Begeisterndes Sportlager

Winterthur. Strahlende Augen kennzeichneten am Freitag Abend die Teilnehmenden des fünften Winterthurer Sportlagers bei ihrer Rückkehr aus Tenero am Bahnhof Winterthur. Die ausgelassene Stimmung erzeugte eine ansteckende Wirkung. Die Jugendlichen erweckten den Eindruck, sich vor lauter Drang, den Eltern und Bekannten von ihren Lagererlebnissen zu berichten, kaum mehr geduldig an Ort und Stelle halten zu können.

Dank mildem und grösstenteils sonnigem Wetter konnte das gesamte Sportprogramm planmässig durchgeführt werden. Vormittags waren alle Teilnehmenden bei ihren zwei gewählten Sportarten eingeteilt und nachmittags konnte aus diversen Sportarten (wie Biketouren, Inline-Ausflügen, Tennis, Badminton, Windsurfen, Fussball) je nach Lust und Laune ein Angebot ausgewählt werden.

Am Mittwoch wurden die Jugendlichen in die durch die grossen Schweizer Erfolge bekannt gewordene Sportart Orientierungslauf eingeführt. Zuerst wurde den Teilnehmenden das Kartenlesen durch fachkundige Leiter beigebracht. Die neu erworbenen Fähigkeiten wurden anschliessend in einem einfachen Sprint-OL getestet. Ein Ausflug zum bekannten Ausflugsziel Cardada, von wo aus eine atemberaubende Aussicht genossen werden konnte, zeigte den Teilnehmenden das Tessin von seiner schönsten Seite.

Für unterhaltsame, gesellige Lagerabende wurde seitens des Leiterteams stets gesorgt. Einmal hielt ein Postenlauf-Wettbewerb mit Thema Behinderung die Jugendlichen auf Trab, wobei als Ansporn verlockende Preise winkten. Ein andermal war ein Unihockeyturnier mit einem spannenden Finale angesagt. Dem matchwinnenden Team, welchem auch ein behinderterTeilnehmer angehörte, mochten alle den Sieg gönnen. Ein Discoabend mit einer Karaokeschau rundete die Lagerwoche als krönenden Abschluss ab.

Das Lager kann erneut als voller Erfolg bezeichnet werden. Es gab weder disziplinarische Verstösse noch grosse Verletzungen. Der hauptverantwortliche Lagerleiter, Beat Berger, ist mit dem Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der LeiterInnen hoch zufrieden. Die Jugendlichen aus der Behindertensportgruppe wurden kameradschaftlich in das Lagerleben integriert. Die Frage der Akzeptanz war für die Jugendlichen gar kein Thema - hatten sie doch alle ein gemeinsames Ziel vor Augen: Viel Sport, Action und gemeinsamen Spass. Das Lager stellt somit ein Paradebeispiel für die Integration von Behinderten dar.

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