bänden

ST. GALLEN. Die neue Kantonsgeschichte weckt offensichtlich Erwartungen. Bis Mitte September gingen bereits gegen 1100 Vorbestellungen aus allen Kantonsteilen ein, ja sogar aus Übersee. Nun liegt das neunbändige Werk vor. Am Montag, 22. September 2003, ist die "Sankt-Galler Geschichte 2003" den Mitgliedern der Regierung und des Kantonsrates im Pfalzkeller präsentiert worden.

Im Jahr 1994 hatte das Parlament einem Kreditantrag der Regierung von vier Millionen Franken zu Lasten des Lotteriefonds zugestimmt, um im Hinblick auf das 200-Jahr-Jubiläum des Kantons im Jahr 2003 ein neues Geschichtswerk zu schaffen. Grundlage war ein Konzept einer Kommission von Historikerinnen und Historikern für ein Werk mit einem vielfältigen Spektrum von Themen und Sichtweisen, namentlich aus den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Alltag, Religion und Kultur. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei den regionalen Eigenheiten und st.gallischen Sonderentwicklungen, den Lebensweisen aller sozialen Schichten und der Berücksichtigung beider Geschlechter geschenkt werden. Das Konzept sah sodann ein Schwergewicht in der Darstellung der neueren und neuesten Geschichte ab der Gründung des Kantons vor, einer Zeit, in welcher sich alle Lebensbereiche sowohl des Einzelnen wie der Familien unter dem Einfluss der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung nachhaltig verändert haben. Von den acht Textbänden betreffen deshalb allein vier die knapp 200 Jahre von 1803 bis 2000.

Hess gewählt

SARNEN. Der Regierungsrat Obwaldens hat auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen und des fristgerecht eingereichten Wahlvorschlags Dr. Hans Hess, Sarnen, als Ständerat für die Amtsdauer 2003 bis 2007 als in stiller Wahl gewählt erklärt.

"Wetten, dass...?" kommt wieder nach Basel

BASEL. Basel hat es geschafft, wieder den Zuschlag als Austragungsort der beliebten Unterhaltungs-Show "Wetten, dass...?" zu erhalten. Thomas Gottschalk wird seine Gäste am 27. März 2004 in der St. Jakobshalle Basel begrüssen. Intensive Akquisitions-Bemühungen des Stadtmarketing Basel und der St. Jakobshalle führten zu diesem positiven Entscheid zugunsten Basels.

Steuerungsgesetz legt die Basis zur Einführung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung

Der Basler Regierungsrat legt dem Grossen Rat den Entwurf zu einem Gesetz zur Stärkung der Staatsleitung und zur staatsweiten Einführung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung (Steuerungsgesetz) vor. Das Budget und verschiedene parlamentarische Instrumente wie z.B. das Budgetpostulat werden den Erfordernissen einer modernen Staatsführung angepasst. Die Aufteilung der Kompetenzen zwischen Volk, Legislative und Exekutive bleibt unverändert.

BASEL. Die Parlamentsvorlage (Ratschlag) zum Steuerungsgesetz beschreibt, wie die Staatsleitung im Kanton Basel-Stadt durch Regierung und Parlament sowie die Verwaltungsführung durch den Regierungsrat künftig wirkungsorientierter und weitsichtiger funktionieren soll. Die Aufteilung der Kompetenzen zwischen Volk, Gesetzgebender und Ausführender Behörde bleibt unverändert. Gesetzgebung, Budgethoheit und Oberaufsicht werden auch in Zukunft beim Grossen Rat liegen. Der Regierungsrat bleibt als oberste leitende und vollziehende Behörde zuständig für Planung , Umsetzung und konkrete Leistungserbringung.

Die wichtigsten Neuerungen

Budget: Das Budget enthält an Stelle der detaillierten Kostenarten für 110 Dienststellen neu die Globalbudgets für rund 140 Produktgruppen mit Informationen über Wirkungen, Leistungen (je samt Zielen) und Kosten (aufgaben- statt organisationsbezogene Gliederung; breitere Information auch zu den Inhalten statt Detailinformation zu den Finanzen).

Beschlussgrössen: Der Grosse Rat beschliesst im Budget jährlich den Kostensaldo sowie die angestrebten Wirkungen je Produktgruppe.

