Treuhanddienst für Betagte

ZÜRICH. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Treuhanddienst der Pro Senectute Kanton Zürich für die Jahre 2004 bis 2007 mit einem maximalen Beitrag von jährlich 540'000 Franken zu unterstützen.

Stadtrat bewilligt 46,9 Millionen für Renovation von 244 Wohnungen

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für den zweiten Teil der Renovationsarbeiten in der Wohnsiedlung Riedtli einen Kredit von 46,9 Millionen Franken bewilligt. Davon sind 46,4 Millionen Franken gebundene Ausgaben.

Sicherung der Standortqualität und des ausgeglichenen Staatshaushaltes im Vordergrund

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat zum dritten Mal nach 1995 und 1999 für die Legislaturperiode 2003-2007 seine Legislaturschwerpunkte festgesetzt, die einen politischen Orientierungsrahmen für die Regierungstätigkeit in der bevorstehenden Amtsperiode vorgeben.

Schlag gegen Drogenhändler

WINTERTHUR. Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur in den vergangenen drei Wochen in Winterthur 17 Drogenhändler verhaftet.

Sanierungsprogramm 04 stabilisiert Staatshaushalt

ZÜRICH. Der Entwurf zum Voranschlag 2004, den der Regierungsrat des Kantons Zürich dem Kantonsrat vorlegt, ist geprägt vom Sanierungsprogramm 04.

Gesamtvorlage über den mittelfristigen Ausgleich der laufenden Rechung (Sanierungsprogramm 04)

ZÜRICH Der Zürcher Regierungsrat hat den Bericht und Antrag an den Kantonsrat zum Sanierungsprogramm 04 verabschiedet. Der Antrag umfasst das Gesetz über den mittelfristigen Ausgleich der laufenden Rechnung, zwei genehmigungspflichtige Verordnungen, die Änderung eines Kantonsratsbeschlusses und die Abschreibung eines parlamentarischen Vorstosses.

Bonus auf Energierechnung wird Tatsache

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat die auf maximal drei Jahre befristete Bonus-Aktion des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) per 1. Oktober 2003 in Kraft gesetzt.

Bahnhofplatz: neue Tramgleise und zusätzliche Zebrastreifen

ZÜRICH. Für die Erneuerung der Tramgleise, von Werkleitungen und des Strassenoberbaus am Zürcher Bahnhofplatz hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 15,96 Millionen Franken bewilligt. Für den Bau und die Einrichtung eines zusätzlichen oberirdischen Fussgängerübergangs genehmigte er einen Objektkredit von 160'000 Franken.

Rauchgasreinigung weitgehend wieder instand gesetzt

SOLOTHURN. Die Rauchgasreinigungsanlage der Firma Borregaard (Luterbach) ist weitgehend wieder hergestellt. Sie war in der zweiten Augusthälfte teilweise ausgefallen. Der Ersatz der Anlage ist aber unausweichlich.

Ja zur Steueramnestie

SOLOTHURN. Der SOLOTHURNER Regierungsrat befürwortet in seiner Vernehmlassung an das Eidg. Finanzdepartement die Vorschläge des Bundesrates betreffend straflose Selbstanzeige sowie Amnestie für Erben. 

Die GPK nimmt vom Bericht zum Stand der Bauten der solothurnischen Krankenanstalten 2002 Kenntnis

SOLOTHURN. Die Geschäftsprüfungs- kommission (GPK) des Kantonsrats hat unter anderem vom Bericht zum Stand der Bauten der solothurnischen Krankenanstalten 2002 Kenntnis genommen. 

Grenzkontrollen

SCHAFFHAUSEN. Das Grenzwachtkorps im mobilen Einsatz kann neu Kontrollen im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt von Personen und Fahrzeugen im ganzen Kantonsgebiet vornehmen.

Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat verabschiedet zuhanden des Kantonsrates Botschaft und Entwurf zum Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen und beantragt damit den Beitritt zur erneuerten Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen.

