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Landwirtschaftliche
Einkommen bleiben ungenügend
BERN. Die prekäre Einkommenssituation bleibt die unternehmerische Herausforderung in der bernischen Landwirtschaft. Weiter sinkende Erträge und steigende Kosten führten auch 2002 zu ungenügenden Einkommen. Die Betriebe konnten deutlich zu wenig Kapital erwirtschaften, um den technischen Fortschritt, bauliche Anpassungen oder das notwendige Wachstum zu finanzieren. Dies zeigt die neuste Auswertung der Vereinigung Bernische Agro Treuhand im Auftrag des Amtes für Landwirtschaft, bei der 2481 repräsentative bernische Landwirtschaftsbetriebe einbezogen wurden. Die Bauernfamilien konnten im Jahr 2002 aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit ein Einkommen von durchschnittlich bloss 42152 Franken erzielen. Das sind 14 Prozent weniger als im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Eine Bauernfamilie verdiente pro Arbeitstag knapp 100 Franken oder weniger als 2700 Franken pro Monat. |