Budgetpostulat: Die Stellungnahme des Regierungsrates zu einem in der Budgetdebatte eingereichten Budgetpostulat wird beschleunigt, so dass der Grosse Rat bereits im April darüber beschliessen kann (heute erst im Juni). Der Ablauf für Budgetverbesserungen ist gleich wie für Budgetverschlechterungen.

Vorgezogenes Budgetpostulat (bisher "Planungsauftrag zu einem künftigen Budget"): Das Instrument erhält einen aussagekräftigeren Namen und wird wirksam in den Budgetprozess eingepasst. Der Regierungsrat berichtet dazu mit der Vorlage des Budgets.

Antragsrecht der Kommissionen: Alle Oberaufsichts- und Sachkommissionen des Grossen Rates sollen zu den ihnen zugeteilten Produktgruppen Budgetanträge einreichen können, die in der Budgetdebatte im Dezember behandelt werden (bisher nur Finanzkommission).

Jahresbericht: Die heutige Rechnung wird mit dem Verwaltungsbericht zum Jahresbericht verschmolzen. Dieser legt Rechenschaft ab über die Erreichung der Ziele im Budget zu Wirkungen, Leistungen und Kosten.

Wirkungsorientierte Ausrichtung mit angepassten Steuerungsinstrumenten

Der vorliegende Ratschlag beschäftigt sich v.a. mit Fragen der Staatsleitung (Ebene Parlament und Regierungsrat); daneben sind auch einige Aspekte der Verwaltungsführung geregelt (Ebene Exekutive). Jedes Gemeinwesen, das eine zeitgemässe Steuerung wünscht, muss für sich selber definieren, wie sein Steuerungssystem (oder Managementsystem) ausgestaltet sein soll. Deshalb ist der vorliegende Gesetzesentwurf auch im Dialog des Regierungsrates mit parlamentarischen Gremien, zuletzt der Reformkommission II des Grossen Rates, entwickelt worden.

Im Kanton Basel-Stadt besteht die Reform im Wesentlichen aus zwei Teilen: Aus einer verstärkten Wirkungsorientierung und einer Modifikation der bisher angewandten Steuerungsinstrumente:

Ein Hauptaspekt der Reform ist die Ausrichtung der gesamten Kantonalen Verwaltung auf die gesellschaftlich erwünschten Wirkungen. Deshalb wird New Public Management meist mit "Wirkungsorientierter Verwaltungsführung" übersetzt. Bei jeder staatlichen Dienstleistung ist vermehrt und genauer zu überlegen, welche Wirkung damit bei der Bevölkerung erzielt werden soll, mit welchen Leistungen diese Wirkung erzielt werden kann und welche Kosten dadurch entstehen. Dadurch können auch die staatlichen Leistungen weiter verbessert werden.

Damit Parlament und Regierung den Staat weitsichtig und stufengerecht leiten können, muss die Information und die Transparenz erhöht werden. Zudem müssen die politischen Steuerungsinstrumente den neuen Anforderungen angepasst werden. Dies betrifft insbesondere das Budget (siehe oben unter wichtigste Neuerungen) und die parlamentarischen Instrumente. So wird der Grosse Rat nicht mehr versuchen müssen, über Einzelposten, die oft nur Mittel zum Zweck sind, Einfluss auf die Verwaltungsaufgaben zu nehmen. Künftig wird er über sogenannte Produktgruppenbudgets steuern. Neu sind die Wirkungen dieser Produktgruppen definiert und für das Parlament einseh- und veränderbar. Für den Regierungsrat bzw. die Verwaltung erhöht diese globalere Art der Steuerung die Anpassungsfähigkeit bei der Verwendung der finanziellen Mittel.

Auf der betrieblichen Ebene ist der Regierungsrat für die Einführung der Steuerungsinstrumente zuständig. Verschiedene betriebliche Steuerungsinstrumente hat er auch bereits eingeführt: In der ganzen Verwaltung wurden Produkte definiert und die Kostenrechnung aufgebaut. Auf dieser Grundlage können die Departemente nun jedes Jahr mit allen Dienststellen sogenannte Leistungsvereinbarungen abschliessen, in denen die Leistungen umschrieben und mit Zielen versehen werden.

Gesetzlich geregelt werden müssen jedoch die Instrumente auf der politischen Ebene. Hauptgegenstand dieser Vorlage bilden deshalb die politischen Steuerungsinstrumente des Grossen Rates und die Abgrenzung der Kompetenzen zwischen Grossem Rat und Regierungsrat.