Kommission des Grossen Rates stimmt Wegweisung und Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt zu
LUZERN.
Die Kommssion Justiz und Sicherheit des Grossen Rates des Kantons Luzern hat unter dem Vorsitz von Margrit Steinhauser (SP, Luzern) einstimmig eine Änderung der Strafprozessordnung betreffend Wegweisung und Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt angenommen.

Budget 2004 der Universität und Globalbeitrag des Kantons Basel-Stadt

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Globalbeitrag 2004 in der Höhe von 77,1 Millionen Franken (Vorjahr 74,5 Mio.). Der Regierungsrat ist besorgt, würde doch die Konkurrenzfähigkeit des Hochschul- und damit Wirtschafts- standorts ein Wachstum des Universitätsbudgets um 75 Mio. Franken über die nächsten Jahre erfordern.

Budget 2004 der Universität und Globalbeitrag des Kantons Basel-Stadt

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Globalbeitrag 2004 in der Höhe von 77,1 Millionen Franken (Vorjahr 74,5 Mio.). Der Regierungsrat ist besorgt, würde doch die Konkurrenzfähigkeit des Hochschul- und damit Wirtschafts- standorts ein Wachstum des Universitätsbudgets um 75 Mio. Franken über die nächsten Jahre erfordern.

Schulhausleitungen für die Primarschule und die gesamte Volksschule

BASEL. Der Regierungsrat des Kantons Basel hat mit einer Anpassung der "Ordnung für die Schulhausleitungen der Orientierungsschule und der Weiterbildungsschule" die formelle Grundlage für Schulhausleitungen auch an den Primarschulen und an der Schule für Brückenangebote geschaffen.

Orbit eröffnet

BASEL. Heute öffnete  die Orbit/Comdex ihre Tore in der Halle 1 der Messe Basel. Bis zum Samstag, 27. September präsentieren 402 Aussteller auf einer Nettoausstellungsfläche von 11’103 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen. Highlights der diesjährigen IT-Fachmesse sind das KMU-Infocenter, die Themenparks, die Länderpavillons und der Fachkongress am 25. und 26. September.

Felix Dreier wird Direktor der Berufs- und Frauenfachschule

BASEL. Der Regierungsrat hat Felix Dreier zum neuen Direktor der Berufs- und Frauenfachschule (BFS) gewählt. Felix Dreier ist seit 2002 Stellvertreter des Direktors der Allgemeinen Gewerbeschule Basel/Gewerblich-industrielle Berufsschule (AGS) und seit 1994 Abteilungsvorsteher der Abteilung Allgemeinbildung der AGS.

Seit 1979

Roger Federer erhält den Baselbieter Sportpreis 2003

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Baselbieter Sportpreis 2003 an den Bottminger Tennisspieler Roger Federer zu vergeben. Den Förderpreis erhält das Sissacher Tennistalent Stefan Kilchhofer. Kurt Wirz (Itingen) erhält den Anerkennungspreis.

Immobilienfonds der beiden Basel für die Universität

BASEL / LIESTAL. Für den Unterhalt der von der Universität Basel genutzten Liegenschaften soll ein Fonds eingerichtet werden, über den die Universität selbst verfügt. Darauf haben sich die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft im Rahmen der Verhandlungen über eine Erweiterung der Beteiligung des Kantons Basel-Landschaft an der Universität Basel geeinigt.

Baubeginn beim Tunnel Luzernerring der Nordtangente

BASEL. Baubeginn für das letzte grosse Teilstück der Nordtangente: Morgen Donnerstag, 25. September, wird offiziell mit dem Bau des rund 250 Meter langen, bergmännisch zu erstellenden Tunnels Luzernerring gestartet.

Empfang des Ständerats im Grossratssaal

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat am Mittwochnachmittag den Ständerat sowie ehemalige Mitglieder des Ständerats im Grossratssaal empfangen.

Das "Ständeratsreislein" führte in diesem Jahr nach Basel und in die umliegende Region.

24. September 2003

Treuhanddienst für Betagte

ZÜRICH. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Treuhanddienst der Pro Senectute Kanton Zürich für die Jahre 2004 bis 2007 mit einem maximalen Beitrag von jährlich 540'000 Franken zu unterstützen.

