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Positive Bilanz für
«Pilotversuch Grundstufe» an der Gesamtschule Unterstrass
ZÜRICH. Der Schlussbericht zur Evaluation des «Pilotversuchs Grundstufe» an der Gesamtschule Unterstrass bewertet den Schulversuch insgesamt positiv. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Schule die Ziele des Grundstufenmodells erreicht hat. Das Konzept der Grundstufe kann aber noch nicht als erprobt betrachtet werden; breit angelegte Versuche an der öffentlichen Schule müssen folgen. Der «Pilotversuch Grundstufe» an der Gesamtschule Unterstrass, der von August 2000 bis Ende Schuljahr 2002/2003 dauerte, wurde durch eine von der Bildungsdirektion in Auftrag gegebene Evaluation begleitet. Die Gesamtleitung des Evaluationsprojektes oblag Margrit Stamm vom Institut für Bildungs- und Forschungsfragen in Aarau. Die Ergebnisse zeigen, dass die Pilotschule das Ziel, Kinder individuell und bedürfnisgerecht in der altersgemischten Grundstufenklasse zu fördern, erreicht hat. Dabei gelang es, sowohl traditionelle Kindergartenschwerpunkte als auch die Kulturtechniken zu pflegen. Die positive Gesamtbilanz darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass direkte Konsequenzen für die öffentlichen Schulen nur bedingt daraus abzuleiten sind: Im Pilotversuch konnten keine Vergleiche zwischen mehreren Grundstufenklassen angestellt werden und die Privatschule Unterstrass weist verschiedene kontextuelle Besonderheiten auf (die Zusammensetzung der Lerngruppen, Privatschulcharakter, Tagesstruktur usw.), die von der öffentlichen Schule abweichen. Als zentraler und auch anspruchsvollster Teil im Projekt gilt das Teamteaching; vom Zusammenspiel der Lehrkräfte hängt ein Grossteil des Erfolges des Grundstufenmodells ab. |