Bessere staatliche Leistungen

NPM bedeutet nicht mehr oder weniger Staat und ist auch nicht ein Sparsystem. Es ist eine Darstellungs- und Führungshilfe und soll die Transparenz erhöhen sowie die Wirkungsorientierung zum Nutzen der Einwohnerinnen und Einwohner stärken. Die Einführung der neuen Steuerungsinstrumente hat keinen Einfluss auf das Ausmass des staatlichen Dienstleistungsangebots. NPM steht also nicht in einem Gegensatz oder gar ablehnenden Verhältnis zum Service Public. Im Gegenteil: Das verbesserte Steuerungssystem und insbesondere die Wirkungsoptik sollen zu einer weiteren Verbesserung der staatlichen Leistungen führen.

Gesetz vorerst befristet

Das Gesetz unterliegt dem fakultativen Referendum. Es soll auf den 1. Januar 2005 wirksam werden. Seine Geltungsdauer ist vorerst bis zum 31. Dezember 2009 befristet. Aufgrund der Erfahrungen soll nach 4 Berichtsjahren (inkl. Jahresbericht April 2009) über die definitive gesetzliche Regelung befunden werden.

Regierungsrat legt Politikplan 2004 – 2007 vor

BASEL. Der Regierungsrat hat mit der Ausgabe 2004 – 2007 den 3. Politikplan vorgelegt. Er ist noch umfassender geworden. Neu beinhaltet er unter anderem eine Rechenschaftslegung in den verschiedenen Feldern der staatlichen Tätigkeit. Auf Wunsch des Grossen Rates beinhaltet der neue Politikplan auch deutlich mehr Kennzahlen als seine beiden Vorgänger. Er umfasst die staatliche und staatlich finanzierte Tätigkeit. Diese wird in 47 sogenannten Aufgaben- und Ressourcenfeldern erfasst, die zu 7 Politikbereichen gehören. In der regierungsrätlichen Tätigkeit der nächsten Jahre soll folgenden Themen (Schwerpunkte) besondere Bedeutung zukommen: Stadtentwicklung Basel-Nord, Integration, Bildungswege in der Volksschule, regionale Hochschulentwicklung, regionale Spitalplanung sowie Reduktion der staatlichen Aufgaben und Leistungen.

Die Basler Polizei kann auf 49 neue Kräfte zählen

BASEL. In der vollbesetzten Martinskirche war am frühen Montagabend die feierliche Vereidigung der 43 erfolgreichen Aspirantinnen und Aspiranten der Polizeischule 2002/2003. Gleichzeitig legten auch die fünf Absolventinnen und der Absolvent der Polizeidienstangestelltenschule den Amtseid ab. Bereits in einer Woche startet eine neue Polizeischule mit 25 angehenden Polizeikräften.

CityGate: Neue Nutzungen auf den Arealen beim Bahnhof Wolf

BASEL. Die Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) hat als Eigentümerin von CityGate (ehemalige MIBA-Parzelle) an der St. Jakobsstrasse in Basel einen Studienauftrag für ein neues Dienstleistungszentrum auf diesem Areal durchgeführt. Über einen grösseren Perimeter im Umfeld des Bahnhofs Wolf und des Zeughauses haben Studenten der Technischen Universität Darmstadt im Rahmen ihrer Diplomarbeit Ideen über eine städtebauliche Entwicklung dieses Gebiets zu Papier gebracht.

Die Basellandschaftliche Pensionskasse möchte auf ihrem am südöstlichen Eingang der Stadt Basel liegenden Areal zwischen Bahnhof SBB und St. Jakobs-Park ein Anlageobjekt im Dienstleistungsbereich realisieren. Die dominanten Verkehrs-Infrastrukturbauten, die Topografie und das von heterogener Nutzung geprägte Bild der Umgebung rufen nach einem prägnanten Bebauungskonzept, das dem Standort eine Identifikation und eine Adresse verleiht.

Das Wettbewerbsverfahren in Form eines Studienauftrags hatte zum Ziel, Bebauungsmöglichkeiten auszuloten und ein Planungsteam mit Innovationsgeist und Realitätssinn zu finden. Der Auftrag ging im ersten Durchgang an sechs eingeladene Architekturbüros. Die zwei bestplatzierten Entwürfe wurden in einer zweiten Stufe überarbeitet. Nach eingehender Prüfung und Abwägung der eingereichten Projekte wurde vom Beurteilungsgremium einstimmig der Vorschlag des Basler Architekturbüros Diener & Diener als Grundlage für die weitere Planung empfohlen.