Die Pro Senectute Kanton Zürich führt seit 1997 den Treuhanddienst für Betagte. Das Angebot richtet sich an ältere Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Zürich, die mit ihren administrativen und finanziellen Pflichten nicht mehr alleine zurechtkommen. Für die treuhänderische Besorgung dieser Pflichten setzt der Treuhanddienst mehrheitlich Freiwillige ein. Dank den Dienstleistungen des Treuhanddienstes können häufig vormundschaftliche Mandate vermieden werden.

Der Treuhanddienst wurde in den Jahren 2002 und 2003 mit leistungsbezogenen Beiträgen von maximal 450'000 Franken vom Sozialdepartement unterstützt. Die durchschnittliche Dauer eines Treuhandschaftsvertrags und die Anzahl der schwierigeren Fälle sind deutlich gestiegen und führten zu einer Zunahme des Aufwands.

Stadtrat bewilligt 46,9 Millionen für Renovation von 244 Wohnungen

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat für den zweiten Teil der Renovationsarbeiten in der Wohnsiedlung Riedtli einen Kredit von 46,9 Millionen Franken bewilligt. Davon sind 46,4 Millionen Franken gebundene Ausgaben. Bei den restlichen 0,5 Millionen Franken handelt es sich um einen Objektkredit für die Zusatzkosten der Zusammenlegung von 50 Kleinwohnungen zu 25 Familienwohnungen.

Sicherung der Standortqualität und des ausgeglichenen Staatshaushaltes im Vordergrund

ZÜRICH. Der Zürcher Regierungsrat hat zum dritten Mal nach 1995 und 1999 für die Legislaturperiode 2003-2007 seine Legislaturschwerpunkte festgesetzt, die einen politischen Orientierungsrahmen für die Regierungstätigkeit in der bevorstehenden Amtsperiode vorgeben. Im Vordergrund stehen ein ausgeglichener Staatshaushalt, die Sicherung der Standortqualität in den Bereichen Umwelt, Verkehr, Sicherheit, Gesundheit, Bildung und Kultur sowie eine gute Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen und Gemeinden im Rahmen einer wirksamen Agglomerationspolitik.

Schlag gegen Drogenhändler

WINTERTHUR. Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur in den vergangenen drei Wochen in Winterthur 17 Drogenhändler verhaftet.

Fahnder der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Winterthur verhafteten seit dem 1. September 2003 in koordinierten Aktionen insgesamt 17 Personen, die zuvor bei Drogenverkäufen in der Winterthurer Innenstadt beobachtet worden sind. Bei den Drogenhändlern handelt es sich um westafrikanische Staatsangehörige aus acht verschiedenen Ländern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Lediglich sechs von ihnen sind in Winterthur wohnhaft; die anderen logieren im übrigen Kantonsgebiet oder in den Kantonen Schaffhausen, Zug und Aargau. Ein weiterer identifizierter Asylbewerber ist zwischenzeitlich untergetaucht; er wird zur Verhaftung ausgeschrieben. In das von der Kantonspolizei Zürich geführte Ermittlungsverfahren mussten zudem über 30 weitere Personen einbezogen werden. Sie hatten von den Asylbewerbern Drogen für den Eigenkonsum erworben.

Sanierungsprogramm 04 stabilisiert Staatshaushalt

ZÜRICH. Der Entwurf zum Voranschlag 2004, den der Regierungsrat des Kantons Zürich dem Kantonsrat vorlegt, ist geprägt vom Sanierungsprogramm 04. Er weist in der Laufenden Rechnung einen Aufwandüberschuss von 203 Millionen Franken aus. Der Aufwand wächst gegenüber dem Voranschlag 2003 noch um ein Prozent und bleibt damit im Rahmen der Teuerung. Auch bei vollständiger Umsetzung des Sanierungsprogramms 04 bleibt die finanzielle Situation des Staatshaushalts fragil. Viel wird von der Wirtschafts- und Steuerertragsentwicklung in naher Zukunft abhängen.

