Horizont 2003

Aargau. Das Projekt "Horizont 2003" nimmt Gestalt an. Nach der Gründung der Mobilen Einsatzpolizei MEPO am 1. April 2003 wird übermorgen ein weiterer wichtiger Meilenstein gesetzt: Start der Regionenpolizei Kapo Nord. Die Region Nord umfasst die Bezirke Rheinfelden, Laufenburg, Zurzach und Brugg. 

Mit dem Projekt "Horizont 2003" verfolgt der Regierungsrat das Ziel, die Sicherheit für die Bevölkerung im Aargau zu verbessern. Im Zuge der Reorganisation der Kantonspolizei sollen drei Polizeiregionen (Nord, West und Ost) gebildet werden. An der heutigen Medienkonferenz informierte Polizeidirektor Kurt Wernli zusammen mit den Projektverantwortlichen der Kantonspolizei über das erste neue Regionenzentrum der Kantonspolizei: die Regionenpolizei Kapo Nord in Brugg.

Die Region Nord umfasst die Bezirke Rheinfelden, Laufenburg, Zurzach und Brugg. In dieser Region sind zur Zeit 13 Kapo-Polizeistationen operativ. Am 31. März 2004 werden die Stationen Kaiseraugst, Schinznach-Dorf und Lengnau geschlossen. In einer zweiten Phase ist die Schliessung der Stationen Birr, Koblenz, Möhlin und Stein geplant. Im Endausbau von "Horizont 2003" bleiben dann in der Region Kapo Nord neben dem Regionenzentrum noch 6 Posten: Brugg, Klingnau, Zurzach, Laufenburg, Frick und Rheinfelden.

Für das Regionenzentrum Nord konnte in Brugg im Wildischachen ein idealer Standort gefunden werden. Im Regionenzentrum ist die Führung der Region mit den Bereichen "Einsatz und Planung", "Regionalfahndung" und "Polizeistationen" untergebracht. Regierungsrat Kurt Wernli: "Ein modernes Sicherheitsmanagement erfordert einen wirtschaftlich vernünftigen Einsatz der zur Verfügung stehenden personellen Ressourcen."

Der Aufbau der Regionenpolizei ist nur ein Element der Reorganisation der Kantonspolizei. Er verläuft in zeitlicher Abstimmung mit den Postenschliessungen der Kapo (Reduktion von 46 auf maximal 18 Posten) und dem Aufbau der MEPO (155 mobile Einsatzpolizisten und -polizistinnen mit konstant 9 Patrouillen). Kurt Wernli: "Um bestehenden und kommenden Herausforderungen begegnen zu können, will und muss die Kantonspolizei dringend die dafür nötigen Anpassungen in der aargauischen Sicherheitsarchitektur vornehmen. Mit der Realisierung von 3 grossen Polizeiregionen mit je einem Regionenzentrum wird dieser wichtige Veränderungsprozess, der mit der Gründung der Mobilen Einsatzpolizei MEPO am 1. April 2003 gestartet worden ist, weitergeführt."

Die im Jahre 2001 durchgeführte Bevölkerungsumfrage hat ergeben, dass die sichtbare polizeiliche Präsenz bei 36 Prozent der befragten Aargauerinnen und Aargauer als ungenügend beurteilt wurde. Und für 65 Prozent der Befragten könnte der Schutz der Bevölkerung durch eine stärkere Präsenz von uniformierten Polizeipatrouillen verbessert werden. Diesem Umstand wird bei der Regionenpolizei Rechnung getragen. Die Polizistinnen und Polizisten der Polizeiregion Nord werden ihren Dienst in Uniform leisten und damit die sichtbare polizeiliche Präsenz nachhaltig verstärken. Bis jetzt war "Dienst in Uniform" auf den Polizeiposten der Kapo nur im Pikett- und Patrouillen-Dienst vorgeschrieben. 

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