Die Ausstellung im Lichthof des Baudepartementes stellt das Siegerprojekt in den Vordergrund, dokumentiert aber vor allem auch den Zusammenhang mit weiteren Projekten und Planungen auf der Achse Bahnhof - St. Jakob. So werden neben dem Stadtmodell, auf welchem das Umfeld inklusive Gundeldinger- und Gellertquartier zu sehen ist, auch die Projekte des erweiterten St. Jakobs-Parks und des in Planung befindlichen "Grosspeter Areals" im Modell ausgestellt.

Auf besonderem Interesse, dürften auch die Arbeiten aus Darmstadt und Lausanne stossen: Vier Studentengruppen von Prof. Carl Fingerhuth an der Technischen Universität Darmstadt haben im Rahmen ihrer Diplomarbeit Ideen zur städtebaulichen Entwicklung für den ganzen Bereich zwischen Autobahn und Wolfbahnhof aufgezeichnet. Zum gleichen Thema liegt auch eine Arbeit der EPFL vor.

Die in einem Pilotprojekt getestete Neuorganisation hat sich bewährt

BERN. Regional dezentrale Standorte für die Ambulanzfahrzeuge im Kanton Bern – eine zentrale Einsatzführung: Die in einem rund anderthalb Jahre dauernden Pilotprojekt erprobten Neuerungen für Einsätze der Rettungsdienste in der Spitalregion FMI (Frutigen-Meiringen-Interlaken) haben sich bewährt. Daher hat die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern der definitiven Einführung zugestimmt.

Grundgebühren für Abfall-Sammeldienst steigen in zwei Schritten

THUN. Aufgrund der negativen Rechnungsentwicklung in der Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung hat der Thuner Gemeinderat nun beschlossen, die Abfallgrundgebühren auf den 1. Januar 2004 um 20 % und um weitere 20% ab dem 1. Januar 2005 zu erhöhen. Auch die Gebühr für den Häckseldienst des Tiefbauamtes wird erhöht, da der angestrebte Deckungsbeitrag nicht mehr erreicht wird. Beim Häckseldienst fällt jedoch eine Staffelung der Tarifanpassung weg.

Der negative Rechnungsverlauf der Spezialfinanzierung ist vor allem auf die gestiegenen Mengen an Hauskehricht (1996 bis 2002 um 22 %) und Separatabfällen sowie steigende Entsorgungskosten bei den Sonderabfällen zurückzuführen. Darüber hinaus müssen für den anstehenden Ersatz der Kehrichtfahrzeuge ab dem Jahr 2006 jährlich beträchtliche Abschreibungen vorgenommen werden.

Zürcher City autofrei!

ZÜRICH. Mit einem grossen Fest beteiligt sich die Stadt Zürich zum vierten Mal am europäischen Aktionstag „In die Stadt – ohne mein Auto“. Am kommenden Sonntag, damit auch alle dabei sein können. 

Vor den Medien informierte heute Stadtrat Robert Neukomm, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartementes, über  das reichhaltige Angebot  für den kommenden Sonntag, 28. September. Eine Stadt, die wettbewerbsfähig  und lebendig bleiben will, müsse ihre Verkehrsprobleme in den Griff kriegen. Darum beteilige sich Zürich bereits zum vierten Mal am europäischen  autofreien Aktionstag «In die Stadt - ohne mein Auto». Aber auf seine Art: Statt am Montag, den 22. September, geht der eigentliche Aktionstag  in Zürich am Sonntag, den 28. über die Strassen. Weil dann am meisten Leute frei haben und solch ein Fest miterleben können, und weil es viel einfacher ist, für solch an einem Sonntag durchgeführten Event  Kooperationspartner zu finden. Die City wird von 8 bis 20 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt, ist aber frei zugänglich für Fussgängerinnen, Inline-Skater, Velofahrerinnen usw. Multimobile Lebensfreude ist angesagt. Viele Unternehmen und Organisationen haben mitgeholfen, ein sehr vielfältiges  Programm auf die Beine zu stellen, zur Freude der zahlreich zu erwartenden  Besucher und Besucherinnen.

 

 

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