Gesamtvorlage über den mittelfristigen Ausgleich der laufenden Rechung (Sanierungsprogramm 04)

ZÜRICH Der Zürcher Regierungsrat hat den Bericht und Antrag an den Kantonsrat zum Sanierungsprogramm 04 verabschiedet. Der Antrag umfasst das Gesetz über den mittelfristigen Ausgleich der laufenden Rechnung, zwei genehmigungspflichtige Verordnungen, die Änderung eines Kantonsratsbeschlusses und die Abschreibung eines parlamentarischen Vorstosses. Die Gesamtvorlage beinhaltet zahlreiche Änderungen in 14 verschiedenen Gesetzen, - Änderungen, die alle dazu dienen den Staatshaushalt zu sanieren, damit der in der Verfassung vorgeschriebene mittelfristige Ausgleich der Laufenden Rechnung erreicht werden kann. Weiter wird eine Steuererhöhung beantragt, der Steuerfuss für die Jahre 2006 - 2007 soll auf 103 Prozent der einfachen Staatssteuer festgelegt werden.

Bonus auf Energierechnung wird Tatsache

ZÜRICH. Der Zürcher Stadtrat hat die auf maximal drei Jahre befristete Bonus-Aktion des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) per 1. Oktober 2003 in Kraft gesetzt. Als Folge der ausserordentlichen Gewinne des ewz im vergangenen Jahr schüttet das ewz 56 Millionen Franken an seine Kundinnen und Kunden aus. Der Bonus von 16 Prozent wird ab 1. Oktober von der Jahresrechnung abgezogen. Bei den Bezügerinnen und Bezügern von Ökostrom sind es gar 30 Prozent. Damit werden die Strompreise in Zürich für alle Kunden zu den schweizweit günstigsten gehören. Weitere Informationen liegen demnächst der Energieabrechnung bei.

Bahnhofplatz: neue Tramgleise und zusätzliche Zebrastreifen

ZÜRICH. Für die Erneuerung der Tramgleise, von Werkleitungen und des Strassenoberbaus am Zürcher Bahnhofplatz hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 15,96 Millionen Franken bewilligt. Für den Bau und die Einrichtung eines zusätzlichen oberirdischen Fussgängerübergangs genehmigte er einen Objektkredit von 160'000 Franken.

Rauchgasreinigung weitgehend wieder instand gesetzt

SOLOTHURN. Die Rauchgasreinigungsanlage der Firma Borregaard (Luterbach) ist weitgehend wieder hergestellt. Sie war in der zweiten Augusthälfte teilweise ausgefallen. Der Ersatz der Anlage ist aber unausweichlich. Die Planung dafür wurde in der Zwischenzeit ausgelöst. In der Zwischenzeit garantieren intensivierte Servicearbeiten die Funktionstüchtigkeit der alten Anlage. Das Unternehmen hat das Amt für Umwelt Anfangs Woche über den Zustand ihrer Rauchgasreinigung informiert. Gemeinsam wurde das weitere Vorgehen festgelegt.

Ja zur Steueramnestie

SOLOTHURN. Der SOLOTHURNER Regierungsrat befürwortet in seiner Vernehmlassung an das Eidg. Finanzdepartement die Vorschläge des Bundesrates betreffend straflose Selbstanzeige sowie Amnestie für Erben. Er ist der Meinung, dass es nach über zehn Jahren Diskussion um eine Steueramnestie - Zeit sei für konkrete Ergebnisse.

Herbstmesse in Solothurn

SOLOTHURN. Vom 19. bis 28. September 2003 findet die 26. Herbstmesse Solothurn (HESO) statt. Insgesamt 237 Aussteller sind dieses Jahr dabei. Das sind 17 mehr als letztes Jahr. Aus der Stadt Solothurn selber präsentieren sich 83 Unternehmen. Aus den umliegenden Gemeinden kommen 63 Betriebe dazu - das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Lediglich 47 Unternehmen reisen von ausserhalb der Region an.

Die GPK nimmt vom Bericht zum Stand der Bauten der solothurnischen Krankenanstalten 2002 Kenntnis

SOLOTHURN. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Kantonsrats hat unter anderem vom Bericht zum Stand der Bauten der solothurnischen Krankenanstalten 2002 Kenntnis genommen. Ferner haben die Vertreter des Amts für Umwelt, in einer Aussprache mit der GPK darüber orientiert, dass die Zusammenführung der beiden Amtsstellen Amt für Wasserwirtschaft und Amt für Umweltschutz ins Amt für Umwelt erfolgreich abgeschlossen ist. Im Amt für Umwelt sind alle Kernaufgaben aus dem Umweltbereich zusammengefasst. Die Kommission hat sich weiter über die Umsetzung der Luftreinhalteverordnung orientieren lassen. Die Umsetzung gestaltet sich zum Teil schwierig. Ein Grund dafür sind die fehlenden finanziellen Mittel. Teilweise fehlen dem Kanton auch die gesetzlichen Grundlagen und Instrumente für den Vollzug. Das Amt für Umwelt setzt auf eine verstärkte Kooperation, anstatt auf neue Gebote und Verbote. Staatliche Beiträge werden zunehmend ersetzt durch Eigenverantwortung und die Anwendung des Verursacherprinzips.

Grenzkontrollen

SCHAFFHAUSEN. Das Grenzwachtkorps im mobilen Einsatz kann neu Kontrollen im Zusammenhang mit dem Grenzübertritt von Personen und Fahrzeugen im ganzen Kantonsgebiet vornehmen. Das ist die wichtigste Neuerung in der soeben überarbeiteten Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Grenzwache und Schaffhauser Polizei.

Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen

SARNEN. Der Obwaldner Regierungsrat verabschiedet zuhanden des Kantonsrates Botschaft und Entwurf zum Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (Submissionsgesetz) und beantragt damit den Beitritt zur erneuerten Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen.

Kommission des Grossen Rates stimmt Wegweisung und Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt zu

LUZERN. Die Kommssion Justiz und Sicherheit des Grossen Rates des Kantons Luzern hat unter dem Vorsitz von Margrit Steinhauser (SP, Luzern) einstimmig eine Änderung der Strafprozessordnung betreffend Wegweisung und Betretungsverbot bei häuslicher Gewalt angenommen.

Inskünftig soll es der Polizei möglich sein, eine Person, die andere Personen ernsthaft gefährdet oder die mit einer ernsthaften Gefährdung droht, vorläufig aus deren Wohnung oder deren unmittelbaren Umgebung wegzuweisen und ihr die Rückkehr zu verbieten.

Die weggewiesene Person soll innert 48 Stunden vom Amsstatthalter einvernommen werden. Die Wegweisung kann maximal 22 Tage dauern. Es ist beabsichtigt, weggewiesene Personen über geeignete Beratungs- und Therapieangebote zu informieren.

Die Kommission liess sich durch Charlotte Habegger-Zumbühl, Leiterin des Interventionsprojekts des Kantons Luzern, Daniel Bussmann, Kripochef und Miriam Reber, Leiterin des Internvetionsprojekts des Kantons St.Gallen (welcher bereits über erste Erfahrungen verfügt) informieren. Gemäss Angaben von Yvonne Schärli-Gerig, Vorsteherin Justiz- und Sicherheitsdepartement soll die Einführung der Wegweisungs- möglichkeit im Jahr 2004 kostenneutral sein. Für die folgenden Jahre ist mit einer Mehrbelastung zu rechnen. Es ist geplant, dass der Grosse Rat die Vorlage in der Novembersession berät.

Budget 2004 der Universität und Globalbeitrag des Kantons Basel-Stadt

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Globalbeitrag 2004 in der Höhe von 77,1 Millionen Franken (Vorjahr 74,5 Mio.). Der Regierungsrat ist besorgt, würde doch die Konkurrenzfähigkeit des Hochschul- und damit Wirtschafts- standorts ein Wachstum des Universitätsbudgets um 75 Mio. Franken über die nächsten Jahre erfordern. Zusatzmittel kann der Kanton Basel-Stadt jedoch in nächster Zeit nicht aufbringen. So ist die Uni dringend auf vermehrte Unterstützung insbesondere von Baselland und der übrigen Nordwestschweiz angewiesen, die ebenfalls von den Standortvorteilen der Universität profitieren. Weitere Mittel werden zudem im Rahmen der Botschaft über die Förderung der Bildung, Forschung und Technologie (BFT) 2004 - 2007 des Bundesrats erwartet.

Budget 2004 der Universität und Globalbeitrag des Kantons Basel-Stadt

BASEL. Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Globalbeitrag 2004 in der Höhe von 77,1 Millionen Franken (Vorjahr 74,5 Mio.). Der Regierungsrat ist besorgt, würde doch die Konkurrenzfähigkeit des Hochschul- und damit Wirtschafts- standorts ein Wachstum des Universitätsbudgets um 75 Mio. Franken über die nächsten Jahre erfordern. Zusatzmittel kann der Kanton Basel-Stadt jedoch in nächster Zeit nicht aufbringen. So ist die Uni dringend auf vermehrte Unterstützung insbesondere von Baselland und der übrigen Nordwestschweiz angewiesen, die ebenfalls von den Standortvorteilen der Universität profitieren. Weitere Mittel werden zudem im Rahmen der Botschaft über die Förderung der Bildung, Forschung und Technologie (BFT) 2004 - 2007 des Bundesrats erwartet.

Schulhausleitungen für die Primarschule und die gesamte Volksschule

BASEL. Der Regierungsrat des Kantons Basel hat mit einer Anpassung der "Ordnung für die Schulhausleitungen der Orientierungsschule und der Weiterbildungsschule" die formelle Grundlage für Schulhausleitungen auch an den Primarschulen und an der Schule für Brückenangebote geschaffen. Dank Ressourcen aus dem Projekt "hot" (help our teachers) konnte dieser lange gehegte Wunsch der Primarschulen verwirklicht werden. Dadurch werden die Schulhausvorsteherinnen und -vorsteher durch Schulhausleitungen abgelöst, die eine höhere Stundenentlastung haben. Die Entlastungen an den Primarschulen wurden bereits im Schuljahr 2002/2003 realisiert.

Die konkreten Aufgaben sind in stufenspezifischen Pflichtenheften geregelt, die von den Rektoraten einvernehmlich mit den Schulhausleitungen und der Lehrkräftekonferenz ausgearbeitet werden.

Im Unterschied zu anderen Kantonen verfügen die Volksschulen des Kantons Basel-Stadt traditionell über zentrale Rektorate. Mit der neu geschaffenen Orientierungsschule (OS) wurde in den neunziger Jahren erstmals das Konzept des teilautonomen Schulhauses aufgenommen. Das Schulhaus ist nicht nur der Ort, wo unterrichtet wird, es ist ein gestalteter Lebens- und Bildungsraum. Voraussetzung für die Handlungsfähigkeit des Kollegiums ist die Moderation der Profilbildung durch eine eigene Leitung. Deswegen wurden an der OS und später an der Weiterbildungsschule (WBS) Schulhausleitungen eingeführt als zweite Leitungsebene unterhalb der Schulleitung. Personalrechtlich blieben die Lehrerinnen und Lehrer weiterhin dem Rektorat unterstellt. 

Die Teilautonomie erlaubt eine schulhausspezifische Weiterentwicklung und bildet damit Anreiz und Grundlage für eigene Qualitätsarbeit. Das Schulhaus gewinnt ein eigenes Profil und wird in seiner Besonderheit für das Quartier sichtbar. Das fördert die Vertrauensbildung bei den Eltern.

Orbit eröffnet

BASEL. Heute öffnete  die Orbit/Comdex ihre Tore in der Halle 1 der Messe Basel. Bis zum Samstag, 27. September präsentieren 402 Aussteller auf einer Nettoausstellungsfläche von 11’103 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen. Highlights der diesjährigen IT-Fachmesse sind das KMU-Infocenter, die Themenparks, die Länderpavillons und der Fachkongress am 25. und 26. September.

Felix Dreier wird Direktor der Berufs- und Frauenfachschule

BASEL. Der Regierungsrat hat Felix Dreier zum neuen Direktor der Berufs- und Frauenfachschule (BFS) gewählt. Felix Dreier ist seit 2002 Stellvertreter des Direktors der Allgemeinen Gewerbeschule Basel/Gewerblich-industrielle Berufsschule (AGS) und seit 1994 Abteilungsvorsteher der Abteilung Allgemeinbildung der AGS. Er löst per 1. Juli 2004 Ruth Gilomen ab, die Ende Juni 2004 in Pension geht. Felix Dreier wurde 1952 in Basel geboren und ist in Allschwil aufgewachsen. Nach Abschluss des Lehrerseminars in Zug und mehrjähriger Unterrichtstätigkeit an der Primarschule Allschwil liess er sich am Schweizerischen Institut für Berufspädagogik zum Berufsschullehrer ausbilden. Ausserdem absolvierte er ein Nachdiplomstudium in den Bereichen Schulleitung und Schulentwicklung sowie eine Ausbildung zum Organisationsberater BSO.

Seit 1979

Roger Federer erhält den Baselbieter Sportpreis 2003

LIESTAL. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Baselbieter Sportpreis 2003 an den Bottminger Tennisspieler Roger Federer zu vergeben. Den Förderpreis erhält das Sissacher Tennistalent Stefan Kilchhofer. Kurt Wirz (Itingen) erhält den Anerkennungspreis.

Immobilienfonds der beiden Basel für die Universität

BASEL / LIESTAL. Für den Unterhalt der von der Universität Basel genutzten Liegenschaften soll ein Fonds eingerichtet werden, über den die Universität selbst verfügt. Darauf haben sich die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft im Rahmen der Verhandlungen über eine Erweiterung der Beteiligung des Kantons Basel-Landschaft an der Universität Basel geeinigt. Der Fonds wird von beiden Kantonen mit je 7 Mio. Franken gespiesen. Dazu kommen Bundessubventionen in der Höhe von 2 bis 3 Mio. Franken

Baubeginn beim Tunnel Luzernerring der Nordtangente

BASEL. Baubeginn für das letzte grosse Teilstück der Nordtangente: Morgen Donnerstag, 25. September, wird offiziell mit dem Bau des rund 250 Meter langen, bergmännisch zu erstellenden Tunnels Luzernerring gestartet. Dieser wird als Abschluss der gesamten Nordtangente-Arbeiten im Jahre 2008 eröffnet werden. Als erste Bauetappe wird der 24 Meter tiefe Bauschacht vor dem Bahnhof St. Johann erstellt. Mit dem Tunnel Luzernerring wird Basel-Nord auch vom quartiereigenen Verkehr entlastet. Der 250 Meter lange Tunnel kostet rund 43 Mio. Franken.

Empfang des Ständerats im Grossratssaal

BASEL. Der Basler Regierungsrat hat am Mittwochnachmittag den Ständerat sowie ehemalige Mitglieder des Ständerats im Grossratssaal empfangen.

Das "Ständeratsreislein" führte in diesem Jahr nach Basel und in die umliegende Region. Zum Auftakt des Besuchs wurden der Ständerat und ehemalige Mitglieder des Ständerats am Mittwochnachmittag, 24. September 2003, vom Regierungsrat im Grossratssaal des Rathauses empfangen.

Begrüsst wurden die Gäste durch Regierungspräsident Christoph Eymann. Er lobte die überzeugende Arbeit des "Basler" Ständeratspräsidenten Gian-Reto Plattner in Bern. In Anspielung darauf, dass der Kanton Basel-Stadt "leider" nur einen Sitz im Ständerat hat, meinte Eymann, dass "unser Kanton mit zwei Plattners in Bern vermutlich tatsächlich überproportional stark vertreten wäre..."

Im weiteren manifestierte der Basler Regierungspräsident nochmals den deutlichen Willen, dass die zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz mit dem geplanten Lehr- und Forschungsinstitut für Systembiologie endlich ein ETH-Institut erhalten soll.

 

 

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